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Palliativ-Pflege
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107. Aachener Hospizgespräch stellt vernachlässigte Gruppen und Einrichtungen sowie den Umsetzungsstatus des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) in den Mittelpunkt. Was sind klassische Gruppen und Einrichtungen, die nicht im Fokus der palliativen und hospizlichen Arbeit stehen? Warum ist das so, und wie lässt sich das womöglich ändern? Werden diese Gruppen und Einrichtungen im HPG ausreichend berücksichtigt? Welche Rolle spielt die sogenannte ‚Caring Community‘, also die fürsorgende Gemeinschaft in einem Stadtteil, in der hospizlichen und palliativen Versorgung, und welche Bedeutung kann sie in der Zukunft noch erlangen? Mit diesen Themen beschäftigten sich beim 107. Aachener Hospizgespräch am 2. und 3. Februar 2018 im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg zahlreiche Experten aus Politik und Gesundheitswesen. Photo: © Andreas Schmitter 107. Aachener Hospizgespräch stellt vernachlässigte Gruppen und Einrichtungen sowie den Umsetzungsstatus des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) in den Mittelpunkt

Aachen/Stolberg (3. Februar 2018) - Was sind klassische Gruppen und Einrichtungen, die nicht im Fokus der palliativen und hospizlichen Arbeit stehen? Warum ist das so, und wie lässt sich das womöglich ändern? Werden diese Gruppen und Einrichtungen im HPG ausreichend berücksichtigt? Welche Rolle spielt die sogenannte ‚Caring Community‘, also die fürsorgende Gemeinschaft in einem Stadtteil, in der hospizlichen und palliativen Versorgung, und welche Bedeutung kann sie in der Zukunft noch erlangen? Mit diesen Themen beschäftigten sich beim 107. Aachener Hospizgespräch am 2. und 3. Februar 2018 im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg zahlreiche Experten aus Politik und Gesundheitswesen.

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Sterben in der Schweiz

Dem Menschen mit all seinen Bedürfnissen begegnen

Bern, Schweiz (21. November 2017) - In der Schweiz sterben die meisten Menschen in Spitälern und Pflegeheimen. Ihre individuellen Bedürfnisse werden dabei oft zu wenig berücksichtigt. Zudem sind betreuende Fachpersonen noch nicht zureichend miteinander vernetzt. Die Förderung von Palliative Care, die Sterbende umfassend begleitet, könnte diese Situation verbessern. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm "Lebensende".

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Innovative Studie untersucht Unterschiede zwischen Patienten mit früh und spät einsetzender Demenz am Lebensende

Welche Palliativversorgung brauchen Menschen mit Demenz?

München (22. September 2017) - Welche Versorgung benötigen Patienten, die an Demenz leiden, am Lebensende? Eine neue Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersucht die Palliativversorgung von Menschen mit verschiedenen Formen von Demenz in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen, die schon im jüngeren Alter an einer Demenz erkranken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die EPYLOGE-Studie über drei Jahre mit 500.000 Euro.

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Abb.: In Münster nehmen die Teams der ersten zertifizierten Palliativstationen aus Bonn, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin entgegen. Photo: Münster View - Heiner WitteQualitativ hochwertige Palliativversorgung sollte auch für den Außenstehenden erkennbar sein

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zertifiziert Palliativstationen

Berlin (20. September 2017) - Die ersten Palliativstationen aus Bonn, Bremen, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden haben ein umfassendes Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) durchlaufen, das in Kooperation mit der Zertifizierungsstelle ClarCert durchgeführt wird. Fünf Pilotkliniken konnten beim DGP-Mitgliedertag in Münster ihre Zertifikate in Empfang nehmen. „Schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen sollten auf den ersten Blick erkennen können, wo sie auf jeden Fall kompetente Behandlung und Begleitung erwarten dürfen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP. Dafür braucht es klare Qualitätskriterien, die das Zertifizierungsverfahren bietet und überprüft.

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP):

Hospiz- und Palliativversorgung für hochaltrige Menschen muss ausgeweitet und vernetzt werden

Berlin (15. September 2017) - Die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland muss ausgeweitet und vernetzt werden, insbesondere für hochaltrige Menschen. Um die qualitativen Anforderungen an die Versorgung Schwerstkranker konstruktiv, kritisch und vielfältig zu diskutieren, finden am 15. & 16. September in Münster die 2. Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) statt. Sie stehen unter dem Motto „Die DGP im Dialog“.

