Home Pharmakologie
17 | 10 | 2017
Pharmakologie
PDF Drucken

AstraZeneca beantragt europäische Zulassung für Seroquel Prolong® zur Behandlung der Unipolaren Depression

 

Wedel (1. Juli 2008) - AstraZeneca hat für Seroquel Prolong® (Quetiapinhemifumarat) die europäische Zulassungserweiterung zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Unipolarer Depression (Major Depressive Disorder) beantragt. Der Antrag für die Zulassungserweiterung wurde nach dem Verfahren der gegenseitigen Anerkennung gestellt und schließt die Rückfallprophylaxe ein. Seroquel Prolong® , als Retardtablette zur täglichen Einmalgabe, ist das erste atypische Neuroleptikum, für das eine europäische Zulassung zur Behandlung der Unipolaren Depression beantragt wird. Bereits im Februar 2008 war ein entsprechender Antrag bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) gestellt worden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Sandoz/Hexal-Unternehmenszentrale in Holzkirchen eröffnet

 

Die neuen Gebäude der weltweiten Firmenzenrale von Sandoz/Hexal in Holzkirchen.Holzkirchen (30. Juni 2008) - Heute eröffnete Sandoz/Hexal, Deutschlands größtes Pharma-unternehmen, die neuen Gebäude der weltweiten Firmenzentrale in Holzkirchen. In nur knapp zwei Jahren ist auf einem 20.000 m2 großen Grundstück ein mehrteiliger Verwaltungskomplex mit insgesamt ca. 500 Büroarbeitsplätzen entstanden. „Dass sich ein global tätiges High-Tech-Unternehmen wie Sandoz/Hexal für den Standort Oberbayern entscheidet und hier auch weiter investiert, ist ein ausgesprochen positives Signal für die gesamte Region und eine Bestätigung für die bayerische Innovationspolitik“, sagte Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein in seiner Festrede. „Sandoz ist eines der wenigen Pharmaunternehmen, die ihre Arzneimittel in Deutschland nicht nur vermarkten, sondern auch entwickeln und herstellen“, so Sandoz-Chef Dr. Andreas Rummelt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Europäische Kommission erteilt Zulassung für neue ADVATE-Konzentratstärken

 

München (27. Juni 2008) – Die Europäische Kommission hat die Zulassung für zwei neue Konzentratstärken des rekombinanten Gerinnungsfaktors VIII - ADVATE 2.000 und 3.000 I.E. (ADVATE Octocog Alfa Rekombinanter Gerinnungsfaktor VIII) (Internationale Einheiten) zur Therapie der Hämophilie A erteilt. Baxter hat die Entwicklung dieser hohen Konzentratstärken vorangetrieben, um für Patienten, die hohe Dosen benötigen, die Handhabung zu erleichtern. Die neuen Stärken werden wie die derzeit zugelassenen (250, 500, 1.000 und 1.500 I.E.) mit nur 5 ml Lösungsmittel verdünnt. Durch die großen Konzentratstärken brauchen die Patienten nur noch eine Flasche aufziehen und gewinnen daher mehr Komfort bei der Hämophilie-A-Therapie. Die Zulassung durch die Europäische Kommission ermöglicht Baxter die Vermarktung der neuen Konzentratstärken in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prävention von Venenthrombosen nach Hüftgelenkersatzoperationen:

The Lancet veröffentlicht Phase-III-Ergebnisse mit Rivaroxaban

 

Phase III-Studie untersuchte über 2.500 Patienten nach Hüftgelenkersatzoperation

Fünfwöchige Prophylaxe mit Rivaroxaban im Vergleich zu zweiwöchiger Therapie mit Enoxaparin

Verlängerte Prophylaxe mit Rivaroxaban signifikant wirksamer bei vergleichbaren Blutungsraten

 

Berlin (25. Juni 2008) – The Lancet hat heute Ergebnisse einer Phase-III-Studie (RECORD2) mit dem Gerinnungs-Hemmer Rivaroxaban (Xarelto®) veröffentlicht. Die Untersuchungen zeigen, dass eine verlängerte Therapie mit einmal täglich als Tablette verabreichtem Rivaroxaban der Häufigkeit von Thrombosen bei Patienten nach einer Hüftgelenkersatzoperation signifikant wirksamer vorbeugt, als eine kürzere Gabe von injiziertem Enoxaparin. Die fünfwöchige Rivaroxaban-Therapie zeigte trotz längerer Einnahme eine vergleichbare Blutungsrate mit der zweiwöchigen Enoxaparin-Behandlung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG Methodenentwurf Kosten-Nutzen-Bewertung

