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Multiple Sklerose
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Behandlungsoptionen bei Patienten mit aktiver Multipler Sklerose

Mit monoklonalen Antikörpern frühzeitig, wirksam und individuell behandeln

Dresden/Ismaning (18. Mai 2017) – In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Präparate zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) stetig gewachsen. Für ein günstiges Outcome sind ein früher Therapiebeginn sowie eine rechtzeitige Anpassung der Behandlung bei unzureichend kontrollierter Krankheitsaktivität entscheidend, wie Experten bei einem Pressegespräch* im Universitätsklinikum Dresden erörterten [1]. Optionen zur Behandlung der aktiven MS stehen etwa mit den Antikörpern Daclizumab (Zinbryta®) und Natalizumab (Tysabri®) zur Verfügung [2, 3]. Die Freiheit von Krankheitsaktivität nach klinischen und radiologischen Kriterien ist ein realistisches und unter Praxisbedingungen erreichbares Therapieziel geworden [4, 5].

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Erstmals am Menschen bewiesen

Gerinnungsfaktoren schädigen das Nervensystem

Essen (18. November 2016) – Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) im Menschen auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Münster und Würzburg einen Zusammenhang zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS beim Menschen nachweisen. Darüber berichtet das renommierte Fachmagazin Annal of Neurology.

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Packshot Copaxone 40mg_ml. Poto: TEVANEUROCLUSTER 2016: Langjährige Erfahrungen in der MS-Therapie

Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich: 208 Injektionen weniger pro Jahr

Wien, Österreich (4. November 2016) - Wo stehen wir nach mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Therapie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS)? Worauf kommt es heute in der modernen Therapie an? Laut Prof. Dr. med. Orhan Aktas, Universitätsklinikum Düsseldorf, ist eine zentrale Erkenntnis, früh zu behandeln, um die Akkumulation der Gewebeschädigung zu verlangsamen und der Behinderungsprogression entgegenzuwirken. Im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Fortbildungsveranstaltung von Teva wies der Neurologe darauf hin, bei der Wahl einer Therapie neben der Wirksamkeit und Verträglichkeit auch die Langzeitanwendung zu bedenken. Einige Basistherapeutika können bereits eine lange Historie aufweisen, so auch Glatirameracetat (GA, Copaxone®, 20 mg). Für den Immunmodulator liegen Erfahrungen aus über zwei Millionen Patien-tenjahren1 vor. Bei der neuen 40 mg-Darreichung bleiben die Wirksamkeit und Verträglichkeit von GA bestehen, jedoch wird sie nur dreimal wöchentlich angewendet. Für Patienten bedeutet dies 208 Injektionen weniger pro Jahr.2 Injektionsbedingte Nebenwirkungen werden um die Hälfte3 reduziert. Diese Vorzüge machen GA 40 mg daher insbesondere auch für jene Patienten interessant, die zuvor täglich GA 20 mg gespritzt haben.

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Actelion nimmt Studie zur Untersuchung einer rein oralen Kombinationstherapie bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose auf

ALLSCHWIL/BASEL, SCHWEIZ ( 29. September 2016 ) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass das Unternehmen eine Kombinationstherapie mit Ponesimod und Dimethylfumarat (Tecfidera®) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) untersuchen wird. In der POINT-Studie - deren Durchführung im Rahmen einer SPA-Vereinbarung (Special Protocol Assessment) mit der FDA geplant ist - wird erstmals ein ausschliesslich auf oralen Therapien beruhendes Behandlungskonzept zur besseren Kontrolle dieser progressiven, zunehmend schwächenden neurologischen Erkrankung geprüft.

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Ergebnis der prospektiven Beobachtungsstudie BETAEVAL

Gute Adhärenz und hohe Therapiezufriedenheit bei der Injektionstherapie mit dem BETACONNECT®

  • Alle Chancen der Förderung der Adhärenz nutzen
  • Patientenfreundlihe Applikationssysteme sind dabei vorteilhaft
  • Studie zeigt beeindruckend gutes Ergebnis

Mannheim (23. September 2016) – Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) kommt es auf eine langfristig gute Adhärenz an, da bei mangelnder Therapietreue das Risiko für einen erneuten akuten Krankheitsschub steigen kann. „Bei längeren Therapiepausen nimmt außerdem das Risiko für einen schweren MS-Schub deutlich zu“, berichtete Professor Dr. Tjalf Ziemssen, Dresden, bei einem Pressegespräch von Bayer Vital anlässlich des 89. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Mannheim.1

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DGN-Kongress 2016: 15 Jahre MS-Therapie – Wo stehen wir?

Langjährige Erfahrung in patientengerechter Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Mannheim (23. September 2016) - In den letzten 15 Jahren ist der therapeutische Handlungsspielraum durch neue Therapieoptionen erheblich vergrößert worden. Gleichzeitig sind die Behandlungsentscheidungen zunehmend komplexer geworden. Ziel ist es, in enger Abstimmung mit dem Patienten, eine für den Einzelnen möglichst erfolgreiche Therapie zu identifizieren, die sicher ist und auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensstile einzahlt – so das Fazit der Experten während eines Satellitensymposiums von Teva im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Ein Beispiel für ein seit Jahren verlässliches Basistherapeutikum bei schubförmiger MS (RMS) ist Glatirameracetat (GA, Copaxone®, 20 mg), zu dem mittlerweile Erfahrungen aus über zwei Millionen Patientenjahren vorliegen.1 Auch heute noch erfüllt der Immunmodulator die Anforderungen an eine moderne Therapie hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit und punktet durch die neue Dosierung von 40 mg, die nur dreimal wöchentlich angewendet wird. Die positiven Erfahrungen mit der dreimal wöchentlichen Dosierung zeigen, dass der Immunmodulator ein geeigneter Kandidat für Neueinstellungen ist, aber auch Patienten, die bis-her mit der täglichen 20 mg Dosierung behandelt wurden, können von der neuen Option profitieren.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Praxisdaten untermauern Stellenwert von Tecfidera® bei schubförmig remittierender MS

Mannheim (22. September 2016) - Neue Daten über einen Zeitraum von bis zu 7 Jahren aus dem Praxisalltag stützen die bekannte starke1 und langanhaltende Wirksamkeit von Tecfidera® (Dimethylfumarat, DMF) bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS).2 Auf dem 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) stellten Experten die Daten als Ergänzung zu den positiven Erkenntnissen aus randomisierten, klinischen Studien zu dem Wirkstoff vor.3,4 Ziel ist es „Freiheit von klinischer und kernspintomografischer Krankheitsaktivität“ zu erreichen.5 Auch zu weiteren Wirkstoffen von Biogen präsentierten Neurologen aktuelle Ergebnisse, darunter Daclizumab (Zinbryta®) – der neuen Therapieoption bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) – sowie zu Natalizumab (Tysabri®) und Peginterferon beta-1a (Plegridy®).6,7

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Selektive Depletion CD20-positiver B-Zellen bei Multipler Sklerose

Explorative Analyse von Phase-III-Daten bestätigt hohes Potenzial des Prüfmedikaments Ocrelizumab

Grenzach-Wyhlen/Mannheim (22. September 2016) - Neue Analysen aus Studiendaten zum Prüfmedikament Ocrelizumab zeigen: Unter dem anti-CD20-Antikörper erreichten 75 % mehr Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) den NEDA*-Status als unter Interferon-β-1a (p < 0,0001).1 Dies geht aus einer explorativen Analyse der gepoolten Daten der Phase-III-Studien OPERA I und II hervor, die kürzlich auf dem ECTRIMS-Kongress 2016 vorgestellt wurde. Das Ergebnis unterstreicht das große Potenzial von Ocrelizumab, die Krankheitsaktivität bei MS nachhaltig zu unterdrücken. Wie in einem Pressegespräch§ der Roche Pharma AG anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. deutlich wurde, sollte diese Krankheitsaktivität frühzeitig mittels selektiver, hochwirksamer Therapien eingedämmt werden, um das Risiko einer Behinderungsprogression langfristig zu minimieren.

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Gilenya® (Fingolimod) bei Multipler Sklerose (MS)

Sichtbare Symptome kontrollieren – unsichtbare Symptome adressieren

  • Aktuelle Umfrage: MS-Patienten am meisten belastet durch Fatigue, Gleichgewichtsstörungen und Kognitionsstörungen1.
  • Gilenya® (Fingolimod) überzeugt in aktuellen Studien-Analysen erneut hinsichtlich NEDA-4 sowie Verbesserung der Kognition2,3,4.
  • PANGAEA 2.0: Transfer des NEDA-Konzepts in die Praxis5.
    4-Jahres-Daten des Patientenregisters PANGAEA: Über 80 % Schubreduktion6
  • Umfangreiche Erfahrungen nach 5 Jahren Fingolimod in der Praxis: Weltweit rund 155.000 behandelte Patienten entsprechend 343.000 Patientenjahren7.

Mannheim (21. September 2016) – Die meisten Menschen (62 %) halten motorische Beeinträchtigungen für die größten Belastungen bei Multipler Sklerose (MS). Betroffene Patienten hingegen empfinden vielmehr Fatigue (67 %), Gleichgewichts­störungen (55 %) und den Verlust von kognitiven Funktionen (38 %) als schwerste Belastungen1. Diese Ergebnisse einer aktuellen Umfrage illustrieren deutlich die vielfältige Symptomatik der MS, die sich nicht nur in den klinischen Parametern und der im MRT sichtbaren Läsionsaktivität manifestiert.

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KKNMS_Logo.Multiple Sklerose

Qualitätshandbücher für Ärzte erstmals als Gesamtausgabe auf dem DGN-Kongress 2016

München (14. September 2016 ) – Die aktualisierten Empfehlungen des KKNMS zur Therapie der Multiplen Sklerose sind wieder auf dem DGN-Kongress erhältlich. Dieses Jahr erscheinen die gefragten „blauen Hefte“ mit den Therapiehinweisen erstmals als Gesamtausgabe. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) präsentiert das 200 Seiten starke Buch an Stand N5 im Eingangsfoyer des Congress Center Rosengarten Mannheim.

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Bei ersten Anzeichen von Multipler Sklerose sofort mit Therapie beginnen

Basel. Schweiz (10. August 2016) - Wer Symptome von Taubheit, eingeschränktem Sehvermögen, Kraftminderung oder Gleichgewichtsstörungen verspürt, muss auf der Hut sein. Es könnte sich um erste Anzeichen einer beginnenden Multiplen Sklerose handeln. Bestätigt sich der Verdacht, kann eine frühe medikamentöse Therapie den Krankheitsverlauf langfristig günstig beeinflussen. Eine internationale Langzeitstudie unter Federführung von Forschenden der Universität und des Universitätsspitals Basel kommt zum Schluss, dass eine möglichst früh einsetzende Therapie den Ausbruch der Krankheit verzögern oder gar verhindern kann.

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Demnächst im Kino: Multiple=Demnächst im Kino

Multiple Schicksale – Vom Kampf um den eigenen Körper

Berlin (10. August 2016) - Der DBfK ist Partner dieses außergewöhnlichen und sehr berührenden Films, der demnächst in die Kinos kommt. Der Dokumentarfilm begleitet MS-erkrankte Menschen in ihrem Alltag und will so für mehr Mut und Offenheit im Umgang mit der Krankheit und davon Betroffenen werben.

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Abb.: Therapie der Multiplen Sklerose: Bildgebung erkennt lebensbedrohliche Nebenwirkung . (c) Kompetenznetz Multiple=Therapie der Multiplen Sklerose

Bildgebung erkennt lebensbedrohliche Nebenwirkung

Berlin (7. Juni 2016 ) – Ein Team französischer Wissenschaftler hat mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein charakteristisches „Pünktchenmuster“ im Gehirn ausgemacht, das auf eine potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung des MS-Medikaments Natalizumab hinweist. „Die Arbeit liefert ein weiteres Kriterium, das wir heranziehen können, um die Sicherheit unserer Patienten zu erhöhen“, kommentiert für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) Prof. Carsten Lukas vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am St. Josef Hospital Bochum.

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Blutgerinnungssystem

Ein Auslöser für Multiple Sklerose entdeckt ?

Duisburg (25. Mai 2016) - Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Verbund mit Kollegen der Universität Münster einen Zusammenhang nachweisen zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS. Darüber berichtet das Fachmagazin Nature Communications in seiner aktuellen Ausgabe.

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Menschen mit Multipler Sklerose (MS) werden in ihrem Alltag mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Einfache Aufgaben wie Schnürsenkel binden können bei Gefühlsstörungen in den Händen Probleme bereiten. Photo und Copyright: Pressebild: Genzyme GmbH/MS-BegleiterNeue Initiative von Sanofi Genzyme

„The World vs. MS“ – Gemeinsam stark gegen die Herausforderungen, denen sich Menschen mit Multipler Sklerose (MS) täglich stellen müssen

Neu-Isenburg (18. Mai 2016) – In Deutschland sind Schätzungen zufolge 200.000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt.1 Die Erkrankung verläuft von Patient zu Patient verschieden und kann sich individuell unterschiedlich auf den Alltag der Betroffenen auswirken. So zeigt eine aktuelle Umfrage unter Menschen mit Multipler Sklerose, dass sich die Leistungsfähigkeit – im Vergleich zu vor zwei Jahren – bei jedem zweiten Befragten verschlechtert hat. Daneben kann sich die MS auch negativ auf das emotionale Wohlbefinden auswirken, wie über die Hälfte der Teilnehmer beklagt. In Abhängigkeit der Symptome können verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel Gedächtnis- und Empfindungsstörungen oder starke Erschöpfung den Alltag erschweren. Die neue Initiative „The World vs. MS“ von Sanofi Genzyme möchte diese Herausforderungen aufdecken und ein Konzept entwickeln, um sie gemeinsam zu lösen. Sie verfolgt das Ziel, Veränderungen voranzutreiben und Menschen mit MS eine Stimme zu geben. „The World vs. MS“ – drei Schritte zur Lösung.

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Abbildung: Bei schleichender Multipler Sklerose sind Steh- und Gehfähigkeit meist eingeschränkt. Photo und Copyright: UKW/Berthold Steinhilber Multiple Sklerose

Arznei könnte bei Patienten das Risiko für Darmkrebs erhöhen

Würzburg (12. Mai 2016) - Das bei aggressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) verabreichte Medikament Mitoxantron könnte mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, so die Ergebnisse einer Studie von Forschern des Universitätsklinikum Würzburg (UKW), die in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht wurde. In der Studie wurden unter der Leitung des Würzburger Mediziners und MS-Experten Privatdozent Dr. Mathias Buttmann retrospektiv 676 MS Patienten untersucht, die Mitoxantron zur Behandlung ihrer MS Erkrankung zwischen 1994 und 2007 verabreicht bekamen. Mitoxantron unterdrückt das Immunsystem und wurde zunächst als chemotherapeutisches Präparat für bestimmte Krebsformen entwickelt.

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Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome

Basel, Schweiz (3. Mai 2016) - Körperliche Aktivität kann bestimmte Symptome der Multiplen Sklerose positiv beeinflussen: Patientinnen, die Yoga und Aquafit betreiben, leiden weniger unter Müdigkeit, Depressivität und Hautkribbeln, wie Forschende der Universität und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel mit iranischen Kollegen nachweisen.

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Weissbuch "Multiple Sklerose - Versorgungssituation in Deutschland"

Fortschritte in der Therapie der Multiplen Sklerose besser nutzen

  • Weißbuch beschreibt Versorgungssituation bei Multipler Sklerose
  • Eine an der Krankheitsaktivität angepasste Behandlungsplanung ist noch unzureichend umgesetzt
  • Therapie der Symptome der Multiplen Sklerose weist große Defizite auf
  • Experten fordern strukturierte, besser vernetzte Versorgungskonzepte

Berlin (6. April 2016) - Dank der Fortschritte in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) können immer mehr Betroffene ein weitgehend normales Leben führen. Dennoch lässt sich die Krankheit langfristig nicht stoppen. Zudem fehlen Therapien zur Versorgung der belastenden Symptome der MS. Nötig sind ferner mehr strukturierte Versorgungskonzepte. Das ist ein Fazit des Weißbuchs Multiple Sklerose, das IGES-Wissenschaftler zusammen mit medizinischen Experten veröffentlicht haben.

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Neue Studiendaten belegen

Sativex® kann die durch Spastik eingeschränkte Gangqualität bei MS-Patienten verbessern.1

Düsseldorf (17. März 2016) - Im August 2015 wurde eine unabhängige Studie zu Delta-9-Tetrahydrocannabinol/Cannabidiol (THC/CBD) veröffentlicht, deren Studienziel es war, bei MS-Patienten mit MS-induzierter Spastik unter Medikation von THC/CBD die Gangqualität durch objektive und quantitative Untersuchungen zu messen.1 50-60% der MS-Patienten leiden unter einer Spastik in den unteren Extremitäten, die häufig auch mit Stürzen einhergeht (selbst nach Adjustierung für den EDSS)2. MS-Patienten mit Spastik sind in ihrer Mobilität und Balance signifikant stärker betroffen als MS-Patienten ohne Spastik.3

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TEVAneueroscience_LogoZug um Zug die Herausforderungen der MS meistern

Neue Copaxone®-Dosierung für ein individuelles Therapiemanagement

 

Berlin (14. Dezember 2015) - Während des Teva-Pressegesprächs im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Veranstaltung gingen Prof. Dr. Sven Schippling (Zürich) und Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) auf die derzeitigen Möglichkeiten einer noch individuelleren Multiple Sklerose-Therapie ein: Eine strategische Herangehensweise ist hierbei essentiell. Da der Krankheitsverlauf nur schwer vorhersehbar ist, sollte so früh wie möglich mit der Therapie begonnen werden. „Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) haben gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte“, erklärte Prof. Schippling. Copaxone® (Glatirameracetat) ist seit langem ein wichtiger Baustein in der MS-Basistherapie und bietet in der neuen Formulierung 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe (GA40) weiterhin ein verlässliches und wirksames Therapeutikum. „Injectables bieten vielfältige Vorteile im modernen Therapiemanagement und werden auch zukünftig ihren Stellenwert behalten. Insbesondere Glatirameracetat sollte hierbei als ‚moderne und strategische Schachfigur‘ berücksichtigt werden, die – auch in der Langzeitanwendung – die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern kann“, so Prof. Berger.

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Ocrelizumab. Photo: Roche PharmaB-Zell-Therapie bei Multipler Sklerose

Überzeugende Wirksamkeit: Erste Phase-III-Daten zu Ocrelizumab bei der Behandlung von RRMS und PPMS

 

Düsseldorf  (8. Dezember 2015) - Der neue humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab zeigt in entscheidenden Phase-III-Studien positive Resultate. Erstmals steht mit Ocrelizumab ein Prüfmedikament zur Verfügung, das das Fortschreiten der Behinderung sowohl bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) als auch bei Patienten mit primär progredienter MS (PPMS) signifikant reduzieren kann. Dies belegen die kürzlich vorgestellten Ergebnisse des umfassenden ORCHESTRA-Studienprogramms. Bei schubförmiger MS war der sich gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtende neue Wirkstoff dem Interferon beta-1a (IFN ß-1a) überlegen und zwar sowohl hinsichtlich jährlicher Schubrate, Fortschreiten der Behinderungsprogression als auch hinsichtlich anderer wichtiger Kriterien, wie z. B. chronisch entzündlicher Hirnläsionen. Als erstes Prüfmedikament überhaupt zeigte der neue Wirkstoff darüber hinaus eine signifikante Wirksamkeit bei PPMS. „Diese Ergebnisse können einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung von MS darstellen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster, im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG.

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Rote-Hand-Brief zu Tecfidera® (Dimethylfumarat)

Neue Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer PML - vermehrte Überwachung und Absetzen der Therapie

 

Bonn (24. November 2015) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert über wichtige neue Maßnahmen zur Risikominimierung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) bei der Behandlung mit Tecfidera®. Die risikominimierenden Maßnahmen sollen vor und während der Therapie durchgeführt werden und betreffen u.a. Untersuchungen des großen Blutbildes und MRT-Untersuchungen.

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Die B-Zelle im Fokus

Ocrelizumab – zielgerichtete Therapie gegen CD20-positive B-Zellen?

 

Düsseldorf (25. September 2015) - Aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge scheinen CD20-positive B-Zellen in der Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS) eine wichtige Rolle zu spielen. Die zielgerichtete Therapie gegen CD20-positive B-Zellen könnte möglicherweise eine nach wie vor bestehende therapeutische Lücke schließen und einen neuen Therapieansatz bei MS eröffnen. Der humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab, der sich selektiv und gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtet, scheint Phase-II-Daten zufolge hoch wirksam und zugleich gut verträglich zu sein. „Die Phase-II-Daten1 sprechen dafür, dass Ocrelizumab signifikant die inflammatorische Krankheitsaktivität und die beeinträchtigenden klinischen Symptome, insbesondere Schübe sowie die neurologische Behinderungsprogression reduziert“, erläuterte PD Dr. Björn Tackenberg, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie an der Philipps-Universität Marburg, bei einem Pressegespräch im Rahmen des 88. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Erste Ergebnisse des umfassenden Phase-IIIStudienprogramms zeigen die Überlegenheit von Ocrelizumab sowohl im primären Endpunkt als auch in den bedeutendsten sekundären Endpunkten.

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Packshot Copaxone 40 mg/ml. Photo und Copyright: TEVADGN Kongress 2015: MS-Therapie im Wandel: Die Qual der Wahl?

Neue Copaxone®-Dosierung stellt sich den Herausforderungen einer modernen MS-Therapie

 

Berlin (25. September 2015) - Während des Teva-Satellitensymposiums im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurden die Herausforderungen im modernen Therapie-Management der Multiplen Sklerose sowohl aus Sicht der Patienten als auch eines klinisch tätigen Neurologen diskutiert: Wie können Therapien noch stärker an den individuellen Bedürfnissen der Patienten orientiert sein und welches Medikament eignet sich dafür? Anhand von einer aktuellen Falldarstellung gingen Prof. Dr. Uwe Klaus Zettl, Prof. Dr. Friedemann Paul sowie Prof. Dr. Sven Schippling diesen Fragen nach. Neben einem verlässlichen und wirksamen Therapeutikum, wie der neuen Copaxone®-Formulierung (Glatirameracetat) 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe, spielt insbesondere die Arzt-Patienten-Kommunikation eine große Rolle. Diese sollte stets einen frühzeitigen Therapiebeginn im Fokus haben. So haben Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte.  

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Dimethylfumarat und Peginterferon beta-1a

Wirksame MS-Therapien zur individuellen Behandlung der schubförmigen MS

 

Düsseldorf (24. September 2015) – Das verbesserte Krankheitsverständnis sowie der Einsatz innovativer Wirkstoffe führen zu einer immer effektiveren Therapie der schub-förmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS). Die Freiheit von Krankheitsaktivität ist damit inzwischen ein realistisches Ziel geworden und wird von aktuellen Expertenmeinungen gestützt. Hierzu tragen insbesondere moderne und effektive Wirkstoffe bei, wie das orale Dimethylfumarat (DMF, Tecfidera®) und Peginterferon beta-1a (Plegridy®), das alle zwei Wochen subkutan angewendet wird. So können aktuelle Daten, die im Rahmen der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Düsseldorf diskutiert wurden, eine langfristig erfolgreiche Kontrolle der Krankheitsaktivität durch DMF über mittlerweile fünf Jahre verdeutlichen – unabhängig davon, ob die Patienten neudiagnostiziert waren oder bereits mit verlaufsmodifizierenden Therapien vorbehandelt wurden. Die Experten waren sich dabei einig: Insbesondere durch einen frühzeitigen effektiven Behandlungsbeginn können MS-Patienten von Anfang an von einer guten Wirksamkeit profitieren. Eine individuell abgestimmte Therapie kann zusätzlich zu einer besseren Therapietreue führen und dazu beitragen, das zeitgemäße Therapieziel Freiheit von Krankheitsaktivität für mehr Patienten zu erreichen.

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MS-Therapie mit Fingolimod (Gilenya®)

Rechtzeitig wirksam behandeln und patientenbezogen optimieren

 

  • Mild-moderater vs. (hoch)aktiver Verlauf: Entscheidend sind die langfristige Entwicklung der Krankheitsaktivität und die rechtzeitige Therapieoptimierung.1-6
  • Gilenya® kontrolliert wirksam und konsistent die vier Schlüsselparameter der MS-Krankheitsaktivität: Schubrate, Behinderungsprogression, MRT-Aktivität und Hirnatrophierate.1-5
  • Registerstudie PANGAEA*: 70 Prozent der Patienten nach drei Jahren schubfrei, 80 Prozent mit stabilem EDSS (Expanded Disability Status Scale).6

 

Düsseldorf (24. September 2015) – Die aktualisierten Leitlinien zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) orientieren sich bekanntlich am Krankheitsverlauf und unterscheiden zwischen mild-moderater und (hoch)aktiver Verlaufsform.7 Diese Unterteilung lässt durchaus Spielraum für den behandelnden Arzt zu, was angesichts des komplexen Krankheitsbildes und der unterschiedlichen Ausprägungen der MS grundsätzlich begrüßenswert ist. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Verlaufsformen in der Praxis? Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Therapiewechsel? Welche Patienten profitieren besonders bei einer Umstellung? Und inwiefern kann Gilenya® (Fingolimod) eine MS-Therapie optimieren? Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Neurologischen Gesellschaft (DGN) in Düsseldorf diskutierten führende Neurologen aus Klinik und Praxis – auch anhand von Patientenbeispielen – über die bisherigen Erfahrungen mit der Umsetzung der Leitlinien und gaben einen Überblick über die Wirksamkeit von Gilenya hinsichtlich der vier wichtigen Schlüsselparameter der MS-Krankheitsaktivität.

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Abb.1: Erfassung der kinematischen Daten. Photo: Lurija InstitutEin neuer Weg

Objektive Erfassung der motorischen Fatigue bei Patienten mit Multipler Sklerose

 

Allensbach (11. September 2015) - Motorische Fatigue gehört bei Patienten mit Multipler Sklerose zu einem der häufigsten Symptome mit negativen Auswirkungen auf alltägliche Aktivitäten und geht einher mit einer deutlichen Reduzierung der Lebensqualität. Die bisherigen Versuche, die motorische Fatigue objektiv zu erfassen, brachten keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung vom Prof. Dr. Christian Dettmers und Prof. Dr. Manfred Vieten hatte das Ziel, der Untersuchung und objektiven Erfassung motorischer Fatigue bei MS-Patienten. Mit Hilfe einer neuen Methode konnte die motorische Fatigue zum ersten Mal sowohl auf der Gruppen- als auch auf der Individualebene objektiv erfasst werden.

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Gilenya® (Fingolimod)

Erster Bericht einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie (PML)

 

Bonn (4. Mai 2015) - Die Firma Novartis Pharma GmbH informiert über den ersten Fallbericht einer PML bei einem Multiple-Sklerose (MS)-Patienten unter Fingolimod-Therapie, der vorher nicht mit Natalizumab oder anderen immunsuppressiven Arzneimitteln behandelt wurde. Die Behandlung mit Fingolimod sollte im Falle einer PML dauerhaft abgesetzt werden.

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Multiple Sklerose

Ein Rätsel der Blut-Hirn-Schranke gelöst

 

Würzburg (30. März 2015) - Die Entstehung und der Verlauf der Multiplen Sklerose stellt Wissenschaftler vor viele Rätsel. Jetzt ist es Forschern der Universitäten Würzburg und Amsterdam gelungen, einen scheinbaren Widerspruch in den bisherigen Befunden aufzulösen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, die Wirkung von Therapien an der sogenannten Blut-Hirn-Schranke besser zu verstehen.

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NNeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich - Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit . Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt. Photo: TEVAeue Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Bessere Verträglichkeit bei gleicher Wirksamkeit

 

Frankfurt am Main (12. März 2015) - Bewährter Wirkstoff trifft auf neue Dosierung: Ab April 2015 steht Copaxone® (Glatirameracetat) auch zur dreimal wöchentlichen Anwendung mit jeweils 40 mg für erwachsene Patienten mit schubförmiger Multiplen Sklerose (RMS) zur Verfügung. So werden rund 60 % der subkutanen Injektionen eingespart und injektionsbedingte Nebenwirkungen um 50 % reduziert. Dabei bleiben die verlässliche Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestehen, zu dem Erfahrungen aus über 2 Millionen Patientenjahren vorliegen.(1) Von der neuen Dosierung profitieren insbesondere Patienten, für die ein tägliches Spritzen nicht infrage kommt.

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„deprexis“

Neue Wege in der Depressionstherapie von MS-Patienten

 

Hamburg (5. Februar 2015) - Ein interdisziplinäres Forscher-Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine neue Therapiemöglichkeit zur Behandlung von Depressionen bei Patienten mit Multipler Sklerose in einer ersten klinischen Studie erfolgreich evaluiert: Mit dem computergestützten Therapieprogramm „deprexis“ können MS-Patienten über das Internet direkt von zu Hause Hilfe erhalten. Das Expertenteam aus Psychologen und Ärzten des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), des Instituts für Medizinische Psychologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE haben die Studienergebnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry publiziert.

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