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26 | 06 | 2017
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Gewalt gegen Pflegebedürftige

Gewalt im Pflegeheim ist ein relevantes Problem

Berlin (14. Juni 2017) - Das ZQP hat Pflegekräfte zum Thema Gewalt gegen Pflegebedürftige befragt. 47 Prozent sind demnach der Meinung, dass der Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt die stationäre Pflege besonders herausfordert. Wenn es um kritisches Handeln von Pflegenden gegen Bewohner geht, werden verbale Übergriffe und Vernachlässigung als am häufigsten beschrieben.

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Starke Belege

Parkinson-Erkrankung könnte im Magen beginnen

Berlin (8. Juni 2017) – Trennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt. „Die neue Studie stützt die Hypothese, dass die Parkinson-Krankheit im Magen entsteht und sich über die Nervenbahnen ins Gehirn ausbreitet“, kommentiert Professorin Daniela Berg von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Untersuchung aus Skandinavien. „Die neue Studie hat zwar keine unmittelbaren Konsequenzen für die Therapie, aber sie zeigt uns, dass wir bei der Erforschung neuer Behandlungsoptionen den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so die Direktorin der Klinik für Neurologie am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

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DIVI

Fachübergreifende Empfehlungen zu Intermediate Care-Stationen

Berlin (1. Juni 2017) - In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Intermediate Care-Stationen (IMC) eingerichtet. Aber: Bis heute finden Kliniken keine klaren, bereichsübergreifenden Empfehlungen für die Einrichtung einer solchen Station. Diese Lücke hat eine Arbeitsgruppe der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) nunmehr geschlossen.

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Abb.: Unter Narkose produziert das Gehirn weniger Informationen.Foto: Stefan_Schranz/ pixabay, CC 0Narkosemittel bewirken, dass manche Hirnareale weniger Informationen produzieren

Warum verliert man bei der Narkose das Bewusstsein?

Frankfurt am Main (1. Juni 2017) - Bisher gingen Forscher davon aus, dass Narkosemittel die Signalübertragung zwischen verschiedenen Hirnarealen unterbrechen und man deshalb bewusstlos wird. Neurowissenschaftler der Goethe-Universität sowie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden jetzt heraus, dass bestimmte Areale unter Narkose weniger Informationen produzieren. Die oft gemessene Reduktion von Informationstransfer unter Narkose könnte eine Folge dieser reduzierten Informationsproduktion sein und nicht – wie bisher vermutet – eine Folge gestörter Signalübertragung.

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Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege in der BRD

Pflegeberufegesetz lässt den Altenpflegeschulen keine Chance

Berlin (31. Mai 2017) - Das von der Bundesregierung geplante Pflegeberufegesetz sieht vor, dass die generalistische Ausbildung künftig die Regel sein wird. Auszubildende können sich aber auch für eine Vertiefung in der Altenpflege oder in der Kinderkrankenpflege entscheiden. Schulen, die dieses Profil anbieten, müssen vertraglich eine Kooperation mit einer generalistischen Pflegeschule schließen, um den Auszubildenden zum Ende des zweiten Jahres den Wechsel in die Generalistik zu garantieren.

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Diabetische Neuropathie im Fokus - Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis

Der Neuropathie auf der Spur: Neueste Erkenntnisse der PROTECT-2-Studie

Hamburg (24. Mai 2017) - Die Nationale Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ stellte anlässlich des Diabetes Kongresses 2017 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) die neuesten Daten der PROTECT-2-Studie1 vor. Die diabetische Neuropathie ist eine weit verbreitete Folgeerkrankung des Diabetes. Nach der aktuellen Auswertung der PROTECT-Studie war etwa jeder zweite der von 2013 bis 2016 Untersuchten von der schmerzhaften oder schmerzlosen Form dieser Nervenschädigung, der distalen sensorischen Polyneuropathie (DSPN), betroffen. Sie wussten davon oftmals aber nichts, denn bei 70 Prozent der Betroffenen war die Erkrankung nicht diagnostiziert. Der wissenschaftliche Beirat der Aufklärungsinitiative plädiert deshalb dafür, Prävention, Diagnose und Therapie möglichst früh zu beginnen und die Aufklärung der Patienten nachhaltig zu verbessern, um sowohl den Diabetes als auch die Neuropathie rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln.

