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Augenerkrankungen durch Diabetes mellitus:

Neue Wirkstoffe im Test

 

Bochum (18. April 2008) – Neue Medikamente könnten zukünftig diabetisch bedingte Erkrankungen des Auges wirksamer behandeln. Durch Diabetes verursachte Erkrankungen der Netzhaut sind in Deutschland immer noch Hauptursache für Erblindung im Erwachsenenalter. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) bewertet die neuen Therapieoptionen als Fortschritt in der Diabetes-Therapie. Sie ersetzen jedoch nicht die engmaschige Kontrolle des Blutzuckers und die regelmäßige Untersuchung der Augen auf beginnende Schäden.

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Patienten wählen Kliniken nach der Qualität der Schmerztherapie

Vom Schmerzfreien Krankenhaus zur Zertifizierung „Qualifizierte Schmerztherapie“

Boppard (18. April 2008) - Die Qualität der Schmerztherapie ist für viele Patienten wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Krankenhauses – allzu häufig ist diese allerdings nicht zufriedenstellend. Das ergab die Studie „Schmerzfreies Krankenhaus“, deren Ergebnisse die Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie – Certkom e. V. am 11.04.2008 in Bochum über 80 Teilnehmern vorstellte. Ärzte, Pflegende und Qualitätsmanager bzw. –beauftragte gewannen einen umfassenden Einblick in Möglichkeiten der Qualifizierung und Zertifizierung der Schmerztherapie.

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Dt. Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft fordert freie Verschreibung für Triptane

Unterschiedliche Verträglichkeiten und Nebenwirkungen bei den verschiedenen Arzneien

 

Rostock (16. April 2008) - Mit Sorge registriert die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) zunehmende Hinweise, dass viele Migränepatienten nicht mehr die Medikation verschrieben bekommen, die ihnen am besten zur Behandlung ihrer Migräneattacke hilft. Hintergrund ist zum einen, dass die Substanz Naratriptan unter dem Handelsnamen Formigran® seit dem 1.4.2006 nicht mehr verschreibungspflichtig ist und frei in den Apotheken gekauft werden kann. Zum anderen ist das älteste auf dem Markt befindliche Triptan, Sumatriptan, als Generikum und damit deutlich billiger erhältlich. In der Folge werden vielen Patienten die anderen Triptane vorenthalten. „Triptane sind jedoch keine homogene Gruppe gleich wirksamer Medikamente,“ sagt Prof. Dr. Dr. Stefan Evers, Vizepräsident der DMKG. Es gebe bei den unterschiedlichen Arzneien trotz ähnlicher Wirkungsmechanismen deutliche Unterschiede bei Nebenwirkungen und Wirksamkeit. Daher müsse jeder Patient ein für ihn wirklich wirksames Triptan erhalten. In Deutschland gibt es rund acht Millionen Patienten, die an einer Migräne leiden.

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Demenzforschung an der Uni Witten/Herdecke

Partnerstandort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und Mitglied im Leuchtturmprojekt

 

Witten (15. April 2008) - Demenzerkrankungen werden zunehmend als eine der größten gesellschafts- und gesundheitspolitischen Herausforderungen erkannt. Die Bundesregierung hat in kurzer Folge gleich zwei, mit vielen Millionen Euro ausgestattete Forschungsförderungsprogramme aufgelegt. In beiden Bewilligungsverfahren gehört die Universität Witten/Herdecke zu den Ausgewählten: Gerade erst im vergangenen Monat ist ihr vom Forschungsministerium der Status eines Partnerstandortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen zugesprochen worden. Nun zählt sie auch zu den Teilnehmern am „Leuchtturmprojekt Demenz“ des Bundesgesundheitsministeriums. Ziel des Leuchtturmprojekts ist die Verbesserung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung demenziell erkrankter Menschen.

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Deutschland geht in die Schnarchoffensive

Ausgesägt!

 

Gestörte NachtruheHamburg (14. April 2008) - Knapp 10 Millionen Deutsche tun es Nacht für Nacht: Sie „sägen“ was das Zeug hält. Für den Bettpartner bedeutet dies Dauerstress, doch die meisten Schnarcher erfreuen sich dabei bester Ge­sundheit. Die bekannte Mode-Designerin Barbara Herzsprung (55) ist seit ihrem lautstarken und leidenschaftlichen Schnarchgeräuschen im RTL Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ derzeit wohl Deutschlands berühmteste Schnarcherin. In Hamburg rief sie die Bevölke­rung jetzt zu mehr Offenheit im Umgang mit dem lästigen nächtlichen Problem auf: „Ich freue mich sehr als Botschafterin auf der Pressekonfe­renz „Ausgesägt!“ der Deutschen Chefaro zu sprechen und möchte alle deutschen Schnarcher aufrufen, sich zu ihrem Schnarchen zu bekennen. Schließlich kann man heutzutage etwas gegen die Sägekonzerte unter der Bettdecke tun“, so Herzsprung.

