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Gewicht beeinflusst Inzidenz von Inkontinenz

Schlanke Taille, niedriger BMI – geringeres Risiko für Harninkontinenz bei Frauen

 

Heidenheim (21. Mai 2008) - Eine weitere Studie bestätigt: Starkes Übergewicht begünstigt das Auftreten von Harninkontinenz. Wissenschaftler der Harvard Medical School and School of Public Health in Massachusetts/USA vermuteten hierfür unterschiedliche Ursachen, was durch die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie bestätigt wurde. Dieser zufolge trat bei älteren Frauen in Zusammenhang mit einem erhöhtem Taillenumfang vermehrt Stressinkontinenz auf, während Dranginkontinenz mit einem erhöhtem Body Mass Index (BMI) einhergeht (Townsend, M. K. et al. Obesity [2008], www.obesityjournal.org).

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Studien belegen: Besondere Form des Kopfschmerzes erhöht Schlaganfallrisiko

Trier (8. Mai 2008) - Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Erwachsene, Jugendliche und selbst Kinder. Studien haben nun ergeben, dass vor allem Frauen, die an einer Migräne mit Aura leiden, besonders gefährdet sind.

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19. Mai: Welt-Hepatitis-Tag

Aufruf der World Hepatitis Alliance an Regierungen, dringend Massnahmen gegen die chronische virale Hepatitis-B- und C-Epidemie zu ergreifen

Genf (19. Mai 2008) - Der erschreckende Mangel an weltweiten Statistiken ist Anlass für die Schaffung der ersten weltweiten Informationsquelle über Hepatitis: den Hepatitis-Atlas. Die World Hepatitis Alliance, eine neugegründete Nichtregierungsorganisation, rief heute Regierungen auf der ganzen Welt dazu auf, stärkere Massnahmen zu ergreifen, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Menschen zu verbessern, die mit chronischer viraler Hepatitis B und C leben. Obwohl geschätzt wird, dass weltweit 500 Millionen Menschen, bzw. ungefähr jeder Zwölfte, entweder mit chronischer viraler Hepatitis B oder C infiziert sind bzw. ist (1),(2), besteht kaum ausreichendes Bewusstsein und politischer Wille, um diese Erkrankungen zu bekämpfen.

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Akut-Nitrate im Focus der Prävention und Rehabilitation der KHK

 

Nitrolingual akut Spray. Photo: Pohl BoskampHamburg (16. Mai 2008) - Auch unter einer optimalen medikamentösen Therapie und zusätzlicher interventioneller Revaskularisierung leidet rund jeder 3. KHK-Patient ein Jahr nach Therapiebeginn immer noch unter Angina pectoris-Anfällen. Das zeigte die COURAGE Studie, die den Krankheitsverlauf von rund 2.300 KHK-Patienten verfolgte. „Nicht zuletzt wegen dieses unzureichenden Schutzes vor Angina-pectoris-Anfällen empfehlen die ‚Nationalen Versorgungsleitlinien KHK’ weiterhin den Einsatz schnell wirksamer Nitroglycerinpräparate“, sagte Dr. Oliver Breitfeld (Hamburg) auf dem Pressegespräch der Firma Pohl-Boskamp am 16. Mai 2008 in Hamburg. Nicht nur in der Prävention – auch in der Rehabilitation sind und bleiben Akutnitrate wie Nitrolingual® fester Bestandteil des Therapiekonzeptes, weil sie über eine NO-vermittelte Vasodilatation die Vor- und Nachlast reduzieren, die Koronarperfusion verbessern und damit die Angina-Schwelle erhöhen. Dies ermöglicht KHK-Patienten eine entsprechende körperliche Aktivität, die nach einer aktuellen Studie der Universität Leipzig das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko weitaus stärker reduziert als eine Stent-Implantation.

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Gute Pflege braucht mehr Zeit

Berlin (11. Mai 2008) - "Gute Pflege braucht mehr Zeit! In den letzten Monaten, in denen zäh um den Inhalt der Pflegeversicherungsreform gerungen wurde, drohte leicht aus dem Blick zu geraten, dass professionelle Pflege mehr bedeutet als nur 'Waschen', 'Zähneputzen' und 'Abrechnung im Minutentakt'", erklärt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) zum "Internationalen Tag der Pflege" am 12. Mai. Der Tag erinnert an den Geburtstag der englischen Krankenschwester Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege.

