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4. Hauptstadt-Symposium Schilddrüse und Stoffwechsel

Subklinische Hypothyreose kann langfristig zu Adipositas führen

Bereits geringfügige Veränderungen des TSH-Spiegels beeinflussen Grundumsatz und Gewicht

Berlin (4. November 2006) - „Eine subklinische Hypothyreose kann langfristig zu einer Ge­wichtszu­nahme und damit zu einer Adipositas führen“, erklärte Prof. Karl-Michael Derwahl, Berlin, beim vierten Hauptstadt-Symposium Schilddrüse und Stoff­wechsel am 4. November 2006. Schon geringfügige Veränderungen des TSH-Spiegels innerhalb des Normbereiches könnten den Grundumsatz und damit das Gewicht beeinflussen. Bei der Therapie der Hypothyreose sei daher auf eine aus­reichende Levothyroxin-Substitution, z.B. mit Euthyrox®, zu achten. Dabei solle nicht nur eine subklinische Hypothyreose vermieden, sondern auch der TSH-Spiegel adäquat gesenkt werden. Unter Berücksichtigung der Energie-Bilanzie­rung könne eine zu geringe Levothyroxin-Dosis über ein relativ zu hohes TSH über Jahre hinweg zu einem signifikanten Anstieg des Gewichtes und damit zu Adipositas führen.

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Sitaqliptin plus Metformin: Senkung der HbA1c-Werte im Mittel um 2,1 Prozent

Neuer DPP-4-Inhibitor Sitagliptin zeigt gute Wirksamkeit und Verträglichkeit in Kombination mit Metformin

 

Haar (3. November 2006) - In einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden Typ-2-Diabetiker mit einer Kombinationstherapie aus Metformin und dem neuen Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4)-Inhibitor Sitagliptin behandelt, der sich zur Zeit im Zulassungsverfahren befindet. Zum Zeitpunkt der Randomisierung befanden sich die Patienten unter Placebotherapie bei einem durchschnittlichen HbA1c-Wert von 8,8 Prozent. Nach 24 Wochen Behandlung mit zweimal täglich 50 mg Sitagliptin und 1.000 mg Metformin zeigten die Patienten eine placebokorrigierte Absenkung ihrer HbA1c-Werte um durchschnittlich 2,1 Prozent. Die Kombinationstherapie wurde gut vertragen und zeigte hinsichtlich ihrer Verträglichkeit keine wesentlichen Unterschiede zur Monotherapie mit Metformin.

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Wenn der Mund "Feuer fängt"

Das Burning Mouth Syndrom (BMS) - Ein Problem in und nach der Menopause mit schwieriger Ursachenfindung

 

Das Burning Mouth Syndrom kann jegliche Aktivität im Alltag lähmen und zu einem völligen Rückzug aus dem sozialen Umfeld führen. Photo: imagesource (is)Marburg (3. November 2006) - Kennen Sie das auch: Zungen- oder Mundbrennen? Ein lästiges Symptom, das vor allem bei Frauen zwischen 45 und 50 Jahren auftritt, aber auch bei der Altersgruppe über 60 Jahre. Die Missempfindungen äußern sich als brennendes, wundes Gefühl, manchmal auch verbunden mit Kribbeln oder Jucken. Sie können sich steigern bis zu stechenden Schmerzen und sind oftmals auch verbunden mit Störungen des Geschmacks und der Speichelbildung. Die Beschwerden beginnen nicht selten am Morgen und verstärken sich über den Tag. Derartige Beschwerden können als Begleitsymptom bei allgemeinen Erkrankungen oder auch bei Veränderungen der Mundschleimhaut auftreten. Dabei ist das „brennende Gefühl“ (Burning Mouth Syndrom/BMS) meist in den vorderen zwei Dritteln der Zunge, im vorderen Teil des harten Gaumens und in den Unterlippen zu spüren. Zwei Drittel der BMS-Patienten etwa klagen außerdem über Mundtrockenheit. Nur selten sind auch das Zahnfleisch, der Mundboden und der weiche Gaumen betroffen.

