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Palliativ-Pflege
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Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

Nähe bis zum Abschied

 

Seit August bietet der Palliativbereich in der Gürtelstraße 33 behütende, ganzheitliche Pflege auf dem letzten Lebensweg. Berlin (3. August 2009) - Erstmalig und derzeit auch einmalig in Berlin und Brandenburg ist die Eröffnung des Wohnbereichs „Palliative Pflege“ der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg seit Sonnabend, dem 1. August 2009. Der neue Bereich im Seniorenhaus in der Gürtelstraße 33 dient der behütenden, ganzheitlichen Behandlung und Pflege von Menschen mit nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen. Die Stiftung reagiert damit auf festgestellte Defizite in der spezialisierten palliativen Versorgung. Die Wartelisten sind lang in den Berliner Hospizen. Dem Anliegen, für Angehörige oder Freunde mit unheilbaren Krankheiten in ihrer letzte Lebensphase eine qualifizierte Begleitung und Pflege zu finden, kann nicht immer in der Weise entsprochen werden, wie es gewünscht wird. Dabei ist der Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) seit April 2007 im fünften Sozialgesetzbuch festgeschrieben worden. Paragraf 37b SGB V beschreibt, welche Leistungen „Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen,“ beanspruchen können.

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Neuregelungen der Finanzierung für die Hospizarbeit in Deutschland in Kraft

 

Düren (31. Juli 2009) - Am 1.08.2009 treten die gesetzlichen Neuregelungen der Finanzierung für die Hospizarbeit in Deutschland in Kraft. Der Deutsche Bundestag hatte diese Regelungen noch vor der Sommerpause am 18.6.2009 beschlossen. „Wir begrüßen diese Neuregelungen sehr, für die wir uns in den letzten Monaten intensiv eingesetzt haben. Mit den Gesetzesänderungen wird die Arbeit der ambulanten und stationären Hospize – im Interesse der schwerstkranken und sterbenden Menschen nun auf eine solide finanzielle Basis gestellt. Denn derzeit befinden sich etliche Hospize in einer existenziellen Notlage“, dies sagte Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). „Jetzt muss es darum gehen, die Neuregelungen so schnell wie möglich umzusetzen und in Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen zu treten“, so Weihrauch weiter.

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Zwei Jahre nach der Gesundheitsreform

Was hat sich für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen verändert?

 

Düren (30. Mai 2009) - Am 29.05.2009 diskutierten Vertreter der verschiedenen ambulanten und stationären Versorgungsbereiche (niedergelassene Ärzte, ambulanter Pflege, Hospizeinrichtungen, Palliativstationen u.a.) über aktuelle Entwicklungen und die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen aus der Gesundheitsreform des Jahres 2007. Eingeladen zu einem Symposium im Rahmen des Hauptstadtkongresses hatte der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV). Die Diskussion erfolgte unter Moderation von Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des DHPV.

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Gesetzliche Verbesserungen für Kinderhospize und in der Palliativ-Betreuung von Familien umgehend umsetzen

 

Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit fordert die Kinderkommission eine schnelle Umsetzung der verbesserten Gesetze für Kinderhospize

 

Berlin (9. Februar 2009) - Mit der Gesundheitsreform wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Palliativversorgung von Kindern verbessert: Bislang mussten Kinderhospize zehn Prozent ihrer Kosten durch Spenden und ehrenamtliches Engagement selbst aufbringen. Seit April 2007 beträgt der Eigenanteil nur noch fünf Prozent. Auch wurde festgelegt, dass in der stationären und ambulanten Hospizarbeit die besonderen Belange von Kindern zu berücksichtigen sind. Für diese Änderung hat sich die Kinderkommission besonders eingesetzt.

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Runder Tisch

Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland

 

Berlin (28. Januar 2009) - Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland hat in den vergangenen 25 Jahren große Fortschritte gemacht. Immer noch aber werden viele der schwerstkranken und sterbenden Menschen von entsprechenden ambulanten und stationären Angeboten nicht erreicht; sie leiden unter Schmerzen und anderen belastenden Symptomen und fühlen sich häufig an ihrem Lebensende alleingelassen.

Die Erfahrungen der Betroffenen standen heute im Mittelpunkt aktueller Beratungen in Berlin: Mit der konstituierenden Sitzung eines Runden Tisches setzten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK) den Arbeitsprozess zur Entwicklung einer nationalen „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ in Gang. Vertreter von rund 40 Organisationen und Institutionen kamen in Berlin zusammen, um die Eckpfeiler der Arbeit für die nächsten anderthalb Jahre festzulegen.