Stellungnahme Novartis Pharma GmbH

 

Nürnberg (24. Juni 2008) – Präambel: Die Novartis Pharma GmbH ist sich als forschendes Pharma-Unternehmen der Verantwortung für die Finanzierbarkeit des deutschen Gesundheitssystems bewusst. Wir sind deshalb auch bereit, uns Kosten-Nutzen-Bewertungen zu stellen und diese konstruktiv zu begleiten, wenn sie fair und transparent erfolgen. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die Kriterien nach denen Nutzen gemessen und Kosten bewertet werden, worauf wir in der nachfolgenden Stellungnahme zur Kosten-Nutzen-Methodik des IQWiG im Detail eingehen möchten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vielversprechender Wirkstoff ohne Wirkung?

Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg:
Rückenschmerz und Bewegungsfähigkeit unabhängig von Entzündungsbotenstoff


Heidelberg (23. Juni 2008) - Die Hoffnung auf eine neue Gruppe von Wirkstoffen gegen Rückenschmerz ist durch das Ergebnis einer Studie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg getrübt worden: Der körpereigene Entzündungsbotenstoff TNF-alpha hat - anders als bisher angenommen - vermutlich keinen Einfluss auf Schmerzen und Bewegungsfähigkeit. In internationalen Expertenkreisen hatte man bislang große Hoffnungen in die Therapie mit neuen biologischen Wirkstoffen gesetzt, die den Botenstoff hemmen. Die Heidelberger Ergebnisse, die im renommierten Fachmagazin "The Clinical Journal of Pain" veröffentlicht wurden, stellen nun die Behandlungsoption mit dem Wirkstoff TNF-alpha-Blocker in Frage.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Jubiläum für ersten NNRTI im europäischen Markt:

Viramune® wird zehn Jahre alt

 

Ingelheim (23. Juni 2008) - Anfang des Jahres 1998 erhielt das Aids-Medikament Viramune® (Nevirapin) von Boehringer Ingelheim als erstes Präparat einer neuen Arzneimittelklasse - den NNRTI - die europaweite Zulassung. Die Einführung der nicht nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTI) als dritte antiretrovirale Wirkstoffklasse vor zehn Jahren war ein wichtiger Schritt in der Verbesserung der HIV/Aids-Therapie.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Befehl zum Selbstmord abgelehnt: 

Warum Tumorzellen resistent werden

 

Heidelberg (20. Juni 2008) - Bei irreparablen Erbgutschäden leiten Zellen normalerweise den programmierten Zelltod, die Apoptose ein. Bei Tumorzellen versagt dieser Mechanismus jedoch häufig, was dazu führt, dass sich entartete Zellen vermehren und im Körper ausbreiten können. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten nun, worauf dieses Versagen zurückzuführen sein könnte: Tumorzellen bauen ein Protein, das die Apoptose bei Erbgutschäden auslöst, einfach ab. Eine Blockade dieses Proteinabbaus könnte die Apoptose wieder in Gang bringen und damit die Wirksamkeit von Strahlen- oder Chemotherapie verbessern. Ihre Arbeiten haben die Forscher jetzt in Nature Cell Biology veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Boehringer Ingelheim übernimmt Actimis Pharmaceuticals

Ingelheim (17. Juni 2008) - Die Boehringer Ingelheim GmbH gab heute eine Vereinbarung über die Akquisition von Actimis Pharmaceuticals, Inc., ein biopharmazeutisches Privatunternehmen mit Sitz in San Diego (Kalifornien), USA, bekannt. Der Unternehmenskauf wird in Form einer strukturierten Übernahme erfolgen. Dabei erwirbt Boehringer Ingelheim, abhängig von der Erfüllung mehrerer aufeinander folgender Meilensteine mit dem führenden Asthma-Wirkstoffkandidaten AP768, von Actimis Unternehmensanteile. Wenn AP768, das sich zurzeit in der Phase I der klinischen Entwicklung befindet, erfolgreich in die Phase III weiterentwickelt werden kann, wird Boehringer Ingelheim 100 Prozent der Actimis-Anteile besitzen. Nach erfolgreichem Abschluss des gesamten Entwicklungsprogramms wird sich der Gesamtwert der Transaktion auf 515 Millionen US-Dollar belaufen. Weitere finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Paul Ehrlichs Zauberkugeln in der modernen Krebsforschung

