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23 | 04 | 2014
Pneumologie
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Symposien von Berlin-Chemie auf dem DGIM 2013

COPD: Therapie der nächtlichen Obstruktion erleichtert den Start in den Tag

 

Wiesbaden (7. April 2013) - Prof. Dr. Helgo Magnussen, Großhansdorf, stellte die Frage, ob die Lungenfunktion generell mit einer Bronchodilatator-Dosis täglich über 24 Stunden in den Griff zu bekommen ist. Es sei bekannt, dass sich das FEV1 von COPD-Patienten am Ende der Nacht verschlechtere, meist zwischen 3 und 4 Uhr. [1].

Die Patienten wachen davon nicht unbedingt auf, jedoch wirken sich die Obstruktion und die schlechte Sauerstoffversorgung in diesen Stunden auf die Schwere der morgendlichen Symptomatik aus. Magnussen empfiehlt, Patienten nach ihren morgendlichen Symptomen zu fragen und diejenigen zu identifizieren, die mit einer zweimal täglichen, zeitlich abgestimmten Wirkstoff-Applikation besser bedient sind. Morgendliche COPD-Symptome werden von den Patienten von allen Symptomen am häufigsten als besonders belastend angegeben [2]. Auch viele Komorbiditäten, insbesondere Depression, Herzinsuffizienz und Osteoporose, gehen mit morgendlichen Problemen einher.

 

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Neue Daten zum DGP-Kongress 2013 vorgestellt

Weniger Symptome und mehr Lebensqualität unter Roflumilast

 

Hannover (22. März 2013) – In der nicht-interventionellen Studie (NIS) DACOTA (Daxas® in der COPD Therapie) zum Gesundheitszustand und zur Lebensqualität von Patienten unter der Therapie mit Roflumilast konnte gezeigt werden, dass sich unter der Add-on-Therapie mit Roflumilast der Gesundheitszustand der Patienten innerhalb eines halben Jahres signifikant um 21,6 Prozent und die Lebensqualität um 23,0 Prozent besserte.(1,2) Bereits nach drei Monaten zeigten sich erste positive gesundheitliche Veränderungen, die bis zum Abschluss der Beobachtungen weiter zunahmen. Patienten mit häufigen Exazerbationen in der Vergangenheit profitierten besonders. Dies wurde im Rahmen des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover vorgestellt. Ziel der Studie war es, über die klinischen Zulassungsstudien hinausgehende Informationen zum Einsatz des Phosphodiesterase-4-Hemmers im klinischen Alltag zu generieren.

 

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Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Neues Webportal „Sounds of IPF“ hilft frühe Diagnose zu stellen

 

  • Akustische Beispiele auf der Internetseite „www.soundsofipf.de“ schulen das Erkennen des für IPF charakteristischen inspiratorischen Knisterrasselns (engl. velcro crackles - Klettverschlussgeräusch)

 

Hannover (22. März 2013) – Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist eine chronische, progressive Lungenerkrankung, die insgesamt mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert ist. Mit einer Inzidenz von 14 bis 43 Betroffenen pro 100.000 zählt die IPF zu den „Seltenen Erkrankungen“ („Orphan Diseases“).1

Die Symptome dieser seltenen Erkrankung sind eher unspezifisch und umfassen beispielsweise Atemnot und Husten. Die Diagnose von IPF wird insbesondere dadurch erschwert, dass andere Erkrankungen wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder chronische Herzinsuffizienz oft mit ähnlichen Symptomen einhergehen.2,3 Daher wird zunächst etwa die Hälfte aller IPF-Patienten fehldiagnostiziert.3

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54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

COPD-Experten ziehen positives Praxis-Fazit nach einem Jahr GOLD-Update

 

  • Paradigmenwechsel in der COPD-Therapie in der Praxis bewährt
  • Position der LAMAs im GOLD-Update auf klinische Daten von Tiotropium zurückzuführen
  • Innovative Inhalationsgeräte wie der Spiriva® Respimat® entscheidend für Therapieerfolg

 

Hannover (22. März 2013) – Vor gut einem Jahr veröffentlichte das Komitee der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) eine deutlich überarbeitete Version ihres GOLD-Reports und vollzog damit einen Paradigmenwechsel im COPD-Management – von einer eindimensionalen Klassifikation der COPD-Patienten zu einer multivariaten Phänotypisierung.1 Im Rahmen des Spiriva®-Expertenfrühstücks auf dem 54. DGP-Kongress berichteten führende COPD-Experten von ihren Erfahrungen mit einem Jahr GOLD-Update im Praxisalltag und stellten die Neuerungen des im Februar 2013 erschienenen GOLD-Updates 2013 vor.

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Asthma bronchiale

Therapieziel „Kleine Atemwege“

 

Hannover (22. März 2013) - Wissenschaftliche Er­kenntnisse zeigen, dass das Entzündungsgeschehen bei Asthma-Patienten nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen stattfindet.1,2 Bei einem Indust­riesymposium von Janssen-Cilag anlässlich des 54. Kon­gresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. diskutierten Experten aktuelle Entwicklungen und therapeutische Implikationen. Als vor­teilhaft können sich Inhalationssysteme erweisen, deren extrafeines Partikelspektrum auch bis in die kleinen Atem­wege gelangen kann.

