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Palliativ-Pflege
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Grenzen überwinden, Palliativ-Versorgung verbessern

Palliativexperten kritisieren Strukturdefizite in Deutschland

 

Dresden (9. September 2010) – Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung haben einen gesetzlichen Anspruch auf umfassende Palliativ-Versorgung. Dabei sollen weder ihr Alter, noch die Art ihrer Grunderkrankung oder der Ort, an dem sie betreut werden wollen oder müssen, eine Rolle spielen. Fakt ist jedoch, dass dieser Anspruch nicht bundesweit flächendeckend umgesetzt werden kann, weil entsprechende Angebote noch fehlen. Bei der Auftakt- Pressekonferenz des 8. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DPG) in Dresden heute, am 9. September 2010, appellierte Professor Dr. Christof Müller-Busch, Präsident der DGP, die Strukturdefizite rasch zu beheben und die Bemühungen für eine flächendeckende Versorgung zu intensivieren.

 

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Versorgung Sterbender endlich nicht mehr kriminell?


Bundestag legt Gesetzesänderung zum Betäubungsmittelrecht vor

 

Berlin/Bochum/Fulda (17. August 2010) - Die Interessengemeinschaft-SAPV begrüßt die Einigung der Koalitionsfraktionen auf Initiative des Gesundheitsministeriums auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts. Durch die geplanten Gesetzesänderungen wird die Versorgung von schwerstkranken Menschen mit notwendigen Schmerzmitteln in der letzten Lebensphase deutlich verbessert.

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Bessere Versorgung schwerstkranker Menschen mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln beschlossen

 

Drogenbeauftragte: Änderungen wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgung von Schwerstkranken

 

Berlin (17. August 2010) -  Die Koalitionsfraktionen haben sich heute Nachmittag auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts geeinigt. Durch die geplanten Gesetzesänderungen können cannabishaltige Fertigarzneimittel zukünftig unter den strengen Voraussetzungen des Arzneimittelgesetzes zugelassen und auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden. Der Handel und die Verwendung von Cannabis zu Rauschzwecken bleibt weiterhin verboten.

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Ambulante Palliativteams stimmen spezialisierte Versorgung ab

 

Fulda (13. August 2010) - Auf Initiative der Interessengemeinschaft Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung (IG-SAPV) trafen sich Vertreter der Ambulanten Palliativversorgung aus Thüringen, Sachsen und Hessen am 12. August in Eisenach. Sie wollen in Zukunft in engem Austausch bleiben, um die Entwicklung der SAPV nachhaltig und positiv gemeinsam zu gestalten.

SAPV hat das Ziel, die Lebensqualität unheilbar kranker Menschen zu erhalten und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Der Palliativmediziner Dr. Knut Kolitsch, Landessprecher Thüringen des Berufsverbandes Schmerztherapie Deutschland betonte, „Gerade jetzt in einer Phase, in der die Umsetzung der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland langsam Fahrt aufnimmt, werden enge Abstimmungen der Leistungserbringer immer wichtiger.

 

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Leben bis zuletzt

Wie lässt sich die Qualität der Palliativmedizin messen?

 

Aachen (11. August 2010) – Die Palliativmedizin hat die Aufgabe, Schwerstkranke und Sterbende zu begleiten. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Aachen untersucht, unter welchen Voraussetzungen Patienten und ihre Angehörigen mit der Betreuung in dieser letzten Lebensphase zufrieden sind. Dabei werden sowohl körperliche als auch psychosoziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Projekt mit 260.000 Euro.

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Deutsche PalliativStiftung

Palliativversorgung statt Tötung auf Verlangen!

 

Fulda (17. Juli 2010) - Töten als „Sterbehilfe“ wird durch gute Palliativversorgung überflüssig! Für die Verbreitung dieses Wissens kämpft die Deutsche PalliativStiftung. Hospizarbeit und Palliativversorgung seien Hilfe im Sterbeprozess, durch sie lindere man Beschwerden und stehe Verzweifelten bei. Dabei werde das Leben verlängert, statt verkürzt.

Laut aktuellem Spiegel-Artikel könne es sich jeder dritte deutsche Arzt vorstellen, einem Patienten beim Suizid zu helfen, für jeden Vierten käme sogar aktive Sterbehilfe in Frage.

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Spezialisierte Palliativversorgung in den eigenen vier Wänden

Aufbau von ambulanten Palliativ Care Teams in Hamburg

 

Hamburg (27. Mai 2010) - Unheilbar kranke Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung benötigen eine besondere Versorgung und Betreuung. Die meisten wünschen sich, die letzte Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Bislang stand eine solche ambulante Versorgung durch so genannte Palliativ Care Teams (PCTs) aufgrund schwieriger Abrechnungsmodalitäten aber nicht allen Betroffenen zur Verfügung. In Hamburg haben nun Krankenkassen und PCTs einen Vertrag geschlossen, der diese qualifizierte Betreuung in der Hansestadt sicher stellt. Hamburg ist damit das erste Bundesland, in dem ein solcher Abschluss gelungen ist. Realisiert werden sollen für Hamburg mittelfristig acht Palliativ Care Teams sowie ein Team speziell für die Versorgung von Kindern. Fünf Teams für Erwachsene haben bereits die Arbeit aufgenommen.

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Palliativmedizinischer Flickenteppich

»Es wird in Deutschland Orte geben, wo man besser oder schlechter stirbt«

 

Frankfurt am Main (17. März 2010) - Seit mehr als zwei Jahren haben Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine ambulante palliativmedizinische Betreuung. Doch nach wie vor fehlt ein flächendeckendes Versorgungsangebot. Ein Flickenteppich unterschiedlicher Rahmenbedingungen und entsprechende Auseinandersetzungen zwischen den Palliativ-Teams und den Kranken-kassen sind der Grund. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie fordert deshalb flächendeckende Rahmenbedingungen, die endlich die Umsetzung der geltenden gesetzlichen Ansprüche im ambulanten Bereich ermöglichen.

 

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Wie viel Tod verträgt das Team?

DGSS-Studie: Belastungsfaktoren auf Palliativstationen

 

Boppard (20. Januar 2010) - Der Tod ist auf Palliativstationen immer gegenwärtig - eine große Belastung für die Mitarbeiter. Was sie auffängt und was besonders stresst, haben Forscher aus Bonn und Göttingen in einer bundesweiten Befragung untersucht, die in "Der Schmerz" veröffentlicht ist, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS). Ergebnis: Besonders belastend sind ein nicht erfüllter Anspruch der Palliativmedizin und die Beziehung zum Patienten. Nähe, Ähnlichkeiten mit der eigenen Lebenssituation und ein junges Alter des Patienten machen Mitarbeitern auf Palliativstationen besonders zu schaffen. Was hilft, ist allem voran das Team, gefolgt von Humor und dem Privatleben. Die Spezialisten um Birgit Jaspers (Universität Göttingen/Bonn) empfehlen daher, die Teamkommunikation zu stärken und die eigenen Ansprüche zu hinterfragen, um sie auf ein realistisches Maß zu bringen.

 

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Jubiläum am Tag der Kinderhospizarbeit

20 Jahre Kinderhospizarbeit in Deutschland

 

Berlin/Bonn/Olpe (20. Januar 2010) - Mit zentralen Veranstaltungen im Deutschen Bundestag in Berlin und in der Bonner Kunsthalle erinnert der Deutsche Kinderhospizverein e.V. am 10. Februar an den Beginn der Kinderhospizarbeit in Deutschland vor 20 Jahren. Dieser Termin wird daher jedes Jahr als "Tag der Kinderhospizarbeit" begangen. Mit Aktionen und Informationsveranstaltungen weisen Initiativen, ambulante und stationäre Kinderhospize die Bevölkerung in vielen Städten auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien hin, teilte der Deutsche Kinderhospizverein e.V. in Olpe mit.

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Wie wirksam ist die spezialisierte ambulante Palliativversorgung?

 

Deutschlandweit erste sozialwissenschaftliche Forschung zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung bei Schwerstkranken und Sterbenden

 

Augsburg (18. Januar 2010) - Die 2007 vom Gesetzgeber eingeführte spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der Betreuung Sterbender soll - in Ergänzung zu den jeweils regional vorhandenen Versorgungsangeboten - Sterbenden mit ausgeprägter Symptomatik, so weit wie realisierbar, ein Sterben zuhause ermöglichen. Ein mit diesem Jahr gestartetes Forschungsprojekt, unter Leitung des Soziologen Prof. Dr. Werner Schneider und durchgeführt in enger Kooperation mit bayerischen Klinikern und Hospizmitarbeitern, untersucht diese neue Versorgungsform und soll dadurch die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung und Sicherung von SAPV-Qualitätsstandards schaffen.

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Einladung zum 1. Symposium zur Palliativmedizin

Wie kann die Lebensqualität schwerkranker Patienten verbessert werden?

 

Greifswald (12. Januar 2010) - Das Uniklinikum Greifswald unter Federführung der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin C lädt am Sonnabend, dem 16. Januar 2010 zu einem ersten Symposium zu inhaltlichen Schwerpunkten der Palliativmedizin in das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald ein. Dazu sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen (s. Programm).

Die Palliativmedizin, die sich mit der Betreuung und der Lebensqualität schwerstkranker Menschen befasst, hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Bundestag hat im letzten Jahr beschlossen, die Palliativmedizin als Pflichtlehr- und Prüfungsfach für Ärzte aufzunehmen. "Als universitäre Einrichtung ist das Klinikum neben der Patientenversorgung auch der Lehre und Forschung verpflichtet", betonte der Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin C, Prof. Gottfried Dölken. Deshalb sollen künftig verstärkt die vielfältigen Bereiche des noch recht jungen Fachgebietes in der Universitäts- und Hansestadt fachübergreifend erörtert werden. Das Interesse an dem Symposium war so groß, dass es in das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg verlegt werden musste.

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Abb.: Podiumsdiskussion: v.l. Prof. Dr. H.C. Müller-Busch, Dr. B. Weihrauch, Prof. Dr. L. Radbruch, Jürgen Engels, Ulla Schmidt und Veronika Schönhofer-Nellessen / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Photo: GrünenthalPolitische Grenzen als Herausforderung

Kulturelle Vielfalt als Chance

 

Aachener Hospizgespräche widmen sich der Palliativversorgung in Europa

 

Aachen (21. November 2009) - Immer vergleichbarer werden die Lebensverhältnisse im zusammenwachsenden Europa, beim Sterben allerdings geht jedes Land eigene Wege. Die Servicestelle Hospiz für Stadt und Kreis Aachen hat sich dieser besonderen Entwicklung im 77. Hospizgespräch am 21. November angenommen, um auf Hemmnisse hinzuweisen, um aber vor allem voneinander zu lernen: Regional günstige Rahmenbedingungen und lokale Erfolgsprojekte der Palliativversorgung sollten den rund 400 Besuchern der Tagung im Aachener Bildungszentrum der Grünenthal GmbH bekannt gemacht und gemeinsam diskutiert werden.

 

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Kursprogramm für Kinder- und Jugendhospizarbeit erschienen

Kooperation zwischen Gemeindekolleg der VELKD und Malteser Hilfsdienst e.V.

Hannover (10. November 2009) - Unter dem Titel „Kinder- und Jugendhospizarbeit. Das Celler Modell zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung“ (Gütersloher Verlagshaus, 192 Seiten, mit CD-ROM, 19,95 Euro) ist jetzt ein Kursprogramm für diesen Arbeitsbereich erschienen. Das Curriculum basiert auf dem bewährten Konzept des Celler Modells zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung und wurde von einer Arbeitsgruppe aus erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhospizarbeit des Malteser Hilfsdienstes e. V., mit Unterstützung des Gemeindekollegs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Neudietendorf bei Erfurt, erarbeitet.

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Verleihung des Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung" 2009

Ein Beitrag zur Verbesserung der ambulanten Palliativmedizin

 

Abb.: Prof. Müller Busch (ganz links) und Kai Martens (ganz rechts) mit den Preisträgern 2009. Photo: GrünenthalKiel (5. November 2009) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung" an drei Preisträger verliehen. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird von der Firma Grünenthal GmbH gestiftet.

Das Engagement in der Palliativmedizin ist für Grünenthal wichtig. Die Verbesserung der Versorgungslage von palliativmedizinisch zu betreuenden Menschen hat viele Ansatzpunkte, die Grünenthal gerne unterstützt. Grundvoraussetzung für eine flächendeckende Verbesserung ist eine strukturierte multidisziplinäre Vernetzung verschiedener Berufs- und Fachgruppen, die je nach Problem - oder Fragestellung Aufgaben in einem solchen Verbund übernehmen, und aufgrund ihrer Kernkompetenz die Versorgungsqualität für den Patienten verbessern können. Kai Martens, Geschäftsleiter Grünenthal Deutschland, bemerkte bei der Preisverleihung: "Blickt man sowohl auf die Qualität als auch auf die Quantität der Arbeiten, so stelle ich mit großer Freude fest, dass die Konzepte eine nachhaltige Verbesserung in der Palliativmedizin erreichen."

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Private Pflegeeinrichtungen stärken sich in Palliativpflege – und präsentieren Ergebnisse aus Pilotprojekt

„Tod und Sterben darf kein Tabuthema mehr sein!“  

 

Düsseldorf (16. September 2009) - Der schwerstkranke Mensch und seine Angehörigen stehen im Mittelpunkt der Palliativpflege – der Versorgung und Begleitung von Sterbenden. Ziel ist es, meist unter Anwendung von symptomlindernden Pflegemaßnahmen und Schmerztherapien, die Lebensqualität der Betroffenen bis zum Tod zu erhalten. Neun stationäre Alten- und Pflegeheime sowie ein ambulanter Pflegedienst aus Nordrhein-Westfalen, allesamt Mitglieder im Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) in NRW, nahmen sich im Rahmen eines gemeinsamen Palliativprojekts diesen großen Herausforderungen an. Anlässlich der Abschlussveranstaltung in Bielefeld präsentierten sie jetzt ihre Ergebnisse.

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