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Parkinson
Therapie des Morbus Parkinson
Herausforderungen für Klinik und Praxis
Würzburg (15. März 2013) - Das idiopathische Parkinson Syndrom ist weit mehr als nur eine Bewegungsstörung. „Nicht-motorische Symptome können das Krankheitsbild dominieren und die Patienten erheblich belasten“, betonte Prof. Jens Volkmann, Würzburg, bei einem Symposium der UCB Pharma während des 8. Deutschen Parkinson Kongresses. Er erörterte zusammen mit zwei weiteren Experten die unterschiedlichen Facetten der nicht-motorischen Symptomatik. Als eine effektive Therapieoption stellten sie den non-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin vor.
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Parkinson-Therapie – hohe Ansprüche an die Galenik
Sifrol® Retard ermöglicht eine effektive und zuverlässige Symptomkontrolle rund um die Uhr
Ingelheim (7. März 2013) – Eine zufriedenstellende Behandlung von Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom bedarf einer zuverlässigen, sicheren und gut verträglichen dopaminergen Therapie. Mit retardiertem Pramipexol (Sifrol® Retardtabletten) können aufgrund der speziellen Galenik über 24 Stunden hinweg stabile Plasmaspiegel aufrechterhalten werden. Motorische und nicht-motorische Symptome lassen sich mit dem Dopaminrezeptoragonisten in retardierter Formulierung rund um die Uhr gut kontrollieren. Doch was kann passieren, wenn ein Wechsel auf ein generisches Retardpräparat stattfinden soll? Dieser für den Praxisalltag relevanten Frage stellte sich Prof. Dr. Jost, Leiter des Fachbereichs Neurologie und Klinische Neurophysiologie an der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden, auf einer Fachpresseveranstaltung in Ingelheim.
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Tiefe Hirnstimulation
Verbesserung der Lebensqualität bei weit mehr Parkinson-Patienten als bisher angenommen
Berlin (13. Februar 2013) – Die motorischen Störungen und die Lebensqualität von Parkinson-Patienten können in einem früheren Krankheitsstadium durch die Tiefe Hirnstimulation (THS, Neurostimulation) verbessert werden, berichtet heute die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Das operative Verfahren kommt derzeit lediglich bei medikamentöser Therapieresistenz mit schwersten Symptomen nach mehr als zehnjähriger Krankheitsdauer zum Einsatz. Laut einer lange erwarteten Studie mit 251 Parkinson-Patienten im frühen Krankheitsstadium, die morgen im New England Journal of Medicine veröffentlicht wird, ist die frühe Neurostimulation der alleinigen Gabe von Medikamenten überlegen.
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Neuer Therapieansatz zur Behandlung der Parkinson´schen Erkrankung
Das Nervensterben bei Parkinson aufhalten
Göttingen (20. Dezember 2012) - Die Parkinson’sche Erkrankung ist die häufigste neurodegenerative Bewegungserkrankung des Menschen und tritt im höheren Lebensalter zunehmend auf. Aufgrund der stetig steigenden Anzahl älterer Menschen nimmt auch die Anzahl der Parkinson-Patienten stetig zu. Heutige Therapien können nur die motorischen Symptome wie die Bewegungsarmut oder das Muskelzittern lindern, indem sie den Mangel am Botenstoff Dopamin ausgleichen. Die Ursache kann jedoch noch nicht behandelt werden, sodass weiterhin Nervenzellen im Gehirn absterben, die diesen Botenstoff bilden, und die Erkrankung dadurch weiter voranschreitet. Forscher aus der Abteilung Neurologie (Direktor: Prof. Dr. Mathias Bähr) der Universitätsmedizin Göttingen haben nun zeigen können, dass das Absterben von Nervenzellen im Tiermodell deutlich gebremst werden kann. Diese Erkenntnisse könnten einen neuen Ansatz zur Behandlung von Parkinson liefern.
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Entschlüsselter Mechanismus
Giftige Pflanzenschutzmittel können Parkinson auslösen
Dresden (4. Dezember 2012) - Schon länger vermuten Wissenschaftler auch äußere Faktoren als mögliche Ursache für eine Parkinson-Erkrankung. Forscher der Klinik und Poliklinik für Neurologie (Leiter: Prof. Heinz Reichmann) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und des Instituts für Anatomie (Leiter: Prof. Richard Funk) an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus in Dresden haben nun den Mechanismus entschlüsselt, mit dem das Insektizid Rotenon Symptome der Parkinson-Krankheit auslöst und verstärkt. Dabei spielen Nervenverbindungen zwischen Darm und Hirn eine wesentliche Rolle. Diese aktuellen Ergebnisse wurden jetzt in den Nature Scientific Reports veröffentlicht.
