Home Pflege
25 | 06 | 2018
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Pflege
PDF Drucken

Auf leisen Sohlen auf dem Vormarsch...

Prominentes Engagement gegen Knochenschwund beim 9. Berliner Bundestagslauf

Prominentes_Engagement_gegen_Knochenschwund_beim_9_ Berliner_Bundestagslauf.jpgBerlin (7. Mai 2008) - Rund 300 Parlamentarier und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages unterstützen beim diesjährigen 9. Berliner Bundestagslauf das Engagement der Nationalen Initiative gegen Osteoporose (NIO). Osteoporose ("Knochenschwund") ist eine der großen Volkskrankheiten unserer Zeit. Aktuelle Studien sprechen allein in Deutschland von rund 8 Millionen Betroffenen. Doch nur etwa die Hälfte der Betroffenen weiß von ihrer Erkrankung. Denn Knochenschwund kann über lange Zeit hinweg unbemerkt verlaufen und wird häufig erst nach Jahren, zumeist durch das Auftreten eines akuten Wirbel- oder Oberschenkelhalsbruches, erkannt.

"Nach landläufiger Meinung gilt Osteoporose als typisches Leiden älterer Frauen, gegen das man nichts tun kann. Dieser Irrtum begründet das mangelnde Bewusstsein der meisten Menschen für den Knochenschwund", erläutert der Osteoporose-Experte Dr. Hermann Schwarz vom wissenschaftlichen Dachverband Osteologie (DVO). Tatsächlich kann die Krankheit jeden treffen. Derzeit erleiden jährlich 300.000 Menschen in Deutschland Osteoporose-bedingte Knochenbrüche, von denen die meisten durch konsequente Vorbeugung und richtige Behandlung vermeidbar wären.
Die Nationale Initiative gegen Osteoporose (NIO) möchte daher das Bewusstsein für das leise Krankheitsbild in Deutschland stärken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zulassung des Kombinationspräparats Sitagliptin/Metformin für Typ-2-Diabetes in der EU empfohlen

Zulassungsempfehlung aufgrund von Daten über signifikante Blutzuckersenkungen

 

Haar (6. Mai 2008) – MSD hat am 24. April 2008 eine positive Beurteilung des Ausschusses für Humanarzneimittel CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) erhalten, in dem die europäische Zulassung des Kombinationspräparats Sitagliptin/Metformin (voraussichtlicher Handelsname: JANUMET®) empfohlen wird, einer neuen Behandlungsoption für Typ-2-Diabetes. Mit der hohen Wirksamkeit des Dipeptidyl-Peptidase-(DPP)-4-Hemmers Sitagliptin und des in der Diabetestherapie bewährten Metformins hilft das Kombinationspräparat Sitagliptin/Metformin vielen Patienten, den Blutzucker zu senken. Es greift gezielt an drei wichtigen Ursachen des Diabetes an – der mangelnden Insulinbildung durch die Betazellen, der Insulinresistenz sowie der Überproduktion von Glukose durch die Leber. Die Gabe des Kombinationspräparates Sitagliptin/Metformin führte im Vergleich zu einer Monotherapie mit Metformin alleine nicht zu einer Gewichtszunahme oder einem erhöhten Hypoglykämierisiko.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Antihypertensiva werden nun auch bei Kindern und Jugendlichen geprüft und zugelassen

 

Berlin (6. Mai 2008) - An Bluthochdruck erkranken keineswegs ausschließlich Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche können an einer behandlungsbedürftigen Hypertonie leiden. Bis vor kurzem konnten Ärzte blutdrucksenkende Medikamente, sogenannte Antihypertensiva, zur Behandlung ihrer jungen Patienten nur außerhalb der Zulassung einsetzten. Um die medikamentöse Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, fordert die neue EU-Kinderarzneimittelverordnung (EU Regulation 1901/2006/EC) Studien in dieser Bevölkerungsgruppe. Welche Medikamente auch für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen geeignet sind, erläutern Experten anlässlich des internationalen Hypertonie-Kongresses im Juni in Berlin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erste Ausschreibung des Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung"

