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29 | 04 | 2017
Pflege
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DGNI_LogoDie wichtigsten Studienergebnisse der NeuroIntensivmedizin 2016 – und was sie bedeuten

Jena (13. Dezember 2016) - Es sind die wichtigsten Studienergebnisse des Jahres in der NeuroIntensivmedizin: Die Erkenntnisse sind relevant für das Verständnis und die Behandlung des ischämischen Schlaganfalls, der Subarachnoidalblutung, der intrazerebralen Blutung, des Schädel-Hirn-Traumas und der allgemeinem NeuroIntensivbehandlung. Um einen besseren Überblick zu bekommen, haben sich Vertreter der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) jetzt durch zahlreiche Veröffentlichungen der vergangenen Monate gearbeitet. Dabei haben die Wissenschaftler fünf Studien identifiziert, die für die zukünftige Arbeit der Mediziner besonders wichtig sind. Diese werden hier zusammengefasst und zitiert.

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Injektion eines Zahnarztanästhetikums

Neuer Wirkstoff lindert neuropathischen Schmerz

Berlin (12. Dezember 2016) - Bei Menschen, die an Nervenverletzungen oder Erkrankungen wie der diabetischen Neuropathie leiden, kann die leichteste Berührung heftigen Schmerz auslösen. Ein Forschungsteam am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat nun einen Weg gefunden, wie sich der Schmerz bei Mäusen durch Injizieren eines chemischen Wirkstoffs in die Haut unterdrücken lässt. Die Substanz hemmt einen Ionenkanal im Nervensystem, der verantwortlich ist für die Wahrnehmung leichten mechanischen Drucks. Nach Verletzungen führt eine Aktivierung dieses Kanals auch zu neuropathischen Schmerzen. Die neue Substanz lässt diese Art Schmerz verschwinden. Die Methode könnte auch beim Menschen funktionieren.

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BZgA bietet unkompliziertes 14-Tage-Programm

Online den eigenen Alkoholkonsum reduzieren

Köln (12. Dezember 2016) - Mit dem nutzerfreundlichen Online-Programm zur Reduzierung des Alkoholkonsums ,Change your Drinking‘ ( www.kenn-dein-limit.info/change-your-drinking ) unterstützt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Menschen, die ihr riskantes Trinkverhalten reduzieren und dabei anonym bleiben möchten. Über dieses Programm informiert die BZgA im aktuellen Newsletter ALKOHOLSPIEGEL.

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BKK Innovationsfondsprojekt „Entlassmanagement“ (EMSE) soll Versorgungslücken zwischen stationärer und ambulanter Behandlung schließen

Berlin (8. Dezember 2016) – Die Versorgungslücken nach einem Krankenhausaufenthalt und der ambulanten Weiterbehandlung sollen durch ein neues Gemeinschaftsprojekt durch Versorgungsforschung EMSE*, vor allem bei schweren Erkrankungen, geschlossen werden. Vorhandene medizinische Daten aus dem Aufnahmebericht und dem Behandlungsverlauf sollen allen medizinischen und nichtmedizinischen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzliche Idee ist ein Vorhersagemodell, das auf Patienteninformationen und Routinedaten der Krankenkassen zurückgreift. So kann der poststationäre Behandlungsbedarf nach einem Krankenhausaufenthalt automatisch eingeschätzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Damit unterstützt das Prognosemodell gezielt das Entlass- und Fallmanagement von Krankenhäusern und Krankenkassen.

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Stellungnahme des BfArM

Meldepflicht bei Ausfällen von Beatmungs- und Anästhesiegeräten

Bonn (8. Dezember 2016) - Das BfArM ist der Ansicht, dass ein Ausfall eines Beatmungs- bzw. Narkosegerätes grundsätzlich immer die Möglichkeit beinhaltet, dass eine Patientengefährdung eintritt, da die - in der Regel lebenserhaltende - Beatmung aussetzt. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Gefährdung durch das Gerät selber, sondern um die Folge der ausbleibenden Zweckbestimmung des Gerätes und damit um eine mittelbare Gefährdung, die in der Vorkommnisdefinition gemäß Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) berücksichtigt wird.

