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Pflege aktuell
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Quelle: Mittags-Symposium des Bode Science Centers zum Thema 'Einfache Prozesse - verbesserte Hygiene. Neue Forschungsergebnisse zum Patientenschutz im Klinikalltag' am 19.09.2013 in Berlin. Photo: Bode Science CenterEinfache Prozesse - verbesserte Hygiene

Neue Studie: Optimierte Arbeitsabläufe spielen eine Schlüsselrolle bei der Patientensicherheit

 

Berlin (19. September 2013) - Einfach in den nächsten Gang schalten – ganz ohne Nachdenken. So automatisiert wie das Autofahren wünschen sich Hygieneexperten auch die Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen bei ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten – insbesondere bei der Händehygiene. Immerhin gelten zwischen 20 und 30 Prozent aller nosokomialen Infektionen als vermeidbar, wenn Mitarbeiter die Hygieneempfehlungen umsetzen würden. Dem Ziel, Hygiene intuitiver und einfacher zu gestalten, ist das BODE SCIENCE CENTER, Hamburg, mit seiner Interventionsstudie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf jetzt einen deutlichen Schritt näher gekommen.

 

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Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2013

Hunderttausende brauchen Hörgeräte, Physiotherapie und Co. 

 

Berlin (18. September 2013) - In Deutschland brauchen immer mehr Menschen Heil- und Hilfsmittel wie Hörgeräte, Physiotherapien oder Adaptionshilfen. Zu diesem Ergebnis kommt der heute in Berlin präsentierte Heil- und Hilfsmittelreport der Barmer GEK. "Alterung und technischer Fortschritt treiben den Bedarf in die Höhe. Trotzdem wird der Heil- und Hilfsmittelbereich total unterschätzt, obwohl er mittlerweile ein Ausgabenvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro beansprucht", hob Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, bei der Vorstellung der Studie hervor.

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Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation

Abbau von Bürokratie – einfachere Pflegedokumentation im Praxistest

 

Berlin (18. September 2013) - Viele Pflegekräfte sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in ihrem Beruf. Aber auch pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörige wünschen sich, dass mehr Zeit für die Pflege zur Verfügung steht. Um Lösungsvorschläge für eine einfachere Pflegedokumentation in der Praxis zu erproben, fördert das Bundesministerium für Gesundheit das Projekt „Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“.

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dip startet Befragung leitender Pflegekräfte im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2013

Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

 

Köln (2. September 2013) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. führt zum dritten Male im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW durch. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortgeführt. Ziel der Berichterstattungen, die über die Grenzen des Landes hinaus Beachtung finden, ist, die Personalsituation in den ambulanten Diensten, den teil-/vollstationären Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern zu untersuchen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Berechnung der Anzahl offener Stellen und einer Ausbildungsplatzplanung in ausgewählten Gesundheits- und Pflegeberufen. Dazu werden ab September flächendeckend in NRW fast 5.500 Einrichtungen angeschrieben und befragt.

 

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Änderung der Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege beschlossen

Neu: Subkutane Infusionen Bestandteil der häuslichen Krankenpflege

 

Berlin (16. August 2013) - Subkutane Infusionen sind neu als verordnungsfähige Leistungen in die Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege aufgenommen und können damit künftig vom Arzt verordnet und von den Pflegefachkräften durchgeführt werden. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach vorgenommener Korrektur beschlossen und das Gesundheitsministerium aktuell bestätigt.

 

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Familienpflegezeit -  ein Flop?

Erforschung familialer Pflege ist kein Bereich für Momentaufnahmen

 

Osnabrück (12. August 2013) - Mitte Juli wurde bekannt, dass im Jahr 2013 bislang nur etwa 70 Anträge auf Familienpflegezeit gestellt wurden. Die Kritik nach dieser Bestandsaufnahme viel deftig aus. Heike Asbach, Doktorandin an der Hochschule Osnabrück, ist Expertin in diesem Bereich. Sie begleitet pflegende Familien für ihr Promotionsvorhaben bis zu 18 Monate. Die Wissenschaftlerin arbeitet am gemeinsamen Forschungskolleg FamiLe der Hochschule Osnabrück und der Privaten Universität Witten/Herdecke. Am 20. September lädt das Kolleg zur 1. Internationalen Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ nach Osnabrück ein.