Berlin/Aachen (5. Mai 2008) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) verleiht in diesem Jahr erstmalig den von der Grünenthal GmbH gestifteten und mit 10.000 EUR dotierten Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung". Die Ausschreibung richtet sich an Personen, Gruppierungen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben und sich auch zukünftig konstruktiv für diese einsetzen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGSS vergibt neuen Förderpreis an Schmerzforscher

Neuerungen in der rückenmarksnahen Schmerztherapie

Boppard (5. Mai 2008) - Innovationen oder therapeutische Erkenntnisse zur rückenmarksnahen Schmerztherapie (intrathekale Schmerztherapie) prämiert die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) mit einem neuen Förderpreis. Forscher können sich bis zum 1. Juli um den mit 5.000 Euro dotierten Preis bewerben, der von der Eisai GmbH, Frankfurt am Main, gestiftet wird. Die Verleihung findet beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin (8. bis 11. Oktober 2008) statt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Mikroalbuminurie und Diabetische Nephropathie

 

Im Filtrat gesunder Nieren finden sich nur sehr kleine Proteine, die zu 90 % in den Nierenkanälchen rückresorbiert werden. Können große Proteine wie Albumin die Basalmembran der Niere passieren, spricht man von einer Albuminurie. Eine Albuminausscheidung von 30 bis 300 mg/Tag oder 20 bis 200 mg/Liter Urin wird als Mikroalbuminurie bezeichnet (> 300 mg/Tag Makroalbuminurie, klinische Albumin-urie oder Proteinurie). Die Diagnose Albuminurie ist, von wenigen Ausnahmen (z.B. starke körperliche Aktivität, Fieber u.a.) abgesehen, immer krankhaft beziehungsweise ein Zeichen für eine beginnende Gefäßschädigung mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko.[i]

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Diabetische Retinopathie

 

Die diabetische Retinopathie ist ebenso wie die Albuminurie Ausdruck mikrovaskulärer Veränderungen. Diese Veränderungen betreffen beim Diabetes mellitus alle Organe, sind jedoch in den Organen Auge und Niere zuerst sichtbar. Die diabetische Retinopathie gilt in den Industrieländern als häufigste Erblindungsursache bei Menschen zwischen 20 und 65 Jahren. Das Risiko der Entwicklung einer Retinopathie beim Diabetes steigt mit der Erkrankungsdauer. Bei Erstdiagnose eines Typ-2-Diabetes werden bei etwa jedem Fünften der Betroffenen Zeichen einer Retinopathie diagnostiziert. Nach 20 Jahren liegt bei etwa 90 % der Typ-1-Diabetiker und bei über 60 % der Typ-2-Diabetiker eine Retinopathie vor. 3,6 % der Typ-1- und 1,6 % der Typ-2-Diabetiker erblinden in Folge von Retinopathie, Makulaödem, Katarakt oder Weitwinkelglaukom.([i])

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Handlungsbedarf bei Arthrose

Neue Langzeitdaten: Mit Glucosaminhemisulfat Gelenkersatz hinauszögern?

 

Baden-Baden (1. Mai 2008) – Arthrose-Experten sind sich einig: Der Handlungsbedarf bei Arthrose steigt mehr und mehr. Schon jetzt sind mindestens 5 Millionen Deutsche pro Jahr von der Volks­krankheit betroffen, warnt Professor Joachim Grifka, Universitätsklinikum Regensburg. Zunehmender Gelenkverschleiß, steife und schmerzende Gelenke sind oft die unweigerlichen Folgen des Älter­werdens. Aktuellen Schätzungen zufolge steigt in Deutschland bis zum Jahr 2050 der Anteil der Bürger im Alter von 65 Jahren und mehr um 67,2 % auf 22,9 Millionen, während die Bevölkerung im erwerbs­fähigen Alter um 30,7 % - von 51,2 auf 35,5 Millionen - abnimmt. Grifka schließt daraus, dass auch die Notwendigkeit der Versorgung degenerativer Gelenkerkrankungen massiv zunehmen wird. Damit verbunden sei ein deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben pro Kopf, insbesondere für die ältere Bevölkerung. Ein immenser Anstieg der Sozialversicherungskosten ist zu erwarten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer und Medtronic führen integriertes System zum Diabetes-Management ein

