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22 | 10 | 2017
Pharmakologie
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Polyposis nasi und Sinusitis

Experten unterstreichen hohen therapeutischen Stellenwert von Myrtol standardisiert

 

LogoHamburg (12. Juni 2009) - Nach Schätzungen von Experten wird die Prävalenz der Polyposis nasi in Europa mit 1 bis 2 % angegeben. Die an sich gutartigen Wucherungen der Nasenschleimhaut sind also ein alltägliches Problem in der Praxis. In Deutschland wird die Diagnose jedes Jahr mehr als 250. 000 mal gestellt. Zusammen mit der akuten und der chronischen Sinusitis haben diese Erkrankungen daher durchaus den Charakter von Volkserkrankungen und sind dementsprechend auch sozioökonomisch relevant. Umso wichtiger sind effektive Therapieoptionen, die vor allem rechtzeitig eingesetzt werden. Dies wurde jetzt auf einer Veranstaltung des Unternehmens Pohl Boskamp/Hohenlockstedt deutlich.

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EVITA:

Erste Bewertung von Arzneimitteln für Experten im Internet abrufbar

GKV SpitzenverbandBerlin (4. Juni 2009) - Kommt heute ein neues Arzneimittel auf den Markt, ist kaum zeitnah zu klären, ob die Bezeichnung Innovation in Bezug auf die Versichertenversorgung stimmt oder nur ein Marketingversprechen des Herstellers ist. Dank EVITA wird sich das künftig ändern. Nach einer dreijährigen Entwicklungsphase liefert EVITA (Evaluation Innovativer Therapeutischer Alternativen) Fachleuten eine schnelle Entscheidungshilfe. Das Analysetool bewertet die in den Markt gekommenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen auf Grundlage der verfügbaren Literatur evidenzbasiert und zeitnah. Pro Jahr sollen etwa zehn Substanzen untersucht werden. Drei aktuelle, im Rahmen der Projektentwicklung bewertete Wirkstoffe sind bereits im Internet unter www.evita-report.de veröffentlicht.

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Innovationspreis AG Gastroenterologica

Darmreinigungslösung CitraFleet® ausgezeichnet

 

Arbeitsgemeinschaft GastroenterologicaDie komplette Koloskopie ist die sensitivste und spezifischste Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Darmkrebs. Dabei hängt die Beurteilbarkeit der Kolonschleimhaut ganz wesentlich von einer effektiven Endoskopievorbereitung ab. Bisher war in der Vorbereitungsphase die Einnahme von bis zu vier Litern Darmreinigungslösung erforderlich. Seit Oktober 2008 steht in Deutschland mit CitraFleet® (Eisai GmbH) ein neues Präparat zur Darmreinigung zur Verfügung, durch dessen innovativen Wirkansatz die notwendige Trinkmenge wesentlich reduziert werden kann. Dadurch werden Sicherheit und Akzeptanz des Endoskopieregimes ganz erheblich verbessert. Aus diesen Gründen wurde CitraFleet® − auf einstimmigen Jurybeschluss − auf einer Festveranstaltung in Hamburg von der Arbeitsgemeinschaft „Gastroenterologica“ des H. G. Creutzfeldt-Instituts mit dem Innovationspreis 2009 ausgezeichnet.

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H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis 2009

Darmselektives Antibiotikum ausgezeichnet

 

Creutzfeldt InstitutHamburg (18. März 2009) - Etwa die Hälfte aller Reisenden, die sich in Regionen mit niedrigen Hygienestandards begeben, ist von einer Reisediarrhoe betroffen. Bei nicht-invasiver, bakteriell bedingter Pathogenese ist das neu zugelassene darmselektive Xifaxan® (Rifaximin) indiziert, das praktisch ausschließlich im Magen-Darm-Trakt wirksam ist und eine gute Verträglichkeit bietet. Aufgrund seines innovativen Wirkansatzes wurde Xifaxan® auf einer Festveranstaltung in Hamburg auf einstimmigen Jurybeschluss mit dem H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis 2009 ausgezeichnet.

