Ophthalmologie

Bayer_LogoBehandlung neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) mit Aflibercept

Erste deutsche Real-Life-Studie(1) PERSEUS bestätigt positives Profil von Aflibercept (EYLEA®) aus Zulassungsstudien in der täglichen Praxis

                          • Sechs-Monatsergebnisse von PERSEUS zeigen Visusverbesserung durch Aflibercept bei vorbehandelten und nicht-vorbehandelten Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD).(1)
  • Die Ergebnisse zur Sicherheit und Verträglichkeit erhärten das aus klinischen Studien bekannte positive Nutzen-Risiko-Profil des VEGF-Inhibitors.(1)
  • Laut Versorgungsstudie PONS(2) nehmen Patienten für eine bestmögliche Visusentwicklung einen hohen zeitlichen Aufwand in Kauf.(2)

Nürnberg (10. Juni 2016) – Die Zwischenauswertung der nicht-interventionellen Kohortenstudie (NIS) PERSEUS(a) hat die positiven Daten aus den Zulassungsstudien VIEW-1 und VIEW-2(3,4) zu Aflibercept in der Behandlung der nAMD auch unter Alltagsbedingungen bestätigt.(1) Am meisten profitierten Patienten, die Aflibercept ohne Vorbehandlung und in einer kontinuierlichen Therapie erhielten.(1)

Londoner Zwillings-Studie

Vitamin C-reiche Ernährung und Sport schützen vor Grauem Star

München (12. Mai 2016) - Fast zehn Millionen Menschen sind hierzulande von der Augenkrankheit „Grauer Star“ betroffen. Gesunde Ernährung mit viel Vitamin C kann das Risiko für die Trübung der Augenlinse um rund ein Drittel senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Londoner Zwillings-Studie, die kürzlich im Fachblatt „Ophthalmology“ erschien. Die DOG rät zu einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung, um der Trübung der Augenlinse vorzubeugen. Vor allem Senioren sollten zu Lebensmitteln greifen, die reich an Vitamin C sind. Nahrungsergänzungsmittel zeigten allerdings keinen zusätzlichen schützenden Effekt.

Abb. 1: Vor einem operativen Linsenaustausch werden die Augen gründlich untersucht. Photo und Copyright: Alcon Endlich wieder klar und scharf sehen

Innovative Intraokularlinse korrigiert gleichzeitig Grauen Star und Altersweitsichtigkeit

                                    • Scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöhte Brillenunabhängigkeit - mit einer einzigen kurzen Operation.
                                    • AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®: Hohe Sehleistung und höchste Lichtausbeute im Vergleich zu anderen Multifokallinsen. Intermediärer Brennpunkt bei 60 cm: ideal für alltägliche Aufgaben wie Arbeiten am Computer oder Kochen.
                                    • In Europa jährlich mehr als drei Millionen Katarakt-Operationen,1 in Deutschland sca. eine Million pro Jahr.2

München (3. Mai 2016) – Seit etwa 300 Jahren gibt es Brillen, seit 50 Jahren Kontaktlinsen. Mit der sogenannten Intraokularlinse steht eine weitere interessante Option für Patienten mit Grauem Star und gleichzeitiger alters­bedingter Weitsichtigkeit zur Verfügung. Bei einem einzigen kurzen augenchirurgischen Eingriff wird die getrübte fehlsichtige Linse entnommen und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Besonders vorteilhaft für Patienten, die sich für eine multifokale Intraokularlinse entscheiden, ist die innovative multifokale Linse AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®, dem Weltmarktführer in der Augenheilkunde. Sie erzielt neben der Fern- und Nahsicht genau dort eine optimale Sehschärfe, wo es im Alltag am nötigsten ist: in einem Abstand von 60 cm, in dem viele tägliche Arbeiten im Haushalt, am Computer oder Lesen stattfinden.

Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde
Bewerbung bis Ende Juni 2016

 

  • Unterstützung innovativer ophthalmologischer Forschungsprojekte
  • Expertenkommission vergibt Fördersumme bis maximal € 50.000
  • Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden

 

Leverkusen, 24. März 2016 - Ziel des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde von Bayer ist es, Forschung und Fortschritt in der Ophthalmologie voranzubringen, um die Behandlungsmöglichkeiten der Patienten langfristig zu verbessern. Alle Forscher, die an innovativen wissenschaftlichen Projekten auf diesem Gebiet arbeiten und sich um die Förderung für 2017 bewerben möchten, können ihren Antrag noch bis zum 30. Juni 2016 einreichen. Das Fördergeld in Höhe von maximal € 50.000 wird von einer unabhängigen Expertenkommission vergeben, die mit führenden deutschen Ophthalmologen und Grundlagenforschern besetzt ist.