Mehr Sicherheit und Komfort für Insulinpumpenträger

 

Drahtlose Datenübertragung zwischen Blutzuckermessgerät und Insulinpumpe

 

Leverkusen/München (30. April 2008) – Eine neue Kombination aus Blutzuckermessgerät und Insulinpumpe mit zusätzlichem kontinuierlichem Glucose-Monitoring wird seit Mitte Februar in Deutschland gemeinsam von Medtronic und Bayer Vital angeboten. Das Blutzuckermessgerät Contour® Link überträgt die Blutzuckerdaten drahtlos an MiniMed Paradigm® Insulinpumpen und an das Guardian® REAL-Time-System zum kontinuierlichen Glucose-Monitoring. Dieses integrierte System zum Diabetes-Management bedeutet ein Plus an Sicherheit und Komfort, da es die Dosierung des Bolus-Insulins und die Kalibrierung vereinfacht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kinderdiabetes in Deutschland

Eine Diagnose mit gravierenden Folgen für die jungen Patienten und ihr soziales Umfeld

 

Von Prof. Thomas Danne,
Chefarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover

 

Leverkusen/München (30. April 2008) – Diabetes mellitus ist in Deutschland die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Rund 25.000 Kinder bis 19 Jahren sind hierzulande vom Typ-1 betroffen, einer Stoffwechselerkrankung, die ursächlich nicht im Lebenswandel der betroffenen Patienten begründet ist.

Anders verhält es sich beim Typ-2 Diabetes, der durch Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert wird und in der Vergangenheit als Altersdiabetes bekannt war, weil er normalerweise bei Erwachsenen über 40 auftrat. In Folge eines dramatischen Anstiegs von Adipositas (krankhaftes Übergewicht, Fettleibigkeit) im Kindes- und Jugendalter wird jedoch auch der Typ-2 Diabetes bei Jugendlichen hierzulande immer häufiger diagnostiziert. Schon heute ist die Neuerkrankungsrate fünf Mal so hoch wie noch vor 10 Jahren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ausschreibung zum Welt-Diabetes-Tag 2008

„Fine Star“ soll Kindern das Leben mit dem Diabetes erleichtern

 

Bayer Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte ist mit 17.500 Euro dotiert

 

Fine mit Rosette. Photo: Bayer HealthCareLeverkusen/München (30. April 2008) – Zum diesjährigen Welt-Diabetes-Tag unter dem Motto „Jahr des Kindes mit Diabetes“ initiiert Bayer HealthCare in Kooperation mit dem Diabetes Eltern Journal den ersten Bayer Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte. Der mit 17.500 Euro dotierte „Fine Star“ zeichnet Projekte, Aktionen und Initiativen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Kinderdiabetes auseinandersetzen. Namensgeberin und Patin für die Auszeichnung ist das Bayer Diabetes Care Maskottchen Fine – eine kleine Giraffe mit großem Auftrag. Fine steht für den bewussten Umgang mit der Diagnose Diabetes bei Kindern; durch Aufklärung und Hilfestellung soll sie dazu beitragen, den Alltag junger Patienten zu erleichtern.

