Pneumologie

Aclidiniumbromid/Formoterol bei COPD

Zusatznutzen für bestimmte Patientengruppen

 

  • Bei schwerer Erkrankten ist Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (4. Mai 2015) - Die Fixkombination Aclidiniumbromid/Formoterol ist seit November 2014 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit COPD zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

PDeutsche Atemwegsliga Logoositionspapier zur Aut-idem Substitutionsverpflichtung bei Inhalativa

Inhalativa gehören auf die Substitutions-Ausschlussliste

 

Bonn (31. März 2015) - Seit dem vergangenen Jahr hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufgabe, Arzneimittel zu bestimmen, deren Austausch durch wirkstoffgleiche Arzneimittel ausgeschlossen ist. Mit Beschluss vom 18. September 2014 wurde der Aufbau einer solchen Substitutions-Ausschlussliste begonnen, wobei zunächst vor allem Medikamente zur Behandlung von Herzerkrankungen, Immunsuppressiva, Schilddrüsenhormone und Antikonvulsiva aufgenommen wurden. Medikamente, die in die Substitutions-Austauschliste aufgenommen werden, unterliegen nicht der sogenannten Aut-idem-Regelung und können somit nicht vom Apotheker durch eine kostengünstigere wirkstoffgleiche Alternative ersetzt werden. Die Liste soll nach G-BA-Angaben fortgeführt werden. Beraten wird derzeit über die Aufnahme von Antikonvulsiva, Opioidanalgetika, Dermatika sowie Inhalativa zur Behandlung des Asthma bronchiale und der COPD (1).

Behandlung von Asthma und COPD

Patientenbedürfnisse erkennen und berücksichtigen

 

Berlin (20. März 2015) - Trotz guter Behandlungsoptionen für Asthma und COPD liegt die Erfolgskontrolle weit unter der des Möglichen. Ein Grund dafür: Bei bis zu 80 % der Patienten treten Anwendungsfehler bei der Inhalation auf.1 Patientenfreundliche Inhalatoren wie DuoResp Spiromax® können das Management von Asthma und COPD erleichtern, erläuterten Prof. Dr. Felix Herth (Heidelberg) und PD Dr. Christian Geßner (Leipzig) auf einem Pressegespräch von Teva anlässlich des diesjährigen DGP-Kongresses. Ist der passende Inhalator für einen Patienten gefunden, sollte ein späterer Austausch des Präparates vermieden werden, betonte Prof. Dr. Herth, denn ein medizinisch nicht gerechtfertigter Austausch begünstige Anwendungsfehler. Das forschende Arzneimittelunternehmen Teva entwickelt nicht nur Inhalatoren, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientieren, sondern leistet auch aktive Aufklärungsarbeit bei Asthma- und COPD-Patienten.

56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Die Lungenembolie im Jahre 2015 - Leitlinie und praktische Behandlungsrealität

 

Berlin (20. März 2015) – Die aktuellen europäischen Leitlinien zur akuten Lungenembolie empfehlen nicht-VKA orale Antikoagulanzien (NOAKs) mit höchstem Empfehlungsgrad. Die Empfehlung gilt auch für den Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban, der bei der europäischen Arzneimittelbehörde zur Zulassung eingereicht wurde. In der HOKUSAI-VTE-Studie war Edoxaban mindestens ebenso wirksam wie eine Therapie mit dem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin, aber mit weniger Blutungsereignissen assoziiert. Zukünftig könnte Edoxaban damit eine den anderen NOAKs gleichgestellte Alternative zu VKA darstellen, wie Experten anlässlich eines Symposiums beim 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin feststellten.

COPD-Therapie: Früh begonnen – viel Gewonnen. Gerade in einem frühen Stadium der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zeigen Patienten eine besonders rasche Verschlechterung der Lungenfunktion.1 Da sich einmal verlorene Lungenfunktion nicht wieder zurückgewinnen lässt, sollte die maximal erreichbare Verbesserung der Lungenfunktion zum Beginn der Dauertherapie angestrebt werden. Aktuelle Phase-IIIStudien zeigen, dass COPD-Patienten von Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* profitieren können: In den Studien hat sich gezeigt, dass die Kombination die Lungenfunktion, die Symptomkontrolle sowie die Lebensqualität im Vergleich zur Tiotropium-Monotherapie verbessert. Photo: Boehringer IngelheimCOPD-Therapie

Früh begonnen – viel Gewonnen

 

                          • Krankheitsprogression der COPD gerade in den frühen Stadien beschleunigt1
                          • Experten fordern maximal erreichbare Lungenfunktionsverbesserung von Beginn der Dauertherapie an

 

Ingelheim (19. März 2015) – Gerade in einem frühen Stadium der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zeigen Patienten eine besonders rasche Verschlechterung der Lungenfunktion.1 Da sich einmal verlorene Lungenfunktion nicht wieder zurückgewinnen lässt, sollte die maximal erreichbare Verbesserung der Lungenfunktion zum Beginn der Dauertherapie angestrebt werden. Aktuelle Phase-IIIStudien zeigen, dass COPD-Patienten von Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* profitieren können: In den Studien hat sich gezeigt, dass die Kombination die Lungenfunktion, die Symptomkontrolle sowie die Lebensqualität im Vergleich zur Tiotropium-Monotherapie verbessert.2

PneumRx® Coil. Photo: PneumRxMinimal-invasives Verfahren setzt schlaffes Lungengewebe unter Spannung

Coils – gute Option für medikamentös austherapierte Emphysem-Patienten

 

Berlin (19. März 2015) - Interventionelle Verfahren gewinnen in der Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem zunehmend an Bedeutung. Durch endoskopische Implantation von Spiralen aus Nitinol (PneumRx® Endobronchial Coils) in den oberen bzw. unteren Lungenlappen kann bei ausgewählten Emphysem-Patienten die Lungenfunktion bei einem akzeptablen Sicherheitsprofil des Eingriffs deutlich verbessert werden: Hyperinflation der Lunge und Atemwegswiderstand verringern sich, die Belastbarkeit der Patienten nimmt deutlich zu. Diese Effekte können laut Langzeitdaten bis zu 3 Jahre anhalten.1

56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)

Roflumilast reduziert Exazerbationen und Hospitalisierungen on Top zu Triple-Therapie

 

Berlin (19. März 2015) – Das Risikomanagement ist ein wichtiges Therapieziel bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Neue Studiendaten belegen, dass Roflumilast (Daxas®) die wesentlichen Risiken wie die Zahl an mittleren und schweren Exazerbationen sowie die Zahl an Hospitalisierungen nochmals signifikant reduzieren kann, wenn Patienten bereits eine maximale Therapie bestehend aus LABA, LAMA und ICS erhalten.(1) Die Ergebnisse der REACT-Studie wurden weltweit zum ersten Mal auf dem 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) vorgestellt.

56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Wirksame Behandlungsoptionen für Patienten mit lebensbedrohlichen Lungenerkrankungen

 

Berlin (19. März 2015) - „Roche verfolgt das Ziel, innovative Medikamente für die Behandlung von Menschen mit schweren oder lebensbedrohlichen Lungenerkrankungen zu entwickeln“, erklärte Dr. Stefan Frings, Medizinischer Direktor der Roche Pharma, Grenzach-Wyhlen, anlässlich eines Pressegesprächs im Rahmen der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Mit dem antifibrotischen Wirkstoff Pirfenidon (Esbriet®) erweiterte Roche sein Portfolio in der Pneumologie um die Indikation der idiopathischen Lungenfibrose (IPF). Studien belegen, dass Esbriet die Krankheitsprogression signifikant reduziert und das Gesamtmortalitätsrisiko innerhalb der ersten 12 Monate von IPF-Patienten halbiert1. Avastin® (Bevacizumab) stellt in der First-Line-Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) einen wichtigen Kombinationspartner dar2. In der Second-Line-Therapie ist Tarceva® (Erlotinib) aufgrund der Balance aus Wirksamkeit und Lebensqualität eine wertvolle Therapieoption3,4.

Patienten mit Alpha-1 früh erkennen: Initiative PROAlpha startet Deutschlands größtes COPD-Screening. Liegt immer eine COPD vor, wenn Patienten klassische Symptome wie Atemnot, chronischen Husten und Auswurf zeigen oder in jungen Jahren ein Emphysem aufweisen, obwohl sie nie geraucht haben? Nach Schätzungen sind in Deutschland etwa 8.000 bis 16.000 Menschen von einem schweren Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (Alpha-1) betroffen, einer Erberkrankung, die sich in Form einer chronisch obstruktiven Bronchitis mit Lungenemphysem äußern kann.1-3 Die Dunkelziffer ist hoch: Nur 10 Prozent der Betroffenen sind diagnostiziert und erhalten eine entsprechende Therapie.4-6 Um die Versorgungssituation von Alpha-1-Patienten zu verbessern, wurde die Initiative PROAlpha ins Leben gerufen.7 Die Partnerschaft von Alpha-1-Centern, interessierten Ärzten, Selbsthilfegruppen und dem Unternehmen Grifols setzt sich für die Aufklärung zu Alpha-1 sowie die optimierte Identifizierung und Behandlung von Patienten ein und ruft zu Deutschlands bislang größtem Screening auf Alpha-1 auf.Patienten mit Alpha-1 früh erkennen

Initiative PROAlpha startet Deutschlands größtes COPD-Screening

 

Berlin (18. März 2015) – Liegt immer eine COPD vor, wenn Patienten klassische Symptome wie Atemnot, chronischen Husten und Auswurf zeigen oder in jungen Jahren ein Emphysem aufweisen, obwohl sie nie geraucht haben? Nach Schätzungen sind in Deutschland etwa 8.000 bis 16.000 Menschen von einem schweren Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (Alpha-1) betroffen, einer Erberkrankung, die sich in Form einer chronisch obstruktiven Bronchitis mit Lungenemphysem äußern kann.1-3 Die Dunkelziffer ist hoch: Nur 10 Prozent der Betroffenen sind diagnostiziert und erhalten eine entsprechende Therapie.4-6 Um die Versorgungssituation von Alpha-1-Patienten zu verbessern, wurde die Initiative PROAlpha ins Leben gerufen.7 Die Partnerschaft von Alpha-1-Centern, interessierten Ärzten, Selbsthilfegruppen und dem Unternehmen Grifols setzt sich für die Aufklärung zu Alpha-1 sowie die optimierte Identifizierung und Behandlung von Patienten ein und ruft zu Deutschlands bislang größtem Screening auf Alpha-1 auf.7

Einführung von OFEV® (Nintedanib) zur Therapie der idiopathischen Lungenfibrose

 

  • FEV® ab sofort in Deutschland zur Behandlung eines breiten Patientenspektrums der IPF verfügbar
  • EU-Zulassung basiert u. a. auf den Daten der Phase-III-Studien INPULSIS®-1 und -21
  • Nintedanib reduziert die jährliche Abnahme der Lungenfunktion etwa um die Hälfte und senkt das Risiko adjudizierter akuter Exazerbationen* um 68 %2

 

Ingelheim am Rhein (16. März 2015) – „Die Diagnose idiopathische Lungenfibrose war für mich ein Schock“, berichtet Patient Klaus G. „Mein chronischer Husten hatte plötzlich eine andere Bedeutung, nämlich dass ich an einer seltenen, tödlichen Lungenkrankheit leide.“ Bislang gab es für Ärzte und Patienten nur wenige Behandlungsmöglichkeiten  für die idiopathische Lungenfibrose (IPF) – eine Krankheit, deren Überlebensprognose schlechter als bei vielen Krebserkrankungen ist.3 Ab sofort steht mit OFEV® (Nintedanib) eine neue Therapieoption für ein breites Patientenspektrum in Deutschland zur Verfügung: OFEV® ist in der Europäischen Union (EU) seit 15. Januar 2015 bei Erwachsenen zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose zugelassen und seit 15. März 2015 im deutschen Markt verfügbar.1

Pneumologie

Spiriva® Respimat® erhält Zulassung für die Asthma-Therapie in Deutschland

 

  • Trotz verfügbaren Therapieoptionen* hat fast jeder zweite Asthma-Patient weiterhin Symptome1,2,3
  • Spiriva® Respimat® reduziert als neue Zusatztherapie für erwachsene symptomatische Asthma-Patienten† das Risiko von schweren Asthma-Exazerbationen4
  • Zulassungserweiterung basiert auf umfangreichen klinischen Phase-III-Studienprogramm UniTinA-asthma®5

 

Ingelheim (18. September 2014) – Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass Tiotropium (Spiriva®) Respimat® in Deutschland jetzt auch für die Behandlung von Asthma zugelassen ist. Das langwirksame bronchienerweiternde Medikament ist zugelassen als zusätzliche Therapie von erwachsenen Patienten mit Asthma, die trotz einer Basistherapie† noch symptomatisch sind und im Vorjahr mindestens eine erhebliche plötzliche Verschlechterung (Exazerbation‡) hatten.6