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Schmerz
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Abb. Oben: Die Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie in AltenhilfeeinrichtungenPolypharmazie in der Altenhilfe

Therapiesicherheit und Verträglichkeit um 25 Prozent verbessert

 

                                    • In Einzelfällen konnte auf bis zu 5 Arzneimittel verzichtet werden
                                    • Online-Plattform und gemeinsame Schulungen brachten den Durchbruch

Mannheim (12. Oktober 2017) - „Mehr interprofessionelle Zusammenarbeit, mehr Technik, mehr Standardisierung.“ So lautet beim Deutschen Schmerzkongress das Fazit des Projekts InTherAKT zur Verbesserung der Medikation in Altenhilfeeinrichtungen. Rund zwei Jahre nach dem Start sind die in Mannheim vorgestellten Resultate beeindruckend: Die Angemessenheit der Arzneimitteltherapie wurde um 25 Prozent verbessert. In Einzelfällen wurden bis zu 5 Medikamente gestrichen. Übermedikation konnte generell vermieden werden. Herzstück der gemeinsamen Arbeit von 15 Hausärzten, 12 Apotheken und dem Pflegepersonal aus 10 münsterischen Altenhilfeeinrichtungen ist eine Online-Plattform, die inzwischen zum Patent angemeldet ist. Die Ergebnisse des Projektes gelten als bedeutsam für die Zukunft der Altenpflege.

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Fakten versus Mythen

Aspirin neu entdecken: Mehr als nur ein Kopfschmerzmittel

  • Die Legenden rund um Aspirin haben wenig mit der Realität zu tun
  • Schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung bei gleichzeitig guter Verträglichkeit

Leverkusen (30. März 2017) – Über 100 Jahre auf dem Markt und fast weltweit bekannt – Aspirin bietet ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Mythen. „Aspirin verursacht oft schwere gastrointestinale Nebenwirkungen“ ist einer der bekanntesten. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt, dass diese und andere weit verbreitete Legenden rund um das bewährte Arzneimittel wenig mit der Realität zu tun haben. Heute weiß man: Aspirin ist nicht nur gut verträglich, sondern auch gut wirksam und dank innovativer Galenik besonders schnell in der Anflutung.

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Opioide

Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

Frankfurt am Main (24. März 2017) – In Deutschland leben etwa 12 bis 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen.(1) Neben Nerven- und Tumorerkrankungen als Ursache ist bei einem Großteil der Bewegungsapparat betroffen, etwa durch rheumatische Beschwerden, Osteoporose oder entzündliche Gelenkerkrankungen.(2,3) Chronische Schmerzen werden heute multimodal behandelt. Über den Einsatz von starken Opioiden im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie berichtete Dr. Sabine Hesselbarth, Regionales Schmerz- und PalliativZentrum DGS Mainz, auf einem Pressegespräch von Mundipharma anlässlich des 28. Deutschen Palliativ- und Schmerztags in Frankfurt am Main.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017

Cannabinoide in der Medizin – Patienten profitieren von der neuen Gesetzgebung

Frankfurt am Main (24. März 2017) – Ein neues Gesetz, das der Deutsche Bundestag im Januar verabschiedet hat, erlaubt Ärzten seit 10. März 2017, Cannabinoid-haltige Arzneien zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen zu verschreiben. Von dieser neuen Regelung sollen schwerkranke Menschen profitieren, insbesondere auch Schmerzpatienten. „Wir begrüßen das neuen Gesetz sehr“, erklärt DGS-Vizepräsident Dr. Johannes Horlemann bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages.

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Chance für bessere Versorgung Schwerkranker

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung

Berlin (16. März 2017) – Am 10. März 2017 ist die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Durch die vieldiskutierte Gesetzesmodifikation sind medizinische Cannabisextrakte und getrocknete Cannabisblüten nun verkehrs- und verschreibungsfähig und können im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Die Fachgesellschaften begrüßen diese Gesetzesänderung und sehen darin eine Reformierung der Cannabinoidtherapie für schwerkranke Patienten.

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Moderne Opioidtherapie

Aktuelle Behandlungsoptionen für schnelle Analgesie und kausales Nebenwirkungsmanagement

Frankfurt/Düsseldorf (14. Dezember 2016) – Tumordurchbruchschmerzen (TDBS) sind bei Patienten mit malignen Erkrankungen ein häufig auftretendes Symptom, das ihre Lebensqualität deutlich einschränkt.1 Mit der Entwicklung moderner, schnell wirksamer Formulierungen des Opioids Fentanyl wie zum Beispiel Abstral®2 und PecFent®3 kann die Akutbehandlung der TDBS optimiert und patientenindividuell gestaltet werden. Auch die häufigste Nebenwirkung der Therapie mit Opioiden, die opioidinduzierte Obstipation (opioid induced constipation, OIC), kann mithilfe peripher wirkender µ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten (PAMORA) ursächlich behandelt werden, wobei mit Moventig® (Naloxegol) der erste oral verfügbare Vertreter dieser Stoffklasse vorliegt.4

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Injektion eines Zahnarztanästhetikums

Neuer Wirkstoff lindert neuropathischen Schmerz

Berlin (12. Dezember 2016) - Bei Menschen, die an Nervenverletzungen oder Erkrankungen wie der diabetischen Neuropathie leiden, kann die leichteste Berührung heftigen Schmerz auslösen. Ein Forschungsteam am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat nun einen Weg gefunden, wie sich der Schmerz bei Mäusen durch Injizieren eines chemischen Wirkstoffs in die Haut unterdrücken lässt. Die Substanz hemmt einen Ionenkanal im Nervensystem, der verantwortlich ist für die Wahrnehmung leichten mechanischen Drucks. Nach Verletzungen führt eine Aktivierung dieses Kanals auch zu neuropathischen Schmerzen. Die neue Substanz lässt diese Art Schmerz verschwinden. Die Methode könnte auch beim Menschen funktionieren.

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Je länger die Behandlung mit Opioiden dauert, desto größer ist die Suchtgefahr

Neue Schmerzmittel entdecken

Frankfurt am Main (1. November 2016) - Bei vielen chronischen Krankheiten helfen nur starke Opioide. Je länger die Behandlung dauert, desto größer ist die Suchtgefahr. Forscher simulierten am Computer die Schmerzmittelandockstellen im menschlichen Körper und fanden eine schmerzstillende Substanz, die wahrscheinlich nicht zur Sucht führt.

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Abb:. 3D-Strukturenmodell des neuartigen Analgetikums PZM21 (blau mit rot und gelb) gebunden an den μ-Opioidrezeptor (grün), der für seine Wirkung verantwortlich ist. Grafik: Jonas Kaindl, FAULinderung schwerer Schmerzen:

Opiat ohne Nebenwirkung

Erlangen (18. August 2016) - Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat ein neues Opioid-Schmerzmittel entwickelt. Das Besondere: Das neue Analgetikum scheint kaum schwerwiegende Nebenwirkungen zu verursachen. Bisher wurde der Wirkstoff erfolgreich in Modellversuchen getestet. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt im Fachmagazin Nature* veröffentlicht.

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Capsazepin

Schmerz lass‘ nach

Erlangen (30. Juni 2016) - Wer schon einmal Chilis geschnitten hat und danach mit den Fingern an die Augen gekommen ist, weiß: Es brennt höllisch. Die Substanz, die dafür verantwortlich ist, Capsaicin, kann aber auch helfen, zum Beispiel bei Post-Zoster-Neuralgie nach einer Gürtelrose. Häufig kommt es jedoch zu Nebenwirkungen wie starkem Brennen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun eine Substanz ausfindig gemacht, die sich ebenso eignen könnte, um starke Schmerzen zu bekämpfen – jedoch weitaus verträglicher ist. Die Ergebnisse sind jetzt in Scientific Reports* veröffentlicht worden.

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Abb.: Dr. Marcus Weber (l.) Simulation eines Moleküls. Photo und Copyright: Kay Herschelmann Mathematiker entwickelt ein ungefährlicheres Schmerzmittel

„Prince könnte mit unserem Wirkstoff wahrscheinlich noch leben“

Berlin (8. Juni 2016) - Die Musikwelt trauert um Prince, den einmaligen Musiker, der Ende April im Alter von 57 Jahren gestorben ist. Todesursache war eine zu hohe Dosis Fentanyl. Ein Schmerzmittel! Wie kann man daran sterben? „Alle Schmerzmittel haben gefährliche Nebenwirkungen. Fentanyl ist ein besonders stark wirkendes Mittel, das nicht nur süchtig macht, sondern auch womöglich tödliche Nebenwirkungen nach sich zieht“, sagt Dr. Marcus Weber vom Forschungszentrum MATHEON und Mitarbeiter am Zuse-Institut in Berlin. Weber ist kein Mediziner, er ist Mathematiker. Als Mathematiker hat er in Kooperation mit der Charitè ein Schmerzmittel entwickelt, das auf Fentanyl aufbaut, aber in Tierversuchen keine gefährlichen Nebenwirkungen zeigt.

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Initiative Schmerzlos. Photo Christopher Futcher iStock.com5. Dreiländertagung – Kopfschmerzsymposium der DMKG, ÖKSG und SKG

„Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“

Tutzing (22. April 2016) – Im Fokus des Symposiums „Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“ auf der 5. Dreiländertagung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) in der Evangelischen Akademie in Tutzing standen seltene idiopathische Kopfschmerzerkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie Optionen zur altersgerechten Therapie. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen, einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser), unterstützt.

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Psilocybin lindert psychischen Schmerz nach sozialem Ausschluss

Zürich, Schweiz (18. April 2016) - Soziale Probleme sind kennzeichnend für psychische Erkrankungen, die bisher nur schwer behandelbar sind. Forschende der Universität Zürich zeigen nun mithilfe bildgebender Verfahren, dass eine geringe Menge Psilocybin die Verarbeitung sozialer Kontakte im Gehirn verändert. Betroffene empfinden sozialen Ausschluss und sozialen Schmerz dadurch als weniger belastend. Dies dürfte helfen, die Therapie von sozialen Problemen zu verbessern.

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Die Anatomie des Schmerzes

 

Leipzig (23. März 2016) - Schmerzverzerrt zucken wir zusammen, wenn wir jemanden beobachten, der sich versehentlich mit dem Hammer auf den Daumen schlägt. Ist das Schmerz, was wir da empfinden? Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und anderer Institutionen schlägt nun einen neuen Denkansatz vor: Schmerz ist demnach ein vielschichtiges graduelles Ereignis, das sich aus speziellen Schmerzkomponenten, wie der brennenden Hand und allgemeineren Komponenten wie negativen Emotionen zusammensetzt. Ein Vergleich der Aktivierungsmuster beider Erfahrungen im Gehirn könnte erklären, welche Komponenten die empathische Reaktion mit echtem Schmerz teilt.

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Berufsgruppenübergreifende Vernetzung im Sinne der Patientenversorgung

NetzwerkApotheke Schmerz – ein Fortbildungs- und Kooperationsprojekt der DGS

 

Frankfurt am Main (5. März 2016) – Für viele Patienten mit Schmerzen ist die Apotheke die erste Anlaufstelle, das verschreibungsfreie Medikament eine schnelle Lösung. Problematisch kann die Einnahme verschreibungsfreier Medikamente jedoch bei Patienten sein, die auch andere Medikamente einnehmen. Daher sei eine berufsgruppenübergreifende Vernetzung – besonders zwischen Ärzten und Apothekern – zentral, um die Versorgung von Schmerzpatienten zu verbessern, so das Fazit eines Symposiums im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) das Fortbildungsprojekt NetzwerkApotheke Schmerz ins Leben gerufen.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2016

„Opioid-Abhängigkeit bei Schmerzpatienten ist ein überschätztes Problem“

 

  • Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin setzt sich für den rationalen Einsatz stark wirksamer Schmerzmedikamente bei nicht-tumorbedingten Schmerzen ein

 

Frankfurt am Main (3. März 2016) – Der Einsatz von Opioiden bei nicht-tumorbedingten Schmerzen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Der Grund: Ärzte und Patienten befürchten eine Abhängigkeit von diesen stark wirksamen Schmerzmedikamenten im Sinne von Sucht. Beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag diskutierten Experten über die Wahrscheinlichkeit einer Opioid-Abhängigkeit mit dem Ergebnis: Das Risiko einer Abhängigkeit ist in der Praxis bedeutend weniger relevant als befürchtet. Viel wichtiger sei es, Patienten mit starken Schmerzen wirksame Therapien nicht vorzuenthalten.

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Arzneimittelinteraktionen in der Schmerztherapie – ein vielfach unterschätztes Problem

 

Aachen, Berlin, Limburg/Lahn (3. Dezember 2015) - Wie vielseitig das Thema Arzneimittelinteraktion ist, zeigte sich bei einem gemeinsamen Symposium der drei forschenden Pharmaunternehmen Grünenthal, Mundipharma und Pfizer im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2015 in Mannheim, das bereits zum vierten Mal in Folge stattfand. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Schmerz“ diskutierten Experten aus Praxis, Pflege und Krankenhaus über die Auswirkungen auf Schmerzpatienten, die täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente einnehmen.

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logo_initiative_schmerzlosVier von fünf Jugendlichen erleben Kopfschmerzen

GENERATION KOPFSCHMERZ?

 

München (2. Dezember 2015) – Die Münchener Untersuchung zu Kopfschmerzen bei Gymnasiasten hat gezeigt, dass über 80 % der 12- bis 19-Jährigen innerhalb eines halben Jahres unter Kopfschmerzen leiden (MUKIS-Studie; mukis.dmkg.de) (1). Über die alarmierende Häufigkeit und mögliche Auswege sprachen namhafte Mediziner zusammen mit Vertretern der Presse auf Einladung der Initiative Schmerzlos im PresseClub München. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam Landgraf (München) als neue Trägerin des Stipendiums der Initiative Schmerzlos für die Weiterbildung in Spezieller Schmerztherapie für Kinder- und Jugendärzte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU) vorgestellt. Das Stipendium ist mit 25.000 Euro dotiert.

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Tastsinn und Schmerzniveau

Hochfrequente Stimulation in der Schmerztherapie

 

Bochum (20. November 2015) - Bei Schmerzpatienten kommt es im Laufe der Erkrankung oft zu einer Beeinträchtigung des Tastsinnes in den Händen, da sich entsprechende Hirnareale krankheitsbedingt verändern. In einer Pilotstudie haben Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum untersucht, wie wirksam hochfrequente repetitive Stimulation als Therapieansatz bei diesen Patienten ist. Ihre Ergebnisse wurden im Journal „Frontiers in Neurology“ veröffentlicht. Sie zeigen, dass diese Art der passiven Stimulation ein vielversprechender neuer Therapieansatz sein könnte.

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Revolution in der Orthopädie bei Gelenk- und Bandscheibenverschleiß

Marianowicz Medizin startet bioregenerative Therapie mit Stammzellen

 

  • Zentrum bietet neues Verfahren in dieser Form als erste Einrichtung an
  • Schonende ambulante Therapie verhindert unnötige Arthroskopien und Gelenkersatz
  • Marianowicz Medizin startet eigenes Zentrum für bioregenerative Orthopädie

 

München/Bad Wiessee (10. November 2015) - 5 Millionen Betroffene in Deutschland, Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit, Frühverrentung, schmerzbedingte zunehmende Immobilisierung, Schmerzchronifizierung – Arthrose gehört hierzulande nicht nur zu den am weitesten verbreiteten Krankheitsbildern, sondern stellt auch das Gesundheitssystem auf eine harte Probe. Helfen konservative Verfahren nicht, wird selbst bei jüngeren Patienten – unter 60 Jahren – trotz zweifelhaften Erfolgs viel zu oft zu unnötigen und kostspieligen Eingriffen wie Wirbelsäulenoperationen, Arthroskopien oder Gelenkersatz gegriffen. Das Problem: Der Verschleiß von Gelenkknorpel und Bandscheiben ist irreversibel, er lässt sich zwar entschleunigen und mitunter stoppen, aber nie rückgängig machen.

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Neue DGS-PraxisLeitlinie „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“

 

Oberursel (23. Oktober 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat mit „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“ eine neue PraxisLeitlinie zur Behandlung dieser sehr häufigen und am häufigsten bagatellisierten Gesundheitsstörung in den westlichen Industrienationen veröffentlicht. „Für viele Menschen in Deutschland gehören Kopfschmerzen zum Alltagsleben, wie der Kaffee zum Frühstück, und nicht wenige Betroffene haben bei ihren Bemühungen zur Linderung ihrer Beschwerden bisher nur wenig Hilfe erhalten, werden oft auch gar nicht ernst genommen“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe.

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Periphere neuropathische Schmerzen

Topische Therapie mit QutenzaTM gewinnt weiter an Bedeutung

 

Mannheim (16. Oktober 2015) - Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des deutschen Schmerzkongresses referierten heute zwei Experten über die zunehmende Bedeutung des 8%igen Capsaicin-Pflasters QutenzaTM zur Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen. Prof. Baron, Kiel, stellte aktuelle Studienergebnisse und deren potenziellen Einfluss auf Therapieempfehlungen vor. Außerdem berichtete PD Dr. Kern, Wiesbaden, von seinen Praxiserfahrungen beim Einsatz topischer Therapien in der Schmerzbehandlung.

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OMNi BiOTiCDeutscher Schmerzkongress 2015

Innovativer Therapieansatz bei Migräne:
Mikrobiomforschung gegen Neuroinflammation

 

Mannheim (16. Oktober 2015) – Univ. Prof. Dr. Andreas Straube, Präsident der deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, stellt gemeinsam mit Mag. Anita Frauwallner, Forschungsleiterin am Institut Allergosan, auf dem Deutschen Schmerzkongress (14.-17.11.2015 in Mannheim) einen neuen Therapieansatz bei Migräne vor: die regelmäßige Einnahme von medizinisch relevanten probiotischen Darmbakterien. Aktuelle Studien zeigen, dass die Bakterienstämme von OMNi-BiOTiC® MIGRAene* die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken sowie den Analgetika-Konsum senken – und das ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

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Die Angst im Nacken

Psychische Störungen als Risikofaktoren für chronische Schmerzen bei Teenagern

 

Basel, Schweiz (8. Oktober 2015) - Jeder vierte Jugendliche hat chronische Schmerzen und eine psychische Störung hinter sich. Psychische Störungen gehen dabei den Schmerzen häufig voraus: Depressionen, Angststörungen und Verhaltensstörungen treten überdurchschnittlich oft vor Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen auf. Dies berichten Forschende der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum, die Daten von rund 6.500 Teenagern aus den USA ausgewertet haben, im Fachmagazin «Journal of Pain».

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Decodierung von Schmerz

Schmerzmessinstrument für Demenzkranke

 

Bamberg (10. September 2015) - Rund 1.5 Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland sind demenzkrank. Etwa jeder zweite von ihnen leidet unter chronischen Schmerzen, die nicht erkannt und daher nicht behandelt werden. Der Grund: Demenzkranke können Schmerz wegen ihrer kognitiven Störung nicht mehr sprachlich präzise benennen, da Gedächtnisleistung, Denkvermögen und Kommunikationsfähigkeit im Verlauf der Krankheit immer weiter abnehmen. Hilfe tut Not: Zahlen zeigen, dass nach einer Hüft-OP die demenzkranken Patientinnen und Patienten lediglich ein Drittel der Schmerzmittelmenge erhielten, die die gesunde Vergleichsgruppe nach der gleichen OP nötig hatte.

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Quantitativ Sensorische Testung (QST)

Elektronisches Analysetool sichert hohe Qualität

 

München (9. September 2015) - Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) erlaubt eine genaue Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik. Mit der Zertifizierung zeigen QST-Labore, dass die QST nach standardisierten Kriterien des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS) erfolgt. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal stellt das gesunde Probandenkollektiv dar: Dank eines neuen elektronischen Algorithmus des DFNS lassen sich nun QST-Messfehler und Fehler beim Einschlussprozedere gesunder Probanden automatisch ermitteln. Bei fünf von 18 europäischen QST-Laboren ließen sich so im Zertifizierungsprozess Fehler analysieren – und die Qualität nachhaltig optimieren.

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Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC

Kaum Rückgang bei krebsbedingten Schmerzen in den letzten zehn Jahren

 

Wien, Österreich (4. September 2015) – Schmerzen sind unter Krebspatienten sehr verbreitet, daran hat sich auch in den letzten zehn Jahren trotz großer Bemühungen und neuer Behandlungsmethoden kaum etwas geändert: Rund die Hälfte der Betroffenen leidet an Schmerzen, mehr als ein Drittel empfindet diese als mäßig bis stark. Dieses ernüchternde Ergebnis einer Meta-Analyse präsentierte eine niederländische Forschungsgruppe beim Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC in Wien.

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Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS)

Neue PraxisLeitlinie „Gute Substitutionspraxis“

 

Oberursel (18. August 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat eine neue PraxisLeitlinie zur Umstellung wirkstoffgleicher Arzneimittel veröffentlicht. Anspruch dieser Leitlinie ist es, sich angesichts schwindender finanzieller Ressourcen und einer kontinuierlich steigenden Lebenserwartung den damit einhergehenden ökonomischen Herausforderungen und den Vorgaben des Wirtschaftlichkeitsgebotes zu stellen. „Dies darf aber auf keinen Fall auf Kosten der Lebensqualität der chronisch Schmerzkranken geschehen“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. 

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Gemeinsamer Konsens zur Klassifikation schmerzmedizinischer Einrichtungen

„Mit Struktur- und Qualitätskriterien die schmerzmedizinische Versorgung verbessern"

 

Oberursel (10. August 2015) - Die Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben Struktur- und Qualitätskriterien für schmerzmedizinische Einrichtungen entwickelt, die dazu beitragen sollen, die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland zu verbessern. Unter anderem soll der Kriterienkatalog über die Klassifizierung der verschiedenen Einrichtungen die Basis für eine Bedarfsplanung in der schmerzmedizinischen Versorgung schaffen. Das Konsenspapier, das diesen Kriterienkatalog erstmals festlegt, wurde jetzt veröffentlicht.

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Wie Krebsschmerz entsteht

 

  • Nervenzellen reagieren auf Botenstoffe von Tumoren und werden dadurch übersensibel für Schmerzreize

 

Heidelberg (18. Juni 2015) - Wie Krebsschmerz, unter dem besonders Patienten mit Krebsabsiedlungen im Knochen oder bestimmten Tumoren der Bauchspeicheldrüse leiden, seinen Anfang nimmt, haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Rohini Kuner und des Deutschen Krebsforschungszentrums um Professor Dr. Hellmut Augustin nun entdeckt: Schütten Tumoren bestimmte Botenstoffe aus, um das Wachstum neuer Blutgefäße in ihrer Umgebung anzuregen, reagieren benachbarte Nervenzellen empfindlich. Das macht sie übersensibel für Schmerzreize. Der Sensor für diese Botenstoffe ist ein sogenanntes Rezeptorprotein (VEGF-Rezeptor 1), das zwar schon länger bekannt ist, über dessen genaue Funktion man bisher aber noch wenig weiß. Es kommt in Blutgefäßen und Nervenendigungen vor. Wird es im Experiment blockiert, lindert das die Tumorschmerzen. Die Forschungsergebnisse sind nun im renommierten Journal „Cancer Cell“ erschienen.

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Viele Herausforderungen – Eine gemeinsame Aufgabe

Postoperatives Schmerzmanagement in der Klinik

 

Frankfurt am Main (9. Juni 2015) - Ein zentraler Bestandteil der postoperativen Versorgung ist die möglichst schnelle und umfassende Akutschmerz-Kontrolle mit dem vorrangigen Ziel, Lebensqualität und Genesung des Patienten zu fördern, direkte schädliche physiologische Folgen von Akutschmerz zu vermeiden und eine Schmerzchronifizierung zu verhindern. In der täglichen Routine werden diese Ziele nicht immer erreicht, viele Patienten klagen nach einer Operation über Schmerzen1,2,3 – das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Österreich und die Schweiz. D-A-CH-Experten* aus den Gebieten der Anästhesie, der operierenden Fächer und der Pflege sehen daher einen Optimierungsbedarf beim postoperativen Schmerzmanagement in der Klinik, wie im Rahmen eines Presse-Hintergrundgesprächs der Grünenthal GmbH deutlich wurde.** Für ein optimales Ergebnis haben die interdisziplinäre Kooperation sowie die aktive Einbeziehung des Patienten in die Therapieentscheidung und in die praktische Umsetzung des postoperativen Schmerzmanagements einen hohen Stellenwert.4

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