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ARENA

Antibiotika-Resistenz-Projekt durch Innovationsfonds gefördert

Berlin (5. Dezember 2016) – Die zunehmende Antibiotikaresistenz stellt das Gesundheitswesen weltweit, aber auch in Deutschland, vor ernstzunehmende Herausforderungen. Ab dem Jahr 2017 startet ein neues Projekt unter dem Namen ARENA (Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden), das sich dieser Problematik annehmen wird. Antibiotika werden auch bei relativ harmlosen Infektionen vielfach zu oft verschrieben und eingenommen, womit letztlich Resistenzen gefördert werden. Das Ziel des jetzt aufgelegten Projekts besteht im Wesentlichen darin, den Einsatz von Antibiotika auf ein sinnvolles Maß zurückzufahren und ein Problembewusstsein in der Ärzteschaft sowie bei Patienten und der Öffentlichkeit zu schaffen.

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Toujeo®-Highlights 2016

Noch mehr Evidenz für geringeres Hypoglykämierisiko bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (2. Dezember 2016) - Immer mehr Daten untermauern die Evidenz für das Basalinsulin Insulin glargin U300 (300 E/ml, Toujeo®). In diesem Jahr wurden im Rahmen der großen internationalen Diabeteskongresse Ergebnisse präsentiert, die erneut unterstreichen, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes unter Insulin glargin U300 eine effektive Blutzuckereinstellung mit einem im Vergleich zu Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien erfahren.1-4,*

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Dexdor-Symposium DIVI 2016. Photo und Copyright: Tom MillerSatellitensymposium im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

Deutschland scort!
Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv

Hamburg (1. Dezember 2016) - Therapie und Betreuung von Intensivpatienten bedürfen hoher Aufmerksamkeit und großer Sorgfalt seitens der Ärzte und des Pflegepersonals. Vor allem der Einsatz valider Scoring-Instrumente sollte – nicht zuletzt seit Publikation der amerikanischen PAD-Guidelines und der neuen deutschen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ (DAS-Leitlinie)1 – konsequent umgesetzt werden. In der Praxis wird jedoch immer noch zu viel und zu tief sediert, ungezielt monitoriert und zu spät mobilisiert. Während des Satellitensymposiums „Deutschland scort! Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv“ im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bot Orion Pharma den über 450 Teilnehmern die Möglichkeit, sich nicht nur theoretisch über den leitliniengerechten Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) zu informieren.

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Hepatitis C- und HIV-Prophylaxe

Mikrowelle schützt vor Virusübertragung im Drogenmilieu

Hannover (29. November 2016) - Die Übertragung von Hepatits C- und HI-Viren zwischen Drogenabhängigen, die sich Heroin injizieren, ist ein globales Gesundheitsproblem. Beispielsweise infizieren sich inzwischen über 80 Prozent der neuen Hepatitis C-Patienten durch den Austausch kontaminierter Drogenbestecke untereinander. Wissenschaftler des TWINCORE haben eine einfach anzuwendende, zuverlässige Methode entwickelt, mit der sie das Risiko der Virusübertragung durch Drogenbestecke minimieren können: Mikrowellenbestrahlung. Die Methode wurde kürzlich in Scientific Reports veröffentlicht.

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DBfK

Wer gesundpflegen soll, muss gesunderhalten werden!

Berlin (29. November 2016) - Mit den heute veröffentlichten Daten des BKK Gesundheitsreport 2016 „Gesundheit und Arbeit“ wird deutlich, wie stark sich die anhaltend belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege für die Beschäftigten auswirken. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat seit Jahren davor gewarnt, offenbar vergeblich. „Alle Jahre wieder alarmierende Zahlen. Alle kennen die Trends, alle wissen um die Probleme, aber niemand packt bisher die Ursachen wirklich an“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Dass AltenpflegerInnen mit weitem Abstand die meisten Fehltage wegen psychischer Störungen aufweisen – das 37-fache der Berufsgruppe mit den wenigsten Fehltagen dieser Krankheitsart - ist dramatisch. Dicht dahinter folgen die Beschäftigten der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem Ranking.

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Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“: Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet. Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet.Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“

Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet

 

Berlin (29. November 2016) – Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet. 
 

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Bundesverband Geriatrie

Facharzt für Geriatrie gefordert

Berlin (28. November 2016) - Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie haben Experten aus 331 Fachabteilungen bzw. Einrichtungen für Altersmedizin über die Weiterentwicklung der fachspezifischen Versorgungsstrukturen und die gesundheitspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung beraten. In diesem Kontext wurde auch das neue Weißbuch Geriatrie vorgestellt. Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten hervor.