 

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54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Lungenfibrose

 

Hannover (21. März 2013) - Eine Lungenfibrose ist die gemeinsame Endstrecke zahlreicher interstitieller Lungenerkrankungen. Dazu gehören Krankheiten mit primär entzündlicher Genese wie z.B. die exogen allergische Alveolitis, Arzneimittelreaktionen, der Lungenbefall im Rahmen einer Sarkoidose und gewisse Formen der Lungenbeteiligung bei Kollagenosen. Davon abzugrenzen sind die sogenannten idiopathischen interstitiellen Pneumonien, bei denen definitionsgemäß die Ursache unbekannt ist und die auf die Lunge beschränkt sind. Die häufigste Variante der idiopathischen interstitiellen Pneumonien ist die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF). Eine deutsche S2-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der IPF wurde im Februar 2013 publiziert.

 

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Bretaris® Genuair®

Neue Kraft bei COPD

Hannover (21. März 2013) - Aclidiniumbromid ist ein selektiver Muskarin-Rezeptor-Antagonist und gehört zur Substanzklasse der LAMA bzw. Anticholinergika. Der neue Wirkstoff dient der Erweiterung der Bronchien durch Relaxation der Bronchialmuskulatur und ist als Bretaris® Genuair® zur zweimal täglichen Anwendung für die Behandlung von COPD-Patienten zugelassen. Das Medikament wird über den Mehrdosis-Trockenpulverinhalator Genuair® inhaliert.

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54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Lungentransplantation – Wo stehen wir nach dem „Skandaljahr 2012“ heute?

 

Hannover (20. März 2013) - Knapp 25 Jahre nachdem die erste Lungentransplantation in Deutschland an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführt wurde, hat sich das Verfahren zur Behandlung von Patienten mit chronisch respiratorischer Insuffizienz etabliert. Die Operationstechnik wurde kontinuierlich verbessert, die immunsupressive Therapie zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen optimiert, infektiologische Komplikationen können heute durch prophylaktisch verabreichte Medikamente verhindert oder durch frühzeitige Diagnostik besser behandelt werden. In den großen Transplantationszentren verbesserte sich die Überlebensrate der Patienten kontinuierlich, obwohl die Patienten für die Transplantation zunehmend älter wurden. Zur Beherrschung der chronischen Transplantatabstossung, das größte Problem in der Langzeitbetreuung nach Lungentransplantation, stehen erste Medikamente zu Verfügung, die zumindest bei einem Teil der Patienten zu einer Verlangsamung der Verschlechterung der Lungenfunktion führen, neue Substanzen befinden sich zurzeit in klinischer Prüfung.

 

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54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

Neue multimediale Ansätze zur Verbesserung der Adhärenz bei fehlerhafter Inhalationstechnik

Hannover (20. März 2013) - Die Inhalationstherapie ist der entscheidende Therapiebaustein bei obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Die Inhalationstherapie ist wirksam und nebenwirkungsarm, weil die Medikamente direkt am ihrem Bestimmungsort, der Lunge, deponiert werden. Die inhalative Applikation von Medikamenten sowie die unterschiedliche Funktionalität der verfügbaren Inhalationsgeräte führen in der Praxis aber häufig zu Anwendungsfehlern, die mit einem vollständigen Wirkverlust einhergehen können. „Die einmalige Einweisung durch den behandelnden Arzt oder ärztliches Fachpersonal reicht in der Regel nicht aus, Anwendungsfehlern nachhaltig vorzubeugen“, so Prof. C.-P. Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, anlässlich des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Mit pragmatischen, rund um die Uhr im Internet verfügbaren Videosequenzen zur korrekten Inhalation mit allen gängigen Inhalationssystemen unterstützt die Atemwegsliga Patienten beim Erlernen und Kontrolle der Inhalationstherapie.  

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Deutsche Experten veröffentlichen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Idiopathischen Lungenfibrose

Esbriet® (Pirfenidon) erhält als einziger Wirkstoff schwach positive Empfehlung

 

Berlin (25. Februar 2013) – Mit heutigem Datum wurde die deutsche S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der idiopathischen Lungenfibrose1 (IPF) veröffentlicht. Als Grundlage dienten den deutschen Experten die internationalen Leitlinien aus dem Jahr 20102, die nun speziell für Deutschland übersetzt, interpretiert und kommentiert wurden. Die Mehrzahl der internationalen Empfehlungen wurde übernommen, jedoch kam es unter Einbeziehung aktueller Studienergebnisse auch zu einigen Änderungen.

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Keine nachvollziehbaren Ergebnisse bei indirektem Vergleich

Zusatznutzen von Aclidiniumbromid ist nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2013) - Der Wirkstoff Aclidiniumbromid (Handelsnamen Eklira®, Bretaris®) ist seit Oktober 2012 zugelassen, um die verengten Atemwege bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu erweitern. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft. Aus den Daten im Hersteller-Dossier ergibt sich kein Beleg für einen Zusatznutzen von Aclidiniumbromid im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie.

 

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