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Neue Studie bei Migränepatienten 

Migränepatienten erreichten bei Behandlung mit MAXALT® eine signifikant schnellere Schmerzlinderung und Schmerzfreiheit als bei Behandlung mit allen anderen oralen Triptanen

 

Berlin (27. Oktober 2007) - In einer neuen Studie, die in der Juliausgabe des International Journal of Clinical Practice erschienen ist, wurden orale Triptanpräparate unter Alltagsbedingungen verglichen. MAXALT® (Rizatriptan, MSD) bewirkte bei Migränepatienten eine signifikant schnellere Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit als alle anderen oral einzunehmenden Triptane.

An der nicht verblindeten, multizentrischen Cross-over-Studie nahmen 673 Migränepatienten teil, die bei zwei aufeinander folgenden Migräneattacken einmal MAXALT® 10 mg und einmal ihr übliches orales Triptan* einnahmen. In signifikant mehr Fällen trat innerhalb von zwei Stunden nach der Einnahme von MAXALT® 10 mg Schmerzlinderung (88 vs. 82 Prozent; p=0,0003) und Schmerzfreiheit (61 vs. 50 Prozent; p<0,0001) ein als in den zwei Stunden nach Einnahme des üblichen Triptans 1 .* Im Vergleich zur Behandlung mit den anderen oralen Triptanen setzte die Schmerzlinderung unter Rizatriptan im Mittel (Durchschnitt) 75 Minuten früher ein (87 vs. 162 Minuten; p=0,0008), und die mittlere Dauer bis zur Schmerzfreiheit war unter MAXALT® 97 Minuten kürzer (262 vs. 358 Minuten; p=0,003) 1 .

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Mit MAXALT® weiter auf dem richtigem Weg

 

Berlin (27. Oktober 2007) - Die Angst vor einem Malus hat die Therapiegewohnheiten stark beeinflusst. Das zeigen die aktuellen Halbjahreszahlen des GKV*-Arzneimittel-Schnellinformationssystems (GAmSi). Unter dem Druck sparen zu müssen, verordneten die Ärzte hauptsächlich die jeweiligen Leitsubstanzen. Die Folge: Bei den Triptanen wurden die Ziele der Bonus-Malus-Regelung übertroffen. Dies könnte bereits jetzt negative Konsequenzen für die individuelle Patientenversorgung haben, aber auch die Versorgungsmöglichkeiten im kommenden Jahr sind zu berücksichtigen. Ein angemessener Verordnungs-Mix hilft am ehesten, die Therapiefreiheit zu erhalten. Eine wirtschaftliche Verordnung von Rizatriptan (MAXALT®, MSD) ist auch in Zeiten der Bonus-Malus-Regelung durchaus möglich.

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Schwangerschaft und Diabetes:

Kurz wirksames Insulinaspart kann möglichen Risiken entgegen wirken

 

Berlin (26. Oktober 2007) - „Das kurz wirksame Insulinaspart reduziert die Risiken für schwangere Frauen mit Diabetes“, betont Prof. Elisabeth Mathiesen vom Rigshospital in Kopenhagen, Dänemark. Diese Schlussfolgerung basiert auf der weltweit größten randomisierten, kontrollierten Studie, die jemals mit einem modernen Insulin bei schwangeren Frauen mit Typ-1-Diabetes durchgeführt wurde.(1) Demnach kam es unter Insulinaspart (NovoRapid®) gegenüber Humaninsulin zu einer verbesserten postprandialen Blutzucker-Einstellung nach dem Frühstück und tendenziell weniger schweren Hypoglykämien. Damit sei die Studie hinsichtlich der Sicherheit als Meilenstein zu werten, denn sie erlaube den Ärzten, sichere Entscheidungen in Bezug auf die Behandlung schwangerer Frauen zu treffen, unterstreicht Mathiesen.

