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Vereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden: UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung. Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche. Photo und Copyright: URGOVereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden

UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung

Stuttgart (20. September 2017) – Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche.


Von etwa 2,7 Millionen Wundpatienten in Deutschland leiden ca. 890.000 an chronischen Wunden4 wie Unterschenkelulzera, diabetische Fußulzera und Druckulzera. Sie bedeuten eine Belastung sowohl für Patienten und das medizinische Fachpersonal als auch für das Gesundheitssystem. Die Behandlung kann mehrere Monate, manchmal sogar Jahre dauern und stellt eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Neben teils hartnäckigen Fibrinbelägen trägt insbesondere ein Überschuss an Matrix-Metalloproteasen (MMP) zur Störung der Wundheilung bei. Eine übermäßige Gen-Expression und Aktivität dieser proteolytischen Enzyme konnte in allen Facetten von chronischen Wunden nachgewiesen werden: Im Vergleich zu akuten Wunden sind die Matrix-Metalloproteasen bei Unterschenkelulzera bis zu 10-fach, bei Druckulzera bis zu 25-fach und bei diabetischen Fußulzera sogar bis zu 65-fach erhöht.5 Dadurch bleibt die Wunde in der Entzündungsphase stecken, denn der erhöhte Spiegel von Matrix-Metalloproteasen baut neugebildetes Gewebe ab. Ein Vorgang, der die natürliche Wundheilung blockiert. Außerdem kommt es zu einer verstärkten Bildung von Fibrin und Exsudat, welche ebenfalls die natürliche Wundheilung erschwert.
Eine Vielzahl klinischer Studiendaten zeigt bereits heute laut Prof. Joachim Dissemond (Essen), dass eine moderne, feuchte Wundtherapie die Abheilung chronischer Wunden wirksam unterstützen kann. Eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung sei die adäquate Reinigung bzw. das Débridement. Dafür können Wundauflagen mit polyabsorbierenden Polyacrylatfasern, wie sie in UrgoStart Plus enthalten sind, sehr effektiv eingesetzt werden. Die Wirksamkeit der polyabsorbierenden Polyacrylatfasern belegt auch die randomisierte kontrollierte Multizenterstudie EARTH6, in der eine Wundauflage aus polyabsorbierenden Polyacrylatfasern (UrgoClean®) bei insgesamt 159 Patienten in der lokalen Behandlung von venösen und gemischt venös-arteriellen Ulzera mit einer herkömmlichen Hydrofaser-Wundauflage (Aquacel®) verglichen wurde. Bei einer vergleichbaren relativen Reduktion der Wundoberfläche ließen sich die Wunden durch die polyabsorbierenden Polyacrylatfasern nachweislich stärker von fibrinösen Belägen reinigen als durch eine herkömmliche Hydrofaser (-65,3 vs. -42,6 %, p = 0,013).6


TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix®: Wundtherapie mit verkürzter Heilungsdauer

Wie Prof. Ralf Lobmann (Stuttgart) erläuterte, können Matrix-Metalloproteasen (MMP)-modulierende Therapien zielführend sein, um eine chronische in eine aktiv und dynamisch heilende Wunde zu überführen. Um dem Überschuss an Matrix-Metalloproteasen entgegenzuwirken, hat URGO die sogenannte TLC-NOSF3 Wundheilungsmatrix® entwickelt. Die Kombination der TLC-Wundheilungsmatrix®, die von UrgoTül bekannt ist, zusammen mit einem Nano-Oligo-Saccharid-Faktor (NOSF) kann überschüssige Proteasen neutralisieren und dadurch die Heilungsdauer verkürzen. „Aktuelle Studien liefern den Nachweis, dass proteasenmodulierende Wundauflagen zu einer schnelleren und häufiger erfolgreichen Wundheilung beitragen können“, berichtete Lobmann. Die klinische Evidenz für die Wirksamkeit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix® basiert u.a. auf der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie CHALLENGE1,2. Dort wurden 187 Patienten, die an Unterschenkelulzera venöser oder gemischter Ätiologie litten, zusätzlich zu einer adäquaten Kompressionstherapie acht Wochen lang entweder mit UrgoStart mit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix® oder einer identisch aussehenden Schaumstoffwundauflage ohne NOSF behandelt. Hierbei erwies sich UrgoStart gegenüber dem Vergleichsprodukt als überlegen. So reduzierte sich die Wundoberfläche in der UrgoStart-Gruppe median um -58,3 % gegenüber -31,6 % in der Vergleichsgruppe mit der herkömmlichen Wundauflage (p = 0,0021) innerhalb von nur 8 Wochen Behandlungsdauer. Zudem war die Wundheilungsgeschwindigkeit bei den mit UrgoStart behandelten Patienten doppelt so hoch.1 Eine kürzlich publizierte Auswertung sekundärer Endpunkte im Rahmen der CHALLENGE-Studie zeigte anhand des verwendeten EQ-5D-Fragebogens einen Anstieg der Lebensqualität bei den mit UrgoStart behandelten Patienten durch die signifikanten Verbesserungen in den Domänen Schmerzen/körperliche Beschwerden (p = 0,022) sowie Angst/Niedergeschlagenheit (p = 0,037) im Vergleich zur herkömmlichen Wundauflage in der Kontrollgruppe.2

