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22 | 02 | 2018
Pharmakologie
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Klinische Forscher stellten viel versprechende Ergebnisse zum oralen Wirkstoff VX-770 vor, der auf ein fehl gebildetes Protein abzielt, das Mukoviszidose hervorruft

 

Zwischenergebnisse einer 14-tägigen Studie zeigten, dass VX-770 zu einer deutlichen Verbesserung der Lungenfunktion von CF-Patienten beiträgt

 

Prag (6. Juni 2008) - Auf der 31. Jahrestagung der European Cystic Fibrosis Society (Europäische Mukoviszidosegesellschaft EFCS) in der tschechischen Hauptstadt Prag legten Forscher am Wochenende die Zwischenergebnisse der ersten klinischen Studie zum oralen Wirkstoff VX-770 für Mukoviszidosepatienten vor. Die Zwischenergebnisse deuteten darauf hin, dass die 14-tägige orale Verabreichung von VX-770, einem in der Untersuchungsphase befindlichen CF-Potentiator, eine Verbesserung der Lungenfunktion sowie eine bessere Funktion des CFTR-Proteins (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator) zur Folge hatte. Diese wurden anhand von Veränderungen des Chloridspiegels im Blut sowie der nasalen Potenzialdifferenz gemessen. Die Daten wurden von Dr. Frank Accurso, dem Direktor des Cystic Fibrosis Center und Professor für Pädiatrie an der School of Medicine der University of Colorado/USA, in einem mündlichen Vortrag auf der ECFS-Tagung präsentiert.

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44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO):

Neue Phase-II-Daten zu Nexavar® zeigen Anwendungspotenzial bei weiteren Krebsarten

 

Berlin/Chicago (2. Juni 2008) - Neue Daten aus dem Phase-II-Entwicklungsprogramm für Nexavar® wurden anlässlich der 44. Jahrestagung der American Society of Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt und zeigen das erhoffte Anwendungspotenzial des Präparats bei weiteren Krebsarten. Die Tabletten mit dem Wirkstoff Sorafenib werden bei verschiedenen Tumorarten erprobt, so zum Beispiel in der Behandlung von Lungen-, Schilddrüsen-, Magen- und Eierstockkrebs. Gegenwärtig ist Nexavar in mehr als 40 Ländern für die Behandlung von Patienten mit inoperablem Leberkrebs und in mehr als 70 Ländern für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs zugelassen. Die europäische Zulassung von Nexavar umfasst die Therapie des Leberzellkarzinoms sowie die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom, bei denen eine Behandlung mit Interferon-alpha oder Interleukin-2 nicht angeschlagen hat oder die für eine solche Therapie nicht in Frage kommen.

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Roche schliesst Vertriebsvereinbarung mit DxS für K-RAS- und EGFR-Mutationstests

Tests erkennen genetische Mutationen, die Reaktion von Patienten auf bestimmte Krebsmittel beeinflussen können

 

Pleasanton, Kalifornien (2. Juni 2008) - Roche und DxS Ltd. schlossen eine exklusive Vertriebsvereinbarung für den TheraScreen K-RAS-Mutationstest sowie TheraScreen EGFR 29-Mutationstest von DxS ab. Die Tests sollen Ärzten - unter gleichzeitiger Berücksichtigung anderer klinisch relevanter Faktoren - als Hilfsmittel bei der Auswahl geeigneter Patienten dienen, die mit grosser Wahrscheinlichkeit von einer spezifischen Krebstherapie auf Basis ihres Mutationsstatus profitieren.

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Erste Taxan-basierte Anthrazyklin-freie Chemotherapie in Kombination mit Herceptin (TCH) für Patientinnen mit HER2-positivem frühem Brustkrebs erhält FDA-Zulassung

Edmonton, Kanada (31. Mai 2008, ots/PRNewswire) - Das TCH-Regime (Taxotere, Carboplatin, Herceptin) zeigte eine signifikante Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens (Disease-Free Survival, DFS) und Gesamtüberlebens (Overall Survival, OS) im Vergleich zum AC-T-Regime (Doxorubicin und Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel) und eine fünffach geringere Kardiotoxizität im Vergleich zu AC-TH (AC-T + Herceptin) bei Patientinnen, die eine adjuvante Therapie bei HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium erhielten.

