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Palliativ-Pflege
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Nachholbedarf in der Forschung

Therapien und Behandlungskonzepte zur Symptomlinderung bei schwerstkranken und sterbenden Patienten müssen dringend weiter entwickelt werden

 

Berlin (31. März 2015) - „Es gibt einen enormen Nachholbedarf in der Forschung und wissenschaftlichen Absicherung der Behandlung schwerstkranker und sterbender Patienten.“ konstatiert PD Dr. Bernd Alt-Epping, Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Die wissenschaftliche Fachgesellschaft begrüßt ausdrücklich den vorgelegten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Gleichzeitig verweist sie jedoch auf die Notwendigkeit, die Vorgaben des Referentenentwurfes durch Maßnahmen gezielter Forschungsförderung  sowie Förderung von Forschungsnetzwerken in diesem Bereich zu flankieren.

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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)

Klares „Nein!“ zur Legalisierung der ärztlichen Beihilfe zum Suizid

 

Berlin (26. August 2014) - "Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) lehnt den heute in München vorgestellten Gesetzentwurf, der Medizinern die Hilfe beim Suizid explizit erlauben würde, ausdrücklich ab. Ärztinnen und Ärzte tragen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen eine besondere Verantwortung. Der ärztlich assistierte Suizid hätte unübersehbare Konsequenzen für die Haltung und das Handeln der Ärzte sowie für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV.

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Abb.: Verabreichung der Fentanyl-Buccaltablette Effentora®: Die Tablette wird beim Auftreten einer Schmerzattacke zwischen Wange und Zahnfleisch platziert. Photo: TEVAFrühe Integration palliativer Versorgung gefordert

Lebensqualität steigern und Lebenszeit verlängern

 

Düsseldorf (26. Juni 2014) - Eine möglichst frühe Integration von palliativmedizinischen Strategien mit einer bedarfsgerechten Schmerztherapie in die Versorgungskonzepte von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen ist von medizinischer, ethischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Was bei einer qualitativ hochwertigen Palliativversorgung zu bedenken ist, welche Herausforderungen sich bei der praktischen Umsetzung ergeben und wie sich die Hürden beseitigen lassen, diskutierten ausgewiesene Experten auf einem von Teva unterstützten Symposium im Rahmen des 10. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

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Mehr als jeder fünfte Deutsche, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein

Versorgungslücken am Lebensende

 

Berlin (18. Februar 2014) - Die Zahl älterer Menschen wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen. Dies wird auch einhergehen mit einer wachsenden Zahl hochbetagter, schwerstkranker Menschen. Damit rückt vor allem auch die Frage einer bedürfnisorientierten medizinischen und pflegerischen Versorgung am Lebensende in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Das ZQP hat daher in einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Befragung die Einstellungen der Deutschen zur Versorgung schwerkranker Menschen und zum eigenen Sterben untersucht. Dabei zeigt sich der dringende Handlungsbedarf: Mehr als jeder Fünfte, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein.

 

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David gegen Goliath

Continentale will Palliativversorgung nicht zahlen

 

Witten (22. Januar 2014) - Das Amtsgericht Witten muß jetzt entscheiden, ob private Krankenkassen für ihre zu Hause sterbenden Versicherten die Behandlungskosten übernehmen müssen. Es gibt in Deutschland Sterbende erster und zweiter Klasse. Während jeder gesetzlich Krankenversicherte das Recht auf eine Behandlung und umfassende Begleitung durch ein spezialisiertes Team aus Ärzten und Pflegekräften hat, schließen Privatversicherungen dieses Recht im „Kleingedruckten“ kurzerhand aus. So müssen schwerstkranke Privatversicherte auf dem Sterbebett auf die Kulanz ihrer privaten Krankenversicherung hoffen, sonst sollte ihnen diese eigentlich selbstverständliche Krankenversorgung angeblich nicht zustehen.

