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11 | 12 | 2017
Pneumologie
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Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V.

 

Hans Dirmeier, Wasserburg

 

München (17. November 2009) - Die Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V. LOT steht übrigens für “long term oxygene therapy", dem weltweit medizinisch gebräuchlichen Begriff für diese Art der Therapie, die immer dann eingesetzt wird, wenn eine chronische Erkrankung der Lunge oder des Herzens vorliegt, die Sauerstoffmangel im Blut verursacht. Dann erhält der Patient Sauerstoff, meist rund um die Uhr, als lebenserhaltende Maßnahme. Sauerstoff verbessert seine Leistungsfähigkeit und Mobilität. Sauerstoff ist für uns also im wahrsten Sinne des Wortes Leben.

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Neuer Test für chronisch-entzündliche Lungenerkrankungen

Bessere Überwachung von Bronchitis und Lungenüberblähung

 

Heidelberg (12. August 2009) - Heidelberger Wissenschaftler haben im Tiermodell einen neuen diagnostischen Test für Lungenerkrankungen wie chronische Bronchitis und Lungenüberblähung (Emphysem) entwickelt, der in Zukunft auch am Menschen eingesetzt werden kann. Dabei wird ein Protein im Lungensekret gemessen, das an der Entstehung der Lungenschäden beteiligt ist. Mit Hilfe des Tests können die krankhaften Prozesse des Lungenumbaus erkannt und überwacht werden. Das Wissenschaftlerteam um Professor Dr. Marcus Mall, Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, und Privatdozent Dr. Carsten Schultz, Arbeitsgruppenleiter am EMBL, haben die Studie im Rahmen der Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU) mit dem EMBL (European Molecular Biology Laboratory) durchgeführt und in "Nature Chemical Biology" veröffentlicht.

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Fortbildung zur „Pneumologischen Assistentin“

Der Bundesverband der Pneumologen und Janssen-Cilag starten im Jahr 2009 die Fortbildung für das medizinische Assistenzpersonal in pneumologischen Facharztpraxen

 

Neuss (3. Juni 2009) Im Mai fiel der Startschuss für die diesjährige Fortbildung zur „Pneumologischen Assistentin“. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, dass das medizinische Assistenzpersonal in Diagnostik und Therapie wichtiger pneumologischer Krankheitsbilder noch besser ausgebildet ist und Trainingsmaßnahmen bei Patienten effektiv begleiten kann. Janssen-Cilag – ein starker Partner für die Pneumologie – weitet hiermit sein bestehendes Engagement im Bereich der Lungenheilkunde zusammen mit dem Bundesverband der Pneumologen (BDP) weiter aus. Die Pneumologen nehmen die zentrale Position in komplexen fachärztlichen Indikations-und Themenschwerpunkten sowie in der Durchführung von Aus- und Fortbildung ein. Letztere ist eine ihrer Kernaufgaben. In diesem Konzept richtet sich die pneumologische Aus- und Weiterbildung an das medizinische Assistenzpersonal, das nach Abschluss einer ersten Berufsausbildungsphase und beruflichen Erfahrungen in einen weiteren Qualifizierungsprozess ein-treten soll.

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Xolair-Fertigspritze zur Behandlung von schwerem allergischem Asthma zugelassen

 

Vereinfachte Applikation von Xolair gegenüber der bisher verfügbaren lyophylisierten oder "gefriergetrockneten" Pulverformulierung dank gebrauchsfertiger Injektionslösung

 

Mannheim (20. März 2009) ‑ Eine neue gebrauchsfertige Injektionslösung von Xolair® (Omazilumab), die die Verabreichung dieses innovativen Asthmamedikaments vereinfacht, wurde in der EU zugelassen. Die Zulassung gilt in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie in Island und Norwegen.

Xolair wurde bisher als lyophylisiertes („gefriergetrocknetes") Pulver angeboten und zur Injektion rekonstituiert. Nun steht Xolair als Fertigspritze zur Verfügung. „Bislang waren für die Behandlung mit Xolair 15- bis 20-minütige Aufbereitungszeiten nötig. Dank der Zulassung der gebrauchsfertigen Injektionslösung wird den Patienten und uns Ärzten die Injektion deutlich vereinfacht" bestätigt auch Prof. Roland Buhl, Leiter des Schwerpunktes Pneumologie der Universitätsklinik Mainz.

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Früher Einsatz sichert protektive Wirkung von Tiotropium

 

Mannheim (19. März 2009) ‑ Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) hat große Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Die Lungenfunktion ist dauerhaft eingeschränkt, wiederkehrende Exazerbationen verschlechtern den Zustand anhaltend. Die Ergebnisse der UPLIFT® Studie (Understanding Potential Long‑term Impacts an Function with Tiotropium) zeigen eine signifikante Verbesserung des klinischen Krankheitsverlaufs durch die protektive Wirkung von Tiotropium (Spiriva®). Ein frühzeitiger Einsatz des Anticholinergikums zahlt demnach langfristig auf die Besserung der Lungenfunktion und die Lebensqualität der Patienten ein.

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FORUM LUNGE Kasuistikkonferenz DGP 2009

Der spannende Fall ‑ hätten Sie es gewusst?

 

Forum LungeMannheim (19. März 2009) - „Impulse geben für eine starke Pneumologie mit vernetzten Strukturen" war die Zielsetzung der beiden Kongresspräsidenten Prof. Dr. Herth und Prof. Dr. Thomas bei der Gestaltung des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Ganz in diesem Sinne stellten die FORUM LUNGE Autoren auch bei der diesjährigen FORUM LUNGE Kasuistikkonferenz erneut vier pneumologische Fälle vor, deren Lösung zum Teil detektivischen Spürsinn verlangte.

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Studie untersucht Effekte der Langzeitbeatmung

 

– Veränderungen der Atemmuskulatur bei langzeitbeatmeten COPD-Patienten
– GSK-Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen verliehen

 

Laudator Prof. Heinrich Worth (rechts), Vorstand der Atemwegsliga, und Dr. Cordula Hagedorn (links), Medical Advisor bei GSK, überreichten während des DGP-Kongresses in Mannheim das GSK-Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen an Dr. Ulrike Olgemöller (Mitte), Göttingen-Weende.Mannheim (18. März 2009) - Das GlaxoSmithKline-Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen ist in diesem Jahr an Frau Dr. Ulrike Olgemöller, Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende, Abteilung für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Schlaflabor in Bovenden-Lenglern, vergeben worden. Professor Heinrich Worth, Vorstand der Deutschen Atemwegsliga, überreichte das von GlaxoSmithKline (GSK) gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte Forschungsstipendium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Mannheim.

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Pneumologie aktuell 2009

 

Mannheim (18. März 2009) - Die Spirometrie ist das in Deutschland am häufigsten zum Einsatz kommende diagnostische Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion. Die Validität der mittels Spirometrie gewonnen Daten ist jedoch stärker als oftmals angenommen von der Mitarbeit der Patienten und der Qualität der Anweisungen des Untersuchenden abhängig. Von diesen beiden Faktoren nahezu unabhängig ist die Bodyplethysmographie. Die Deutsche Atemwegsliga hat eine Empfehlung zur Bodyplethysmographie erarbeitet, die anlässlich des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die neue Empfehlung soll als Handlungsanweisung für Untersucher in Praxis und Klinik dienen.

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Immunzellen dienen als Marker für Asthma

Bislang größte Studie zur Asthmagenetik liefert neue Erkenntnisse über Erkrankungsmechanismen

 

Neuherberg (9. Februar 2009) - Asthma und allergische Erkrankungen sind mit einer Reihe von biologischen Reaktionen verknüpft. Eine dieser Reaktionen ist die Erhöhung der Zahl der eosinophilen Granulozyten im Blut, die als Immunzellen hochaktive Proteine vor allem zur Parasitenabwehr freisetzen. In der bislang größten Studie zur Asthmagenetik nutzte ein internationales Wissenschaftlerkonsortium diese Immunreaktion als gut messbaren Indikator für die Suche nach zugrundeliegenden Erkrankungsmechanismen. Die Studie ist von der Zeitschrift Nature Genetics jetzt vorab online veröffentlicht worden.

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Neue Therapie gegen Lungenentzündungen

Charité-Forscher finden Ersatz für Antibiotika

 

Berlin (4. Februar 2009) - Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben gemeinsam mit den Kollegen der Rockefeller University in New York erfolgreich eine neue Therapie gegen Lungenentzündungen getestet. Das Team um Dr. Martin Witzenrath und Prof. Norbert Suttorp von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie berichtet in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Critical Care Medicine*, dass es bei Mäusen erstmals gelungen sei, eine durch Pneumokokken hervorgerufene Lungenentzündung mit dem Enzym Cpl-1 zu heilen. Pneumokokken zählen zu den häufigsten Auslösern von Lungenentzündungen. Das Enzym Cpl-1 wird von so genannten Bakteriophagen produziert. Das sind Viren, die in Bakterien eindringen, sich dort vermehren und anschließend das Bakterium zerstören, um es wieder verlassen zu können. "Nach unseren Ergebnissen ist Cpl-1 genauso wirksam wie ein Antibiotikum, ohne dabei andere Bakterien anzugreifen. Leider wirkt es nur bei Pneumokokken, es gibt jedoch vergleichbare Enzyme gegen verschiedene Bakterien", erklärt Witzenrath.

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IQWiG zur Asthma-Therapie: Keine Belege für Zusatznutzen der Fixkombinationen

 

Studien liefern ähnliche Ergebnisse wie bei getrennter Gabe der Einzelkomponenten

Abschlussbericht zu Ergänzungsauftrag liegt vor

 

Berlin (4. November 2008) - Nicht alle Patienten mit Asthma bronchiale sind mit Kortikosteroiden (ICS) ausreichend behandelt. Für sie kommt eine Kombinationstherapie mit lang wirksamen Beta-2-Rezeptoragonisten (LABA) in Betracht. Die beiden Substanzgruppen können getrennt, mit zwei Inhalatoren eingenommen werden. Seit einigen Jahren gibt es aber auch Kombinationspräparate, bei denen ein Gerät beide Wirkstoffe in einem festen Mischungsverhältnis abgibt. Von diesen Fixkombinationen profitieren Patienten aber nicht stärker als von den Einzelgaben der gleichen Wirkstoffe, wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jetzt festgestellt hat. Der am 4. November 2008 publizierte Abschlussbericht bestätigt die Ergebnisse einer bereits 2007 vorgelegten Nutzenbewertung. Das Institut hat diese erweitert und aktualisiert, weil inzwischen eine neue Wirkstoffkombination auf den Markt gekommen war und eine ältere Kombination eine erweiterte Zulassung erhalten hatte.

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