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Innovationspreis 2008

Daylong actinica®: Schutz vor hellem Hautkrebs

 

Hamburg (29. Mai 2008) - Sonnenlicht hat eine Reihe von positiven Effekten, wie z. B. die Bildung von Vitamin D oder die Ausschüttung von Glückshormonen. Es führt aber auch bei übertriebener Exposition zu einer verfrühten Hautalterung und induziert Hautkrebs. Mit einem neuartigen innovativen liposomalen Sonnenschutzmittel kann die Entwicklung von Hautkrebs effektiv verhindert werden, konnte eine Studie der Charité Berlin an immungeschwächten Risikopatienten eindrucksvoll zeigen. Aus diesem Grunde wurde das Klasse-I-Medizinprodukt Daylong actinica® von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologica des renommierten H. G. Creutzfeldt-Instituts zu Kiel auf einer Festveranstaltung in Hamburg mit dem Innovationspreis 2008 ausgezeichnet.

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Janssen-Cilag: ZNS-Erkrankungen im Fokus

Fortschritte in der Therapie psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen

 

Hamburg (26./27. Mai 2008) - Die meisten psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen stellen eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Sie benötigen eine langfristige, manchmal sogar eine lebenslange Behandlung. Dies stellt hohe Anforderungen an die Verträglichkeit der Medikation und das gilt umso mehr im Alter und bei Komorbiditäten. Um Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Schizophrenie, Epilepsie, ADHS und Demenz effektiv zu behandeln, ist es wichtig, die Therapie schon frühzeitig zu beginnen und durch den Einsatz moderner und verträglicher Medikamente unerwünschte Wirkungen und die damit verbundenen Folgen möglichst zu vermeiden. Janssen-Cilag hat es sich zur Aufgabe gemacht, ständig neue verbesserte Therapieangebote zu entwickeln, um den betroffenen Patienten innovative Behandlungen zu ermöglichen. In dem Kompetenzfeld Zentrales Nervensystem sind die Präparate Concerta®, Topamax®, Invega®, Reminyl® und Risperdal® Consta® als Beispiele für innovative Therapieangebote des Unternehmens zu nennen. Sie tragen zum medizinischen Fortschritt und insbesondere zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei. Im Rahmen des CNS Presse Events am 26. und 27. Mai in Hamburg präsentierten und diskutierten namhafte Experten auf dem Gebiet der Psychiatrie, Geriatrie und Neurologie diese überzeugenden Therapiekonzepte und deren Bedeutung für die Praxis.

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Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen

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Mit Mono-Embolex® auf der sicheren Seite!

Mono-Embolex® (Certoparin) erfüllt die höchsten Qualitätsstandards entsprechend BfArM- und FDA-Vorgaben

Durch strenge Kontrollprüfungen kann Novartis sicher ausschließen, dass Mono-Embolex® heparinähnliche Verunreinigungen enthält

Nürnberg (19. Mai 2008) – Nachrichten von verunreinigten Heparinen durch Rohmaterial und ungenügende Warenkontrolle führen derzeit zu großer Verunsicherung in der Öffentlichkeit. In mehreren Ländern u.a. in Europa haben sich die Aufsichtsbehörden aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen zu Rückrufaktionen entschieden, beispielsweise in Schweden, Frankreich und Italien. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt Konsequenzen aus den neuesten Erkenntnissen gezogen. Die Hersteller von heparinhaltigen Produkten sind verpflichtet, ihre Präparate und insbesondere deren Ausgangsstoffe nach einem speziellen Test-Verfahren mittels NMR-Spektroskopie zu untersuchen.

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Fortsetzung des Medikamentenbewertungsskandals:

Neueste Studienergebnisse bestätigen den Mehrnutzen von Clopidogrel bei Schlaganfall

 

Frankfurt am Main (16. Mai 2008) - Die Ergebnisse der größten jemals durchgeführten Schlaganfallstudie, der PRoFESS -Studie zeigen, dass die derzeit erstattungsfähige Kombinationstherapie aus Dipyridamol und Acetylsalizylsäure (ASS) einer Monotherapie mit Clopidogrel zum Schutz vor einem erneuten Schlaganfall nicht gleichwertig ist und zudem noch mehr Nebenwirkungen hat.

