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22 | 03 | 2017
Pflege
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Überaktive Blase

Hohe Patientenzufriedenheit mit transdermalem System

 

Frankfurt am Main (29. März 2006) - Als Syndrom der überaktiven Blase (OverActive Bladder = OAB) wird ein Symptomkomplex aus imperativem Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, erhöhter Miktionsfrequenz (Pollakisurie) und zumeist auch nächtlichem Wasserlassen (Nykturie) definiert. Grundsätzlich kann die auf einer Detrusorinstabilität oder Detrusorhyperreflexie beruhende Dranginkontinenz medikamentös erfolgreich behandelt werden. Als Mittel der Wahl gelten heute Anticholinergika, die durch Blockade der Muskarinrezeptoren eine Hemmung der Detrusoraktivität bewirken.

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Weil es unter die Haut geht

Experten empfehlen Einmalverwendung von Insulinpen-Nadeln

 

Der Gebrauch einer Pennadel hinterläßt Spuren: verbogene Spitze mit GewebeanhaftungenDresden (28. Februar 2006) - Moderne Insulinpen-Nadeln sind Einwegprodukte und speziell auf die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes abgestimmt. Dennoch verwenden vor allem in Deutschland die meisten insulinpflichtigen Diabetiker Injektionsnadeln für ihren Pen mehrfach. Wenigen ist bewußt, welches Risiko sie dabei eingehen.

Die Nadeln können stumpf werden, sich verbiegen oder verstopfen. Hautreste und Bakterien bleiben an ihnen hängen. Die Folgen: kleine Verletzungen und Gewebeveränderungen, die Gefahr von Infektionen sowie Ungenauigkeiten bei der Insulinzufuhr, die unerwünschte und unkalkulierbare Blutzucker-schwankungen verursachen können. Dies will die Aktion „Weil es unter die Haut geht“ ändern. Gegründet vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe e.V. (VDBD) und den Unternehmen BD, Novo Nordisk und Ypsomed, hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, über den richtigen und hygienischen Umgang mit Insulin-Injektionsnadeln aufzuklären. Nur die Einmalverwendung von Pen-Nadeln gewährleistet eine aus medizinischer Sicht hygienische, sichere und wirksame Insulinversorgung. Diese wichtige Rolle der Pen-Nadeln für eine optimale Insulinbehandlung wird noch immer von vielen Betroffenen unterschätzt.

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Damit die Chemotherapie nicht zur Qual wird

Was die Ärzte heute gegen Übelkeit und Erbrechen tun können

 

Berlin (24. März 2006) - Sie gehören zu den Nebenwirkungen, vor denen sich Krebskranke bei einer Chemotherapie ganz besonders fürchten: Starke Übelkeit und häufiges Erbrechen. Besonders belastend sind die verzögert auftretenden Beschwerden, die den Patienten über mehrere Tage quälen können. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade diese Nebenwirkungen von vielen Ärzten unterschätzt werden; möglicherweise weil sie bei einer ambulanten Therapie erst zuhause auftreten.

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Therapeutische Konsequenzen: Mono - Poly oder Stratego?

Wie neuropathisch sind chronische Schmerzen?

 

Von Prof. Dr. Dr. Thomas R. Tölle, München

 

Frankfurt am Main (23. März 2006) - Nach der Definition der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP) wird von neuropathischem Schmerz dann gesprochen, wenn eine Läsion oder Dysfunktion des zentralen oder peripheren Nervensystems die Ursache der Schmerzen darstellt. Die Klassifikation neuropathischer Schmerzen beruht unter anderem auf einer Einteilung nach der Krankheitsentität, der Beschreibung der anatomischen Verteilung sowie dem Nachweis pathohistologischer Veränderungen.

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„HerzProtect“ - Eine bundesweite Aufklärungskampagne

Risiko erkennen

 

Leipzig (10. März 2006) - Die bundesweite Aufklärungsaktion zu Herzinfarkt und Schlaganfall „HerzProtect – Wissen hilft Schützen“ wurde im Einkaufszentrum Nova Eventis bei Leipzig eröffnet. „HerzProtect“ ist eine Initiative der Bayer HealthCare AG in Kooperation mit der World Heart Federation, der Deutschen Sport-Hochschule Köln und der Medical Tribune. Von März bis November 2006 tourt „HerzProtect“ durch mehr als 20 Einkaufszentren in Deutschland.

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Parkinson-Pflaster Neupro® - hautnah am Parkinson-Patienten

 

Düsseldorf (10. März 2006) - Die Parkinson-Therapie wird für viele in Zukunft leichter. Schwarz Pharma erhielt die europäische Zulassung für das Parkinson-Pflaster Neupro® für die Monotherapie des idiopathischen Morbus Parkinson. Der nonergoline Dopamin-Agonist Rotigotin wird kontinuierlich aus dem Matrix-Pflaster freigesetzt und über die Haut aufgenommen. Dies führt zu stabilen Plasmaspiegeln und damit zu kontinuierlicher Rezeptor-Stimulation. Parkinson-Patienten im Frühstadium profitieren von dieser konstanten Freisetzung des Wirkstoffs und brauchen sich weniger mit komplizierten Einnahme-Schemata für Tabletten auseinanderzusetzen. Dazu kommt, daß eine Reihe von Parkinson-Patienten Schluck-Beschwerden und eine Verzögerung der gastrointestinale Passage haben, die durch die Applikation des Parkinson-Pflasters umgangen werden.

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Antibiotikahaltige Knochenzemente reduzieren das Infektionsrisiko in der Endoprothetik

 

Von Prof. Dr. med. Hans-Ulrich Langendorff, Dortmund

 

Wehrheim/Ts. (7. März 2006) - In Deutschland werden jährlich ca. 180.000 Hüftendoprothesen, ca. 50.000 Knie- und 6.000 Schulterprothesen implantiert und dies mit steigender Tendenz. Die wesentlichen Indikationen für derartigen Gelenkersatz stellen zum Einen die Verschleißer­scheinungen der Gelenke, zum anderen, insbesondere bei Hüft- und Schulterprothesen, Frakturen des älteren Menschen dar. Die Typenvielfalt derartiger Prothesen geht in Deutschland in die Hunderte – weltweit werden es über 1.000 sein. Der Grund für diese Typenvielfalt liegt neben den wirtschaftlichen Interes­sen der Industrie vor allem darin begründet, durch Verbesse­rungen des Prothesendesigns die Überlebensrate der Prothe­sen zu erhöhen.

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So wichtig wie Knochen und Zement

PALACOS®-Hersteller überwacht Qualität und Sicherheit wie bei Arzneimitteln

 

Hanau (7. März 2006) - In der Endoprothetik ist die feste und sichere Verankerung der Endoprothese im Knochen der Garant für eine lange Lebens­dauer und eine gute Funktio­nalität der Prothese. Darüber hinaus dient Knochenzement auch als Träger­material für pharmazeutische Wirkstoffe, z.B. Antibiotika. Das Herstellungs-Verfahren von Knochenzemen­ten ist kom­pliziert und bedarf hoher Präzision. „Geringste Abweichung­en der Zementqualität, Zementmischung und Applikation führen zu veränderten Eigenschaften, die die Standfestigkeit der Prothese erheblich beeinflussen“ so der Dortmunder Unfallchirurg Prof. Dr. Hans-Ulrich Langendorff anlässlich eines Pressegesprächs. Um für den Einsatz in der Klinik eine konstante Qualität und Sicherheit zu gewähr­leisten, setzt Heraeus Medical seit 47 Jahren auf sein bewährtes Verfahren. Auch wenn Knochenzement ein Medi­zinprodukt ist, wird er vom Hersteller Heraeus Medical aufgrund der hohen klini­schen Anforderung wie ein Arznei­mittel überwacht und das seit Jahrzehnten. Klinische Studien belegen vielfach die gute Verträglichkeit der Knochenzemen­te und die lange Standzeit der Implantate. Der Heraeus Knochenzement PALACOS® gilt als Golden Standard in der zementierten Endoprothetik.

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Neue Chancen in der HIV-Therapie

Aktuelle Studienergebnisse mit Fuzeon®

 

Berlin (20. Februar 2006) - Dank der Fortschritte in der Arzneimitteltherapie der HIV-Infektion konnte in den letzten Jahren die Sterblichkeit HIV-infizierter Menschen deutlich gesenkt werden. Aufgrund von Unverträglichkeiten und der Entwicklung von Resistenzen stellt die Therapie vorbehandelter Patienten jedoch immer noch eine große Herausforderung dar. Diese HIV-Patienten können jetzt hoffen. Eine neue Therapiestrategie mit Enfuvirtid (Fuzeon®) bietet ihnen verbesserte Behandlungsmöglichkeiten: Unter dem neuen Therapieregime ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Viruslast unter die Nachweisgrenze gesenkt wird, doppelt so hoch. Aktuelle Studiendaten von mehr als 2.500 therapieerfahrenen HIV-Patienten zeigen das.

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BONE-EVA Studie: Kosten der Osteoporose in Deutschland

Unterversorgung belastet Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem

 

 

Berlin (14. Februar 2006) - Osteoporose-Patienten werden in Deutschland nicht adäquat behandelt. Das ist das Ergebnis der in Berlin vorgestellten BONE-EVA Studie, die zum ersten Mal ein vollständiges Bild der Epidemiologie, Therapie und der Kosten der Osteoporose in Deutschland zeichnet. Danach werden weniger als 10 Prozent der Osteoporose-Patienten mit Bisphosphonaten behandelt, dem geltenden Therapiestandard. Folge der gravierenden Unterversorgung sind mehr als 300.000 Knochenbrüche jährlich und damit verbunden Krankheitskosten in Höhe von 5,4 Mrd. Euro. „Osteoporose gehört damit zu den teuren Volkskrankheiten wie Diabetes oder ischämische Herzkrankheiten, für die jährlich 5,1 bzw. 7 Mrd. Euro ausgegeben werden“, wie Professor Dr. Bertram Häussler, Direktor des IGES im Rahmen der Pressekonferenz in Berlin berichtet.

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Position analgetisch wirksamer Substanzklassen in der Therapie von Gelenkschmerzen

NSAR oder nicht NSAR…?

 

Von Dr. med. Wolfgang W. Bolten

 

München (31. Januar 2006) - Für die medikamentöse Behandlung von Gelenk- und Bewegungsschmerzen stehen unterschiedliche Wirkstoffklassen zur Verfügung, die sich in ihrer Wirksamkeit, Verträglichkeit und therapeutischen Zielrichtung zum Teil erheblich unterscheiden. Aufgrund ihrer antiphlogistischen Potenz sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) häufig unverzichtbar.

Paracetamol kann als Analgetikum der ersten Wahl in der medikamentösen Langzeit-Schmerztherapie eingesetzt werden. Ihm fehlt jedoch eine antiphlogistische Wirkung. Auch die analgetische Wirksamkeit ist im praktischen Einsatz bei mittleren bis starken Schmerzen häufig nicht ausreichend. In hoher Dosierung > 4g/Tag ist Paracetamol lebertoxisch.

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Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ in der Deutschen Diabetes-Stiftung - Öffentlichkeits für Risikopatienten, ihre Ärzte sowie politische Entscheidungsträger

 

Von Univ.-Prof. Dr. Diethelm Tschöpe

 

Berlin (2. Dezember 2005) - Die Volkskrankheit Diabetes nimmt ständig, in letzter Zeit sogar exponentiell zu. Unterschiedliche Quellen, unterschiedliche Sichtweisen, gleiches Ergebnis. Neu ist allerdings die vor allem aus ökonomischer Perspektive vorrangig gewordene Betrachtung, daß es neben den sozialen und medizinischen direkten Belastungen der Zuckerkrankheit vor allem darum gehen muß, die immensen Kosten, die mit der Behandlung von Komplikationen verbunden sind, zu beherrschen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Schäden an den Blutgefäßen. Während früher die Mikroangiopathie und die hierdurch bedingten Organschäden im Mittelpunkt des Bewußtseins sowohl der Ärzte als auch der Patienten mit Diabetes standen, verschiebt sich dieses Bewußtsein zunehmend auf dem Boden der Erkenntnis, daß es vor allem Herzinfarkt, Schlaganfall und Verschlüsse der Beinarterien sind, die Patienten mit Diabetes mellitus tödlich bedrohen. Herausragendes Problem: Die Zuckerkrankheit wird nicht bemerkt, Gefäßveränderungen, die schließlich zum Infarkt führen können, leider auch nicht.

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Gute Blutdrucksenkung gepaart mit günstigen Begleitwirkungen auf den Glukose- und Lipidmetabolismus sowie die Nieren


Telmisartan bei der Therapie der Hypertonie

 

Berlin (24. November 2005) - Die Hypertonie entwickelt sich meist auf dem Boden eines metabolischen Syndroms. Besonders günstig sind bei der Therapie deshalb Wirkstoffe wie das Telmisartan, die sich nicht nur durch eine ausgeprägte Senkung des systolischen und des diastolischen Blutdrucks sowie der Blutdruckamplitude auszeichnen sondern zugleich auch den Glukose- wie auch den Lipidmetabolismus günstig beeinflussen, so das Fazit bei einem Satellitensymposium anläßlich der Hochdruckligatagung in Berlin.

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Fallbeispiele aus Seniorenheimen

Stark gegen Mangelernährung

 

Von Bernd Neumann

 

Düsseldorf (17. November 2005) - Unter dem Motto „Essen ist Mittelpunkt im Heimalltag“ suchte das Unionhilfswerk Berlin (UHW) nach einem Partner, der für Senioren ein maßgeschneidertes Versorgungsprogramm  anbieten kann. Im Rahmen einer Ausschreibung fiel die Entscheidung auf

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Schichtarbeiter-Syndrom

Was ist das Schichtarbeiter-Syndrom?

Hamburg (24. Oktober 2005) - Das Schichtarbeit bedingte Syndrom ist eine Schlafrhythmusstörung, die durch die Arbeit zu wechselnden Tageszeiten (Früh-, Spät- und Nachtschicht) oder zu konstant ungewöhnlicher Zeit (Dauernachtschicht) hervorgerufen wird. Entsprechend der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin ist es als eine schichtarbeitbedingte „Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus“ (ICD-10 Ziffer G47.2) definiert. Charakteristisch für das Schichtarbeiter-Syndrom sind das Unvermögen, zur gewünschten Zeit schlafen zu können sowie eine exzessive Schläfrigkeit während der Arbeitszeit.

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Schichtarbeiter-Syndrom: Ein Leben gegen die innere Uhr

Mit Vigil® exzessive Schläfrigkeit erfolgreich behandeln

Hamburg (24. Oktober 2005) - Die deutsche Zulassungsbehörde (BfArM) hat jetzt die Zulassung für Modafinil (Vigil®) zur Behandlung exzessiver Schläfrigkeit in Verbindung mit einem mittelschweren bis schweren chronischen Schichtarbeiter-Syndrom erteilt. Damit steht ein Medikament zur Verfügung, welches die Müdigkeit bei Nachtarbeitern reduziert und somit Konzentrationsstörungen und die Unfallgefahr verringert.

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Opioide in der klinischen Schmerztherapie

Der typische Klinikpatient

 

Von Dr. Uwe Junker

 

Bremen (21. Oktober 2005) - Die Therapie chronischer Schmerzen sollte nach den Grundsätzen des 1986 in Genf von der WHO verabschiedeten Stufenschemas erfolgen: Die medikamentöse Analgesie erfolgt in aller Regel durch Kombination eines mittelstarken oder starken Opioid-Analgetikums mit einem Nichtopioidanalgetikum und ggf. einem so genannten Ko-Analgetikum (z.B. Antikonvulsiva bei neuropathischer Schmerzkomponente). Spezielle invasive Verfahren werden ggf. indikationsbezogen zusätzlich angewandt.

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Magellan®-Verfahren im klinischen Alltag einfach durchführbar

Beschleunigte Wundheilung bei diabetischem Fußsyndrom

 

Magellan(R)-Technologie von MedtronicBad Oeynhausen (13. Oktober 2005) - Chronische Ulzera – insbesondere das diabetische Fußsyndrom – verursachen im öffentlichen Gesundheitssystem erhebliche Kosten und beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Konventionelle Behandlungsoptionen, also Druckentlastung, Verbände, Antibiotika, chirurgische Therapie und Förderung der Nährstoffzufuhr, sind bei schlecht heilenden Wunden nur begrenzt wirksam.

Der Einsatz von autologem Thrombozyten-reichem Plasma (PRP, platelet-rich-plasma), gewonnen mit Hilfe des Thrombozytenseparators Magellan® von Medtronic, kann die Wundheilung bei Patienten mit Wundheilungs-Störungen deutlich verbessern. Hiervon können insbesondere Patienten mit Diabetes mellitus profitieren. Dies zeigen die positiven Ergebnisse der Behandlung von chronischen Wunden, die im Rahmen eines Pressegespräches in Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ) präsentiert wurden. Die Behandlung mit autologem PRP zur Wundheilungsbeschleunigung ist ein etabliertes, gut verträgliches Verfahren in der Chirurgie und zeigt sich als gute Option bei der Therapie von chronischen Wunden, insbesondere beim diabetischen Fußsyndrom“, sagte Univ.-Prof. Dr. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums.

 

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Wenn Schlafen zur Krankheit wird

Müde  statt munter

 

Zwei Drittel aller Narkolepsie-Patienten können nachts nicht durchschlafen. Sie wachen häufig auf und liegen lange wach. Photo:Bilderbox, A-TheningBerlin (12. Oktober 2005) - Oft werden sie als Faulpelze oder Schlafmützen abgestempelt, weil sie ständig übermüdet wirken und in den unpassendsten Momenten einfach einschlafen. Daß die Betroffenen aber unter der ernst zu nehmenden Krankheit Narkolepsie leiden, wird nur selten erkannt. Dabei gibt es dank aktueller Forschungsergebnisse mittlerweile neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern können. Darauf machte die Deutsche Narkolepsie Gesellschaft e.V. (DNG) in Berlin aufmerksam. Die Selbsthilfe-Organisation setzt sich seit 25 Jahren für die Belange der Betroffenen ein.

 

Zwar zähle Narkolepsie mit schätzungsweise 40.000 Patienten in Deutschland zu den seltenen Erkrankungen, sagte Buchautorin und Moderatorin Amelie Fried, doch gehe man von einer Dunkelziffer von mehr als 80 Prozent aus. Eine Narkolepsie-Erkrankung beginnt meist langsam und schleichend. Aus diesem Grund wird sie oft erst nach jahrelangem Krankheitsverlauf diagnostiziert.

 

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