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Pflege
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Pflegereform

Diakonie begrüßt die Leistungsverbesserungen als Schritte in die richtige Richtung


Berlin (14. März 2008, DW EKD)
- Die Diakonie begrüßt, dass die heute vom Bundestag verabschiedete Pflegereform Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen beinhaltet.

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Deutsche Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG)

DISG-Plattformpapier

 

Einführung

Die fortschreitende Lebenserwartung ist eine Errungenschaft unserer modernen Gesellschaft. Die Langlebigkeit ist jedoch unvermeidlich von einer Zunahme altersbedingter Defizite infolge der individuellen Erschöpfung physiologischer Reserven begleitet, die eine schwere Bürde für die Gesundheitssysteme weltweit bedeutet. Klinische Erfahrung, ebenso wie epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass die Mobilität im Alter eine Schlüsseldeterminante für ein gesundes Altern und eine hohe Lebensqualität darstellt. Der Verlust an Mobilität ist eine der bedeutsamsten Gefahren im höheren Alter. Gehstörungen und Stürze sind Manifestationen von verminderter Mobilität, die mit steigendem Alter zunehmen. Stürze in höherem Alter haben aber katastrophale Konsequenzen: sie brechen Knochen, aber auch Selbstvertrauen und Aktivität. Die Furcht vor Stürzen führt zur Selbstrestriktion von körperlichen Aktivitäten und damit sozialen Kontakten und initiiert einen „Circulus vitiosus“. Frakturen - insbesondere proximale Femurfrakturen - sind ein extremes und kontinuierlich wachsendes Problem für die Patienten, für die Familie und die Gesundheitssysteme weltweit.

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Sturz als Zeichen von Gebrechlichkeit

 

Von Dr. M. Runge, Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg

 

Altersmedizinischer Hintergrund

Stürze sind alterskorrelierte Ereignisse von großer Häufigkeit und mit schwerwiegenden Folgen. Ca. 30 % aller Älteren über 65 Jahren stürzen einmal oder mehrmals pro Jahr, unter Hochaltrigen und Pflegeheimbewohnern liegt die Sturzquote über 50 %. Mehr als 90 % der proximalen Femurfrakturen (> 120.000 pro Jahr in Deutschland) entstehen bei einem Sturz, ebenso wie ein entsprechender Anteil proximaler Humerus-, Becken-  und Radiusfrakturen.

Der alterstypische Sturz ereignet sich bei alltagsüblichen Aktivitäten, in gewohnter Umgebung, ohne Bewusstseinsverlust oder Bewusstseinsveränderung und ohne überwältigende Krafteinwirkung von außen (intrinsischer lokomotorischer Sturz). Stürze im Alter sind keine Unfälle, also keine von außen auf den Menschen einwirkenden Ereignisse, sondern durch strukturelle und funktionelle Veränderungen im Menschen bedingt. Sturzursache ist in der Regel nicht eine einzelne Krankheit, sondern ein interagierendes Bündel von Faktoren. Stürze sind multifaktoriell bedingt. Stürze müssen in den Gesamtkontext des Alterns eingeordnet werden. Sie sind Zeichen dafür, dass neuromuskuläre Fähigkeiten eine kritische Schwelle unterschritten haben. Die Geh- und Balancestörungen der Sturzpatienten könnten bereits vor dem Sturz diagnostiziert werden.

