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23 | 11 | 2017
Pharmakologie
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Rote-Hand-Brief zu fusafunginhaltigen Arzneimitteln (Locabiosol®)

Widerruf der Zulassung

Bonn (22. April 2016) - Mittels Rote-Hand-Brief informiert die betroffene Firma die Fachkreise über den Widerruf der Zulassungen von fusafunginhaltiger Arzneimitteln (Locabiosol® als Mund/Nasenspray) innerhalb der EU. Die Arzneimittel wurden zur symptomatischen Behandlung von oberen Atemwegsinfektionen eingesetzt. Das BfArM beabsichtig mit Wirkung zum 28. Mai 2016 den Widerruf der Zulassungen fusafunginhaltiger Arzneimittel anzuordnen.

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Innovationsforschung am Forschungsstandort Ludwigshafen (1): Am weltweit zweitgrößten Forschungsstandort von AbbVie in Ludwigshafen wird an neuen Wirkansätzen bewährter Präparate geforscht und an der kontinuierlichen Verbesserung der Applikationsformen gearbeitet. Ein Mitarbeiter überprüft die Eigenschaften des Schmelzextrudats während der Herstellung. © AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGKomplexe Biologika/Biosimilars:
Kein Austausch ohne medizinischen Grund

Ludwigshafen (20. April 2016) – Bei Patienten, die mit einem Biologikum behandelt werden, sollte kein Therapiewechsel aus nicht medizinischen Gründen erfolgen. Dies forderten AbbVie-Experten in Anlehnung an die Positionen von Fachgesellschaften und Patientenorganisationen(1,2) im Rahmen des Pressetermins „Fascination Biologics – Qualitätsgesicherter Einsatz von Biologika. Heute und in Zukunft“*. Nachahmer­produkte von Biologika, sogenannte Biosimilars, sind nie identisch mit dem Referenzprodukt, da sie auf Basis einer anderen Zelllinie und anderer Herstellungsprozesse produziert werden.(3) Unter dem Aspekt der Unterscheidbarkeit und Transparenz beleuchteten die Referenten die Implikationen der Unterschiede zwischen Original-Biologika und Biosimilars für die Austauschbarkeit und Nachverfolgbarkeit bei unerwünschten Ereignissen.(4,5,6) Ein weiterer Schwerpunkt des Pressetermins behandelte das Thema Innovation: Trotz moderner Therapien gibt es Patienten, die nicht ausreichend auf die zur Verfügung stehenden Behandlungen ansprechen.(7) Damit die Versorgungs­situation dieser Patienten auch in Zukunft verbessert werden kann, forscht AbbVie konsequent weiter an der Entwicklung innovativer Therapien.

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Erfolgreicher Start des „New Kid an the Block"

Daiichi Sankyo blickt zufrieden auf das erste Geschäftsjahr mit dem neuen oralen Antikoagulanz LIXIANA®

München (1. April 2016) ‑ Jedes Jahr gegen Ende März beginnt in Japan die Kirschblüte ‑ ein Höhepunkt im japanischen Kalender, der zugleich den Frühlingsanfang markiert. Fast zeitgleich beginnt bei Daiichi Sankyo in Europa ein neues Geschäftsjahr: Das pharmazeutische Unternehmen agiert entsprechend dem japanischen Geschäftsjahresrhythmus und startet im April in das Geschäftsjahr 2016/17 ‑ das zweite nach der erfolgreichen Produkteinführung des neuen oralen Antikoagulanz LIXIANA® (Edoxaban). Der einmal täglich einzunehmende Faktor-Xa-Hemmer LIXIANA wurde in dieser Zeit in fünf europäischen Ländern auf den Markt gebracht ‑ weitere Länder und Märkte werden in den kommenden Monaten folgen.