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Abbott Diabetes Care auf dem Vormarsch:

Innovative Blutzucker-Messgeräte für eine bessere Einstellung

 

Blutzuckermessung für Diabetiker jetzt noch einfacher

 

Wiesbaden/Berlin (26. Oktober 2007) - Blutzuckerselbstkontrollen sind ein Dreh- und Angelpunkt in der Diabetestherapie. Ob Typ-1- oder Typ-2-Diabetes vorliegt oder mit Tabletten oder Insulin behandelt wird: Die regelmäßige Selbstkontrolle des Blutzuckers ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Stoffwechseleinstellung. So lautet das Fazit der Pressekonferenz „Abbott Diabetes Care auf dem Vormarsch: Mehr Selbstkontrolle für eine bessere Einstellung ‑ Blutzuckermessung für Diabetiker jetzt noch einfacher und entspannter", die am 26. Oktober 2007 anlässlich der Herbsttagung für praktische Diabetologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Berlin stattfand. Die Experten informierten über die Bedeutung der Blutzuckermessung in der Diabetestherapie und das Unternehmen Abbott Diabetes Care stellte mit dem neuen Blutzucker-Messsystem FreeStyle Freedom Lite eine weitere Innovation vor. Das Gerät ist sehr benutzerfreundlich, so dass insbesondere Diabetiker mit einem gelassenen Lebensstil ihren Blutzucker jetzt noch einfacher kontrollieren können.

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Neue Studienergebnisse: Überlegene Analgesie und Verträglichkeit der Fixkombination

Patienten bestätigen überlegene analgetische Wirksamkeit

 

Berlin (25. Oktober 2007) ‑ Die fixe Kombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (TARGIN®) ist analgetisch stark wirksam und verbessert im Vergleich zu retardiertem Oxycodon deutlich die Darmfunktion.

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Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Fachhochschule Osnabrück

Der 6. nationale Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde konsentiert

Am 10. Oktober wurde in der Stadthalle Osnabrück der inzwischen 6. nationale Expertenstandard in der Pflege konsentiert. Eröffnet wurde die Konsensus-Konferenz durch Dr. Eckhard Grambow vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Hedwig François-Kettner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerats und Professor Erhard Mielenhausen, Präsident der Fachhochschule Osnabrück.

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Therapie der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie

Den Schmerz wirksam lindern – den Alltag erleichtern

 

SchmerzBerlin (25. Oktober 2007) - Die Neuropathie ist eine sehr häufige mikrovaskuläre Komplikation des Diabetes mellitus. Eine diabetische Polyneuropathie (DPNP) tritt im Verlauf der Erkrankung bei etwa jedem dritten bis vierten Diabetiker auf.1 Aktuellen Statistiken zufolge leiden ca. 16 Prozent aller Diabetes-Patienten unter einer schmerzhaften DPNP2. Da sie die täglichen Aktivitäten der Patienten, ihren Schlaf und die gesamte Lebensfreude beeinträchtigt, bedarf es einer wirksamen analgetischen Therapie. Mit dem ausgewogen dual wirkenden Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin (Cymbalta®) kann nicht nur der neuropathische Schmerz signifikant verringert werden, auch die funktionelle Alltagskompetenz, der Nachtschlaf, die Stimmungslage und die sozialen Kontakte bessern sich häufig; die Patienten werden aktiver, haben mehr Lebensfreude und können ihrer Arbeit wieder leichter nachgehen. Diese Therapieerfahrungen schilderten Experten jüngst im Rahmen des DGSS.

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Viveo® – Effektive Spastik-Therapie ohne Sedierung

Neue Zulassung für Tolperison – Vorteile im praktischen Alltag

 

Hamburg (15. Oktober 2007) - Spastik ist ein chronisches und oft schmerzhaftes Syndrom, das die Mobilität und Lebensqualität der Betroffenen erheblich beein­trächtigt. Sie wird häufig durch Erkrankungen ausgelöst, die mit einer Schädigung des Zentralen Nervensystems einhergehen, wie etwa Multiple Sklerose oder Schlag­anfall. Für die medikamentöse Therapie der Spastik steht nun Viveo® (Tolperison) zur Verfügung. Der Wirkstoff vereint eine gute Wirksamkeit mit einer ausgezeich­neten Verträglichkeit. Insbesondere die fehlende Sedierung bringt den Patienten einen deutlichen Nutzen im Alltag.