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Deutsche Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG)

Altersmobilität im Fokus: gesellschaftliche Relevanz, Diagnostik und Prävention der Gebrechlichkeit

 

Frankfurt (19. März 2008) – Durch Stürze in höherem Lebensalter brechen Knochen aber auch Selbstvertrauen und Mobilität. Die Folgen sind drastisch: Für die Betroffenen ist der Sturz häufig der Einstieg in die Pflegebe­dürftigkeit, was Angehörige und - in sozioökonomischer Hinsicht - die Gesellschaft vor immer größer werdende Probleme stellt. Hier ein­zugreifen ist das wichtigste Ziel, sind sich die vier Gründungsmitglie­der der Deutschen Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG) Prof. Dr. Dieter Felsenberg, Charité Berlin; Prof. Dr. Johannes Pfeil­schifter, Alfried Krupp Klinikum Essen; Prof. Dr. Ludger Pientka, Ruhr Universität Bochum und Dr. Martin Runge, Aerpah-Kliniken Esslingen und Ilshofen einig. Durch umfassende Aufklärung und Verbreitung praktikabler Vorsorgeprogramme soll das Eintreten von Gebrech­lichkeit und damit der Verlust der Selbständigkeit verzögert werden. Über die gesellschaftliche Relevanz und das pathophysiologische Korrelat des so genannten Frailty (Gebrechlichkeits)-Syndroms und dessen derzeitige Präventionsmöglichkeiten diskutierten die Experten anlässlich der Gründungspressekonferenz am 19. März 2008 in Frankfurt am Main. Unterstützt wird die Initiative von TEVA Deutsch­land.

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Statistisches Bundesamt

Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten

Wiesbaden (19. März 2008) - Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58 % mehr Pflegebedürftigen und 12 % mehr Krankenhaus-Behandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen. Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen steigen.

Ursache für diese Zunahmen ist die steigende Zahl an Älteren bei insgesamt sinkender Gesamtbevölkerung. Nach den Ergebnissen der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung wird die Zahl der 60-Jährigen und Älteren bis 2030 um rund 38% von 20,5 Millionen auf voraussichtlich 28,4 Millionen Einwohner und die der über 80-Jährigen vermutlich sogar um 73% von 3,6 Millionen auf 6,3 Millionen ansteigen.

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Intensivversorgung zu Hause
MAIK, der Münchner außerklinische Intensiv Kongress findet 2008 das erste Mal statt

München (17. März 2008) - Premiere: Der Münchner außerklinische Intensiv Kongress, kurz MAIK, bringt zum ersten Mal alle Berufsgruppen zusammen, die an der komplexen außerklinischen Intensivversorgung beteiligt sind.

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Hohes Risiko

PAH in Assoziation mit systemischer Sklerose und angeborenen Herzkrankheiten


München (14. März 2008) - Eine PAH kann in Verbindung mit einer Reihe von Krankheiten auftreten (assoziierte pulmonale arterielle Hypertonie). Am häufigsten ist die PAH mit Kollagenosen, insbesondere mit systemischer Sklerose (SSc) und mit kongenitalen Herzerkrankungen (CHD) vergesellschaftet. Aufgrund der unspezifischen Frühsymptome wird die PAH häufig erst spät erkannt. Da aber inzwischen effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, sollten insbesondere Hochrisikopatienten, wie Patienten mit systemischer Sklerose und angeborenen Herzerkrankungen, idealerweise bereits vor dem Auftreten der ersten für die PAH typischen Symptome einem regelmäßigen Screening unterzogen werden. Für den selektiven Endothelin-A (ETA)-Rezeptorantagonisten Sitaxentan (THELIN®) zeigen die Daten klinischer Studien eine signifikante Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit, der pulmonalen Hämodynamik und der Überlebenschancen von Patienten.

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Sitaxentan

Es geht weiter in der PAH-Therapie

 

München (14. März 2008) - Mit Sitaxentan (THELIN®), dem ersten hochselektiven Endothelin-A (ETA)-Rezeptor-Antagonisten, steht eine neuartige und gut verträgliche Therapie­option für Patienten mit Pulmonaler Arterieller Hypertonie (PAH) zur Verfü­gung. In einer Dosis von 100 mg/Tag erhöht Sitaxentan die körperliche Belastbarkeit, verbessert die pulmonale Hämodynamik, den Gefäßwider­stand der Lungenarterien sowie den WHO/NYHA-Funktionsstatus. Dadurch steigt die Lebensqualität der Patienten. Von der neuen Behandlungs-Mög­lichkeit profitieren auch PAH-Patienten mit angeborenen Herzfehlern und klinisch signifikant Patienten mit Kollagenosen. Das geringe pharmakoki­netische Interaktions-Potential erleichtert den Einsatz mit anderen PAH-Wirkstoffen.