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Rote-Hand-Brief zu Zydelig® (Idelalisib)

Einschränkungen für die Anwendung

 

Bonn (24. März 2016) - Die Firma Gilead Sciences GmbH informiert über vorläufige Empfehlungen zu Einschränkungen der Anwendung. Idelalisib sollte nicht als Erstlinientherapie bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), bei denen eine 17pDeletion oder eine TP53 Mutation vorliegt, angewendet werden. Bei CLLPatienten mit 17pDeletion oder TP53Mutation, die Idelalisib bereits als Erstlinientherapie erhalten, ist die Entscheidung, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, nach einer sorgfältigen, individuellen Abwägung des NutzenRisikoVerhältnisses zu treffen.

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BfArM: Gadoliniumhaltige Kontrastmittel

Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens

 

Bonn (18. März 2016) - Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln, die bei der Durchführung von Kernspintomografien (MRT) verwendet werden. Die Kernspintomografie, auch Magnetresonanztomografie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur bildhaften Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen.

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Vagantin Dragees Tabletten. Photo und Copyright: Riemser PharmaVAGANTIN® RIEMSER

Aktuelle Zulassung Methantheliniumbromid

Berlin (14. März 2016) - Methantheliniumbromid wird seit mehr als 50 Jahren wegen seiner guten Erfolge in der Praxis als systemische Therapie angewendet. Im November 2015 wurde VAGANTIN® RIEMSER mit dem Wirkstoff Methantheliniumbromid auf Basis einer Phase IIIb-Studie in Deutschland für die Therapie der persistenten, exzessiven idiopathischen primären Hyperhidrosis axillaris zugelassen. Ab dem 1. April 2016 wird VAGANTIN® RIEMSER in den Markt eingeführt. Diese Therapieform ist somit erstattungsfähig.1

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Sobi und Biogen erhalten vom CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) eine positive Empfehlung für die Marktzulassung von rFIXFc zur Behandlung von Hämophilie B

 

Stockholm, Schweden (8. März 2016) - Swedish Orphan Biovitrum AB (publ) (SobiTM) (STO: SOBI) und Biogen (NASDAQ: BIIB) erhielten durch den Ausschuss für humane Arzneimittel (CHMP, Committee for Medicinal Products for Human Use) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA, European Medicines Agency) eine positive Empfehlung für die Zulassung von rFIXFc, einem rekombinanten Faktor IX-Fc-Fusionsprotein für die Behandlung von Hämophilie B. Nach der Zulassung wäre rFIXFc einer der ersten Faktorersatztherapien in der Europäischen Union (EU), der Menschen mit Hämophilie B eine verlängerte Protektion vor Blutungsepisoden mit prophylaktischen Dosierungsintervallen bieten würde.

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Rote-Hand-Brief zu Myfortic® (Mycophenolat)

Schwerwiegendes Risiko für Teratogenität – verschärfte Hinweise zur Schwangerschaftsverhütung für Frauen und Männer

 

Bonn (1. März 2016) - Die Novartis Pharma AG informiert in einem Rote-Hand-Brief zu Myfortic® darüber, dass die Hinweise bezüglich einer Schwangerschaftsverhütung bei der Anwendung von Mycophenolsäure deutlich verschärft wurden. Dies erfolgt analog zu den bereits veröffentlichten Hinweisen zu CellCept® (Mycophenolatmofetil), bei dem ebenfalls Mycophenolsäure als aktiver Metabolit freigesetzt wird.

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Amgen reicht in Europa Antrag für Zulassungserweiterung von Carfilzomab (Kyprolis®) zur Behandlung des rezidivierten Multiplen Myeloms ein

 

  • Antrag basiert auf der Head-to-Head-Studie ENDEAVOR, in der Carfilzomib plus Dexamethason die progressionsfreie Zeit im Vergleich zu Bortezomib plus Dexamethason verdoppelte

 

München (16. Dezember 2015) – Amgen (NASDAQ:AMGN) gab am 06.12.2015 die Einreichung einer Zulassungsänderung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA, European Medicines Agency) für eine Indikationserweiterung von Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Dexamethason zur Behandlung erwachsener Patienten mit multiplem Myelom, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben, bekannt.