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Eversense CGM System. Photo und Copyright: Roche Diabetes CareAuf dem Weg zu einer neuen Diabetesversorgung

Langzeit-CGM, neue Algorithmen und Interoperabilität - Roche Diabetes Care setzt neue Maßstäbe mit digitalen Lösungen

Hamburg (23. Mai 2017) - Die Digitalisierung wird die Weiterentwicklung der Diabetesversorgung ermöglichen, die Therapiequalität nachhaltig verbessern und Kosten im Gesundheitswesen senken. Dies war der Konsens bei der Pressekonferenz von Roche Diabetes Care Deutschland anlässlich des DDG-Kongresses in Hamburg.(1) Trotz der Verfügbarkeit von pharmakologischen und technologischen Innovationen erreichen nur 13 % aller Menschen mit Diabetes aktuell ihr Behandlungsziel.(2) Die Beantwortung der Frage, welche digitalen Lösungen zu mehr Zeit im Zielbereich und damit zu einer Erhöhung der Therapiequalität beitragen können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zur Vorstellung von gleich drei innovativen Produkten: Accu-Chek® Smart Pix Software 3.0, Eversense® CGM System mit einem Langzeit-Sensor für bis zu 90 Tage und Smart Pen Pendiq 2.0.

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Abb. 1: Der Brava® Modellierbare Hautschutzring Plus kann durch seine spezielle Rezeptur besonders viel Feuchtigkeit absorbieren. Copyright: ColoplastPlusZweifacher Schutz, einfache Anwendung

Neu: Brava® Modellierbarer Hautschutzring

Hamburg (20. Mai 2017) - Seit Mitte Januar 2017 gibt es den neuen Brava® Modellierbaren Hautschutzring Plus von Coloplast zum einfachen Ausgleichen von Narben und Unebenheiten der Stomaumgebung. Dank spezieller Rezeptur bietet er die ideale Kombination aus Absorptionsvermögen und Beständigkeit.
Ganz gleich, ob kleine oder Stomata mit großem Durchmesser abzudichten sind, ob eher leichte oder starke Unebenheiten auszugleichen sind, um Leckagen zu vermeiden, oder ob irritierte Haut geschützt werden soll: Mit dem Brava Modellierbaren Hautschutzring Plus gibt es jetzt ein ganzes Ringsortiment, um so für jedes Stoma einen passenden Ring anbieten zu können.

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Behandlungsoptionen bei Patienten mit aktiver Multipler Sklerose

Mit monoklonalen Antikörpern frühzeitig, wirksam und individuell behandeln

Dresden/Ismaning (18. Mai 2017) – In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Präparate zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) stetig gewachsen. Für ein günstiges Outcome sind ein früher Therapiebeginn sowie eine rechtzeitige Anpassung der Behandlung bei unzureichend kontrollierter Krankheitsaktivität entscheidend, wie Experten bei einem Pressegespräch* im Universitätsklinikum Dresden erörterten [1]. Optionen zur Behandlung der aktiven MS stehen etwa mit den Antikörpern Daclizumab (Zinbryta®) und Natalizumab (Tysabri®) zur Verfügung [2, 3]. Die Freiheit von Krankheitsaktivität nach klinischen und radiologischen Kriterien ist ein realistisches und unter Praxisbedingungen erreichbares Therapieziel geworden [4, 5].

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Lesetipp

Nachtrag zur Serie „Charite“

Das Klischee der einfältigen Krankenschwester

 

Frankfurt am Main (11. Mai 2017) - Die ARD-Krankenhausserie „Charité“ kam beim Publikum gut an. Bevor es an die zweite Staffel angeht, sollten sich die Macher aber besinnen. Denn sie haben das Bild vom Pflegeberuf vollkommen verzerrt. Ein Gastbeitrag.
 

