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Antidepressiva in der Schmerztherapie für Patienten mit Diabetischer Polyneuropathie

 

Berlin (13. September 2007) - Allein in Deutschland gibt es über sechs Millionen Diabeteskranke, und die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass die Zahl der Diabetiker in den nächsten 25 Jahren noch um mehr als 40 Prozent zunehmen wird. Eine der wichtigsten und häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes ist die Polyneuropathie.

Nach Schätzungen ist jeder vierte Diabetiker davon betroffen und mit zunehmender Diabetesdauer steigt das Risiko, an einer Neuropathie zu erkranken. Bei ca. 16 Prozent der Diabetiker ist die diabetische Polyneuropathie schmerzhaft. Klinisch sind die quälenden neuropathischen Schmerzen durch brennende Spontanschmerzen, einschießende Schmerz-attacken und evozierte Schmerzen charakterisiert und können für die Patienten eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz: Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

Urologische Probleme beim älteren Diabetiker - Wittener Diabeteserhebung

Von Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

Bamberg (8. Septemberg 2008) - Urologische Probleme und Diabetes mellitus können voneinander völlig unabhängig als altersabhängige Erkrankungen auftreten. Sie können kommitierend (begleitend) vorliegen, aber sie können auch kombiniert sein. Diese Kombination „Urologische Probleme beim Diabetiker" wird weder in den gängigen urologischen Fachbüchern, noch in diabetologischen Ausführungen angesprochen. 2003 war Diabetes mellitus und Harninkontinenz ein Schwerpunkt der Bamberger Gespräche der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. (1). Eine sich daraus ergebende Standortbestimmung bezüglich der diabetischen Zystopathie zeigte auf, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand über die diabetische Zystopathie in Anbetracht der Prävalenz und volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Diabetes-komplikation immer noch überraschend unscharf ist (11). Insbesondere liegen im Hinblick auf irritative und obstruktive Probleme beim Älteren mit Diabetes Typ II keine entsprechenden Untersuchungen vor. In diesem Sinne wurde mit Unterstützung der Firma Pfleger unter der Leitung vom Kollegen Wiedemann die sogenannte „Wittener Diabeteserhebung" geplant und durchgeführt.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

 

Medikamente bei Überaktiver Blase: Theorie und Realität

 

Von Dr. med. A. Wiedemann, Witten

 

Bamberg (8. September 2007) - Welche objektiven Kriterien haben verordnende Ärzte neben allen Marketing-konform vereinfachten wissenschaftlichen Botschaften, ein Anticholinergikum zur Therapie der OAB auszuwählen? Die Cochrane Collaboration, eine non-profit-Organisation, die sich in vielen Komitees sich mit den verschiedensten Fragestellungen beschäftigt, hat sich bereits zweimal, 2003 und 2006, mit der Anticholinergika-Therapie der Überaktiven Blase beschäftigt (1;2). In dem aktuellen Review wurden 61 randomisierte Untersuchungen von 2 unabhängigen Gruppen beurteilt und die Ergebnisse zusammengeführt.

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11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

  

Einführung zum Thema: Pharmakotherapie in der Praxis

 

Von Prof. Dr. med. I. Füsgen

 

Bamberg (8. September 2007) - Wie viele Menschen genau an Harninkontinenz leiden, lässt sich derzeit nicht genau sagen, da es sich immer noch um ein Tabuthema handelt. Geschätzt wird, dass fast 4 Millionen Menschen unter unfreiwilligem Harnabgang in Deutschland leiden. Dabei stellt mit zunehmendem Alter die Dranginkontinenz die häufigste Inkontinenzform dar und bekommt angesichts des demographischen Wandels für die Gesellschaft eine hohe gesundheitspolitische Bedeutung. Im Hinblick auf die Drangsymptomatik wurde eine neue Definition verabschiedet (Abrams 2002). Der Begriff „Überaktive Blase" wurde 2002 von der ICS (International Continence Society) eingeführt. Manches dicke Buch zu dem Thema der überaktiven Blase (Kreder 2007) zeigt aber auf, dass zum Thema der Dranginkontinenz noch eine Fülle von Fragen bezüglich dem Verständnis bei Diagnostik und Therapie offen sind. Dies gilt im besonderen Maße für den hauptsächlich von der überaktiven Blase betroffenen älteren Patienten. Multimorbidität, Multimedikation und Compliance in der Pharmakotherapie sollen heute hier angesprochen werden.