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Der neue Insulinpen OptiClik®:

Insulintherapie mit drei Klicks

 

Berlin (2. November 2006) ‑ Ab sofort ist der neue Insulinpen OptiClik® von sanofi-aventis erhältlich. Diese wieder verwendbare Insulin-Injektionshilfe zur Anwendung mit speziellen 3-ml-Insulinpatronen für die lang- und kurzwirksamen Insulinanaloga Lantus® (Insulin glargin) und Apidra® (Insulinglulisin) stellt für Arzt und Patient eine Verbesserung in der Diabetestherapie dar. OptiClik® verfügt über eine innovative Technik, die eine präzise Insulininjektion bei einfacher Handhabung bietet ‑ jeder einzelne Injektionsschritt wird durch fühl- und hörbare „Klicks" begleitet:

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Insulinanaloga in der Diabetestherapie:

wissenschaftliche Evidenz zum Wohle der Patienten

 

Frankfurt am Main (2. November 2006) ‑ Für den behandelnden Arzt spielt bei der Betreuung der Diabetiker neben der klinischen Expertise die Beachtung wissenschaftlicher Evidenz eine zunehmend wichtige Rolle. Die kurz- und langwirksamen Insulinanaloga Insulinglulisin (Apidra®) und Insulin glargin (Lantus®) tragen diesem Anspruch Rechnung, so die Experten auf der Pressekonferenz „Perspektiven und Chancen in der Diabetestherapie: Insulinanaloga und der neue OptiClik®". Zahlreiche Studien belegen den Nutzen und die Vorteile dieser Insulinanaloga: gute Stoffwechselkontrolle, geringes Hypoglykämierisiko und hohe Therapieflexibilität. So gehört zum Beispiel Lantus® zu den weltweit best untersuchten Arzneimitteln in der Diabetestherapie. Dieses bestätigen erneut Daten, die auf der 42. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Kopenhagen präsentiert wurden.

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Ausgeprägte demenzbedinqte Verhaltensstörungen

Demenzpatienten im Heim: Auf dem therapeutischen Abstellgleis?

 

Bonn (17. Oktober 2006) - Sind die deutschen Pflegeheime verkappte Kliniken mit Minderversorgung? Mit dieser provokanten Frage wies jetzt im Rahmen einer Presseveranstaltung Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch, Bonn, auf die oftmals problematische Situation vor allem der Demenzpatienten in Pflegeheimen hin. Denn obwohl Demenzpatienten mit 60 Prozent der Heimbewohner die größte Gruppe ausmachen, ist ihre adäquate therapeutische Versorgung oft nicht gegeben. Dabei waren sich die Experten vor Ort einig, dass die konsequente Umsetzung der einschlägigen Leitlinien auch in Pflegeheimen zu fordern ist: Zur Behandlung schwerer chronischer Aggressivität mit Selbst- und Fremdgefährdung und beeinträchtigender psychotischer Symptome ‑ beides Formen demenzbedingter Verhaltensstörungen, die besonders in der Heimsituation extrem belastend sind ‑ ist das atypische Neuroleptikum Risperidon in niedriger Dosierung (Risperdal® 1 mg) Therapie der ersten Wahl.

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Ein Patientensurvey

Therapieumstellungen aus Sicht des Patienten

 

Von Harry Kletzko, Oberursel

 

Frankfurt am Main (17. Oktober 2006) - In der Zeit von Januar bis Februar 2006 führte die Deutsche Schmerzliga e.V. eine schriftliche, anonymisierte Befragung bei über 5.000 Mitgliedern zum Thema „Medikamentenumstellung auf Generika" durch. Der Rücklauf dieser Befragung betrug 17 %. Die Umfrage ergab, dass zirka 40 % der Befragten einmal pro Quartal ihren Arzt konsultieren. 60 % gaben an, ihren Arzt sogar zwei‑ bis viermal pro Quartal aufsuchen zu müssen.

Die Schmerztherapeuten stellten die Patienten am häufigsten (70 %) auf ein anderes Schmerzmittel (Generikum) um. Hausärzte und andere Facharztgruppen lagen bei 15 %.

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Einstellung von Schmerzpatienten auf Generika

Nutzen und Grenzen

 

Von Dr. Wolfgang Sohn, Schwalmtal

 

Frankfurt am Main (17. Oktober 2006) - Dem „Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)" entsprechend muss der ambulant tätige Arzt die „Überprüfung und fortlaufende Kontrolle der Arzneimitteltherapie mit dem Ziel des wirtschaftlichen und versorgungsgerechten Umgangs mit Arzneimitteln" gewährleisten. Gleichzeitig ist er dem Patienten verpflichtet, ihn nach dem Stand des Wissens zu behandeln und Schaden zu verhindern. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist der Nutzen einer Therapie erst nach einer längeren Einstellungs-Phase zu erreichen. Verträglichkeit und Wirksamkeit sind wesentliche Kriterien für eine Compliance, die dem Patienten neben Wissen über Schmerzentstehung auch Einsichtsfähigkeit in den Bereichen Schmerz-Wahrnehmung und Schmerz-Verarbeitung vermitteln muss.