Diabetes mellitus ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Nach aktuellen Schätzungen leben weltweit etwa 200.000 Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes. Besonders alarmierend: In Deutschland steigt die Zahl der Neuerkrankungen um drei bis vier Prozent pro Jahr. Sogar der bislang als Altersdiabetes bekannte und durch Übergewicht, Bewegungsmangel und Fehlernährung geförderte Typ-2-Diabetes wird heute schon bei Jugendlichen beobachtet und verzeichnet hierzulande einen Anstieg von über 200 Neuerkrankungen pro Jahr. Die Folgen des bislang unheilbaren Diabetes sind für die Kinder und ihre Familien gleichermaßen gravierend.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Glykämische Variabilität als Risikofaktor für Spätfolgen

 

Von Prof. Dr. med. Oliver Schnell,
Institut für Diabetesforschung, München

 

München (30. April 2008) - Der HBA1c‑Wert wird als Goldstandard zur Beurteilung der Stoffwechsellage bei Diabetes angesehen. In Leitlinien sind Zielwerte für den HbA1c‑Wert definiert, durch die das Auftreten von diabetischen Komplikationen vermindert werden kann. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch der glykämischen Variabilität mit Blick auf die Entstehung von Komplikationen eine besondere Bedeutung zukommt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ist der HbA1 c‑Wert als Surrogat‑Parameter für kardiovaskuläre Risiken ausreichend?

 

Von Prof. Dr. med. habil. Markolf Hanefeld

 

München (30. April 2008) - Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der DCCT‑Studie bei Typ-l-Diabetikern ‑ die eine enge Beziehung der Qualität der Diabeteseinstellung zu diabetesbezogenen Komplikationen wie Retinopathie, Neuropathie und Nephropathie erkennen ließen ‑ gilt der HbA1c-Wert als Goldstandard der Diabeteskontrolle. Die Ergebnisse der UKPDS und andere Studien haben gezeigt, dass dies nur bedingt für das kardiovaskuläre Risiko gilt. Ein Grund dafür ist die mangelnde Vergleichbarkeit der jeweiligen HbA1c-Werte wegen fehlender internationaler Standardisierung. Deshalb gibt es zurzeit Bemühungen eine spezifischere, international standardisierte Methode zur Messung des HbA1c-Wertes zu etablieren. Die neue Methode soll die durchschnittliche glykämische Last besser bemessen. Die Qualität der Glukosehomöostase wird sowohl durch die eingeführte, als auch die neue, aufwendige und teure Methode nur unzureichend erfasst. Für die Endothelfunktion und den Schutz der insulinproduzierenden Pankreasinseln ist aber eine normale Einstellung der Glukotrias ‑ Nüchternblutzucker, postprandialer Blutzuckeranstieg und Fluktuationen des Blutzuckers ‑ essentiell. Die IDF ( www.idf.org ) veröffentlichte 2006 erstmalig Richtlinien zu „Postmeal Glucose Management".

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gezielte Nutzung der Blutzuckermessung zur Therapie-Optimierung

 

Von Prof. Dr. Theodor Koschinsky

 

München (30. April 2008) - Die Leitlinien von deutschen, europäischen und amerikanischen Diabetes‑Gesellschaften halten klar fest: „Der gezielte Einsatz der Blutzuckermessung und deren Nutzung ist ein essentieller Teil jeder Diabetes Therapie". Moderne, genaue und alltagstaugliche Blutzucker‑Messgeräte erleichtern den Menschen mit Diabetes die regelmäßige Blutzucker‑Selbstkontrolle (BZSK). Identische Messgeräte werden auch in der professionellen, patientennahen Diagnostik (POCT) eingesetzt, z.B. in der Notfall- und Intensiv‑Medizin. Der breite Einsatz von Blutzucker‑Messgeräten hat zu einer wesentlichen Verbesserung der Diabeteseinstellung und der kurz­- bis mittelfristigen klinischen Prognose beigetragen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Eine Leber – Ein Leben
Viread® (Tenofovirdisoproxilfumarat) – jetzt auch zur Therapie der chronischen Hepatitis B

Hepatitis-B-Virus Photo: Gilead SciencesMartinsried (25. April 2008) – Viread ® (Tenofovirdisoproxilfumarat), das seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Therapie von HIV-Infektionen zum Einsatz kommt, wurde am 23. April 2008 von der europäischen Arznei­mittel­behörde EMEA zur Behandlung der chronischen Hepatitis B zu­gelassen. Viread® konnte in mehreren klinischen Studien seine sehr hohe antivirale Potenz und seine gute Verträglichkeit auch für die chronische Hepatitis B belegen. Nach der Zulassung steht das Medikament in dieser Indikation in 27 Ländern der Europäischen Union zur Verfügung.

