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Compliance in der Händehygiene: Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold. „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James Dean‐Klassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. Photo: Tom MillerCompliance in der Händehygiene:
Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold

 

Berlin (10. Juli 2015) - „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James DeanKlassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. 

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Multiplikatoren helfen bei der Vereinfachung der Pflegedokumentation in Hessen

„Es stärkt die Kompetenz der Pflege“

 

Berlin (17. Juni 2015) - In vielen hessischen Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten wird in Zukunft mit deutlich weniger Aufwand dokumentiert. 20 ausgebildete Multiplikatoren des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) unterstützen hessenweit ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege bei der Einführung eines einfacheren Dokumentationssystems, das von einem Expertengremium im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wurde.

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Quelle: Zentrum für Qualität in der PflegeThemenreport „Gewaltprävention in der Pflege“

„Gewalt fängt nicht erst beim Schlagen an“

 

Berlin (12. Juni 2015) - Auf das Problem der Gewalt im Verborgenen wird am 15. Juni, dem Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung alter Menschen, in bundesweiten Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Auch in der Pflege sind gewalttätige oder aggressive Handlungen keine Seltenheit, wie der heute veröffentliche ZQP-Themenreport „Gewaltprävention in der Pflege“ verdeutlicht. In einer dem Report zugrunde liegenden repräsentativen Umfrage gab ein Drittel der Befragten mit Pflegeerfahrung an, sich schon mindestens einmal unangemessen gegenüber einem Pflegebedürftigen verhalten zu haben. Der Untersuchung zufolge fehlt es vor allem an gesellschaftlichem Problembewusstsein: Danach gefragt, in welchen Bereichen dringender Verbesserungsbedarf bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen besteht, nannten nur 18 Prozent der Bundesbürger den Schutz vor Gewalt und Aggression. Gegenüber der besonders gefährdeten Gruppe der Demenzkranken hielten es sogar nur zehn Prozent der Befragten für notwendig, Gewalt aktiv vorzubeugen.

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Neurophysiologische Verfahren entdecken verborgenes Bewusstsein

Wachkoma häufig falsch diagnostiziert

 

Darmstadt (11. Juni 2015) – Rund 40 Prozent aller Wachkoma-Patienten sind bei minimalem Bewusstsein, ohne dass Angehörige und Ärzte dies erkennen und werden daher häufig nicht ausreichend therapiert. Derzeit prognostizieren Ärzte den Bewusstseinszustand mithilfe einer komplexen Skala, die unter anderem visuelle und motorische Funktionen erfasst. Dieser Goldstandard wird aber noch zu selten angewendet, bemängeln Experten der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Zudem könnten neurophysiologische Methoden dieses Verfahren ergänzen, um Patienten mit einem minimalen Bewusstsein sicher zu identifizieren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

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Positive Zwischenbilanz der Pflege-Entbürokratisierungs-Tour

 

Berlin (9. Juni 2015) - Acht Bundesländer, zehn Städte und 3.300 Teilnehmer: Das ist die erste Zwischenbilanz der Entbürokratisierungs-Tour von Staatssekretär Karl-Josef Laumann. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung freut sich über die bisherige Resonanz der Tour.

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Abb.: Die Anwendung der Forschungsergebnisse im Blick: Das Forschungsteam der drei Hochschulen. Photo: Projekt-OPENProjekt „OPEN“ fördert interkulturelle Öffnung in der Pflegeberatung

Spezielle Hilfsangebote für pflegende Angehörige von Migranten

 