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Neuropathie im Rücken ‑ Entstehung und Erkennung

 

Von Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel

 

Berlin (4. Oktober 2006) - Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Sehr oft ist bei den Patienten die Schmerzsymptomatik allerdings nicht auf den Rückenbereich begrenzt, sondern es wird über eine mehr oder weniger gut lokalisierbare Ausstrahlung der Beschwerden in die Extremität geklagt (Ischialgie). Werden die Schmerzen im Ausbreitungsgebiet einer oder mehrerer Nervenwurzeln wahrgenommen oder bestehen Sensibilitätsstörungen, Reflexabschwächungen oder motorische Ausfälle der entsprechenden Kennmuskeln, bezeichnet man die Schmerzen als radikulär, sind die Grenzen unscharf, als pseudoradikular.

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Fortschritte in der zementierten Endoprothetik

Heraeus steht für Sicherheit und lange Standzeiten

 

Berlin (3. Oktober 2006) - Der Operationserfolg in der Endoprothetik wird an der Standzeit der Prothese gemessen. Ob Hüfte, Knie oder Schulter ‑ die Basis für eine lange Lebensdauer von Implantaten ist ihre feste und sichere Verankerung im Knochen. Dazu werden immer häufiger spezielle Knochenzemente verwendet. Diese dienen darüber hinaus als Träger für pharmazeutische Wirkstoffe. So schützt etwa der Zusatz von Antibiotika das Implantat zuverlässig vor Infektionen. Aus modernen orthopädischen Operationssälen sind Knochenzemente deshalb nicht mehr wegzudenken. Viele Patienten leben 15 Jahre und länger mit einer zementierten Prothese.

Vor 47 Jahren wurde der erste Knochenzement in Deutschland zugelassen: PALACOS® von Heraeus. Die Entwicklung basierte auf einem Patent von 1943 für die Kalthärtung von formbarer Zementmasse aus Polymetylmethacrylat (PMMA). Nachdem Sir John Charnley 1958 den dauerhaften Hüftgelenkersatz entwickelt hatte, traten der Knochenzement PALACOS® und das künstliche Hüftgelenk ihren Siegeszug an.

Klinische Studien belegen lange Standzeiten Wie wichtig die Zementqualität für die Standzeit der Prothese ist, zeigen jahrzehntelange Studien aus Skandinavien. In der so genannten Schwedenstudie wurden seit 1976 mehr als 200.000 Erstimplantationen von Kunstgelenken erfasst. Das Ergebnis: PALACOS® hat in der zementierten Endoprothetik bis heute das geringste Revisionsrisiko. Verglichen mit anderen Knochenzementen war das Risiko einer Lockerung bzw. Infektion mit PALACOS®um bis zu 50 Prozent niedriger (1).

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Aufklärungskampagne zum Welt-Hepatitis-Tag am 1. Oktober 2006

Der Mensch hinter der Krankheit

 

München (28. September 2006) - Welches Gesicht hat Hepatitis B, kann man die Erkrankung sehen? Noch immer gibt es ein zu geringes Wissen darüber, was eine Infektion mit dem Hepatitis B-Virus bedeutet, wie das Virus übertragen wird oder was dagegen getan werden kann. Deshalb haben die Deutsche Leberhilfe e.V. und das Unternehmen Gilead zum Welt-Hepatitis-Tag am 1. Oktober 2006 eine Fotokampagne ins Leben gerufen. Hepatitis B ist eine Leberentzündung, die durch Viren verursacht wird. Die Symptome sind unauffällig: Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Übelkeit. Hinter den scheinbar banalen Symptomen kann mehr stecken. Hepatitis B verändert das Leben der Betroffenen grundlegend und doch sieht man den Patienten die Krankheit selten an.

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Pulmonale arterielle Hypertonie (PAH)

Fachübergreifende, ambulante und stationäre Kooperation für eine optimale Patientenversorgung

 

Köln (22. September 2006) ‑ Trotz deutlicher wissenschaftlicher Fortschritte wird die Diagnose meist erst spät, d.h. im NYHAStadium III oder IV gestellt. „Dabei", so Dr. med. Jörg Winkler auf einer Pressekonferenz der Firma Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH, „bestimmt der Schweregrad der PAH zum Zeitpunkt der Diagnosestellung die Gesamtprognose und das Ansprechen der Therapie wesentlich mit" (D'Alonzo et al 1991, Sitbon O et al 2002). Fachübergreifende Kooperationsstrukturen mit direktem Kontakt zu den PAH-Klinikzentren erweitern die Effizienz und Qualität der ambulanten PAH-Diagnostik. Zusätzlich muss der Ausbau von Therapiekonzepten und die Optimierung der Patientenbetreuung weiter vorangetrieben werden, so das Fazit des Fachpressegesprächs.

