Ophthalmologie

Rote-Hand-Brief zu COSOPT-S® 20 mg/ml und 5 mg/ml Augentropfen im Einzeldosisbehältnis

Risiko der Augenverletzung

 

Bonn (18. November 2013) - Die Firma MSD SHARP & DOHME GMBH informiert über eine Änderung des Produktdesigns und zu beachtende Anwenderhinweise. Es besteht ansonsten das Risiko, das Auge zu verletzen. >>>

 

Erfahrungen und neue Perspektiven mit Aflibercept

EYLEA® jetzt auch bei Makulaödem infolge von ZVV zugelassen

 

  • Bisher sehr gute klinische Erfahrungen bei der Therapie der nAMD mit EYLEA®
  • Studie zeigt: Verbesserungspotenzial bei bisheriger Versorgung der nAMD-Patienten

 

Berlin (19. September 2013) – Im August 2013 erhielt EYLEA® (Aflibercept) aufgrund der guten Studienresultate von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Behandlung einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Zentralvenenverschlusses (ZVV) bei Erwachsenen. In den 2 Phase-III-Studien „COPERNICUS“ und „GALILEO“ konnte gezeigt werden, dass 24 Wochen nach Beginn einer 4-wöchentlichen intravitrealen Aflibercept-Therapie 56 % bzw. 60 % der Patienten eine signifikante Visusverbesserung um mindestens drei Buchstabenreihen hatten, während dieses nur bei 12 % bzw. 22 % der unbehandelten Patienten der Fall war (primärer Endpunkt der Studien).1,2 „Im gleichen Zeitraum nahm die zentrale Netzhautdicke in den mit Aflibercept behandelten Gruppen signifikant ab“, erklärte Professor Dr. med. Stefan Dithmar, geschäftsführender Oberarzt der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, anlässlich einer Fach-Pressekonferenz in Berlin.

 

Verbesserte Sehschärfe und weniger Operationen bei leichter Symptomatik

Ocriplasmin: Hinweis auf erheblichen Zusatznutzen für bestimmte Patienten

 

Köln (1. August 2013) - Der Wirkstoff Ocriplasmin (Handelsname Jetrea) ist seit März 2013 zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit vitreomakulärer Traktion (VMT), bei der der Glaskörper des Auges stellenweise mit der Netzhaut verklebt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Ocriplasmin gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

Hersteller-Dossier enthält keine verwertbaren Daten für Vergleich mit Ranibizumab

Aflibercept bei AMD: Keine Belege für Zusatznutzen

 

Köln (15. März 2013) - Der Wirkstoff Aflibercept (Eylea®) ist seit November 2012 zur Behandlung der altersabhängigen feuchten Makuladegeneration (AMD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für diesen Vergleich keine geeigneten Daten vorgelegt hat.

Abb.: Prof. Stefan Clemens – hier bei einer OP – hat das neue System entwickelt. Foto: UMGGreifswalder Augenärzte finden Lösung für das Kammerwasser

Neuentwickelte Drainage-Systeme helfen Patienten mit Glaukom (Grüner Star)

 

Greifswald (1. März 2013 ) - Greifswalder Augenärzte haben ein neues Drainage-System für Glaukompatienten entwickelt und bereits bei 15 Patienten implantiert. Hintergrund ist, dass bei den Betroffenen das Augenkammerwasser nicht ordnungsgemäß abläuft und damit vielfältige Komplikationen verbunden sind. „Die ersten Erfahrungen mit dem neuen Implantat sind sehr viel versprechend und sollen jetzt wissenschaftlich ausgewertet werden“, kündigte der Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Prof. Stefan Clemens (Foto), an. Der Mediziner hat die Innovation eingeführt.

 

Bayer engagiert sich in der Augenheilkunde

EYLEA® zur Behandlung der neovaskulären AMD zugelassen

 

Frankfurt am Main (13. Dezember 2012) - Gute Aussichten für Patienten mit neovaskulärer (feuchter) Altersbedingter Makuladegeneration (nAMD): Wie Bayer HealthCare Deutschland anlässlich einer Pressekonferenz bekanntgab, hat der VEGF-Antagonist EYLEA® (Aflibercept, VEGF Trap-Eye) am 22. November 2012 die europäische Zulassung zur Behandlung von Erwachsenen mit neovaskulärer AMD erhalten.(1) Für Patienten, die unter dieser äußerst belastenden Erkrankung leiden, steht ab sofort eine neue Option zur Verfügung. Mit dieser lässt sich die Sehkraft erhalten und in vielen Fällen sogar verbessern, wie Professor Frank G. Holz, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik in Bonn, erläuterte.