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Zwei Jahre Insulin glargin 300 E/ml (Toujeo®)

Effektive Blutzuckerkontrolle und weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Berlin (8. Mai 2017) - Seit zwei Jahren können Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes in Deutschland mit Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml) behandelt werden. „Von der Therapie mit diesem Basalinsulin profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes neben einer effektiven Blutzuckereinstellung mit einem im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien“, fasste Professor Dr. Robert Ritzel, München, die Vorteile von Insulin glargin 300 E/ml zusammen.1

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Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH)

Kölner Konsensus-Konferenz plädiert für frühe Kombinationstherapie nach Risikostratifizierung

Mannheim (20. April 2017) - Die Einführung der Risikostratifizierung gilt als eine der wesentlichen Neuerungen der aktualisierten ESC-/ERS-Leitlinien zur pulmonalen Hypertonie (PH) [1]. Das bestätigen auch die Experten-Empfehlungen der 2. Kölner Konsensus-Konferenz [2], die die Leitlinien unter klinisch-praktischen sowie unter länderspezifischen Aspekten kommentieren. „Die individuelle Risikoabschätzung ist für die Prognoseeinstufung und die Therapieplanung bei PAH ein wesentliches Werkzeug“, so Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln anlässlich eines Meet-the-Expert-Gesprächs von Actelion Deutschland.

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Pulmonal (arterielle) Hypertonie (P(A)H)

Auffälligkeiten bei EKG und BNP/NT-proBNP bringen erste wichtige Hinweise

Mannheim (20. April 2017) - Der Patient klagt über Belastungsdyspnoe – die Verdachtsdiagnosen Asthma, COPD oder Linksherzerkrankung liegen auf der Hand. Aber was ist, wenn etwas ganz anderes - eine pulmonal (arterielle) Hypertonie (P(A)H) - dahinter steckt? Zwar ist die Erkrankung selten, doch sind Diagnosezeiträume von knapp drei Jahren eindeutig zu lang. Denn die PH ist eine progressive Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität. „Meist wird die Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium gestellt. Hier müssen wir schneller werden, denn für die PAH haben wir mittlerweile ein großes Portfolio spezifischer Medikamente an der Hand, die sich gut und frühzeitig miteinander kombinieren lassen“, appelliert Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln bei einem „Meet-the-Expert-Gespräch“ von Actelion Deutschland.

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Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Parkinson: die Krankheit an der Wurzel packen

Berlin (11. April 2017 ) – Die Parkinsontherapie steht am Beginn einer neuen Ära. Jüngste Erfolge der Forschung rücken Therapien in sichtbare Nähe, die nicht nur die Symptome lindern, sondern den Krankheitsprozess beeinflussen. Gelingt es, das Nervensterben zu hemmen, wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heilung. Dies berichten Experten der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG), einer Schwerpunktgesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April. „Die Lebenserwartung von Menschen mit Parkinson ist heutzutage weitgehend normal, trotz Einsatz aller derzeit verfügbaren Mittel kommt es aber bei vielen Betroffenen im Langzeitverlauf zu schweren Behinderungen“, sagt Prof. Dr. Jens Volkmann, erster Vorsitzender der DPG, auf der heutigen Pressekonferenz. Mit der Entwicklung von krankheitsmodifizierenden Therapien bekommt jetzt die Früherkennung des Parkinson eine große Bedeutung, da die Behandlung möglichst beginnen sollte, bevor der Patient sichtbar erkrankt. In Deutschland und international werden derzeit innovative Therapieansätze erforscht, die Parkinson an der Ursache therapieren und den Nervenzelluntergang aufhalten sollen. Allein in Deutschland wartet eine Viertelmillion Menschen auf neue Therapien.

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Laborstudie

Väterliche Ernährung wirkt sich auf geistige Fitness der Nachfahren aus

  • Übermäßiger Konsum mancher Nahrungsergänzungsmittel könnte demnach generationsübergreifend unerwünschte Wirkungen haben

Bonn (4. April 2017) - Der Lebensstil des Vaters beeinflusst die kognitiven Fähigkeiten der Nachkommen – zumindest bei Mäusen. Werden männliche Nager mit einer Folsäure-, Methionin- und Vitamin-B12-reichen Kost gefüttert, schneiden ihre Nachkommen in Gedächtnistests relativ schlecht ab. Das konnten Wissenschaftler des DZNE nun zeigen. Die Diät beeinflusst demnach sogenannte epigenetische Muster des Erbguts und diese Umprogrammierung überträgt sich teilweise über die Spermien auf die nächste Generation. Ein Hinweis darauf, dass die Einnahme hoher Konzentrationen derartiger Methylspender auch beim Menschen – zum Beispiel durch den übermäßigen Konsum von Energy-Drinks oder Folsäure-Tabletten – Nebenwirkungen haben kann. Dan Ehninger und Forscherkollegen berichten darüber im Fachjournal „ Molecular Psychiatry “.