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Apotheken-Award 2009

Daylong actinica® als Prophylaktikum ausgezeichnet

PreisverleihungHamburg (5. März 2009) - Hautkrebs ist mit Steigerungsraten von 7 bis 10 Prozent jährlich die häufigste aller Krebsarten. Als Ursache bei etwa 9 von 10 nicht-melanozytären Hautkrebserkrankungen (NMHK) gelten Sonnenschäden. Daylong actinica® ist ein Medizinprodukt der Klasse I mit sehr hohem UV-Schutz. Die tägliche Anwendung mit dieser innovativen Lichtschutz-Lotion dient als vorbeugende Maßnahme für Patienten mit einem Risiko für, hellen Hautkrebs und Lichtdermatosen. Aufgrund seines innovativen Wirkansatzes und dem hohen ökonomischen Potential wurde Daylong actinica® auf einer Festveranstaltung in Hamburg auf einstimmigen Jurybeschluss vom Apotheken-Wirtschaftsdienst mit dem Apotheken-Award 2009 ausgezeichnet.

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Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt Aussetzung der Marktzulassung für Raptiva

 

Darmstadt (19. Februar 2009) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMEA der Europäischen Kommission die Aussetzung der Marktzulassung für Raptiva® (Efalizumab) empfohlen hat. Raptiva ist derzeit für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) zugelassen, die auf bestimmte andere systemische Therapien entweder nicht ansprachen, bei denen diese Therapien kontraindiziert sind oder die diese nicht vertragen.

Die Sicherheit von Patienten hat für Merck oberste Priorität. Das Unternehmen wird eng mit den europäischen Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten und alle notwendigen Maßnahmen treffen, um den Empfehlungen der EMEA zu entsprechen.1 In den Ländern außerhalb der Europäischen Union, in denen die Sparte Merck Serono Raptiva vermarktet, wird das Unternehmen die nationalen Gesundheitsbehörden kontaktieren, um sie über die Empfehlung der EMEA zu informieren und geeignete Maßnahmen festzulegen.

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EMEA-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) empfiehlt Zulassung von Removab® für die Behandlung von malignem Aszites

 

Bad Homburg (18. Februar 2009) - Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat sich heute für die Zulassung von Removab (catumaxomab) zur Behandlung von malignem Aszites ausgesprochen.

Die Zustimmung der Europäischen Kommission, die üblicherweise auf der Grundlage der CHMP-Empfehlung entscheidet, wird in den nächsten Monaten erwartet. Mit der Zustimmung ist die Zulassung in allen EU-Ländern verbunden. Removab wäre das erste Arzneimittel weltweit, das eine Zulassung zur Behandlung von malignem Aszites erhält. Fresenius Biotech plant, unmittelbar nach Erhalt der Zulassung mit der Markteinführung von Removab zu beginnen.

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Qualität ist kein Zufall

Filgrastim HEXAL®- das zweite Biosimilar von HEXAL

 

  • Einführung des zweiten Biosimilars als weitere Bestätigung für die Pionierrolle im Bereich der Biosimilars.
  • Filgrastim HEXAL® ist hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Effizienz mit dem Referenzprodukt vergleichbar.*
  • Filgrastim HEXAL® ermöglicht ein substantielles Einsparpotenzial im deutschen Gesundheitswesen

 

Filgrastim HEXAL®München (17. Februar 2009) - Am 16. Februar brachte der Arzneimittelhersteller HEXAL sein zweites Biosimilar, Filgrastim HEXAL®, auf den Markt. Der Granulozyten-koloniestimu­lierenden Faktor (G-CSF) Filgrastim HEXAL® ist hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit mit dem Referenzprodukt vergleichbar. „Filgrastim HEXAL® ist eine hochwirksame, qualitätsvolle und kostengünstige Therapiealternative für die Behandlung der Neutropenie bei Krebskranken“, so Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel, Berlin, bei einem HEXAL-Pressegespräch am 17. Februar. Das neue Biosimilar ermöglicht signifikante Einsparungen bei gleich bleibender Therapiequalität. „Allein im Raum München könnten unter bestimmten Voraussetzungen durch den Einsatz von Filgrastim HEXAL® anstelle des Referenzpräparates ca. 1,5 Mio. Euro pro Jahr bei „Filgrastim-pflichtigen“ Patienten gespart werden“, betonte Dr. Bernd-Michael Heiny, Leiter der onkologischen Ambulanz und Tagesklinik, Rottach-Egern.