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Schlechtere Versorgung von Schlaganfallpatienten durch Wissenschaftsbeugung

 

Frankfurt am Main (6. Mai 2008) - Sanofi-Aventis kritisiert auf das Schärfste die Billigung des Erstattungsausschlusses von Clopidogrel in der Monotherapie durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Damit folgt das BMG der Vorlage des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
Diese war bereits im Vorfeld von verschiedenen unabhängigen Experten massiv angegriffen worden. Zwar bleibt Clopidogrel für Patienten mit einer dualen Plättchenhemmung in der Kombinationstherapie, Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) allein oder als Begleiterkrankung sowie Patienten mit einer ASS-Unverträglichkeit weiterhin erstattungsfähig. Fatalerweise streicht der G-BA genau diese bewährte und überlegene Therapie für die ebenfalls schwer kranken Patienten mit Schlaganfall ohne Begleiterkrankungen nunmehr aus dem Erstattungskatalog der Krankenkassen. In Konsequenz dieser Entscheidung kann es in Deutschland vermehrt zu vermeidbaren Herzinfarkten und Schlaganfällen kommen.

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Arzneimittelrückstände: Belastungen der Umwelt wirksam verringern

Internationale Experten berieten, wie Pharmazie nachhaltig gestaltet werden kann

 

Osnabrück (23. April 2008) - Für die Lösung des Problems ist eine integrierte Strategie notwendig, die eine nachhaltige Arzneimittelentwicklung, den umweltbewussteren Einsatz der Medikamente durch Ärzte, Apotheker und Patienten sowie eine weiter optimierte Abwasserbehandlung zusammenschließt. - Dieses Fazit zogen heute am Ende einer internationalen Tagung Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Universitätsklinik Freiburg, Dr. Florian Keil, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) Frankfurt, und Dr. Hans-Christian Schaefer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Unter dem Titel "Nachhaltige Pharmazie“ hatten über 50 Experten in der DBU darüber beraten, was zu tun sei, um Tonnen von Arzneimittelwirkstoffen aus Gewässern fernzuhalten und dort lebende Organismen und damit die Umwelt vor Schädigungen zu bewahren. Denn die Stoffe würden, so die Experten, im menschlichen Körper nicht komplett abgebaut und seien so stabil, dass ihnen nach dem Ausscheiden auch moderne Kläranlagen oft nichts anhaben könnten.

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VFA zum Welt-Malaria-Tag

Malaria-Impfstoff ist 2012 möglich

 

Berlin (24. April 2008) - „Bis 2012 könnte es endlich einen Malaria-Impfstoff geben. Denn forschende Pharmafirmen haben ihr Engagement verstärkt, um die Malaria weltweit zurückzudrängen. Sie haben dafür Programme zur Medikamentenversorgung, zur Information der Bevölkerung in Entwicklungsländern und für neue Medikamente aufgelegt.“

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Merck reagiert auf Artikel im Journal of the American Medical Association

 

WHITEHOUSE STATION, N.J., USA (15. April 2008) – Merck & Co, Inc., Whitehouse Station, N.J., USA (nachfolgend Merck) ist den Prinzipien der wissenschaftlichen Integrität und Ethik verpflichtet und ist der Auffassung, dass die Aussagen in einer Mitteilung des Journal of the American Medical Association (JAMA) und in der Ausgabe vom 16. April 2008 des JAMA (1) in Bezug auf VIOXX unzutreffend, irreführend oder aus dem Zusammenhang gerissen sind. Die Artikel basieren auf einer Auswertung von Dokumenten, die von den Klägeranwälten beauftragte Berater im Rahmen ihrer Arbeit in den VIOXX Produkthaftungs-Prozessen durchgeführt haben und enthalten Behauptungen, wie sie bereits früher von diesen Beratern und den beteiligten Rechtsanwälten in den Gerichtsverhandlungen vorgebracht wurden.

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FSME-Impfungen auf Rekordniveau!

Was bringt die Zeckensaison 2008?

Auf der Haut ihres Wirtes sucht die Zecke eine möglichst dünne und geschütze Stelle für ihre Blutmahlzeit. Photo: Novartis BehringMarburg/Frankfurt (30. Januar 2008) – Die Impfung gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) ist in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Das zeigt ein Rückblick auf die FSME-Saison 2007. Eine Folge ist, dass die Nachfrage nach FSME-Impfstoff sprunghaft stieg. Einen Ausblick auf die neue Saison gaben heute namhafte Experten bei der Pressekonferenz von Novartis Behring in Frankfurt zum Auftakt der Zeckensaison 2008. Zudem wurden klinische Daten zur Immunogenität der Encepur-Impfstoffe präsentiert, die als eine Grundlage für die Umsetzung eines praktikablen FSME-Impfmanagements dienen.

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Spagat zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Therapie

Lässt sich durch den Einsatz von Generika das Budget schonen? Eine Datenanalyse aus dem Bereich der PPI

 

München (29. November 2007) – Der Kostendruck auf die Ärzte wächst stetig. Sie müssen in der medikamentösen Therapie den oft schwierigen, manch­mal nahezu unmöglichen Spagat schaffen zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Verordnung. In der Langzeittherapie der Reflux­krankheit gelingt dies mit der Wahl des Protonenpumpenhemmers Pantoprazol. Er erwies sich in einer aktuellen Studie zum Kosten-unterschied von Protonenpumpen-hemmern in der Langzeittherapie mit Mehrkosten von gerade einmal 4,38 Euro pro Patient pro Jahr als nur geringfügig teurer als Omeprazol-Generika, kann aber mit klaren klinischen Vorteilen punkten: einer hohen initialen Bioverfügbarkeit, einem minimierten Interaktionspotential und einer expliziten Zulassung für die Bedarfstherapie, die sich bei Reflux als kostengünstige Option etabliert hat.

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Roche stärkt den Standort Deutschland erneut durch Investitionen

Vierter deutscher Standort für eine strategische Ausrichtung in Pharma und Diagnostics

 

Frankfurt am Main (8. November 2007) - Anlässlich des traditionellen Herbstgesprächs mit deutschen Medien-vertretern heute in Frankfurt hat die Roche-Gruppe ihre strategische Ausrichtung auf Innovation – in Pharma und in Diagnostics – unterstrichen und die Wichtigkeit des Standorts Deutschland betont. Auf dem größten europäischen Markt beschäftigt das weltweit fünftgrößte Pharma- und führende Diagnostikunternehmen mittlerweile an vier Standorten – neben Mannheim, Penzberg und Grenzach neu auch in Kulmbach in Oberfranken – insgesamt mehr als 10.000 Personen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden dort über 230 Millionen Euro investiert. Dr. Severin Schwan, designierter CEO der Roche-Gruppe und globaler Leiter der Diagnostics-Division, erläuterte den Medienvertretern die Roche-Strategie der personalisierten Medizin. Durch den gezielten Ausbau sowie den Zukauf von Technologien sowohl im Pharma- als auch im Diagnostics-Bereich plane Roche, die therapeutischen Lösungen von morgen noch gezielter auf die spezifischen Patientengruppen auszurichten.

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PZ Innovationspreis 2007

 

 

PZ Innovationspreis für Gardasil®

HPV-Impfstoff setzt neue Maßstäbe in der Krebsprävention

 

Düsseldorf (29. September 2007) - Anlässlich des Deutschen Apothe­kertages in Düsseldorf wurde der Impfstoff Gardasil® mit dem Innovationspreis 2007 der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ausgezeichnet. Der tetravalente Impfstoff schützt gegen die vier wichtigsten Typen humaner Papillomviren (6, 11, 16 und 18), die zusammen die große Mehrheit der durch diese Viren assoziierten Genitalerkrankungen verursachen, einschließlich drei Viertel aller Zervixkarzinome. Studiendaten zufolge verhinderte Gardasil® bis zu 100 Prozent präkanzerogene Läsionen des Gebär­mutterhalses, der Vulva und Genitalwarzen. Langzeitbeobachtungen lassen einen Impfschutz von mindestens fünf Jahren erwarten.