Die Zulassung von Viread® zur Therapie der chronischen Hepatitis B basiert auf zwei multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studien mit insgesamt über 600 erwachsenen Patienten, in denen Viread® mit dem derzeitigen Therapiestandard Hepsera® (Adefovirdipivoxil) verglichen wurde.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kinder-Rheumastiftung mit neuem Internetauftritt

Erster bundesweiter Veranstaltungskalender zum Thema Kinder- und Jugendrheuma

 

Garmisch-Partenkirchen (23. April 2008) - Seit einigen Tagen ist er nun freigeschaltet: der neue Internet-Auftritt der Kinder-Rheumastiftung. Erstmals ist nun in Deutschland die Möglichkeit geschaffen worden, bundesweit Veranstaltungen zum Thema Kinder- und Jugendrheuma zu recherchieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

„Pflegequalität ist kein Zufallsprodukt -

Offenheit schafft Vertrauen“

 

Berlin (21. April 2008) - Die Politik diskutiert über die Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung, die Medien enthüllen regelmäßig menschenunwürdige Zustände in Senioreneinrichtungen und Pflegeheimen. Das Thema „Pflegequalität“ hat sich zum öffentlichen Dauerbrenner entwickelt, für viele Betroffene zum Angstmacher. Patienten, Bewohner und ihre Angehörigen möchten zu Recht wissen, wie es um die Qualität der Angebote bestellt ist. „Anstelle die Menschen immer mehr zu verunsichern und zu verängstigen, sollte es unser Ziel sein, nachhaltig für mehr Aufklärung und Orientierung zu sorgen“, sagt Thomas Dane, Vorstand beim Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V., „in Berlin bemühen sich Senat und Wohlfahrtsverbände – und heute an der Spitze das Diakoniewerk Bethel e. V. – um Transparenz in der Pflege, um pflegebedürftigen Menschen soviel Lebensqualität wie möglich zu erhalten. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. unterstützt diese Initiative mit voller Kraft zum Wohl der hilfebedürftigen Menschen“.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Chronische Wunden

Plasma kann heilen

 

Berlin (21. April 2008) - „Plasma kann heilen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Prof. Axel Kramer zum Start des 9. Internationalen Kongresses der Krankenhaushygieniker. „Wir haben große Hoffnung, dass mit unserer Grundlagenforschung zur neuen Plasmamedizin vielen Menschen geholfen werden kann“. Als Beispiel nannten er und seine Kollegen, Prof. Klaus-Dieter Weltmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie, die Heilung chronischer Wunden. Alleine in Deutschland leben rund fünf Million Menschen mit schlecht heilenden chronischen Wunden. Neben dem erheblichen Verlust an Lebensqualität und Lebensfreude entsteht auch ein bedeutsamer volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von rund fünf Mrd. Euro jährlich. Mit dem völlig neuen Ansatz der Heilung durch Einsatz von Plasma erhoffen sich die Wissenschaftler einen Durchbruch bei der Heilung chronischer Wunden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Infektionen und Tod im Krankenhaus

Versäumnisse der Politik zu Lasten der Patienten

 

Berlin (21. April 2008) - Die im Krankenhaus erworbenen Infektionen (nosokomiale Infektionen) stellen noch vor den Gefahren einer pandemischen Influenza und HIV-Infektionen die größte Bedrohung dar. Mindestens 50.000, eher 100.000 Tote in Europa bedeutet dies pro Jahr, betonte der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Dr. Klaus-Dieter Zastrow heute in Berlin zu Beginn des 9. Internationalen Kongresses der DGKH. „Unverständlich ist angesichts dieser Zahlen die Untätigkeit der Politik, für eine ausreichende Zahl von Ärzten für Hygiene in den Krankenhäusern zu sorgen“, betonte Zastrow.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Augenerkrankungen durch Diabetes mellitus:

Neue Wirkstoffe im Test

 

Bochum (18. April 2008) – Neue Medikamente könnten zukünftig diabetisch bedingte Erkrankungen des Auges wirksamer behandeln. Durch Diabetes verursachte Erkrankungen der Netzhaut sind in Deutschland immer noch Hauptursache für Erblindung im Erwachsenenalter. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) bewertet die neuen Therapieoptionen als Fortschritt in der Diabetes-Therapie. Sie ersetzen jedoch nicht die engmaschige Kontrolle des Blutzuckers und die regelmäßige Untersuchung der Augen auf beginnende Schäden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Patienten wählen Kliniken nach der Qualität der Schmerztherapie

Vom Schmerzfreien Krankenhaus zur Zertifizierung „Qualifizierte Schmerztherapie“

Boppard (18. April 2008) - Die Qualität der Schmerztherapie ist für viele Patienten wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Krankenhauses – allzu häufig ist diese allerdings nicht zufriedenstellend. Das ergab die Studie „Schmerzfreies Krankenhaus“, deren Ergebnisse die Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie – Certkom e. V. am 11.04.2008 in Bochum über 80 Teilnehmern vorstellte. Ärzte, Pflegende und Qualitätsmanager bzw. –beauftragte gewannen einen umfassenden Einblick in Möglichkeiten der Qualifizierung und Zertifizierung der Schmerztherapie.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dt. Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft fordert freie Verschreibung für Triptane

Unterschiedliche Verträglichkeiten und Nebenwirkungen bei den verschiedenen Arzneien

 

Rostock (16. April 2008) - Mit Sorge registriert die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) zunehmende Hinweise, dass viele Migränepatienten nicht mehr die Medikation verschrieben bekommen, die ihnen am besten zur Behandlung ihrer Migräneattacke hilft. Hintergrund ist zum einen, dass die Substanz Naratriptan unter dem Handelsnamen Formigran® seit dem 1.4.2006 nicht mehr verschreibungspflichtig ist und frei in den Apotheken gekauft werden kann. Zum anderen ist das älteste auf dem Markt befindliche Triptan, Sumatriptan, als Generikum und damit deutlich billiger erhältlich. In der Folge werden vielen Patienten die anderen Triptane vorenthalten. „Triptane sind jedoch keine homogene Gruppe gleich wirksamer Medikamente,“ sagt Prof. Dr. Dr. Stefan Evers, Vizepräsident der DMKG. Es gebe bei den unterschiedlichen Arzneien trotz ähnlicher Wirkungsmechanismen deutliche Unterschiede bei Nebenwirkungen und Wirksamkeit. Daher müsse jeder Patient ein für ihn wirklich wirksames Triptan erhalten. In Deutschland gibt es rund acht Millionen Patienten, die an einer Migräne leiden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Demenzforschung an der Uni Witten/Herdecke

Partnerstandort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und Mitglied im Leuchtturmprojekt

 

Witten (15. April 2008) - Demenzerkrankungen werden zunehmend als eine der größten gesellschafts- und gesundheitspolitischen Herausforderungen erkannt. Die Bundesregierung hat in kurzer Folge gleich zwei, mit vielen Millionen Euro ausgestattete Forschungsförderungsprogramme aufgelegt. In beiden Bewilligungsverfahren gehört die Universität Witten/Herdecke zu den Ausgewählten: Gerade erst im vergangenen Monat ist ihr vom Forschungsministerium der Status eines Partnerstandortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen zugesprochen worden. Nun zählt sie auch zu den Teilnehmern am „Leuchtturmprojekt Demenz“ des Bundesgesundheitsministeriums. Ziel des Leuchtturmprojekts ist die Verbesserung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung demenziell erkrankter Menschen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutschland geht in die Schnarchoffensive

Ausgesägt!