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Med in Germany:

Salutas – ein Beispiel für erfolgreiche Standortpolitik

 

  • Salutas Pharma ist mit 1.400 Mitarbeitern zentraler Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt.
  • Jeder Arbeitsplatz in der Produktionsstätte sorgt für zusätzliche Beschäftigte in Sachsen- Anhalt und ganz Deutschland.
  • Land und Bund profitieren von Steuereinnahmen in Höhe von 64 Millionen Euro pro Jahr.  Fördermittel sind längst zurückgezahlt.
  • Sandoz/Hexal bekennt sich zum Standort Deutschland, solange die gesundheits­politische Entwicklung dies zulässt.

 

Barleben (5. Februar 2009) - Die Salutas Pharma GmbH, die größte Produktionsstätte des Arznei­mittelherstellers Sandoz, gilt als eine der modernsten Pharmaproduktionen in Europa. Seit der Gründung von Salutas im Jahre 1992 haben zunächst Hexal und nach dem Zusammenschluss Sandoz mehr als 385 Millionen Euro investiert – ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Mittlerweile ist das Werk mit seinen über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt. Laut eines am Mittwoch veröffentlichten Gutachtens des Ökonoms Professor Dr. Ulrich Blum, Präsident des Institutes für Wirtschafts­forschung Halle, zur Bedeutung der Salutas Pharma GmbH für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt haben sich auch die Fördermittel des Landes und des Bundes in einer Gesamthöhe von 81,5 Millionen Euro bereits jetzt mehr als ausgezahlt. „Die Salutas Pharma ist ein Beweis für unsere erfolgreiche Standortpolitik“, bestätigte Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

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Forschungsleistungen doppelt ausgezeichnet

Wyeth gewinnt zwei der angesehenen Scrip Awards

Forschung WyethMünster/Collegeville (20. Januar 2009). Gleich zwei der angesehenen Scrip-Awards gewinnt das internationale forschende Arzneimittelunternehmen Wyeth: Für hervorragende Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die Einführung mehrerer neuer Arzneimittel erhält das Unternehmen die Auszeichnung „Large Pharma Company of the year“. Zudem wurde der im Sommer 2008 in Rente gegangene Wyeth-Forschungschef, Dr. Robert R. Ruffolo, für seine bedeutende Arbeit in seiner mehr als 30-jährigen Karriere mit dem „Lifetime Achievement Award“ geehrt. Die Zeitschrift Scrip World Pharmaceutical News zählt zu den wichtigsten Veröffentlichungen in der pharmazeutischen Industrie.

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CRESTOR* - Cholesterinsenker in Deutschland zugelassen

Effektive Alternative für die Zweitlinientherapie

 

Frankfurt am Main/Wedel (19. Januar 2009) - AstraZeneca Deutschland hat vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Ende 2008 die Zulassung für CRESTOR* (Wirkstoff: Rosuvastatin) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel im Blut) erhalten. CRESTOR* kann ab sofort in Deutschland verschrieben werden.

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Auf dem Weg zum Proteindesign

 

Abb.: Die Aminosäuren an der Grenzfläche zwischen den beiden Proteinen sind als stabförmige Strukturen hervorgehoben. Der Einfluss dieser Aminosäuren auf die Bindungsstärke wurde mit Hilfe einer neu entwickelten Methode berechnet und ist farblich kodiert dargestellt von grün (kein Einfluss) nach rot (starke Absenkung der Bindungsstärke zwischen den Insulin-Proteinen).Saarbrücken (7. Januar 2009) - Wie wirken sich Mutationen auf die Stabilität und die Bindungseigenschaften von Proteinen aus? - Eine schnelle Methode zur präzisen Vorhersage des Effektes von Mutationen hat jetzt ein internationales Team von Wissenschaftlern des Zentrums für Bioinformatik der Universität des Saarlandes, des Max-Planck Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen sowie der Universität Zürich entwickelt.

Die neue Methode erlaubt es, Einblicke in die spezifische Bindung von Proteinen zu gewinnen und ermöglicht auch das gezielte Design von Proteinen am Rechner. Von einem verbesserten Verständnis von Proteinkomplexen könnte zukünftig auch die medizinische Forschung profitieren, denn das neue computergestützte Design kann bei der Entwicklung von Wirkstoffen wertvolle Dienste leisten.