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Bleichen, kaschieren, schmücken –

die Zahnarztpraxis als Schönheitssalon?

 

Von Prof. Dr. med. dent. Daniel Edelhoff,
Leitender Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Hamburg (10. Oktober 2007) - Ästhetisch erscheinende Zähne sind Türöffner für soziale Kontakte. Ein Lächeln signalisiert Selbst­sicherheit und Wohlbefinden, viele Menschen verknüpfen damit auch Erwartungen an eine hohe Lebensqualität. Makellose Zähne und ein gewinnendes Lächeln symbolisieren deshalb körperliche Gesundheit, soziale Kompetenz und beruflichen Erfolg – also wichtige Wertmarken der modernen Gesellschaft. Der Wunsch nach ästhetisch perfekten Zähnen wird deshalb stetig größer. Zahnarzt und Zahntechniker müssen darauf reagieren.

Generell werden die beste Ästhetik und Funktion, wie auch die höchste Langlebigkeit, durch natürliche aussehende Zähne und ein gesundes Zahnfleisch erzielt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von roter Ästhetik (Zahnfleisch) und weißer Ästhetik (Zähne). Es sollte daher das oberste Ziel jeder Zahnarztpraxis sein, beide Bereiche nicht durch unangemessene kosmetische Maßnahmen zu schä­digen.

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Spastik – ein unterschätztes Phänomen
Aspekte zur Prävalenz, Symptomatik und Therapie

Hamburg (28. September 2007) - Das spastische Syndrom (Spastik) wird durch Erkrankungen verursacht, die mit einer Schädigung des Zentralen Nervensystems einherge­hen, wie z.B. Multiple Sklerose oder Schlaganfall. Für die Betroffenen ist die Spastik eine chronische und oft schmerzhafte Belastung, die ihre Mobilität und Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Ziel der Therapie ist es, die funktionellen Fähigkeiten des Patienten zu verbessern sowie Spasmen und Schmerzen zu reduzieren. Dabei spielt die Physiotherapie eine bedeutende Rolle, sie wird häufig in Kombination mit muskelrelaxierenden Arzneimitteln angewendet.

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Spastiktherapie ohne Sedierung
Tolperison – Spastik-Therapie ohne Sedierung
Dualer Wirkmechanismus – exzellente Verträglichkeit

Hamburg (28. September 2007) - Tolperison (Viveo ®) ist ein Myotonolytikum (Muskelrelaxans), das seit 2007 für die Therapie der Spastik bei neurologischen Erkrankungen zugelassen ist. Die Substanz wirkt sowohl auf der zentralen als auch auf der peripheren Ebene. Im Unterschied zu anderen Muskelrelaxanzien zeigt Tolperison eine muskelrelaxie­rende Wirkung, ohne dass eine begleitende Sedierung auftritt. Dies bringt dem Patienten deutliche Vorteile im Alltag.

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Systemische Sklerose und ihre Komplikationen

Möglichkeiten und Grenzen in Diagnostik und Therapie

 

Hamburg (21. September 2007) - Die Systemische Sklerose (Sklerodermie) ist eine schwere Systemer­krankung mit noch weitgehend unbekannter Ätiologie. Der Krankheits­verlauf ist chronisch, die Prognose ungünstig. Ausgehend von einer generalisierten Fibrosierung der Haut kann sich die Erkrankung auch auf das Bindegewebe innerer Organsysteme ausbreiten. Besonders gefährdet sind Lunge, Herz, Nieren und der Gastrointestinaltrakt. Eine Lungenbetei­ligung mit den Folgen einer Pulmonalen Arteriellen Hypertonie (PAH) gehört zu den schwerwiegendsten Komplikationen der Systemischen Sklerose. Der schleichende Verlauf und die unspezifischen Frühsymptome erschweren die Diagnose und verzögern dadurch den Therapiebeginn. Da sich die Behandlungsmöglichkeiten der PAH in den letzten Jahren deutlich verbessert haben, sollten Hochrisikopatienten wie Sklerodermiepatienten, noch bevor die ersten Symptome auftreten, einem regelmäßigen PAH-Screening unterzogen werden.

