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24 | 10 | 2017
Pneumologie
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Therapieziele erreichen – praktisches Management der PAH nach aktuellen Leitlinien

 

Prof. Dr. med. Marius M. Hoeper

 

Hannover (18. März 2010) - Die 2009 gemeinsam von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Respiratory Society (ERS) herausgegebenen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der pulmonalen Hypertonie unterscheiden sich in zentralen Punkten von älteren Leitlinien.1, 2 Die vielleicht wichtigste Neuerung ist die Formulierung von Therapiezielen für Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH). Entscheidend ist die Festlegung solcher Therapieziele für die Steuerung der Therapie, insbesondere für die Entscheidung, ob und wann eine Kombinationstherapie erforderlich wird. Die in den Leitlinien vorgegebenen Therapieziele basieren auf Parametern mit gut dokumentierter prognostischer Bedeutung bei Patienten mit PAH. Diese Parameter lassen sich in 3 Gruppen unterteilen:

 

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PAH in Assoziation mit systemischer Sklerose – vom ersten Verdacht bis zur frühen Therapie

 

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig

 

Hannover (18. März 2010) - Systemische Sklerose (SSc) ist eine seltene Autoimmunerkrankung des Bindegewebes (Kollagenose), die nicht nur eine Fibrose der Haut verursacht, sondern auch innere Organe betreffen kann. Sie wird in eine limitierte und diffuse Form eingeteilt. Die limitierte Form umfasst das CREST-Syndrom (Calcinosis, Raynaud phenomena, Esophageal hypomotility, Sclerodactyly, Teleangiectasis). Überwiegend sind Frauen im Alter von 30-50 Jahren betroffen. Neben den Veränderungen der Haut und der Schleimhäute (wie Verkürzung des Zungenbändchens und Einengung der Speiseröhre) kommt es auch zu Gefäßveränderungen. Viele Patienten haben im Frühstadium ein Raynaud-Syndrom. Die Lebenserwartung der Patienten wird aber vor allem durch eine begleitende Lungen- oder Herzerkrankung beeinflusst. 1-3

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Multiresistente Tuberkulose – ist die Zeitbombe bereits gezündet?

 

Prof. Robert Loddenkemper

 

Hannover (17. März 2010) - Vor hundert Jahren, am 27. Mai 1910, ist Robert Koch, der Entdecker des Tuberkulose-Erregers, gestorben. An das Datum seines berühmten Tuberkulose-Vortrags am 24. März 1882 wird jährlich mit dem Welttuberkulosetag gedacht. Schon zu seinen Lebzeiten nahm die Tuberkulosesterblichkeit um etwa die Hälfte ab. Mitte des vorigen Jahrhunderts wurden die ersten Tuberkulosemedikamente eingeführt, und Anfang der 1980-er Jahre glaubten viele, dass die Tuberkulose so gut wie besiegt sei. Heute müssen wir feststellen, dass die derzeitige Entwicklung der globalen TB-Situation auf eine Katastrophe hin zusteuern könnte.

Ursache hierfür ist vor allem die dramatische Zunahme der Resistenzen gegenüber den zur Verfügung stehenden TB-Medikamenten, dazu kommt die enge Verbindung zwischen AIDS und Tuberkulose in einigen Regionen der Welt.

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 „WeanNet“ - das Kompetenznetzwerk pneumologischer Weaningzentren 

 

Prof. Bernd Schönhofer

 

Hannover (17. März 2010) - Eine moderne und leistungsstarke Medizin ist ohne die Möglichkeiten der künstlichen Beatmung heute nicht mehr zu realisieren. In der überwiegenden Mehrzahl der beatmeten Patienten gelingt die Entwöhnung vom Respirator (Weaning) zügig und ohne größeren Aufwand. Allerdings nimmt die Anzahl der intensivmedizinisch zu versorgenden Patienten, die nicht oder nur sehr prolongiert vom Respirator entwöhnt werden können, in den letzten Jahren ständig zu.

 

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Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.