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Frauen sterben kostengünstiger als Männer

Kulturelle Differenzen sorgen für Kostenunterschiede am Lebensende

 

Bern, Schweiz (3. August 2017) - Im letzten Lebensjahr verursachen Männer im Schnitt mehr Gesundheits-kosten als Frauen. Zu sterben ist in der französischen und italienischen Schweiz teurer als in der deutschen Schweiz. Das zeigt eine Analyse von Krankenkassendaten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" (NFP 67).
 

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Abb.: Das ambulante Palliativteam Jena ist direkt an die Palliativstation des Uniklinikums angebunden. Die Unimediziner evaluieren Qualität und Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Foto: Uniklinikum JenaSAPV

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Jena (23. Januar 2017) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Mit Förderung aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses befragen die Jenaer Mediziner in den kommenden zwei Jahren die Patienten und Angehörige, Hausärzte, Pflegedienste und andere Beteiligte, um Empfehlungen für eine Optimierung dieser wichtigen Versorgungsform zu erarbeiten.

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Deutsche Stiftung Patientenschutz

DAK-Report: Pflegebedürftige sind von Palliativversorgung abgeschnitten

Berlin (19. Oktober 2016) - "Der Pflegereport zeigt, Pflegebedürftige sind von der Palliativversorgung abgeschnitten. Auch wenn sich 80 Prozent der Menschen wünschen, zu Hause oder im Hospiz zu sterben, ist es in der Realität genau umgekehrt. Der allergrößte Teil stirbt im Pflegeheim oder Krankenhaus. Diese Tendenz hat sich in den letzten 20 Jahren verstärkt. Das liegt daran, dass Pflegeheime immer mehr Orte des Sterbens sind. Jährlich sterben hier 350.000 Menschen, davon haben mehr als 200.000 einen hospizlichen und palliativen Bedarf. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz gibt darauf keine Antwort. Es fehlt an eigenen Palliativteams in den 13.000 Pflegeheimen.

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Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen

Nationale Charta-Strategie fordert bedarfsgerechte Begleitung am Lebensende als Menschenrecht

Berlin (17. Oktober 2016) - Die aus der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ hervorgegangenen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung im Rahmen einer Nationalen Strategie werden heute in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Drei Jahre liegen zwischen der Auftaktveranstaltung "Von der Charta zur Nationalen Strategie" im Jahr 2013 im Deutschen Bundestag und der Präsentation des Maßnahmenkatalogs, an dem 50 gesundheitspolitisch relevante Institutionen und Organisationen in einem Konsensusprozess mitgewirkt haben.

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DGP

Frühzeitige Integration der Palliativmedizin schützt vor Übertherapie am Lebensende
 

  • Unbegründete Hoffnung auf Heilung oder Lebensverlängerung macht es auch Ärzten schwer, auf Therapiemaßnahmen zu ve rzichten oder diese zu beenden
  • Gegen den Willen des Patienten zu handeln, kann eine Körperverletzung darstellen

Berlin (4. Oktober 2016) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass das Thema Überversorgung am Lebensende aktuell von medizinischen Fachgesellschaften und den Medien aufgegriffen und intensiv diskutiert wird. Übertherapie am Lebensende kann nicht nur zu falscher Ressourcenverteilung, sondern auch zu inhaltlicher Unterversorgung führen. „Die thematische Einengung der medizinischen Behandlung auf Krankheitsbekämpfung lenkt die Aufmerksamkeit der Betroffenen von der wichtigen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen eines schicksalhaft auf das Sterben zu gerichteten Krankheitsverlaufes ab.“ so DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier: „Die palliativmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten darf nicht zu kurz kommen.“

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

Neue zeitlich flexible multiprofessionelle Palliativdienste im Krankenhaus werden die Lebensqualität von Schwerkranken deutlich verbessern

Berlin (15. August 2016) - Als erheblichen Fortschritt für die stationäre Versorgung schwerkranker Menschen bewertet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) die neu definierten Mindestmerkmale für Palliativdienste im Krankenhaus, die das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aktuell in Form einer eigenen Ziffer im Klassifikationssystem OPS 2017 festgelegt hat. „Erstmals ist es gelungen, klare Kriterien für die Abrechenbarkeit und somit auch für die Planung und Gestaltung eines Palliativdienstes im Krankenhaus aufzustellen“ betont Dr. Bernd-Oliver Maier, Wiesbaden, welcher als Vorstandsmitglied der DGP wesentlich an der Erarbeitung des neuen Kodes 8-98h mitgewirkt hat.