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Die PAH als spezielle Komplikation der Systemischen Sklerose

Mit Sitaxentan geht es weiter in der Behandlung

 

Hamburg (21. September 2007) - PAH ist heute die lebenslimitierende Komplikation bei Kollagenosen wie der Systemischen Sklerose. Durch eine frühzeitige Diagnose und spezi­fische Therapie kann die Symptomatik und die Prognose der PAH-Patienten verbessert werden. Nachdem es bis vor wenigen Jahren kaum wirksame Behandlungsoptionen gab, stehen heute neue Wirkstoffe zur Verfügung, die die verschiedenen Pathomechanismen der PAH beeinflussen. Einen besonderen Stellenwert hat Sitaxentan (Thelin®), der erste hochselektive orale Endothelin-A (ETA)-Rezeptorantagonist. Durch die hochselektive Blockade der ETA-Rezeptoren wirkt die Substanz der erhöhten Endothelin-1-Signalaktivität gezielt entgegen und vermindert so einen weiteren Anstieg des pulmonalen Drucks. Sitaxentan verbessert die körperliche Belastbar­keit, die pulmonale Hämodynamik und die Überlebenschancen – insbe­sondere bei Sklerodermie-assoziierter PAH – signifikant und anhaltend.(1-3) Sitaxentan kann auch zusammen mit anderen PAH-Therapeutika sowie mit kardiovaskulären Begleitmedikationen wie oralen Antikoagulantien einge­setzt werden.

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10 Jahre Humira® (Adalimumab)

Durch Innovation zur verbesserten Therapie

 

Stationen einer Erfolgsgeschichte

Hamburg (20. September 2007) - 1997 war ein besonderes Jahr für die Forschung mit therapeutischen Antikörpern. Damals begann das 2001 von Abbott übernommene BASF-Tochterunternehmen Knoll seine Pilotstudie mit dem weltweit ersten vollständig humanen Antikörper D2E7 (Adalimumab) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA). Ihre viel versprechenden Ergebnisse waren der Beginn der Erfolgsgeschichte von Humira®, die bis heute andauert. Nach erfolgreichem Abschluss der letzten Phase-III-Studie im Jahre 2001 erhielt Adalimumab 2003 die Zulassung zur Behandlung der RA. In den Jahren 2005 und 2006 wurden Zulassungen für die Indikationen Psoriasis-Arthritis und Morbus Bechterew, zwei weiteren Autoimmunerkrankungen, erteilt. Seit Juni 2007 steht der TNF-a-Inhibitor darüber hinaus zur Therapie des Morbus Crohn zur Verfügung. Damit ist das Potential von Adalimumab aber noch nicht ausgeschöpft: Zulassungsanträge für den TNF-a-Inhibitor in den Indikationen Psoriasis und juvenile idiopathische Arthritis sind bereits gestellt, die Zulassungen werden Ende 2007/Anfang 2008 erwartet. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Humira wurden im Rahmen von über zehn Studien zu den verschiedenen Erkrankungen an nahezu 5.300 Patienten belegt.

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DGVS 2007 in Bochum

Jetzt Standard: Add-on-Strategie bei chronischer Hepatitis B

 

Bochum (14. September 2007) ‑ Resistenzvermeidung und der Einsatz von Kombinationsstrategien spielen in der Therapie der chronischen Hepatitis B eine immer wichtigere Rolle, betonten die Experten PD Dr. Thomas Berg, Berlin, und PD Dr. Jörg Petersen, Hamburg, auf dem Symposium „DGVS-Leitlinien für die chronische Hepatitis B ‑ Update 2007", das im Rahmen der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Bochum stattfand. Wegen seiner Wirksamkeit, seiner guten Verträglichkeit und seiner hohen genetischen Resistenzbarriere ist das Nukleotidanalogon Adefovirdipivoxil (Hepsera®) eine wichtige Option für eine initiale Monotherapie. Die neuen Leitlinien empfehlen Adefovirdipivoxil darüber hinaus als Add-on-Therapie bei Lamivudin‑resistenten Patienten.

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Schluss mit der Angst vor dem nächsten Schub!