 

15. Oktober – Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens

Blinde und sehbehinderte Kinder brauchen mehr Fachpädagogen

 

Aachen/Berlin/Marburg (15. Oktober 2012) - Anlässlich des „Internationalen Tags des weißen Stockes“ der Vereinten Nationen am 15. Oktober schlagen drei Selbsthilfeorganisationen Alarm: Nach ihren Schätzungen fehlen in Deutschland 400 Blinden- und Sehbehindertenlehrer. So müssen blinde Kinder von Lehrern unterrichtet werden, die keine Blindenschrift können, und sehbehinderte von solchen, die sich mit Sehschärfe, Gesichtsfeld und Blendempfindlichkeit kaum auskennen.

 

IQWiG tritt irreführenden Behauptungen der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft entgegen / Nutzen und Schaden der Früherkennung leider nicht gut untersucht

Glaukomfrüherkennung: Wissenslücken eingestehen

 

Köln (20. September 2012) - Aktuellen Presseberichten zufolge soll das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unsinnige und unethische Studien zum Nutzen der Glaukomfrüherkennung gefordert haben. Das Institut weist diese Behauptung als falsch zurück. Auf der IQWiG-Website veröffentlichte Informationen zum "Grünen Star" und seiner Früherkennung stellen vielmehr fest, dass Studien fehlen, aus denen sich zuverlässig ableiten lässt, für wen welche "Glaukomvorsorge" mehr Vor- als Nachteile hat.

 

Augendruckmessung. Photo: BVMedBestmögliche Versorgung von Augenpatienten

 

Mühlheim / Witten/Herdecke (11. Januar 2012) - Die Optimierung der Behandlungsergebnisse der Patienten ist ein Kernanliegen der Augenklinik am Evangelischen Krankenhaus Mülheim. Hierzu gehört auch die wissenschaftlich fundierte Bewertung schon bestehender alternativer Versorgungsangebote. Bereits seit Jahren arbeiten die Augenklinik und das Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie der Universität Witten/Herdecke eng zusammen. Die bisher auf Projekte beschränkte Zusammenarbeit wurde nun erweitert: Mit dem am 11. Januar 2012 unterschriebenen Kooperationsvertrag entsteht nun der gemeinsame Forschungsbereich „Patientenorientierte Forschung für die Augenheilkunde“.

Retina-Forum

OZURDEX®: Langwirksames Steroid – hohe Wirksamkeit bei niedriger Applikationsfrequenz

 

Düsseldorf (16. September 2011) – Eine gemeinsame Schlüsselkomponente in der Pathogenese retinaler Erkrankungen stellen Entzündungsreaktionen dar. Bedingt durch eine erhöhte Ausschüttung proinflammatorischer Mediatoren können in der Folge Komplikationen, wie ein Makulaödem auftreten und zu einem Visusverlust führen, sind sich die Experten auf dem Retina-Forum der Pharm-Allergan GmbH in Düsseldorf einig. Unter der Moderation von Prof. Anselm Kampik, München, diskutierten daher die Experten auf der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung die Wirksamkeit der derzeit zur Verfügung stehenden Therapieoptionen bei retinalen Erkrankungen. Dabei standen vor allem die Fortschritte in der Applikationstechnologie, die zur Entwicklung intravitrealer Wirkstoff-Applikatoren führten, die sich direkt in den Glaskörper einbringen lassen, im Vordergrund. Hier konnte sich das intravitreale Dexamethason-Implantat Ozurdex® bereits bewähren. Mit dem Steroidimplantat lässt sich über mehrere Monate eine hohe Wirkstoff-Konzentration in der Netzhaut erreichen und so lokale Entzündungsreaktionen reduzieren und das Abschwellen eines Makulaödems bewirken.

 

Augenoperation. Photo: Uni Witten/HerdeckeRichtwerte zur Ergebnisqualität nach Operation des grauen Stars

Gemeinsame Kohortenstudie zur Qualitätssicherung bei Kataraktchirurgie von Universität Witten/Herdecke und OcuNet Gruppe

 

Witten/Herdecke (23. August 2011) - Um nachhaltig die medizinische Versorgung in der Fläche zu verbessern, setzt die Gesundheitspolitik derzeit stark auf den Vergleich von Ergebnissen von Ärzten und medizinischen Einrichtungen. Die resultierenden Qualitätssicherungsverfahren bedienen sich Indikatoren, welche Ergebnisse messen und damit für den Vergleich transparent machen. Die Ergebnisse des einzelnen Arztes oder der einzelnen medizinischen Versorgungseinrichtung werden dazu einem Referenzwert für „gute Qualität“, dem Benchmark, gegenüber gestellt.