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Eine Stimme für die Sprachlosen

 

Dementia Care Mapping sichert die Qualität bei der Versorgung von dementen Bewohnern in den Heimen der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

 

Die kompetente Betreuung dementer Senioren hat in der Seniorenstiftung einen hohen Stellenwert. Regelmäßig öffnen die Clowns der ROTEN NASEN spielerisch ein 'Fenster zur Außenwelt'. Berlin (16. August 2007) - Für die Bewertung der Pflegequalität bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, reicht die Pflegvisite als Instrument nicht aus, denn über die rein fachliche Bewertung hinaus fehlt das Urteil derer, die gepflegt werden. Die können sich aber in der Regel nicht mehr dazu äußern. Deshalb setzt die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg seit Jahren auf Dementia Care Mapping (DCM), ein Verfahren zur Einschätzung des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz. Als einzige stationäre Einrichtung in Berlin kann sie direkt auf die Fachleute im Haus zurückgreifen und hat die personelle Ausstattung in diesem Jahr sogar erweitert.

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Photo: Gilead SciencesTherapie der chronischen Hepatitis B

Add-on-Strategie gegen virale Resistenzen

 

München (12. Juli 2007) - Die meisten Patienten mit einer chronischen Hepatitis B benötigen eine Langzeitbehandlung mit Nukleos(t)idanaloga. In der Monotherapie ist dabei Adefovirdipivoxil (Hepsera®) aufgrund seiner Effektivität, seiner Verträglichkeit und seines vorteilhaften Resistenzprofils eine wichtige Therapieoption. Darüber hinaus wird Adefovirdipivoxil in den neuen Konsensus‑Leitlinien der DGVS 2007 (2) als Add-on-Therapie bei Lamivudin‑resistenten Patienten empfohlen. Mit dieser Strategie lässt sich die Entwicklung von Mehrfach‑Resistenzen weitgehend verhindern, betonten PD Dr. Holger Hinrichsen, Kiel, und Dr. Florian van Bömmel, Berlin, auf einem Workshop des Unternehmens Gilead am 12. Juli 2007 in München.

 

Ziel der Therapie einer chronischen Hepatitis B ist eine zuverlässige und anhaltende Suppression der Virusvermehrung, denn die Höhe der Viruslast ist ein wichtiger Marker für die Langzeitprognose der Betroffenen.

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Medtronic erhält FDA-Zulassung für das Interstim® II-System:

Behandlung der überaktiven Blase und des Harnverhalts

 

Düsseldorf (7. Juli 2007) - Medtronic, Inc. gibt bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für das InterStim® II-System des Unternehmens zur Behandlung therapieresistenter Fälle der überaktiven Blase und der Harnverhaltung erteilt hat.

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„Ein zweites Leben“

Neue Initiative von Wyeth BioPharma stellt Patienten in den Fokus

 

Etanercept, löslicher TNF-alpha-Rezeptor aus vollständig humanen Sequenzen (violett), bindet TNF-alpha (orange). Photo: Wyeth PharmaMünster (5. Juli 2007) - Patienten mit Erkrankungen wie Rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Psoriasis-Arthritis leiden oft unter einer enormen Krankheitslast. Viele Patienten berichten zudem über eine jahrelange Therapie-Odysee. Wie der Start in ein geschenktes neues Leben wirkt für sie im Rückblick der Moment, von dem an ihre Beschwerden durch eine wirkungsvolle Therapie maßgeblich gelindert werden konnten. Die Initiative „Ein zweites Leben“ von Wyeth BioPharma zeigt die ‚echten’ Patienten hinter der Statistik. Einzelne Patienten, die exemplarisch ausgewählt sind für die vielen ‚Leidensgenossen’ der rheumatoiden Arthritis (RA), Plaque-Psoriasis (PsO) und Psoriasis-Arthritis (PsA), und die erfolgreich mit dem TNFα-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) behandelt werden konnten.

