16 | 12 | 2017
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Ricola

 

Laufen, Schweiz (24. Juni 2009) - Wer kennt ihn nicht, den Ricola Schweizer Kräuterzucker? Nach einem gut gehüteten Familienrezept wird er seit 1940 ausschließlich in Laufen bei Basel produziert und in alle Welt exportiert. Selbst in Singapur, Hongkong oder Hawaii ist Ricola heute präsent und zu einem Sinnbild für Schweizer Qualität geworden. In Deutschland, einem im Produktsegment Hustenbonbons besonders stark umkämpften Markt, stieg Ricola 2003 zum Marktführer auf und ist damit heute einer der bedeutendsten Bonbonmarken. Die beiden Eckpfeiler dieses weltweiten Erfolgs: Produkte, die nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt werden. Und eine Unternehmensführung, die es seit jeher versteht, effizientes Wirtschaften, ökologische Produktion und soziale Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen.

 

Die Geschichte des Schweizer Familienunternehmens Ricola reicht bis in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts zurück. Emil Richterich kauft 1924 eine kleine Bäckerei im Städtchen Laufen bei Basel, die auf Confiseriewaren spezialisiert ist. Über hundert süße Leckereien umfasst das Angebot der Bäckerei, darunter den Fünfermocken, ein in der Schweiz bekanntes Karamellbonbon, welches von Kindern damals für fünf Rappen erworben werden konnte, und ein Bonbon aus Kräutern gegen Husten und Heiserkeit. 1940 mischt Emil Richterich die Rezeptur für den Ricola Schweizer Kräuterzucker aus 13 Kräutern und legt damit den Grundstein für den späteren Erfolg des Unternehmens.

 

Der Ricola Kräuterzucker ‑ das Original

Die Rezeptur für den weltberühmten Ricola Schweizer Kräuterzucker ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt sind nur die verwendeten Kräuter: Spitzwegerich, Frauenmantel, Holunder, Eibisch, Pfefferminze, Thymian, Salbei, Schlüsselblume, Andorn, Bibernelle, Ehrenpreis, Malve und Schafgarbe. Das eigenwillige, viereckige Kräuterbonbon mit der geriffelten Struktur und der wohltuenden Wirkung hat in all den Jahren nichts an Beliebtheit eingebüßt: Heute, über 65 Jahre nach seiner Erfindung, ist der Ricola Schweizer Kräuterzucker weltweit das führende Halsbonbon auf Kräuterbasis.

 

Übrigens: In jedem Ricola‑Kräuterbonbon ist ein Stück des Originals vorhanden. Die Rezeptur mit den 13 Ricola‑Kräutern bildet die Basis für jedes Ricola‑Kräuterbonbon gleich welcher Geschmacksrichtung.

 

Kräuter-LandschaftReine, natürliche Ricola‑Kräuter

Die für die Ricola‑Bonbons verwendeten Kräuter werden kontrolliert naturgemäß bzw. nach der „Bio Suisse"­Richtlinie angebaut. Das heißt, es werden weder synthetische Herbizide, Insektizide, Fungizide noch Kunstdünger eingesetzt. Da für ein optimales Gedeihen der Ricola‑Kräuter auch die Bodenbeschaffenheit und das Mikroklima der jeweiligen Region eine entscheidende Rolle spielen, sind die Anbaugebiete sorgfältig ausgesucht. Im Wallis, im Emmental, im Puschlav, am Jurasüdfuss, in der Zentralschweiz und im Tessin sorgen rund 200 eigenständige Landwirtschaftsbetriebe für die Deckung des Kräuterbedarfs von Ricola.

 

Der Kräuteranbau für Ricola ist für die meisten dieser landwirtschaftlichen Familienbetriebe eine wichtige Einkommensergänzung. Als fairer und zuverlässiger Geschäftspartner schließt Ricola fixe Abnehmerverträge über mehrere Jahre ab. Ricola beschafft seine Kräuter vorwiegend über die Vertragsproduktion mit der ArGe Bergkräuter, dem Dachverband der Schweizer Anbaugenossenschaften. Die regionalen Anbaugenossenschaften organisieren den Anbau der Kräuter sowie deren Trocknung, Verpackung und Lieferung an Ricola.

 

Durch seine Initiative hat Ricola den Kräuteranbau in der Schweiz zur Alternative für viele Landwirtschaftsbetriebe gemacht. Ricola gilt in der Schweiz deshalb als Pionier im Kräuteranbau. Über zwei Drittel aller Landwirtschaftsbetriebe, die für Ricola Kräuter anbauen, sind nach den Bio-Suisse-­Richtlinien zertifiziert. Aber auch alle anderen Betriebe bauen die Kräuter nach naturgemäßen Methoden an.

 

Die Ernte

Die Ricola‑Kräuter werden geerntet, sobald sie den höchstmöglichen Gehalt an Wirkstoffen und Aromen erreicht haben. Bereits auf dem Feld kontrolliert der Ricola‑Experte die Qualität. Von der Ernte über die Trocknung bis hin zu den verschiedenen Verarbeitungsstufen sichern mehrere strenge Kontrollen Qualität und Reinheit der Ricola‑Kräuter. Bei Ricola in Laufen erfolgt schließlich die Endabnahme. Erst wenn die Qualität der Ricola‑Kräuter einwandfrei bestätigt ist, werden sie verarbeitet.

