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22 | 10 | 2017
Pharmakologie
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PZ-Innovationspreis für den Integrasehemmer von MSD

Neue Therapieoption für HIV-Patienten

 

Innovationspreis 2008 der Pharmazeutischen ZeitungMünchen (20. September 2008) - Anlässlich des Deutschen Apothekertages in München wurde der Integrasehemmer Raltegravir (Handelsname: ISENTRESS®, MSD) mit dem Innovationspreis 2008 der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ausgezeichnet. Die Substanz zeichnet sich durch einen neuen Wirkungsmechanismus, durch eine gute Verträglichkeit und eine geringe Neigung zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aus. Die Integrasehemmung gilt als Meilenstein in der HIVForschung und erweitert die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten mit HI-Virusinfektionen.

Mit dem Ziel, die Entwicklung innovativer Arzneimittel zu würdigen und zu fördern, vergibt die Pharmazeutische Zeitung seit 1995 den PZ Innovationspreis. Auch in diesem Jahr war die Auswahl des Preisträgers für die Auszeichnung schwierig: In Deutschland werden zwar jedes Jahr etwa 1.500 „neue“ Arzneimittel eingeführt, die Zahl echter Innovationen ist jedoch ausgesprochen klein. „Zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008 wurden in Deutschland 27 Fertigarzneimittel aus 16 Indikationsgruppen auf den Markt gebracht, die einen neuen Arzneistoff enthielten“ berichtete Professor Dr. rer. nat. Hartmut Morck, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung, Eschborn, bei der Preisverleihung in München. Unter Vorsitz von Professor Dr. rer. nat. Ulrich Schwabe, Heidelberg, wurden die 27 neuen Arzneimittel von der Jury eingeschätzt und bewertet. Fünf Substanzen, nämlich Eculizumab, Maraviroc, Raltegravir, Aliskiren und Lenalidomid, kamen in die engere Wahl.
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Bromelain anstatt Antibiotika:

Eine natürliche Alternative

 

  • Bei Nasennebenhöhlen-Entzündungen richten Antibiotika meist nichts aus.
  • In 70 Prozent der Fälle sind Viren die Auslöser.
  • Bromelain hilft bei Sinusitis.

 

München (18. September 2008) - Wer fängt sich nicht mindestens einmal im Jahr eine Erkältung -  meist zu Beginn der Herbst- und Wintermonate? Wie schnell greifen Arzt und Patient zum Antibiotikum - nur um auf der sicheren Seite und schnell wieder einsatzbereit in Schule, Beruf und Alltag zu sein?

„Gerade bei Kindern sind in bis zu 70 Prozent der Fälle Viren für eine Sinusitis verantwortlich. Antibiotika richten da gar nichts aus“, sagt Dr. Dieter Leithäuser, Chefredakteur der HNO-Nachrichten und niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Denn Antibiotika töten nur Bakterien ab, nicht aber Viren.

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Zunehmende Antibiotika-Resistenzen läuten die Renaissance patientenindividueller Impfstoffe ein

: Patientenindivduelle Erreger werden isoliert und kultiviert.Hamburg (5. September 2008) - Rund 65 Jahre nach Entdeckung des Penicillins als Wunderwaffe gegen Infektionskrankheiten stoßen Antibiotika zunehmend an ihre Grenzen. Waren 1948 nur drei Prozent der Staphylococcus aureus-Stämme gegen Penicillin resistent – sind es heute bis zu 80 Prozent. Vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Antibiotika-Resistenzen erleben patientenindividuelle und erregerspezifische Impfstoffe wie UniVaccin® als Alternative oder zur Ergänzung einer antibiotischen Therapie eine Renaissance. Bei diesen für jeden Patienten maßgeschneiderten Impfstoffen wird der spezifische Erreger isoliert, in Reinkultur vermehrt, inaktiviert und anschließend dem Patienten sub- oder intrakutan verabreicht, damit das Immunsystem den Erreger gezielter bekämpfen kann. Dieses Therapieprinzip hat sich seit mehr als 100 Jahren bei chronischen oder chronisch-rezidivierenden Infektionskrankheiten des Urogenitaltraktes (z.B. Harnwegsinfektionen), der Haut, des Nasenrachenraumes und der Atemwege bewährt. Dieses Fazit zogen die Experten auf der Pressekonferenz von Pohl-Boskamp am 5. September in Hamburg.

