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Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH)

Kölner Konsensus-Konferenz plädiert für frühe Kombinationstherapie nach Risikostratifizierung

Mannheim (20. April 2017) - Die Einführung der Risikostratifizierung gilt als eine der wesentlichen Neuerungen der aktualisierten ESC-/ERS-Leitlinien zur pulmonalen Hypertonie (PH) [1]. Das bestätigen auch die Experten-Empfehlungen der 2. Kölner Konsensus-Konferenz [2], die die Leitlinien unter klinisch-praktischen sowie unter länderspezifischen Aspekten kommentieren. „Die individuelle Risikoabschätzung ist für die Prognoseeinstufung und die Therapieplanung bei PAH ein wesentliches Werkzeug“, so Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln anlässlich eines Meet-the-Expert-Gesprächs von Actelion Deutschland.

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Pulmonal (arterielle) Hypertonie (P(A)H)

Auffälligkeiten bei EKG und BNP/NT-proBNP bringen erste wichtige Hinweise

Mannheim (20. April 2017) - Der Patient klagt über Belastungsdyspnoe – die Verdachtsdiagnosen Asthma, COPD oder Linksherzerkrankung liegen auf der Hand. Aber was ist, wenn etwas ganz anderes - eine pulmonal (arterielle) Hypertonie (P(A)H) - dahinter steckt? Zwar ist die Erkrankung selten, doch sind Diagnosezeiträume von knapp drei Jahren eindeutig zu lang. Denn die PH ist eine progressive Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität. „Meist wird die Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium gestellt. Hier müssen wir schneller werden, denn für die PAH haben wir mittlerweile ein großes Portfolio spezifischer Medikamente an der Hand, die sich gut und frühzeitig miteinander kombinieren lassen“, appelliert Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln bei einem „Meet-the-Expert-Gespräch“ von Actelion Deutschland.

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Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Parkinson: die Krankheit an der Wurzel packen

Berlin (11. April 2017 ) – Die Parkinsontherapie steht am Beginn einer neuen Ära. Jüngste Erfolge der Forschung rücken Therapien in sichtbare Nähe, die nicht nur die Symptome lindern, sondern den Krankheitsprozess beeinflussen. Gelingt es, das Nervensterben zu hemmen, wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heilung. Dies berichten Experten der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG), einer Schwerpunktgesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April. „Die Lebenserwartung von Menschen mit Parkinson ist heutzutage weitgehend normal, trotz Einsatz aller derzeit verfügbaren Mittel kommt es aber bei vielen Betroffenen im Langzeitverlauf zu schweren Behinderungen“, sagt Prof. Dr. Jens Volkmann, erster Vorsitzender der DPG, auf der heutigen Pressekonferenz. Mit der Entwicklung von krankheitsmodifizierenden Therapien bekommt jetzt die Früherkennung des Parkinson eine große Bedeutung, da die Behandlung möglichst beginnen sollte, bevor der Patient sichtbar erkrankt. In Deutschland und international werden derzeit innovative Therapieansätze erforscht, die Parkinson an der Ursache therapieren und den Nervenzelluntergang aufhalten sollen. Allein in Deutschland wartet eine Viertelmillion Menschen auf neue Therapien.

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Laborstudie

Väterliche Ernährung wirkt sich auf geistige Fitness der Nachfahren aus

  • Übermäßiger Konsum mancher Nahrungsergänzungsmittel könnte demnach generationsübergreifend unerwünschte Wirkungen haben

Bonn (4. April 2017) - Der Lebensstil des Vaters beeinflusst die kognitiven Fähigkeiten der Nachkommen – zumindest bei Mäusen. Werden männliche Nager mit einer Folsäure-, Methionin- und Vitamin-B12-reichen Kost gefüttert, schneiden ihre Nachkommen in Gedächtnistests relativ schlecht ab. Das konnten Wissenschaftler des DZNE nun zeigen. Die Diät beeinflusst demnach sogenannte epigenetische Muster des Erbguts und diese Umprogrammierung überträgt sich teilweise über die Spermien auf die nächste Generation. Ein Hinweis darauf, dass die Einnahme hoher Konzentrationen derartiger Methylspender auch beim Menschen – zum Beispiel durch den übermäßigen Konsum von Energy-Drinks oder Folsäure-Tabletten – Nebenwirkungen haben kann. Dan Ehninger und Forscherkollegen berichten darüber im Fachjournal „ Molecular Psychiatry “.

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Wichtig ist eine aktive Lebensführung ohne einseitige Diäten und strikte Reglementierungen

Teilhabe: Der Schlüssel zur Gesundheit im Alter

Berlin (4. April 2017) - Die meisten Menschen hierzulande haben gute Chancen, gesund altern zu können. Voraussetzung ist jedoch, gesundheitsschädigendes Verhalten weitgehend zu vermeiden und insgesamt ein gesundes, aktives Leben zu führen. Dazu müssen nach Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Bad Elster, keine zwanghaft restriktiven Regeln eingehalten werden. Wichtig ist vielmehr eine allgemein ausgewogene Ernährung ohne Fehlversorgungen und Mangelerscheinungen, ausreichende Bewegung und eine Lebensführung, die schon früh darauf abzielt, auch im Alter am gesellschaftlichen Leben möglichst unbeeinträchtigt teilhaben zu können. Dies berichtete Professor Resch, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Bad Elster, anlässlich der 24. Aachener Diätetik Fortbildung des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED).

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Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt - Diabetes ins Bild gesetzt. Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern. Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt

Diabetes ins Bild gesetzt

                                    • Live mitgezeichnet: Was Experten und Besucher zum Thema Diabetes bewegt, hielt ein Live-Zeichner in Wort und Bild fest

Frankfurt am Main (3. April 2017) - Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern.

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Diabetes Mediendialog 2017

Diabetes 4.0 – Vernetzte Daten für eine verbesserte Therapie

Hohenkammer (31. März 2017) - Die Digitalisierung ist die nächste große Chance auf eine nachhaltige Verbesserung der Diabetes Versorgung. Durch eine neue Verknüpfung und Nutzung von Diabetesdaten kann sie dazu beitragen, Zeit und Kosten zu sparen und damit mehr Platz für das Wesentliche in der Praxis zu schaffen: den Patienten und die Verbesserung seiner Therapie. Darüber war sich das interdisziplinäre Expertenteam beim Diabetes Mediendialog 2017 auf Schloss Hohenkammer einig. Konsens herrschte auch darüber, dass auf dem Weg zu einer Diabetes Versorgung 4.0 noch zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen sind. So erfordern neue Technologien nicht nur neues therapeutisches Denken, sondern auch die entsprechenden Infrastrukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Bei aller Digitalisierung sei es aber wichtig, die Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: Ärzte und Patienten brauchen Werkzeuge, die sie motivieren und die Therapie im Alltag erleichtern, so die Experten.

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Fakten versus Mythen

Aspirin neu entdecken: Mehr als nur ein Kopfschmerzmittel

  • Die Legenden rund um Aspirin haben wenig mit der Realität zu tun
  • Schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung bei gleichzeitig guter Verträglichkeit

Leverkusen (30. März 2017) – Über 100 Jahre auf dem Markt und fast weltweit bekannt – Aspirin bietet ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Mythen. „Aspirin verursacht oft schwere gastrointestinale Nebenwirkungen“ ist einer der bekanntesten. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt, dass diese und andere weit verbreitete Legenden rund um das bewährte Arzneimittel wenig mit der Realität zu tun haben. Heute weiß man: Aspirin ist nicht nur gut verträglich, sondern auch gut wirksam und dank innovativer Galenik besonders schnell in der Anflutung.

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Opioide

Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

Frankfurt am Main (24. März 2017) – In Deutschland leben etwa 12 bis 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen.(1) Neben Nerven- und Tumorerkrankungen als Ursache ist bei einem Großteil der Bewegungsapparat betroffen, etwa durch rheumatische Beschwerden, Osteoporose oder entzündliche Gelenkerkrankungen.(2,3) Chronische Schmerzen werden heute multimodal behandelt. Über den Einsatz von starken Opioiden im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie berichtete Dr. Sabine Hesselbarth, Regionales Schmerz- und PalliativZentrum DGS Mainz, auf einem Pressegespräch von Mundipharma anlässlich des 28. Deutschen Palliativ- und Schmerztags in Frankfurt am Main.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017

Cannabinoide in der Medizin – Patienten profitieren von der neuen Gesetzgebung

Frankfurt am Main (24. März 2017) – Ein neues Gesetz, das der Deutsche Bundestag im Januar verabschiedet hat, erlaubt Ärzten seit 10. März 2017, Cannabinoid-haltige Arzneien zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen zu verschreiben. Von dieser neuen Regelung sollen schwerkranke Menschen profitieren, insbesondere auch Schmerzpatienten. „Wir begrüßen das neuen Gesetz sehr“, erklärt DGS-Vizepräsident Dr. Johannes Horlemann bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages.

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Opioid-induzierte Obstipation in der Schmerztherapie

Zielgerichtete Therapie mit Moventig (Naloxegol)

Frankfurt am Main (23. März 2017) – Schmerzen treten bei bis zu 70 % der Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen und bei etwa 65 % der Patienten mit nicht-malignen Erkrankungen auf.1 In der Therapie kommt Opioiden eine zentrale Rolle zu.2 Als häufigste Komplikation der Opioid-Therapie kann die Opioid-induzierte Obstipation (opioid induced constipation, OIC) auftreten. Erstmaßnahmen wie der Einsatz herkömmliche Laxanzien zur Linderung einer Obstipation sind bei der OIC aufgrund anderer pathogenetischer Mechanismen kaum wirksam und führen oftmals zu keiner ausreichenden Linderung der Beschwerden.3-5 Daher versucht jeder vierte mit Laxanzien versorgte Patient, die OIC durch Dosisreduktion, seltenere Einnahme oder Absetzen des Opioid die Obstipationssymptomatik zu mildern und nimmt damit eine schlechte Schmerztherapie in Kauf.6 Hier bietet Moventig® (Naloxegol), der erste oral verfügbare Vertreter der Stoffklasse der peripher wirkenden μ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten (PAMORA), eine Möglichkeit, die OIC ursächlich zu behandeln.7

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Analoges Basalinsulin möglichst nahe an der Physiologie

Toujeo®: Weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (17. März 2017) - „ Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ein Basalinsulin benötigen, ermöglicht Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml) eine effektive Blutzuckerkontrolle, die im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) mit einem geringeren Risiko für Unterzuckerungen – insbesondere während der Nacht – assoziiert ist,“ erklärte Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München.1,*

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Chance für bessere Versorgung Schwerkranker

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung

Berlin (16. März 2017) – Am 10. März 2017 ist die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Durch die vieldiskutierte Gesetzesmodifikation sind medizinische Cannabisextrakte und getrocknete Cannabisblüten nun verkehrs- und verschreibungsfähig und können im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Die Fachgesellschaften begrüßen diese Gesetzesänderung und sehen darin eine Reformierung der Cannabinoidtherapie für schwerkranke Patienten.

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DBfK

Bleibt Gender-Gerechtigkeit im Gesundheitswesen nur eine Vision?

Berlin (7. März 2017) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des morgigen Weltfrauentags auf nach wie vor gravierende Gender-Ungerechtigkeiten hin. Im September 2016 hat die WHO High-Level Commission on Health Employment and Economic Growth in einem Grundsatzpapier alle nationalen Regierungen zu Investitionen in Gesundheitspersonal aufgefordert. Eine der zentralen Forderungen lautet: „Maximize women`s economic participation and foster their empowerment through institutionalizing their leadership, adressing gender biases and inequities in education and the health labour market, and tackling gender concerns in health reform processes.“ Dahinter steckt die Erkenntnis, dass nachhaltige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sowie stabiles Wirtschaftswachstum weltweit vor allem der Leistung und dem Potenzial von Frauen zu verdanken sind.

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Diabetesmanagement aus Deutschland

Apidra®: Schnelles Analoginsulin

Frankfurt am Main (24. Februar 2017) - „Schnell wirkende Insuline sollten eine bestmögliche Abdeckung des postprandialen Insulinbedarfs ermöglichen“, erklärte Professor Dr. Thomas Forst, Mainz,* und ergänzte: „Insulinglulisin (Apidra®) flutet schnell an und sorgt so für eine schnelle und effektive Reduktion der postprandialen Hyperglykämie.“1,2

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Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD)

An Demenz kann man auch persönlich wachsen

Witten (23. Februar 2017) - Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind Schwerpunkte in dem aktuellen Forschungsnewsletter des DZD. In einer umfangreicheren Literaturstudie geht es um die Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, also zum Beispiel das Streben nach Freude und Vergnügen bei gemeinsamem Kochen, Spazierengehen, Musik hören, Lesen, Spielen und auch durch Kunst. Im Wesentlichen bilden also das soziale Umfeld und die Aktivitäten, die in diesem Umfeld stattfinden, wichtige stabilisierende Faktoren bei einer Demenz.

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Satellitensymposium im Rahmen des 27. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen

Roundtable Patient-Centred Care: Fallbesprechung zum souveränen Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir

Bremen (16. Februar 2017) - Bis neue Vorgaben einer Leitlinie in der Praxis verlässlich umgesetzt werden, bedarf es Zeit, Übung und des Zusammenspiels aller Beteiligten – so das einhellige Urteil der Teilnehmer des Roundtable von Orion Pharma im Rahmen des 27. Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen. Anhand der Vorstellung aktueller Kasuistiken wurde deutlich, mit welchen Hürden in der täglichen Praxis zu rechnen ist und wie mit diesen, unter Berücksichtigung der aktuellen deutschen S3-Leitlinie1 zu Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin, zielführend umgegangen werden kann. Eine wertvolle Unterstützung für ein effektives PAD-Management leistet hierbei der Alpha-2-Agonist Dexmedetomidin (dexdor®), unter dessen Therapie ein signifikant hoher Anteil an Patienten auf den idealen RASS-Zielbereich von -1 bis 0 eingestellt werden kann2.

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TYP-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Vorerkrankung

Jardiance® jetzt auch zur Reduktion der kardiovaskulären Mortalität bei Typ-2-Diabetes

  • Die Europäische Kommission hat eine Neufassung der bestehenden Zulassung von Jardiance® (Empagliflozin) genehmigt.
  • Jardiance® kann damit bei Typ-2-Diabetes sowohl zur Reduktion des Blutzuckers als auch zur Senkung des kardiovaskulären Risikos angewendet werden.
  • Empagliflozin konnte das relative Risiko der kardiovaskulären Mortalität um 38 Prozent bei zusätzlicher Gabe zur Standardtherapie im Vergleich zu Placebo reduzieren.*2

Ingelheim und Bad Homburg (27. Januar 2017) ‑ Bei Menschen mit Typ2-Diabetes kann Jardiance® (Empagliflozin) ab sofort, in Erweiterung der bisherigen Zulassung zur Blutzuckersenkung, auch zur Risikoreduktion der kardiovaskulären Mortalität angewendet werden. Dies hat die Europäische Kommission am 19. Januar 2017 mit einer Neufassung der Zulassung genehmigt. Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen der kardiovaskulären Outcome‑Studie EMPA-REG OUTCOME®. Erstmals in der EU wird damit bei einem Antidiabetikum die Wirksamkeit hinsichtlich kardiovaskulärer Risikoreduktion" in die Produktinformation aufgenommen, aufgrund der Daten einer speziell darauf ausgelegten Outcome‑Studie. In der Langzeitstudie konnte gezeigt werden, dass Empagliflozin insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Mortalität bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung um mehr als ein Drittel senkt. Das neue Anwendungsspektrum von Jardiance® unterstützt die Empfehlungen der nationalen Versorgungsleitlinie zur Therapie des Typ-2-Diabetes.3 Hier wird neben der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle auch die Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität als integraler Bestandteil der Behandlung des Typ-2-Diabetes beschrieben.3

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Wittener Studie

Ein Drittel weniger Einweisungen aus dem Altenheim ins Krankenhaus möglich

 

Witten (25. Januar 2017) - 35 Prozent weniger Einweisungen aus Altenheimen in Krankenhäuser sind möglich – das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Witten/Herdecke (UW/H), die am 3. Februar ab 11 Uhr auf einer Fachtagung vorgestellt wird. Über zwei Jahre haben Pflegewissenschaftlerinnen der UW/H mit vier Alteneinrichtungen in NRW kooperiert und ein Interventionsmodell entwickelt, das anschaulich zeigt, welche Instrumente zur Verringerung von Krankenhauseinweisungen eingesetzt werden können. 
 

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Abb.: Das ambulante Palliativteam Jena ist direkt an die Palliativstation des Uniklinikums angebunden. Die Unimediziner evaluieren Qualität und Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Foto: Uniklinikum JenaSAPV

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Jena (23. Januar 2017) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Mit Förderung aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses befragen die Jenaer Mediziner in den kommenden zwei Jahren die Patienten und Angehörige, Hausärzte, Pflegedienste und andere Beteiligte, um Empfehlungen für eine Optimierung dieser wichtigen Versorgungsform zu erarbeiten.

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Patientensicherheitschweiz_logoPatientensicherheit Schweiz

Fixierungsmassnahmen und ihr Zusammenhang mit dem Skill-mix des Pflegepersonals

Zürich, Schweiz (20. Januar 2017) - Die Fixierung von Patienten im Spital ist eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit und zu Recht nur unter hohen Auflagen erlaubt. Neben ethischen und juristischen Aspekten sind Fixierungsmassnahmen auch ein Thema der Patientensicherheit. Und zwar zum einen, weil die Gewährleistung der Sicherheit als Begründung für Fixierungsmassnahmen genannt wird, zum Beispiel um Stürze zu verhindern oder um bei aggressivem Verhalten die Selbst- und Fremdgefährdung zu reduzieren. Andererseits stellt die Verwendung von Fixierungsmassnahmen selbst ein erhebliches Risiko für die betroffenen Patienten dar, zum Beispiel für Strangulationen, Druckgeschwüre oder psychische Destabilisierung. Der Verzicht auf Fixierungsmassnahmen kann eine aufwendigere Patientenbetreuung erfordern. Lesen Sie das aktuelle Paper of the Month zur Publikation von Staggs et al., die in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Anwendung von Fixierungsmassnahmen und der Verfügbarkeit von qualifiziertem Pflegepersonal untersuchten:

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Schlafwandler

Während du schliefst …

Bern, Schweiz (19. Januar 2017) - Wer nach einer Sturzverletzung in den Notfall kommt, kann meistens erklären, was passiert ist. Es sei denn er oder sie haben sich im Schlaf verletzt. Nicht häufig – aber möglich. Das zeigt das Notfallzentrum am Inselspital in einer Studie. Wie in Trance bewegen sich Schlafwandler durch den Raum. Ihr Bewusstsein befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Das ist zwar seltsam, aber weder für den Schlafwandler noch für seine Umgebung gefährlich. Eine Studie des Universitären Notfallzentrums am Inselspital zeigt nun jedoch, dass sich Schlafwandler auf ihren nächtlichen Ausflügen durchaus verletzen können.

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Die Dinge in der Pflege

Wie Waschlappen, Hebelifter und Einmalhandschuhe zum Einsatz kommen

Hildesheim (18, Januar 2017) - Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause: In der Pflege kommen Dinge wie Waschlappen und Einmalhandschuhe zum Einsatz. „Die Dinge wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege“, sagt Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen. Seit 2014 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „Pflegedinge“. Einblicke in Ergebnisse aus der Forschung.

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„NutRedOx“

Neues Verbundprojekt erforscht Einflüsse der Ernährung auf Krankheiten und Altern

Saarbrücken (17. Januar 2017) - Wie man mit der richtigen Ernährung vielen Krankheiten vorbeugen kann, und inwiefern sich mit einer spezifischen Diät Alterungsprozesse beeinflussen lassen, ist Gegenstand des Verbundprojekts „NutRedOx“. Es wurde im Dezember von der Europäischen Union bewilligt und wird ab Mitte 2017 für vier Jahre gefördert. Am Forschernetzwerk beteiligt sind rund hundert Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen und aus verschiedenen Ländern – von den Maghreb-Staaten bis zum Kaukasus –, darunter auch das Team von Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes.

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BVMed

Hilfsmittelverbände vereinbaren Forderungskatalog zur besseren Dekubitus-Versorgung

Berlin (13. Januar 2017) - Einen erheblichen Qualitätsverfall bei Produkten und Dienstleistungen in der Dekubitusversorgung kritisieren sieben Hilfsmittelverbände in einem gemeinsamen Positionspapier. Die Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung führen zu dramatischen Kostenanstiegen durch unnötig entstandene Druckgeschwüre, so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände vereinbarten einen Forderungskatalog. Dazu gehören Verbesserungen im Hilfsmittelverzeichnis und ein Ausschluss von Ausschreibungen im Dekubitusbereich. Das gemeinsame Positionspapier "Dramatischer Kostenanstieg durch Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung" kann kostenlos abgerufen werden.

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Neues sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren gestartet

Besserer Schutz vor Wundinfektionen nach Operationen

Berlin ( 11. Januar 2017 ) – Wundinfektionen gehören zu den typischen Komplikationen, die infolge eines chirurgischen Eingriffes auftreten können. Das gilt unabhängig davon, ob der Patient ambulant oder stationär behandelt wurde. Um die Gefährdung der Patienten erkennen und reduzieren zu können, werden seit dem 1. Januar 2017 Wundinfektionen in dem neuen Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) sektorenübergreifend bis zu einem Jahr nach dem Eingriff erfasst. Dazu werden auch die Sozialdaten der Versicherten bei den Krankenkassen genutzt. Neben Informationen zu postoperativen Wundinfektionen werden auch Informationen zum Hygiene- und Infektionsmanagement der teilnehmenden Leistungserbringer erfasst.

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Online-Befragung

DIP startet Online-Befragung zur Personalsituation und Patientenversorgung in der Intensivpflege

Köln (9. Januar 2017) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) startet mit einer Online-Befragung zur Personalausstattung, Arbeitssituation und Patientenversorgung auf Intensivstationen im deutschsprachigen Raum. Ziel ist, aktuelle aussagekräftige Daten für die berufs- und pflegepolitischen Diskussionen zu bekommen und die Einschätzungen der Expertinnen und Experten vor Ort zu bündeln.

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UKL-Institut für Hygiene

Erste große klinische Studie zur Krankenhaushygiene in Deutschland

 

Leipzig (4. Januar 2017) - Wie können wir Krankenhausinfektionen durch Alltagshandlungen wirksam verhindern? Eine mögliche Antwort darauf untersucht jetzt das Institut für Hygiene/Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Leipzig mit einer großen klinischen Studie, die mit knapp 2,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Geprüft wird dabei die Wirksamkeit spezieller Waschungen auf Intensivstationen. Die auf drei Jahre angelegte Studie startet im Januar 2017 auf 45 Intensivstationen, unter anderem am Universitätsklinikum Leipzig. 
 

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Abb.: Die Studie zeigt große Lücken in Diagnostik, Therapie und Prävention von Diabetes in Afrika: So hat nur ein Drittel der Diabetes-Patienten jemals eine Blutzuckermessung erhalten. Betroffene haben kaum Zugang zu Diagnose und Behandlung

„Wohlstandserkrankung“ Diabetes in Afrika

Heidelberg (29. Dezember 2016) - Auswertung von Daten aus zwölf Ländern südlich der Sahara zeigt: Fast alle Diabetes-Patienten werden nicht ausreichend behandelt; vor allem Menschen mit geringer Ausbildung und Junge wissen oft nichts von ihrer Erkrankung; Versorgungsstrukturen und Präventionsstrategien fehlen. Forscher um den Humboldt-Professor und neuen Leiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg, Prof. Dr. Dr. Till Bärnighausen veröffentlichen ihre Arbeit im Fachmagazin The Lancet Diabetes & Endocrinology.

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BMG

Pflegeleistungs-Helfer informiert über neue Pflegeleistungen

Berlin (23. Dezember 2016) - Ab dem 1. Januar 2017 werden Pflegebedürftige von Pflegestufen in neue Pflegegrade übergeleitet. Viele Pflegebedürftige erhalten dadurch deutlich verbesserte Leistungen.

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Abb.: Optisches Analysesystem zum parallelen Nachweis sepsisrelevanter Pilzerreger. Quelle: IPHTImSpec-Projekt

Schneller Nachweis sepsiserregender Pilze

Jena (23. Dezember 2016) - Im Rahmen des Forschungsprojekts ImSpec entwickelten Forscher des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT), Intensivmediziner des Universitätsklinikums Jena (UKJ/CSCC) und Partner aus der Industrie eine Nachweismethode mit der krankheitserregende Pilze zukünftig schneller und zuverlässiger identifiziert werden können. Integriert in ein neues optisches Analysesystem können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Sepsis-Chip mehrere Pilzerreger in Patientenproben parallel nachweisen und charakterisieren.

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