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Diabetestherapie heute: Im Spannungsfeld zwischen Behandlungsqualität und Wirtschaftlichkeit

Maßgeschneiderte Therapien bringen größeren Behandlungserfolg


Bad Homburg (14. Mai 2008) - Der diesjährige Kongress der DDG in München stand unter dem Motto „Unsere Verpflichtung: den Diabetes verhindern, Menschen mit Dia­betes als Individuen behandeln!“ Diesem Motto trug auch das Sympo­sium von Lilly Deutschland Rechnung. Hier diskutierten Experten über die Heraus­forderungen einer individuellen Diabetestherapie unter wirtschaftlichen Aspekten. Die Ergebnisse einer Patientenbefragung lieferten eine Standortbestimmung und verdeutlichten die Sichtweise von Betroffenen in Bezug auf ihre Erkrankung. Eine aktuelle Studie beleuchtete die Kostensituation der teuersten Volkskrankheit.
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DGSS-Umfrage: 98 Prozent der deutschen Kliniken bieten schmerzfreie Geburt an

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land, Ost und West

Boppard (13. Mai 2008) - 98 Prozent aller deutschen geburtshilflichen Abteilungen bieten derzeit die rückenmarksnahe Regionalanästhesie zur Linderung des Geburtsschmerzes an, 1996 waren es nur 89 Prozent. Das hat eine Umfrage ergeben, die in der aktuellen Ausgabe von „Der Schmerz“, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) ver-öffentlicht ist. Fast jedes fünfte Baby (17,5 Prozent) kommt demnach vaginal unter einer rückenmarksnahen Regionalanästhesie (z.B. als Periduralanalgesie) auf die Welt. In Großstädten und Ballungsräumen liegt die Rate sogar bei über einem Viertel. Eine Tatsache, die vermutlich auf den Konkurrenzdruck zwischen den Krankenhäusern zurückzuführen ist, vermuten die Autoren der Studie. Sie werteten Fragebögen aus 397 Kliniken aus, in denen im Befragungszeitraum 297.212 Entbindungen, d.h. 41,3 Prozent aller Geburten in Deutschland, stattgefunden hatten.

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Interferon beta-1b versus Glatirameracetat:

Signifikant geringere T2-Läsionslast unter Betaferon®

Betaferon® zeigt hohe Wirksamkeit auf die MRT-Progression

 

Leverkusen (9. Mai 2008) -  Neben der hohen klinischen Wirksamkeit wurden jetzt neue Daten zur MRT-Progression vorgestellt. Unter Interferon beta-1b 250 µg treten signifikant weniger neue T2 Läsionen im MRT auf als unter Glatirameracetat, so das Ergebnis einer aktuellen Vergleichsstudie. Bei gleichzeitig höherer Therapieadhärenz könnte sich die überlegene Wirksamkeit auf bestimmte MRT-Parameter langfristig in einem günstigeren klinischen Verlauf widerspiegeln, so das Fazit von Professor Dr. Paul O’Connor vom St. Michael’s Hospital der Universität Toronto/Kanada, bei der Präsentation der neuen Studiendaten am 16. April auf der 60. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) in Chicago/Illinois (USA).

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Ministerium für Gesundheit entscheidet im Sinne der Patienten

Kinder mit Diabetes erhalten weiterhin alle Insuline

Bochum (9. Mai 2008) – Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1 bis zum 18. Lebensjahr erhalten weiterhin auch kurzwirksame Analoginsuline von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) teilte dies gestern dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) begrüßt die Entscheidung von Ministerin Ulla Schmid.

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Veränderte Bedingungen erfordern neue Konzepte:

Pflegende in der Primären Gesundheitsversorgung

 

Berlin (9. Mai 2008) - Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ein politisches Umdenken zur Sicherung der Basisgesundheitsversorgung der Bevölkerung in Deutschland. „Vor dem Hintergrund drastischer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen reichen die Konzepte von gestern und heute nicht aus, um auch morgen eine angemessene Versorgung zu gewährleisten. Das deutsche Gesundheitssystem muss strategisch neu ausgerichtet werden, um zukunftsfest zu sein. Wir brauchen

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Insulinanaloga auch für erwachsene Typ-1-Diabetiker

Hamburg (9. Mai 2008) - Krankenkassen dürfen die Kosten für kurzwirksame Insulinanaloga in Zukunft für erwachsene Diabetes-Typ-1-Patienten nur noch dann übernehmen, wenn sie nicht teurer sind als kurzwirksames Humaninsulin. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die ursprüngliche Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nun eingeschränkt, so dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von dieser Regelung nicht betroffen sind.