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Deutsches Netzwerk Primary Nursing veröffentlicht Kriterienkatalog

 

Berlin (14. April 2008) - Das Deutsche Netzwerk Primary Nursing, gegründet 2007 unter dem Dach des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK), hat heute unter dem Titel „Merkmale von Primary Nursing“ eine praxisnahe Orientierung- und Handlungshilfe für die Umsetzung der Bezugspflege veröffentlicht. „Damit eine Implementierung von Primary Nursing (PN) als Organisationsform von Pflege gelingt, muss die Qualität stimmen. Dies nicht nur während der unmittelbaren Einführungsphase, sondern darüber hinaus auch später immer wieder im laufenden Betrieb zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren ist sinnvoll und wichtig. Nur so können die erhofften positiven Effekte für Patienten, Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und letztlich die Einrichtung selbst eintreten“, sagte Johanna Knüppel, DBfK-Referentin und Leiterin des Netzes.

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Zulassungserweiterung für Bosentan

Erste zugelassene Therapieoption für Skle­rodermiepatienten mit digitalen Ulzeratio­nen

 

Köln (12. April 2008) -  Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan kann die Anzahl neuer digitaler Ulzeratio­nen bei Sklerodermie-Patienten, die an digitalen Ulzera leiden, reduzieren. Auf der Grundlage der RAPIDS-1 (Korn 2004) und RAPIDS-2-Studien (Seibold 2005) erteilte die europäische Zulas­sungsbehörde EMEA die erweiterte Zulassung für Bosentan. Damit ist Bosentan (Tracleer®) das einzige in Deutschland zu­gelassene Medikament mit dieser Indikation. „Für Sklerodermie-Patienten sind diese schmerzhaften und kaum therapierbaren Fingergeschwüre ein schweres Los. Mit der Zulassung von Bosentan steht nun ein vielversprechender Therapieansatz besonders für schwer betroffene Patienten zur Verfügung“ betonte Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Krieg, Köln auf einem Fachpressegespräch der Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH am 12. April 2008 in Köln.

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Volkskrankheit Inkontinenz: Prominente und Urologen setzen gemeinsam auf Aufklärung
Neue Patientenbroschüre soll Hemmschwellen abbauen


Hamburg (11. April 2008) - Urologen brechen Tabus - Prominente helfen mit! Unter diesem Motto geben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. in diesen Tagen eine Patientenbroschüre heraus, mit der sie das Schweigen um die heimliche Volkskrankheit Inkontinenz überwinden wollen.

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Dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonismus:

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH

 

Von Prof. Ralf Ewert, Greifswald

 

Lübeck (10. April 2008) - Das Wissen um die Pathophysiologie der Pulmonalen Arteriellen Hypertonie (PAH) hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verschiedene Signalwege sind am Krankheitsgeschehen beteiligt, wobei dem Endothelin-1 (ET-1) besondere Bedeutung zugemessen werden kann. Mit dem Bosentan steht ein oral verfügbarer dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonist (ET-RA) zur Verfügung, d.h. bei der Anwendung werden beiden im humanen System relevanten Rezeptoren für Endothelin gehemmt.

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Wirksam – sicher – gewichtsneutral

Das klinische Wirkprofil Xelevia®

Von Prof. Dr. Andreas Pfeiffer, Berlin u. Bergholz-Rehbrücke

Berlin (4. April 2008) - Das Wirkprinzip des Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitors Sitagliptin markiert einen neuen Weg in der oralen antidiabetischen Therapie. Der Wirkstoff schützt die aktiven Inkretinhormone GLP-1 und GIP vor dem enzymatischen Abbau und verbessert so die Blutzucker-Balance. Sitagliptin bewirkt über die Erhöhung der aktiven Inkretinhormone eine Hemmung der Glucagonsekretion aus den Alpha-Zellen und damit eine Verminderung der hepatischen Glucoseproduktion; zudem wird die Insulinfreisetzung aus den Beta-Zellen stimuliert. Dies führt zu einer Senkung der Plasmaglucosewerte nüchtern und postprandial sowie der HbA1c –Werte. Die Wirkungen auf die Insulin- und Glucagonsekretion sind glucoseabhängig, das heißt, sie kommen nur dann zum Tragen, wenn der Blutzucker-Spiegel erhöht ist. In Kombination mit Metformin verabreicht zeichnet sich Sitagliptin darüber hinaus durch Gewichtsneutralität und ein geringes Hypoglykämierisiko aus.