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Pulmonale Arterielle Hypertonie

Eine therapeutische Herausforderung

 

München (14. März 2008) - Die chronische pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine schwere, progredient verlaufende Erkrankung multifaktorieller Genese. Pathogene­tisch kommt es zu einer Verengung der Lungenarterien im Sinne eines obliterativen vaskulären Remodellings. Der mittlere pulmonal-arterielle Druck steigt auf Werte von über 25 mmHg. Die Lungenperfusion und die körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen werden stark eingeschränkt. Unspezifische Frühsymptome erschweren eine frühe Diagnostik. Das füh­rende initiale Symptom ist eine schleichend zunehmende Belastungsdys­pnoe. Daher wird eine PAH meist erst erkannt, wenn eine deutliche Funk­tionseinschränkung eingetreten ist. Mit den bisher verfügbaren Arzneimit­teln konnte die stark erhöhte Mortalität nicht ausreichend reduziert werden. Fortschritte in Diagnostik und Screening sowie neue medikamentöse Optio­nen haben die Therapiechancen der betroffenen Patienten verbessert.

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Patientenschutz durch Hygiene

Bundesweite konzertierte Aktion startet mit Thema Händedesinfektion

 

Berlin (13. März 2008) - Mit dem wichtigen Thema Händedesinfektion in Klinik und Praxis startet jetzt die konzertierte Aktion ‚Patientenschutz durch Hygiene’. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Hygieniker nannte Zahlen, die nachdenklich stimmen. Jahr für Jahr ereignen sich rund 800.000 Infektionen und mindestens 20.000 Todesfälle in deutschen Kliniken. Viele davon sind vermeidbar.

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Indikationserweiterungen für JANUVIA® (Sitagliptin, MSD) in der EU

Kombination mit Sulfonylharnstoff nun ebenfalls zugelassen

 

Haar (März 2008) - Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat JANUVIA® für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes für zwei weitere Anwendungen zugelassen. JANUVIA® kann nun als einziger Di-Peptidyl-Peptidase(DPP)-4-Hemmer auch kombiniert mit einem Sulfonylharnstoff oder in einer Dreierkombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff eingesetzt werden.

Bereits seit März 2007 ist JANUVIA® in der Europäischen Union für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern in Kombination mit Metformin oder bei bestimmten Patienten mit einem PPARgamma-Agonisten (d. h. einem Thiazolidin) zugelassen. Der DPP-4-Hemmer ist indiziert, wenn die Monotherapie mit einer dieser Substanzen plus Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senkt.

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Tumorschmerzprogredienz erfordert schnelle Dosissteigerung

Experten auf Schmerztag plädieren für schmerzangepasste und individuelle Dosierung

 

Palladon® auch bei Multimedikation ideal

Lebensqualität für Patienten wichtig

 

Frankfurt am Main (8. März 2008) ‑ Schmerzen gehören zu den Hauptsymptomen von Tumorpatienten. „Das Therapieziel aus klinischer Sicht ist eine effektive analgetische Wirkung.

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Deutscher Schmerztag 2008:
Symposium „Aktuelle Herausforderungen der differenzierten Therapie starker Schmerzen“

 

Die Kombination aus Oxycodon/Naloxon: Evidenzen aus Forschung und Praxis

 

Von Dr. med. Thomas Nolte

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Deutscher Schmerztag 2008: Symposium „Aktuelle Herausforderungen der differenzierten Therapie starker Schmerzen“

Differentialtherapie bei Patienten mit Tumorschmerzen

 

Von Dr. med. Peter Ahrens, Chefarzt der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin der Aller‑Weser‑Klinik Verden

 

Frankfurt am Main (8. März 2008) - Eines der Hauptsymptome bei Tumorpatienten sind Schmerzen. Die Häufigkeit, mit der die Schmerzen auftreten, differiert allerdings individuell sehr stark.