 

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(v.l.n.r.): Dr. med. Leonard Habets, Inge Nadenau, Dr. Ruthmarijke Smeding, Prof. Dr. theol. Andreas Wittrahm u. Veronika Schönhofer-Nellessen. Photo: Grunenthal.de8. Nationale Aachener Hospiz- und Pallivgespräche

Sorgekultur und Wirtschaftlichkeit

 

Stolberg/Aachen (28. November 2013) – Das 8. Nationale gesundheitspolitische Aachener Hospiz- und Palliativgespräch rückte in diesem Jahr den ökonomischen Druck, der auf allen Beteiligten lastet, in den Fokus. Das Motto des Kongresses bringt es auf den Punkt: „Der Gesundheitsmarkt braucht Werte – Hospizliche und Palliative Haltung begegnen Wettbewerb und Kostendruck“. In den Plenumssitzungen und 4 Workshops wurde von den ca. 200 Teilnehmern und Referenten gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für den auf Patienten, Mitarbeitern, Einrichtungen und Schnittstellen lastenden Umsetzungsdruck gesucht.

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QuinK

Qualitätsindex für die Kinder- und Jugendhospizarbeit

 

Koblenz (7. November 2013) - Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), Fachgruppe „Hospiz- und Palliativarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Jennessen vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz-Landau den Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) entwickelt. Dieser soll die Qualität der Arbeit in Kinder- und Jugendhospizen sowie ambulanten Kinderhospizdiensten sichern und verbessern. Durch die kontinuierliche und strukturierte Reflexion von Haltungen, Strukturen und Praktiken können die Einrichtungen nun ihre eigene Arbeit auf den Prüfstand stellen und gezielt weiter entwickeln.

 

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Projekt „TrauErLeben“

Trauerbegleitung kann Wege „zurück ins Leben“ ebnen

 

Berlin (28. August 2013) - „Am schlimmsten ist es, wenn man sich nicht verabschieden kann“, zitierte Prof. Dr. Michael Wissert bei der Präsentation der Ergebnisse in Berlin einen häufig geäußerten Satz aus der schriftlichen Befragung von 680 trauernden Menschen im Rahmen des Forschungsprojekts „TrauErLeben“ (1). Grundsätzlich zeigte sich in der Studie: „Plötzliche Todesfälle durch Unfall, Suizid, Herzversagen oder ein Aneurysma führen zu besonders hohen Belastungen bei den Angehörigen“. Auch Todesfälle unter besonderen Umständen wie das Versterben eines Kindes im Mutterleib, eine Fehlgeburt, der Tod nach Gewalttaten oder einer Naturkatastrophe haben bei den unmittelbar Betroffenen oftmals einen erhöhten Bedarf an Trauerbegleitung zur Folge.

 

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Abb.: Heute hat sich das Forum „Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin konstituiert. Quelle: BMGBMG

Neues Forum zur Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland

 

Berlin (4. Juli 2013) - Heute hat sich das Forum „Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin konstituiert. Mit der Einrichtung dieses neuen Forums unterstützt das BMG den Ausbau und die Weiterentwicklung der Palliativ- und Hospizversorgung. Grundlage ist die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Das Forum wird maßgeblichen Akteuren eine Plattform zur Erörterung aktueller Themen aus der Palliativ- und Hospizversorgung und zur Entwicklung konkreter gemeinsamer Lösungsansätze bieten. Das Forum wird vom BMG geleitet und soll in regelmäßigen Abständen - ca. zweimal im Jahr, bei Bedarf auch häufiger - zusammentreffen.

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HTA-Bericht

Kein klares Ja oder Nein für palliative Musiktherapie

 

Wiesbaden (27. Juni 2013) - Trost spenden, Schmerzen lindern, Angst nehmen - das sind die Erwartungen an die Betreuung unheilbar erkrankter Menschen. Die palliative Versorgung versucht daher, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Inwieweit dabei Musik als Therapie die Lebensqualität steigern kann, haben jetzt Wissenschaftler im Auftrag des DIMDI untersucht. Sie fanden dafür jedoch nur schwache Hinweise, da bisher zu wenig verwertbare Studien vorliegen.