 

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International Council of Nurses

Grundsätze sicherer Personalbemessung

 

Berlin (8. August 2013) - Personalbemessung in der Pflege ist in Deutschland ein Thema, das politisch wenig Aufmerksamkeit genießt. Für Krankenhäuser wurde ab 1996 die Pflege-Personalverordnung ersatzlos gestrichen; ohne gesetzliche Vorgaben orientiert sich die Personaldecke seitdem abwärts mit gravierenden Folgen. Die chronische Unterfinanzierung führt im SGB XI Bereich ebenfalls zu einer erheblichen Diskrepanz zwischen Pflegebedarf und zur Verfügung stehenden Personalressourcen. Der ohnehin drohende Fachkräftemangel hat sich auf diese Weise zusätzlich verschärft, Arbeit in der Pflege macht zunehmend krank.

 

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Tablet-App für die „agneszwei“-Fachkraft

Mobile elektronische Patientenakte

 

Berlin (7. August 2013) - Eine mobile elektronische Patientenakte als Applikation auf einem Tablet-PC soll die Betreuung von Patienten organisierter und leichter gestalten. Die App wurde im Rahmen des Kompetenzzentrums digitale Präventionsassistenz (KoPrA) vom DAI-Labor der Technischen Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost und dem AOK-Bundesverband entwickelt und findet Einsatz bei Patientenbesuchen der „agneszwei“-Fachkräfte.

 

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Informationsbroschüre gibt Überblick über die wichtigen Regelungen

Mehr Transparenz über Patientenrechte in Deutschland

 

Berlin (26. Juni 2013) - Drei Monate nach Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes hat heute der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gemeinsam mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung Wolfgang Zöller eine umfassende Informationsbroschüre für Bürgerinnen und Bürger vorgestellt. Der Ratgeber bietet eine verständliche Darstellung und Erläuterung der Rechte der Patientinnen und Patienten.

 

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Häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen

GBE-Themenheft zu Arthrose erschienen

 

Berlin (25. Juni 2013) - Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen. Sie verursacht erhebliche Belastungen für den Einzelnen und für das Gesundheitswesen, und sie ist nicht heilbar. Arthrose ist Gegenstand des neuen, 54. Themenheftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Das vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Heft bietet auf rund 30 Seiten einen Überblick über Ursachen, Diagnostik, Verlauf, Therapie, Verbreitung, medizinische Versorgung, Kosten und Präventionsmöglichkeiten.

 

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DBfK

Weiterhin kein Schutz für verantwortungsbewusste Whistleblower

 

Berlin (18. Juni 2013) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) nimmt mit Sorge zur Kenntnis, dass es in Deutschland auch weiterhin keinen wirksamen Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowern) geben wird. Der Bundestag lehnte in der Sitzung vom 13. Juni kurz nach Mitternacht drei Gesetzesinitiativen hierzu mit einem knappen Nein und ohne Aussprache ab.

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evkb100Jahre. Photo: Fachhochschule der DiakonieTag der Pflege im Assapheum und 100 jähriges Jubiläum des Krankenhauses Gilead

Pflege ist auf dem Weg!

 

Bielefeld (17. Juni 2013) - Anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Krankenhauses Gilead beging das EvKB in Kooperation mit der FH der Diakonie am 17.6.2013 einen Tag der Pflege zum Thema „Zukunft braucht Herkunft.“ 300 Pflegende kamen ins Assapheum!

 

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App steht jetzt zum Download im Apple App Store zur Verfügung

vdek-Pflegelotse für unterwegs

 

Berlin (14. Juni 2013) - Ab sofort können sich die monatlich rund 1,2 Millionen Nutzer des Internetportals der Ersatzkassen auch von unterwegs aus einen schnellen Überblick zum Angebot von Pflegeeinrichtungen verschaffen. Die ausschließlich für das iPhone entwickelte App steht jetzt zum kostenlosen Download im Apple iTunes Store bereit. In der Suchmaske gibt man „Pflegelotse“ ein und gelangt unmittelbar zur Pflegelotsen-App des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek).