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Morbus Parkinson:

Langfristig beweglich mit Pramipexol

Neben den medikamentösen Optionen werden auch übende Behandlungsmethoden wie Krankengymnastik, Sport- oder Ergotherapie für eine bessere Beweglichkeit der Parkinson-Patienten eingesetzt. Photo: Thomas Backe 

Berlin-Beelitz (8. Mai 2008) - Parkinson hat viele Gesichter: bei jedem Patienten zeigen sich die Kardinalsymptome Rigor, Tremor und Akinese in unterschiedlicher Kombination und Ausprägung. Gemeinsam ist allen Verläufen der fortschreitende Verlust willkürlicher Beweglichkeit. In einem Workshop (1) wurden unter dem Vorsitz von PD Dr. Ebersbach, Parkinson-Fachklinik Beelitz-Heilstätten, Therapieansätze vorgestellt und diskutiert, die Parkinson-Patienten langfristig beweglich erhalten können. Mit Dopaminagonisten wie Pramipexol (Sifrol®) lassen sich die klinischen Symptome des Parkinson effektiv kontrollieren und im Vergleich zu L-Dopa können langfristig motorische Spät-Komplikationen minimiert werden.

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Auf leisen Sohlen auf dem Vormarsch...

Prominentes Engagement gegen Knochenschwund beim 9. Berliner Bundestagslauf

Prominentes_Engagement_gegen_Knochenschwund_beim_9_ Berliner_Bundestagslauf.jpgBerlin (7. Mai 2008) - Rund 300 Parlamentarier und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages unterstützen beim diesjährigen 9. Berliner Bundestagslauf das Engagement der Nationalen Initiative gegen Osteoporose (NIO). Osteoporose ("Knochenschwund") ist eine der großen Volkskrankheiten unserer Zeit. Aktuelle Studien sprechen allein in Deutschland von rund 8 Millionen Betroffenen. Doch nur etwa die Hälfte der Betroffenen weiß von ihrer Erkrankung. Denn Knochenschwund kann über lange Zeit hinweg unbemerkt verlaufen und wird häufig erst nach Jahren, zumeist durch das Auftreten eines akuten Wirbel- oder Oberschenkelhalsbruches, erkannt.

"Nach landläufiger Meinung gilt Osteoporose als typisches Leiden älterer Frauen, gegen das man nichts tun kann. Dieser Irrtum begründet das mangelnde Bewusstsein der meisten Menschen für den Knochenschwund", erläutert der Osteoporose-Experte Dr. Hermann Schwarz vom wissenschaftlichen Dachverband Osteologie (DVO). Tatsächlich kann die Krankheit jeden treffen. Derzeit erleiden jährlich 300.000 Menschen in Deutschland Osteoporose-bedingte Knochenbrüche, von denen die meisten durch konsequente Vorbeugung und richtige Behandlung vermeidbar wären.
Die Nationale Initiative gegen Osteoporose (NIO) möchte daher das Bewusstsein für das leise Krankheitsbild in Deutschland stärken.

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Zulassung des Kombinationspräparats Sitagliptin/Metformin für Typ-2-Diabetes in der EU empfohlen

Zulassungsempfehlung aufgrund von Daten über signifikante Blutzuckersenkungen

 

Haar (6. Mai 2008) – MSD hat am 24. April 2008 eine positive Beurteilung des Ausschusses für Humanarzneimittel CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) erhalten, in dem die europäische Zulassung des Kombinationspräparats Sitagliptin/Metformin (voraussichtlicher Handelsname: JANUMET®) empfohlen wird, einer neuen Behandlungsoption für Typ-2-Diabetes. Mit der hohen Wirksamkeit des Dipeptidyl-Peptidase-(DPP)-4-Hemmers Sitagliptin und des in der Diabetestherapie bewährten Metformins hilft das Kombinationspräparat Sitagliptin/Metformin vielen Patienten, den Blutzucker zu senken. Es greift gezielt an drei wichtigen Ursachen des Diabetes an – der mangelnden Insulinbildung durch die Betazellen, der Insulinresistenz sowie der Überproduktion von Glukose durch die Leber. Die Gabe des Kombinationspräparates Sitagliptin/Metformin führte im Vergleich zu einer Monotherapie mit Metformin alleine nicht zu einer Gewichtszunahme oder einem erhöhten Hypoglykämierisiko.