 

Jeder Krankheitsfall nimmt eine eigene Entwicklung und jeder Patient erlebt die Erkrankung in für ihn einzigartiger Weise. „Wir wollen nicht nur den Patienten mit Enbrel® im wahrsten Sinne wieder auf die Beine helfen“, erklärt Andreas Sander, Geschäftsführer von Wyeth BioPharma. „Wir wollen auch von ihnen selbst hören, was ihnen bei der Behandlung am wichtigsten ist.“ In Zusammenarbeit mit Fachärzten wurden Kasuistiken erstellt, bei denen die Lebensqualität der Betroffenen im Vordergrund stand: In persönlichen Porträts geben Patienten einen Eindruck darüber, was es heißt, mit rheumatoider Arthritis, Plaque-Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis zu leben – und was sich seit der Therapie mit Etanercept geändert hat.

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Alle Wirkstoffklassen bei Bluthochdruck‑Therapie gleichberechtigt bewerten:

IQWiG missachtet Notwendigkeit der individuellen Behandlung

 

Wedel (4. Juni 2007) ‑ AstraZeneca Deutschland hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aufgefordert, die Initialtherapie bei Bluthochdruck nicht durch einseitige Empfehlungen zu gefährden. Der Appell der Geschäftsleitung erfolgte aus Anlass der am 05. Juni 2007 stattfindenden Anhörung zum Vorbericht des Kölner Instituts, in dem dieses verschiedene Wirkstoffgruppen für die Behandlung des Bluthochdrucks bewertet hatte. „Der Vorbericht des IQWiG gefährdet Vielfalt der medikamentösen Therapie für Bluthochdruck‑Patienten, da zahlreiche relevante Studien nicht berücksichtigt wurden", sagte Mark Fladrich, Geschäftsführer von AstraZeneca Deutschland.

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Post ASCO: Aktueller State of the Art in der Antiemese

 

Von Dr. med. Karin Jordan,

Universitätsklinikum der Martin‑Luther‑Universität Halle‑Wittenberg, Klinik für Innere Medizin IV

 

München (4. Juli 2007) - Nach wie vor zählen Übelkeit und Erbrechen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Die Prävention und Behandlung des Chemotherapie-induzierten Erbrechens ist daher einer der wichtigsten Bestandteile der supportiven Therapie bei Tumorerkrankungen. Nachdem durch die Entwicklung der 5HT3 -Rezeptorantagonisten Anfang der 1990ger Jahre ein wahrer Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang, wurde dieser nunmehr durch die Einführung der Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten maßgeblich verbessert.

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Das Einmaleins der Schmerztherapie bei Tumorpatienten

 

Von Klaus Längler,

Arzt für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Sportmedizin, Erkelenz

 

München (4. Juli 2007) - Fast alle Tumorpatienten sind auch Schmerzpatienten. Eine Schmerztherapie ist jedoch nicht selbstverständlich, obwohl 75 % der Tumorpatienten im Endstadium ihrer Erkrankung starke Opioide benötigen. Bei Diagnosestellung haben bereits bis zu 50 % der Tumorpatienten Schmerzen. In den meisten Fällen ist der Tumor für die Schmerzen verantwortlich. Doch nicht jede Tumorart verursacht Schmerzen. Als besonders schmerzhaft gelten Knochen‑, Gebärmutter‑, Mund‑ und Rachentumoren. Therapiebedingte Schmerzen treten in ca. 10‑25 % der Fälle auf. Sie werden verursacht durch eine Operation, Chemotherapie oder Radiatio.

