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Pflege aktuell
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DBfK

Weg zu Patienten- und Mitarbeitersicherheit führt über gesetzliche Pflegepersonalstandards

Berlin (22. Juli 2016) - Der DBfK fordert gesetzlich definierte Pflegepersonalschlüssel und nach oben justierbare Personalmindeststandards in Krankenhäusern und Heimen. Dazu wird die deutsche Übersetzung eines Faktenblatts des Weltverbands der Pflegeberufe (ICN) zu "Nurse-Patient Ratios" vorgestellt. Es zeigt, warum feste Personalschlüssel nötig sind und welche Erfahrungen andere Länder damit gemacht haben.

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DBfK: Unterstützen Sie mit uns die Pflegebildungsreform – sie ist eine große Chance. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bekräftigt heute in Berlin seine Forderung an den Bundestag, die Pflegebildungsreform entsprechend vorliegendem Gesetzentwurf zu verabschieden. Damit verknüpft wird der Appell an alle Befürworter der Generalistik, sich jetzt aktiv zu Wort zu melden und den Gegnern nicht das Feld zu überlassen. DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner sagt dazu: „Der Bundestag nehme sich über die Sommerpause Zeit, um noch strittige Fragen zum Pflegeberufsgesetz zu diskutieren. Es ist sehr bedauerlich, dass im Parlament diese wichtige Reform, die jahrelang vorbereitet wurde, durch den von sehr spezifischen Eigeninteressen gefärbten Aktionismus von Gegnergruppen Gefahr läuft, zerredet zu werden. Hoffentlich wird die Reform nicht soweit verwässert, dass es besser wäre, sie ganz bleiben zu lassen. Gesundheits- und Seniorenministerium stehen weiterhin zu den Kernelementen.“ Doch im Parlament müssen Mehrheiten gefunden werden – was bei der überwältigenden Mehrheit der Regierungskoalition eigentlich kein Problem sein sollte.DBfK:

Unterstützen Sie mit uns die Pflegebildungsreform – sie ist eine große Chance

Berlin (13. Juli 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bekräftigt heute in Berlin seine Forderung an den Bundestag, die Pflegebildungsreform entsprechend vorliegendem Gesetzentwurf zu verabschieden. Damit verknüpft wird der Appell an alle Befürworter der Generalistik, sich jetzt aktiv zu Wort zu melden und den Gegnern nicht das Feld zu überlassen. DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner sagt dazu: „Der Bundestag nehme sich über die Sommerpause Zeit, um noch strittige Fragen zum Pflegeberufsgesetz zu diskutieren. Es ist sehr bedauerlich, dass im Parlament diese wichtige Reform, die jahrelang vorbereitet wurde, durch den von sehr spezifischen Eigeninteressen gefärbten Aktionismus von Gegnergruppen Gefahr läuft, zerredet zu werden. Hoffentlich wird die Reform nicht soweit verwässert, dass es besser wäre, sie ganz bleiben zu lassen. Gesundheits- und Seniorenministerium stehen weiterhin zu den Kernelementen.“ Doch im Parlament müssen Mehrheiten gefunden werden – was bei der überwältigenden Mehrheit der Regierungskoalition eigentlich kein Problem sein sollte.

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Report Altersdaten

„Pflege und Unterstützung durch Angehörige“

Berlin (8. Juli 2016) - Langzeitpflege bedeutet in Deutschland vor allem Pflege innerhalb der Familie. Die Leistungen der Angehörigen ermöglichen es gesundheitlich eingeschränkten Menschen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, auch wenn sie den Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Mit Daten der amtlichen Statistik, des Deutschen Alterssurveys (DEAS) sowie Befunden aus anderen Studien beleuchtet dieser Report Altersdaten die beiden Bereiche informelle Pflege im engeren Sinne und Unterstützung im Alltagsleben. Nach einem Überblick über die Entwicklung der häuslich versorgten Pflegebedürftigen widmet sich der Report den pflegenden Angehörigen und ihren Lebensumständen.