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IQWiG

Edoxaban: Beträchtlicher Zusatznutzen für bestimmte Patienten

 

  • Als Prophylaxe bei Vorhofflimmern: weniger Schlaganfälle und Blutungen
  • Für zweites Anwendungsgebiet fehlen Datenanalysen

 

Köln (3. November 2015) - Seit Juni 2015 ist Edoxaban (Handelsname Lixiana) bei Erwachsenen für zwei Anwendungsgebiete zugelassen: zum einen als Prophylaxe gegen Schlaganfall und systemische Embolien bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern (NVAF) sowie weiteren Risikofaktoren für Schlaganfall, zum anderen zur Behandlung und Prophylaxe von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Ondansetron

Kontraindikationen und Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Apomorphin

 

Bonn (30. Oktober 2015) - Zur Umsetzung der Hinweise auf Kontraindikationen und Wechselwirkungen bei der gleichzeitigen Anwendung mit Apomorphin erlässt das BfArM einen Stufenplanbescheid.

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Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt

Ruhen der Zulassung für InductOs® 1,5 mg/ml

 

Bonn (26. Oktober 2015) - Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat das Ruhen der Zulassung von InductOs®, einem Implantat zur Unterstützung bei der Bildung von neuem Knochengewebe, empfohlen. Es wird während der Operation bei Patienten mit beschädigten Bandscheiben oder (Schien)-Beinfrakturen eingesetzt.

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Mycophenolat (z.B. CellCept®)

Verschärfung der Warnungen um die Anwendung in der Schwangerschaft zu verhindern

 

Bonn (26. Oktober 2015) - Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) warnt, dass der in der Transplantationsmedizin eingesetzte Wirkstoff Mycophenolat (z.B. Cellcept®, sowie diverse andere Arzneimittelnamen) nicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden darf, wenn andere Behandlungsalternativen verfügbar sind. Mycophenolat wird bei organtransplantierten Patienten zur Prophylaxe von Transplantationsabstoßungsreaktionen eingesetzt.

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Informationsbrief zu Zelboraf®

Potenzierung von Strahlenschäden

 

Bonn (20. Oktober 2015) - Die Roche Pharma AG informiert, dass bei Patienten, die vor, während oder unmittelbar nach der Behandlung mit Zelboraf eine Strahlentherapie erhielten, Fälle schwerer Strahlenschäden berichtet wurden, von denen einige einen tödlichen Verlauf hatten. Die meisten Fälle betrafen die Haut, aber bei einigen Fällen waren viszerale Organe betroffen. Zelboraf sollte vor, während und unmittelbar nach einer Strahlentherapie mit Vorsicht angewendet werden.

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FDA erteilt Zulassung für Praxbind® (Idarucizumab) als spezifisches Antidot für Pradaxa® (Dabigatranetexilat)

 

  • FDA-Zulassung für das erste NOAK-spezifische Antidot1
  • Praxbind® hebt die Wirkung von Pradaxa® innerhalb von Minuten auf2,3

 

Ingelheim (19. Oktober 2015) – Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass die U.S. Food and Drug Administration (FDA) für Praxbind® (Idarucizumab) die Zulassung erteilt hat.4 Das Medikament wurde für Patienten zugelassen, die mit Pradaxa® (Dabigatranetexilat) behandelt werden und bei denen entweder eine Notoperation oder - intervention erforderlich ist sowie für Patienten mit nicht beherrschbaren oder lebensbedrohlichen Blutungskomplikationen.

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Codein

Risiko einer Atemdepression

 

Bonn (16. Oktober 2015) - Für codeinhaltige Arzneimittel zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Husten ist aufgrund des Risikos einer Atemdepression ein europäisches Risikobewertungsverfahren durchgeführt worden. Unter anderem ist die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren mit codeinhaltigen Arzneimitteln gegen Husten nicht mehr erlaubt. Das BfArM ergänzt das Stufenplanverfahren nun mit einem an AbZ-Pharma GmbH gerichteten Feststellungsbescheid.