Chemotherapeutika der Zukunft werden mehrere "Sprengköpfe" haben

 

Frankfurt am Main (18. Juni 2008) - Medikamente zu entwickeln, die gegen spezifische Zielstrukturen von Krankheitserregern oder Krebszellen gerichtet sind, ohne die gesunden Organe des Körpers zu schädigen, das war das Konzept von Paul Ehrlichs "Zauberkugeln". 100 Jahre später ist dies immer noch das beherrschende Paradigma chemotherapeutischer Forschung. Wie Ehrlichs revolutionäre Ideen die Entwicklung von Wirkstoffen gegen Krebs beeinflusst haben und wie die Chemotherapeutika der Zukunft aussehen könnten, beschreibt der Krebsforscher Prof. Klaus Strebhardt von der Universitätsklinik Frankfurt in der Fachzeitschrift "Nature". Die Chemotherapeutika der Zukunft, so schreibt er, sollten in der Lage sein, mehrere Krebsgene oder ihre Produkte gleichzeitig anzugreifen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

BundesMinisterium für Gesundheit

Strategie zum Eindämmen von Antibiotika-Resistenzen vorgestellt

 

Berlin (17. Juni 2008) - Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute den Entwurf einer Strategie zur Erkennung, Prävention und Kontrolle von Antibiotika-Resistenzen in Deutschland vorgestellt. Zentrales Ziel dieser Strategie ist die Eindämmung von antimikrobiellen Resistenzen. An der Veranstaltung im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin nahmen Vertreter der Länder, Ärzteschaft, Krankenkassen, Krankenhäuser sowie Verbände und Fachgesellschaften teil.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Internationalen Versammlung der Biotechnology Industry Organization (BIO) 2008

Sanofi-Aventis: drei neue therapeutische Antikörper und sechs neue Impfstoffe

 

San Diego/Kalifornien (17. Juni 2008) - Sanofi-aventis hat heute anlässlich der Internationalen Versammlung der Biotechnology Industry Organization (BIO) 2008 mitgeteilt, dass drei neue therapeutische Antikörper und sechs neue Impfstoffe aus Vereinbarungen hervorgegangen sind, die im Laufe des vergangenen Jahres unterzeichnet wurden.

Die therapeutischen Antikörper sind auf Entzündungsprozesse oder onkologische Indikationen ausgerichtet. Die neuen Impfstoffe sollen durch die Bekämpfung gefährlicher Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose, Tollwut, Japan-Enzephalitis, West-Nil-Virusinfektionen und pandemische Influenza  zur Verbesserung der Weltgesundheit beitragen. Mit diesen neun wichtigen Vereinbarungen sind sanofi-aventis und sein Impfstoffbereich sanofi-pasteur aktive Partner von Biotechnologie-Unternehmen bei der Entwicklung von Molekülen und Impfstoffen für die Zukunft. Sanofi-aventis und sanofi-pasteur engagieren sich bereits in Forschungs- und Entwicklungs-Partnerschaften mit großen Universitäten, Forschungsinstituten, staatlichen Einrichtungen und Contract Research Organizations.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kongresse der ASCO und EHA

Neue Studienergebnisse zu Lenalidomid (Revlimid®) beim multiplen Myelom und aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen vorgestellt

Azacytidin (Vidaza®) mit deutlichem klinischen Benefit bei myelodysplastischen Syndromen mit hohem Risiko

 

München (16. Juni 2008) – Daten, die auf den diesjährigen Kongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago und der European Hematology Association (EHA) in Kopenhagen vorgestellt wurden, belegen erneut die Wirksamkeit von Lenalidomid (Revlimid®) in der Therapie des multiplen Myeloms (MM) und aggressiv wachsender Non-Hodgkin-Lymphome (NHL). So ermöglicht die fortgesetzte Therapie mit Lenalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason (DEX) bei therapienaiven MM-Patienten ein 2-Jahres-Gesamtüberleben, das dem von Patienten mit autologer Stammzelltransplantation entspricht. Weitere Ergebnisse zeigen, dass eine Monotherapie mit Lenalidomid bei Patienten mit rezidivierenden oder therapierefraktären aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) wirksam ist. Neue Studiendaten zu Azacytidin (Vidaza®) bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) belegen eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens durch den demethylierenden Wirkstoff.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer will Tabakpflanzen für die Herstellung von Medikamenten nutzen