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Stalevo® - Feineinstellung und Therapieflexibilität verbessern
Nichtmotorische Wearing-off-Symptome bei Parkinson früh behandeln
Hamburg (27. September 2012) - Dass sich ein Wearing-off, also das Nachlassen der Medikamentenwirkung gegen Ende des Dosisintervalls, bei Parkinson-Patienten bereits sehr früh entwickelt, zeigen mehrere Untersuchungen: In der Studie ELLDOPA betraf dies nach einer nur neunmonatigen Behandlung mit herkömmlichem Levodopa (600 mg/d) bereits 30 % der Teilnehmer. Dabei stellt ein Wearing-off, das ja mehrmals am Tage auftreten kann, für die Mehrheit der Patienten ein großes Problem ihrer Levodopa-Therapie dar.
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Individualisierte Parkinson-Therapie
Potenzial retardierter Dopaminagonisten bestmöglich ausschöpfen
Hamburg (26. September 2012) - So individuell der Krankheitsverlauf des Morbus Parkinson sich gestaltet, so individuell sollte auch mit therapeutischen Maßnahmen darauf geantwortet werden. „Wir stellen oft fest, dass gerade bei der medikamentösen Behandlung viel Wirksamkeits-Potenzial unausgeschöpft bleibt“, so Prof. Dr. Heinz Reichmann, 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Dresden. Im Rahmen einer Veranstaltung von GlaxoSmithKline (GSK) anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Hamburg stand daher die Frage im Mittelpunkt, welche häufig vernachlässigten Aspekte für eine moderne Parkinsontherapie mit Dopaminagonisten wie Requip-Modutab® besonders relevant sind und für die Patienten mit einer Verbesserung ihrer Lebensqualität einhergehen können.
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Parkinson-Pfleger
Start des Kölner Parkinson Netzwerks
Köln (15. August 2012) - Nach einer sechsmonatigen Pilotphase geht heute (15.08.2012) das Kölner Parkinson Netzwerk offiziell an den Start. Es wurde an der Uniklinik Köln ins Leben gerufen, um eine nahtlose und schnellere medizinische Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Am Kölner Parkinson Netzwerk können alle Patienten mit der Diagnose eines Morbus Parkinson, gleich welchen Alters und gleich welcher Krankenkassenzugehörigkeit teilnehmen.
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Welt-Parkinson-Tag am 11. April
Chinesisches Schattenboxen hilft Parkinson-Patienten
Berlin (10. April 2012) – Parkinson-Patientenstürzen seltener und bewältigen alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang das Schattenboxen Tai-Chi üben. Dies teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie heute zum morgigen Welt-Parkinson-Tag am 11. April mit. „Um die Parkinson-Krankheit eines Tages heilen zu können, erfordert es noch intensiver Forschungsbemühungen. Doch mit einer für jeden Patienten maßgeschneiderten Therapie können die Patienten heute deutlich länger als noch vor 15 Jahren ihre Selbstständigkeit bewahren“, berichtet der Parkinson-Spezialist Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel aus Marburg, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Neben der individuellen Einstellung mit Medikamenten sind begleitende Maßnahmen wie die Physiotherapie wichtig, um die Alltagskompetenz der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten.
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Parkinsontherapie
Rotigotin (Neupro®) bessert motorische und nicht-motorische Symptome
Frankfurt am Main (20. März 2012) - Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson leiden unter motorischen und nicht-motorischen Symptomen. Diese wirken sich auf Schlafqualität und Stimmung, morgendliches Befinden und die gesamte Lebensqualität aus. Bei einem von UCB unterstützten Case-Workshop in Frankfurt/Main wurden Studiendaten und Erfahrungen zur Therapie mit dem Dopaminagonisten Rotigotin transdermales System bei Morbus Parkinson präsentiert und Tipps für eine Umstellung auf Rotigotin gegeben.
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Mit Parkinson in den Urlaub
Gute Vorbereitung – Gute Reise
Hamburg (16. November 2011) - Eine Ferienreise ins Ausland – trotz Parkinson? Kann man das wagen? Aber ja! Auch als Parkinson-Patient kann man Urlaub genießen. Mit einigen wichtigen Vorkehrungen werden die Ferien auch in fernen Ländern entspannt und erholsam.