 

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Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Kinder wird weiter verbessert

Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen verabschiedet

 

Berlin (26. Juni 2013) - Der GKV-Spitzenverband, die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) haben sich Mitte Juni auf gemeinsame Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen verständigt. Die Empfehlungen stellen ein auf die besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen gerichtetes konkretisierendes Fachkonzept dar und sollen insoweit den Krankenkassen sowie den SAPV-Teams eine Orientierung zur Versorgungsausrichtung geben.

 

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Deutsche PalliativStiftung

Macht gute Palliativversorgung Sterbehilfe überflüssig?

 

Fulda (5. März 2013) - Weil ein 80-jähriger Mann aus dem hessischen Altenstadt das Leben seiner bettlägerigen und dementen Ehefrau als nicht mehr lebenswert  erachtete, durchtrennte er im Februar 2012 den Schlauch ihrer Nahrungssonde. Zwar konnte am gleichen Tag noch die Sonde wieder angeschlossen werden, aber im März verstarb die Frau. Gestern wurde der Angeklagte wegen versuchten Totschlags zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

 

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Christine Behrens, Günter Davids, Nina Rödiger, Meike Schwermann, Hans-Bernd Sittig, Cornelia Wichmann: Palliative Care in Pflegeheimen. Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte. Herausgegeben von Becker-Ebel, Jochen. Verlag: Schlütersche 2012 . 3., überarb. u. aktualis. Aufl. Ausstattung/Bilder: 222 S. m. Abb. u. Tab. . Seitenzahl: 222 . Pflege Kolleg . ISBN: 9783899932973 . 18,95 Euro .Christine Behrens, Günter Davids, Nina Rödiger, Meike Schwermann, Hans-Bernd Sittig, Cornelia Wichmann 

Palliative Care in Pflegeheimen

 

Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte

 

Herausgegeben von Jochen Becker-Ebel

Verlag: Schlütersche 2012

3., überarb. u. aktualis. Aufl.

222 S. m. Abb. u. Tab.

Pflege Kolleg

ISBN: 9783899932973

 

                                      18,95 Euro

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92. Aachener Hospizgespräche

Palliativversorgung muss ins Bewusstsein der Gesellschaft

 

Aachen (17. November 2012) - Die Einbindung der palliativen und hospizlichen Kultur in die Gesellschaft stand im Focus der 92. Aachener Hospizgespräche am 16. und 17. November 2013. Die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen nahm sich der Frage an, wie trotz Kostendruck und Wettbewerb im Gesundheitssystem eine hospizliche Haltung möglich ist. Intensiv wurde in diesem Zusammenhang die Tendenz diskutiert, das bürgerliche Engagement zum Lückenbüßer vorhandener Versorgungsengpässe abzuwerten. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Grünenthal GmbH und der Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen.

 

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DHPV begrüßt die Änderungen

Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften treten heute in Kraft  

 

Berlin (26. Oktober 2012) - “Wir begrüßen ausdrücklich die Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes, die heute in Kraft treten. Durch diese Änderungen wird die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen mit Schmerzmedikamenten deutlich verbessert werden. Wir freuen uns, dass der Erfolg nach langen und intensiven Gesprächen gemeinsam mit unseren Partnern und dem Bundesgesundheitsministerium erreicht werden konnte“, so Marlene Rupprecht, MdB, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), anlässlich des Inkrafttreten der Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften.

 

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Nationales Forschungsprogramm «Lebensende» gestartet

Mehr über das Sterben wissen, um es menschlicher zu gestalten

 

Fribourg, Schweiz (3. Oktober 2012) - In der Schweiz sterben jährlich rund 62‘000 Menschen. Unter welchen Umständen jedoch und wie sie sterben, ist kaum bekannt. Damit die letzte Lebensphase alter wie junger Menschen humaner gestaltet werden kann, startet der Schweizerische Nationalfonds das Nationale Forschungsprogramm «Lebensende» (NFP 67): Es erarbeitet für Politik und Gesellschaft das einschlägige Wissen.

 

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