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MS-Therapie als Herausforderung für die Pflege

Krankheitskosten der Multiplen Sklerose in Deutschland

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Eine aktuelle europaweite Krankenhausstudie (G. Kobelt et al., Eur J Health Econ 2006: 7:S34-55) kam zu dem Ergebnis, dass die Kosten der Multiplen Sklerose (MS) bzw. die Lebensqualität der MS‑Patienten mit fortschreitender Behinderung (steigender EDSS) stark zunehmen bzw. stark abnehmen. Während sich die Kosten bei einer EDSS Stufe von 0 ‑ 1 auf 18.500 € belaufen, steigen sie bei Stufe 8 ‑ 9 auf bis zu 70.500 € an. Im Durchschnitt betragen die Krankheitskosten 39.998 € pro Patient und Jahr. Produktivitätsverluste und der Einsatz von krankheitsmodifizierenden Medikamenten (disease modifying drugs, DMDs) stellen dabei die größten Kostenfaktoren dar.

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MS‑Therapie als Herausforderung für die Pflege

Bedeutung der Patientenmotivation für den Therapieerfolg

 

Hattenheim (3.Juli 2007) - Therapieziel bei Multipler Sklerose (MS) ist die Verzögerung der Krankheits-Progression. Erreicht werden kann dies aber nur durch eine konsequente Dauertherapie von Anfang an. Therapieabbrüche bei der Behandlung sind in diesem Zusammenhang daher besonders problematisch: Aktuelle Daten zeigen, dass über 1/4 der MS-Patienten die Therapie bereits innerhalb der ersten drei Monate eigenmächtig beenden. Gleichzeitig hat ein strukturiertes Betreuungsprogramm gezeigt, dass eigens für MS geschultes Pflegepersonal die Adhärenz an die Behandlung steigern und die Abbruchrate deutlich verringern kann (1).

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MS-Therapie als Herausforderung für die Pflege

Klinische Studien zu Rebif®

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Um die optimale Behandlungsstrategie mit Rebif® (Interferon beta-1 a s.c.) zu ermitteln, wurde eine Vielzahl klinischer Studien mit verschiedenen Dosierungen sowohl bei rezidivierend-remittierender MS (RRMS) als auch bei sekundär-progredienter MS (SPMS) durchgeführt. Das gesamte Studienprogramm umfasst die Daten von ca. 3.000 Patienten und über 7.000 Patientenjahren. Alle durchgeführten Studien bestätigten die Wirksamkeit und das hervorragende Sicherheitsprofil von Rebif.

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Was bewegt den MS-Patienten?

Wie Ängste und Unsicherheiten den Therapieerfolg gefährden können

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Die Diagnose „Multiple Sklerose" ist für Betroffene und Angehörige ein Schock: Das gesamte bisherige Leben scheint auf den Kopf gestellt, und alle Zukunftspläne rücken in weite Ferne. Wie lange noch werde ich meinen Beruf noch ausüben können? Werde ich noch geliebt, auch wenn die Behinderungen fortschreiten? Ich wollte doch Kinder haben geht das denn noch? Diese und viele weitere Fragen stürzen auf die Patienten ein, und es dauert in der Regel einige Zeit, bis ein gewisser Verarbeitungsprozess einsetzt. Dann beginnt wieder der Alltag ‑ häufig nahezu unverändert gegenüber dem Zeitpunkt vor der Diagnose. Möglicherweise ist das einzige, das sich geändert hat, die Tatsache, dass nun eine regelmäßige Therapie erfolgt.

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MS-Therapie als Herausforderung für die Pflege

Erfolg ist, wenn man nichts spürt: Vom Dilemma der MS-Therapie

 

Von Dr. med. Mathias Buttmann

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündlich-degenerative Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks, die meist im jungen Erwachsenenalter beginnt, chronisch verläuft und unbehandelt häufig zu einer bleibenden Behinderung führt. Bei 85 % der Betroffenen beginnt die Krankheit schubförmig, d.h. die Symptome entwickeln sich innerhalb von Stunden bis Tagen und bilden sich über Tage bis Wochen ganz oder teilweise wieder zurück. Unbehandelt geht die Erkrankung oft nach einigen Jahren in ein sekundär progredientes Stadium über, in dem Symptome schleichend auftreten und sich kaum noch zurückbilden.