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Myrtol standardisiert bei akuter Rhinosinusitis:

Antibiotische Begleittherapie oft nicht notwendig

 

Hamburg (28. August 2008) - Der weit überwiegende Teil akuter Rhinosinusitiden wird nicht von Bakterien, sondern von Viren verursacht. Nur wenn die Beschwerden länger als sieben Tage anhalten, sich verschlimmern oder hohes Fieber auftritt, ist eine antibiotische Therapie indiziert. Im Zentrum der Behandlung der akuten Rhinosinusitis stehen pflanzliche Sekretolytika wie Myrtol standardisiert (GeloMyrtol® forte). 26 Studien an 5.800 Patienten belegen: Der Wirkstoff steigert signifikant die Sekretolyse und die ziliäre Schlagfrequenz; er wirkt antientzündlich und antibakteriell. Und Myrtol standardisiert reduziert die Notwendigkeit einer antibiotischen Begleittherapie um den Faktor 2. Dieses Fazit zogen Prof. Dr. Hans Behrbohm (Berlin) und Dr. Thorsten Zehlicke (Hamburg) auf der Pressekonferenz „Akute Rhinosinusitis: Trends und Therapien“ am 28. August 2008 in Hamburg.

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Bayer und Onyx starten weitere klinische Untersuchungen mit Sorafenib:

Neue Studie mit Nexavar® zur adjuvanten Leberkrebs-Therapie

 

Aufnahme von Patienten in internationaler Phase-III-Studie begonnen

 

Leverkusen (21. August 2008) – Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals, Inc. haben eine weitere Phase-III-Studie mit Nexavar® (Wirkstoff: Sorafenib) bei Leberkrebs begonnen. In der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wird Nexavar als adjuvante (unterstützende) Therapie bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) oder primärem Leberkrebs nach Entfernung aller erkennbaren Tumorteile untersucht. Die ergänzende Medikation soll die mögliche Streuung von Krebszellen im Körper bekämpfen. Das Produkt wird von Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals gemeinsam entwickelt.

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VFA bietet Plattform für Methodendiskussion

 

Berlin (20. August 2008) - Am 24. Januar 2008 hat das Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seine Methodenvorschläge zur Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel vorgelegt. Bis März 2008 ging daraufhin eine Vielzahl von Stellungnahmen beim IQWiG ein, in denen Industrie, Verbände, wissenschaftliche Fachgesellschaften und Institute sowie Einzelpersonen die Methodenvorschläge erörterten.

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Neueinführung:

Mariendistel-ratiopharm®

 

Ulm a.d. Donau (15. August 2008) - Chronische Leberschäden sind längst nicht immer durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingt. Auch zuviel Scharfes und Salziges oder eine fettreiche Ernährung machen der Leber oft zu schaffen. Mit Hilfe der Natur kann man seine Leber unterstützen und gegen schändliche Einflüsse schützen . Das muss nicht teuer sein, denn von ratiopharm gibt es mit Mariendistel-ratiopharm® eine günstige und zugleich natürliche Alternative. Das Präparat ist zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberschrumpfungen und durch Lebergifte verursachte (toxische) Leberschäden zugelassen. Mariendistel-ratiopharm® steht in der Wirkstärke 109 mg und 159 mg (Mariendistel-ratiopharm® intens) zur Verfügung. Die Hartkapseln sind ab sofort rezeptfrei in den Packungsgrößen OP 30 und OP 100 erhältlich. Der Preisvorteil gegenüber dem Originalpräparat beträgt bis zu 46 Prozent.

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Bayer Schering Pharma baut die Forschungspipeline in der Onkologie aus

Bayer erwirbt präklinisches Anti-Krebsprogramm von Nycomed

 

Übernahme der Entwicklungs- und Vermarktungsrechte

 

Berlin (7. August, 2008) – Bayer Schering Pharma stärkt seine Forschungspipeline mit der Übernahme eines präklinischen Onkologie-Programms des Pharmaunternehmens Nycomed mit Hauptsitz in der Schweiz. Die Vereinbarung umfasst zwei potenzielle Entwicklungskandidaten und weitere Wirkstoff-Verbindungen. Alle Substanzen greifen an einem Protein an, das eine wesentliche Rolle für das Wachstum und Überleben von Krebszellen spielt. Bayer Schering Pharma erhält sämtliche Entwicklungs- und Vermarktungsrechte aus diesem Programm. Das Unternehmen nutzt mit dieser Transaktion die Gelegenheit zum Ausbau seines Portfolios, nachdem Nycomed sich aus strategischen Gründen aus der Forschung und Entwicklung im Bereich der Onkologie zurückzieht.