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ZQP-Internetdienst bietet eine Plattform, um neue Pflege-Projekte darzustellen und von diesen zu lernen

„Ideenbörse“ für gute Praxisbeispiele in der Pflege

Berlin (5. Juli 2016) - Es gibt eine Vielzahl von Projekten in der Langzeitpflege, die innovative Hilfs- und Unterstützungsansätze erfolgreich erprobt haben. Allerdings sind diese oftmals für Interessierte nur schwer zu finden. Auch wertvolle Impulse für die Qualitätsentwicklung in der Pflege gehen somit verloren. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine „Ideenbörse“ für Praxisbeispiele entwickelt, die solche Projekte sichtbar macht. „Dass die Pflege in Deutschland viele inspirierende Ideen für eine bedürfnisorientierte Versorgung pflegebedürftiger Menschen bereithält, bestätigt unser neues, kostenloses Online-Angebot“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

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89. Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) spricht sich für eine Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheitsbereich aus

Patientensicherheit ist nur gemeinsam zu sichern

Berlin (5. Juli 2016) - Auf der 89. Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) wurde in der vergangenen Woche (29. und 30. Juni 2016) in Rostock-Warnemünde mehrheitlich der Antrag „Erweiterte Delegation ärztlicher Leistungen beschlossen“.
Demnach soll das Bundesministerium für Gesundheit prüfen, ob durch eine Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der Gesundheitsfachberufe erweiterte Delegationsmöglichkeiten ärztlicher Leistungen eröffnet werden können. Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Gesundheit gebeten, in die weiteren Überlegungen auch die Möglichkeit einer etwaigen Substitution einzubeziehen.

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IQWiG

Umsetzung von Leitlinien:
Best-Practice-Modell für Deutschland fehlt noch

  • Lokale Anwendbarkeit, Anwender-Schulungen und Erinnerungssysteme könnten förderlich sein

Köln (5. Juli 2016) - Leitlinien können die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern. Voraussetzung ist allerdings, dass sie verbreitet und angewendet werden. Zwar gibt es kein Best-Practice-Modell für Deutschland, wohl aber eine ganze Reihe von Bedingungen und Maßnahmen, die die Umsetzung befördern könnten: So sollten Leitlinien beispielsweise mit Evidenz hinterlegt und lokal anwendbar sein. Zudem könnten Schulungen und Erinnerungssysteme für die Anwender hilfreich sein. Zu diesem Ergebnis kommt der am 5. Juli 2016 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Ambulante Pflege kämpft mit Problemkeimen

  • Eine repräsentative Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt, dass Problemkeime und Hygienestandards die Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten vor große Herausforderungen stellen.

Berlin (28. Juni 2016) - Problemkeime wie multiresistente Erreger, gegen die Antibiotika oft nicht wirken, können besonders für gesundheitlich geschwächte Menschen gefährlich werden. Über die Hälfte aller ambulanten Pflegedienste in Deutschland (57 Prozent) haben im vergangenen Jahr Menschen versorgt, bei denen dokumentiert war, dass sie mit einem solchen Erreger besiedelt waren. Soweit bekannt, kamen ambulante Dienste am häufigsten in Kontakt mit den drei Erregergruppen MRSA (zu 95 Prozent), ESBL-Bildner (zu 25 Prozent) und 3-MRGN/4-MRGN (zu 18 Prozent). Auch der Durchfallerreger Clostridium difficile machte Pflegebedürftigen häufig zu schaffen (18 Prozent). Diese Zahlen gehen aus einer repräsentativen, deutschlandweiten Umfrage des ZQP unter 400 Leitungskräften von ambulanten Pflegediensten hervor. Unter den befragten Pflegedienstleitungen gibt zudem jeder Vierte (27 Prozent) an, dass die Mehrheit der Mitarbeiter Angst davor habe, sich mit einem Problemkeim zu infizieren.

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Internationales Forschungsprojekt zur Transnationalisierung von Langzeitpflege

Langzeitpflege in Deutschland und den Niederlanden im Vergleich

Mainz (27. Juni 2016) - Die Betreuung und Pflege älterer Menschen in Privathaushalten durch migrantische Pflegearbeiterinnen ist mittlerweile in vielen Ländern zu beobachten und ist auch in Deutschland zu einem Massenphänomen geworden. Wichtige Gründe hierfür sind einerseits die von Pflegebedürftigen sowie von Angehörigen bevorzugte Pflege zu Hause, andererseits die gleichzeitige Überlastung der Familien und Unzulänglichkeiten von Pflegediensten. Während die prekären Arbeitsbedingungen der Pflegearbeiterinnen vielmals beschrieben wurden, liegen Untersuchungen über die Gestaltung der Pflege und des Pflegealltags in diesen Arrangements kaum vor. Damit befasst sich nun ein neues Forschungsprojekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt wurde.