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Deutscher Schmerztag: Targin® bei starken und sehr starken Schmerzen effektiv wirksam

 

Studie bestätigt signifikante Schmerzlinderung mit fixer Kombination aus Oxycodon und Naloxon

Lebensqualität um 43 Prozent erhöht

Geringere analgetische Wirkung bei Umstellung auf Oxycodon‑haltige Generika

 

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DER DEUTSCHE SCHMERZ- UND PALLIATIVTAG 2008

19. Deutscher interdisziplinärer Schmerz- und Palliativkongress Frankfurt am Main 06. bis 08. März 2008

 

Dem Schmerz ins Auge sehen

 

Frankfurt am Main (7. März 2008) - Durch ein neues Verfahren, die „akzeptanzbasierte Schmerztherapie“, lernen chronische Schmerzpatienten, ihr Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen. „Ablenkungs- und Vermeidungsstrategien helfen nur kurzfristig und verstärken die Fokussierung auf den Schmerz“, erklärt Diplompsychologe Gideon Franck vom Fuldaer Institut für Gesundheit auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Durch das neue Verfahren werde der Schmerz hingegen aus dem Lebensmittelpunkt verdrängt.

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Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz mit Duloxetin

Expertenerfahrungen: Aus der Praxis – für die Praxis


Bad Homburg, 20. März 2008 - Welche Erfahrungen machen Kliniker und Niedergelassene bei der Therapie von Symptomen der weiblichen Harninkontinenz und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten? Antworten gaben spezialisierte Gynäkologen bei einem Lunch-Symposium von Lilly Deutschland auf dem diesjährigen Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie (FBA). Die Experten betonten dabei den Stellenwert von Duloxetin1 und gaben Empfehlungen für die Behandlung. Daneben stellten sie sich den Fragen, welcher Arzt welche Patientin therapieren sollte – und wie die Wirtschaftlichkeit der Therapie belegt werden könnte.
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Sabine Twork, Joachim Kugler (Hg.): Multiple=Multiple Sklerose
Das vorliegende Buch befasst sich mit der Krankheitsbewältigung bei Multipler Sklerose und versucht verschiedene Aspekte der Krankheits-bewältigung abzubilden. Die Blick-winkel aus Klinik, Niederlassung sowie Grundlagen-forschung werden durch Sichtweisen aus der Versorgungsforschung ergänzt. Die Autoren möchten zu einem größeren Verständnis sowie einer besseren Unterstützung der MS-Betroffenen in ihrer Krankheitsbewältigung beitragen.

 

Sabine Twork, Joachim Kugler (Hg.)

Multiple Sklerose

Krankheitsbewältigung - Therapiemotivation - Lebensqualität.

Erste Ergebnisse zum Coping-Training MS-COPE

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Neupro®: Erweiterung der Zulassung jetzt auch zur Kombinationstherapie

 

Parkinson-Pflaster nun auch zugelassen zur Behandlung im fortgeschrittenen Stadium des idiopathischen Morbus Parkinson

 

Frankfurt am Main/Monheim (9. Februar 2007) -  Für das Parkinson-Pflaster Neupro® hat jetzt die Europäische Kommission die Zulassung auch für die Therapie von Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung in Kombination mit L-Dopa erteilt. Eine statistisch signifikante Reduzierung der Off-Phasen, eine Steigerung der On-Phasen ohne störende Dyskinesien und die einfache Kombinierbarkeit mit L-Dopa und anderen Medikamenten waren die ausschlaggebenden Argumente für die Zulassungserweiterung des innovativen Pflasters.