Wie ist das Klima?
35 Grad im Schatten – oder Minusgrade? Hitze wie auch Kälte werden von den meisten Parkinson-Patienten als unangenehm empfunden, da die körpereigene Wärmeregulation gestört ist. Ein Urlaubsziel mit gemäßigtem Klima sollte ausgewählt werden.
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Mehr als nur ein Zittern
Parkinson-Erkrankung beeinträchtigt das Leben in vielerlei Hinsicht
Hamburg (16. November 2011) - Lange Zeit war die Parkinson-Therapie auf die motorischen Symptome ausgerichtet: Zittern, Muskelsteifigkeit und Störungen der Bewegungs-abläufe. Verdauungs- und Blasenprobleme, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sind für viele Patienten aber genauso belastend im Alltag.
Das, was man nicht sofort sieht
Mit der Diagnose Parkinson verbindet man landläufig die Beeinträchtigung von Bewegungsabläufen. Das Zittern der Hand eines Parkinson-Patienten hat nahezu jeder schon einmal im eigenen Umfeld oder im Fernsehen gesehen. Von der Muskelsteifigkeit am Morgen und einem maskenhaften Gesicht hat man auch gehört und es ist ebenfalls bekannt, dass Parkinsonpatienten in späteren Phasen der Erkrankung unter Problemen beim Gehen leiden.
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Morbus Parkinson: Therapie nach dem Honeymoon
Flexible Wearing-off-Therapie mit Stalevo®
Wiesbaden (29. September 2011) - Aktuelle Fragen zur Therapie des Morbus Parkinson und seiner Komplikationen wurden auf einem Satellitensymposium im Rahmen des DGN-Kongresses 2011 diskutiert.1 Nachdem die motorischen und nicht-motorischen Symptome eines Wearing-off die Patienten in ihrer Alltagsbewältigung und Lebensqualität stark beeinträchtigen können, sollte ihre Erkennung im Behandlungsalltag verbessert werden. Eine wichtige therapeutische Option besteht in der individuellen Anpassung der Medikation durch das Entacapon-optimierte Levodopa/Carbidopa (LCE, Stalevo®), das dem behandelnden Arzt durch sechs Dosisstärken eine hohe Flexibilität für den Einzelfall bietet. Studien und klinische Erfahrungen zeigen, dass LCE die motorischen Funktionen der Patienten, die Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Lebensqualität bessern können.
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Erfolgreiche Gentherapie gegen die Parkinson-Krankheit – aber für Patienten noch keine Option
Berlin (30. März 2011) - Vor wenigen Tagen hat eine Forschungsarbeit viel Aufmerksamkeit erregt: Erstmals konnten Neurologen gemeinsam mit Neurochirurgen zeigen, dass eine Gentherapie in der Behandlung der Parkinson-Krankheit Wirkung zeigt. Dafür injizierten die US-Wissenschaftler 16 Patienten gentechnisch modifizierte Viren in eine spezielle Gehirnregion. Innerhalb eines halben Jahres waren die Patienten beweglicher als eine Kontrollgruppe, die keine Viren erhalten hatte.
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Studie zur Parkinson-Krankheit:
Wissenschaftler auf der Spur von Biomarkern
Tübingen (9. März 2011) - Am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) und am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) startet die PPMI-Studie (Parkinson’s Progression Markers Initiative) der Michael J. Fox Foundation, die nach Biomarkern für die Parkinson-Erkrankung forscht und für die noch Studienteilnehmer gesucht werden.
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Parkinson
Einmalgabe von Anfang an – Ein Prädiktor für mehr Therapieerfolg
Ingelheim (3. Februar 2011) – Psychologische Faktoren spielen bei Parkinson-Patienten eine große Rolle und dies nicht erst, wenn motorische Symptome auftreten. Bereits bei der Diagnosestellung sollte den psychologischen Aspekten der Erkrankung im Hinblick auf die initiale Therapieentscheidung verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt werden, so das Fazit der Experten im Rahmen eines Presse-Round-Tables von Boehringer Ingelheim in Ingelheim. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Experten anhand von Studiendaten und Fallbeispielen den Stellenwert einer Einmalgabe im Therapieregime von de novo Parkinson-Patienten.
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