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Bromelain
Ananas unter der Lupe: 50 Jahre Forschung mit dem Enzym Bromelain

Ananas-Enzym fördert Heilungsprozesse nach Operationen, Sportverletzungen und bei entzündlichen Erkrankungen

Bromelain: starke Wirkung aus dem Strunk der Ananas.Düsseldorf (27. September 2007) - Das Jahr 1957 gilt als Geburtsstunde der Forschung mit dem Ananas-Enzym Bromelain. Forschern aus den USA und Japan gelang es damals zum ersten Mal, größere Mengen an Bromelain aus dem Ananasstängel zu extrahieren. Erst daraufhin konnten in den USA, Japan und Europa umfangreiche pharmakologische Forschungen in vitro wie in vivo betrieben werden. Man konnte nun die antiinflammatorischen und antiödematösen Effekte von Bromelain exakt beschreiben, so dass Mediziner auf die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam wurden.

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UCB Pharma stellt Zulassungsantrag fuer Lacosamid zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz

 

Monheim (17. August 2007) - Als neue Handelsbezeichnung für Lacosamid wurde Vimpat vorgeschlagen. Der Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz wurde bei der europaeischen Aufsichtsbehoerde eingereicht.
UCB hat mitgeteilt, dass sein Tochterunternehmen SCHWARZ PHARMA den Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) als Therapie für diabetischen neuropathischen Schmerz bei der Europaeischen Arzneimittelagentur (EMEA) eingereicht hat und dass dieser zur Pruefung angenommen wurde.

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Roche baut Führungsposition in der Biotechnologie aus

Einweihung einer hochmodernen Produktionsanlage am deutschen Standort Penzberg für einen Wirkstoff zur Behandlung von Brustkrebs

 

Penzberg (4. Juli 2007) - Der medizinische Erfolg des biotechnologisch hergestellten Wirkstoffs Trastuzumab (Herceptin) zur Behandlung von Brustkrebs, mit dem inzwischen über 400.000 Patientinnen behandelt wurden, führte zur Investition von 290 Millionen Euro in die neue hochmoderne Produktionsanlage Biologics IV. Die Anlage wurde heute im Roche Biotechnologie-Zentrum im bayerischen Penzberg von Dr. Franz B. Humer, Verwaltungsratspräsident und CEO von Roche, gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein eröffnet.

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Rabattverträge für Arzneimittel:

Erfolg und Nachhaltigkeit überwiegen erwartete Startschwierigkeiten

Frankfurt am Main (25. April 2007) - Trotz der erwarteten anfänglichen Hindernisse bei der Umstellung von AOK-Patienten auf rabattierte Arzneimittel überwiegt die Zufriedenheit nach drei Wochen "Rabattverträge im Praxistest". Der Aufbruch des erstarrten Generika-Marktes und die daraus resultierende, langfristige Stabilisierung der Arzneikosten auf einem niedrigen Niveau sowie die Zuzahlungsbefreiung der Patienten sei höher zu bewerten als z.B. vorübergehende Probleme bei der Lieferung einzelner Arzneimittel. So lautet das Fazit der Sprecher von Bundesregierung, AOK, Kassenärzten und Versicherten sowie beteiligter Hersteller auf einer Pressekonferenz.

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Aliskiren – das erste Hypertonie-Medikament einer neuen Substanzklasse seit mehr als zehn Jahren – erhält erste Zulassung in den USA

 

  • Aliskiren, der erste zugelassene Direkte Renin Inhibitor, kontrolliert das Renin-System, eines der wichtigsten Blutdruck-regulierenden Systeme im Organismus
  • Aliskiren senkt den Blutdruck signifikant über 24 Stunden und darüber hinaus und bietet Sicherheit und Verträglichkeit auf Placebo-Niveau
  • Bei Gabe von Aliskiren in Kombination mit anderen Bluthochdruck-Medikamenten wurde eine deutliche zusätzliche Blutdrucksenkung beobachtet
  • Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen – der Todesursache Nummer eins weltweit

 

Wiesbaden (15. April 2007) – Wie Novartis am 7. März 2007 bekanntgab, hat Aliskiren (Rasilez®/Tekturna®) in den USA die Zulassung zur Behandlung von Bluthochdruck erhalten. Von dieser Erkrankung sind schätzungsweise fast eine Milliarde Menschen weltweit betroffen; nahezu 70 % der Patienten sind nach wie vor nicht adäquat behandelt. Die Vereinigten Staaten sind das erste Land der Welt, in dem die Zulassung des neuartigen Wirkstoffs erfolgte, der die erste neue Substanzklasse (Direkte Renin Inhibitoren / DRI) im Bereich Hypertonie seit mehr als zehn Jahren darstellt.