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Pflegereport zeigt

Familiengesundheitspflege ist der richtige Ansatz

Berlin (24. November 2016) - Die Ergebnisse des heute in Berlin vorgestellten Barmer GEK Pflegereport 2016 bestätigen deutlich einen Ansatz, den der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bereits 2004 aufgegriffen hat und seitdem Schritt für Schritt umsetzt: Die Familiengesundheitspflege nach dem WHO-Konzept „Family Health Nurse“. „Was pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden Angehörigen im Verlauf einer Pflegebedürftigkeit vor allem brauchen sind passgenaue Beratungsangebote, die individuelle Ressourcen und Bedarfe berücksichtigen. Die Situation verändert sich mit den Jahren, wird komplexer, immer wieder neu muss sie in den Blick genommen und die Versorgung angepasst werden“, sagt DBfK-Referentin Andrea Weskamm, Leiterin des Kompetenzzentrums Familiengesundheitspflege. „Der Umgang mit zunehmender Pflegebedürftigkeit und die damit verbundene Belastung stellen die Familien vor große Herausforderungen, sie brauchen Hilfe.

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Ob Paarschlaf oder Liebeskummer –
Das Gefühlsleben beeinflusst unsere Schlafqualität

Dresden (21. November 2016) - Dass man schlechter schläft, wenn man Liebeskummer hat, wissen sicher viele aus eigener Erfahrung. Aber: Wer träumt vom eigenen Partner und wer vom Fremdgehen? Schläft man schlechter mit dem Partner im Bett – und leidet sogar die Beziehung darunter? Welche Rolle spielt der jedem Menschen angeborene Chronotyp für die Partnerschaft? Diese Fragen sind Inhalt eines Symposiums auf der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) vom 1. bis 3. Dezember in Dresden. Und die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für Wissenschaftler interessant.

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Alarme à la carte: Warnmeldungen klinischer Akutbereiche auswählen und zielgerichtet weiterleiten. Klinikbetreiber, die das Dräger Infinity Monitoringsystem nutzen, können jetzt zusammen mit dem Modul DAKSmed der tetronik GmbH ein verteiltes Alarmsystem nach IEC60601-1-8 aufbauen. Alarm- und Hinweismeldungen von Medizingeräten in Akutbereichen lassen sich so individuell konfigurieren und an mobile Endgeräte bestimmter Mitarbeiter übertragen. Dies unterstützt optimale Abläufe und steigert das Wohlbefinden von Patienten und Personal. Alarme à la carte

Warnmeldungen klinischer Akutbereiche auswählen und zielgerichtet weiterleiten

Lübeck (21. November 2016) – Klinikbetreiber, die das Dräger Infinity Monitoringsystem nutzen, können jetzt zusammen mit dem Modul DAKSmed der tetronik GmbH ein verteiltes Alarmsystem nach IEC60601-1-8 aufbauen. Alarm- und Hinweismeldungen von Medizingeräten in Akutbereichen lassen sich so individuell konfigurieren und an mobile Endgeräte bestimmter Mitarbeiter übertragen. Dies unterstützt optimale Abläufe und steigert das Wohlbefinden von Patienten und Personal.

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Erstmals am Menschen bewiesen

Gerinnungsfaktoren schädigen das Nervensystem

Essen (18. November 2016) – Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) im Menschen auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Münster und Würzburg einen Zusammenhang zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS beim Menschen nachweisen. Darüber berichtet das renommierte Fachmagazin Annal of Neurology.

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BSC_Symposium-2016Symposium „Antibiotikaresistente Erreger - Neue Hygienestrategien entlang der Patient Journey“

Hygiene gegen multiresistente Erreger – alles bleibt anders

Berlin (17. November 2016) - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Von der Patient Journey, die jeder Patient von der Aufnahme bis zur Entlassung im Krankenhaus erlebt, sollte nur eines in Erinnerung bleiben: der Heilungserfolg. Stattdessen erzählen die jährlich zwischen 400.000 und 600.000 Patienten, die im Laufe ihres Krankenhausaufenthaltes in Deutschland eine Infektion erwerben, eine ganz andere Geschichte.