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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)

Auch länger anhaltende Trauer ist keine Krankheit

Berlin (29. Juni 2016) - Auch länger anhaltende Trauer ist ein persönlicher und natürlicher Prozess, der Zeit braucht. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) positioniert sich daher in einer Stellungnahme ausdrücklich gegen die vorgeschlagene Aufnahme der „anhaltenden Trauerstörung“ als eigenständige psychische Störung, wie sie für die Überarbeitung der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10, Kapitel V), herausgegeben durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), vorgeschlagen wurde.

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Abb.: Musiktherapie bei Palliativpatienten. Foto: SRH Hochschule HeidelbergPositiv wirksam

Musiktherapie in der Palliativmedizin

Heidelberg (18. April 2016) - Die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Menschen am Lebensende wurde in einer wissenschaftlichen Studie in Heidelberg untersucht. Das Kooperationsprojekt des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass Musik das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessert.

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Diakonie

Lücken in der palliativen Versorgung schließen

 

Northeim (19. August 2015) - Im November dieses Jahres entscheidet der Deutsche Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der Beihilfe zur Selbsttötung. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche beteiligt sich die Diakonie intensiv an der gesellschaftlichen Debatte um die Frage des assistierten Suizids und setzt sich für ein Verbot der organisierten und geschäftsmäßigen Sterbehilfe ein.

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Diakonie

Flächendeckende palliative Versorgung sicherstellen

 

Berlin (12. Juni 2015) - Zu den Gesetzentwürfen zur Regelung des assistierten Suizids, die von verschiedenen Gruppen von Bundestagsabgeordneten vorgelegt wurden, erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Beihilfe zur Selbsttötung darf in einer humanen Gesellschaft keine Option unter anderen werden, um einem Menschen zu helfen und beizustehen. Daher begrüßt die Diakonie den Gesetzentwurf, mit dem sich überfraktionell Bundestagsabgeordnete gegen Sterbehilfe in Form eines verfügbaren, geschäftsmäßigen `Dienstleistungsangebotes` wenden.  Sie ziehen die Konsequenzen aus den in Umfragen geäußerten Ängsten und Sorgen der Menschen vor einem langen und qualvollen Sterben und plädieren für eine Verbesserung der gesundheitlichen, pflegerischen und palliativen Versorgung. 

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Zur Kommentierung freigegeben

Patientenleitlinie "Palliativmedizin"

 

Berlin (30. April 2015) - Laienverständliche Versionen ärztlicher Leitlinien sind im Leitlinienprogramm Onkologie verpflichtend. Jetzt steht die neue Patientenleitlinie "Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung" bis zum 30. Mai 2015 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Text kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam ihre Kommentare zu schicken.

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Nachholbedarf in der Forschung

Therapien und Behandlungskonzepte zur Symptomlinderung bei schwerstkranken und sterbenden Patienten müssen dringend weiter entwickelt werden

 

Berlin (31. März 2015) - „Es gibt einen enormen Nachholbedarf in der Forschung und wissenschaftlichen Absicherung der Behandlung schwerstkranker und sterbender Patienten.“ konstatiert PD Dr. Bernd Alt-Epping, Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Die wissenschaftliche Fachgesellschaft begrüßt ausdrücklich den vorgelegten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Gleichzeitig verweist sie jedoch auf die Notwendigkeit, die Vorgaben des Referentenentwurfes durch Maßnahmen gezielter Forschungsförderung  sowie Förderung von Forschungsnetzwerken in diesem Bereich zu flankieren.

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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)

Klares „Nein!“ zur Legalisierung der ärztlichen Beihilfe zum Suizid

 

Berlin (26. August 2014) - "Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) lehnt den heute in München vorgestellten Gesetzentwurf, der Medizinern die Hilfe beim Suizid explizit erlauben würde, ausdrücklich ab. Ärztinnen und Ärzte tragen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen eine besondere Verantwortung. Der ärztlich assistierte Suizid hätte unübersehbare Konsequenzen für die Haltung und das Handeln der Ärzte sowie für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV.

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Abb.: Verabreichung der Fentanyl-Buccaltablette Effentora®: Die Tablette wird beim Auftreten einer Schmerzattacke zwischen Wange und Zahnfleisch platziert. Photo: TEVAFrühe Integration palliativer Versorgung gefordert

Lebensqualität steigern und Lebenszeit verlängern

 

Düsseldorf (26. Juni 2014) - Eine möglichst frühe Integration von palliativmedizinischen Strategien mit einer bedarfsgerechten Schmerztherapie in die Versorgungskonzepte von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen ist von medizinischer, ethischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Was bei einer qualitativ hochwertigen Palliativversorgung zu bedenken ist, welche Herausforderungen sich bei der praktischen Umsetzung ergeben und wie sich die Hürden beseitigen lassen, diskutierten ausgewiesene Experten auf einem von Teva unterstützten Symposium im Rahmen des 10. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