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Foto v.li.n.re: Sonja Hohmann, Stefan Werner, Mathias Oberländer, Prof. Christel Bienstein, Prof. Margarete Reinhart, Christina Körner, Andrea Kiefer, Martin Dichter, Dr. Sabine Berninger. Photo und Copyright: DBfKDBfK-Bundesvorstand neu gewählt

Berlin (18. Juni 2016) - Der heute turnusmäßig neu gewählte Bundesvorstand hat unter der Leitung von Präsidentin Prof. Christel Bienstein sogleich die Arbeit aufgenommen. Turnusgemäß stand bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) am 17. und 18. Juni in Berlin die Neuwahl von fünf Mitgliedern des Bundesvorstands für eine Amtszeit von vier Jahren an. Als DBfK-Präsidentin wurde Prof. Dr. Christel Bienstein einstimmig wiedergewählt, ihr zur Seite stehen künftig Dr. Sabine Berninger (Vizepräsidentin), Christina Körner, Mathias Oberländer und Stefan Werner (Vizepräsident), der ebenfalls für eine zweite Amtszeit kandidiert hatte.

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Neue Kurzinformation

Marfan-Syndrom – eine seltene erbliche Erkrankung des Bindegewebes

Berlin (9. Juni 2016) - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum "Marfan-Syndrom" über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit.

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Abbildung: Über je zwei Elektroden auf der Stirn und am Hinterkopf wird schwacher Gleichstrom durchs Gehirn geleitet. Lediglich das An- und Abschalten des Stroms ist als leichtes Kribbeln spürbar. Photo und Copyright: Universitätsklinikum FreiburgTherapieansatz bei krankhafter Müdigkeit aufgrund von Hirnschädigungen vielversprechend

Stromtherapie vertreibt Müdigkeit

Tübingen (2. Juni 2016) - Eine leichte Elektrostimulation des Gehirns verringert das Schlafbedürfnis und steigert die Wachheit. Das haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg nachgewiesen. Sie führten bei gesunden Probanden vor der Nachtruhe eine transkranielle Gleichstromstimulation durch, bei der ein sehr schwacher Strom durch den Schädel geleitet wird. Im Schnitt benötigten die Probanden dadurch 25 Minuten weniger Schlaf pro Nacht als ohne Stimulation. Die nicht-invasive Methode könnte sich gut für Patienten eignen, deren Schlafbedürfnis nach einem Schlaganfall oder einer anderen Hirnschädigung stark erhöht ist. Einen ersten Patienten haben die Ärzte bereits erfolgreich behandelt. Neben der klinischen Anwendung gibt die Studie überraschende Hinweise über das Zusammenspiel unterschiedlicher Hirnareale auf den Schlafprozess. Die Freiburger Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse am 1. Juni 2016 online im Fachmagazin Neuropsychopharmacology der Nature-Gruppe.

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Studie liefert erstmals repräsentative Daten

Demenz stellt Krankenhäuser vor Herausforderungen

  • 40 Prozent der älteren Patienten weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte leidet an Demenz
  • Experten sehen große Belastung für Klinikpersonal und raten zu besseren Betreuungsangeboten
  • Ausschreibung des Förderprogramms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ startet ab sofort

Stuttgart (2. Juni 2016) - Mehr als 8 Millionen ältere Menschen werden in Deutschland jährlich stationär behandelt. Sie kommen mit Knochenbrüchen, Lungenentzündungen oder Harnwegsinfektionen ins Krankenhaus, benötigen aber häufig viel mehr als die übliche Behandlung: Insgesamt 40 Prozent aller über 65-jährigen Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte leidet an Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Studie „Demenz im Allgemeinkrankenhaus. Prävalenz und Versorgungssituation“ der Hochschule Mannheim und der Technischen Universität München. Die Studie, die heute in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung vorgestellt wurde, liefert erstmals repräsentative Daten zu Anzahl, Verteilung und Versorgungsbedarf von stationären Patienten mit kognitiven Störungen.

