Neue Projektphase zur Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
Palliativversorgung in Deutschland weiter ausbauen
Berlin (4. Mai 2012) - „Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Palliativstationen und Hospize für die Versorgung sterbenskranker Menschen. In den vergangenen Jahren hat es in diesem Bereich zwar große Fortschritte gegeben, doch noch immer werden viele der schwerstkranken und sterbenden Menschen von den Angeboten nicht erreicht.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery am Donnerstag bei dem Treffen der Steuerungsgruppe der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland in Berlin. Die Palliativmedizin könne dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen in eine fürsorgliche Medizin am Lebensende zu stärken, so der BÄK-Präsident.
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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband zum 3. Pflege-Qualitätsbericht
Hospizhaltung und Palliativkompetenz müssen in Pflegeeinrichtungen selbstverständlich werden
Berlin (25. April 2012) - „Die Tendenz stimmt: Die Qualität in den Pflegeeinrichtungen hat sich verbessert. Der Bericht macht aber auch deutlich, dass noch viel zu tun ist. Eine hospizliche Haltung und eine gute Palliativkompetenz gehören noch immer nicht zum Selbstverständnis jeder Pflegeeinrichtung. Nur so aber können alle Bewohnerinnen und Bewohner bis zum Lebensende würdevoll begleitet werden. Wir werden uns weiterhin
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DKK 2012: Schwieriges Thema – die Palliativmedizin
Frühe Einbeziehung und Interdisziplinarität sind gefragt
Berlin (23. Februar 2012) - Bedingt durch steigende Betroffenenzahlen bei Krebserkrankungen ist die Palliativmedizin in der Onkologie von wachsender Bedeutung – denn häufig ist Krebs in vielen Fällen leider nach wie vor nicht heilbar. Bei betroffenen Menschen kann gegen ihre Leiden am Lebensende jedoch viel getan werden. Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität und Selbstbestimmung des Patienten durch lindernde Maßnahmen weitgehend zu erhalten.
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Großer Erfolg für die Deutsche PalliativStiftung
Änderung am Betäubungsmittelrecht geplant
Fulda (23. Januar 2012) - Ein Jahr nachdem die Deutsche PalliativStiftung eine Petition zur Änderung der Rechtslage bei der Betäubungsmittelsabgabe an den Deutschen Bundestag gerichtet hat, ist ein erster Etappensieg geschafft: Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) soll nach Auskunft eines Sprechers des Bundesgesundheitsministeriums geändert werden. Anfang Februar solle die Verordnung durch das Kabinett, meldete heute die „Ärzte-Zeitung“. Zustimmen müsse dann noch der Bundesrat. In einem weiteren Schritt sei in der Folge eine entsprechende Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes geplant, hieß es weiter. „Aus meiner Sicht ist eine verdiente Sensation geschafft“, kommentierte Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung (DPS), die Meldung erfreut.
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Hilfe im Angesicht des absehbaren Todes
Berlin (26. November 2011) - Palliativmedizin ist Medizin im Angesicht des absehbaren Todes. Sie ist nicht auf Wiederherstellung der Gesundheit, sondern auf Linderung der physischen, psycho-sozialen und auch spirituellen Leiden der Schwerkranken und ihrer Familien ausgerichtet. „Und dennoch können solche Maßnahmen sogar dazu führen, dass Patienten länger leben, wie etwa eine Studie mit Lungenkrebspatienten gezeigt hat. Das könnte einen Perspektivwechsel in der Medizin einleiten!“ Dies erklärte Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Universität Lausanne, beim Symposium „Innovative Therapien in der Palliativmedizin“ am 25. und 26.11. in Berlin.
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Pionierleistung auf dem Gebiet der Palliativmedizin
Palliativmedizinischer Versorgungsbedarf für Krankenhäuser erstmals messbar
Freiburg (9. November 2011) - Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg leistet Pionierarbeit auf dem Gebiet der Palliativmedizin. Zum ersten Mal liegen verlässliche Daten vor, mit deren Hilfe Krankenhäuser ihren palliativmedizinischen Versorgungsbedarf errechnen und so beispielsweise die nötige Größe einer Palliativstation planen können.
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Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband fordert:
Auch zukünftig keine Hilfe zur Selbsttötung durch Ärzte
Berlin (3. Januar 2011) - „Eine Hilfe bei der Selbsttötung durch Ärztinnen und Ärzte darf es auch zukünftig nicht geben. Sie tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass schwerstkranke und sterbende Menschen auf eine menschenwürdige Betreuung und Begleitung vertrauen können“, sagte Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des DHPV. „Ärzte müssen bei der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender umdenken, denn es geht dann nicht mehr um Heilung, sondern um fürsorgliche Begleitung, Linderung von Schmerzen und das Zulassen des Sterbens.“
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Brief an Bundeskanzlerin Merkel
Medikamente in der Ambulanten Palliativversorgung
Fulda (6. Dezember 2010) - Mit drei PalliAktiven der ambulanten Versorgung haben Dr. Eckhard Eichner, Dr. Matthias Thöns und ich einen Brief an Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem offensichtlichen und unbeabsichtigten Mißstand in der Gesetzgebung geschrieben und miteinander abgestimmt. (Leider stehe wohl aus rechtlichen Gründen nun wohl ich alleine darunter.). Er ist nun für vier Wochen online. In dieser Zeit kann jeder abstimmen, ob er von ihrem Büro beantwortet werden sollte oder nicht. Die Briefe mit den meisten pro-Stimmen werden verbindlich beantwortet.
