Pneumologie

Deutsche Experten veröffentlichen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Idiopathischen Lungenfibrose

Esbriet® (Pirfenidon) erhält als einziger Wirkstoff schwach positive Empfehlung

 

Berlin (25. Februar 2013) – Mit heutigem Datum wurde die deutsche S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der idiopathischen Lungenfibrose1 (IPF) veröffentlicht. Als Grundlage dienten den deutschen Experten die internationalen Leitlinien aus dem Jahr 20102, die nun speziell für Deutschland übersetzt, interpretiert und kommentiert wurden. Die Mehrzahl der internationalen Empfehlungen wurde übernommen, jedoch kam es unter Einbeziehung aktueller Studienergebnisse auch zu einigen Änderungen.

Keine nachvollziehbaren Ergebnisse bei indirektem Vergleich

Zusatznutzen von Aclidiniumbromid ist nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2013) - Der Wirkstoff Aclidiniumbromid (Handelsnamen Eklira®, Bretaris®) ist seit Oktober 2012 zugelassen, um die verengten Atemwege bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu erweitern. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft. Aus den Daten im Hersteller-Dossier ergibt sich kein Beleg für einen Zusatznutzen von Aclidiniumbromid im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie.

 

Studie zur Versorgungsforschung von Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (IPF)

Start der IPF-Register Studie INSIGHTS-IPF

 

Bochum und Dresden (6. Dezember 2012) – In Deutschland mangelt es an repräsentativen Langzeitdaten zur Versorgung von Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (IPF) im klinischen Alltag. Um diese Datenlücke zu schließen, haben die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dresden in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen die erste Registerstudie „INSIGHTS-IPF“ zu dieser seltenen Erkrankung konzipiert. Ziel der Studie ist, ein möglichst realistisches Abbild der Behandlung und der Langzeitergebnisse von Patienten mit IPF zu gewinnen.

 

GKV-Vereinbarung zu Esbriet® (Pirfenidon) tritt in Kraft

Anerkennung als bundesweite Praxisbesonderheit pünktlich zur IPF-Weltwoche

 

Berlin (14. September 2012) – Esbriet® (Pirfenidon) steht Ärzten und Patienten seit genau einem Jahr als erstes und einzig zugelassenes Medikament zur Behandlung der leichten bis mittelschweren idiopathischen Lungenfibrose (IPF) zur Verfügung. Nachdem Esbriet® als erstes Orphan Drug die frühe Nutzenbewertung nach AMNOG durchlaufen hat, tritt nun zum 15. September die zwischen dem GKV-Spitzenverband und InterMune geschlossene Preisvereinbarung in Kraft. Demnach wird Esbriet® bundesweit als Praxisbesonderheit nach §106 Abs. 5a SGB V anerkannt. Voraussetzung ist die gesicherte Diagnose einer leichten bis mittelschweren IPF unter Ausschluss anderer interstitieller Lungenerkrankungen. Die Vereinbarung kommt pünktlich zur IPF-Weltwoche, in deren Rahmen jedes Jahr vom 23. bis zum 30. September Betroffene und Ärzte auf unterschiedliche Aspekte dieser schweren Erkrankung hinweisen (www.ipfworld.org).

 

Signifikante und nachhaltige Bronchodilatation ab der ersten Dosis zur Dauertherapie bei chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD)1,2

Das neue Eklira® Genuair®

 

Wien, Österreich (3. September 2012) - Ab dem 1. Oktober 2012 stellt die Almirall Hermal GmbH den lang wirksamen, selektiven Muskarin-Rezeptor-Antagonisten (LAMA) Eklira® für den deutschen Markt zur Verfügung. Der neue, von Almirall entwickelte Wirkstoff Aclidinium bewirkt eine signifikante und anhaltende Bronchodilatation ab der ersten Dosis. Er verbessert darüber hinaus die Symptomkontrolle und die Lebensqualität der Betroffenen.1

 

ERS-Kongress

InterMune stellt neue Analysen der RECAP-Studie zu Esbriet® (Pirfenidon) vor und verkündet Preisträgerin des ersten Annual Research Award in IPF

 

WIEN, Österreich (3. September 2012) – InterMune stellte heute im Rahmen des Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) neue Analysen der Daten aus der RECAP-Verlängerungsstudie zu Esbriet® (Pirfenidon) vor. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der von InterMune gesponserte ERS 2012 IPF Research Award an Dr. Katerina Antoniou verliehen wird.