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Antihypertensiva werden nun auch bei Kindern und Jugendlichen geprüft und zugelassen

 

Berlin (6. Mai 2008) - An Bluthochdruck erkranken keineswegs ausschließlich Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche können an einer behandlungsbedürftigen Hypertonie leiden. Bis vor kurzem konnten Ärzte blutdrucksenkende Medikamente, sogenannte Antihypertensiva, zur Behandlung ihrer jungen Patienten nur außerhalb der Zulassung einsetzten. Um die medikamentöse Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, fordert die neue EU-Kinderarzneimittelverordnung (EU Regulation 1901/2006/EC) Studien in dieser Bevölkerungsgruppe. Welche Medikamente auch für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen geeignet sind, erläutern Experten anlässlich des internationalen Hypertonie-Kongresses im Juni in Berlin.

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Erste Ausschreibung des Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung"

Berlin/Aachen (5. Mai 2008) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr erstmalig den von der Grünenthal GmbH gestifteten und mit 10.000 EUR dotierten Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung". Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben und sich auch zukünftig konstruktiv für diese einsetzen.

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DGSS vergibt neuen Förderpreis an Schmerzforscher

Neuerungen in der rückenmarksnahen Schmerztherapie

Boppard (5. Mai 2008) - Innovationen oder therapeutische Erkenntnisse zur rückenmarksnahen Schmerztherapie (intrathekale Schmerztherapie) prämiert die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) mit einem neuen Förderpreis. Forscher können sich bis zum 1. Juli um den mit 5.000 Euro dotierten Preis bewerben, der von der Eisai GmbH, Frankfurt am Main, gestiftet wird. Die Verleihung findet beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin (8. bis 11. Oktober 2008) statt.

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Mikroalbuminurie und Diabetische Nephropathie

 

Im Filtrat gesunder Nieren finden sich nur sehr kleine Proteine, die zu 90 % in den Nierenkanälchen rückresorbiert werden. Können große Proteine wie Albumin die Basalmembran der Niere passieren, spricht man von einer Albuminurie. Eine Albuminausscheidung von 30 bis 300 mg/Tag oder 20 bis 200 mg/Liter Urin wird als Mikroalbuminurie bezeichnet (> 300 mg/Tag Makroalbuminurie, klinische Albumin-urie oder Proteinurie). Die Diagnose Albuminurie ist, von wenigen Ausnahmen (z.B. starke körperliche Aktivität, Fieber u.a.) abgesehen, immer krankhaft beziehungsweise ein Zeichen für eine beginnende Gefäßschädigung mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko.[i]

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Diabetische Retinopathie

 

Die diabetische Retinopathie ist ebenso wie die Albuminurie Ausdruck mikrovaskulärer Veränderungen. Diese Veränderungen betreffen beim Diabetes mellitus alle Organe, sind jedoch in den Organen Auge und Niere zuerst sichtbar. Die diabetische Retinopathie gilt in den Industrieländern als häufigste Erblindungsursache bei Menschen zwischen 20 und 65 Jahren. Das Risiko der Entwicklung einer Retinopathie beim Diabetes steigt mit der Erkrankungsdauer. Bei Erstdiagnose eines Typ-2-Diabetes werden bei etwa jedem Fünften der Betroffenen Zeichen einer Retinopathie diagnostiziert. Nach 20 Jahren liegt bei etwa 90 % der Typ-1-Diabetiker und bei über 60 % der Typ-2-Diabetiker eine Retinopathie vor. 3,6 % der Typ-1- und 1,6 % der Typ-2-Diabetiker erblinden in Folge von Retinopathie, Makulaödem, Katarakt oder Weitwinkelglaukom.([i])

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Handlungsbedarf bei Arthrose

Neue Langzeitdaten: Mit Glucosaminhemisulfat Gelenkersatz hinauszögern?