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Arzneipflanze des Jahres 2009:

Der Fenchel

 

Der Fenchel spielt in der Kinderheilkunde eine überragende Rolle. So wie er sind auch andere Arzneipflanzen wegen ihrer milden Wirkung gerade für Kinder besonders gut geeignet. Darauf wollen Wissenschaftler der Universität Würzburg mit der Wahl des Fenchels zur Arzneipflanze des Jahres 2009 hinweisen.Würzburg (23. Dezember 2008) - Der Fenchel spielt in der Kinderheilkunde eine überragende Rolle. So wie er sind auch andere Arzneipflanzen wegen ihrer milden Wirkung gerade für Kinder besonders gut geeignet. Darauf wollen Wissenschaftler der Universität Würzburg mit der Wahl des Fenchels zur Arzneipflanze des Jahres 2009 hinweisen.

Eltern wissen es aus Erfahrung: Wenn die Ernährung von Säuglingen umgestellt wird, treten unweigerlich Blähungen auf. Zur Linderung bekommen die Kinder dann Fencheltee oder andere Mittel, die Fenchel enthalten.

Damit ist Fenchel sehr häufig das erste Arzneimittel, mit dem der Mensch in seinem Leben in Kontakt kommt. Das ist in Europa so und auch in vielen anderen Regionen der Welt, etwa in Australien und China. Der Fenchel dürfte deshalb eine der bekanntesten Arzneipflanzen sein.

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Miglustat (Zavesca®) erhält positive Empfehlung des europäischen Ausschusses für Humanarzneimittel für die Indikation Niemann-Pick Typ C

Allschwil/Basel, Schweiz  (19. Dezember 2008) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) teilte heute mit, dass der europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (European Committee for Medicinal Products for Human Use - CHMP) einen positiven Bescheid für eine Indikationserweiterung von Miglustat (ZavescaÒ) erteilt hat, die sich auf den Einsatz bei Patienten mit der Niemann-Pick-Krankheit Typ C (NPC), einer sehr seltenen neurodegenerativen genetischen Erkrankung, bezieht.

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Wie entstehen Bio-Similars ?

Der zulassungstechnische Weg Europas zum Biosimilar („similar biological medicinal product“)

 

Berlin (27. November 2008) – Angesichts der Besonderheiten biopharmazeutischer Arzneimittel reicht ein Identitätsnachweis durch Bioäquivalenzstudien, wie er für eine Marktzulassung herkömmlicher Generika erforderlich ist, für biologische Arzneimittel nicht aus. Die für Standardgenerika geltenden Zulassungsbestimmungen sind auf biologische Folgeprodukte daher nicht anwendbar. Bis vor kurzem sahen sich pharmazeutische Unternehmen, die Folgeversionen patentfreier biologischer Arzneimittel entwickeln wollten, mit einer regulatorischen Hürde konfrontiert.

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Biosimilars schaffen finanzielle Freiräume für die gesetzlichen Krankenkassen

 

  • IGES Institut: Gesetzliche Krankenversicherung kann in Deutschland bis 2020 durch Biosimilars 8,1 Milliarden Euro einsparen.

  • Deutschland riskiert, sich vom Fortschritt in der Arzneimitteltherapie und von dauerhaften Einsparungen abzukoppeln.

  • Nur wenige Unternehmen verfügen über erforderliches Know-How und Ressourcen, um Biosimilars zu entwickeln.

 

Biopharmazeutische Produktion am Sandoz Standort Kundl, Österreich; Photo: SandozBerlin (27. November 2008) – Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland können bis zum Jahr 2020 durch so genannte Biosimilars 8,1 Milliarden Euro sparen. Das geht aus einer Studie hervor, die das IGES Institut im Auftrag des Arzneimittelherstellers Sandoz erstellt hat. Darin beschäftigen sich die Berliner Wissenschaftler auch mit politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für diese neue Generation biotechnologisch hergestellter Arzneimittel.

Biosimilars sind Folgeprodukte von biopharmazeutischen Medikamenten nach deren Patentablauf. Aufgrund ihrer komplexen Molekularstruktur und den hohen Anforderungen an die biotechnologischen Herstellungsprozesse unterscheiden sie sich allerdings grundlegend von den konventionell-synthetisierten Generika.