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Zweite Ausschreibung des Anerkennungs- und Förderpreises

„Ambulante Palliativversorgung“

 

Berlin/Aachen (23. Januar 2009) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Grünenthal GmbH verleihen in diesem Jahr zum zweiten Mal den mit 10.000 € dotierten Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“. Anträge für den Preis können bis zum 31. März 2009 eingereicht werden.

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Debatte zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen

Gefahr einer Verrechtlichung des Sterbens begegnen

 

Berlin (21. Januar 2009) - Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) sehen die Gefahr, dass durch eine gesetzliche Regelung über Patientenverfügungen eine Verrechtlichung des Sterbens gefördert wird.

Vor dem Hintergrund der heutigen Ersten Lesung der beiden Gesetzentwürfe der Abgeordneten Zöller und Faust et al. sowie Bosbach et al. über eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen im Deutschen Bundestag haben beide Organisationen zu diesen Fragen gemeinsam Stellung bezogen.

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Betrag kommt Kinderhospizprojekten zugute

Roche-Mitarbeitende in Deutschland spenden über 56.000 Euro

 

Grenzach-Wyhlen (1. Dezember 2008) - Über 1.700 Roche-Mitarbeitende in Deutschland haben am 1. Dezember im Rahmen des Roche Children's Walk mit einem Benefiz-Lauf an den Roche Standorten Grenzach, Mannheim, Penzberg und Kulmbach ein Zeichen der Solidarität für schwer kranke Kinder gesetzt. Mehr als 56.000 Euro sind bei dieser Mitarbeiterspendenaktion an die unabhängige und gemeinnützige ROMIUS Stiftung gespendet worden, die im Jahr 2007 von den Roche-Unternehmen in Deutschland errichtet wurde. Unterstützt werden in diesem Jahr Kinderhospize in Mannheim, München und Konstanz.

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Großes Interesse an erster Studie zum Stand der Palliativversorgung

Begleitung beim Sterben

 

  • Fragebogen von über 1.000 Angehörigen beantwortet
  • Wissenschaftler wollen mit Erinnerungsschreiben noch mehr Teilnehmer motivieren

 

Mainz (20. November 2008) - In der Bevölkerung besteht offenbar ein großes Interesse an der Frage, wie schwer und unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase besser versorgt werden könnten. Für eine Studie zur Palliativversorgung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hatten bereits nach sechs Wochen mehr als 1.000 Familien den 18-seitigen Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt. "Außer den Fragebögen haben wir auch sehr ermutigende, aber teilweise auch sehr erschütternde Briefe erhalten, in denen die Menschen beschreiben, welche Erfahrungen sie bei der Begleitung ihrer todkranken Angehörigen gemacht haben", teilte Prof. Dr. Eva Münster, Juniorprofessorin für Sozialmedizin und Public Health am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uni Mainz, mit. Die Verantwortlichen hoffen allerdings, dass sich von den ausstehenden angeschriebenen Familien noch möglichst viele zu einer Antwort entschließen, um ein möglichst breites Spektrum der Bevölkerung abzudecken. Zu diesem Zweck werden Ende des Monats Erinnerungsschreiben an diese Familien verschickt.

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„Die ersten Schritte sind gemacht, und der Weg ist vorgezeichnet“

70. Aachener Hospizgespräch beleuchtet Umsetzung der Palliativversorgung

 

Mehr als 450 Teilnehmer besuchten das 70. Aachener Hospizgespräch.Aachen (15. November 2008) - In die bundesdeutsche Palliativversorgung kommt Bewegung – so der einhellige Tenor des 70. Aachener Hospizgesprächs, das am Samstag unter großer Beteiligung in den Räumen der Grünenthal GmbH in Aachen durchgeführt wurde. Fast 450 internationale Teilnehmer aus allen Bereichen der Palliativversorgung waren in Aachen zusammengekommen, um erste Umsetzungsergebnisse der seit 2007 geltenden Gesetzgebung zu diskutieren. Danach hat jeder Bürger im Bedarfsfall Anspruch auf eine spezialisierte ambulante palliativmedizinische Betreuung.