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Abb.: Hausbesuch: Im Rahmen der DelpHi-MV-Studie besuchten Studienschwestern die Patienten und ihre Angehörigen zu Hause, um sie im Umgang mit der Demenz zu unterstützen. In persönlichen Interviews erfassten sie systematisch und umfassend die gesundheitliche Versorgung, die Lebenssituation und Bedürfnisse der Patienten. Dazu waren sie mit speziellen Tablet-Computern ausgestattet. Foto: D ZNE / www.schmelz-fotodesign.deNeuartiges Modell der häuslichen Versorgung bewährt sich im Praxis-Test

Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
 

  • Deutschlandweiter Modellcharakter

Greifswald ( 17. November 2016 ) - Ein spezielles Versorgungsmanagement verbessert die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz, die zu Hause leben. Im Vergleich zu Patienten, die auf herkömmliche Weise versorgt werden, sind sie medikamentös besser eingestellt. Außerdem sind sie weniger von Depression oder anderen neuropsychiatrischen Symptomen betroffen. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen entlastet. Darüber hinaus ist durch das Versorgungsmanagement die Lebensqualität höher bei jenen Patienten, die mit Angehörigen zusammen leben. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), in deren Rahmen seit 2012 die Situation von über 600 Menschen mit Demenz in Mecklenburg-Vorpommern untersucht wurde. Ein Teil davon wurde bis zu einem Jahr durch ein individuelles Versorgungsmanagement unterstützt. Die Untersuchung fand in enger Zusammenarbeit mit mehr als 130 Hausarztpraxen statt.

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RIME-Studie

Schulung von Hausärzten konnte Medikation älterer Patienten nicht ausreichend verbessern

München (16. November 2016) - Vermehrte Stürze, eine beeinträchtigte Lebensqualität und mehr Krankenhausaufenthalte – das können die Folgen einer falschen Medikamentenversorgung sein. Doch wie lässt sich verhindern, dass potenziell inadäquate Medikamente für unabhängig lebende Senioren vom Hausarzt verschrieben werden? Mit dieser Frage haben sich sieben Mediziner im Rahmen einer dreijährigen Forschungsarbeit beschäftigt. Deren Erkenntnis: Praxis-Schulungen können nicht schaden. Doch durch die Intervention der Mediziner konnten keine nennenswerten Verbesserungen für die Patienten gemessen werden. Es müsse noch viel intensiver nachgeforscht und geschult werden.

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Abb. oben: Herz-Operation am Inselspital. Photo: Paul Libera, Inselspital, Universitätsspital Bern Geräte zur Temperaturregulation vom Patienten trennen

OP-Design reduziert Spitalinfektionen

Bern, Schweiz (15. November 2016) - Nach grossen Herz-Operationen tritt selten eine gefährliche Bakterien-Infektion auf. Ein Gerät zur Regulation der Körperwärme ist dafür verantwortlich. Seit der Entdeckung erarbeitet das Berner Inselspital Richtlinien zur Infektions-Prävention. Das aus Lungenentzündungen bekannte Bakterium M. chimaera ist im Wasser heimisch. Bisher unbekannt war, dass es im Wasserdampf auch über die Luft übertragbar ist. Auf diesem Weg infizierten sich weltweit mindestens 70 Patienten während einer Herzklappen-Operation oder Herz-Transplantation mit dem Bakterium. Weil eine Infektion relativ selten ist und erst Monate bis Jahre später Symptome auftreten, war der Übertragungsweg von M. chimaera bislang unklar.

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DBfK

Kein Aushebeln des Arbeitsschutzes in der Insulintherapie!

Berlin (11. November 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) nimmt den Welt-Diabetes-Tag am 14. November zum Anlass, auf ein seit Jahren ungelöstes Problem im Zusammenhang mit der Insulintherapie hinzuweisen. Der gesetzlich vorgeschriebene Schutz der Pflegefachpersonen vor Nadelstichverletzungen, die u.a. bei Insulintherapie recht häufig vorkommen, wird in stationären Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege grob vernachlässigt. Denn verordnet und erstattet werden nur Nadeln ohne Schutzvorrichtung.