Die Grundlage für diese Entscheidung bilden u.a. positive Daten aus der doppelblinden Plazebo- und Verum-kontrollierten CLEOPATRA-PD-Studie, in der das Parkinson-Pflaster mit einer Wirkstärke von bis zu 16 mg/24 h Rotigotin gegen Pramipexol getestet wurde. Die Studie mit 506 Patienten zeigte, dass Neupro eine signifikante Reduktion der Off-Zeiten um 2,44±0,20 Stunden erreichte. Unter Plazebo betrug die Reduktion in der Studie 0,88±0,29 Stunden. Im Vergleich zu Pramipexol zeigte sich Rotigotin in vergleichbaren Dosierungen als ähnlich wirksam.. In der Steigerung der On-Zeiten ohne störende Dyskinesien schnitt Rotigotin mit 2,8 Stunden ebenfalls sehr gut ab. Prof. Heinz Reichmann, Dresden, dazu: „Zwei Stunden weniger Off bedeuten zwei Stunden mehr On für jeden Patienten.“ Und somit zwei Stunden mehr gezielte und kontrollierte Bewegung.

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Fortimel Fruit im Überblick

 

Kurzbeschreibung:

 

Fortimel Fruit ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät) und enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Es handelt sich um eine eiweißreiche und konsistenzadaptierte Trinknahrung zum Einsatz insbesondere in der Geriatrie.

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Fortimel Extra im Überblick

 

Kurzbeschreibung:

 

Fortimel Extra ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät) und enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Es handelt sich um eine eiweißreiche Standard-Trinknahrung zum Einsatz insbesondere in der Geriatrie.

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Thema „Mangelernährung in Deutschland“ findet kaum Beachtung

 

Hamburg / Erlangen (4. Februar 2008) - Im Rahmen einer umfassenden Studie beziffert die Strategieberatung Cepton die zusätzlichen Kosten, die für das Deutsche Gesundheitssystem durch Mangelernährung entstehen, auf 9 Mrd. €. Noch findet das Thema "krankheits- und ernährungsbedingte Mangelernährung" jedoch wenig Raum in der öffentlichen Diskussion. Das Thema Mangelernährung ist – im Gegensatz zum Volksleiden Übergewicht – weitestgehend unbekannt. Die Münchner Beratungsfirma Cepton legt jetzt erstmals eine umfassende Analyse der Fakten zu diesem Themenbereich vor, anhand derer sie ein ökonomisches Rechenmodell entwickelt hat. Dieses ruht auf den Kostenberechnungen der Mangelernährung im Krankenhaussektor, in der ambulanten Pflege und bei der ärztlichen Behandlung. Es bildet damit die gesundheitspolitischen Sektoren ab, in denen Mangelernährung eine gewichtige Rolle spielt.

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Produktlaunch: Fortimel Extra und Fortimel Fruit

 

Mit der Einführung von Fortimel Extra und Fortimel Fruit erweitert Pfrimmer Nutricia sein Produktportfolio um zwei hochkalorische, eiweißreiche Trinknahrungen.

 

Fortimel extra Vanille. Photo: Pfrimmer-NutriciaHamburg / Erlangen (4. Februar 2008) -  Fortimel Extra, erhältlich ab Mitte Februar 2008, ist besonders eiweißreich und gleichzeitig hochkalorisch. Die Trinkflasche zu 200 ml enthält 20 g Eiweiß – das sind bis zu 50 Prozent mehr Eiweiß pro Flasche als in üblicher Trinknahrung. Das Produkt ist daher empfehlenswert für Patienten mit akutem Eiweißmangel oder erhöhtem Eiweißbedarf, z.B. in der Rekonvaleszenz.

Fortimel Fruit ist mit 10,5 g Eiweiß pro 150 g-Becher ebenfalls eiweißreich. Aufgrund seiner cremigen Konsistenz eignet es sich besonders für Patienten mit Schluckproblemen. Fortimel Fruit ist außerdem laktosefrei und dadurch speziell bei Laktoseintoleranz einsetzbar.