Frankfurt am Main (1. Juni 2015) - „Wenn Menschen mit Migrationshintergrund pflegebedürftig werden, übernehmen meist Angehörige wie Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter die Pflege. Professionelle Pflegedienste und Hilfsangebote werden von dieser Zielgruppe kaum genutzt. Die Gründe dafür sind viel fältig“, so Prof. Dr. Ulrike Schulze, Professorin für Pflegewissenschaft/Klinische Pflege und Projektleiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). „Dazu zählen Sprachbarrieren oder ein unterschiedliches Krankheitsverständnis. Oft sind die Leistungs- und Informationsangebote auch nicht hinreichend auf kulturelle und soziale Wertvorstellungen, Lebensstile und Bedürfnisse von zugewanderten Menschen zugeschnitten.“

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Behandlungsfehler-Begutachtung der Medizinischen Dienste

Trend zu mehr Vorwürfen hält an

 

Berlin/Essen (20. Mai 2015) - 14.663 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2014 begutachtet. In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst fordert einen offenen Umgang mit Fehlern und eine neue Sicherheitskultur.

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Pflegedokumentation

MDS unterstützt Entbürokratisierung in der Pflege

 

Essen (18. Mai 2015) - Eine effiziente und schlanke Dokumentation in Pflegeheimen und ambulanten Diensten ist das Ziel des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung in der Pflege, das sogenannte Beikirch-Projekt. Zur Umsetzung des Projektes hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, zu Jahresanfang ein Projekt-Büro (www.ein-step.de) eingerichtet. Das Projektbüro begleitet einen Implementierungsprozess, in dem das neue Strukturmodell in 25 Prozent aller ambulanten Pflegedienste und Pflegeheimen umgesetzt werden soll. Um den Erfolg des Projektes zu unterstützen, wurden jetzt vom MDS in drei Seminaren 120 Multiplikatoren der MDK, des PKV-Prüfdienstes und der Heimaufsichtsbehörden der Bundesländer geschult.

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Abb. 1: Der intelligente Pflegewagen fährt autonom zum Einsatzort. Quelle: Fraunhofer IPATechnische Assistenzsysteme

Prototyp eines intelligenten Pflegewagens entwickelt

 

Stuttgart (18. Mai 2015) - Er kommt auf Anforderung, hält Pflegematerial vorrätig und dokumentiert den Verbrauch: Das Fraunhofer IPA entwickelt einen intelligenten Pflegewagen, der die Pflegekräfte im Berufsalltag informatorisch und physisch unterstützt. Einen ersten Prototyp haben die Wissenschaftler jetzt fertiggestellt. Damit engagieren sie sich weiterhin für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen des demographischen Wandels.

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Abb1: Der Einsatz mobiler Scanlösungen reduziert den bürokratischen Aufwand bei der Pflegedokumentation und schafft mehr Zeit für Patienten. Photo: PFU (EMEA) LimitedDigitalisierung im Pflegeberuf

Scanner reduzieren bürokratischen Aufwand

 

München (11. Mai 2015) - Pflegeeinrichtungen haben vor allem mit einem zu kämpfen: enormen Kostendruck. Ein Grund dafür ist die starke Zunahme pflegebedürftiger Personen. So wächst die Zahl laut des Statistischen Bundesamtes bis 2040 in Deutschland auf mehr als vier Millionen. Im Gegenzug geht aufgrund des demografischen Wandels die Zahl der Erwerbstätigen zurück. Als Folge sinken die Einnahmen der Krankenversicherungen und Pflegekassen.

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Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung

DBfK startet „Manifest der Pflegeberufe“

 

Berlin (30. April 2015) - Zum morgigen Tag der Arbeit und anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden startet der DBfK eine Aktion "Manifest der Pflegeberufe". Das Manifest zeigt, was Pflegefachpersonen in ihrem Beruf leisten - und welche Rahmenbedingungen sie erwarten.