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Rote-Hand-Brief zu Xalkori® (Crizotinib)

Neue Empfehlungen zum Risiko einer Herzinsuffizienz

 

Bonn (14. Oktober 2015) - Die Firma Pfizer Pharma GmbH informiert darüber, dass bei Patienten mit ALK-positiven NSCLC, die mit Crizotinib behandelt wurden, schwere, manchmal tödlich verlaufende Fälle von Herzinsuffizienz berichtet wurden. Herzinsuffizienz ist bei Patienten mit oder ohne vorbestehende Herzerkrankungen, die Crizotinib erhalten haben, aufgetreten. Falls Symptome von Herzinsuffizienz beobachtet werden, muss je nach Bedarf eine Unterbrechung der Anwendung, eine Dosisreduktion oder ein Therapieabbruch in Betracht gezogen werden.

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Baxalta_LogoBaxalta aktualisiert seine Produktinformation für HyQvia in Europa

Jetzt breit einsetzbar für erwachsene Patienten mit Immundefekten

 

                                    • HyQvia (Normales Immunglobulin vom Menschen 10 %, rekombinante humane Hyaluronidase) ist das einzige subkutane Immunglobulin-Präparat zur Behandlung von primären und bestimmten sekundären Immundefekten, das nur einmal monatlich mit einem einzigen Nadelstich an einer Infusionsstelle verabreicht werden kann.
  • Ergänzende Daten erlauben die Anwendung bei Kinderwunsch oder während einer Schwangerschaft. Die geänderte Produktinformation erweitert den Kreis der Patienten, die HyQvia anwenden können.
  • HyQvia ist mittlerweile in 14 Ländern verfügbar. Baxalta arbeitet kontinuierlich an weiteren Indikationen und Zulassungen.

 

Unterschleißheim (29. September 2015) – Baxalta Incorporated (NYSE:BXLT) ist ein führendes, global agierendes Biopharmazeutika-Unternehmen, das Therapien für seltene Krankheiten („Orphan Diseases“) und bisher wenig beachtete Erkrankungen entwickelt. Das Unternehmen informiert hiermit darüber, dass die europäische Produktinformation seines Produkts HyQvia (Normales Immunglobulin vom Menschen 10 %, rekombinante humane Hyaluronidase) überarbeitet wird. Aufgrund ergänzter präklinischer Daten, die das Sicherheitsprofil des Produkts bestätigten, entfallen die Anwendungsbeschränkungen in Bezug auf Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit.

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Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

Lomitapid bei Hypercholesterinämie

 

  • Dossier des Herstellers enthält keine für die Bewertung geeigneten Daten

 

Köln (15. September 2015) - Lomitapid (Handelsname Lojuxta) steht seit Juli 2013 als zusätzliche Therapie für Erwachsene mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie zur Verfügung, bei denen eine Diät und andere Arzneimittel den Cholesterinspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Weil das Dossier keine geeigneten Daten enthält, lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten.

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Fusafungin (Locabiosol)

Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens aufgrund einer steigenden Anzahl schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen

 

Bonn (11. September 2015) - Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zu Fusafungin. Das aus dem Pilz Fusarium lateritium gewonnene Antibiotikum ist zugelassen zur Behandlung von Infektionen und Entzündungen der oberen Atemwege.
Das Risikobewertungsverfahren wurde auf Antrag von Italien eingeleitet. Anlass waren steigende Zahlen von Nebenwirkungsmeldungen mit zum Teil schwerwiegenden Verläufen, vor allem allergische Reaktionen (Bronchospasmen, Angioödeme, anaphylaktische Reaktionen), die bei Erwachsenen und Kindern aufgetreten sind. Ergänzend befasst sich das Verfahren mit der Frage, ob die Anwendung von Fusafungin die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen fördert.

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Rote-Hand-Brief zu Betmiga® (Mirabegron)

Neue Empfehlungen zum Risiko eines Blutdruckanstiegs

 

Berlin (7. September 2015) - Die Firma Astellas Pharma GmbH informiert darüber, dass unter Mirabegron-Therapie schwerwiegende Fälle von Hypertonie und erhöhtem Blutdruck berichtet wurden. Mirabegron ist jetzt kontraindiziert bei Patienten mit schwerer, nicht ausreichend eingestellter Hypertonie, definiert als systolischer Blutdruck ≥ 180 mmHg und/oder diastolischer Blutdruck ≥ 110 mmHg. Der Blutdruck ist vor Beginn der Behandlung zu messen und regelmäßig während der Behandlung zu kontrollieren, insbesondere bei Patienten mit Hypertonie.

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Kava-Kava-haltige Arzneimittel

Risiko für das Auftreten schwerer Leberreaktionen, Änderung der betroffenen Zulassungen

 

Bonn (31. August 2015) - Betroffene Arzneimittel: Kava-Kava (Piper methysticum)-haltige sowie kavainhaltige Arzneimittel einschließlich homöopathischer Zubereitungen mit einer Endkonzentration bis einschließlich D4. Mit Urteilen vom 25.02.2015 (OVG 13 A 1371/14 – OVG 13 A 1378/14) hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) den Ende 2007 vom BfArM ausgesprochenen Widerruf der Zulassungen o.a. Arzneimittel aufgehoben. Gleichzeitig hat das Gericht festgestellt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis der betroffenen Arzneimittel derzeit ungünstig ist. Es sind deshalb Maßnahmen erforderlich, die die Anwendungsrisiken verringern. Dem Nutzen dieser Kava-Kava-haltigen Arzneimittel stehen nach den Feststellungen des Gerichts Anwendungsrisiken in Form von hepatotoxischen Ereignissen gegenüber.

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Olysio® (Simeprevir) in Kombination mit Sovaldi® (Sofosbuvir)

Risiko von schweren Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitiger Gabe von Amiodaron

 

Bonn (21. August 2015) - Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) hat in Anlehnung an die Bewertung der kardialen Sicherheit bei der Anwendung von Harvoni® (Sofosbuvir + Ledipasvir), Daklinza® (Daclatasvir) und Sovaldi® (Sofosbuvir) und gleichzeitiger Therapie mit Amiodaron auch das Arzneimittel Olysio® (Simeprevir) bezüglich des Risikos von Bradykardien überprüft. Dabei wurden zwei Fälle von Bradykardien bei der Anwendung von Simeprevir mit Sofosbuvir und begleitender Amiodaron Medikation identifiziert.

 

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Rote-Hand-Brief zu InductOs 1,5 mg/ml Pulver, Lösungsmittel und Matrix für Matrix zur Implantation

Möglicher Arzneimittelengpass

 

Bonn (13. August 2015) - Die Firma Medtronic BioPharma B.V. informiert darüber, dass die Bestände von InductOs bis Ende Oktober 2015 vermutlich zur Neige gehen werden. Alle Produkte, die sich derzeit in Ihrem Besitz befinden oder die Sie noch erhalten werden, können weiterhin verwendet werden. Derzeit können auf Grund von Herstellungsproblemen beim Lieferanten der resorbierbaren Kollagenmatrix keine neuen Chargen von InductOs für die Europäische Union hergestellt werden.

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Vorhofflimmern und venöse Thromboembolien: Zulassung für LIXIANA® − Neues orales Antikoagulanz von Daiichi Sankyo. Seit Juni 2015 ist LIXIANA® (Edoxaban) in der Europäischen Union für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und mindestens einem Risikofaktor* zugelassen.1 Darüber hinaus ist Edoxaban für die Behandlung venöser Thromboembolien (VTE; tiefe Venenthrombosen [TVT] und Lungenembolien [LE]) sowie zur Prophylaxe rezidivierender VTE bei erwachsenen Patienten indiziert.1 Der orale, einmal täglich einzunehmende, selektive Faktor-Xa-Inhibitor verbindet eine einfache Anwendung** mit erwiesener Wirksamkeit und signifikant überlegener Sicherheit im Vergleich zu gut eingestelltem Warfarin*** bei einem breiten Patientenspektrum.2,3 LIXIANA® wird ab August 2015 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Bei einer Pressekonferenz der Daiichi Sankyo Deutschland GmbH anlässlich der Zulassung erläuterten renommierte Experten die relevanten Studiendaten sowie den Stellenwert des neuen oralen Antikoagulanz für die klinische Praxis. Photo: Daiichi SankyoVorhofflimmern und venöse Thromboembolien

Zulassung für LIXIANA® − Neues orales Antikoagulanz von Daiichi Sankyo

 

München (21. Juli 2015) – Seit Juni 2015 ist LIXIANA® (Edoxaban) in der Europäischen Union für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und mindestens einem Risikofaktor* zugelassen.1 Darüber hinaus ist Edoxaban für die Behandlung venöser Thromboembolien (VTE; tiefe Venenthrombosen [TVT] und Lungenembolien [LE]) sowie zur Prophylaxe rezidivierender VTE bei erwachsenen Patienten indiziert.1 Der orale, einmal täglich einzunehmende, selektive Faktor-Xa-Inhibitor verbindet eine einfache Anwendung** mit erwiesener Wirksamkeit und signifikant überlegener Sicherheit im Vergleich zu gut eingestelltem Warfarin*** bei einem breiten Patientenspektrum.2,3 LIXIANA® wird ab August 2015 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Bei einer Pressekonferenz der Daiichi Sankyo Deutschland GmbH anlässlich der Zulassung erläuterten renommierte Experten die relevanten Studiendaten sowie den Stellenwert des neuen oralen Antikoagulanz für die klinische Praxis.

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Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®): Jetzt auch mit Zulassung für Männer. Das Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) ist jetzt auch für Männer mit chronischer Obstipation zugelassen, bei denen zuvor durch eine Änderung des Lebensstils und die Anwendung von Laxantien kein Therapieerfolg erzielt werden konnte. Frauen profitieren bereits länger von dem 5-HT4-Rezeptoragonisten. Jetzt konnte eine weitere Zulassungsstudie den positiven Effekt von Prucaloprid auch bei obstipierten Männern belegen. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg schilderten die Referenten unter dem Vorsitz von Prof. Peter Layer vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg den Leidensdruck der Betroffenen. Sie warnten davor, die chronische Verstopfung als Befindlichkeitsstörung zu verharmlosen. Vielmehr handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die einer differenzierten Diagnostik und Therapie bedarf. Photo: ShireProkinetikum Prucaloprid (Resolor®)

Jetzt auch mit Zulassung für Männer

 

Hamburg (16. Juli 2015) - Das Prokinetikum Prucaloprid (Resolor®) ist jetzt auch für Männer mit chronischer Obstipation zugelassen, bei denen zuvor durch eine Änderung des Lebensstils und die Anwendung von Laxantien kein Therapieerfolg erzielt werden konnte. Frauen profitieren bereits länger von dem 5-HT4-Rezeptoragonisten. Jetzt konnte eine weitere Zulassungsstudie den positiven Effekt von Prucaloprid auch bei obstipierten Männern belegen. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg schilderten die Referenten unter dem Vorsitz von Prof. Peter Layer vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg den Leidensdruck der Betroffenen. Sie warnten davor, die chronische Verstopfung als Befindlichkeitsstörung zu verharmlosen. Vielmehr handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die einer differenzierten Diagnostik und Therapie bedarf.

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