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Schlafmediziner erarbeiten aktuelle Leitlinie zu Schichtarbeit

Licht zum falschen Zeitpunkt

Berlin (11. November 2016) - Fast 10 Prozent der Deutschen arbeiten dann, wenn unsere innere Uhr eigentlich im Sleepmodus ist – nachts. Seit einigen Jahren ist wissenschaftlich erwiesen und auch gesellschaftlich angekommen, dass regelmäßiges Arbeiten in Nachtschicht krank macht. Aber noch immer wird dem nicht konsequent entgegengewirkt. Schlafmediziner fordern als wichtigen Schritt, die Beleuchtung so umzustellen, dass die derzeitigen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit verschwinden. Die technischen Möglichkeiten dazu sind gegeben.

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Abb. 1: Hochaktiv und gleichgeschaltet: Nervenzellen während der Anästhesie. Photo und Copyright: Thomas Splettstoesser Neue Erkenntnisse über Aktivitätsmuster des Gehirns unter Anästhesie

Narkose verändert neuronale Choreographie

Berlin (11. November 2016) - Selbst während einer tiefen Anästhesie sind Nervenzellen hochaktiv. Wie Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie zeigen konnten, bleiben die Zellen im Gehirn in Aktion, obwohl das Bewusstsein komplett ausgeschaltet ist. Allerdings verändern sie ihren Arbeitsmodus. Die Neurone arbeiten unter einer Anästhesie synchron und sie reagieren unerwartet empfindlich auf Umweltreize, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Frontiers in Cellular Neuroscience* berichten.

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Hepatitis E

Fleischverzehr mit böser Überraschung

Braunschweig (10. November 2016) - Hepatitis-E-Viren gelten als häufigste Verursacher von Hepatitis-Infektionen in Deutschland. Trotz der hohen Verbreitung ist diese Variante weitgehend unbekannt. Warum es unterschätzt wird und wie man eine Infektion therapieren kann, darüber informiert das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am 19. November 2016 im letzten Teil der Reihe „KrankheitsErregend“, die es bereits zum fünften Mal ausrichtet.

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Abb.1: 3D-Modell der intelligenten und adaptiven Matratze. © Foto Ergo-TecAssistierte Pflege von morgen

Intelligente Matratze zur Verhinderung von Druckgeschwüren bei immobilen Patienten

Erlangen (9. November 2016) - Rund 400.000 Menschen leiden jährlich in Deutschland unter schmerzhaften Druckgeschwüren der Haut, sogenannten Dekubitus-Wunden. Diese treten meist bei bettlägerigen und immobilen Patienten auf, die nicht häufig genug umgelagert oder mobilisiert werden können. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelte mit fünf Partnern eine Mat-ratze, die Dekubitus verhindern und behandeln kann. Vom 14. bis 17. November stellt das Fraunhofer IIS einen Prototypen auf der Medica in Düsseldorf vor.

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Abb.: Beim Besuch eines Erlebnisparks konnten Kinder und Jugendliche aus Süddeutschland mit einer seltenen, erblichen Stoffwechselstörung einen unbeschwerten Tag genießen – für die Organisation und die passende Verpflegung sorgten Mitarbeiter von Nutricia. Photo und Copyright: Nutricia GmbH25-jähriges Jubiläum

Nutricia feiert Geburtstag mit sozialem Engagement

Erlangen (9. November 2016) – In diesem Jahr feiert die auf medizinische Ernährung spezialisierte Nutricia GmbH ihr 25-jähriges Bestehen am deutschen Markt. Dies hat das Unternehmen zum Anlass genommen, sich mit 25 sozialen Aktionen, die die Mitarbeiter organisiert und durchgeführt haben, bei seinen Patienten zu bedanken und sich damit für sozial benachteiligte Menschen einzusetzen.

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Abb. (oben): Sina Coldewey leitet neue Nachwuchsgruppe 'Translational Septomics' und arbeitet als Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Jena. Foto: Michael Szabó/ UKJTranslational Septomics

Sepsisforschung im Labor und auf der Intensivstation

Jena (8. November 2016) - Trotz verbesserter intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten sterben mehr als ein Drittel der Sepsispatienten an der Erkrankung, die im Volksmund häufig „Blutvergiftung“ genannt wird. Eine Sepsis entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die Organe schädigt. Auch nach überstandener Sepsis erholen sich die Organfunktionen oft nicht vollständig, so dass die Lebensqualität der Patienten eingeschränkt ist. Die molekularen Mechanismen dieser Organfunktionsstörung sind noch nicht vollständig verstanden, und ihre Bedeutung für die Langzeitprognose der Sepsispatienten kaum erforscht.

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Ursachen ungeplanter Verlegungen auf die IPS

"Patchwork" im Monitoring

Zürich, Schweiz (7. November 2016) - Die ungeplante Verlegung von Patientinnen und Patienten von allgemeinen Bettenstationen auf die Intensivstation (IPS) ist ein ernstes unerwünschtes Ereignis und mit einer hohen Mortalität verbunden. Ein wesentliches Ziel ist es daher, Patienten, deren Allgemeinzustand sich während des Spitalaufenthalts verschlechtert, so früh wie möglich zu detektieren und durch eine frühzeitig eingeleitete Therapie, Notverlegungen auf die IPS zu vermeiden. Die Ursachen, die einer verspäteten Erkennung und der folgenden ungeplanten Verlegung auf die IPS zugrunde liegen, sind jedoch noch nicht intensiv erforscht.

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bvmedBilderweltHomecare. Photo und Copyright: BVMedModerne Wundversorgung

Patienteninformation zur Wundversorgung online

  • BVMed informiert über Leistungsansprüche der Patienten und bedarfsgerechte Versorgungsangebote

Berlin (7. November 2016) - In Deutschland leiden etwa 890.000 Menschen an komplexen Wunden mit einem chronischen Verlauf. Experten weisen darauf hin, dass eine intensivere Patienteninformation und -aufklärung dazu beiträgt, die Situation der Betroffenen zu verbessern. Die im BVMed organisierten Hersteller moderner Wundauflagen haben das Thema aufgegriffen und bieten einen aktuellen Überblick zu Therapieangeboten und Leistungsansprüchen der Patienten.

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Packshot Copaxone 40mg_ml. Poto: TEVANEUROCLUSTER 2016: Langjährige Erfahrungen in der MS-Therapie

Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich: 208 Injektionen weniger pro Jahr

Wien, Österreich (4. November 2016) - Wo stehen wir nach mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Therapie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS)? Worauf kommt es heute in der modernen Therapie an? Laut Prof. Dr. med. Orhan Aktas, Universitätsklinikum Düsseldorf, ist eine zentrale Erkenntnis, früh zu behandeln, um die Akkumulation der Gewebeschädigung zu verlangsamen und der Behinderungsprogression entgegenzuwirken. Im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Fortbildungsveranstaltung von Teva wies der Neurologe darauf hin, bei der Wahl einer Therapie neben der Wirksamkeit und Verträglichkeit auch die Langzeitanwendung zu bedenken. Einige Basistherapeutika können bereits eine lange Historie aufweisen, so auch Glatirameracetat (GA, Copaxone®, 20 mg). Für den Immunmodulator liegen Erfahrungen aus über zwei Millionen Patien-tenjahren1 vor. Bei der neuen 40 mg-Darreichung bleiben die Wirksamkeit und Verträglichkeit von GA bestehen, jedoch wird sie nur dreimal wöchentlich angewendet. Für Patienten bedeutet dies 208 Injektionen weniger pro Jahr.2 Injektionsbedingte Nebenwirkungen werden um die Hälfte3 reduziert. Diese Vorzüge machen GA 40 mg daher insbesondere auch für jene Patienten interessant, die zuvor täglich GA 20 mg gespritzt haben.

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Abb.: Claudia Kutzer (Mitte) zusammen mit ihrer betreuenden Professorin Dr. Cornelia Heinze und dem Zweitgutachter, Dr. med. Friedrich Boegner, Chefarzt der Neurologie. Photo und Copyright: EHB BerlinEthische Fallbesprechungen

Neue Impulse für multiprofessionelle Teams

Berlin (3. November 2016) - Bachelorabsolventin Claudia Kutzer erhält Gräfin von der Schulenburg-Preis für ihre Forschungsarbeit „Multiprofessionelle ethische Fallbesprechungen auf einer neurologischen Station“. Der mit 1.000 EUR dotierte Hochschulpreis geht bereits zum 3. Mal in den dualen Studiengang Bachelor of Nursing. Bachelorarbeit wird mit Unterstützung der Hochschule veröffentlicht.

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