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60. Jahrestagung der Urologen in Stuttgart

Pflegekongress mit Schwerpunkt Palliativmedizin

 

Stuttgart (19. August 2008) - Ob hoch spezialisierte OP-Schwester, urologisch versierter Krankenpfleger in der häuslichen Pflege oder Arzthelferin einer urologischen Praxis: Wie im Vorjahr werden bis zu 800 Vertreter des Urologischen Assistenz- und Pflegepersonals zum Pflegekongress am 25. und 26. September 2008 im Rahmen der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in Stuttgart (im ICS) erwartet. Schwerpunkt ist die Palliativmedizin bei fortgeschrittenen urologischen Karzinomen.

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Ausführungen zur professionellen Sterbebegleitung mit über einem Jahr Verspätung

Über 100.000 Menschen starben, ohne von ihrem Anspruch Gebrauch machen zu können

 

Bochum (7. August 2008) - 455 Tage nachdem der Gesetzgeber die Krankenkassen zur Kostenübernahme professioneller Sterbebegleitung verpflichtet hat, hat die AOK jetzt stellvertretend für alle Kassen die Ausführungsbestimmungen zur ambulanten Palliativversorgung veröffentlicht. „Schätzungen zufolge sind somit rund 105.000 Menschen ohne ausreichende Finanzierung – und deshalb wohl auch ohne ausreichende Versorgung – zwischenzeitlich verstorben“, so Dr. Matthias Thöns Vorstandsmitglied im Palliativnetz Bochum e.V., das Patienten auch ohne Kostenzusage geholfen hatte. Das Palliativnetz Bochum kritisiert, dass die Vertragshoheit allein bei den Krankenkassen liegt. Thöns: „Es hat sich klar gezeigt, dass durch langwierige Vertragsverhandlungen viele Menschen unversorgt bleiben. Man kann es keinesfalls alleine den Krankenkassen überlassen, mit den vielen sehr unterschiedlichen Leistungserbringern der Hospiz- und Palliativversorgung Verträge abzuschließen.“

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Stiftungslehrstuhl für Kinderschmerz-Therapie und Pädiatrische Palliativmedizin

Weltweit erster Lehrstuhl für Kinder-Palliativmedizin

 

Witten/Herdecke (30. Juni 2008) - Die Universität Witten/Herdecke richtet zum 1. Juli 2008 den "Vodafone Stiftungslehrstuhl für Kinderschmerz-Therapie und Pädiatrische Palliativmedizin" ein. Es ist der erste seiner Art weltweit. Den Ruf erhielt Privatdozent Dr. med. Boris Zernikow (43), Chefarzt an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Dr. Zernikow leitet in Datteln das Vodafone Stiftungsinstitut für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin.

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Palliativkompetenz stärken:

Kleiminger (MDB) fordert Lehrstuhl für Palliativ Care

 

Berlin (20. Juni 2008) -  In der Plenardebatte zu Hospiz und Palliativmedizin forderte der Rostocker SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Kleiminger verstärkte Anstrengungen in der Ausbildung von Medizinern, Pflegern und Ehrenamtlichen.
Kleiminger: "Ich appelliere auch an die Adresse der Bildungsministerin: Wir müssen endlich einen Lehrstuhl für Palliativ Care in Deutschland schaffen! Denn wenn wir eine Spezialisierung und Palliativkompetenz in der Breite wollen, dann brauchen wir gute Ausbildung nach internationalen Standards und intensive wissenschaftliche Forschung im Bereich Hospiz und Palliativmedizin."

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Universitätsklinikum Mannheim

Gründung einer Akademie für Palliativmedizin

 

Mannheim (19. Juni 2008) - Zehn Jahre nach Einrichtung einer Palliativstation für schwer krebskranke Patienten hat das Mannheimer Universitätsklinikum nun eine Akademie für Palliativmedizin gegründet. Diese Weiterbildungseinrichtung entsteht zwar unter dem Dach des Mannheimer Universitätsklinikums, doch sind als Träger weitere Mannheimer Einrichtungen daran beteiligt: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Diakonische Werk und die Mannheimer Bürgerstiftung.

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CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Konzepte zur palliativmedizinischen Versorgung von behinderten Menschen vorlegen

Besondere Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen bei der Palliativversorgung berücksichtigen

 

Berlin (19. Juni 2008) - Anlässlich der Debatte im Plenum des Deutschen Bundestages zum Antrag „Leben am Lebensende – Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen“ erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Menschen mit Behinderungen – insbesondere Menschen mit sogenannter „geistiger“ Behinderung – haben besondere Bedürfnisse bei der Palliativversorgung. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert Krankenkassen und Leistungserbringer auf, Konzepte zur palliativmedizinischen Versorgung von behinderten Menschen vorzulegen, die diese besonderen Bedürfnisse berücksichtigen.

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