„2010 ist Jubiläumsjahr: 100 Jahre DGP – 100 Jahre Pneumologie in Deutschland“

 

Hannover (17. März 2010) - In diesem Jahr feiert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) ihren 100. Geburtstag. 100 Jahre ist ein stolzes Alter und erlaubt einen resümierenden Blick auf die Vergangenheit und selbstverständlich auch einen wegweisenden Blick in die Zukunft. Die DGP nimmt seit ihrer Gründung im Oktober 1910 entscheidenden Einfluss auf Entwicklungen auf dem Gebiet der Pneumologie. Als eine der ersten wissenschaftlichen Gesellschaften verfasste die DGP Empfehlungen und Leitlinien zur Diagnostik und Therapie.

 

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Erhaltungstherapie bei Asthma bronchiale

Ökonomische Evaluation zeigt Vorteile für Fixkombination

 

Neuss (15. März 2010) - Mit INUVAIR® Mikrosol (6 µg Formoterol plus 100 µg Beclometason als Fixkombi­nation) können Kosten in der Erhaltungstherapie bei Asthma bronchiale gespart werden. Dies dokumen­tiert eine neue Kosten-Analyse1, die auf Daten einer Phase-III-Studie2 basiert, bei der die Wirksamkeit der Fixkombination Formoterol plus Beclometason mit der freien Kombination beider Wirkstoffe verglichen wurde. Das Ergebnis: Die Fixkombination war die kostengünstigere Alternative. Über den Beobach­tungszeitraum von sechs Monaten lagen die kom­pletten Kosten für die Asthmatherapie mit der Fix­kombination Formoterol plus Beclometason bei € 525 und waren damit deutlich niedriger als die Aufwendungen von € 637 beim Einsatz von getrenn­ten Inhalatoren mit den gleichen Wirkstoffen. Das Ergebnis war unabhängig davon, ob Markenpräpa­rate oder Generika verwendet wurden.

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Aktuelle Information für Patienten mit Asthma

 

Berlin (12. Januar 2010) - Die PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Asthma wurde jetzt in einer aktualilisierten Fassung veröffentlicht. Das PDF-Dokument ist im Internet barrierefrei zugänglich unter http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/pdf/nvl_asthma_patienten.pdf. Mit dem Asthma-Ratgeber wurde erstmalig eine PatientenLeitlinie im Rahmen des NVL-Programms aktualisiert. Kurz zuvor war die ärztliche Leitlinie grundlegend überarbeitet worden. Die PatientenLeitlinie Asthma übersetzt jetzt die aktuellen Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie in eine laienverständliche Form. Damit werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unmittelbar an die Patienten weiter gegeben. Betroffene erfahren, welche Standards zur Behandlung ihrer Krankheit derzeit gültig sind.

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30 Jahre Deutsche Atemwegsliga – Aufgaben und Ziele

 

Prof. Dr. med. Heinrich Worth, Fürth

 

München (17. November 2009) - Erkrankungen der Atemwege und der Lunge werden von der Öffentlichkeit häufig unterschätzt. Dabei können chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD die Lebensqualität stark beeinträchtigen, falls sie nicht frühzeitig diagnostiziert und adäquat behandelt werden. Die Deutsche Atemwegsliga setzt sich seit nun über 30 Jahren für die Verbesserung der Situation für Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten ein.

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Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Selbsthilfe schafft Lebensqualität!

 

Lothar Wern, Wiesbaden

 

München (17. November 2009) - Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (Verengungen der Atemwege) Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Zu den genannten Atemwegserkrankungen gehören insbesondere die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem, die sogenannte COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), und das Asthma bronchiale.

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Arbeitsgemeinschaft Atemtherapie im Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

 

Sabine Weise, München

 

München (17. November 2009) - In der AG Atemtherapie organisieren sich Physiotherapeuten, die mit Schwerpunkt Atemphysiotherapie in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, freien Praxen oder als Lehrkräfte an Physiotherapieschulen arbeiten.

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Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)

 

Marliese Köster, Ludwigshafen

 

München (17. November 2009) - Der Deutsche Allergie- und Asthmabund kann auf 112 Jahre Engagement im Interesse der Betroffenen zurückblicken und ist damit bundesweit die älteste und größte Patientenorganisation zu den Themen Allergie, Asthma, Neurodermitis und COPD.

250 ehrenamtliche Mitarbeiter bieten in 120 Ortsverbänden wohnortnahe Informationsveranstaltungen und Beratung an. 20 hauptamtliche, meist wissenschaftliche Mitarbeiter helfen durch Beratung, Recherchen und Gremienarbeit.

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