Augenheilkunde – ein großes Fach

DOG veröffentlicht Jahresbericht

 

Berlin / München (8. März 2016) – Augenchirurgie und Forschung auf hohem Niveau: Augenheilkunde ist mehr, als der jährliche Sehtest beim Augenarzt und sie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ihre vielfältigen Aktivitäten und die von Augenärzten und ophthalmologisch Forschenden fasst die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) in ihrem Jahresbericht zusammen. Neben einem ausführlichen Rückblick auf den DOG-Jahreskongress in Berlin, berichten DOG-Mitglieder über ihre Aufgaben in der Fachgesellschaft und die aktuelle Situation der Augenheilkunde in Deutschland.

Forum Oculus. Photo und Copyright: Tom MillerReal-Life-Datenanalyse bei neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD)

Konsequente Therapie mit Aflibercept (EYLEA®) kann Visus auch unter Alltagsbedingungen verbessern

 

                                    • Bislang größte Real-Life-Analyse zeigte: Konsequente Aflibercept-Therapie erzielte in Praxis ähnliche Ergebnisse wie in Zulassungsstudien1
                                    • Initialer Visusgewinn blieb über das gesamte 1. Jahr erhalten
                                    • Anteil der Patienten mit Lesevisus (≥ 70 Buchstaben) verdoppelt1

 

Berlin (4. März 2016) – VEGF-Inhibitoren wurden in vielen klinischen Studien erfolgreich zur Behandlung neovaskulärer Netzhauterkrankungen eingesetzt. Die Analysen von Behandlungsdaten zeigten allerdings, dass sich die positiven Ergebnisse im Praxisalltag oft nicht reproduzieren lassen. So erwiesen sich bislang in den meisten nicht-interventionellen Studien die Resultate als nicht vergleichbar mit den Ergebnissen der Zulassungsstudien, wie der Münchner Ophthalmologe und Retinaspezialist Prof. Dr. med. Michael Ulbig, München auf einer Pressekonferenz anlässlich des Bayer-Symposiums Forum Oculus 2016 ausführte. Als einen möglichen Grund für die Diskrepanz zwischen Studien und Praxis vermuten Experten, dass sich die bisher empfohlenen Behandlungsregime im Alltag häufig nur schwer durchführen lassen und nach der aktuell vorliegenden Evidenz aus den Versorgungsstudien nicht bewährt haben.2,3,4

Bei der IOL (Intraokularlinse) handelt es sich um die künstliche Linse, die Ärzte Patienten implantieren, um die von einer Katarakt beeinträchtigte natürliche Linse zu ersetzen. Photo und Copyright: AlconAlcon

Multifokale Intraokularlinse AcrySof® IQ PanOptix® zur Korrektur der Presbyopie (Altersweitsichtigkeit)

 

                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® ermöglicht ein scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöht die Brillenunabhängigkeit nach einer Kataraktoperation.
                      • Der intermediäre Brennpunkt liegt bei 60 cm. Alltägliche Aufgaben, wie z.B. Arbeiten am Computer oder Lesen, können damit in komfortabler Armhaltung ausgeführt werden.
                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® sorgt durch eine optimierte Lichtausbeute für eine klare Sicht.
                      • Europaweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Kataraktoperationen durchgeführt,1 in Deutschland sind es jährlich ca. 1.000.000.2

 

Köln (18. November 2015) – Alcon, weltweit führend in der Augenheilkunde und eine Division von Novartis, gibt die Markteinführung der multifokalen Intraokularlinse (IOL) AcrySof® IQ PanOptix® bekannt. Es handelt sich dabei um eine IOL aus hydrophobem Acrylat für Patienten, die im Rahmen einer Kataraktoperation gleichzeitig ihre Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) korrigieren und ihre Abhängigkeit von einer Lesebrille reduzieren möchten.

Patientenversorgung bei neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD): Therapieziel

Mit Eylea® Therapiekontinuität sicherstellen und Unterbehandlung vermeiden

 

  • In Deutschland sind Patienten mit feuchter AMD untertherapiert.
  • Visusverbesserung für Patienten mit feuchter AMD am Wichtigsten
  • Konsequente Therapie ist notwendig, um Visusgewinn zu erreichen und zu erhalten

Berlin (2. Oktober 2015) - Die neovaskuläre (feuchte) altersabhängige Makuladegeneration (nAMD) ist die häufigste Ursache für Erblindung und geht mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. Der aktuelle Therapiestandard sei eine intravitreale Injektion von VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Inhibitoren, wie Aflibercept (Eylea®), berichtete Professor Dr. med. Focke Ziemssen, Tübingen. Durch die gezielte Blockade des Gefäßendothelwachstumsfaktors VEGF wird die der nAMD zugrundeliegende pathologische Neubildung von Blutgefäßen unterdrückt. Aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung ist eine dauerhafte Behandlung erforderlich. Voraussetzung für eine optimale Therapie ist eine frühe Diagnose und ein sofortiger Beginn der VEGF-Inhibition sowie eine langandauernde und konsequente Behandlung. Im Rahmen des Monitorings sind regelmäßige Untersuchungen mittels optischer Kohärenztomografie (OCT) erforderlich, um die Behandlung besser steuern zu können.

Spreading-Effect. Photo: Riemser PharmaVom Auge über die Nase bis zum Doppelkinn

Unterstützung der Lokalanästhesie mit Hyaluronidase – ein chirurgischer Überblick

 

Berlin (2. Oktober 2015) – Hyaluronidase gilt seit Jahrzehnten als etablierter Standard in der Ophthalmo-Chirurgie zur Unterstützung der Lokalanästhesie: Aufgrund der gewebe-auflockernden Eigenschaften gewährleistet das Enzym eine schnelle und großflächige Diffusion des Lokalanästhetikums, beschleunigt dessen Wirkeintritt und vergrößert den schmerzunempfindlichen Bereich. Das Ergebnis dieses sogenannten Spreading-Effekts sind weniger intra- und postoperative Schmerzen sowie eine höhere Patienten-zufriedenheit.1, 2 Mit der Zunahme des Trends zu ambulanten Eingriffen haben sich auch die Anwendungsfelder von Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) erweitert: Hierzu zählt mittlerweile etwa das Grenzgebiet zwischen der Behandlung funktioneller Störungen und kosmetisch-ästhetischer Problemfälle der Lidregion, aber auch abseits der ophthalmo-chirurgischen und oculoplastischen Eingriffe die klassiche plastische Chirurgie in Form von Doppelkinn-Korrekturen, Rhinoplastiken oder Kieferbrüchen. Ein Überblick über aktuelle und zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Hyaluronidase wurde im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie (DGPRÄC) und des 113. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vorgestellt.

Schwimmbadkeime gefährlich für die Augen

Schwimmbrille verhindert Infektionen

 

München (14. Juli 2015)  – Bakterien verursachen 80 Prozent aller infektiösen Hornhauterkrankungen am Auge. Als möglicher Übertragungsort gilt das Schwimmbad – insbesondere in der Badesaison. Denn trotz des Chlors im Badewasser sammeln sich Schmutzpartikel und Keime im Becken. Diese können in Hornhaut und Bindehaut des Auges eindringen und dort Entzündungen verursachen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb, zum Baden eine gut sitzende Schwimmbrille zu tragen und auf Kontaktlinsen zu verzichten. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene den Augenarzt aufsuchen.

G-BA prüft neue Untersuchungsmethode

Optische Kohärenztomographie

 

Berlin (16. April 2015) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen Antrag zur Bewertung der optischen Kohärenztomographie (OCT) zur Diagnostik und Therapiesteuerung bei bestimmten Augenerkrankungen angenommen und ein entsprechendes Prüfverfahren eingeleitet. Es handelt sich um die neovaskuläre („feuchte“) altersbedingte Makuladegeneration (nAMD) sowie das Makulaödem (Schwellung der Netzhaut im Bereich der Makula) im Zusammenhang mit der Diabetischen Retinopathie (DR). Das Ergebnis entscheidet darüber, ob die bisher im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung nicht verordnungsfähige Untersuchungs- und Behandlungsmethode künftig ambulant zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angewendet werden kann.