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160. Todestag des Selen-Entdeckers Berzelius

Jöns Jakob Freiherr von Berzelius. Photo:Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, Mannheim Fellbach (4. August 2008) - Welche Bedeutung das Spurenelement für die Gesundheit des Menschen hat, ist Wissenschaftlern und Ärzten erst in den letzten Jahrzehnten bewusst geworden. Heute weiß man: Selen stärkt die Abwehrkräfte des Körpers, schützt die Schilddrüse, erhöht die Überlebensrate bei Sepsis und vermindert die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie bei Krebs. Ein ausreichender Selenspiegel im Blut scheint auch Auswirkungen auf das Risiko zu haben, an Krebs zu erkranken. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der medizinischen Forschung mit Selen daher ein eigenes Schwerpunktprojekt gewidmet.

Das späte Interesse der Mediziner an Selen ist erstaunlich, denn das Element Selen wurde bereits 1817 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Freiherr von Berzelius entdeckt und beschrieben. Berzelius, dessen Todestag sich am 7. August zum 160. Mal jährt, gilt neben Justus von Liebig als einer der Väter der modernen Chemie. Er führte die grundlegenden, noch heute verwendeten Begriffe der organischen Chemie ein.

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Tracleer® (Bosentan) erhält EU-Zulassung für die Behandlung von Patienten mit milder symptomatischer pulmonaler arterieller Hypertonie

Allschwil/Basel, Schweiz (4. August 2008) - Actelion Ltd teilte heute mit, dass der duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Tracleer® (Bosentan) die Zulassung in der Europäischen Union für die Behandlung von Patienten mit milder symptomatischer pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH der WHO-Funktionsklasse II) erhalten hat. Seit 2002 ist Tracleer® in der Europäischen Union für PAH-Patienten der WHO-Funktionsklasse III zugelassen und erhältlich.

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MediGene veräußert die Lizenzrechte für das Medikament Oracea® an Galderma

Erster Schritt auf dem Weg zur Fokussierung des Unternehmens auf die Bereiche Onkologie und Immunologie

 

Martinsried/München (31. Juli 2008) - Die MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard: MDG) hat die europäischen Rechte für ihr Dermatologieprodukt Oracea® zur Behandlung von Rosazea an Galderma Laboratories, Inc, der U.S. Holding der Galderma Pharma S.A., ein weltweit tätiges spezialisiertes Pharmaunternehmen mit Schwerpunkt Dermatologie, verkauft. MediGene erhält dafür stufenweise Meilensteinzahlungen in einem Gesamtvolumen von bis zu 32 Millionen Euro. Mit der Unterzeichnung des Vertrages verpflichtet sich Galderma zu einer sofortigen Zahlung von 8 Millionen Euro an die MediGene AG. MediGene hatte die europäischen Rechte für das Medikament Ende 2006 von dem US-Unternehmen CollaGenex Inc. erworben. Abhängig von der Markteinführung und vom Umsatz, den Galderma mit Oracea® erzielt, erhält MediGene stufenweise bis zu 24 Millionen Euro in Form von Meilensteinzahlungen. Mit dem Verkauf der Oracea - Rechte an Galderma ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg vollzogen, die angekündigte Fokussierung des Unternehmens auf die Bereiche Onkologie und Immunologie umzusetzen.

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Nexavar in China zur Behandlung von Leberkrebs zugelassen

Erste zugelassene systemische Therapie zur Behandlung dieser Erkrankung

 

Leverkusen (28. Juli 2008) – Die staatliche Arzneimittel-Zulassungsbehörde in China (State Food and Drug Administration) hat Nexavar® (Wirkstoff: Sorafenib) für die Behandlung von inoperablen oder metastasierenden Formen von Leberkrebs zugelassen. Das oral als Tablette anzuwendende Krebsmedikament Nexavar ist das erste Arzneimittel, das die allgemeine Überlebensdauer bei Patienten mit dieser Erkrankung signifikant verlängern kann und nun als erste zugelassene systemische Therapie für diese Erkrankung bei Patienten in China eingesetzt werden darf. Das Produkt wird von der Bayer HealthCare AG und Onyx Pharmaceuticals, Inc. gemeinsam entwickelt.

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Prophylaxe venöser Thromboembolien nach elektiver Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation:

 

EU-Zulassungsempfehlung für Thrombosemedikament Rivaroxaban von Bayer
Zulassung durch die Europäische Kommission in wenigen Monaten erwartet

 

Leverkusen (25. Juli 2008) – Der Europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) empfiehlt die Zulassung des einmal täglich als Tablette einzunehmenden Gerinnungs­hemmers Rivaroxaban (Xarelto®) für die Prophylaxe venöser Thromboembolien nach elektiver (geplanter) Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation. Die endgültige Entscheidung durch die Europäische Kommission wird in wenigen Monaten erwartet. Rivaroxaban könnte dann in allen Mitgliedsstaaten der EU für diese Indikation vermarktet werden. Das Medikament wurde bei Bayer in Wuppertal erfunden und wird gemeinsam von Bayer HealthCare und Johnson & Johnson Pharmaceutical Research & Development, L.L.C. entwickelt.

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Rabattverträge für Arzneimittel - Sicherheitsrisiko für Patienten?

Deutsche Herzstiftung: Häufiger Präparatewechsel ist nicht akzeptabel

 

Frankfurt am Main (24. Juli 2008) - Ausgedacht wurden sie mit dem Ziel, im deutschen Gesundheitswesen langfristig Ausgaben in Milliardenhöhe zu sparen: Rabattverträge, die Krankenkassen mit Pharmaherstellern schließen, um Medikamente für ihre Versicherten billiger einzukaufen. Bewirkt haben diese Verträge bisher jedoch vor allem, dass viele Patienten verunsichert oder verärgert sind und gleichzeitig das Risiko für eine unzuverlässige oder falsche Medikamenteneinnahme gestiegen ist, kritisiert die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt am Main. Ganz besonders gilt dies für chronisch Kranke wie Herzpatienten, die dauerhaft Arzneimittel einnehmen müssen.

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Merck Pharma GmbH und DAIICHI SANKYO vereinbaren Übernahme der Primary-Care-Außendienstaktivitäten für niedergelassene Ärzte in Deutschland

 

Darmstadt (16. Juli 2008) – Die Merck Pharma GmbH, eine für das Pharmageschäft in Deutschland zuständige Tochtergesellschaft von Merck, plant, ab Anfang August 2008 aufgrund der sich drastisch veränderten Rahmenbedingungen im Marktsegment der nicht patentgeschützten Arzneimittel dieses Geschäft ohne Außendienstaktivitäten fortzuführen. Ein Teil des durch diese Entscheidung betroffenen so genannten ‚Primary-Care- Außendienstes, der insbesondere Allgemeinärzte informiert, soll zur DAIICHI SANKYO DEUTSCHLAND GmbH wechseln, der deutschen Tochtergesellschaft des drittgrößten japanischen Pharmakonzerns. Hiervon sind ca. 130 Mitarbeiter betroffen. Die übrigen 66 Mitarbeiter des Primary-Care-Außendienstes soll in einen neu aufzubauenden Spezialaußendienst ‚Rheumatologie’ der Serono GmbH überführt werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen beiden Unternehmen geschlossen. Gleichzeitig wurde mit dem Betriebsrat der Merck Pharma GmbH ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter vereinbart. Die Spezialistenaußendienste von Merck Serono in Deutschland, die Fachärzte wie Onkologen, Neurologen, Reproduktionsmediziner, Endokrinologen und Dermatologen betreuen, sind ebenso wie Innendienstfunktionen nicht betroffen. Die bisher von dem Außendienst „Primary Care“ betreuten Produkte werden weiterhin von der Merck Pharma GmbH vertrieben. Insgesamt beschäftigt Merck Serono in Deutschland derzeit rund 500 Mitarbeiter.

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HER2-Antikörper erhält Robert Koch Award

 

München (14. Juli 2008) - Der diesjährige Robert Koch Award ging an Trastuzumab (Herceptin®) von der Roche Pharma AG. Der zum Springer Medizin Verlag GmbH gehörende Verlag Urban & Vogel würdigt damit die herausragende Medikamentenwirkung und die Verbesserung der Patientenversorgung. Trastuzumab hat sich in der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs etabliert. Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Pressekonferenz „Innovative Ansätze in der Medizin - Therapeutische Proteine in der Krebsbehandlung".

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Silence Therapeutics gibt erfolgreichen Einspruch gegen Glover-Patent bekannt

 

London, Enland (12. Juli 2008, ots/PRNewswire) - Silence Therapeutics plc (London AIM: SLN), ein führendes, europäisches, auf RNA-Interferenz (RNAi) ausgerichtetes Biotechnologie-Unternehmen, gab heute den erfolgreichen Einspruch gegen ein grundlegendes, europäisches Patent von Alnylam Pharmaceuticals, Inc. bekannt, der dazu führte, dass das Patent insgesamt widerrufen wurde.

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Zahl des Monats: 41,3 Prozent

Generika im Preisdschungel

 

Auf ihrem Weg vom Werkstor zum Patienten werden verschreibungspflichtige Generika in Deutschland um mehr als das Doppelte teurer. Der Grund hierfür liegt in der Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente, die in der Arzneimittelpreisverordnung gesetzlich festgelegt ist. Während die Herstellerabgabepreise (HAP) von den Unternehmen frei gebildet werden können, sind sämtliche Handelszuschläge durch diese Verordnung geregelt.

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Mit Flexibilität gegen Nervenschäden?

Auch erwachsene Nervenzellen können sich noch verändern und so möglicherweise um eine Verletzung herumwachsen

Flexibilität die Hoffnung macht: In der Zellkultur konnten Fortsätze erwachsener Nervenzellen ihre Bestimmung ändern und die Aufgaben eines verletzten Nervenkabels übernehmen. Photo: MPI für Neurobiologie/Gomis-Rüth


Martinsried (11. Juli 2008) - Eine Verletzung im Gehirn oder Rückenmark hat meist schlimme Folgen,da durchtrennte Nervenkabel nicht nachwachsen. Nervenzellen haben jedoch noch andere Fortsätze, die in jungen Zellen zu einem neuen Nervenkabel auswachsen können. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie haben nun gezeigt, dass auch erwachsene Nervenzellen diese Flexibilität besitzen. Die Ergebnisse könnten langfristig zu einem neuen Therapieansatz bei Verletzungen des zentralen Nervensystems führen. (Current Biology, 9. Juli 2008).

Eine "typische" Nervenzelle hat zwei Arten von Fortsätzen an ihrem Zellkörper: Mehrere Dendriten und ein Axon. Dendriten empfangen Informationen von anderen Nervenzellen. Diese Informationen leitet dann das Axon wie ein langes Kabel an andere Zellen weiter. Wird das Axon-Kabel im Gehirn oder Rückenmark durchtrennt, sind Lähmungen oder Funktionsstörungen häufig die Folge. Denn Axone wachsen hier nicht nach. Was wäre jedoch, wenn Forscher Dendriten dazu bringen könnten, die Aufgaben des verletzten Axons zu übernehmen?

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Merck startet klinische Phase-III-Studie mit Erbitux bei Magenkarzinom

 

Darmstadt (9. Juli 2008) - Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass der erste Patient in die zulassungsrelevante klinische Phase-III-Studie EXPAND (Erbitux in combination with Xeloda and cisplatin in advanced esophago-gastric cancer) bei Magenkarzinomen aufgenommen wurde. Die Studie der Sparte Merck Serono untersucht den klinischen Nutzen des zielgerichteten Krebstherapeutikums Erbitux® (Cetuximab) in Kombination mit Cisplatin und Capecitabin als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenen / metastasierten Adenokarzinomen des Magens einschließlich Adenokarzinomen des gastroösophagalen Übergangs (GEJ). Primärer Endpunkt der Studie ist die progressionsfreie Überlebenszeit.

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Argyrin: Naturstoff weckt Hoffnung auf neue Krebstherapien

Wissenschaftler von HZI, MHH und LUH veröffentlichen bisher unbekannten Wirkmechanismus

Ronald Frank, Nisar Malek, Markus Kalesse. Photo:Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig  

Braunschweig (8. Juli 2008) - Die wirksame Behandlung vieler Krebserkrankungen ist für die Medizin nach wie vor ein großes Problem. Zahlreiche Tumore sprechen auf die gängigen Chemotherapeutika nicht an oder werden gegen die Medikamente resistent. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig sowie der Medizinischen Hochschule (MHH) und der Leibniz-Universität (LUH) in Hannover haben jetzt einen Wirkmechanismus entdeckt, mit dem ein Naturstoff – das Argyrin – Krebswucherungen zerstört. Ihre Erkenntnisse veröffentlichen die Forscher heute in der renommierten Fachzeitschrift „CancerCell“.