MS-Patienten atmen auf ‑ dank Antikörper Natalizumab

 

Berlin (13. September 2007) - Die Angst vor dem nächsten Schub und einem Leben im Rollstuhl ‑ darunter leiden Patienten mit Multipler Sklerose (MS) besonders. Denn hinter jedem neuen Schub verbirgt sich die Gefahr, dass Behinderungen zurück bleiben. „Auch unter der herkömmlichen Basistherapie haben viele meiner Patienten noch Schübe", berichtet PD Dr. med. Volker Limmroth, Klinikum Köln‑Merheim auf einer Pressekonferenz. „Gerade diesen MS‑Betroffenen mit einer hochaktiven Verlaufsform gibt der Antikörper Natalizumab wieder Hoffnung", führte Dr. med. Tjalf Ziemssen, Universitätsklinikum Dresden, weiter aus. Bis Juli 2007 wurden weltweit bereits 14.000 Menschen in der täglichen Praxis mit der Antikörpertherapie behandelt: Die überzeugenden Wirkergebnisse konnten hier bestätigt werden.

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Antidepressiva in der Schmerztherapie für Patienten mit Diabetischer Polyneuropathie

 

Berlin (13. September 2007) - Allein in Deutschland gibt es über sechs Millionen Diabeteskranke, und die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass die Zahl der Diabetiker in den nächsten 25 Jahren noch um mehr als 40 Prozent zunehmen wird. Eine der wichtigsten und häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes ist die Polyneuropathie.

Nach Schätzungen ist jeder vierte Diabetiker davon betroffen und mit zunehmender Diabetesdauer steigt das Risiko, an einer Neuropathie zu erkranken. Bei ca. 16 Prozent der Diabetiker ist die diabetische Polyneuropathie schmerzhaft. Klinisch sind die quälenden neuropathischen Schmerzen durch brennende Spontanschmerzen, einschießende Schmerz-attacken und evozierte Schmerzen charakterisiert und können für die Patienten eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz: Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

Urologische Probleme beim älteren Diabetiker - Wittener Diabeteserhebung

Von Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

Bamberg (8. Septemberg 2008) - Urologische Probleme und Diabetes mellitus können voneinander völlig unabhängig als altersabhängige Erkrankungen auftreten. Sie können kommitierend (begleitend) vorliegen, aber sie können auch kombiniert sein. Diese Kombination „Urologische Probleme beim Diabetiker" wird weder in den gängigen urologischen Fachbüchern, noch in diabetologischen Ausführungen angesprochen. 2003 war Diabetes mellitus und Harninkontinenz ein Schwerpunkt der Bamberger Gespräche der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. (1). Eine sich daraus ergebende Standortbestimmung bezüglich der diabetischen Zystopathie zeigte auf, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand über die diabetische Zystopathie in Anbetracht der Prävalenz und volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Diabetes-komplikation immer noch überraschend unscharf ist (11). Insbesondere liegen im Hinblick auf irritative und obstruktive Probleme beim Älteren mit Diabetes Typ II keine entsprechenden Untersuchungen vor. In diesem Sinne wurde mit Unterstützung der Firma Pfleger unter der Leitung vom Kollegen Wiedemann die sogenannte „Wittener Diabeteserhebung" geplant und durchgeführt.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

 

Medikamente bei Überaktiver Blase: Theorie und Realität

 

Von Dr. med. A. Wiedemann, Witten

 

Bamberg (8. September 2007) - Welche objektiven Kriterien haben verordnende Ärzte neben allen Marketing-konform vereinfachten wissenschaftlichen Botschaften, ein Anticholinergikum zur Therapie der OAB auszuwählen? Die Cochrane Collaboration, eine non-profit-Organisation, die sich in vielen Komitees sich mit den verschiedensten Fragestellungen beschäftigt, hat sich bereits zweimal, 2003 und 2006, mit der Anticholinergika-Therapie der Überaktiven Blase beschäftigt (1;2). In dem aktuellen Review wurden 61 randomisierte Untersuchungen von 2 unabhängigen Gruppen beurteilt und die Ergebnisse zusammengeführt.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

  

Einführung zum Thema: Pharmakotherapie in der Praxis

 

Von Prof. Dr. med. I. Füsgen

 

Bamberg (8. September 2007) - Wie viele Menschen genau an Harninkontinenz leiden, lässt sich derzeit nicht genau sagen, da es sich immer noch um ein Tabuthema handelt. Geschätzt wird, dass fast 4 Millionen Menschen unter unfreiwilligem Harnabgang in Deutschland leiden. Dabei stellt mit zunehmendem Alter die Dranginkontinenz die häufigste Inkontinenzform dar und bekommt angesichts des demographischen Wandels für die Gesellschaft eine hohe gesundheitspolitische Bedeutung. Im Hinblick auf die Drangsymptomatik wurde eine neue Definition verabschiedet (Abrams 2002). Der Begriff „Überaktive Blase" wurde 2002 von der ICS (International Continence Society) eingeführt. Manches dicke Buch zu dem Thema der überaktiven Blase (Kreder 2007) zeigt aber auf, dass zum Thema der Dranginkontinenz noch eine Fülle von Fragen bezüglich dem Verständnis bei Diagnostik und Therapie offen sind. Dies gilt im besonderen Maße für den hauptsächlich von der überaktiven Blase betroffenen älteren Patienten. Multimorbidität, Multimedikation und Compliance in der Pharmakotherapie sollen heute hier angesprochen werden.

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Eine Stimme für die Sprachlosen

 

Dementia Care Mapping sichert die Qualität bei der Versorgung von dementen Bewohnern in den Heimen der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

 

Die kompetente Betreuung dementer Senioren hat in der Seniorenstiftung einen hohen Stellenwert. Regelmäßig öffnen die Clowns der ROTEN NASEN spielerisch ein 'Fenster zur Außenwelt'. Berlin (16. August 2007) - Für die Bewertung der Pflegequalität bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, reicht die Pflegvisite als Instrument nicht aus, denn über die rein fachliche Bewertung hinaus fehlt das Urteil derer, die gepflegt werden. Die können sich aber in der Regel nicht mehr dazu äußern. Deshalb setzt die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg seit Jahren auf Dementia Care Mapping (DCM), ein Verfahren zur Einschätzung des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz. Als einzige stationäre Einrichtung in Berlin kann sie direkt auf die Fachleute im Haus zurückgreifen und hat die personelle Ausstattung in diesem Jahr sogar erweitert.

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Photo: Gilead SciencesTherapie der chronischen Hepatitis B

Add-on-Strategie gegen virale Resistenzen

 

München (12. Juli 2007) - Die meisten Patienten mit einer chronischen Hepatitis B benötigen eine Langzeitbehandlung mit Nukleos(t)idanaloga. In der Monotherapie ist dabei Adefovirdipivoxil (Hepsera®) aufgrund seiner Effektivität, seiner Verträglichkeit und seines vorteilhaften Resistenzprofils eine wichtige Therapieoption. Darüber hinaus wird Adefovirdipivoxil in den neuen Konsensus‑Leitlinien der DGVS 2007 (2) als Add-on-Therapie bei Lamivudin‑resistenten Patienten empfohlen. Mit dieser Strategie lässt sich die Entwicklung von Mehrfach‑Resistenzen weitgehend verhindern, betonten PD Dr. Holger Hinrichsen, Kiel, und Dr. Florian van Bömmel, Berlin, auf einem Workshop des Unternehmens Gilead am 12. Juli 2007 in München.

 

Ziel der Therapie einer chronischen Hepatitis B ist eine zuverlässige und anhaltende Suppression der Virusvermehrung, denn die Höhe der Viruslast ist ein wichtiger Marker für die Langzeitprognose der Betroffenen.

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Medtronic erhält FDA-Zulassung für das Interstim® II-System:

Behandlung der überaktiven Blase und des Harnverhalts

 

Düsseldorf (7. Juli 2007) - Medtronic, Inc. gibt bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für das InterStim® II-System des Unternehmens zur Behandlung therapieresistenter Fälle der überaktiven Blase und der Harnverhaltung erteilt hat.