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MS-Therapie braucht Adhärenz

Bedeutung einer professionellen Patientenbetreuung

 

Hattenheim (3. Juli 2007) - Jeder vierte MS‑Patient bricht die Therapie mit Interferon beta innerhalb der ersten drei Monate ab (1). Die Gründe dafür liegen oft in der Motivation der Betroffenen. Die prophylaktische Natur der Therapie, mehrmals wöchentliche Injektionen sowie anfängliche Nebenwirkungen verunsichern und demotivieren viele Patienten. Sie brauchen, gerade in der kritischen ersten Zeit nach der Diagnose beziehungsweise nach dem Therapiestart einen Ansprechpartner, der sie fachlich und psychologisch unterstützt. Speziell ausgebildete MS-Schwestern sind essentiell, wenn es darum geht, die Notwendigkeit einer Basisbehandlung unmittelbar nach der Diagnose zu verdeutlichen: der Erfolg hängt direkt von der dauerhaften Anwendung, auch in Zeiten der Symptomfreiheit, ab.

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HIV Clinical Cooperation Grant von Gilead

Förderung von HIV-Projekten aus Malawi und der Ukraine

 

Frankfurt (28. Juni 2007) - Im Rahmen des diesjährigen Deutsch-Österreichischen Aidskongresses in Frankfurt wurde erstmals der von Gilead Sciences Deutschland ausgelobte HIV Clinical Cooperation Grant vergeben. Mit dem Preis, der ausgewählte Forschungsobjekte mit jeweils bis zu 30.000 Euro unterstützt, wurden ein Trainingsprogramm für ukrainische Ärzte und Pflegekräfte in Berlin sowie ein afrikanisches Projekt zur besseren Differentialdiagnose opportunistischer Meningitiden ausgezeichnet. "Die beiden ausgezeichneten Projekte tragen dazu bei, die Situation HIV-Infizierter in ihren Heimatländern zu verbessern. Wir hoffen, dass wir mit dem Gilead HIV Clinical Cooperation Grant einen Beitrag zur dringend benötigten internationalen Vernetzung von HIV-Zentren leisten können", betonte Raymond Francot, General Manager von Gilead Sciences.

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Alzheimer im Fokus

Was leistet eine Memory Klinik?

 

Von Dr. med. habil. Andreas Fellgiebel,

Oberarzt und Leiter der Gedächtnisambulanz, Psychiatrische Klinik und Polikli­nik, Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Mainz (26. Juni 2007) - Alzheimer-Demenz ist eine äußerst komplexe Erkrankung mit vielfältiger Symptomatik. Der spezifische Hilfsbedarf und die Therapieziele wandeln sich in ihrem Verlauf. Dement­sprechend ist auch der Nutzen, den die Patienten und ihre Angehörigen von der Therapie haben, unterschiedlich ausgeprägt. Im Frühstadium ist die Demenz vor allem durch kog­nitive Beeinträchtigungen geprägt. Im weiteren Verlauf rückt der Verlust der Alltags­fähigkeiten in den Vordergrund. Die fortgeschrittene Alzheimer-Demenz ist zunehmend von neuropsychiatrischen Symptomen bestimmt. Es handelt sich hierbei vor allem um Halluzina­tionen, Wahnvorstellungen, Reizbarkeit, Erregung, Enthemmung, Aggressivität, Angst, De­pression, Apathie, zielloses Umherwandern, sonstige motorische Unruhe und gestörter Wach-Schlaf-Rhythmus.

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Alzheimer-Demenz:

Erkrankung mit vielen Gesichtern

Hamburg / Mainz (26. Juni 2007) - Der Verlauf der Alzheimer-Demenz ist nicht nur von kognitiven und funktionalen Beeinträchtigungen, sondern zunehmend auch von neuropsychiatrischen Auffälligkeiten geprägt. Ist der Betroffene leicht reizbar, aggressiv oder apathisch, kann das auch die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen erheblich beeinträchtigen. Wie man diese Veränderungen frühzeitig erkennen und adäquat therapieren kann, wurde im Rahmen der Pressekonferenz „Noch behandlungswürdig? Alzheimer-Therapie: Nutzen in der Praxis" (Lundbeck) in Mainz diskutiert.