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PTHV Studie „Reha-Biograf“ untersucht Wege, Ursachen und Hilfen

Langzeiterkrankte Pflegefachkräfte in der beruflichen Rehabilitation

Vallendar (2. Juni 2016) - Der Lehrstuhl für Pflegewissenschaft der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) hat mit Unterstützung des CJD Berufsförderungswerkes Koblenz die Pilot-Studie „Reha-Biograf“ erstellt und nun den Abschlussbericht vorgelegt.
Überdurchschnittlich viele Pflegefachpersonen werden im Laufe ihres Berufslebens selbst langzeitkrank, etliche von ihnen finden sich mitunter nach langen Leidensgeschichten in der beruflichen Rehabilitation wieder. Ziel der Studie „Reha-Biograf“ war es, die berufsbiografischen Wege von Pflegefachpersonen in die berufliche Rehabilitation rückblickend zu untersuchen, um Hinweise zu Verläufen und Risiken, aber auch verpassten Chancen im Berufsalltag zu erhalten.

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DBfK fordert Mut zur Ausbildungsreform in der Pflege

Berlin (27. Mai 2016) - Anlässlich der Anhörung zum Entwurf des Pflegeberufsgesetzes im Gesundheits- sowie Familienausschuss des Bundestages unterstreicht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) seine Forderung nach einer grundlegenden Reformierung der Pflegeausbildung in Deutschland.

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Verwaltungsrat des DIP spricht sich für eine zügige und konsequente Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes aus

Generalistik „ohne Wenn und Aber“ gefordert!

Köln (24. Mai 2016) - Auf seiner Frühjahrstagung hat sich der Verwaltungsrat des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) eindeutig und „ohne Wenn und Aber“ für die Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes (PBRefG) und der Generalistik ausgesprochen. In diesem Gremium sind katholische Verbände und Hochschulen vertreten, darunter der Deutsche Caritasverband e.V., der Katholische Kranken-hausverband Deutschlands e.V. sowie der Katholische Pflegeverband e.V. Die Verbände vertreten Tausende von Einrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen, die im Pflege-, Bildungs- und Gesundheitswesen tätig sind. Die Hochschulen sind u.a. in München, Freiburg, Mainz, Köln und Vallendar ansässig und halten mehr als 1.500 Studienplätze alleine in pflegebezogenen Studiengängen vor. Prof. Johannes Kemser, Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte: „Die Chance, jetzt ein zukunftsfähiges Berufsgesetz mit einem einheitlichen Berufsbild Pflege zu schaffen, darf nicht vertan werden!“

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Pflegestützpunkte in Deutschland

Neue Studie zeigt Regulierungsbedarfe für die Pflegeberatung

Saarbrücken (18. Mai 2016) - Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) e.V. in Saarbrücken hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmals eine bundesweite Studie zum Regelbetrieb der Pflegestützpunkte in Deutschland durchgeführt. Pflegestützpunkte sind örtliche Beratungsstellen, durch die der gesetzliche Anspruch von Pflegebedürftigen und Angehörigen auf unabhängige und fachlich kompetente Pflegeberatung eingelöst werden soll. Insgesamt existieren knapp 400 solcher Einrichtungen in Deutschland.

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Abb.: Wissenschaftlerinnen der Uni Hildesheim untersuchen die Dinge im Pflegealltag, etwa diese Einmalhandschuhe, aktuell eingesetzt in einem Altenpflegeheim in Deutschland. Foto: Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité/Christoph Weber Dinge im Pflegealltag / Ort des Lebens: Forschung im Pflegeheim

Einmalhandschuh, Bettpfanne, Lifter

Hildesheim (12. Mai 2016) - Einmalhandschuhe, Bettpfanne, Hebelifter – diese Dinge gehören zum Alltag von Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen. Um dies herauszufinden, geht die Kulturanthropologin in Pflegeheime und beobachtet: Was passiert mit den Dingen, wer nutzt sie wie? „Ein Pflegeheim ist nicht nur ein Ort der Pflege, sondern auch Wohnraum.“ In den Zimmern liegen Familienfotografien, Kosmetika und Briefe neben sterilen Einmalhandschuhen und Wattestäbchen, die das Kauen anregen sollen. Was machen solche Gegenstände, wenn sie so prägnant sind im Lebensraum? „Sie wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege.“

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