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Wichtig ist eine aktive Lebensführung ohne einseitige Diäten und strikte Reglementierungen

Teilhabe: Der Schlüssel zur Gesundheit im Alter

Berlin (4. April 2017) - Die meisten Menschen hierzulande haben gute Chancen, gesund altern zu können. Voraussetzung ist jedoch, gesundheitsschädigendes Verhalten weitgehend zu vermeiden und insgesamt ein gesundes, aktives Leben zu führen. Dazu müssen nach Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Bad Elster, keine zwanghaft restriktiven Regeln eingehalten werden. Wichtig ist vielmehr eine allgemein ausgewogene Ernährung ohne Fehlversorgungen und Mangelerscheinungen, ausreichende Bewegung und eine Lebensführung, die schon früh darauf abzielt, auch im Alter am gesellschaftlichen Leben möglichst unbeeinträchtigt teilhaben zu können. Dies berichtete Professor Resch, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Bad Elster, anlässlich der 24. Aachener Diätetik Fortbildung des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED).

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Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt - Diabetes ins Bild gesetzt. Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern. Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt

Diabetes ins Bild gesetzt

                                    • Live mitgezeichnet: Was Experten und Besucher zum Thema Diabetes bewegt, hielt ein Live-Zeichner in Wort und Bild fest

Frankfurt am Main (3. April 2017) - Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern.

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Fakten versus Mythen

Aspirin neu entdecken: Mehr als nur ein Kopfschmerzmittel

  • Die Legenden rund um Aspirin haben wenig mit der Realität zu tun
  • Schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung bei gleichzeitig guter Verträglichkeit

Leverkusen (30. März 2017) – Über 100 Jahre auf dem Markt und fast weltweit bekannt – Aspirin bietet ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Mythen. „Aspirin verursacht oft schwere gastrointestinale Nebenwirkungen“ ist einer der bekanntesten. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt, dass diese und andere weit verbreitete Legenden rund um das bewährte Arzneimittel wenig mit der Realität zu tun haben. Heute weiß man: Aspirin ist nicht nur gut verträglich, sondern auch gut wirksam und dank innovativer Galenik besonders schnell in der Anflutung.

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Opioide

Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

Frankfurt am Main (24. März 2017) – In Deutschland leben etwa 12 bis 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen.(1) Neben Nerven- und Tumorerkrankungen als Ursache ist bei einem Großteil der Bewegungsapparat betroffen, etwa durch rheumatische Beschwerden, Osteoporose oder entzündliche Gelenkerkrankungen.(2,3) Chronische Schmerzen werden heute multimodal behandelt. Über den Einsatz von starken Opioiden im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie berichtete Dr. Sabine Hesselbarth, Regionales Schmerz- und PalliativZentrum DGS Mainz, auf einem Pressegespräch von Mundipharma anlässlich des 28. Deutschen Palliativ- und Schmerztags in Frankfurt am Main.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017

Cannabinoide in der Medizin – Patienten profitieren von der neuen Gesetzgebung

Frankfurt am Main (24. März 2017) – Ein neues Gesetz, das der Deutsche Bundestag im Januar verabschiedet hat, erlaubt Ärzten seit 10. März 2017, Cannabinoid-haltige Arzneien zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen zu verschreiben. Von dieser neuen Regelung sollen schwerkranke Menschen profitieren, insbesondere auch Schmerzpatienten. „Wir begrüßen das neuen Gesetz sehr“, erklärt DGS-Vizepräsident Dr. Johannes Horlemann bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages.