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82. Aachener Hospizgespräch
Hospizarbeit und Palliative Care in stationären und ambulanten Versorgungsformen
Aachener Hospizgespräche widmen sich der Bestandsaufnahme und den Visionen der Palliativversorgung in Deutschland
Aachen (20. November 2010) - Der Weg zur Umsetzung der gesetzlich geforderten flächendeckenden Palliativversorgung schwerstkranker Menschen ist ein mühsamer, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Drei Jahre nach der Gesundheitsreform gilt es zu fragen: Was wurde erreicht? Wo geht es nicht weiter? Woran liegt das? Die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen hat sich der Bestandsaufnahme im 82. Hospizgespräch am 20. November angenommen. Dabei wurde nicht nur auf die Bedeutung vorbildlicher Modelle in der ambulanten palliativen und hospizlichen Versorgung hingewiesen. Der Fokus wurde verstärkt auch auf den stationären Sektor gelenkt. Die rund 270 Besucher der Tagung im Aachener Bildungszentrum der Grünenthal GmbH diskutierten mit ca. 30 Experten über tragfähige Modelle der Vernetzung in Deutschland sowie Hürden für eine standardisierte und zugleich individuelle Abschiedskultur.
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KBV und BÄK fördern Dialog in der Palliativversorgung
Kooperationstagung – Wie kann die ambulante Versorgung Sterbender verbessert werden?
Berlin (8. November 2010) – „Besonders schutzbedürftige Patienten dürfen nicht vergessen werden. Deshalb hat die Vertragswerkstatt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für sterbende Menschen ein neues Vertragskonzept erarbeitet, das einen fließenden Übergang zwischen der kurativen und der palliativen Behandlung garantiert.“ Das sagte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV, auf der Kooperationstagung Ambulante Palliativversorgung – Vision und Wirklichkeit.
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2. Niedersächsischer Hospizpreis verliehen
Drei ambulante Pflegedienste und Ehrenamtliche für vorbildliches Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit ausgezeichnet
Hannover/Celle (30. Oktober 2010) - Zum zweiten Mal wurde der Niedersächsische Hospizpreis am Samstag in Celle verliehen. Ausgezeichnet wurden je drei ambulante Pflegeeinrichtungen sowie ehrenamtlich Engagierte für ihr vorbildliches Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit. Die Niedersächsische Hospiz Stiftung hat diesen Preis in Kooperation mit dem Niedersächsischen Sozialministerium ausgeschrieben. Erstmals wurde der Preis, der in dieser Form bundesweit einmalig ist, im Jahr 2007 vergeben.
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Forschungsprojekt "Palliativstation"
München (22. Oktober 2010) - Wie kann man Erfahrungen auf einer Palliativstation in ethisch vertretbarer Weise der Forschung zugänglich machen? Dieser Herausforderung stellten sich 20 Studierende des konsekutiven Masterstudiengangs "Soziale Arbeit" an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) in einem Forschungsprojekt.
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Erfahrungen austauschen
Eine interaktive Bestandsaufnahme zur Symptomkontrolle bei Tumorschmerzpatienten
Dresden (10. September 2010) - In der palliativmedizinischen Versorgung von Krebspatienten gehören vor allem Schmerzen aber auch zahlreiche weitere Symptome zu den therapeutischen Herausforderungen. Im Fachsymposium „Erfahrungen austauschen – eine interaktive Bestandsaufnahme zur Symptomkontrolle bei Tumorschmerzpatienten“, das im Rahmen des 8. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Dresden stattfand, diskutierten heute zahlreiche Experten verschiedene Therapieoptionen zur Symptomkontrolle in der palliativmedizinischen Behandlung von Krebspatienten.
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Grenzen überwinden, Palliativ-Versorgung verbessern
Palliativexperten kritisieren Strukturdefizite in Deutschland
Dresden (9. September 2010) – Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung haben einen gesetzlichen Anspruch auf umfassende Palliativ-Versorgung. Dabei sollen weder ihr Alter, noch die Art ihrer Grunderkrankung oder der Ort, an dem sie betreut werden wollen oder müssen, eine Rolle spielen. Fakt ist jedoch, dass dieser Anspruch nicht bundesweit flächendeckend umgesetzt werden kann, weil entsprechende Angebote noch fehlen. Bei der Auftakt- Pressekonferenz des 8. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DPG) in Dresden heute, am 9. September 2010, appellierte Professor Dr. Christof Müller-Busch, Präsident der DGP, die Strukturdefizite rasch zu beheben und die Bemühungen für eine flächendeckende Versorgung zu intensivieren.
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Versorgung Sterbender endlich nicht mehr kriminell?
Bundestag legt Gesetzesänderung zum Betäubungsmittelrecht vor
Berlin/Bochum/Fulda (17. August 2010) - Die Interessengemeinschaft-SAPV begrüßt die Einigung der Koalitionsfraktionen auf Initiative des Gesundheitsministeriums auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts. Durch die geplanten Gesetzesänderungen wird die Versorgung von schwerstkranken Menschen mit notwendigen Schmerzmitteln in der letzten Lebensphase deutlich verbessert.
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Bessere Versorgung schwerstkranker Menschen mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln beschlossen
Drogenbeauftragte: Änderungen wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgung von Schwerstkranken
Berlin (17. August 2010) - Die Koalitionsfraktionen haben sich heute Nachmittag auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts geeinigt. Durch die geplanten Gesetzesänderungen können cannabishaltige Fertigarzneimittel zukünftig unter den strengen Voraussetzungen des Arzneimittelgesetzes zugelassen und auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden. Der Handel und die Verwendung von Cannabis zu Rauschzwecken bleibt weiterhin verboten.
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