Beide Produkte sind laut aktuellen Arzneimittelrichtlinien im Rahmen einer Ernährungstherapie verordnungsfähig, wenn die Fähigkeit zur ausreichenden normalen Ernährung fehlt oder eingeschränkt ist. Das Ziel der Ernährungstherapie ist die Beseitigung einer vorhandenen Mangelernährung.

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EU-Zulassung für IVEMEND® zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie

 

Haar (Januar 2008) - MSD SHARP & DOHME hat die EU-Zulassung für IVEMEND® (Fosaprepitant-Dimeglumin) erhalten, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. IVEMEND® enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von EMEND® (Aprepitant). Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. IVEMEND® ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.

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Werbung gegen Rheuma

Aufklärung über eine (un)heimliche Volkskrankheit

 

Werbung gegen Rheuma - Aufklärung über eine (un)heimliche VolkskrankheitDüsseldorf/Berlin (28. Januar 2008) – Werbeflächen in den Innenstädten von Berlin und Düsseldorf werden ab heute zu Leuchtkästen für Röntgenaufnahmen, um ein scheinbar bekanntes Thema in den öffentlichen Blickpunkt zu rücken: Metallische Schrauben und Stifte in versehrten Gelenken formen das Logo „RHEUMA“. Die auffälligen Plakate zeigen den Endzustand der Erkrankung und räumen auf mit den Märchen und Mythen, dass Rheuma nur alte Leute betreffe, gar nicht so schlimm und mit der sprichwörtlichen Rheumadecke zu kurieren sei. Tatsächlich zählt Rheuma mit etwa 1,5 Millionen Betroffenen zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Experten betonen, dass eine Früherkennung und rechtzeitige Behandlung den Betroffenen viel Leid ersparen kann. Die Plakatkampagne entstand im Rahmen eines Kreativwettbewerbs unter Designstudenten bei Prof. Wilfried Korfmacher an der Fachhochschule Düsseldorf.

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Hochdrucktherapie mit Candesartan – gezielt, evidenzbasiert und wirtschaftlich

 

Kardiovaskuläre Risikofaktoren (er)kennen und gezielt behandeln

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit Haupttodesursache. Allein in Deutschland waren im Jahr 2004 Kreislauferkrankungen für 45 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. Dabei spielt der Risikofaktor Hypertonie eine gewichtige Rolle. Die Zahlen sprechen dabei für sich: ungefähr zwei Drittel aller Schlaganfälle und die Hälfte der Fälle von koronarer Herzkrankheit sind nicht nur bei uns, sondern weltweit auf einen systolischen Blutdruck > 115 mmHg zurück zu führen.1

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Candesartan – eine evidenzbasierte Therapieoption

 

Von PD Dr. med. Friedhelm Späh, Kardiologe am Klinikum Krefeld

 

München (26. Januar 2008) - Am Anfang des kardiovaskulären Risiko-Kontinuums steht die Hypertonie. Je niedriger die Blutdruckwerte gesenkt werden, desto geringer ist das Risiko der Hochdruckpatienten für lebensbedrohliche Spätkomplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenfunktionsstörungen und Herzinsuffizienz.

Schon 2002 wurden die AT1- Rezeptor-Blocker (Sartane) auf Grund von erfolgreichen Endpunktstudien zu kardiovaskulären Ereignissen von der Deutschen Hochdruckliga zur First-Line-Therapie der Hypertonie empfohlen, gleichberechtigt neben Diuretika, Betablockern, Calcium-Antagonisten und ACE-Hemmern. Die überzeugenden organprotektiven Eigenschaften der Angiotensin-I-Rezeptor-Blockade bestärkte die Deutsche Hochdruckliga 2005 in der Aufnahme der Sartane in die Gruppe der Antihypertensiva erster Wahl bei der Mono- oder Kombinationstherapie.

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Wer ist der kardiale Risikopatient?