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Analoges Basalinsulin möglichst nahe an der Physiologie

Toujeo®: Weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (17. März 2017) - „ Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ein Basalinsulin benötigen, ermöglicht Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml) eine effektive Blutzuckerkontrolle, die im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) mit einem geringeren Risiko für Unterzuckerungen – insbesondere während der Nacht – assoziiert ist,“ erklärte Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München.1,*

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Chance für bessere Versorgung Schwerkranker

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung

Berlin (16. März 2017) – Am 10. März 2017 ist die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Durch die vieldiskutierte Gesetzesmodifikation sind medizinische Cannabisextrakte und getrocknete Cannabisblüten nun verkehrs- und verschreibungsfähig und können im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Die Fachgesellschaften begrüßen diese Gesetzesänderung und sehen darin eine Reformierung der Cannabinoidtherapie für schwerkranke Patienten.

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DBfK

Bleibt Gender-Gerechtigkeit im Gesundheitswesen nur eine Vision?

Berlin (7. März 2017) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des morgigen Weltfrauentags auf nach wie vor gravierende Gender-Ungerechtigkeiten hin. Im September 2016 hat die WHO High-Level Commission on Health Employment and Economic Growth in einem Grundsatzpapier alle nationalen Regierungen zu Investitionen in Gesundheitspersonal aufgefordert. Eine der zentralen Forderungen lautet: „Maximize women`s economic participation and foster their empowerment through institutionalizing their leadership, adressing gender biases and inequities in education and the health labour market, and tackling gender concerns in health reform processes.“ Dahinter steckt die Erkenntnis, dass nachhaltige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sowie stabiles Wirtschaftswachstum weltweit vor allem der Leistung und dem Potenzial von Frauen zu verdanken sind.

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Diabetesmanagement aus Deutschland

Apidra®: Schnelles Analoginsulin

Frankfurt am Main (24. Februar 2017) - „Schnell wirkende Insuline sollten eine bestmögliche Abdeckung des postprandialen Insulinbedarfs ermöglichen“, erklärte Professor Dr. Thomas Forst, Mainz,* und ergänzte: „Insulinglulisin (Apidra®) flutet schnell an und sorgt so für eine schnelle und effektive Reduktion der postprandialen Hyperglykämie.“1,2

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Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD)

An Demenz kann man auch persönlich wachsen

Witten (23. Februar 2017) - Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind Schwerpunkte in dem aktuellen Forschungsnewsletter des DZD. In einer umfangreicheren Literaturstudie geht es um die Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, also zum Beispiel das Streben nach Freude und Vergnügen bei gemeinsamem Kochen, Spazierengehen, Musik hören, Lesen, Spielen und auch durch Kunst. Im Wesentlichen bilden also das soziale Umfeld und die Aktivitäten, die in diesem Umfeld stattfinden, wichtige stabilisierende Faktoren bei einer Demenz.

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TYP-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Vorerkrankung

Jardiance® jetzt auch zur Reduktion der kardiovaskulären Mortalität bei Typ-2-Diabetes

  • Die Europäische Kommission hat eine Neufassung der bestehenden Zulassung von Jardiance® (Empagliflozin) genehmigt.
  • Jardiance® kann damit bei Typ-2-Diabetes sowohl zur Reduktion des Blutzuckers als auch zur Senkung des kardiovaskulären Risikos angewendet werden.
  • Empagliflozin konnte das relative Risiko der kardiovaskulären Mortalität um 38 Prozent bei zusätzlicher Gabe zur Standardtherapie im Vergleich zu Placebo reduzieren.*2

Ingelheim und Bad Homburg (27. Januar 2017) ‑ Bei Menschen mit Typ2-Diabetes kann Jardiance® (Empagliflozin) ab sofort, in Erweiterung der bisherigen Zulassung zur Blutzuckersenkung, auch zur Risikoreduktion der kardiovaskulären Mortalität angewendet werden. Dies hat die Europäische Kommission am 19. Januar 2017 mit einer Neufassung der Zulassung genehmigt. Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen der kardiovaskulären Outcome‑Studie EMPA-REG OUTCOME®. Erstmals in der EU wird damit bei einem Antidiabetikum die Wirksamkeit hinsichtlich kardiovaskulärer Risikoreduktion" in die Produktinformation aufgenommen, aufgrund der Daten einer speziell darauf ausgelegten Outcome‑Studie. In der Langzeitstudie konnte gezeigt werden, dass Empagliflozin insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Mortalität bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung um mehr als ein Drittel senkt. Das neue Anwendungsspektrum von Jardiance® unterstützt die Empfehlungen der nationalen Versorgungsleitlinie zur Therapie des Typ-2-Diabetes.3 Hier wird neben der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle auch die Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität als integraler Bestandteil der Behandlung des Typ-2-Diabetes beschrieben.3