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Moderate bis schwere Alzheimer-Demenz

Metaanalyse bestätigt Wirksamkeit von Memantine

 

Hamburg (26. Juli 2007) - Der NMDA-Rezeptorantagonist Memantine (Ebixa®) ist als bislang einzige Substanz für das Therapiespektrum der moderaten bis schweren Alzheimer‑Demenz zugelassen. Eine kürzlich veröffentlichte Metaanalyse von sechs klinischen Studien hat die gute Wirksamkeit von Memantine in den Kerndomänen Kognition, Alltagskompetenz, Verhalten und Globalurteil nun erneut bestätigt. (1) Die meisten Patienten mit Alzheimer-Demenz werden im moderaten Stadium der Erkrankung diagnostiziert. Experten schätzen, dass etwa 80 Prozent der Patienten an moderaten bis schweren Formen leiden. (2) Dieser große Anteil der Betroffenen kann von einer Therapie mit Memantine (Ebixa®) profitieren.

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Expertentreffen am 22./23. Juni 2007 in Darmstadt

Schlaganfall im Dialog

 

Darmstadt (22./23. Juni 2007) - „Das sollte man eigentlich viel öfter machen°, sagte ein Teilnehmer. Sich mit Kollegen und ausgewiesenen Experten treffen, um die Neuigkeiten im Fach zu erfahren, aktuelle Trends zu diskutieren, aber auch die Möglichkeit zu haben, sich ganz offen über schwierige Therapieentscheidungen auszutauschen. Boehringer Ingelheim hatte zu der Veranstaltung „Schlaganfall im Dialog" eingeladen, und rund 120 klinische Neurologen nahmen die Gelegenheit wahr, mit den eingeladenen Experten zu diskutieren. Das waren zum Beispiel Prof. Dr. Martin Grond, Siegen, Prof. Dr. Hans Christoph Diener, Essen, Prof. Dr. Gerhard Hamann, Wiesbaden und Prof. Dr. Roman L. Haberl, München, um nur einige zu nennen. An den zwei Tagen fanden mehrere Vorträge sowie sechs parallel laufende Workshops statt, und selbst bei den Arbeitsessen rissen die Fachgespräche nicht ab. In einer Podiumsdiskussion ging es u. a. um Fragen zur Sekundärprävention.

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Fatigue bei MS:

Abnorme Energielosigkeit (Fatigue) bei Patienten mit Multipler Sklerose

 

Von Dipl.-Psych. C. Engel und Prof. Dr. U.K. Zettl,

Universität Rostock, Klinik für Neurologie und Poliklinik

Spezialambulanz für klinische Neuroimmunologie und MS

 

 

Einleitung

 

Fatigue, ein nicht zu beherrschendes Gefühl der Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Ermüdung und Energielosigkeit, wurde lange Zeit nicht als ein Kernsymptom der Multiplen Sklerose (MS) erkannt. Doch es wird von vielen MS-Patienten als belastendes Symptom berichtet, welches zu körperlichen, mentalen und sozialen Beeinträchtigungen führt und damit die Lebensqualität deutlich reduziert. Fatigue kann dabei häufig unabhängig von dem körperlichen Behinderungsgrad (Paresen, Hirnnervenstörungen, Blasenstörungen etc.) auftreten.

 

Bis zu 90 % der MS-Patienten klagen im Verlauf der Erkrankung über Fatigue (2). Dabei gaben bis zu 55 % der Patienten an, dass es eines der Hauptsymptome ihrer MS-Erkrankung und damit ein wichtiger Einflussfaktor auf deren Lebensqualität ist5. In einer Untersuchung zur Arbeitsfähigkeit waren 66 % der MS-Patienten arbeitslos (1). 78 % von ihnen gaben an, dass sie dies aufgrund ihrer MS-Symptomatik seien. Neben Problemen in der Gehfähigkeit nannten sie als wichtigsten Grund für ihre Arbeitslosigkeit die Fatigue-Symptomatik. Zudem beobachteten bis zu 50 % der Befragten Fatigue als erstes Symptom der MS. Unmittelbar nach der Diagnosestellung wurde eine Häufigkeit von 63 % gefunden (3). Demnach hat die Fatigue-Symptomatik bereits bei neudiagnostizierten MS-Patienten einen hohen Stellenwert.

