Ist mangelnde Adhärenz bei Atemwegserkrankungen ein Kommunikationsproblem?
Trotz Verfügbarkeit zielgruppenadaptierter Fassungen der Asthma-Leitlinie weisen Ärzte und Patienten Wissensdefizite auf
Nürnberg (3. April 2012) - Die Deutsche Atemwegsliga e. V. entwickelt Leitlinien zur Diagnose und Therapie von Atemwegserkrankungen. Die rein wissenschaftlich ausgerichteten Leitlinien werden durch praktikable Versionen für den behandelnden Arzt sowie patientenverständliche Fassungen ergänzt. Trotz dieser starken Ausrichtung an den Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen stellt Prof. C.-P. Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, anlässlich des 53. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin fest, dass Ärzte und Patienten in fast allen Asthma-Themengebieten Wissensdefizite aufweisen.
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Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) bestätigt abschließend Zusatznutzen von Esbriet® (Pirfenidon)
Positives Signal für Patienten mit leichter bis mittelschwerer idiopathischer Lungenfibrose
Berlin (15. März 2012) – InterMune, Inc. (NADSAQ: ITMN) gab heute bekannt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, den Zusatznutzen von Esbriet® (Pirfenidon) in der Behandlung der leichten bis mittelschweren idiopathischen Lungenfibrose (IPF) bei Erwachsenen mit dem Nutzen der Stufe 4 (nicht quantifizierbar) festgelegt hat. Mit dieser Einstufung wird ein Zusatznutzen grundsätzlich anerkannt, jedoch kann das Ausmaß des Zusatznutzens, der zwischen Stufe 3 (gering) und Stufe 1 (erheblich) liegen kann, zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden. Die Klassifizierung erfolgte nach dem Bewertungssystem des deutschen Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG).
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Pirfenidon: Ausmaß des Zusatznutzens bewertet
"Kein Zusatznutzen belegt"
Hinweis auf Vorteil, aber auch Beleg für Nachteile
Berlin (15. Dezember 2011) - Pirfenidon hemmt die Entwicklung von Entzündungen und Vernarbungen (Fibrosen) des Lungengewebes und ist seit Anfang 2011 zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer idiopathischer Lungenfibrose (IPF) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei der frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG das Ausmaß des Zusatznutzens von Pirfenidon überprüft.
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COPD: Vorbericht zu Tiotropium erschienen
Vorteile in Bezug auf akute Verschlechterungen
Berlin (2. November 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 2. November die vorläufigen Ergebnisse einer Nutzenbewertung von Tiotropiumbromid (kurz: Tiotropium) für die inhalative Dauertherapie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) vorgelegt. Dafür hat das Institut untersucht, ob der Wirkstoff im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) und zu anderen COPD-Medikamenten Patientinnen und Patienten einen spürbaren Vorteil bietet. Außerdem wurden die beiden derzeit verfügbaren Inhalatortypen (HandiHaler und Respimat) für Tiotropium (Handelsname: Spiriva) verglichen.
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Kosten einer leitliniengerechten Behandlung bei Asthma
Berlin (28. Oktober 2011) - Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat in enger Abstimmung mit Autoren der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Asthma und dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine ausführliche Übersicht der Kosten für eine leitliniengerechte Asthmabehandlung erarbeitet. Auf http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/asthma/ steht diese Übersicht unter der Rubrik "Implementierungshilfen" ab sofort zum kostenlosen Download bereit.