 

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Patientensicherheit Schweiz

Austrittskommunikation und Wiederaufnahme ins Spital

 

Zürich, Schweiz (21. Mai 2013) - Die Kommunikation an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung ist seit einiger Zeit als Risiko für die Patientensicherheit im Fokus. Unerwünschte Ereignisse, die nach dem Spitalaustritt eintreten, sind nicht selten auf die Diskontinuität der Versorgung an den Übergängen zurückzuführen. Neben schriftlichen Austrittsberichten kann auch die direkte Kommunikation (z.B. per Telefon) zwischen den Ärzten im Spital und den ambulanten, nachversorgenden Ärzten eine Massnahme sein, um unerwünschte Ereignisse und Rehospitalisationen zu vermeiden. Diese direkte, mündliche Kommunikation wird gerade von Grundversorgern häufig gewünscht. Oduyebo et al. untersuchten in ihrer Studie, wie häufig eine solche direkte Kommunikation zwischen Spitalärzten und weiterbehandelndem Arzt stattfindet und ob sie das Risiko für eine Wiederaufnahme reduziert.

 

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12. Mai – International Nurses Day: Leistung beruflich Pflegender im Gesundheitssystem . Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. - Photo: DBfK12. Mai – International Nurses Day

Leistung beruflich Pflegender im Gesundheitssystem

 

Berlin (12. Mai 2013) - Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai rückt der Weltverband der Pflegenden ICN die gesundheitsrelevanten Millennium-Entwicklungsziele in den Vordergrund. „Die Gesundheitslücken schließen“ – vor allem im Blick auf Reduktion von Kindersterblichkeit, Verbesserung der Müttergesundheit und den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria und andere übertragbare Erkrankungen, das ist das erklärte Ziel und Motto für 2013. Als die mit Abstand größte Berufsgruppe in den Gesundheitssystemen weltweit nehmen Pflegefachpersonen eine Schlüsselrolle ein, damit die gesteckten Ziele erreicht werden können. Vor allem durch ihren direkten Zugang zu Patienten und ihrem Umfeld sind sie prädestiniert, Gesundheitsdienstleistungen zu gestalten, zu koordinieren und effizient zu implementieren. Dies ganz im Sinne von Florence Nightingale, die als Vorreiterin wissensbasierter beruflicher Krankenpflege gilt. Am 12. Mai, ihrem Geburtstag, wird daher der Internationale Tag der Pflegenden begangen.

 

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Deutscher Pflegerat mobilisiert gegen den Pflegenotstand: Kampagne Ich will Pflege! Quelle: Deutscher Pflegerat, 07.05.2013 (tB).Deutscher Pflegerat mobilisiert gegen den Pflegenotstand

Kampagne "Ich will Pflege!" 

 

Berlin (7. Mai 2013) – Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), als führende Interessenvertretung der beruflich Pflegenden in Deutschland, fordert vier Monate vor der Bundestagswahl Lösungen für den Pflegenotstand in Deutschland. Dazu hat der DPR eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Ich will Pflege!“ initiiert. Sie soll engagierte Pflegefachpersonen sowie Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, Druck auf die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik auszuüben, damit endlich Lösungen zur Zukunftssicherung der Pflege erarbeitet werden. „Der Pflegenotstand muss als drängendes gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt werden, seine Lösung darf nicht länger von Legislaturperiode zu Legislaturperiode verschoben werden“, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR, beim Auftakt der Kampagne in Berlin. „Deutschland braucht jetzt ein parteiübergreifendes Commitment zur Neustrukturierung der professionellen Pflege – unabhängig von Legislaturperioden, Regierungskoalitionen und Parteiinteressen.“ Die Kampagne setzt darauf, der neuen Bundesregierung bereits vor ihrem Amtsantritt die Forderungen der Berufsangehörigen der Pflege deutlich zu machen.

 

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Leitfaden

Forschung zu komplexen Interventionen in der Pflege- und Hebammenwissenschaft und in den Wissenschaften der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie

 

Freiburg (1. Mai 2013) - Ein forschungsmethodischer Leitfaden zur Ermittlung, Evaluation und Implementation evidenzbasierter Innovationen, Version 1, Mai 2013

 

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