 

Gestörte NachtruheHamburg (14. April 2008) - Knapp 10 Millionen Deutsche tun es Nacht für Nacht: Sie „sägen“ was das Zeug hält. Für den Bettpartner bedeutet dies Dauerstress, doch die meisten Schnarcher erfreuen sich dabei bester Ge­sundheit. Die bekannte Mode-Designerin Barbara Herzsprung (55) ist seit ihrem lautstarken und leidenschaftlichen Schnarchgeräuschen im RTL Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ derzeit wohl Deutschlands berühmteste Schnarcherin. In Hamburg rief sie die Bevölke­rung jetzt zu mehr Offenheit im Umgang mit dem lästigen nächtlichen Problem auf: „Ich freue mich sehr als Botschafterin auf der Pressekonfe­renz „Ausgesägt!“ der Deutschen Chefaro zu sprechen und möchte alle deutschen Schnarcher aufrufen, sich zu ihrem Schnarchen zu bekennen. Schließlich kann man heutzutage etwas gegen die Sägekonzerte unter der Bettdecke tun“, so Herzsprung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsches Netzwerk Primary Nursing veröffentlicht Kriterienkatalog

 

Berlin (14. April 2008) - Das Deutsche Netzwerk Primary Nursing, gegründet 2007 unter dem Dach des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK), hat heute unter dem Titel „Merkmale von Primary Nursing“ eine praxisnahe Orientierung- und Handlungshilfe für die Umsetzung der Bezugspflege veröffentlicht. „Damit eine Implementierung von Primary Nursing (PN) als Organisationsform von Pflege gelingt, muss die Qualität stimmen. Dies nicht nur während der unmittelbaren Einführungsphase, sondern darüber hinaus auch später immer wieder im laufenden Betrieb zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren ist sinnvoll und wichtig. Nur so können die erhofften positiven Effekte für Patienten, Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und letztlich die Einrichtung selbst eintreten“, sagte Johanna Knüppel, DBfK-Referentin und Leiterin des Netzes.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zulassungserweiterung für Bosentan

Erste zugelassene Therapieoption für Skle­rodermiepatienten mit digitalen Ulzeratio­nen

 

Köln (12. April 2008) -  Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan kann die Anzahl neuer digitaler Ulzeratio­nen bei Sklerodermie-Patienten, die an digitalen Ulzera leiden, reduzieren. Auf der Grundlage der RAPIDS-1 (Korn 2004) und RAPIDS-2-Studien (Seibold 2005) erteilte die europäische Zulas­sungsbehörde EMEA die erweiterte Zulassung für Bosentan. Damit ist Bosentan (Tracleer®) das einzige in Deutschland zu­gelassene Medikament mit dieser Indikation. „Für Sklerodermie-Patienten sind diese schmerzhaften und kaum therapierbaren Fingergeschwüre ein schweres Los. Mit der Zulassung von Bosentan steht nun ein vielversprechender Therapieansatz besonders für schwer betroffene Patienten zur Verfügung“ betonte Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Krieg, Köln auf einem Fachpressegespräch der Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH am 12. April 2008 in Köln.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Volkskrankheit Inkontinenz: Prominente und Urologen setzen gemeinsam auf Aufklärung
Neue Patientenbroschüre soll Hemmschwellen abbauen


Hamburg (11. April 2008) - Urologen brechen Tabus - Prominente helfen mit! Unter diesem Motto geben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. in diesen Tagen eine Patientenbroschüre heraus, mit der sie das Schweigen um die heimliche Volkskrankheit Inkontinenz überwinden wollen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonismus:

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH

 

Von Prof. Ralf Ewert, Greifswald

 

Lübeck (10. April 2008) - Das Wissen um die Pathophysiologie der Pulmonalen Arteriellen Hypertonie (PAH) hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verschiedene Signalwege sind am Krankheitsgeschehen beteiligt, wobei dem Endothelin-1 (ET-1) besondere Bedeutung zugemessen werden kann. Mit dem Bosentan steht ein oral verfügbarer dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonist (ET-RA) zur Verfügung, d.h. bei der Anwendung werden beiden im humanen System relevanten Rezeptoren für Endothelin gehemmt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wirksam – sicher – gewichtsneutral

Das klinische Wirkprofil Xelevia®

Von Prof. Dr. Andreas Pfeiffer, Berlin u. Bergholz-Rehbrücke

Berlin (4. April 2008) - Das Wirkprinzip des Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitors Sitagliptin markiert einen neuen Weg in der oralen antidiabetischen Therapie. Der Wirkstoff schützt die aktiven Inkretinhormone GLP-1 und GIP vor dem enzymatischen Abbau und verbessert so die Blutzucker-Balance. Sitagliptin bewirkt über die Erhöhung der aktiven Inkretinhormone eine Hemmung der Glucagonsekretion aus den Alpha-Zellen und damit eine Verminderung der hepatischen Glucoseproduktion; zudem wird die Insulinfreisetzung aus den Beta-Zellen stimuliert. Dies führt zu einer Senkung der Plasmaglucosewerte nüchtern und postprandial sowie der HbA1c –Werte. Die Wirkungen auf die Insulin- und Glucagonsekretion sind glucoseabhängig, das heißt, sie kommen nur dann zum Tragen, wenn der Blutzucker-Spiegel erhöht ist. In Kombination mit Metformin verabreicht zeichnet sich Sitagliptin darüber hinaus durch Gewichtsneutralität und ein geringes Hypoglykämierisiko aus.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wer braucht Inkretin-Schutz?

Das Patientenprofil für Xelevia® in der täglichen Praxis

 

Von Dr. Ralph A. Bierwirth, Essen

 

Berlin (4. April.2008) - Seit längerem ist bekannt, dass die Zahl der Diabetiker, vor allem der Typ-2-Diabetiker rasant ansteigt. So zitiert der aktuelle „Gesundheitsbericht Diabetes 2008“ eine große Versicherten-Stichprobe der AOK Hessen. Hier wurde die Zahl der Menschen mit Diabetes für den Zeitraum 1989 bis 2001 erfasst. Die Daten von mehr als 300.000 Versicherten wurden ausgewertet und auf die deutsche Bevölkerung hochgerechnet. Das Ergebnis ist besorgniserregend: 6,9 Prozent aller Deutschen waren demnach im Jahr 2001 wegen eines Diabetes mellitus in Behandlung. Eine weitere Fortschreibung der Analyse auf das Jahr 2004 ergab eine durchschnittliche Rate von 7,6 %. Verglichen mit 1988 bedeutet dies ein Anstieg der Diabetesfälle um 54 %. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den Typ-2-Diabetes.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Xelevia® - Innovation in der oralen Diabetes-Therapie:

Verbesserte Blutzucker-Balance durch Inkretin-Schutz

 

Berlin (4. April 2008) – Der DPP-4-Hemmer Xelevia® (Sitagliptin) steht für einen modernen Ansatz in der Therapie des Typ-2-Diabetes. Nur eine Tablette täglich schützt köpereigene Inkretine vor dem Abbau und verbessert dadurch die Blutzucker-Balance. In Kombination mit Metformin senkt Sitagliptin effektiv den HbA1c-Wert mit geringem Risiko für Hypoglykämien und ohne Gewichtszunahme. Alle diese Eigenschaften machen Sitagliptin zu einer wertvollen Therapieoption bei der Behandlung des Typ-2 Diabetes mellitus, resümierten Experten anlässlich der Einführungspressekonferenz in Berlin.

Weiterlesen...
 
« StartZurück101102103104105106107108WeiterEnde »

Seite 101 von 108
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson