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Pflege aktuell
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Repräsentative Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)

Falsche Hautpflege bereitet Probleme

Berlin (9. Mai 2016) - Eine repräsentative Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt, dass die richtige Hautpflege in der häuslichen Versorgung eine große Herausforderung darstellt: Pflegekräfte drohen im Produkt-Dschungel die Orientierung zu verlieren – Empfehlungen werden oft nicht umgesetzt.

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DBfK Südost

Weg mit den Hürden im Pflegealltag

  • Aktion beim DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden am 10. Mai 2016 in Erlangen
  • Patienten- und Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann spricht über die aktuelle Pflegepolitik

München (4. Mai 2016) - Ständiges Einspringen, kurzfristige Übernahme von Schichten, keine freies und planbares Wochenende mehr, von Erholungspausen kann keine Rede sein: Pflegende aus ganz Bayern kommen am 10. Mai 2016 zum Kongress zum Tag der Pflegenden in Erlangen zusammen, um auf die prekären Arbeitsverhältnisse in vielen Einrichtungen hinzuweisen. Sie wollen den Druck auf die Politik erhöhen, fordern ihr gesetzliches Recht auf Frei ein und wenden sich mit der öffentlichkeitswirksamen Aktion „Weg mit den Hürden im Pflegealltag“ an den Patienten- und Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann, der in einem symbolischen Akt mit der Schere den Pflegeberuf von ihren Zusatzbelastungen befreien soll. Beim DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden stehen aktuelle pflegerische und berufspolitische Themen auf der Agenda, unter anderem geht es auch um die aktuelle Debatte zur Reform der Pflegeausbildung.

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DBfK Nordost

Tarifvertrag zur Personalausstattung in der Pflege ist ein Meilenstein

Berlin (4. Mai 2016) - Nach jahrelangen Tarifauseinandersetzungen konnten sich ver.di und Charité auf einen Tarifvertrag einigen, den es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Er wurde vor dem Wochenende, am Freitag Nachmittag, vom Ärztlichen Direktor Ulrich Frei und der ver.di-Verhandlungsführerin Meike Jäger unterzeichnet.

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BVMed: Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. 'Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet. Photo und Copyright: BVMedBVMed

Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen

Berlin (2. Mai 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. "Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet.

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3M Littmann Stethoskop 3200. Photo und Copyright: 3M CompanyVon Laënnec erfunden, von Littmann optimiert

200 Jahre Stethoskop: Vom Hörrohr zum Hightech-Instrument

Neuss (28. April 2016) - Seit es vor 200 Jahren erfunden wurde, gilt das Stethoskop als eines der wichtigsten Diagnose-Instrumente. Das ist in erster Linie David Littmann zu verdanken: Seine Entwicklung des doppelseitigen Bruststücks hat die Möglichkeiten der Auskultation wesentlich erweitert. Deren Befund ist für die meisten Mediziner auch durch bildgebende Verfahren nicht zu ersetzen.

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Der Patient im Fokus

Therapieentscheidung bei oraler Antikoagulation

Mannheim (27. April 2016) - Die Vorteile einer engmaschigen Therapiekontrolle bei Vitamin‑K‑Antagonisten (VKA) wurden auf dem 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Rahmen des Symposiums „Spannungsfeld Antikoagulation: Innovation versus Praxiserfahrung" diskutiert. Im Gegensatz zur Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) kann bei VKA ein hohes Maß an Transparenz erreicht und bei Bedarf die Dosierung individuell angepasst werden. Die Auswahl des adäquaten Antikoagulans ist immer patientenindividuell zu treffen und von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, so der Tenor der Veranstaltung.

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Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion. Photo: Bundesministerium für Bildung und ForschungAktuelle Umfrage

Service-Roboter statt Pflegeheim ?

Berlin (25. April 2016) - Service-Roboter oder Pflegeheim? Die Antwort der Deutschen ist eindeutig: 83 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, einen Service-Roboter zuhause zu nutzen - wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der Hannover Messe durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) können sich demnach schon jetzt vorstellen, einen Service-Roboter für den eigenen Haushalt zu kaufen. Auch wenn bislang nur jeder vierte Bundesbürger Kontakt mit einem Roboter hatte, sind 76 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass Service-Roboter in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in ihrem Alltag spielen werden. Die Forschung an Service-Robotern für den Einsatz in Haushalt, Pflege und Gesundheit halten daher 80 Prozent der Befragten für wichtig oder sogar sehr wichtig.

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Multimedikation

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (21. April 2016) - Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. In der Kurzinformation "Nehme ich zu viele Medikamente ein?" erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind.

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FORTA-Liste (Fit fOR The Aged)

Neue Positiv-Negativ-Liste für Arzneimittel bei älteren Patienten

Mannheim (15. April 2016) - Die FORTA-Liste (Fit fOR The Aged), die erste umfassende Positiv-Negativ-Bewertung von Arzneimitteln zur Behandlung älterer Patienten, ist jetzt zum ersten Mal aktualisiert und neu veröffentlicht worden. Die an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelte Liste führt nicht nur Arzneimittel auf, die für ältere Patienten untauglich sind, sondern benennt auch die nachweislich nützlichen Arzneimittel.

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Studie Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung in NRW gestartet

Köln, Bochum (15. April 2016) - Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) in Köln haben Anfang Februar 2016 im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) eine 18-monatige Studie zur Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet.

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Teilzeitarbeit in Gesundheit und Pflege

IAT untersuchte Mobilisierung von Arbeitszeitreserven

Gelsenkirchen (11. April 2016) - Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege arbeitet in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Wäre die Aufstockung von Teilzeitstellen eine Möglichkeit den Fachkräftemangel in der Pflege abzufedern? In einer aktuellen Studie hat das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) untersucht, ob und welche Arbeitskraftreserven im Pflegebereich mobilisiert werden könnten.

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Videos Deutscher Pflegetag 2016

Berlin (4. April 2016) - Unter den folgenden Links sind die brandneuen Videos zum Deutschen Pflegetag auf der Website des Deutschen Pflegetages und dem Youtube Channel eingebunden:

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Abb.1: Test im Bewegungslabor. Photo: ZHAWSoft-Exoskelett

Forschende entwickeln intelligente Leggins

 

Zürich, Schweiz (30. März 2016) - ZHAW-Forschende aus den Bereichen Technik und Gesundheit entwickeln zusammen mit europäischen Partnern ein Soft-Exoskelett für Menschen, die beim Gehen beeinträchtigt sind. Das verwendete Material soll lernfähig sein und sich je nach Bewegungsablauf mehr oder weniger versteifen. Wer aufgrund eines Schlaganfalles oder von Geburt an beim Gehen beeinträchtigt ist, kann heut-zutage mittels Stützstrukturen wieder besser laufen. Doch diese meist schweren und unflexiblen Konstruktionen passen sich oft nur einem Teil des Bewegungsablaufes an. Deshalb entwickeln ZHAW-Forschende zusammen mit europäischen Partnern eine Stützstruktur, welche sich je nach Bewegung versteift oder weich wird.

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Elektrolytverschiebungen bei älteren Menschen

Salzmangel kann im Alter massive Folgen haben

 

Aachen (8. März 2016) - Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, dass es bedingt durch Erkrankungen wie auch deren Behandlung zu Verschiebungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt kommen kann. Ein restriktiver Kochsalzkonsum, wie er oft empfohlen wird, ist deshalb speziell bei älteren Menschen nicht ratsam. Davon abgesehen sollte der Elektrolythaushalt regelmäßig kontrolliert werden, um Elektrolytstörungen schon in der Frühphase zu erkennen und behandeln zu können, betonte Dr. Dag Schütz, Klinikdirektor der Klinik für Geriatrie/Altersmedizin am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden anlässlich der 23. Fortbildungsveranstaltung des Verbandes für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen.

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Mit BAuA-Leitfaden Stationsorganisation beurteilen und verbessern

Handlungsempfehlungen für stationäre Pflegeeinrichtungen

 

Dresden (8. März 2016) – Der Pflegebedarf in Deutschland wächst und somit steigen vielerorts die Anforderungen an das Pflegepersonal. Gleichzeitig kämpfen viele Pflegeeinrichtungen mit Personalmangel. Doch eine gute Stationsorganisation ermöglicht nicht nur einen runden Betriebsablauf, sondern fördert außerdem Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter. So kann sie ein produktives und angenehmes Arbeitsklima schaffen, das die Pflege als Berufsfeld attraktiver macht. Als Hilfestellung für die Pflegedienstleitung hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Leitfaden „Gute Stationsorganisation“ herausgegeben. Mit ihm lässt sich die Stationsorganisation beurteilen und verbessern.

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BAuA-Bericht bringt Entlastung für Pflegepersonal

Forschung: Verfahren zur Stationsorganisation im Krankenhaus entwickelt

 

Dresden (8. März 2016) – Der Bedarf an Pflege und Betreuung steigt in Deutschland an. Doch viele Beschäftigte im Gesundheitswesen haben bereits heute eine hohe Arbeitsdichte. Um das Pflegepersonal im Krankenhaus zu entlasten, hat TU Dresden im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun ein kriteriengeleitetes Verfahren entwickelt, um die Organisation von Stationen zu bewerten und zu gestalten. Das Verfahren sowie ein entsprechender Leitfaden eignen sich bezüglich ihrer Güte und Handhabbarkeit für die Beurteilung von Arbeitsbedingungen. Der jetzt erschienene Bericht „Stationsorganisation im Krankenhaus“ enthält weitere Informationen. 

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Stiftung für Patientensicherheit

«Raum des Horrors» – die Aufmerksamkeit für Patientensicherheits-Risiken trainieren

 

Zürich, Schweiz (7. März 2016) - Es ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für Verbesserungen in der Patientensicherheit, dass die klinisch tätigen Fachpersonen in der Lage sind, Gefahren für Patienten im Alltag schnell zu erkennen. Um solche Fähigkeiten zu entwickeln, ist theoretisches Wissen über häufige Sicherheitsprobleme notwendig. Das Üben und Anwenden in praxisnahen Situationen ist jedoch mindestens ebenso wichtig, um den selbstständigen Blick der Fachpersonen auf Risiken für Patienten zu schulen. Farnan und Kollegen berichten über eine einfache und unaufwendige Methode, um den eigenständigen Blick für Patientensicherheits-Risiken im Alltag zu schulen. Solche «Räume des Horrors» lassen sich auch ohne Simulationszentrum relativ leicht einrichten, um das Situationsbewusstsein (situational awareness) für Gefahren zu verbessern.

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