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„Beschämend“

Aussetzen pflegerischer Qualitätsstandards geht auf Kosten von Neugeborenen

Hannover (22. Dezember 2016) - Pflegepersonalvorgaben sind in Deutschland gesetzlich verankerbar. Dies wird laut Martin Dichter, Vorsitzender des DBfK Nordwest e.V., jedoch noch zu selten gelebt. Vielmehr werde ein offener Schlagabtausch von Politik und Wirtschaftsinteressen ausgetragen, der nicht dem Patientenwohl dient: „Es ist beschämend, wenn auf Kosten werdender Eltern und Neugeborener die Verankerung pflegerischer Qualitätsstandards von Leistungserbringern bloß belächelt und ignoriert wird“, so Dichter, der sich hiermit auf die kürzlich verkündete abermalige Aufschiebung verbindlicher Pflegepersonalvorgaben im Bereich der Neonatologie bezieht.

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ElPA_LogoELPA stellt die ernüchternden Ergebnisse des 2016 Hep-CORE Berichts vor

Erste große europäische Studie deckt gravierende Lücken in den Hepatitis-Strategien der Länder auf

Berlin (20. Dezember 2016) – In mehr als der Hälfte der befragten 25 Länder in Europa und der 2 Länder im angrenzenden Mittelmeerraum fehlen nationale Strategien zur Bekämpfung der Virushepatitis B oder C – und dies, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Staaten dazu aufgefordert hat, entsprechende Strategien zu entwickeln. Nur drei dieser Länder bieten uneingeschränkten Zugang zu hochwirksamen, direkt wirkenden, antiviralen Medikamenten zur Behandlung von Hepatitis C.

Dies sind nur zwei ernüchternde Ergebnisse der 2016 Hep-CORE Studie zu den Strategien und zur Praxis im Kampf gegen die virale Hepatitis in Europa, die heute von der European Liver Patients Association (ELPA) veröffentlicht wurde.

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Studiengruppe „Translationale Forschung in der Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (TRACC ) präsentiert neuartigen Ansatz

Früherkennung der Sepsis mit Big Data

Mannheim (16. Dezember 2016) - Durch eine Sepsis hervorgerufenes Organversagen ist die Haupt-Todesursache auf Intensivstationen. Die wirksamste Maßnahme, um Patienten mit einer gesicherten Sepsis erfolgreich zu behandeln, ist eine rechtzeitige und adäquate Antibiotika-Therapie. Dies setzt die frühe und verlässliche Diagnose einer Sepsis bei Intensivpatienten voraus, was jedoch auch heute noch eine große medizinische Herausforderung darstellt. Ein an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelter neuartiger Ansatz zur Früherkennung der Sepsis könnte die Prognose der Betroffenen verbessern.

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Neue Patienteninformation ist online

Vereinfachte Genehmigung des langfristigen Heilmittelbedarfs ab 1. Januar 2017

Berlin (15. Dezember 2016) – Ab dem 1. Januar 2017 greift ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für langfristigen Heilmittelbedarf. Patientinnen und Patienten, die aufgrund schwerer Schädigungen, Behinderungen oder chronischer Krankheiten mindestens ein Jahr lang Heilmittel wie Physiotherapie oder Logopädie benötigen, werden künftig schneller und unbürokratischer versorgt. Eine neue Patienteninformation (631,7 kB, PDF) „Genehmigung eines langfristigen Heilmittelbedarfs“ steht dazu ab sofort auf der Website des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Download zur Verfügung.

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G-BA beschließt neue Übergangsregelung

Personalanforderungen an die Intensivpflege in Perinatalzentren

Berlin (15. Dezember 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin nach intensiven Beratungen über Hinweise auf Personalengpässe eine neue Übergangsregelung zur Erfüllung der verpflichtenden Personalanforderungen an die Intensivpflege in Perinatalzentren beschlossen. Die neue Übergangsregelung ist an Bedingungen für das einzelne Perinatalzentrum geknüpft und kann längstens bis zum 31. Dezember 2019 in Anspruch genommen werden.

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Erwartungen an Studienergebnisse konnten nicht erfüllt werden

Erneute Nutzenbewertung von Saxagliptin und Sitagliptin

Berlin (15. Dezember 2016) – Nach Abschluss von erneuten Nutzenbewertungen der Wirkstoffe Saxagliptin und Sitagliptin sowie der entsprechenden Kombinationspräparate mit Metformin konnte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nur bei Sitagliptin einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen feststellen. Die insgesamt vier Beschlüsse hat der G-BA am Donnerstag in Berlin gefasst. Die erneute Nutzenbewertung der Gliptine, die zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) zugelassen sind, war nach Fristablauf der Erstbeschlüsse erfolgt.

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DKG veröffentlicht zwei pflegerische Weiterbildungsempfehlungen

Weiterbildung in der Notfallpflege und Intermediate Care Pflege

Berlin (15. Dezember 2016) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat zwei neue pflegerische Weiterbildungsempfehlungen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Notfallpflege und die Intermediate Care Pflege. "Insbesondere in der Notfallpflege hat es eine große Nachfrage der Krankenhäuser nach einer Weiterbildungsempfehlung gegeben, um die Pflegekräfte, die in den Notaufnahmen der Kliniken arbeiten, für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe weitergehend zu qualifizieren. Die Heterogenität der Ereignisse in den Notfallambulanzen ist eine extreme Herausforderung für die Pflegekräfte. Dabei geht es vor allem um die Bewältigung von schnell wechselnden, akuten und ungeplanten Pflegesituationen. Wir können nunmehr mit diesen Empfehlungen eine einheitlich hohe Weiterbildungsqualität sicherstellen", erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

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Moderne Opioidtherapie

Aktuelle Behandlungsoptionen für schnelle Analgesie und kausales Nebenwirkungsmanagement

Frankfurt/Düsseldorf (14. Dezember 2016) – Tumordurchbruchschmerzen (TDBS) sind bei Patienten mit malignen Erkrankungen ein häufig auftretendes Symptom, das ihre Lebensqualität deutlich einschränkt.1 Mit der Entwicklung moderner, schnell wirksamer Formulierungen des Opioids Fentanyl wie zum Beispiel Abstral®2 und PecFent®3 kann die Akutbehandlung der TDBS optimiert und patientenindividuell gestaltet werden. Auch die häufigste Nebenwirkung der Therapie mit Opioiden, die opioidinduzierte Obstipation (opioid induced constipation, OIC), kann mithilfe peripher wirkender µ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten (PAMORA) ursächlich behandelt werden, wobei mit Moventig® (Naloxegol) der erste oral verfügbare Vertreter dieser Stoffklasse vorliegt.4

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DGNI_LogoDie wichtigsten Studienergebnisse der NeuroIntensivmedizin 2016 – und was sie bedeuten

Jena (13. Dezember 2016) - Es sind die wichtigsten Studienergebnisse des Jahres in der NeuroIntensivmedizin: Die Erkenntnisse sind relevant für das Verständnis und die Behandlung des ischämischen Schlaganfalls, der Subarachnoidalblutung, der intrazerebralen Blutung, des Schädel-Hirn-Traumas und der allgemeinem NeuroIntensivbehandlung. Um einen besseren Überblick zu bekommen, haben sich Vertreter der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) jetzt durch zahlreiche Veröffentlichungen der vergangenen Monate gearbeitet. Dabei haben die Wissenschaftler fünf Studien identifiziert, die für die zukünftige Arbeit der Mediziner besonders wichtig sind. Diese werden hier zusammengefasst und zitiert.

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Injektion eines Zahnarztanästhetikums

Neuer Wirkstoff lindert neuropathischen Schmerz

Berlin (12. Dezember 2016) - Bei Menschen, die an Nervenverletzungen oder Erkrankungen wie der diabetischen Neuropathie leiden, kann die leichteste Berührung heftigen Schmerz auslösen. Ein Forschungsteam am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat nun einen Weg gefunden, wie sich der Schmerz bei Mäusen durch Injizieren eines chemischen Wirkstoffs in die Haut unterdrücken lässt. Die Substanz hemmt einen Ionenkanal im Nervensystem, der verantwortlich ist für die Wahrnehmung leichten mechanischen Drucks. Nach Verletzungen führt eine Aktivierung dieses Kanals auch zu neuropathischen Schmerzen. Die neue Substanz lässt diese Art Schmerz verschwinden. Die Methode könnte auch beim Menschen funktionieren.

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BZgA bietet unkompliziertes 14-Tage-Programm

Online den eigenen Alkoholkonsum reduzieren

Köln (12. Dezember 2016) - Mit dem nutzerfreundlichen Online-Programm zur Reduzierung des Alkoholkonsums ,Change your Drinking‘ ( www.kenn-dein-limit.info/change-your-drinking ) unterstützt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Menschen, die ihr riskantes Trinkverhalten reduzieren und dabei anonym bleiben möchten. Über dieses Programm informiert die BZgA im aktuellen Newsletter ALKOHOLSPIEGEL.

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BKK Innovationsfondsprojekt „Entlassmanagement“ (EMSE) soll Versorgungslücken zwischen stationärer und ambulanter Behandlung schließen

Berlin (8. Dezember 2016) – Die Versorgungslücken nach einem Krankenhausaufenthalt und der ambulanten Weiterbehandlung sollen durch ein neues Gemeinschaftsprojekt durch Versorgungsforschung EMSE*, vor allem bei schweren Erkrankungen, geschlossen werden. Vorhandene medizinische Daten aus dem Aufnahmebericht und dem Behandlungsverlauf sollen allen medizinischen und nichtmedizinischen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzliche Idee ist ein Vorhersagemodell, das auf Patienteninformationen und Routinedaten der Krankenkassen zurückgreift. So kann der poststationäre Behandlungsbedarf nach einem Krankenhausaufenthalt automatisch eingeschätzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Damit unterstützt das Prognosemodell gezielt das Entlass- und Fallmanagement von Krankenhäusern und Krankenkassen.

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Stellungnahme des BfArM

Meldepflicht bei Ausfällen von Beatmungs- und Anästhesiegeräten

Bonn (8. Dezember 2016) - Das BfArM ist der Ansicht, dass ein Ausfall eines Beatmungs- bzw. Narkosegerätes grundsätzlich immer die Möglichkeit beinhaltet, dass eine Patientengefährdung eintritt, da die - in der Regel lebenserhaltende - Beatmung aussetzt. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Gefährdung durch das Gerät selber, sondern um die Folge der ausbleibenden Zweckbestimmung des Gerätes und damit um eine mittelbare Gefährdung, die in der Vorkommnisdefinition gemäß Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) berücksichtigt wird.

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ARENA

Antibiotika-Resistenz-Projekt durch Innovationsfonds gefördert

Berlin (5. Dezember 2016) – Die zunehmende Antibiotikaresistenz stellt das Gesundheitswesen weltweit, aber auch in Deutschland, vor ernstzunehmende Herausforderungen. Ab dem Jahr 2017 startet ein neues Projekt unter dem Namen ARENA (Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden), das sich dieser Problematik annehmen wird. Antibiotika werden auch bei relativ harmlosen Infektionen vielfach zu oft verschrieben und eingenommen, womit letztlich Resistenzen gefördert werden. Das Ziel des jetzt aufgelegten Projekts besteht im Wesentlichen darin, den Einsatz von Antibiotika auf ein sinnvolles Maß zurückzufahren und ein Problembewusstsein in der Ärzteschaft sowie bei Patienten und der Öffentlichkeit zu schaffen.

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Toujeo®-Highlights 2016

Noch mehr Evidenz für geringeres Hypoglykämierisiko bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (2. Dezember 2016) - Immer mehr Daten untermauern die Evidenz für das Basalinsulin Insulin glargin U300 (300 E/ml, Toujeo®). In diesem Jahr wurden im Rahmen der großen internationalen Diabeteskongresse Ergebnisse präsentiert, die erneut unterstreichen, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes unter Insulin glargin U300 eine effektive Blutzuckereinstellung mit einem im Vergleich zu Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien erfahren.1-4,*

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Dexdor-Symposium DIVI 2016. Photo und Copyright: Tom MillerSatellitensymposium im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

Deutschland scort!
Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv

Hamburg (1. Dezember 2016) - Therapie und Betreuung von Intensivpatienten bedürfen hoher Aufmerksamkeit und großer Sorgfalt seitens der Ärzte und des Pflegepersonals. Vor allem der Einsatz valider Scoring-Instrumente sollte – nicht zuletzt seit Publikation der amerikanischen PAD-Guidelines und der neuen deutschen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ (DAS-Leitlinie)1 – konsequent umgesetzt werden. In der Praxis wird jedoch immer noch zu viel und zu tief sediert, ungezielt monitoriert und zu spät mobilisiert. Während des Satellitensymposiums „Deutschland scort! Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv“ im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bot Orion Pharma den über 450 Teilnehmern die Möglichkeit, sich nicht nur theoretisch über den leitliniengerechten Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) zu informieren.

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Hepatitis C- und HIV-Prophylaxe

Mikrowelle schützt vor Virusübertragung im Drogenmilieu

Hannover (29. November 2016) - Die Übertragung von Hepatits C- und HI-Viren zwischen Drogenabhängigen, die sich Heroin injizieren, ist ein globales Gesundheitsproblem. Beispielsweise infizieren sich inzwischen über 80 Prozent der neuen Hepatitis C-Patienten durch den Austausch kontaminierter Drogenbestecke untereinander. Wissenschaftler des TWINCORE haben eine einfach anzuwendende, zuverlässige Methode entwickelt, mit der sie das Risiko der Virusübertragung durch Drogenbestecke minimieren können: Mikrowellenbestrahlung. Die Methode wurde kürzlich in Scientific Reports veröffentlicht.

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DBfK

Wer gesundpflegen soll, muss gesunderhalten werden!

Berlin (29. November 2016) - Mit den heute veröffentlichten Daten des BKK Gesundheitsreport 2016 „Gesundheit und Arbeit“ wird deutlich, wie stark sich die anhaltend belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege für die Beschäftigten auswirken. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat seit Jahren davor gewarnt, offenbar vergeblich. „Alle Jahre wieder alarmierende Zahlen. Alle kennen die Trends, alle wissen um die Probleme, aber niemand packt bisher die Ursachen wirklich an“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Dass AltenpflegerInnen mit weitem Abstand die meisten Fehltage wegen psychischer Störungen aufweisen – das 37-fache der Berufsgruppe mit den wenigsten Fehltagen dieser Krankheitsart - ist dramatisch. Dicht dahinter folgen die Beschäftigten der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem Ranking.

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Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“: Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet. Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet.Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“

Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet

 

Berlin (29. November 2016) – Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet. 
 

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Bundesverband Geriatrie

Facharzt für Geriatrie gefordert

Berlin (28. November 2016) - Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie haben Experten aus 331 Fachabteilungen bzw. Einrichtungen für Altersmedizin über die Weiterentwicklung der fachspezifischen Versorgungsstrukturen und die gesundheitspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung beraten. In diesem Kontext wurde auch das neue Weißbuch Geriatrie vorgestellt. Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten hervor.

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Pflegereport zeigt

Familiengesundheitspflege ist der richtige Ansatz

Berlin (24. November 2016) - Die Ergebnisse des heute in Berlin vorgestellten Barmer GEK Pflegereport 2016 bestätigen deutlich einen Ansatz, den der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bereits 2004 aufgegriffen hat und seitdem Schritt für Schritt umsetzt: Die Familiengesundheitspflege nach dem WHO-Konzept „Family Health Nurse“. „Was pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden Angehörigen im Verlauf einer Pflegebedürftigkeit vor allem brauchen sind passgenaue Beratungsangebote, die individuelle Ressourcen und Bedarfe berücksichtigen. Die Situation verändert sich mit den Jahren, wird komplexer, immer wieder neu muss sie in den Blick genommen und die Versorgung angepasst werden“, sagt DBfK-Referentin Andrea Weskamm, Leiterin des Kompetenzzentrums Familiengesundheitspflege. „Der Umgang mit zunehmender Pflegebedürftigkeit und die damit verbundene Belastung stellen die Familien vor große Herausforderungen, sie brauchen Hilfe.

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Ob Paarschlaf oder Liebeskummer –
Das Gefühlsleben beeinflusst unsere Schlafqualität

Dresden (21. November 2016) - Dass man schlechter schläft, wenn man Liebeskummer hat, wissen sicher viele aus eigener Erfahrung. Aber: Wer träumt vom eigenen Partner und wer vom Fremdgehen? Schläft man schlechter mit dem Partner im Bett – und leidet sogar die Beziehung darunter? Welche Rolle spielt der jedem Menschen angeborene Chronotyp für die Partnerschaft? Diese Fragen sind Inhalt eines Symposiums auf der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) vom 1. bis 3. Dezember in Dresden. Und die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für Wissenschaftler interessant.

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Alarme à la carte: Warnmeldungen klinischer Akutbereiche auswählen und zielgerichtet weiterleiten. Klinikbetreiber, die das Dräger Infinity Monitoringsystem nutzen, können jetzt zusammen mit dem Modul DAKSmed der tetronik GmbH ein verteiltes Alarmsystem nach IEC60601-1-8 aufbauen. Alarm- und Hinweismeldungen von Medizingeräten in Akutbereichen lassen sich so individuell konfigurieren und an mobile Endgeräte bestimmter Mitarbeiter übertragen. Dies unterstützt optimale Abläufe und steigert das Wohlbefinden von Patienten und Personal. Alarme à la carte

Warnmeldungen klinischer Akutbereiche auswählen und zielgerichtet weiterleiten

Lübeck (21. November 2016) – Klinikbetreiber, die das Dräger Infinity Monitoringsystem nutzen, können jetzt zusammen mit dem Modul DAKSmed der tetronik GmbH ein verteiltes Alarmsystem nach IEC60601-1-8 aufbauen. Alarm- und Hinweismeldungen von Medizingeräten in Akutbereichen lassen sich so individuell konfigurieren und an mobile Endgeräte bestimmter Mitarbeiter übertragen. Dies unterstützt optimale Abläufe und steigert das Wohlbefinden von Patienten und Personal.

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Erstmals am Menschen bewiesen

Gerinnungsfaktoren schädigen das Nervensystem

Essen (18. November 2016) – Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) im Menschen auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Münster und Würzburg einen Zusammenhang zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS beim Menschen nachweisen. Darüber berichtet das renommierte Fachmagazin Annal of Neurology.

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BSC_Symposium-2016Symposium „Antibiotikaresistente Erreger - Neue Hygienestrategien entlang der Patient Journey“

Hygiene gegen multiresistente Erreger – alles bleibt anders

Berlin (17. November 2016) - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Von der Patient Journey, die jeder Patient von der Aufnahme bis zur Entlassung im Krankenhaus erlebt, sollte nur eines in Erinnerung bleiben: der Heilungserfolg. Stattdessen erzählen die jährlich zwischen 400.000 und 600.000 Patienten, die im Laufe ihres Krankenhausaufenthaltes in Deutschland eine Infektion erwerben, eine ganz andere Geschichte.

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Abb.: Hausbesuch: Im Rahmen der DelpHi-MV-Studie besuchten Studienschwestern die Patienten und ihre Angehörigen zu Hause, um sie im Umgang mit der Demenz zu unterstützen. In persönlichen Interviews erfassten sie systematisch und umfassend die gesundheitliche Versorgung, die Lebenssituation und Bedürfnisse der Patienten. Dazu waren sie mit speziellen Tablet-Computern ausgestattet. Foto: D ZNE / www.schmelz-fotodesign.deNeuartiges Modell der häuslichen Versorgung bewährt sich im Praxis-Test

Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
 

  • Deutschlandweiter Modellcharakter

Greifswald ( 17. November 2016 ) - Ein spezielles Versorgungsmanagement verbessert die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz, die zu Hause leben. Im Vergleich zu Patienten, die auf herkömmliche Weise versorgt werden, sind sie medikamentös besser eingestellt. Außerdem sind sie weniger von Depression oder anderen neuropsychiatrischen Symptomen betroffen. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen entlastet. Darüber hinaus ist durch das Versorgungsmanagement die Lebensqualität höher bei jenen Patienten, die mit Angehörigen zusammen leben. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), in deren Rahmen seit 2012 die Situation von über 600 Menschen mit Demenz in Mecklenburg-Vorpommern untersucht wurde. Ein Teil davon wurde bis zu einem Jahr durch ein individuelles Versorgungsmanagement unterstützt. Die Untersuchung fand in enger Zusammenarbeit mit mehr als 130 Hausarztpraxen statt.

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RIME-Studie

Schulung von Hausärzten konnte Medikation älterer Patienten nicht ausreichend verbessern

München (16. November 2016) - Vermehrte Stürze, eine beeinträchtigte Lebensqualität und mehr Krankenhausaufenthalte – das können die Folgen einer falschen Medikamentenversorgung sein. Doch wie lässt sich verhindern, dass potenziell inadäquate Medikamente für unabhängig lebende Senioren vom Hausarzt verschrieben werden? Mit dieser Frage haben sich sieben Mediziner im Rahmen einer dreijährigen Forschungsarbeit beschäftigt. Deren Erkenntnis: Praxis-Schulungen können nicht schaden. Doch durch die Intervention der Mediziner konnten keine nennenswerten Verbesserungen für die Patienten gemessen werden. Es müsse noch viel intensiver nachgeforscht und geschult werden.

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Abb. oben: Herz-Operation am Inselspital. Photo: Paul Libera, Inselspital, Universitätsspital Bern Geräte zur Temperaturregulation vom Patienten trennen

OP-Design reduziert Spitalinfektionen

Bern, Schweiz (15. November 2016) - Nach grossen Herz-Operationen tritt selten eine gefährliche Bakterien-Infektion auf. Ein Gerät zur Regulation der Körperwärme ist dafür verantwortlich. Seit der Entdeckung erarbeitet das Berner Inselspital Richtlinien zur Infektions-Prävention. Das aus Lungenentzündungen bekannte Bakterium M. chimaera ist im Wasser heimisch. Bisher unbekannt war, dass es im Wasserdampf auch über die Luft übertragbar ist. Auf diesem Weg infizierten sich weltweit mindestens 70 Patienten während einer Herzklappen-Operation oder Herz-Transplantation mit dem Bakterium. Weil eine Infektion relativ selten ist und erst Monate bis Jahre später Symptome auftreten, war der Übertragungsweg von M. chimaera bislang unklar.

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Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Nürnberg (11. November 2016) - Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.

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Inkretinbasierte Therapie mit Sitagliptin bei Typ-2-Diabetes

Kardiovaskuläre Langzeit-Sicherheitsstudie: Schwere CV-Ereignisse unter Sitagliptin auf Placeboniveau

Nürnberg (11. November 2016) - Die kardiovaskuläre Sicherheitstudie TECOS (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes With Sitagliptin) zeigt: Das Auftreten definierter kardiovaskulärer Ereignisse liegt mit Sitagliptin (z. B. Xelevia®) als integriertem Bestandteil einer Diabetes-Standardtherapie bei kardiovaskulär vorerkrankten Menschen mit Typ-2-Diabetes auf Placeboniveau.

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DBfK

Kein Aushebeln des Arbeitsschutzes in der Insulintherapie!

Berlin (11. November 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) nimmt den Welt-Diabetes-Tag am 14. November zum Anlass, auf ein seit Jahren ungelöstes Problem im Zusammenhang mit der Insulintherapie hinzuweisen. Der gesetzlich vorgeschriebene Schutz der Pflegefachpersonen vor Nadelstichverletzungen, die u.a. bei Insulintherapie recht häufig vorkommen, wird in stationären Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege grob vernachlässigt. Denn verordnet und erstattet werden nur Nadeln ohne Schutzvorrichtung.

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