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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bei Kindern

Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten

 

Von Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert,
Ärztlicher Direktor Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Tübingen

 

Tübingen (15. Juni 2007) - Lippen-Kiefer-Gaumenspalten gehören nach den Gliedmaßenfehlbildungen mit 11 bis15 Prozent den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Sie treten sehr früh in der Entwicklungsphase im Grenzbereich sog. Organisationszentren auf, d.h. an den Grenzen von Zelldifferenzierungszonen des späteren Gesichtes. Die Entstehung liegt in der Zeit des 36. bis 42. Tages bzw. des 49. bis 56./58. Tages der Embryonalentwicklung. In dieser Entwicklungsphase befinden sich im späteren Gesichtsbereich sog. Zellwülste, die normalerweise verschmelzen. Bleibt diese Verschmelzung aus, entsteht dort eine Spaltbildung.

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Zahnverletzungen im Kindesalter

 

Von Dr. Martin Hairass,

Facharzt für Oralchirurgie, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

 

Tübingen (15. Juni 2007) - Statistisch erleidet jedes dritte Kind bzw. Jugendliche ein dentales Trauma der Milchzähne oder bleibenden Zähne. Insbesondere sind dabei die mittleren und seitlichen Schneidezähne im Oberkiefer betroffen. Man unterscheidet bei der Einteilung der Zahnverletzungen zwischen Zahnhartsubstanz-Verletzungen (Zahnfrakturen) und Dislokationsverletzungen bei denen es von einer geringfügigen Erschütterung eines Zahnes bis hin zum vollständigen Herauslösen eines Zahnes aus seiner Alveole kommen kann. Wegen der oft weit reichenden Folgen sind Verletzungen der bleibenden Zähne junger Patienten mehr gefürchtet als Milchzahnverletzungen.

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Folgen der Milchzahnkaries

 

Von Dr. Susanne Handtmann,
Oberärztin Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen

 

Tübingen (15. Juni 2007) - In den letzten Jahren wird dank prophylaktischer Maßnahmen bei den meisten jugendlichen Patienten ein deutlicher Rückgang der Karies an den bleibenden Zähnen beobachtet. Im Milchgebiss ist dagegen der Kariesrückgang gering. Bei einem Teil der Kleinkinder ist der Kariesbefall sogar besonders stark.

Vor allem stellt die frühkindliche Karies „Early Childhood Caries“ bzw. „Nursing bottle syndrom“, deren Ursache hauptsächlich durch fehlerhafte Ernährung mit zuckerhaltigen und säurehaltigen Getränken in Nuckelflaschen zu suchen ist, noch immer ein großes Problem dar. Neben der Ernährung spielen die orale Mikroflora, wie z. B. der Streptokokkus mutans und die Speichelzusammensetzung eine wichtige Rolle. Auch werden Vorschädigungen in Form einer mangelhaften Mineralisation des Schmelzes diskutiert.

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Aufstieg mit Handicap

Trotz künstlichen Darmausgangs erklimmt der Kanadier Rob Hill die Zugspitze und will damit anderen Betroffenen Mut machen

 Rob Hill beim Bergsteigen Photo: Weber Shandwick

Garmisch‑PartenkirchenlZugspitze (14. Juni 2007) ‑ Trotz seines künstlichen Darmausgangs (Stoma) kletterte der Kanadier Rob Hill heute von Garmisch‑Partenkirchen aus auf die Zugspitze. Mit seiner Aktion unter dem Motto „Great Comebacks" will der 35jährige andere Betroffene dazu ermutigen, sich ebenfalls ehrgeizige Ziele zu setzen. Hill bei seiner Ankunft auf dem Gipfel: „Seht her, was man trotz solch eines Handicaps erreichen kann. Jeder Stomaträger kann jeden Tag seinen ganz persönlichen Gipfel bewältigen." Bei dem Sportler wurde vor rund zehn Jahren der Dickdarm entfernt.