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„Ein zweites Leben“

Neue Initiative von Wyeth BioPharma stellt Patienten in den Fokus

 

Etanercept, löslicher TNF-alpha-Rezeptor aus vollständig humanen Sequenzen (violett), bindet TNF-alpha (orange). Photo: Wyeth PharmaMünster (5. Juli 2007) - Patienten mit Erkrankungen wie Rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Psoriasis-Arthritis leiden oft unter einer enormen Krankheitslast. Viele Patienten berichten zudem über eine jahrelange Therapie-Odysee. Wie der Start in ein geschenktes neues Leben wirkt für sie im Rückblick der Moment, von dem an ihre Beschwerden durch eine wirkungsvolle Therapie maßgeblich gelindert werden konnten. Die Initiative „Ein zweites Leben“ von Wyeth BioPharma zeigt die ‚echten’ Patienten hinter der Statistik. Einzelne Patienten, die exemplarisch ausgewählt sind für die vielen ‚Leidensgenossen’ der rheumatoiden Arthritis (RA), Plaque-Psoriasis (PsO) und Psoriasis-Arthritis (PsA), und die erfolgreich mit dem TNFα-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) behandelt werden konnten.

 

Jeder Krankheitsfall nimmt eine eigene Entwicklung und jeder Patient erlebt die Erkrankung in für ihn einzigartiger Weise. „Wir wollen nicht nur den Patienten mit Enbrel® im wahrsten Sinne wieder auf die Beine helfen“, erklärt Andreas Sander, Geschäftsführer von Wyeth BioPharma. „Wir wollen auch von ihnen selbst hören, was ihnen bei der Behandlung am wichtigsten ist.“ In Zusammenarbeit mit Fachärzten wurden Kasuistiken erstellt, bei denen die Lebensqualität der Betroffenen im Vordergrund stand: In persönlichen Porträts geben Patienten einen Eindruck darüber, was es heißt, mit rheumatoider Arthritis, Plaque-Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis zu leben – und was sich seit der Therapie mit Etanercept geändert hat.

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Alle Wirkstoffklassen bei Bluthochdruck‑Therapie gleichberechtigt bewerten:

IQWiG missachtet Notwendigkeit der individuellen Behandlung

 

Wedel (4. Juni 2007) ‑ AstraZeneca Deutschland hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aufgefordert, die Initialtherapie bei Bluthochdruck nicht durch einseitige Empfehlungen zu gefährden. Der Appell der Geschäftsleitung erfolgte aus Anlass der am 05. Juni 2007 stattfindenden Anhörung zum Vorbericht des Kölner Instituts, in dem dieses verschiedene Wirkstoffgruppen für die Behandlung des Bluthochdrucks bewertet hatte. „Der Vorbericht des IQWiG gefährdet Vielfalt der medikamentösen Therapie für Bluthochdruck‑Patienten, da zahlreiche relevante Studien nicht berücksichtigt wurden", sagte Mark Fladrich, Geschäftsführer von AstraZeneca Deutschland.

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Post ASCO: Aktueller State of the Art in der Antiemese

 

Von Dr. med. Karin Jordan,

Universitätsklinikum der Martin‑Luther‑Universität Halle‑Wittenberg, Klinik für Innere Medizin IV

 

München (4. Juli 2007) - Nach wie vor zählen Übelkeit und Erbrechen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Die Prävention und Behandlung des Chemotherapie-induzierten Erbrechens ist daher einer der wichtigsten Bestandteile der supportiven Therapie bei Tumorerkrankungen. Nachdem durch die Entwicklung der 5HT3 -Rezeptorantagonisten Anfang der 1990ger Jahre ein wahrer Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang, wurde dieser nunmehr durch die Einführung der Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten maßgeblich verbessert.

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Das Einmaleins der Schmerztherapie bei Tumorpatienten

 

Von Klaus Längler,

Arzt für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Sportmedizin, Erkelenz

 

München (4. Juli 2007) - Fast alle Tumorpatienten sind auch Schmerzpatienten. Eine Schmerztherapie ist jedoch nicht selbstverständlich, obwohl 75 % der Tumorpatienten im Endstadium ihrer Erkrankung starke Opioide benötigen. Bei Diagnosestellung haben bereits bis zu 50 % der Tumorpatienten Schmerzen. In den meisten Fällen ist der Tumor für die Schmerzen verantwortlich. Doch nicht jede Tumorart verursacht Schmerzen. Als besonders schmerzhaft gelten Knochen‑, Gebärmutter‑, Mund‑ und Rachentumoren. Therapiebedingte Schmerzen treten in ca. 10‑25 % der Fälle auf. Sie werden verursacht durch eine Operation, Chemotherapie oder Radiatio.

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MS-Therapie als Herausforderung für die Pflege

Krankheitskosten der Multiplen Sklerose in Deutschland

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Eine aktuelle europaweite Krankenhausstudie (G. Kobelt et al., Eur J Health Econ 2006: 7:S34-55) kam zu dem Ergebnis, dass die Kosten der Multiplen Sklerose (MS) bzw. die Lebensqualität der MS‑Patienten mit fortschreitender Behinderung (steigender EDSS) stark zunehmen bzw. stark abnehmen. Während sich die Kosten bei einer EDSS Stufe von 0 ‑ 1 auf 18.500 € belaufen, steigen sie bei Stufe 8 ‑ 9 auf bis zu 70.500 € an. Im Durchschnitt betragen die Krankheitskosten 39.998 € pro Patient und Jahr. Produktivitätsverluste und der Einsatz von krankheitsmodifizierenden Medikamenten (disease modifying drugs, DMDs) stellen dabei die größten Kostenfaktoren dar.

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MS‑Therapie als Herausforderung für die Pflege

Bedeutung der Patientenmotivation für den Therapieerfolg

 

Hattenheim (3.Juli 2007) - Therapieziel bei Multipler Sklerose (MS) ist die Verzögerung der Krankheits-Progression. Erreicht werden kann dies aber nur durch eine konsequente Dauertherapie von Anfang an. Therapieabbrüche bei der Behandlung sind in diesem Zusammenhang daher besonders problematisch: Aktuelle Daten zeigen, dass über 1/4 der MS-Patienten die Therapie bereits innerhalb der ersten drei Monate eigenmächtig beenden. Gleichzeitig hat ein strukturiertes Betreuungsprogramm gezeigt, dass eigens für MS geschultes Pflegepersonal die Adhärenz an die Behandlung steigern und die Abbruchrate deutlich verringern kann (1).

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MS-Therapie als Herausforderung für die Pflege

Klinische Studien zu Rebif®

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Um die optimale Behandlungsstrategie mit Rebif® (Interferon beta-1 a s.c.) zu ermitteln, wurde eine Vielzahl klinischer Studien mit verschiedenen Dosierungen sowohl bei rezidivierend-remittierender MS (RRMS) als auch bei sekundär-progredienter MS (SPMS) durchgeführt. Das gesamte Studienprogramm umfasst die Daten von ca. 3.000 Patienten und über 7.000 Patientenjahren. Alle durchgeführten Studien bestätigten die Wirksamkeit und das hervorragende Sicherheitsprofil von Rebif.

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Was bewegt den MS-Patienten?

Wie Ängste und Unsicherheiten den Therapieerfolg gefährden können

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Die Diagnose „Multiple Sklerose" ist für Betroffene und Angehörige ein Schock: Das gesamte bisherige Leben scheint auf den Kopf gestellt, und alle Zukunftspläne rücken in weite Ferne. Wie lange noch werde ich meinen Beruf noch ausüben können? Werde ich noch geliebt, auch wenn die Behinderungen fortschreiten? Ich wollte doch Kinder haben geht das denn noch? Diese und viele weitere Fragen stürzen auf die Patienten ein, und es dauert in der Regel einige Zeit, bis ein gewisser Verarbeitungsprozess einsetzt. Dann beginnt wieder der Alltag ‑ häufig nahezu unverändert gegenüber dem Zeitpunkt vor der Diagnose. Möglicherweise ist das einzige, das sich geändert hat, die Tatsache, dass nun eine regelmäßige Therapie erfolgt.

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