 

 

räuter-Ernte

 

Natürliche Produkte schonend hergestellt

Um die Essenz aus den Kräutern zu erhalten, hat Ricola ein eigenes Produktionsverfahren entwickelt. Durch eine besonders schonende Weiterverarbeitung werden die natürlichen Aromen und Wirkstoffe der Kräuter gewonnen und bewahrt. Neben den Kräutern sind auch sämtliche Aromen und Farbstoffe rein natürlich.

 

Ricola Kräuterspezialitäten‑Sortiment: Bonbons, Pastillen und Tee auf Kräuterbasis

Das Ricola‑Sortiment wird kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Permanent befinden sich mehrere Neuentwicklungen in der Erprobung. Jedes Jahr werden ein oder zwei neue Kräuterspezialitäten und Geschmacksrichtungen in einem jeweils ausgesuchten Testmarkt eingeführt. Die Vielfalt des Angebots geht vom Ricola Schweizer Kräuterzucker über Kräutertees und Tea Sticks bis hin zu den zuckerfreien Kräuterbonbons im praktischen Böxli.

 

 

teeSortiment

 

Alle Ricola‑Kräuterspezialitäten sind in verschiedensten Geschmacksrichtungen und Verpackungen erhältlich. Sie werden heute in mehr als 50 Länder weltweit exportiert, darunter auch nach Singapur, Hongkong oder Hawaii. Gut vier Fünftel aller in Laufen hergestellten Ricola‑Kräuterspezialitäten werden ins Ausland ausgeführt.

 

Deutschland: Einer der Key-Märkte von Ricola

Ein wichtiger Teil der Exportleistung geht nach Deutschland. Seit 2003 hat Ricola im hart umkämpften Hustenbonbonmarkt, mit seiner hohen Dichte an alt eingesessenen und ständig neu erscheinenden Konkurrenzprodukten, die Marktführerschaft inne und ist damit heute eine der bedeutendsten Bonbonmarken in Deutschland. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung durch die gelungene Einführung neuer Produkte, wie etwa den zuckerfreien Kräuterbonbons im praktischen Böxli, einer besonders eingängigen und beliebten Markenkommunikation („Wer hat's erfunden?") sowie einer nachhaltigen Vertriebsstrategie. Seit über 20 Jahren ist die Klosterfrau Healthcare Group in Köln als alleiniger Partner für den Vertrieb der Ricola‑Kräuterspezialitäten in Deutschland zuständig. Mit kontinuierlich wachsendem Erfolg konnten die beiden Unternehmen das Ricola‑Portfolio in den vergangenen beiden Jahrzehnten sowohl im Drogeriemarkt und Apothekenkanal als auch im Lebensmitteleinzelhandel positionieren.

 

Weltweit tätig mit Schweizer Wurzeln

Ricola, das traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Laufen, verbindet viel mit dem Standort Schweiz. Die Produktion der Ricola‑Kräuterspezialitäten erfolgt ausschliesslich in der Schweiz. Ricola verfügt in Brunstatt, Frankreich, über einen Abpackbetrieb für die Box‑Packungen. In Morris Plains, New Jersey, USA, organisiert Ricola Inc. USA den Vertrieb für den amerikanischen Markt. Seit 2006 werden Ricola‑Produkte in Italien durch eine eigene Tochtergesellschaft, Divita S.r.l, Milano, vertrieben. Zur Unterstützung der asiatischen Märkte wurde in Singapur und Hongkong je ein Repräsentationsoffice eröffnet. In allen anderen Märkten arbeitet Ricola mit Vertriebspartnern zusammen.

 

Wichtiger Arbeitgeber im Laufental mit großem sozialem Verständnis

Die heute weltweit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Grundlage des Erfolgs der Ricola AG. Aus diesem Bewusstsein heraus werden sie besonders gefördert und geschätzt. „Das soziale Verständnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entspricht unserer Mentalität und ist für uns selbstverständlich. Als wichtiger Arbeitgeber in der Region haben wir auch Verantwortung°, sagt Felix Richterich.

 

Tradition hat Zukunft

Obwohl Ricola zu einem der modernsten Bonbonunternehmen der Welt geworden ist, legt das Familienunternehmen großen Wert auf Kontinuität in der Firmenführung. Heute leitet Felix Richterich, Sohn von Hans Peter Richterich und Enkel des Firmengründers Emil Richterich, als Verwaltungsratspräsident die Geschicke des Familienunternehmens in der dritten Generation. Vorsitzender der Geschäftsleitung und für das operative Geschäft zuständig ist seit 2004 Adrian Kohler. In der Holdinggesellschaft sind mehrere operative Gesellschaften zusammengefasst. Diese verfügen dadurch über genügend Handlungsspielraum, um mit der nötigen Flexibilität auf Veränderungen im Markt reagieren zu können.

 

Schweizer Tradition, gepaart mit innovativem Geist, hat Ricola zu einem weltweit präsenten Unternehmen gemacht, dessen Name auf allen Kontinenten für natürliche Kräuterspezialitäten steht. Der andauernde Erfolg von Ricola gründet auf dem Fleiß seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf deren ausgeprägtem Bewusstsein für Qualität.

 

Die Ricola AG feierte im Jahr 2005 75‑jähriges Firmenbestehen und nahm im Jahr 2006 in Laufen eine neue Fabrik in Betrieb.

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Ricola vom 24.06.2009.

 
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