 

Fluticason und Formoterol erstmals fix kombiniert verfügbar

flutiform® – vielversprechende neue Therapieoption bei Asthma bronchiale

 

Wien, Österreich (3. September 2012) – Für Patienten mit Asthma bronchiale steht ab September erstmals die Wirkstoffkombination Fluticason plus Formoterol fix kombiniert in einem Dosieraerosol zur Verfügung.
flutiform® vereint eine Anzahl vorteilhafter Eigenschaften und stellt somit eine interessante neue Option für die Behandlung von Asthma bronchiale dar. Dieses Fazit zogen Experten für Atemwegserkrankungen, die die neue Fixkombination auf einer von Mundipharma unterstützten Veranstaltung im Rahmen des Kongresses der European Respiratory Society (ERS) in Wien vorstellten.

 

Kongress der European Respiratory Society 2012

Neues Positionspapier zum Paradigmen­wechsel in der COPD-Therapie

 

Wien, Österreich (2. September 2012) – Internationale Experten auf dem Gebiet der Pneumologie haben im Rahmen des diesjährigen Kongresses der European Respiratory Society (ERS) 2012 in Wien ein neues Positionspapier zur Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD vorgestellt.1 Es thematisiert den Paradigmenwechsel, der auf dem Gebiet der COPD-Behandlung derzeit stattfindet. So gliedern sich die Therapieziele in zwei Bereiche mit gleich hoher Bedeutung: Kurzfristig gehe es auf der einen Seite um die Reduktion der akuten Symptome der Patienten und langfristig auf der anderen Seite um die Reduzierung des Risikos unter anderem durch die Prävention von Exazerbationen.1,2

 

Vorteile in Bezug auf akute Verschlechterungen, Krankenhausaufenthalte, Symptome und Lebensqualität

IQWiG: Tiotropium hat Vorteile für Patientinnen und Patienten mit COPD

 

Köln (22. August 2012) - Um die verengten Atemwege bei Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu erweitern, kann auch Tiotropiumbromid (kurz: Tiotropium) zur Inhalation verordnet werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat untersucht, ob Tiotropium im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) und zu anderen COPD-Medikamenten den Patientinnen und Patienten einen spürbaren Vorteil bietet. Außerdem standen die beiden derzeit verfügbaren Inhalatortypen (HandiHaler und Respimat) für Tiotropium (Handelsname: Spiriva®) zum Vergleich.

Asthma und COPD

Patienteninformationen in sechs Sprachen erschienen

 

Berlin (17. August 2012) - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Patienteninformationen rund um die Themen Asthma und COPD in sechs Sprachen übersetzen lassen. Die Informationen sollen das Gespräch mit dem Arzt unterstützen, wenn Patienten nur wenig Deutsch können. Sie vermitteln wichtige Empfehlungen und geben Tipps, was Betroffene selbst tun können. Ab sofort finden Patienten Antworten auf Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch zu den vier Themen: „Asthma“, „COPD“, „Richtig Inhalieren bei Asthma und COPD“ und „Exazerbation bei COPD“.

Rote-Hand-Brief zu Volibris® (Ambrisentan)

Nicht anwenden bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF)

 

Berlin (9. Juli 2012) - Der selektive Endothelin-A-Rezeptor-Antagonist Ambrisentan ist zugelassen zur Behandlung von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) der WHO-Funktionsklassen II und III, zur Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit. Die Wirksamkeit wurde bei idiopathischer PAH (IPAH) und PAH assoziiert mit einer Bindegewebserkrankung nachgewiesen.