Erster Entwicklungskandidat aus der neuen Anlage in der Krebs-Indikation „Non-Hodgkin-Lymphom“

 

Mitarbeiter der Bayer-Tochter Icon Genetics beim Vorbereiten von Pufferlösungen in der neuen Klinikmuster-Fertigungsanlage in Halle. Photo: Bayer AGLeverkusen/Halle (16. Juni 2008) – Medikamente aus Pflanzen oder gar Tabak für die Gesundheit – diese Vision könnte bald Wirklichkeit werden. Bayer hat zusammen mit der Tochtergesellschaft Icon Genetics ein neues Produktionsverfahren entwickelt, mit dem biotechnologische Medikamente in Tabakpflanzen hergestellt werden können. Eine neue Fertigungsanlage zur Herstellung von Wirkstoffproteinen ist am 16. Juni in Halle in Sachsen-Anhalt im Rahmen eines Festakts zusammen mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft eingeweiht worden. Mit den in den Tabakpflanzen hergestellten Wirkstoffen könnten in Zukunft neue Ansätze für Therapien und Prävention gegen Krankheiten entwickelt werden, bei denen die heutige Medizin noch nicht zufriedenstellend helfen kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schmerzmittel mit Paracetamol werden teilweise rezeptpflichtig

 

Berlin (16. Juni 2008) - Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Dieser neuen Regelung hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. "Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder weiterhin geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten die Beratungsangebote der Apotheken noch besser nutzen als bisher", sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Image Broschüre der Firma Chugai Pharma.

 

10 Jahre Chugai Pharma Deutschland:

Japanisches Pharmaunternehmen setzt auf Expansion

 

Frankfurt am Main (Juli 2008) – Das seit 1998 in Frankfurt am Main etablierte japanische Unternehmen Chugai Pharma feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Firmenjubiläum. Mit großem Erfolg verbindet Chugai Pharma seine  japanischen Wurzeln und die damit verbundenen Werte mit den Ansprüchen moderner Unternehmensstrukturen. Seit Gründung wächst Chugai Pharma Deutschland kontinuierlich und erweitert nun sein bisheriges Standbein, die Hämatologie/Onkologie, um einen weiteren Indikationsbereich — die Rheumatologie. In Kooperation mit der Roche Pharma AG entwickelte Chugai Pharma Tocilizumab, den Repräsentanten eines völlig neuartigen Wirkprinzips, zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis.  Die Zulassung in Europa wird für das erste Quartal 2009 erwartet.

 

Bewegung bei Chugai Pharma

Bereits 1925 wurde das einstige Familienunternehmen Chugai Pharma in Japan gegründet. Seitdem ist es zu einem weltweit anerkannten Konzern expandiert, der international eine große Produktpalette in vielen medizinischen Indikationen anbietet. Der in Japan zur Spitze der forschenden Pharmaunternehmen zählende Konzern weist aufgrund der weitgehenden Autonomie der einzelnen Ländergesellschaften international hocheffiziente Niederlassungen auf. Geschäftsführer der deutschen Niederlassung, Dr. med. Markus Harwart, zieht ein positives Fazit für 2007: “Rund 6.300 Mitarbeiter setzen sich weltweit für die Ziele des Unternehmens ein. Allein in Deutschland erreichten wir 2007 mit über 40 Mitarbeitern einen Umsatz von über 26 Millionen Euro.“

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neuer Chlamydien-Test von Roche

Zulassung in der Europäischen Union

 

Pleasanton, Kalifornien (13. Juni 2008) - Der Test bietet einen zuverlässigeren Nachweis von Chlamydia trachomatis, der am häufigsten gemeldeten Geschlechtskrankheit in Europa. Roche gab heute bekannt, dass der Test zum Nachweis von Chlamydia trachomatis des Unternehmens die CE-Zertifizierung erhielt, sodass er für den klinischen Einsatz in der Europäischen Union vermarktet werden kann. Er wurde mit einem doppelten Zielansatz entwickelt, der dazu beiträgt, die Zuverlässigkeit der Testergebnisse sicherzustellen, selbst wenn Mutationen im kryptischen Plasmid des Bakteriums auftreten. Eurosurveillance, einem führenden, unabhängigen Wissenschaftsjournal zufolge, ist Chlamydia trachomatis die am häufigsten gemeldete Geschlechtskrankheit in Europa. Obwohl sie häufig ohne Symptome bleibt, kann eine unbehandelte Chlamydien-Infektion bei Frauen zu Komplikationen wie entzündlichen Erkrankungen des Genitaltrakts oder zu Unfruchtbarkeit führen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