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Schnelle Hilfe für Patienten

Schmerzhafte diabetische Polyneuropathie

 

CymbaltaGöppingen (14. Juni 2007) - Duloxetin hat sich in den zwei Jahren seit seiner Zulassung zur Behandlung von Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie in Deutschland in der Praxis als gut verträgliche Substanz mit starker analgetischer Wirksamkeit bewährt. Der selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt aus. Wie namhafte Experten aus der Erfahrung in der eigenen Praxis heraus bestätigen, setzt die Wirkung von Duloxetin (Cymbalta®) bereits innerhalb weniger Behandlungstage ein.

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Deutscher Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS)

 

Der internationale Kongress über neuropathische Schmerzen
Highlights aus Forschung und Klinik

 

Von Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel

 

Berlin (7. Juni 2007) - Neuropathische Schmerzen, auch Nervenschmerzen genannt, entstehen als Folge von Verletzungen oder Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark oder den so genannten peripheren Nerven. Sie gehen häufig mit brennenden Dauerschmerzen oder einschießenden Schmerzattacken einher. Die Patienten leiden oft auch unter unangenehmem Kribbeln, Taubheit oder extremer Empfindlichkeit bei nur leichter Berührung der Haut. Die Erkrankungen sind häufig chronisch und beeinflussen die Lebensqualität erheblich.

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Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz(DFNS) ‑ eine international einmalige Initiative

 

Von Prof. Dr. Thomas Tölle, München

 

Berlin (7. Juni 2007) - Der DFNS wurde mit der Absicht ins Leben gerufen, neuropathische Schmerzen, z.B. Nervenschmerzen bei Diabetes mellitus oder bei der Gürtelrose, besser zu verstehen und den geplagten Patienten besser zu helfen. Der klinisch- wissenschaftliche Leitgedanke, dass jeder einzelne Schmerzmechanismus eine spezifische Therapie erfordert (mechanismenorientierte Therapie), soll in konkrete und zeitnah klinisch anwendbare Ergebnisse umgesetzt werden. Eines der wichtigsten Ziele des DFNS ist dabei die Entwicklung und Anwendung eines standardisierten Protokolls der Quantitativ Sensorischen Testung (QST). Die QST erlaubt eine genaue klinische Analyse der Schmerzsymptome und lässt deshalb Rückschlüsse auf die beim jeweiligen Patienten im Vordergrund stehenden Mechanismen zu, die individuell zum Schmerz des Patienten führen.

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Deutscher Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DNFS)

 

"Nervenschmerz ‑ Impact auf das Gesundheitssystem"

 

Von Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede, Mainz

 

Berlin (7. Juni 2007) - Nervenschmerzen sind wie ein Fehlalarm im Warnsystem des menschlichen Körpers: sie werden nicht durch eine Verletzung des Körpers verursacht sondern durch eine Schädigung des Nervensystems, das uns normalerweise vor solchen Verletzungen warnt. Bei einem Patienten mit Nervenschmerzen findet der Arzt daher keinerlei Veränderungen des schmerzhaften Körperteils; dieses ist im Gegenteil wegen der Nervenschädigung oft sogar gegen äußere schmerzhafte Reize unempfindlich. Außerdem ist der Charakter der Nervenschmerzen häufig ungewöhnlich und mit alltäglichen Erfahrungen nicht vergleichbar. Diese Eigenschaften machen den Nervenschmerz schwer verständlich. Nervenschmerzen galten lange Zeit auch als unbehandelbar, weil die klassischen Schmerzmedikamente dagegen nur wenig oder gar nicht wirksam sind. Bizarre Charakteristik und schlechte Behandelbarkeit führten dazu, dass Nervenschmerzen häufig nicht berichtet wurden.

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