Die Ergebnisse aus der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie sind konsistent mit sogenannten Real-Life-Praxisdaten, d.h. einer gepoolten Analyse aus acht Anwenderbeobachtungen7 mit mehr als 10.000 Patienten in Deutschland und Frankreich. Hier zeigte sich die Wirksamkeit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix® bei Patienten mit Unterschenkelulkus, diabetischem Fußulkus oder Dekubitus auch unter Praxisbedingungen: Die mittlere Zeit bis zur Abheilung von Unterschenkelulzera, diabetischen Fußulzera und Druckulzera war unter der Therapie mit UrgoStart durchschnittlich -100 Tage kürzer als die aus einer öffentlichen Datenbank in Frankreich (SNIIRAM)8 für Unterschenkelulzera und Druckulzera ermittelte Dauer von durchschnittlich über 200 Tagen mit herkömmlichen Wundauflagen. Darüber hinaus war basierend auf einer Subgruppenanalyse die Zeit bis zur Abheilung noch kürzer, wenn die TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® als primäre Therapie von Anfang an anstatt später erst sekundär eingesetzt wurde. Konsequenterweise, je früher die TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® eingesetzt wird, umso kürzer ist die Zeit bis zur Abheilung – unabhängig von Schweregrad und Art der Wunde.7


UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung

Die neue Therapie UrgoStart Plus vereint die bewährte TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix ® mit polyabsorbierenden Polyacrylatfasern. Dadurch kann UrgoStart Plus in jeder Heilungsphase von Therapiebeginn bis zur Abheilung eingesetzt werden und die Heilungsdauer verkürzen. Die polyabsorbierenden Polyacrylatfasern reinigen die Wunde von fibrinösen Belägen, Exsudat und avitalem Gewebe und halten sie über alle Heilungsphasen sauber. Die TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® neutralisiert überschüssige Matrix-Metalloproteasen, ermöglicht dadurch die natürliche Wundheilung und verkürzt damit die Heilungsdauer gegenüber herkömmlichen Wundauflagen. Durch diese einzigartige Kombination vereinfacht UrgoStart Plus die Therapie von Unterschenkelulzera, diabetischen Fußulzera und Druckulzera. UrgoStart Plus ist als UrgoStart Plus Border (mit Haftrand) und UrgoStart Plus Kompresse (ohne Haftrand) in verschiedenen Abmessungen erhältlich.
Die klinische Evidenz für die Anwendung von UrgoStart Plus basiert auf Ergebnissen der nicht-vergleichenden Nereides-Studie. Dort wurden 41 Patienten aus 19 Zentren in Frankreich eingeschlossen, die chronische Wunden (überwiegend venöse oder gemischte Unterschenkelulzera) in der Reinigungsphase aufwiesen. Nach einer Beobachtungsdauer von 12 Wochen kam es mit UrgoStart Plus zu einer medianen Reduktion der Wundoberfläche um -60 %; rund 16 % der Wunden waren abgeheilt – bei einer durchschnittlichen Heilungsdauer von 57 Tagen. Zudem wurde eine mediane relative Reduktion von fibrinösem Gewebe um -86 % beobachtet. Dabei war die Akzeptanz durch Patienten und Pflegepersonal sehr gut.3

Aus Sicht des behandelnden Arztes spricht vieles für die Anwendung von UrgoStart Plus, wie Dr. Winfried Keuthage (Münster) resümierte: Die kürzere Abheilungszeit bedeutet weniger Zeitaufwand und Termine für Ärzte und Patienten, geringere Budgetkosten für Heil- und Verbandmittel und nicht zuletzt weniger Komplikationen und Hospitalisierungen. Auch die Kommunikation mit dem Pflegedienst wird vereinfacht. Die Patienten können durch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität profitieren – durch Reduktion von Schmerzen und Geruchsentwicklung sowie eine verbesserte Mobilität. Nicht zuletzt wird bei zufriedeneren Patienten das Vertrauen in den Arzt und die Therapie gestärkt. „Ich persönlich glaube, dass mit UrgoStart Plus ein Paradigmenwechsel stattfinden wird und unsere bisherigen Vorstellungen von einer phasenadaptierten Wundversorgung weiterentwickelt werden können“, so das positive Fazit des niedergelassenen Diabetologen.


Quellen

  1. Meaume S et al. Wound Rep Reg 2012; 20 (4): 500-511
  2. Meaume S et al. J Wound Care 2017; 26 (7): 368-379
  3. Sigal L et al. “Nereides” clinical trial: Performance of an innovative dressing in the local management of chronic wounds. EWMA Amsterdam. May 2017. Oral presentation, ePoster
  4. pmv-abschlussbericht-2015-12-03, abrufbar unter http://www.info-wundversorgung.de/download/pmvabschlussbericht-2015-12-03; Stand: 03. Dezember 2015
  5. Lazaro JL et al. J Wound Care 2016; 25 (5): 277-87
  6. Meaume S, Dissemond J et al. J Wound Care 2014; 23 (3): 105-116
  7. Münter KC et al. J Wound Care 2017; 26 (Sup2): S4-S15
  8. Improving the quality of the health system and controlling expenses : Health Insurance proposals for 2014, Report to the Minister responsible for Social Security and Parliament on the evolution of health insurance costs for 2014. [In French] July 2013


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Quelle: Launch-Pressekonferenz URGO GmbH, Stuttgart, 20.09. 2017: „Der Meilenstein in der Wundheilung: UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer“ (tB).