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BD meldet CE-Zulassung für neuen molekularen Test zur Diagnose von Patienten mit Clostridium-difficile-Infektion

 

San Diego (8. Juli 2008, ots/PRNewswire) - BD GeneOhm(TM) Cdiff-Assay für FDA-Freigabe eingereicht. BD Diagnostics, ein Unternehmensbereich von BD (Becton, Dickinson and Company), gab heute bekannt, dass es die europäische CE-Zulassung für den molekularen Test BD GeneOhm(TM) Cdiff zur schnellen Diagnose von Patienten mit Clostridium-difficile-Infektion (CDI) erhalten hat. Es handelt sich dabei um den ersten diagnostischen CDI-Test, der Sensitivität, einfache Handhabung und Schnelligkeit in einem einzigen Testvorgang bietet. BD hat diesen Assay ausserdem zur Freigabe bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eingereicht.

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Boehringer Ingelheim und Dresdener Forschungsinstitute vereinbaren gemeinsame Projekte im Bereich Diabetes

 

Ingelheim/Dresden (8. Juli 2008) - Das international tätige pharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim hat Forschungskooperationen mit der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität (TU) Dresden und dem Max Planck Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) vereinbart.

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Erste FDA-Zulassung für ein organspzifisches Kontrastmittel seit mehr als 10 Jahren

Primovist® in den USA für die Magnetresonanz-Tomographie der Leber zugelassen

 

Berlin (8. Juli 2008) – Die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für das Kontrastmittel Primovist® (Gadoxetsäure Dinatriumsalz) von Bayer Schering Pharma für die Magnetresonanz-Tomographie der Leber erteilt. Das Kontrastmittel ist zum Erkennen und Charakterisieren von Leberläsionen bei erwachsenen Patienten mit bekannter fokaler Lebererkrankung oder bei Verdacht auf eine solche Erkrankung zugelassen. Das Präparat wird in den USA den Handelsnamen EOVIST® tragen. Außerhalb der USA ist es unter dem Namen Primovist und in Japan als EOB Primovist im Handel. Vor mehr als zehn Jahren wurde zuletzt ein organspezifisches MRT-Kontrastmittel in den USA zugelassen. Bayer plant die Einführung von EOVIST in den USA für den Sommer 2008.

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Schwerwiegende Kreislaufreaktionen nach intravenöser Gabe von Toluidinblau® zur Darstellung der ableitenden Harnwege

 

Berlin (4. Juli 2008) - Toluidinblau® enthält als wirksamen Bestandteil den Redoxfarbstoff Tolononiumchlorid. Es ist in erster Linie bekannt als Antidot bei der Methämoglobinämie, da es die Reduktion von Met-Hb zu Hämoglobin durch die körpereigene Met-Hb-Reduktase beschleunigt. Toluidinblau® ist darüber hinaus zugelassen zur intraoperativen Färbung von Epithelkörperchensowie seit 2007 auch zur Chromoendoskopie, Chromolaparoskopie und Fistelgangdarstellung (1). Es gibt Hinweise für die Zunahme der Anwendung von Toluidinblau® außerhalb der zugelassenen Indikationen (Off-label-use), da andere Farbstoffe wie Methylenblau oder Indigocarmin seit einiger Zeit in Deutschland nicht mehr verfügbar sind. So wird der nierengängige Farbstoff intravenös verabreicht, um bei urologischen oder gynäkologischen Eingriffen wie der Chromocystoskopie den Harnabfluss darzustellen.

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Bayer HealthCare erwirbt Hämatologie-Entwicklungs-Portfolio von Maxygen

 

Leverkusen/Redwood City, Kalifornien, USA, (2. Juli 2008) – Bayer HealthCare erwirbt das Hämatologie-Portfolio von Maxygen Inc. und erweitert damit seine Zukunfts­perspektiven im Bereich der Hämophilie. Darin enthalten ist unter anderem das innovative rekombinante Faktor-VIIa-Protein, MAXY-VII, mit dem voraussichtlich noch im dritten Quartal 2008 klinische Phase-I-Studien aufgenommen werden. Zudem erhält Bayer Nutzungsrechte an Maxygens MolecularBreeding™-Technologie, einer neuartigen, biotechnologischen Forschungsplattform. Das Abkommen sieht eine Vorauszahlung von 90 Millionen US-Dollar vor – bis zu 30 Millionen US-Dollar werden insgesamt beim Erreichen von Meilensteinen fällig.

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