 

Von Dr. med. Eckhard Meisel,
Niedergelassener Arzt in der Praxisklinik Herz-Kreislauf, Dresden

 

München (26. Januar 2008) - Hochdruckpatienten haben per se ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall oder koronare Herzkrankheit. Bei vielen dieser Hypertoniker treten neben dem Hochdruck noch weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren auf, die je nach Alter, Lebensführung und Familienanamnese unterschiedlich ausgeprägt sein können: Bauchbetonte Adipositas, Dyslipidämie und Diabetes mellitus. Man spricht dann vom sogenannten kardialen Risikopatienten. Langzeitbeobachtungen haben gezeigt, dass die Gefahr der kardiovaskulären Mortalität und Morbidität dieser Patienten um das drei- bis fünffache erhöht ist. Dabei bestimmt nicht das einzelne Risiko eines Faktors, sondern das Gesamtrisiko aller vorliegenden Faktoren die kardiovaskuläre Sterblichkeit.

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Wirksam und patientenfreundlich

Ibandronat kombiniert bei postmenopausaler Osteoporose einen effektiven Frakturschutz mit einem guten Sicherheitsprofil


München (27. November 2007) -  Studien zeigen, dass Ibandronat (BonvivaR) bei der Therapie der postmeno-pausalen Osteoporose mit Bisphosphonaten signifikant das Frakturrisiko reduziert. Dabei ist Ibandronat besonders gut verträglich. „Die reine Fraktursenkung ist nicht der entscheidende Faktor für den Therapieerfolg“, betont Professor Dieter Felsenberg, Leiter des Zentrums für Muskel‑ und Knochenforschung am Universitäts-Klinikum Charite, Berlin. „Eine mindestens ebenso entscheidende Rolle bei der Bisphosphonat-Therapie spielt die Verträglichkeit des Medikaments“, so Felsenberg. Ibandronat ist als einziges Bisphosphonat als Monatstablette und quartalsweise Bolusinjektion zugelassen.  

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Mangelernährung in der Geriatrie:

Ein neuer Praxisleitfaden gegen ein altes Problem

 

Berlin (27. November 2007) - Mitentscheidend für die Krankheitsprognose beim älteren Patienten ist das Vermeiden bzw. Behandeln von Mangelernährung und Flüssigkeitsdefiziten. Daraus ergeben sich besondere Herausforderungen für die Behandlung geriatrischer Patienten, die ein neuer Leitfaden praxisnah aufgreift. Auf Initiative der Baxter Deutschland GmbH haben Geriatrieexperten aus universitären und nichtuniversitären klinischen Einrichtungen Empfehlungen für die Ernährungs- und Infusionstherapie erarbeitet, die es auch Nicht-Spezialisten ermöglichen, betagte Patienten altersgerecht zu begleiten. Die Inhalte des Leitfadens, die im Rahmen eines Pressegesprächs im Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EGZB) vorgestellt wurden, reichen von den physiologischen Besonderheiten des älteren Patienten bis zu den rechtlichen Aspekten einer künstlichen Ernährung. Das handliche Kitteltaschen-Format und die einfache Gliederung bieten dem Leser alle Informationen übersichtlich und schnell.

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Erfolgsgeschichte des Marktführers Atacand® hält an

Atacand® zeigt auch Vorteile bei Diabetes

 

Wedel/Bochum (22. November 2007) ‑ Seit nunmehr 10 Jahren schreibt AstraZeneca mit Atacand® (Candesartan) ‑ in Deutschland seit September 2005 Marktführer unter den AT1‑Blockern (Sartanen) ‑ Erfolgsgeschichte in der Hypertonietherapie. Candesartan gehört zu den modernsten Antihypertensiva und ist ‑ bei gleichzeitig hervorragender Verträglichkeit ‑ ein sehr stark blutdrucksenkendes Medikament. In Studien konnte Atacand® zudem auch sein organprotektives Potential zeigen.

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