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Auflösung traditioneller Familienstrukturen

Familienähnliche Betreuung in Pflege-WGs

 

Paderborn (27. April 2015) - Angesichts des demografischen Wandels wächst der Pflegebedarf in unserer Gesellschaft, gleichzeitig lösen sich traditionelle Familienstrukturen auf und die Möglichkeiten für häusliche Pflege nehmen ab. Höchste Zeit politisch zu agieren und diese Versorgungslücke zu schließen, sagen die Soziologinnen Prof. Dr. Birgit Riegraf und Dr. Romy Reimer von der Universität Paderborn. In einer zweijährigen, qualitativ angelegten und vom Land NRW finanzierten Studie haben sie Wohn-Pflege-Gemeinschaften als alternative, geschlechtergerechte Betreuungsform untersucht – und sehen darin ein tragfähiges Zukunftsmodell.

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Rückenprävention bevor die Pflegekraft zum Pflegefall wird

 

Dortmund (10. April 2015) - Der Anteil an pflegebedürftigen Deutschen im hohen Alter nimmt kontinuierlich zu. Gleichzeitig steigt der Anteil an Pflegekräften, die starken Belastungen ausgesetzt sind – Stress, geringe Entlohnung und körperlich schwere Arbeit. Am IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund erforscht Matthias Jäger mit seiner Arbeitsgruppe, wie Pflegekräfte im Arbeitsalltag ihren Rücken belasten und auch entlasten können und wurde dafür mit dem Julius-Springer-Preis für Arbeitsmedizin 2014 ausgezeichnet.

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IQWiG erarbeitet Infopaket für Patienten und Ärzte

Wie sich Qualitätsberichte der Kliniken nutzen lassen

 

  • Daten der Berichte bieten Orientierung bei Suche nach passendem Krankenhaus

 

Köln (8. April 2015) - Seit 2005 sind Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, in Qualitätsberichten über ihre Arbeit zu informieren. Sie enthalten unter anderem Angaben zur Spezialisierung einer Klinik, zur Häufigkeit einer bestimmten Behandlung und zur Anzahl von Komplikationen, die dabei auftreten. Die Berichte sollen Orientierung bei der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus bieten. Doch viele Menschen empfinden sie als schwer verständlich.

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Hämorrhoidalleiden haben verschiedene Ursachen: angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche, Bewegungsmangel häufig zusammen mit Übergewicht, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und ballaststoffarme Ernährung mit Neigung zu Verstopfung / vermehrtem Pressen. ©ThinkstockHametum bei Hämorrhoidalleiden

Zauberhaftes für den Po

 

Karlsruhe (20. Februar 2015) - Über Jahrhunderte hinweg haben die verschiedenen Kulturen überall auf der Welt ihre ureigenen Heilpflanzenkenntnisse erworben. Vor allem die amerikanischen Ureinwohner, die sich immer als Teil der Natur betrachtet haben, sind dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangt. So haben wir den Cherokee-Indianern das Wissen um einen Waldbaum zu verdanken, der als virginische Zaubernuss bekannt ist. Nicht nur der Name dieses bis zu zehn Meter hohen Laubbaums hat etwas Mystisches, tatsächlich können die Inhaltsstoffe der Pflanze mit dem lateinischen Namen Hamamelis virginia (z.B. Hametum® aus der Apotheke) ein wenig zaubern. Helfen sie doch den vielen Millionen Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden. Zauberhaftes für den Po eben.

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Initiative SAFETY FIRST!: Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen. Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden. Initiative SAFETY FIRST!

Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen

 

Berlin (30. Januar 2015) – Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden.

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G-BA

Bessere Behandlungsmöglichkeiten bei Marfan-Syndrom und gynäkologischen Tumoren

  

Berlin (22. Januar 2015) – Patientinnen und Patienten, die an dem seltenen Marfan-Syndrom leiden, sowie Patientinnen, die an gynäkologischen Tumoren erkrankt sind, können künftig nach bestimmten Vorgaben in Kliniken und Praxen ambulant spezialfachärztlich versorgt werden. Entsprechende Beschlüsse hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin gefasst. Im Februar 2014 und im Dezember 2013 hatte der G-BA bereits zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle sowie Tuberkulose und Mykobakteriose beschlossen.

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