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Mehr als jeder fünfte Deutsche, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein

Versorgungslücken am Lebensende

 

Berlin (18. Februar 2014) - Die Zahl älterer Menschen wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen. Dies wird auch einhergehen mit einer wachsenden Zahl hochbetagter, schwerstkranker Menschen. Damit rückt vor allem auch die Frage einer bedürfnisorientierten medizinischen und pflegerischen Versorgung am Lebensende in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Das ZQP hat daher in einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Befragung die Einstellungen der Deutschen zur Versorgung schwerkranker Menschen und zum eigenen Sterben untersucht. Dabei zeigt sich der dringende Handlungsbedarf: Mehr als jeder Fünfte, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein.

 

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David gegen Goliath

Continentale will Palliativversorgung nicht zahlen

 

Witten (22. Januar 2014) - Das Amtsgericht Witten muß jetzt entscheiden, ob private Krankenkassen für ihre zu Hause sterbenden Versicherten die Behandlungskosten übernehmen müssen. Es gibt in Deutschland Sterbende erster und zweiter Klasse. Während jeder gesetzlich Krankenversicherte das Recht auf eine Behandlung und umfassende Begleitung durch ein spezialisiertes Team aus Ärzten und Pflegekräften hat, schließen Privatversicherungen dieses Recht im „Kleingedruckten“ kurzerhand aus. So müssen schwerstkranke Privatversicherte auf dem Sterbebett auf die Kulanz ihrer privaten Krankenversicherung hoffen, sonst sollte ihnen diese eigentlich selbstverständliche Krankenversorgung angeblich nicht zustehen.

 

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(v.l.n.r.): Dr. med. Leonard Habets, Inge Nadenau, Dr. Ruthmarijke Smeding, Prof. Dr. theol. Andreas Wittrahm u. Veronika Schönhofer-Nellessen. Photo: Grunenthal.de8. Nationale Aachener Hospiz- und Pallivgespräche

Sorgekultur und Wirtschaftlichkeit

 

Stolberg/Aachen (28. November 2013) – Das 8. Nationale gesundheitspolitische Aachener Hospiz- und Palliativgespräch rückte in diesem Jahr den ökonomischen Druck, der auf allen Beteiligten lastet, in den Fokus. Das Motto des Kongresses bringt es auf den Punkt: „Der Gesundheitsmarkt braucht Werte – Hospizliche und Palliative Haltung begegnen Wettbewerb und Kostendruck“. In den Plenumssitzungen und 4 Workshops wurde von den ca. 200 Teilnehmern und Referenten gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für den auf Patienten, Mitarbeitern, Einrichtungen und Schnittstellen lastenden Umsetzungsdruck gesucht.

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QuinK

Qualitätsindex für die Kinder- und Jugendhospizarbeit

 

Koblenz (7. November 2013) - Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), Fachgruppe „Hospiz- und Palliativarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Jennessen vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz-Landau den Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) entwickelt. Dieser soll die Qualität der Arbeit in Kinder- und Jugendhospizen sowie ambulanten Kinderhospizdiensten sichern und verbessern. Durch die kontinuierliche und strukturierte Reflexion von Haltungen, Strukturen und Praktiken können die Einrichtungen nun ihre eigene Arbeit auf den Prüfstand stellen und gezielt weiter entwickeln.

 

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Projekt „TrauErLeben“

Trauerbegleitung kann Wege „zurück ins Leben“ ebnen

 

Berlin (28. August 2013) - „Am schlimmsten ist es, wenn man sich nicht verabschieden kann“, zitierte Prof. Dr. Michael Wissert bei der Präsentation der Ergebnisse in Berlin einen häufig geäußerten Satz aus der schriftlichen Befragung von 680 trauernden Menschen im Rahmen des Forschungsprojekts „TrauErLeben“ (1). Grundsätzlich zeigte sich in der Studie: „Plötzliche Todesfälle durch Unfall, Suizid, Herzversagen oder ein Aneurysma führen zu besonders hohen Belastungen bei den Angehörigen“. Auch Todesfälle unter besonderen Umständen wie das Versterben eines Kindes im Mutterleib, eine Fehlgeburt, der Tod nach Gewalttaten oder einer Naturkatastrophe haben bei den unmittelbar Betroffenen oftmals einen erhöhten Bedarf an Trauerbegleitung zur Folge.

 

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Abb.: Heute hat sich das Forum „Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin konstituiert. Quelle: BMGBMG

Neues Forum zur Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland

 

Berlin (4. Juli 2013) - Heute hat sich das Forum „Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin konstituiert. Mit der Einrichtung dieses neuen Forums unterstützt das BMG den Ausbau und die Weiterentwicklung der Palliativ- und Hospizversorgung. Grundlage ist die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Das Forum wird maßgeblichen Akteuren eine Plattform zur Erörterung aktueller Themen aus der Palliativ- und Hospizversorgung und zur Entwicklung konkreter gemeinsamer Lösungsansätze bieten. Das Forum wird vom BMG geleitet und soll in regelmäßigen Abständen - ca. zweimal im Jahr, bei Bedarf auch häufiger - zusammentreffen.

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HTA-Bericht

Kein klares Ja oder Nein für palliative Musiktherapie

 

Wiesbaden (27. Juni 2013) - Trost spenden, Schmerzen lindern, Angst nehmen - das sind die Erwartungen an die Betreuung unheilbar erkrankter Menschen. Die palliative Versorgung versucht daher, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Inwieweit dabei Musik als Therapie die Lebensqualität steigern kann, haben jetzt Wissenschaftler im Auftrag des DIMDI untersucht. Sie fanden dafür jedoch nur schwache Hinweise, da bisher zu wenig verwertbare Studien vorliegen.

 

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Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Kinder wird weiter verbessert

Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen verabschiedet

 

Berlin (26. Juni 2013) - Der GKV-Spitzenverband, die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) haben sich Mitte Juni auf gemeinsame Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen verständigt. Die Empfehlungen stellen ein auf die besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen gerichtetes konkretisierendes Fachkonzept dar und sollen insoweit den Krankenkassen sowie den SAPV-Teams eine Orientierung zur Versorgungsausrichtung geben.

 

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Deutsche PalliativStiftung

Macht gute Palliativversorgung Sterbehilfe überflüssig?

 

Fulda (5. März 2013) - Weil ein 80-jähriger Mann aus dem hessischen Altenstadt das Leben seiner bettlägerigen und dementen Ehefrau als nicht mehr lebenswert  erachtete, durchtrennte er im Februar 2012 den Schlauch ihrer Nahrungssonde. Zwar konnte am gleichen Tag noch die Sonde wieder angeschlossen werden, aber im März verstarb die Frau. Gestern wurde der Angeklagte wegen versuchten Totschlags zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

 

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Christine Behrens, Günter Davids, Nina Rödiger, Meike Schwermann, Hans-Bernd Sittig, Cornelia Wichmann: Palliative Care in Pflegeheimen. Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte. Herausgegeben von Becker-Ebel, Jochen. Verlag: Schlütersche 2012 . 3., überarb. u. aktualis. Aufl. Ausstattung/Bilder: 222 S. m. Abb. u. Tab. . Seitenzahl: 222 . Pflege Kolleg . ISBN: 9783899932973 . 18,95 Euro .Christine Behrens, Günter Davids, Nina Rödiger, Meike Schwermann, Hans-Bernd Sittig, Cornelia Wichmann 

Palliative Care in Pflegeheimen

 

Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte

 

Herausgegeben von Jochen Becker-Ebel

Verlag: Schlütersche 2012

3., überarb. u. aktualis. Aufl.

222 S. m. Abb. u. Tab.

Pflege Kolleg

ISBN: 9783899932973

 

                                      18,95 Euro

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92. Aachener Hospizgespräche

Palliativversorgung muss ins Bewusstsein der Gesellschaft

 

Aachen (17. November 2012) - Die Einbindung der palliativen und hospizlichen Kultur in die Gesellschaft stand im Focus der 92. Aachener Hospizgespräche am 16. und 17. November 2013. Die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen nahm sich der Frage an, wie trotz Kostendruck und Wettbewerb im Gesundheitssystem eine hospizliche Haltung möglich ist. Intensiv wurde in diesem Zusammenhang die Tendenz diskutiert, das bürgerliche Engagement zum Lückenbüßer vorhandener Versorgungsengpässe abzuwerten. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Grünenthal GmbH und der Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen.

 

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DHPV begrüßt die Änderungen

Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften treten heute in Kraft  

 

Berlin (26. Oktober 2012) - “Wir begrüßen ausdrücklich die Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes, die heute in Kraft treten. Durch diese Änderungen wird die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen mit Schmerzmedikamenten deutlich verbessert werden. Wir freuen uns, dass der Erfolg nach langen und intensiven Gesprächen gemeinsam mit unseren Partnern und dem Bundesgesundheitsministerium erreicht werden konnte“, so Marlene Rupprecht, MdB, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), anlässlich des Inkrafttreten der Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften.

 

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