 

Baden-Baden (1. Mai 2008) – Arthrose-Experten sind sich einig: Der Handlungsbedarf bei Arthrose steigt mehr und mehr. Schon jetzt sind mindestens 5 Millionen Deutsche pro Jahr von der Volks­krankheit betroffen, warnt Professor Joachim Grifka, Universitätsklinikum Regensburg. Zunehmender Gelenkverschleiß, steife und schmerzende Gelenke sind oft die unweigerlichen Folgen des Älter­werdens. Aktuellen Schätzungen zufolge steigt in Deutschland bis zum Jahr 2050 der Anteil der Bürger im Alter von 65 Jahren und mehr um 67,2 % auf 22,9 Millionen, während die Bevölkerung im erwerbs­fähigen Alter um 30,7 % - von 51,2 auf 35,5 Millionen - abnimmt. Grifka schließt daraus, dass auch die Notwendigkeit der Versorgung degenerativer Gelenkerkrankungen massiv zunehmen wird. Damit verbunden sei ein deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben pro Kopf, insbesondere für die ältere Bevölkerung. Ein immenser Anstieg der Sozialversicherungskosten ist zu erwarten.

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Bayer und Medtronic führen integriertes System zum Diabetes-Management ein

Mehr Sicherheit und Komfort für Insulinpumpenträger

 

Drahtlose Datenübertragung zwischen Blutzuckermessgerät und Insulinpumpe

 

Leverkusen/München (30. April 2008) – Eine neue Kombination aus Blutzuckermessgerät und Insulinpumpe mit zusätzlichem kontinuierlichem Glucose-Monitoring wird seit Mitte Februar in Deutschland gemeinsam von Medtronic und Bayer Vital angeboten. Das Blutzuckermessgerät Contour® Link überträgt die Blutzuckerdaten drahtlos an MiniMed Paradigm® Insulinpumpen und an das Guardian® REAL-Time-System zum kontinuierlichen Glucose-Monitoring. Dieses integrierte System zum Diabetes-Management bedeutet ein Plus an Sicherheit und Komfort, da es die Dosierung des Bolus-Insulins und die Kalibrierung vereinfacht.

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Kinderdiabetes in Deutschland

Eine Diagnose mit gravierenden Folgen für die jungen Patienten und ihr soziales Umfeld

 

Von Prof. Thomas Danne,
Chefarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover

 

Leverkusen/München (30. April 2008) – Diabetes mellitus ist in Deutschland die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Rund 25.000 Kinder bis 19 Jahren sind hierzulande vom Typ-1 betroffen, einer Stoffwechselerkrankung, die ursächlich nicht im Lebenswandel der betroffenen Patienten begründet ist.

Anders verhält es sich beim Typ-2 Diabetes, der durch Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert wird und in der Vergangenheit als Altersdiabetes bekannt war, weil er normalerweise bei Erwachsenen über 40 auftrat. In Folge eines dramatischen Anstiegs von Adipositas (krankhaftes Übergewicht, Fettleibigkeit) im Kindes- und Jugendalter wird jedoch auch der Typ-2 Diabetes bei Jugendlichen hierzulande immer häufiger diagnostiziert. Schon heute ist die Neuerkrankungsrate fünf Mal so hoch wie noch vor 10 Jahren.

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Ausschreibung zum Welt-Diabetes-Tag 2008

„Fine Star“ soll Kindern das Leben mit dem Diabetes erleichtern

 

Bayer Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte ist mit 17.500 Euro dotiert

 

Fine mit Rosette. Photo: Bayer HealthCareLeverkusen/München (30. April 2008) – Zum diesjährigen Welt-Diabetes-Tag unter dem Motto „Jahr des Kindes mit Diabetes“ initiiert Bayer HealthCare in Kooperation mit dem Diabetes Eltern Journal den ersten Bayer Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte. Der mit 17.500 Euro dotierte „Fine Star“ zeichnet Projekte, Aktionen und Initiativen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Kinderdiabetes auseinandersetzen. Namensgeberin und Patin für die Auszeichnung ist das Bayer Diabetes Care Maskottchen Fine – eine kleine Giraffe mit großem Auftrag. Fine steht für den bewussten Umgang mit der Diagnose Diabetes bei Kindern; durch Aufklärung und Hilfestellung soll sie dazu beitragen, den Alltag junger Patienten zu erleichtern.

Diabetes mellitus ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Nach aktuellen Schätzungen leben weltweit etwa 200.000 Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes. Besonders alarmierend: In Deutschland steigt die Zahl der Neuerkrankungen um drei bis vier Prozent pro Jahr. Sogar der bislang als Altersdiabetes bekannte und durch Übergewicht, Bewegungsmangel und Fehlernährung geförderte Typ-2-Diabetes wird heute schon bei Jugendlichen beobachtet und verzeichnet hierzulande einen Anstieg von über 200 Neuerkrankungen pro Jahr. Die Folgen des bislang unheilbaren Diabetes sind für die Kinder und ihre Familien gleichermaßen gravierend.

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Glykämische Variabilität als Risikofaktor für Spätfolgen

 

Von Prof. Dr. med. Oliver Schnell,
Institut für Diabetesforschung, München

 

München (30. April 2008) - Der HBA1c‑Wert wird als Goldstandard zur Beurteilung der Stoffwechsellage bei Diabetes angesehen. In Leitlinien sind Zielwerte für den HbA1c‑Wert definiert, durch die das Auftreten von diabetischen Komplikationen vermindert werden kann. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch der glykämischen Variabilität mit Blick auf die Entstehung von Komplikationen eine besondere Bedeutung zukommt.

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Ist der HbA1 c‑Wert als Surrogat‑Parameter für kardiovaskuläre Risiken ausreichend?

 

Von Prof. Dr. med. habil. Markolf Hanefeld

 

München (30. April 2008) - Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der DCCT‑Studie bei Typ-l-Diabetikern ‑ die eine enge Beziehung der Qualität der Diabeteseinstellung zu diabetesbezogenen Komplikationen wie Retinopathie, Neuropathie und Nephropathie erkennen ließen ‑ gilt der HbA1c-Wert als Goldstandard der Diabeteskontrolle. Die Ergebnisse der UKPDS und andere Studien haben gezeigt, dass dies nur bedingt für das kardiovaskuläre Risiko gilt. Ein Grund dafür ist die mangelnde Vergleichbarkeit der jeweiligen HbA1c-Werte wegen fehlender internationaler Standardisierung. Deshalb gibt es zurzeit Bemühungen eine spezifischere, international standardisierte Methode zur Messung des HbA1c-Wertes zu etablieren. Die neue Methode soll die durchschnittliche glykämische Last besser bemessen. Die Qualität der Glukosehomöostase wird sowohl durch die eingeführte, als auch die neue, aufwendige und teure Methode nur unzureichend erfasst. Für die Endothelfunktion und den Schutz der insulinproduzierenden Pankreasinseln ist aber eine normale Einstellung der Glukotrias ‑ Nüchternblutzucker, postprandialer Blutzuckeranstieg und Fluktuationen des Blutzuckers ‑ essentiell. Die IDF ( www.idf.org ) veröffentlichte 2006 erstmalig Richtlinien zu „Postmeal Glucose Management".

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Gezielte Nutzung der Blutzuckermessung zur Therapie-Optimierung

 

Von Prof. Dr. Theodor Koschinsky

 

München (30. April 2008) - Die Leitlinien von deutschen, europäischen und amerikanischen Diabetes‑Gesellschaften halten klar fest: „Der gezielte Einsatz der Blutzuckermessung und deren Nutzung ist ein essentieller Teil jeder Diabetes Therapie". Moderne, genaue und alltagstaugliche Blutzucker‑Messgeräte erleichtern den Menschen mit Diabetes die regelmäßige Blutzucker‑Selbstkontrolle (BZSK). Identische Messgeräte werden auch in der professionellen, patientennahen Diagnostik (POCT) eingesetzt, z.B. in der Notfall- und Intensiv‑Medizin. Der breite Einsatz von Blutzucker‑Messgeräten hat zu einer wesentlichen Verbesserung der Diabeteseinstellung und der kurz­- bis mittelfristigen klinischen Prognose beigetragen.

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Eine Leber – Ein Leben
Viread® (Tenofovirdisoproxilfumarat) – jetzt auch zur Therapie der chronischen Hepatitis B

Hepatitis-B-Virus Photo: Gilead SciencesMartinsried (25. April 2008) – Viread ® (Tenofovirdisoproxilfumarat), das seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Therapie von HIV-Infektionen zum Einsatz kommt, wurde am 23. April 2008 von der europäischen Arznei­mittel­behörde EMEA zur Behandlung der chronischen Hepatitis B zu­gelassen. Viread® konnte in mehreren klinischen Studien seine sehr hohe antivirale Potenz und seine gute Verträglichkeit auch für die chronische Hepatitis B belegen. Nach der Zulassung steht das Medikament in dieser Indikation in 27 Ländern der Europäischen Union zur Verfügung.

Die Zulassung von Viread® zur Therapie der chronischen Hepatitis B basiert auf zwei multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studien mit insgesamt über 600 erwachsenen Patienten, in denen Viread® mit dem derzeitigen Therapiestandard Hepsera® (Adefovirdipivoxil) verglichen wurde.

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Kinder-Rheumastiftung mit neuem Internetauftritt

Erster bundesweiter Veranstaltungskalender zum Thema Kinder- und Jugendrheuma

 

Garmisch-Partenkirchen (23. April 2008) - Seit einigen Tagen ist er nun freigeschaltet: der neue Internet-Auftritt der Kinder-Rheumastiftung. Erstmals ist nun in Deutschland die Möglichkeit geschaffen worden, bundesweit Veranstaltungen zum Thema Kinder- und Jugendrheuma zu recherchieren.

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„Pflegequalität ist kein Zufallsprodukt -

Offenheit schafft Vertrauen“

 

Berlin (21. April 2008) - Die Politik diskutiert über die Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung, die Medien enthüllen regelmäßig menschenunwürdige Zustände in Senioreneinrichtungen und Pflegeheimen. Das Thema „Pflegequalität“ hat sich zum öffentlichen Dauerbrenner entwickelt, für viele Betroffene zum Angstmacher. Patienten, Bewohner und ihre Angehörigen möchten zu Recht wissen, wie es um die Qualität der Angebote bestellt ist. „Anstelle die Menschen immer mehr zu verunsichern und zu verängstigen, sollte es unser Ziel sein, nachhaltig für mehr Aufklärung und Orientierung zu sorgen“, sagt Thomas Dane, Vorstand beim Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V., „in Berlin bemühen sich Senat und Wohlfahrtsverbände – und heute an der Spitze das Diakoniewerk Bethel e. V. – um Transparenz in der Pflege, um pflegebedürftigen Menschen soviel Lebensqualität wie möglich zu erhalten. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. unterstützt diese Initiative mit voller Kraft zum Wohl der hilfebedürftigen Menschen“.

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Chronische Wunden

Plasma kann heilen

 

Berlin (21. April 2008) - „Plasma kann heilen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Prof. Axel Kramer zum Start des 9. Internationalen Kongresses der Krankenhaushygieniker. „Wir haben große Hoffnung, dass mit unserer Grundlagenforschung zur neuen Plasmamedizin vielen Menschen geholfen werden kann“. Als Beispiel nannten er und seine Kollegen, Prof. Klaus-Dieter Weltmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie, die Heilung chronischer Wunden. Alleine in Deutschland leben rund fünf Million Menschen mit schlecht heilenden chronischen Wunden. Neben dem erheblichen Verlust an Lebensqualität und Lebensfreude entsteht auch ein bedeutsamer volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von rund fünf Mrd. Euro jährlich. Mit dem völlig neuen Ansatz der Heilung durch Einsatz von Plasma erhoffen sich die Wissenschaftler einen Durchbruch bei der Heilung chronischer Wunden.

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Infektionen und Tod im Krankenhaus

Versäumnisse der Politik zu Lasten der Patienten

 

Berlin (21. April 2008) - Die im Krankenhaus erworbenen Infektionen (nosokomiale Infektionen) stellen noch vor den Gefahren einer pandemischen Influenza und HIV-Infektionen die größte Bedrohung dar. Mindestens 50.000, eher 100.000 Tote in Europa bedeutet dies pro Jahr, betonte der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Dr. Klaus-Dieter Zastrow heute in Berlin zu Beginn des 9. Internationalen Kongresses der DGKH. „Unverständlich ist angesichts dieser Zahlen die Untätigkeit der Politik, für eine ausreichende Zahl von Ärzten für Hygiene in den Krankenhäusern zu sorgen“, betonte Zastrow.

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