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Abb. 1: Ulcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache: Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept. Photo und Copyright: medi bayreuthUlcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache

Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept

 

Bayreuth (4. Januar 2016) - Jetzt bietet medi exklusiv ein Wundkonzept, das Akutphase und Rezidivprophylaxe in der Behandlung chronischer Wunden verbindet. Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen hat die Förderung der Patienten-Adhärenz zum Ziel.

 

Der Vorteil: Das medi Wund-Therapiekonzept steht für eine kürzere Therapiedauer sowie wirtschaftlichen Material- und Personaleinsatz in der Ulcus-Therapie.1 Der Patient führt alle Therapieschritte selbständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache.

 

Das sind die drei Säulen des effektiven Therapiekonzeptes mit hohem Adhärenz-Faktor:

 

Abb. 2: UCS-Debridement. Photo und Copyright: medi bayreuth1. Die Wundreinigung mit dem UCSTM Debridement

 

Mit dem gebrauchsfertigen Tuch kann die Wunde weitestgehend schmerzfrei gereinigt sowie der Wundrand und die Wundumgebung gepflegt werden. Die Kombination aus Reinigungs- und Pflegelösung mit Poloxamer sowie die Struktur des Tuches helfen bei der Auflösung des Biofilms, verhindern Hautinfektionen und bekämpfen Mikroben.2 Entzündungen können abklingen, die Zellerneuerung und das Zellwachstum werden gefördert. Saubere Wundverhältnisse und der Schutz neu wachsender Zellen sind Voraussetzung für die Heilung.

 

 

2. Die Therapie der Grunderkrankung

 

Für die erfolgreiche Therapie eines Ulcus cruris venosum ist die zugrundeliegende Erkrankung – die chronisch-venöse Insuffizienz – zu behandeln. Das meist gleichzeitig auftretende Ödem im Unterschenkel wird ebenfalls durch Kompression entstaut. Dies erfolgt im ersten Schritt mit der adaptiven Kompressionsversorgung circaid juxtacures.

 

Nach der individuellen Anpassung legt der Patient die unelastische und atmungsaktive Versorgung selbstständig an. Die einfache Handhabung erleichtert den aufwendigen Verbandwechsel.

 

Dank des integrierten Built-In-Pressure Systems kann der ärztlich festgelegte Kompressionsbereich einfach eingestellt Abb. 3: circaid juxtacures anlegen. Photo und Copyright: medi bayreuthund bei Bedarf nachjustiert werden. Dies ermöglicht einen konstanten Druck über den ganzen Tag. Der Patient übernimmt das Nachjustieren nach vorheriger Anleitung selbst – ein Plus für die Therapietreue.

 

Zusätzlich erlaubt die Kompressionsversorgung dem Fußgelenk volle Bewegungsfreiheit und fördert so die Aktivität der Muskelpumpe und damit auch die Ödemreduktion.

 

Ist das Ödem entstaut, kommt das bewährte Kompressionsstrumpfsystem mediven ulcer kit zum Einsatz. Es ist mit seinen zwei Komponenten ebenfalls einfach zu handhaben und wird von den Patienten auch wegen der dezenten Optik gut angenommen. Das mediven ulcer kit besteht aus zwei kompressiven Komponenten: Der Strumpfverband mediven ulcer für die Dauerkompression mit einem Fesseldruck von 20 mmHg wird 24 Stunden getragen und verlängert so die Kompressionstherapie über Nacht. Der Kompressions-Kniestrumpf mediven ulcer plus mit ebenfalls 20 mmHg Fesseldruck verstärkt tagsüber die Kompression und stellt in der Akutphase den medizinisch-therapeutisch geforderten Kompressionsdruck von 40 mmHg sicher. Durch das besondere Material mit antibakteriellem Effekt bietet das mediven ulcer kit eine optimierte Hygiene. Die eingestrickte Farbmarkierung zur genauen Positionierung sowie die Inspektionsöffnung an der Fußunterseite ermöglichen das schnelle Anlegen und die einfache Wundinspektion.

 

 

Abb. 4: circaid juxtacures anlegen. Photo und Copyright: medi bayreuth3. Die Rezidivprophylaxe mit medizinischen Kompressionsstrümpfen

 

Nach erfolgreicher Akutbehandlung sichern medizinische Kompressionsstrümpfe den Therapieerfolg. Der Arzt entscheidet nach der Situation des Patienten darüber, ob eine Rundstrickversorgung oder ein flachgestrickter Kompressionsstrumpf zum Einsatz kommt. Die breite Produktpalette mit großer Farbauswahl und Designelementen (beispielsweise mediven) unterstützen die Patienten bei der Auswahl der geeigneten Versorgung.

 

Bei leichter bis mittlerer Ödemneigung empfiehlt sich die Anwendung einer Rundstrickversorgung (beispielsweise mediven plus). Sie reduziert den Venendurchmesser, die Venenklappen schließen wieder und fördern den venösen Rückfluss zum Herzen. Bei mittlerer bis starker Ödemneigung kommen flachgestrickte Kompressionsstrümpfe zum Einsatz(beispielsweise mediven 550 Bein). Durch die stärkere Wandstabilität und den höheren Arbeitsdruckbleibt der entödematisierte Zustand damit besser erhalten. Abgerundet wird die Therapie mit dem praktischen medi Zubehör: medi Butler erleichtern das Anziehen der Kompressionsstrümpfe, die medi Pflegeprodukte sind aufeinander abgestimmt und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

 

 

Fachinformationen für den Sanitätsfachhandel und zur Weitergabe an Patienten können im medi Service Center, Abb. 5: circaid_juxtacures_Produkt. Photo und Copyright: medi bayreuthTelefon 0921 912-222, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden.

 

Informationsmaterial für Ärzte und zur Weitergabe an Patienten gibt es hier: medi Service-Center, Telefon 0921 912-977, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Patienteninformationen zur Wundbehandlung bei Ulcus cruris venosum mit circaid juxtacures gibt es beim medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Internet: www.medi.de/produkte/klinische-produkte/wundbehandlung/

 

 

 

Quellen  

 

1) Elvin, S.: Cost efficacy of using juxtacures and UCS debridement cloths, Journal of Community Nursing, 2015, Vol. 29 Nr. 2, 62 - 65.

2) Downe, A.: How wound cleansing and debriding aids management and healing, Journal of Community Nursing, 2014, Vol. 28 Nr. 4, 33 - 37.

3) Bender, D., et al.: Quantified haemodynamics of compression garments, Veins and Lymphatics 2013, Vol. 2 Nr. 1, 30 - 36.

 

 

 

Abb. 6: Built-in-Pressure-System: Anwendung. Photo und Copyright: medi bayreuthDownload

 

 

 

 

medi – das Unternehmen

 

medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.200 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung, Passteile für Beinprothesen sowie Schuhe und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributoren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

 

 


Quelle: medi GmbH & Co. KG, 04.01.2016 (tB).