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Sugammadex-Studie zeigt erstmals, dass eine schnelle Reversierung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation möglich ist

 

Die Veröffentlichung einer vergleichenden Studie zeigt, dass Sugammadex eine signifikant schnellere Reversierung einer tiefen, Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation bietet als Neostigmin

 

München (7. November 2008) - Die Muttergesellschaft der Essex Pharma GmbH gab am 28. Oktober bekannt, dass eine im November 2008 in der medizinischen Fachzeitschrift Anesthesiology (Vol. 109, No. 5)1 veröffentlichte Studie gezeigt hat, dass Sugammadex eine signifikant schnellere Erholung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation bewirkt hat als der herkömmliche Antagonist Neostigmin. Wichtig ist, dass es sich dabei um die erste Vergleichsstudie handelt, die zeigt, dass eine schnelle Reversierung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation möglich ist. In der Studie betrug die mediane Zeit bis zur Erholung in der Sugammadex-Gruppe 2,7 Minuten, in der Neostigmin-Gruppe im Vergleich dazu 49 Minuten.

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Roche erhält FDA-Zulassung für Hepatitis-C-Viruslasttest auf vollautomatisierter Echtzeit-PCR-Plattform

 

Erhöhte Laboreffizienz und Standardisierung für individuelle Patientenbehandlung

 

Pleasanton, Kalifornien, USA (31. Oktober 2008, ots/PRNewswire) - Roche Molecular Diagnostics gab heute bekannt, dass sein HCV-Test COBAS(R) AmpliPrep / COBAS(R) TaqMan(R) von der US-amerikanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) zur Verwendung in den USA zugelassen wurde. Der Test stützt sich auf die firmeneigene Echtzeit-PCR-Technologie von Roche zur Quantifizierung der Hepatitis C RNA-Konzentration im Blut eines Patienten. Die Ergebnisse des Hepatitis C-Viruslasttests dienen Ärzten zur Definition eines Baseline-Wertes der Hepatitis C-Infektion sowie zur seriellen Überwachung der Viruslast und des Behandlungserfolges bei Patienten in Therapie.

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Acomplia® (Rimonabant): Europäische Arzneimittelagentur hält Ruhen der Zulassung für erforderlich

 

Bonn (23. Oktober 2008) - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert hiermit, dass sich der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) auf seiner Sitzung am 20. - 23. Oktober in London dafür ausgesprochen hat, das Ruhen der Zulassung für das Arzneimittel Acomplia® mit dem Wirkstoff Rimonabant zu empfehlen.

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Blick in die Pipeline

Forschung und Entwicklung bei Wyeth: Innovative Substanzen schließen therapeutische Lücken

 

Berlin (20. Oktober 2008) - Von 30.000 erkannten Krankheiten können weltweit erst 10.000 richtig behandelt werden. Für die restlichen 20.000 stehen noch keine oder nur unzureichende Therapien zur Verfügung. Auf Gebiete mit diesem so genannten „unmet medical need“ konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten des Arzneimittelunternehmens Wyeth Pharma: Innovative Therapien sollen Patienten mit schweren Erkrankungen weitere Behandlungsmöglichkeiten bieten, neue Präventionsmaßnahmen sollen vor der Entstehung dieser Krankheiten schützen. Mit Bosutinib, Inotuzumab Ozogamicin, Bapineuzumab, ACC-001 und einem 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff wurden aktuell einige der viel versprechendsten Pipeline-Substanzen des Unternehmens aus den Bereichen Onkologie, Alzheimer-Demenz und Impfstoffe auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

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Ratiograstimâ - das erste Biosimilar von ratiopharm

 

Biotec_Proteinreinigung. Photo: RatiopharmFrankfurt (15. Oktober 2008) - Mit dem biotechnologisch hergestellten Wachstumsfaktor Filgrastim bringt ratiopharm im November 2008 sein erstes Biopharmazeutikum mit dem Markennamen Ratiograstim® auf den Markt. In Deutschland wird Ratiograstim® über das Tochterunternehmen ratiopharm direct vertrieben. Die Markteinführung in anderen europäischen Ländern erfolgt zeitgleich beziehungsweise in den kommenden Monaten.

Das erste Filgrastim Biosimilar enthält den humanen rekombinanten Wachstumsfaktor G-CSF. Er wird eingesetzt zur Supportivtherapie bei Krebspatienten. Ratiograstim® wird als Injektions- oder Infusionslösung zur s.c. und i.v. Anwendung als Fertigspitze angeboten.