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Wittener Studie

Ein Drittel weniger Einweisungen aus dem Altenheim ins Krankenhaus möglich

 

Witten (25. Januar 2017) - 35 Prozent weniger Einweisungen aus Altenheimen in Krankenhäuser sind möglich – das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Witten/Herdecke (UW/H), die am 3. Februar ab 11 Uhr auf einer Fachtagung vorgestellt wird. Über zwei Jahre haben Pflegewissenschaftlerinnen der UW/H mit vier Alteneinrichtungen in NRW kooperiert und ein Interventionsmodell entwickelt, das anschaulich zeigt, welche Instrumente zur Verringerung von Krankenhauseinweisungen eingesetzt werden können. 
 

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Abb.: Das ambulante Palliativteam Jena ist direkt an die Palliativstation des Uniklinikums angebunden. Die Unimediziner evaluieren Qualität und Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Foto: Uniklinikum JenaSAPV

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Jena (23. Januar 2017) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Mit Förderung aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses befragen die Jenaer Mediziner in den kommenden zwei Jahren die Patienten und Angehörige, Hausärzte, Pflegedienste und andere Beteiligte, um Empfehlungen für eine Optimierung dieser wichtigen Versorgungsform zu erarbeiten.

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Patientensicherheitschweiz_logoPatientensicherheit Schweiz

Fixierungsmassnahmen und ihr Zusammenhang mit dem Skill-mix des Pflegepersonals

Zürich, Schweiz (20. Januar 2017) - Die Fixierung von Patienten im Spital ist eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit und zu Recht nur unter hohen Auflagen erlaubt. Neben ethischen und juristischen Aspekten sind Fixierungsmassnahmen auch ein Thema der Patientensicherheit. Und zwar zum einen, weil die Gewährleistung der Sicherheit als Begründung für Fixierungsmassnahmen genannt wird, zum Beispiel um Stürze zu verhindern oder um bei aggressivem Verhalten die Selbst- und Fremdgefährdung zu reduzieren. Andererseits stellt die Verwendung von Fixierungsmassnahmen selbst ein erhebliches Risiko für die betroffenen Patienten dar, zum Beispiel für Strangulationen, Druckgeschwüre oder psychische Destabilisierung. Der Verzicht auf Fixierungsmassnahmen kann eine aufwendigere Patientenbetreuung erfordern. Lesen Sie das aktuelle Paper of the Month zur Publikation von Staggs et al., die in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Anwendung von Fixierungsmassnahmen und der Verfügbarkeit von qualifiziertem Pflegepersonal untersuchten:

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Schlafwandler

Während du schliefst …

Bern, Schweiz (19. Januar 2017) - Wer nach einer Sturzverletzung in den Notfall kommt, kann meistens erklären, was passiert ist. Es sei denn er oder sie haben sich im Schlaf verletzt. Nicht häufig – aber möglich. Das zeigt das Notfallzentrum am Inselspital in einer Studie. Wie in Trance bewegen sich Schlafwandler durch den Raum. Ihr Bewusstsein befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Das ist zwar seltsam, aber weder für den Schlafwandler noch für seine Umgebung gefährlich. Eine Studie des Universitären Notfallzentrums am Inselspital zeigt nun jedoch, dass sich Schlafwandler auf ihren nächtlichen Ausflügen durchaus verletzen können.

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Die Dinge in der Pflege

Wie Waschlappen, Hebelifter und Einmalhandschuhe zum Einsatz kommen

Hildesheim (18, Januar 2017) - Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause: In der Pflege kommen Dinge wie Waschlappen und Einmalhandschuhe zum Einsatz. „Die Dinge wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege“, sagt Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen. Seit 2014 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „Pflegedinge“. Einblicke in Ergebnisse aus der Forschung.

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