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Idiopathische Lungenfibrose (IPF)
Erste zugelassene medikamentöse Therapie jetzt für deutsche Patienten mit IPF erhältlich
Neue Daten belegen Langzeit-Sicherheitsprofil von Esbriet® (Pirfenidon)
Amsterdam, Niederlande (26. September 2011) – Esbriet® (Pirfenidon) – die erste und einzige zugelassene medikamentöse Therapie für die idiopathische Lungenfibrose (IPF) – steht jetzt deutschen IPF-Patienten zur Verfügung. In weiteren europäischen Ländern wird die Markteinführung in den nächsten Monaten erwartet. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pirfenidon wurde in vier randomisierten, plazebokontrollierten Studien mit insgesamt mehr als 1.100 Patienten nachgewiesen – darunter zwei klinische Phase-III-Studien aus dem CAPACITY-Studienprogramm. Auf dem Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) wurden nun neue Daten der RECAP-Studie, einer Verlängerungsstudie des CAPACITY-Studienprogramms, vorgestellt.1 Diese Ergebnisse weisen die Langzeit-Sicherheit und Verträglichkeit von Pirfenidon bei Patienten mit IPF nach.
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Wenn die Therapie nicht ankommt ...
Bei Asthma und COPD kommt es auf die richtige Inhalationstechnik an
Bad Lippspringe (6. September 2011) - Viele Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD verwenden ein Inhalationsgerät. Die Inhalationstherapie hat den Vorteil, dass das Medikament gezielt dort ankommt, wo es wirken soll: in der Lunge. Dadurch kann die Menge des verwendeten Medikaments und damit die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen reduziert werden.
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G-BA empfiehlt Aktualisierung des Behandlungsprogramms für Asthma bronchiale
Berlin (21. Juli 2011) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag Empfehlungen zur Aktualisierung des strukturierten Behandlungsprogramms (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale beschlossen. Damit kommt der G-BA seiner Verpflichtung nach, den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft in die bestehenden Behandlungsprogramme einfließen zu lassen, um so die Versorgung fortwährend zu verbessern. Die jetzt beschlossenen Empfehlungen betreffen die im Januar 2005 per Rechtsverordnung in Kraft getretenen Anforderungen an die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale im Rahmen des DMP „Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen“.
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Vom giemenden Kind zum erwachsenen Asthmatiker
Davos, Schweiz (25. Mai 2011) Auf dem diesjährigen Symposium des Europäischen Zentrums für Allergie und Asthma in Davos (EACD) beschäftigten sich ausgewiesene internationale Experten mit dem gegenwärtigen Wissensstand zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Allergien und Asthma. Tagungsort war die Hochgebirgsklinik Davos, deren Mitarbeiter mit ihren Beiträgen ebenfalls halfen, den Horizont der Teilnehmer zu erweitern. Die Behandlung des schweren, therapieresistenten Asthma ist seit Jahren ein wichtiger Bereich der erfolgreichen Arbeit in Davos.
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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
Bedeutung von Roflumilast (Daxas®) bei Patienten mit fortgeschrittener COPD (Schweregrad III/IV) bestätigt
Dresden (9. April 2011) – Mit Roflumilast (Daxas®) steht seit neun Monaten eine kausal wirksame antientzündliche Therapie für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD (Schweregrad III/IV) zur Verfügung.1 Erste Erfahrungen zum Praxiseinsatz und Informationen zur Anwendung von Roflumilast wurden am 9. April 2011 im Rahmen eines Symposiums von NYCOMED und MSD Sharp & Dohme auf dem 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Dresden vorgestellt.
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Fixkombinationen bei Asthma bronchiale
Differentialtherapie, Lebensqualität und ökonomische Aspekte
Dresden (8. April 2011) - Ein Update zum Einsatz von Fixkombinationen bei Asthma bronchiale stellten Experten bei einem Industriesymposium von Janssen-Cilag anlässlich des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. vor. Unter dem Vorsitz von Dr. med. Thomas Voshaar, Moers, wurden die Differentialtherapie mit Fixkombinationen, die Messung der Lebensqualität beim Asthma sowie ökonomische Aspekte verschiedener Therapieoptionen diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Fixkombination INUVAIR® Mikrosol. Das Kombinationspräparat aus Beclometason und Formoterol zeichnet sich durch eine extrafeine Formulierung aus, die eine optimierte Wirkstoffdeposition sowohl in den großen als auch in den kleinen Atemwegen ermöglicht und somit das gesamte Bronchialsystem erreicht.1
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