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Celecoxib außerhalb von rheumatologischen Einsatzgebieten:

Was sagen die Laborbefunde?

 

Von Prof. Gerd Geisslinger, Frankfurt/Main

 

Berlin (9. Oktober 2008) - Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) sind Mittel der Wahl zur Behandlung entzündlicher Schmerzen. Für das Verständnis der Wirkungen und Nebenwirkungen der NSAIDs erwiesen sich die Befunde von Vane und Ferreira in den 1970er Jahren, dass diese Substanzen in die Prostaglandinsynthese eingreifen, als besonders bedeutsam. NSAIDs hemmen in therapeutischen Konzentrationen die Cyclooxygenasen, die Arachidonsäure in Prostaglandine, Thromboxan A2 und Prostacyclin überführen.

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Prix Galien International

Innovative Arzneimittel für seltene Krankheiten

 

Neu-Isenburg (7. Oktober 2008) - Arzneimittelinnovationen aller Forschungsgebiete können sich regelmäßig um eine Art Nobelpreis für pharmazeutische Entwicklungen bewerben: den Prix Galien International. Er wird nicht nur an Medikamente gegen Volkskrankheiten verliehen, sondern würdigt auch das Bemühen um spezielle Therapien für seltene Erkrankungen. Neun innovative Arzneimittel, darunter auch ein Orphan Drug (engl. orphan=Waise, drug=Arzneimittel), sind für die diesjährige Auszeichnung nominiert, die Ende Oktober in Berlin überreicht wird. Ausrichter ist Deutschlands einzige Tageszeitung für Mediziner, die ÄRZTE ZEITUNG, die zur internationalen Stiftergemeinschaft des Preises gehört.

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Verax Biomedical Platelet PGD® Test zur Bakterienerkennung nun mit CE-Kennzeichnung

 

Worcester, Massachusetts, USA  (29. September 2008, ots/PRNewswire) - Verax Biomedical Inc., ein Pionier für Schnelltests zur Entdeckung bakterieller Kontaminanten in Blutzellen und im Zellgewebe, gab heute bekannt, dass der Platelet PGD® Test zur Bakterienerkennung nun die CE-Kennzeichnung erhalten hat. Der Test hatte im September 2007 die 510 (k) Freigabe von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) erhalten und hat das Potenzial, die Sicherheit der Blutversorgung zu verbessern, da er eine einfache und schnelle Methode bietet, eine breite Palette von bakteriellen Kontaminanten zu entdecken.

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Shire's Vyvanse wird bis 2017 Blockbuster-Status im Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung-Wirkstoffmarkt (ADHS) erreichen

 

Waltham, Massachusetts, USA (29. September 2008) - Laut Decision Resources, einem der weltweit führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für Pharmakologie- und Gesundheitsthemen, wird das kürzlich von Shire vorgestellte Vyvanse lediglich der dritte Blockbuster-Wirkstoff bei Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) sein und dazu beitragen, dass Shires beeindruckendes ADHS-Portfolio diesen Markt bis 2017 beherrschen wird.

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Der Mensch im Mittelpunkt:

Patientenorientierte Initiativen gewinnen Janssen-Cilag Zukunftspreis 2008

Neuss (24. September 2008) - Zum siebten Mal und mit Unterstützung einer hochkarätigen, interdisziplinären Jury vergibt Janssen-Cilag wieder seinen Zukunftspreis an Projekte und Initiativen, die dem Gesundheitswesen besondere Impulse geben. Im Fokus aller drei Gewinner-Projekte steht dabei in diesem Jahr die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Fachpersonal im Gesundheitswesen auf der einen sowie Patienten und Pflegebedürftigen auf der anderen Seite des Systems: Das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ ist eine Initiative für mehr Sicherheit in der Krankenversorgung. Das Berliner Modellprojekt „Die Pflege mit dem Plus“ setzt sich für eine kontinuierliche und intensive medizinische Betreuung pflegebedürftiger Heimbewohner ein und das Studienhospital der Medizinischen Fakultät Münster führt angehende Ärzte schon während des Studiums durch wirklichkeitsgetreue Simulation an den natürlichen Umgang mit Patienten heran.

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