 

Der Direkte Renin Inhibitor Aliskiren wird einmal täglich oral als Tablette eingenommen und setzt direkt am Aktivierungspunkt des Renin-Systems an. Er hemmt das Enzym Renin, das einen Prozess in Gang setzt, der zur Entstehung von Bluthochdruck beitragen kann. Hypertonie gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen, weltweit die Todesursache Nummer eins.

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AOK-Rabattvereinbarungen: Vorteile für Ärzte, Apotheker und Patienten

Bedeutung des AOK Rabattvertrages mit der AWD pharma

 

Von Karl Appelmann, AWD pharma, Radebeul

 

Berlin (30. März 2007) - AWD.pharma ist ein Dresdner Pharmaunternehmen mit langer Tradition. Im Jahre 1874 gründete Dr. Friedrich von Heyden die „Salicylsäurefabrik Dr. F. v. Heyden" in Dresden, die ein Jahr später nach Radebeul verlegt wurde. Dieses Unternehmen bildet die Wurzel des AWD. Durch den Zusammenschluss dieses Unternehmens mit der Firma Dr. Madaus und Co. sowie der Drogenhandlung Gehe und Co. entstand 1961 der VEB Arzneimittelwerk Dresden. 1990 ging daraus die AWD GmbH hervor, die 1991 von der ASTA Medica übernommen wurde. 2001 erwarb der kroatische Pharmakonzern PLIVA AWD.pharma. 2006 schlossen sich PLIVA und das USamerikanische Unternehmen Barr Pharmaceuticals, Inc. zusammen. Im Februar 2007 wurde der Firmensitz von AWD.pharma nach Radebeul verlegt.

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Bekämpfung der Wohlstandskrankheit Übergewicht dringend notwendig

Experten stellen SlimCup®, das neue Produkt zum Gewichts- und Ernährungsmanagement vor

 

Hamburg (2. März 2007) - Anlässlich der Markteinführung in Deutschland präsentiert die Firma melbrosin ihr Produkt SlimCup® Anfang März 2007 in Hamburg, München und Frankfurt/Main den Medien. SlimCup® ist eine konzentrierte Emulsion aus Palm- und Haferöl, die die Sattheit verlängert und dazu führt, dass man bei der nächsten Mahlzeit weniger isst. Das innovative Produkt enthält ausschließlich natürliche Rohstoffe und ist exklusiv in Apotheken erhältlich.

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Die Rolle der Mistel im Rahmen der komplementären Onkologie

Festvortrag zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Dr. H. Matthes

Hamburg (1. März 2007) - Die Mistel wurde von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophischen Medizin, Anfang des letzten Jahrhunderts zur Behandlung von Krebs in die Medizin eingeführt. Aufgrund des Außenseitercharakters des holistischen Medizinansatzes der Anthroposophischen Medizin blieb die Mistel zunächst auf ärztlicher Seite ein sog. Alternativpräparat. Auf Patientenseite stellt die Mistel bereits seit über 25 Jahren das am häufigsten eingesetzte Onkologikum in Deutschland dar ( 3 ).

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Der Mistelgesamtextrakt HELIXOR®

Laudatio zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Prof. Dr. J. Beuth

Hamburg (1. März 2007) - Die Misteltherapie ist in Deutschland die am häufigsten angewandte komplementär-onkologische Maßnahme. Sie erfolgt überwiegend mit standardisierten Extrakten der anthroposophischen Therapierichtung. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der wissenschaftlich-begründeten Medizin kann konstatiert werden, dass die präklinische/experimentelle Erforschung von HELIXOR®, einem Mistelextrakt der anthroposophischen Therapierichtung, weit fortgeschritten ist. Die Hypothese „Misteltherapie als experimentelle Therapieform mit präklinisch belegtem Risikopotential“ wurde zwischenzeitlich von mehreren reputierten Arbeitsgruppen wissenschaftlich fundiert widerlegt.

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