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Wer braucht Inkretin-Schutz?

Das Patientenprofil für Xelevia® in der täglichen Praxis

 

Von Dr. Ralph A. Bierwirth, Essen

 

Berlin (4. April.2008) - Seit längerem ist bekannt, dass die Zahl der Diabetiker, vor allem der Typ-2-Diabetiker rasant ansteigt. So zitiert der aktuelle „Gesundheitsbericht Diabetes 2008“ eine große Versicherten-Stichprobe der AOK Hessen. Hier wurde die Zahl der Menschen mit Diabetes für den Zeitraum 1989 bis 2001 erfasst. Die Daten von mehr als 300.000 Versicherten wurden ausgewertet und auf die deutsche Bevölkerung hochgerechnet. Das Ergebnis ist besorgniserregend: 6,9 Prozent aller Deutschen waren demnach im Jahr 2001 wegen eines Diabetes mellitus in Behandlung. Eine weitere Fortschreibung der Analyse auf das Jahr 2004 ergab eine durchschnittliche Rate von 7,6 %. Verglichen mit 1988 bedeutet dies ein Anstieg der Diabetesfälle um 54 %. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den Typ-2-Diabetes.

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Xelevia® - Innovation in der oralen Diabetes-Therapie:

Verbesserte Blutzucker-Balance durch Inkretin-Schutz

 

Berlin (4. April 2008) – Der DPP-4-Hemmer Xelevia® (Sitagliptin) steht für einen modernen Ansatz in der Therapie des Typ-2-Diabetes. Nur eine Tablette täglich schützt köpereigene Inkretine vor dem Abbau und verbessert dadurch die Blutzucker-Balance. In Kombination mit Metformin senkt Sitagliptin effektiv den HbA1c-Wert mit geringem Risiko für Hypoglykämien und ohne Gewichtszunahme. Alle diese Eigenschaften machen Sitagliptin zu einer wertvollen Therapieoption bei der Behandlung des Typ-2 Diabetes mellitus, resümierten Experten anlässlich der Einführungspressekonferenz in Berlin.

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Effektives Therapiemanagement der Rheumatoiden Arthritis mit MabThera®
Rheumatoide Arthritis: Wo stehen wir heute?

Statement von Dr. med. Heidi Bauer,
Leitende Oberärztin
an der Klinik Innere Medizin IV, Dr. Horst-Schmidt-Kliniken GmbH Wiesbaden,

Wiesbaden (2. April 2008) - Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einer Prävalenz von 0,5-1 % eine der am häufigsten auftretenden entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Der Gipfel der Neuerkrankungen liegt bei Frauen zwischen 55 und 65 Jahren, bei Männern zwischen 65 und 75 Jahren. Die Ätiologie der Erkrankung ist trotz zahlreicher Untersuchungen weiterhin unbekannt. Durch ein Zusammenwirken von Erbfaktoren, exogenen Auslösern und hormonellen Einflüssen kommt es zu einer Überaktivierung des Immunsystems, verbunden mit einer mangelnden Kontrolle der Immunzellen: Lymphozyten sind überaktiviert und fehlgesteuert, Botenstoffe werden überproduziert. Die Folge ist eine chronische Entzündung, die zu Knorpel- und Knochenzerstörungen führt.

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Effektives Therapiemanagement der Rheumatoiden Arthritis mit Rituximab (MabThera®)

Früher Wechsel der Therapiestrategie verspricht Erfolg

Wiesbaden (2. April 2008) - Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera®) hemmt die radiologische Pro­gres­sion bei RA-Patienten effektiv und in allen Sub­grup­pen. Zusätzlich zu einem konstant guten Sicherheits­profil und einer deutlich gesteigerten Lebensqualität kann die Wirk­samkeit von Rituximab durch fortgeführte Therapie­kurse sogar noch verbes­sert werden. Die B-Zell-Therapie ist damit das überlegene Therapiekonzept nach Versagen des ersten TNF-Hemmers.

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Qualität von Medizin und Pflege

Diakoniewerk Bethel e.V. verpflichtet sich konsequenter Transparenz

Alle Prüfberichte ab sofort auf www.BethelNet.de abrufbar

(31. März 2008) - Die öffentliche Diskussion rund um das Thema "Pflege" hat in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit erregt. Patienten, Bewohner und ihre Angehörigen möchten Bescheid wissen, wie es um die Qualität in den Senioren- und Gesundheitseinrichtungen bestellt ist.

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Phase-III-Studie untersucht Wirkung von neuer Substanz auf den Krankheitsverlauf der Alzheimer Demenz

 
Bad Homburg / Indianapolis (31. März 2008) - Das weltweit tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company hat den Start einer Phase-III-Studie mit der Substanz LY450139 angekündigt. Der Gamma-Sekretase-Inhibitor wird auf die Fähigkeit geprüft, den Krankheitsverlauf bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer Demenz (AD) zu verlangsamen. In Deutschland sind sieben Studienzentren an der Durchführung der Studie beteiligt.
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Spastik-Therapie mit Tolperison (Viveo®)
Reduktion der Spastik für mehr Selbständigkeit im Alltag

Wiesbaden (31. März 2008) - Möglichkeiten zur Reduzierung der Spastik und eine daraus resultierende Verbes­serung der Selbständigkeit im Alltag der Betroffenen standen bei einer Veranstaltung der Orion Pharma GmbH anlässlich des 114. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden im Mittelpunkt.

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Pflegereform

Diakonie begrüßt die Leistungsverbesserungen als Schritte in die richtige Richtung


Berlin (14. März 2008, DW EKD)
- Die Diakonie begrüßt, dass die heute vom Bundestag verabschiedete Pflegereform Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen beinhaltet.

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Deutsche Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG)

DISG-Plattformpapier

 

Einführung

Die fortschreitende Lebenserwartung ist eine Errungenschaft unserer modernen Gesellschaft. Die Langlebigkeit ist jedoch unvermeidlich von einer Zunahme altersbedingter Defizite infolge der individuellen Erschöpfung physiologischer Reserven begleitet, die eine schwere Bürde für die Gesundheitssysteme weltweit bedeutet. Klinische Erfahrung, ebenso wie epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass die Mobilität im Alter eine Schlüsseldeterminante für ein gesundes Altern und eine hohe Lebensqualität darstellt. Der Verlust an Mobilität ist eine der bedeutsamsten Gefahren im höheren Alter. Gehstörungen und Stürze sind Manifestationen von verminderter Mobilität, die mit steigendem Alter zunehmen. Stürze in höherem Alter haben aber katastrophale Konsequenzen: sie brechen Knochen, aber auch Selbstvertrauen und Aktivität. Die Furcht vor Stürzen führt zur Selbstrestriktion von körperlichen Aktivitäten und damit sozialen Kontakten und initiiert einen „Circulus vitiosus“. Frakturen - insbesondere proximale Femurfrakturen - sind ein extremes und kontinuierlich wachsendes Problem für die Patienten, für die Familie und die Gesundheitssysteme weltweit.

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Sturz als Zeichen von Gebrechlichkeit

 

Von Dr. M. Runge, Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg

 

Altersmedizinischer Hintergrund

Stürze sind alterskorrelierte Ereignisse von großer Häufigkeit und mit schwerwiegenden Folgen. Ca. 30 % aller Älteren über 65 Jahren stürzen einmal oder mehrmals pro Jahr, unter Hochaltrigen und Pflegeheimbewohnern liegt die Sturzquote über 50 %. Mehr als 90 % der proximalen Femurfrakturen (> 120.000 pro Jahr in Deutschland) entstehen bei einem Sturz, ebenso wie ein entsprechender Anteil proximaler Humerus-, Becken-  und Radiusfrakturen.

Der alterstypische Sturz ereignet sich bei alltagsüblichen Aktivitäten, in gewohnter Umgebung, ohne Bewusstseinsverlust oder Bewusstseinsveränderung und ohne überwältigende Krafteinwirkung von außen (intrinsischer lokomotorischer Sturz). Stürze im Alter sind keine Unfälle, also keine von außen auf den Menschen einwirkenden Ereignisse, sondern durch strukturelle und funktionelle Veränderungen im Menschen bedingt. Sturzursache ist in der Regel nicht eine einzelne Krankheit, sondern ein interagierendes Bündel von Faktoren. Stürze sind multifaktoriell bedingt. Stürze müssen in den Gesamtkontext des Alterns eingeordnet werden. Sie sind Zeichen dafür, dass neuromuskuläre Fähigkeiten eine kritische Schwelle unterschritten haben. Die Geh- und Balancestörungen der Sturzpatienten könnten bereits vor dem Sturz diagnostiziert werden.

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Deutsche Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG)

Altersmobilität im Fokus: gesellschaftliche Relevanz, Diagnostik und Prävention der Gebrechlichkeit

 

Frankfurt (19. März 2008) – Durch Stürze in höherem Lebensalter brechen Knochen aber auch Selbstvertrauen und Mobilität. Die Folgen sind drastisch: Für die Betroffenen ist der Sturz häufig der Einstieg in die Pflegebe­dürftigkeit, was Angehörige und - in sozioökonomischer Hinsicht - die Gesellschaft vor immer größer werdende Probleme stellt. Hier ein­zugreifen ist das wichtigste Ziel, sind sich die vier Gründungsmitglie­der der Deutschen Initiative gegen Sturz und Gebrechlichkeit (DISG) Prof. Dr. Dieter Felsenberg, Charité Berlin; Prof. Dr. Johannes Pfeil­schifter, Alfried Krupp Klinikum Essen; Prof. Dr. Ludger Pientka, Ruhr Universität Bochum und Dr. Martin Runge, Aerpah-Kliniken Esslingen und Ilshofen einig. Durch umfassende Aufklärung und Verbreitung praktikabler Vorsorgeprogramme soll das Eintreten von Gebrech­lichkeit und damit der Verlust der Selbständigkeit verzögert werden. Über die gesellschaftliche Relevanz und das pathophysiologische Korrelat des so genannten Frailty (Gebrechlichkeits)-Syndroms und dessen derzeitige Präventionsmöglichkeiten diskutierten die Experten anlässlich der Gründungspressekonferenz am 19. März 2008 in Frankfurt am Main. Unterstützt wird die Initiative von TEVA Deutsch­land.

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Statistisches Bundesamt

Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten

Wiesbaden (19. März 2008) - Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58 % mehr Pflegebedürftigen und 12 % mehr Krankenhaus-Behandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen. Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen steigen.

Ursache für diese Zunahmen ist die steigende Zahl an Älteren bei insgesamt sinkender Gesamtbevölkerung. Nach den Ergebnissen der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung wird die Zahl der 60-Jährigen und Älteren bis 2030 um rund 38% von 20,5 Millionen auf voraussichtlich 28,4 Millionen Einwohner und die der über 80-Jährigen vermutlich sogar um 73% von 3,6 Millionen auf 6,3 Millionen ansteigen.

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Intensivversorgung zu Hause
MAIK, der Münchner außerklinische Intensiv Kongress findet 2008 das erste Mal statt

München (17. März 2008) - Premiere: Der Münchner außerklinische Intensiv Kongress, kurz MAIK, bringt zum ersten Mal alle Berufsgruppen zusammen, die an der komplexen außerklinischen Intensivversorgung beteiligt sind.

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Hohes Risiko

PAH in Assoziation mit systemischer Sklerose und angeborenen Herzkrankheiten


München (14. März 2008) - Eine PAH kann in Verbindung mit einer Reihe von Krankheiten auftreten (assoziierte pulmonale arterielle Hypertonie). Am häufigsten ist die PAH mit Kollagenosen, insbesondere mit systemischer Sklerose (SSc) und mit kongenitalen Herzerkrankungen (CHD) vergesellschaftet. Aufgrund der unspezifischen Frühsymptome wird die PAH häufig erst spät erkannt. Da aber inzwischen effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, sollten insbesondere Hochrisikopatienten, wie Patienten mit systemischer Sklerose und angeborenen Herzerkrankungen, idealerweise bereits vor dem Auftreten der ersten für die PAH typischen Symptome einem regelmäßigen Screening unterzogen werden. Für den selektiven Endothelin-A (ETA)-Rezeptorantagonisten Sitaxentan (THELIN®) zeigen die Daten klinischer Studien eine signifikante Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit, der pulmonalen Hämodynamik und der Überlebenschancen von Patienten.

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Sitaxentan

Es geht weiter in der PAH-Therapie

 

München (14. März 2008) - Mit Sitaxentan (THELIN®), dem ersten hochselektiven Endothelin-A (ETA)-Rezeptor-Antagonisten, steht eine neuartige und gut verträgliche Therapie­option für Patienten mit Pulmonaler Arterieller Hypertonie (PAH) zur Verfü­gung. In einer Dosis von 100 mg/Tag erhöht Sitaxentan die körperliche Belastbarkeit, verbessert die pulmonale Hämodynamik, den Gefäßwider­stand der Lungenarterien sowie den WHO/NYHA-Funktionsstatus. Dadurch steigt die Lebensqualität der Patienten. Von der neuen Behandlungs-Mög­lichkeit profitieren auch PAH-Patienten mit angeborenen Herzfehlern und klinisch signifikant Patienten mit Kollagenosen. Das geringe pharmakoki­netische Interaktions-Potential erleichtert den Einsatz mit anderen PAH-Wirkstoffen.

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Pulmonale Arterielle Hypertonie

Eine therapeutische Herausforderung

 

München (14. März 2008) - Die chronische pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine schwere, progredient verlaufende Erkrankung multifaktorieller Genese. Pathogene­tisch kommt es zu einer Verengung der Lungenarterien im Sinne eines obliterativen vaskulären Remodellings. Der mittlere pulmonal-arterielle Druck steigt auf Werte von über 25 mmHg. Die Lungenperfusion und die körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen werden stark eingeschränkt. Unspezifische Frühsymptome erschweren eine frühe Diagnostik. Das füh­rende initiale Symptom ist eine schleichend zunehmende Belastungsdys­pnoe. Daher wird eine PAH meist erst erkannt, wenn eine deutliche Funk­tionseinschränkung eingetreten ist. Mit den bisher verfügbaren Arzneimit­teln konnte die stark erhöhte Mortalität nicht ausreichend reduziert werden. Fortschritte in Diagnostik und Screening sowie neue medikamentöse Optio­nen haben die Therapiechancen der betroffenen Patienten verbessert.

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Patientenschutz durch Hygiene

Bundesweite konzertierte Aktion startet mit Thema Händedesinfektion

 

Berlin (13. März 2008) - Mit dem wichtigen Thema Händedesinfektion in Klinik und Praxis startet jetzt die konzertierte Aktion ‚Patientenschutz durch Hygiene’. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Hygieniker nannte Zahlen, die nachdenklich stimmen. Jahr für Jahr ereignen sich rund 800.000 Infektionen und mindestens 20.000 Todesfälle in deutschen Kliniken. Viele davon sind vermeidbar.

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Indikationserweiterungen für JANUVIA® (Sitagliptin, MSD) in der EU

Kombination mit Sulfonylharnstoff nun ebenfalls zugelassen

 

Haar (März 2008) - Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat JANUVIA® für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes für zwei weitere Anwendungen zugelassen. JANUVIA® kann nun als einziger Di-Peptidyl-Peptidase(DPP)-4-Hemmer auch kombiniert mit einem Sulfonylharnstoff oder in einer Dreierkombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff eingesetzt werden.

Bereits seit März 2007 ist JANUVIA® in der Europäischen Union für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern in Kombination mit Metformin oder bei bestimmten Patienten mit einem PPARgamma-Agonisten (d. h. einem Thiazolidin) zugelassen. Der DPP-4-Hemmer ist indiziert, wenn die Monotherapie mit einer dieser Substanzen plus Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senkt.

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Tumorschmerzprogredienz erfordert schnelle Dosissteigerung

Experten auf Schmerztag plädieren für schmerzangepasste und individuelle Dosierung

 

Palladon® auch bei Multimedikation ideal

Lebensqualität für Patienten wichtig

 

Frankfurt am Main (8. März 2008) ‑ Schmerzen gehören zu den Hauptsymptomen von Tumorpatienten. „Das Therapieziel aus klinischer Sicht ist eine effektive analgetische Wirkung.

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Deutscher Schmerztag 2008:
Symposium „Aktuelle Herausforderungen der differenzierten Therapie starker Schmerzen“

 

Die Kombination aus Oxycodon/Naloxon: Evidenzen aus Forschung und Praxis

 

Von Dr. med. Thomas Nolte

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Deutscher Schmerztag 2008: Symposium „Aktuelle Herausforderungen der differenzierten Therapie starker Schmerzen“

Differentialtherapie bei Patienten mit Tumorschmerzen

 

Von Dr. med. Peter Ahrens, Chefarzt der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin der Aller‑Weser‑Klinik Verden

 

Frankfurt am Main (8. März 2008) - Eines der Hauptsymptome bei Tumorpatienten sind Schmerzen. Die Häufigkeit, mit der die Schmerzen auftreten, differiert allerdings individuell sehr stark.

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