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(Früh-) Erkennung der PAH:

Wie können sich ambulante und stationäre Diagnostik optimal ergänzen?

 

Von Dr. med. Jörg Winkler

 

Köln (22. September 2006) - Krankheitsverständnis und Behandlungsmöglichkeiten der pulmonalarteriellen Hypertonie haben in den letz­ten Jahren große Fortschritte gemacht. Wesentlichen Anteil daran haben die in Deutschland überwiegend an Universitätsklinika angesiedelten PAH-Schwerpunkt­zentren, die den Patienten sowohl eine Beteiligung an klinischen Studien als auch die oft lebensrettende Be­handlung mit speziellen Pharmaka zugänglich mach­ten. Mittlerweile stehen mehrere moderne zugelassene Therapieoptionen zur Verfügung, die neben einer sympto­matischen Verbesserung auch einen positiven Einfluss auf die Prognose der Erkrankung erwarten las­sen. Die zunehmende Zahl der mit ambulant verfügba­ren Pharmaka behandelten Patienten aber auch das noch ungelöste Problem der Frühdiagnostik stellen ak­tuelle Herausforderungen für die Arbeitsteilung zwischen Ambulanz und Klinik dar.

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Generalisierte Angst und Neuropathischer Schmerz:

Störender Einfluss auf den erholsamen Schlaf

 

Von Prof. Dr. med. Göran Hajak, Regensburg

 

Mannheim (21. September 2006) - Schlaf ist ein Seismograph für den Zustand des Körpers und der Seele des Menschen. Kleinste und oft unbewusste Störungen des Schlafablaufs können ein gestörtes körperlich‑seelisches Gleichgewicht anzeigen. Schmerz und Angst gehören unter allen denkbaren körperlichen bzw. seelischen Störfaktoren zu den stärksten, denen ein Mensch ausgesetzt sein kann. Sie durchbrechen die Weckschwelle und verändern das Schlafprofil. Entsprechend leidet die Qualität des Schlafes.

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Behandlungsrealität der weiblichen Harninkontinenz in Deutschland und im europäischen Vergleich

Konservatives Spektrum bietet Chancen

 

Berlin (20. September 2006) - Das konservative Therapiespektrum bei weiblicher Harninkontinenz erfährt in Deutschland noch nicht die Beachtung, die aktuelle internationale Leitlinien fordern(1). Dieses Ergebnis einer europäischen Beobachtungsstudie (PURE)' biete deutliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Versorgungslage von Frauen mit Harninkontinenz, stellte eine Expertenrunde im Rahmen des 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Berlin fest. Anhand von Fallbesprechungen aus dem gynäkologischen und urologischen Praxisalltag demonstrierten sie, wie insbesondere eine kombinierte Behandlung mit Duloxetin* und einem professionell angeleiteten Beckenbodentraining die Symptome einer Belastungsinkontinenz reduzieren kann.

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10. Bamberger Gespräche 2006

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“

 

Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, VisionenVon Prof. Dr. Ingo Füsgen

 

Bamberg (2. September 2006) - Seit dem 1. Bamberger Gespräch 2001 stand immer wieder die Drang-Symptomatik mit ihren Inkontinenz-Problemen im Vordergrund der Referate. Die Drangsymptome finden sich besonders häufig beim Älteren und sie gehen bei einem Drittel mit einer Drang-Inkontinenz einher (Herbison 2003). Drang-Symptomatik und Drang-Inkontinenz sind häufig mit dem älteren chronisch Kranken verbunden und deshalb kommt altersabhängigen Erkrankungen und der häufig im Alter bestehenden Multimorbidität in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu. So standen in den Referaten auch immer begleitende und beeinflussbare Fakten beim älteren Patienten im Zusammenhang mit dem Drang im Vordergrund. Erinnert sei dabei an die Multimorbidität und Harninkontinenz 1996, Schlaganfall und Harninkontinenz 1997 oder Diabetes mellitus und Harninkontinenz 2003, Nykturie und Harninkontinenz 2004 und der ältere Patient mit Blasenfunktions-störungen letztes Jahr.

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10. Bamberger Gespräche 2006

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“

 

Inkontinenz ‑ Erkrankung mit Folgen für Gesellschaft und Medizin

 

Bamberg (2. September 2006) - Die Dranginkontinenz ist die häufigste Inkontinenzform beim älteren Patienten und beeinflusst dessen Lebensqualität enorm. Die Harnblase macht degenerative Alterungsprozesse durch, in deren Folge Funktionsstörungen mit Harnretention und Harninkontinenz auftreten können, so Prof. Klaus-Peter Jünemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und Urologe aus Kiel. Die Blasenkapazität nimmt ab, während ungewollte Detrusorkontraktionen und gleichzeitig eine Restharnbildung auftreten. Diese Faktoren begünstigen die Entstehung einer Harninkontinenz und müssen sowohl bei der Diagnostik als auch bei der Therapie berücksichtigt werden. Da Inkontinenz im Alter aber häufig mit Pflegebedürftigkeit verbunden ist, stellt diese Erkrankung auch eine gesundheitspolitische Herausforderung dar. Ältere Menschen werden oft aus Kostengründen oder Unwissen nicht ausreichend behandelt, betont Prof. Ingo Füsgen, Direktor der Geriatrischen Kliniken Wuppertal der Kliniken St. Antonius. Zurzeit erhalten unter den rund zwei Millionen älteren Menschen, die an Inkontinenz leiden, nur ca. 20 % eine angemessene Behandlung. Dabei könnten richtig eingesetzte Therapiemaßnahmen nicht nur die Lebensqualität der Patienten erhöhen, sondern auch Folgekosten durch Krankenhausund Heimeinweisungen vermeiden.

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Nutzen und Strategie der Insulintherapie ‑ mehr als nur Blutzuckerkontrolle

 

Von Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München

 

Eltville-Erbach (9. August 2006) - Während in der Behandlung des Typ-1-Diabetes mellitus eindeutig belegt und akzeptiert ist, dass zur Vermeidung akuter und langfristiger Komplikationen des Diabetes zwingend eine normnahe Blutzuckereinstellung mit der Insulintherapie erreicht werden muss, hat sich in der Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus auf Grund der aktuellen Datenlage eindeutig ein Paradigmenwechsel zugunsten einer frühzeitigen Diagnostik und Therapie und insbesondere auch einer Insulinbehandlung ergeben.

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Sanofi-Aventis kritisiert scharf die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu den kurzwirksamen Insulinanaloga

 

Frankfurt am Main (18. Juli 2006) ‑ Der G-BA hat auf Basis des IQWiG-Abschlussberichtes vom 15.12.2005 entschieden, dass kurzwirksame Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker nicht verordnungsfähig sind, solange sie teurer sind als Humaninsulin. Der Kostenvergleich erfolgt in diesem Fall auf Basis des Apothekenabgabepreises je internationale Einheit Insulin.

Nach Überzeugung von Sanofi-Aventis bietet diese Entscheidung keine tragfähige Grundlage für die Versorgung der sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland. Die im Voraus geäußerte grundlegende Kritik an der IQWiG-Bewertung, die auf der mit erheblichen Mängeln behafteten Bewertung der kurzwirksamen Insulinanaloga durch das IQWG basiert, findet in der Entscheidung des G-BA keine Berücksichtigung.

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Aufklärungskampagne „Alltagsschmerzen“:  Frauen leiden anders

Mythen und Fakten zum weiblichen (Kopf-) Schmerz

Köln (12. Juli 2006) - Schmerzen sind mit Abstand die am weitesten verbreiteten Gesundheitsstörungen im Alltag. Allein an Spannungskopfschmerz leiden täglich 2,5 Millionen Deutsche. Besonders häufig trifft es Frauen. In einer bundesweiten Befragung des Robert Koch-Instituts gaben nur sechs Prozent der Frauen an, im vergangenen Jahr keine Schmerzen gehabt zu haben. Bei den Männern waren es doppelt so viele. Das „schwache Geschlecht“ leidet häufiger und stärker unter Schmerzen. Dies bestätigt auch die aktuelle Forschung.

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Aufklärungskampagne: Alltagsschmerzen an der Wurzel packen

Gemeinsame Aktion von fünf starken Partnern
Akute Schmerzen ernst nehmen, damit sie nicht chronisch werden

Köln (12. Juli 2006) - Schmerzen gehören zum Alltag der Deutschen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erleben nur neun Prozent der Bevölkerung ein ganzes Jahr völlig schmerzfrei. Die Rangliste der häufigsten akuten Alltagsschmerzen führt bei Frauen der Kopfschmerz, bei Männern der Rückenschmerz an: Mehr als 36 Prozent der weiblichen Bevölkerung leiden mindestens einmal wöchentlich unter Kopf- und rund 30 Prozent der Männer unter Rückenschmerzen. Obwohl Schmerzen Warnsignale des Körpers sind, werden sie oft nicht ernst genommen. Die Folge: Bei bis zu acht Millionen Deutschen werden sie chronisch. Eine frühzeitige Bekämpfung der Ursachen und eine angemessene Akutbehandlung könnten dies verhindern.

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Schmerztherapie in der geriatrischen Onkologie

 

Von Prof. Dr. med. Roland Hardt,
Geriatrische Klinik - Geriatrische Schlaganfallstation St. Hildegardis-Krankenhaus - Katholisches Klinikum Mainz

 

München (10. Juli 2006) - Der demographische Wandel in der BRD beschert uns eine wachsende Zahl hoch betagter Mitbürger. Den meisten von ihnen ist als so genannter „3. Lebensabschnitt" eine Zeitspanne vergönnt, die sich durch relative Gesundheit, persönliche Autonomie und Lebensqualität auszeichnet. Der Gesundheitszustand eines heute 65-Jährigen darf als weitaus besser gelten als die eines 50-Jährigen noch in der Nachkriegszeit.

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Mangelernährung ist eine bei Krebspatienten häufig auftretende Komplikation

 

Berlin (2. Juni 2006) - Bei manchen Krebsarten sind bis zu 85 % der Patienten von einer Mangelernährung betroffen. Eine Mangelernährung beeinträchtigt das Ansprechen der Patienten auf die Therapie, erhöht die Häufigkeit von behandlungsassoziierten Nebenwirkungen und kann zur Verkürzung der Lebensdauer führen. Dabei kann eine möglichst frühzeitige Identifizierung von mangelernährten Patienten oder Patienten bei denen ein Risiko für Mangelernährung besteht und eine rechtzeitige Ernährungstherapie eine klinische Besserung fördern und die Prognose positiv beeinflussen. Eine parenterale Ernährung ist immer dann erforderlich, wenn der Patient auf oralem oder enteralem Weg nicht oder nicht ausreichend ernährt werden kann. Fettemulsionen, insbesondere die neuen Emulsionen mit ω-3 Fettsäuren (wie Lipidem von B. Braun), stellen eine entscheidende Säule in der parenteralen Ernährung von Krebspatienten dar. ω-3 Fettsäuren interferieren mit zahlreichen Mechanismen, die an der Pathogenese der Tumorkachexie beteiligt sind. Eine parenterale Ernährung ist mit All-in-one Systemen (wie Nutriflex Lipid von B. Braun) auch zu Hause einfach und sicher durchzuführen.

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Das Wichtigste ist die Gesundheit

Uwe Seeler kickte für die Diabetes-Aufklärung in Hamburg - „Gesünder unter 7“

 

Hamburg (1. Juni 2006) - Die bundesweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ kam am 1. und 2. Juni 2006 nach Hamburg in das Elbe-Einkaufszentrum. Mit dabei waren Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler sowie die Sportler und Diabetiker Dimo Wache, Torwart beim Fußball-Erstligisten FSV Mainz 05, und Eishockeystürmer Michael Hackert von den Frankfurt Lions. Die von sanofi-aventis und Partnern initiierte Aufklärungsaktion wurde am 23. März 2006 durch Aktionsschirmherr Uwe Seeler in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin eröffnet.

 

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Zahngesunde Ernährung in jedem Lebensalter

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter - Feste Kost macht feste Zähne

 

Eine ausgewogene, kauaktive Nahrung trägt dazu bei, die Zahn- und Mundgesundheit sowie die allgemeine Gesundheit langfristig zu erhalten. Photo: PhotoDiscMarburg (31. Mai 2006) - „Good Aging“ – dieses Schlagwort drückt gut aus, worum es beim Älterwerden geht: Die Erhaltung von Gesundheit und Fitness trotz steigender Lebensjahre. Eine gute Zahn- und Mundgesundheit trägt Wesentliches dazu bei. Mit konsequenter Zahn- und Mundhygiene und zahngesunder Ernährung kann jeder Mensch dafür selbst eine gute Grundlage schaffen. Der Lohn: Wohlbefinden und hohe Lebensqualität im Alter. Denn nicht das höhere Lebensalter an sich, sondern bestimmte Lebensumstände und Einflüsse schaden der Zahn- und Mundgesundheit. Dazu gehört zum Beispiel eine verminderte Speichelproduktion. Denn der Speichel ist außerordentlich wichtig für die Zähne, er übt verschiedene Schutzfunktionen aus: Er neutralisiert zahnschädigende Säuren, regeneriert die Zahnsubstanz mit Mineralien, transportiert Abwehrstoffe und trägt zur Selbstreinigung des Mundes bei. Im Alter geht die Speichelbildung häufig zurück, ausgelöst zum Beispiel durch Krankheiten wie Diabetes mellitus, Depressionen oder Autoimmun-Erkrankungen. Auch viele Arzneimittel verringern als Nebenwirkung die Produktion des Speichels, beispielsweise Herz-Kreislauf-Medikamente, Abführmittel, Antidepressiva oder entwässernde Mittel. Außerdem lässt oft das Durstempfinden nach, so dass viele ältere Menschen zu wenig trinken – dann steht zu wenig Flüssigkeit für die Speichelproduktion zur Verfügung.

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ASS / Dipiridamol ret. vs. ASS nach Schlaganfall

Esprit-Studie bestätigt Überlegenheit der Kombinationstherapie zur Sekundärprävention

 

Frankfurt am Main / Ingelheim (30. Mai 2006) - In der Sekundärprävention von Schlaganfall und TIA (transitorische ischämische Attacke) zeigt die Kombinationstherapie mit ASS und Dipyridamol eine signifikante Überlegenheit gegenüber der ASS-Monotherapie. Zu diesem Ergebnis kommt die nicht industriell gesponserte ESPRIT (1) -Studie (European/Australasian Stroke Prevention in Reversible Ischaemia Trial), die von Juli 1997 bis Dezember 2005 durchgeführt wurde. ESPRIT ergab innerhalb einer mittleren Beobachtungsdauer von 3,5 Jahren eine relative Risikoreduktion von 20 Prozent von ASS/DIP gegenüber ASS alleine hinsichtlich des kombinierten Endpunktes „vaskulärer Tod, nicht-tödlicher Schlaganfall, nicht-tödlicher Myokardinfarkt oder schwere Blutungskomplikation".

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Neues Weißbuch Diabetes:

Erste Datensammlung mit Experteneinschätzung zur Versorgungssituation Diabetes

Bertram Häußler, Ernst-Günther Hagenmeyer, Philipp Storz, Sandra Jessel: Weißbuch Diabetes in Deutschland - Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven der Versorgung einer Volkskrankheit, Thieme-Verlag 2006. 

Leipzig (25. Mai 2006) - „Fakten zur Diabetesversorgung sind bislang zwar in großer Zahl, aber in höchst unterschiedlicher Qualität, weit verstreut und nur ungenügend aufbereitet verfügbar", erklärt Prof. Dr. med. Eberhard Standl, Präsident der Deutschen Diabetes Union und des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (NAFDM). „Diese Lücke versucht das neue Weißbuch etwas zu schließen." Das „Weißbuch Diabetes in Deutschland ‑ Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven der Versorgung einer großen Volkskrankheit" liefert eine wissenschaftlich fundierte, systematische Zusammenfassung der aktuellen Versorgungssituation. Ein elfköpfiges Expertenforum hat darüber hinaus die Daten bewertet, eingeordnet und kritisch gewürdigt. So lassen sich Trends ausmachen, Handlungsperspektiven ableiten und Ziele formulieren. Das Weißbuch Diabetes bietet fundierte Daten und neutrale Orientierung für alle, die sich mit der gegenwärtigen und zukünftigen Versorgung der Volkskrankheit Diabetes auseinander setzen möchten.

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Symposium „Der diabetische Risikopatient` bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 25. Mai 2005 in Leipzig

 

Typ 2-Diabetiker: Hochrisikopatienten auf mehreren Ebenen

 

Leipzig (25. Mai 2006) - Typ 2‑Diabetiker sind in der Praxis unbedingt als Hochrisikopatienten zu behandeln. Sie brauchen eine adäquate antidiabetische Therapie, welche die enorme kardiovaskuläre Gefährdung mitberücksichtigt. Sie brauchen aber auch eine adäquate Therapie der Begleiterkrankungen und Risikofaktoren, welche ihrerseits die besondere Stoffwechselsituation berücksichtigt und möglichst sogar günstig beeinflusst.

Die kardiovaskuläre Morbidität und auch Mortalität ist bei Patienten mit Typ 2‑Diabetes gegenüber Nicht‑Diabetikern um ein Vielfaches erhöht und 75 Prozent der Typ 2‑Diabetiker versterben letztlich an einem Myokardinfarkt. Das exzessiv erhöhte kardiovaskuläre Risiko beim Typ 2‑Diabetes muss in der Praxis unbedingt berücksichtigt werden, wenn Diabetiker zu behandeln sind. „Typ 2‑Diabetiker sind stets Hochrisikopatienten", berichtete Professor Dr. Matthias Leschke aus Esslingen bei einem Satellitensymposium bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig. Die kardiovaskuläre Gefährdung beschränkt sich nach seinen Worten nicht allein auf den manifesten Diabetes sondern ist auch bei der gestörten Glukosetoleranz schon vorhanden.

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Diabetestherapie mit Insulinanaloga:

Bessere Stoffwechselkontrolle, weniger Hypoglykämien

 

Leipzig/Frankfurt am Main (24. Mai 2006) ‑ Ziel einer guten Insulintherapie ist es, den physiologischen Verlauf des körpereigenen Insulins so weit wie möglich nachzuahmen. Die Insulinanaloga wurden speziell mit dieser Zielsetzung entwickelt und tragen dem Anspruch einer physiologischen Insulinbehandlung besser Rechnung als alle bisher verfügbaren Insuline, so die Meinung der Experten auf der Pressekonferenz „Zeitbombe Typ-2-Diabetes: Neues zur Therapie mit Insulinanaloga" im Rahmen der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig. Das kurzwirksame Insulinanalogon Insulinglulisin (Apidra®) und das langwirksame Analoginsulin Insulin glargin (Lantus®) erweitern durch ihre Vorteile die therapeutischen Möglichkeiten bei Diabetes.

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LifeScan-Symposium zur 41. Jahrestagung der DDG:

Praxisrelevanz der postprandialen Blutglukose Neue Evidenzen und aktuelle Empfehlungen

 

Leipzig (24. Mai 2006) ‑ Die große Bedeutung postprandialer Blutglukosewerte für die Therapie des Diabetes mellitus wurde in der Vergangenheit unterschätzt, Nüchternglukose und HbA1c-Wert galten als entscheidende Zielwerte. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus zahlreichen jüngeren Studien wurde die postprandiale Blutglukose in den neuen Guidelines der International Diabetes Federation (IDF) jetzt als drittes Therapieziel für Typ 2-Diabetes festgelegt.

LifeScan, Experte und Partner in der Blutzuckerselbstkontrolle mit Sitz in Neckargemünd, veranstaltete im Rahmen der diesjährigen DDG‑Tagung in Leipzig ein Satellitensymposium zu diesem Thema. Anerkannte Diabetesexperten aus Forschung und Praxis stellten neue Evidenzen und Empfehlungen vor und betonten den belegten Einfluss postprandialer Hyperglykämien auf die Entstehung diabetesbedingter Folgeerkrankungen und Spätkomplikationen. LifeScan reagierte auf das neue Therapieziel auch mit der Erweiterung seiner bewährten Messtechnologie: Das neue Blutzuckermesssystem OneTouch® Ultra® 2 ermöglicht Diabetespatienten unter anderem das spezifische Markieren präund postprandialer Blutglukosewerte.

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„Gesünder unter 7"

Uwe Seeler, Johann Lafer und Thomas Fuchsberger für eine bundesweite Diabetes-Aufklärung in Deutschland

 

Frankfurt am Main (5. Mai 2006) ‑ Mit einem feierlichen Banddurchschnitt durch FußballLegende Uwe Seeler wurden am 23. März die bundesweiten Diabetes‑Aktionstage „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" von sanofi‑aventis und Partnern in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin eröffnet. Ebenfalls dabei: die prominenten Diabetiker Dimo Wache (Torwart FSV Mainz 05) und Thomas Fuchsberger (Sohn von Joachim „Blacky" Fuchsberger). Der Auftakt war ein voller Erfolg. Das allgemeine Interesse an der Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes in Berlin war riesengroß. Auch für die sechs weiteren Termine in Nürnberg, Leipzig, Neunkirchen, Bremen, Köln und Hamburg hat sanofi‑aventis spannende Aktivitäten geplant. Drei Schwerpunktthemen stehen im besonderen Fokus: Ernährung, Sport und Reisen mit Diabetes. Für alle drei Themen konnten prominente Experten zum Teil selbst Diabetiker ‑ gewonnen werden.

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