SELF-Europa-Award 2008

Effektives Gewichtsmanagement mit L112®

Hamburg (12. Juni 2008) - Ein thematischer Schwerpunkt der SELF e.V., der Europäischen Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement, ist die Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen. Dabei sind rationale Diagnose und Behandlung, sowie ein effizientes Gewichts- und Bewegungsmanagement und reduzierte Lipidspiegel die Voraussetzungen, um die Gesamtmortalität zu reduzieren und damit einen positiven Effekt auf das Gesundheitssystem zu erzielen. Daher zeichnet die SELF im Rahmen der Dreiländer-Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) das in Europa zugelassene Medizinprodukt formoline L112®, das die Vorzüge eines modernen Therapiekonzeptes zur adjuvanten Behandlung der Adipositas in besonders überzeugender Weise repräsentiert, mit dem SELF-Europa-Award 2008 aus.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutschland ist Selenmangelland

Therapeutischer Einsatz von Selen gewinnt an Bedeutung

 

Winsen (11. Juni 2008) - Die Erforschung von Wirkmechanismen und klinischer Relevanz des Spurenelements Selen hat fundierte Anwendungsgrundlagen geliefert, aus denen sich konkrete Empfehlungen für die Praxis ableiten lassen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gruppe von fünf Experten, die anlässlich eines Konsensusgesprächs in Hamburg die Studienlage und praktische Aspekte dieses Themas diskutierten. Die positive Wirkung einer Substitution von Selen ist insbesondere für die Krebstherapie und bei entzündlichen Schilddrüsenerkrankungen inzwischen wissenschaftlich erforscht und belegt. Vielversprechende Ansätze gibt es außerdem im Bereich der Herz-Kreislauf-Prävention. Darüber waren sich Dr. Martin Adler, Prof. Stefan Blankenberg, Uwe Gröber, Prof. George J. Kahaly und Dr. Stephan Wey einig.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Klinische Forscher stellten viel versprechende Ergebnisse zum oralen Wirkstoff VX-770 vor, der auf ein fehl gebildetes Protein abzielt, das Mukoviszidose hervorruft

 

Zwischenergebnisse einer 14-tägigen Studie zeigten, dass VX-770 zu einer deutlichen Verbesserung der Lungenfunktion von CF-Patienten beiträgt

 

Prag (6. Juni 2008) - Auf der 31. Jahrestagung der European Cystic Fibrosis Society (Europäische Mukoviszidosegesellschaft EFCS) in der tschechischen Hauptstadt Prag legten Forscher am Wochenende die Zwischenergebnisse der ersten klinischen Studie zum oralen Wirkstoff VX-770 für Mukoviszidosepatienten vor. Die Zwischenergebnisse deuteten darauf hin, dass die 14-tägige orale Verabreichung von VX-770, einem in der Untersuchungsphase befindlichen CF-Potentiator, eine Verbesserung der Lungenfunktion sowie eine bessere Funktion des CFTR-Proteins (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator) zur Folge hatte. Diese wurden anhand von Veränderungen des Chloridspiegels im Blut sowie der nasalen Potenzialdifferenz gemessen. Die Daten wurden von Dr. Frank Accurso, dem Direktor des Cystic Fibrosis Center und Professor für Pädiatrie an der School of Medicine der University of Colorado/USA, in einem mündlichen Vortrag auf der ECFS-Tagung präsentiert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO):

Neue Phase-II-Daten zu Nexavar® zeigen Anwendungspotenzial bei weiteren Krebsarten

 

Berlin/Chicago (2. Juni 2008) - Neue Daten aus dem Phase-II-Entwicklungsprogramm für Nexavar® wurden anlässlich der 44. Jahrestagung der American Society of Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt und zeigen das erhoffte Anwendungspotenzial des Präparats bei weiteren Krebsarten. Die Tabletten mit dem Wirkstoff Sorafenib werden bei verschiedenen Tumorarten erprobt, so zum Beispiel in der Behandlung von Lungen-, Schilddrüsen-, Magen- und Eierstockkrebs. Gegenwärtig ist Nexavar in mehr als 40 Ländern für die Behandlung von Patienten mit inoperablem Leberkrebs und in mehr als 70 Ländern für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs zugelassen. Die europäische Zulassung von Nexavar umfasst die Therapie des Leberzellkarzinoms sowie die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom, bei denen eine Behandlung mit Interferon-alpha oder Interleukin-2 nicht angeschlagen hat oder die für eine solche Therapie nicht in Frage kommen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Roche schliesst Vertriebsvereinbarung mit DxS für K-RAS- und EGFR-Mutationstests

Tests erkennen genetische Mutationen, die Reaktion von Patienten auf bestimmte Krebsmittel beeinflussen können

 

Pleasanton, Kalifornien (2. Juni 2008) - Roche und DxS Ltd. schlossen eine exklusive Vertriebsvereinbarung für den TheraScreen K-RAS-Mutationstest sowie TheraScreen EGFR 29-Mutationstest von DxS ab. Die Tests sollen Ärzten - unter gleichzeitiger Berücksichtigung anderer klinisch relevanter Faktoren - als Hilfsmittel bei der Auswahl geeigneter Patienten dienen, die mit grosser Wahrscheinlichkeit von einer spezifischen Krebstherapie auf Basis ihres Mutationsstatus profitieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erste Taxan-basierte Anthrazyklin-freie Chemotherapie in Kombination mit Herceptin (TCH) für Patientinnen mit HER2-positivem frühem Brustkrebs erhält FDA-Zulassung

Edmonton, Kanada (31. Mai 2008, ots/PRNewswire) - Das TCH-Regime (Taxotere, Carboplatin, Herceptin) zeigte eine signifikante Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens (Disease-Free Survival, DFS) und Gesamtüberlebens (Overall Survival, OS) im Vergleich zum AC-T-Regime (Doxorubicin und Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel) und eine fünffach geringere Kardiotoxizität im Vergleich zu AC-TH (AC-T + Herceptin) bei Patientinnen, die eine adjuvante Therapie bei HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium erhielten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Innovationspreis 2008

Daylong actinica®: Schutz vor hellem Hautkrebs

 

Hamburg (29. Mai 2008) - Sonnenlicht hat eine Reihe von positiven Effekten, wie z. B. die Bildung von Vitamin D oder die Ausschüttung von Glückshormonen. Es führt aber auch bei übertriebener Exposition zu einer verfrühten Hautalterung und induziert Hautkrebs. Mit einem neuartigen innovativen liposomalen Sonnenschutzmittel kann die Entwicklung von Hautkrebs effektiv verhindert werden, konnte eine Studie der Charité Berlin an immungeschwächten Risikopatienten eindrucksvoll zeigen. Aus diesem Grunde wurde das Klasse-I-Medizinprodukt Daylong actinica® von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologica des renommierten H. G. Creutzfeldt-Instituts zu Kiel auf einer Festveranstaltung in Hamburg mit dem Innovationspreis 2008 ausgezeichnet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Janssen-Cilag: ZNS-Erkrankungen im Fokus

Fortschritte in der Therapie psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen

 

Hamburg (26./27. Mai 2008) - Die meisten psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen stellen eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Sie benötigen eine langfristige, manchmal sogar eine lebenslange Behandlung. Dies stellt hohe Anforderungen an die Verträglichkeit der Medikation und das gilt umso mehr im Alter und bei Komorbiditäten. Um Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Schizophrenie, Epilepsie, ADHS und Demenz effektiv zu behandeln, ist es wichtig, die Therapie schon frühzeitig zu beginnen und durch den Einsatz moderner und verträglicher Medikamente unerwünschte Wirkungen und die damit verbundenen Folgen möglichst zu vermeiden. Janssen-Cilag hat es sich zur Aufgabe gemacht, ständig neue verbesserte Therapieangebote zu entwickeln, um den betroffenen Patienten innovative Behandlungen zu ermöglichen. In dem Kompetenzfeld Zentrales Nervensystem sind die Präparate Concerta®, Topamax®, Invega®, Reminyl® und Risperdal® Consta® als Beispiele für innovative Therapieangebote des Unternehmens zu nennen. Sie tragen zum medizinischen Fortschritt und insbesondere zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei. Im Rahmen des CNS Presse Events am 26. und 27. Mai in Hamburg präsentierten und diskutierten namhafte Experten auf dem Gebiet der Psychiatrie, Geriatrie und Neurologie diese überzeugenden Therapiekonzepte und deren Bedeutung für die Praxis.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen

Weiterlesen...
 
« StartZurück11121314WeiterEnde »

Seite 13 von 14
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson