Pneumologie

G-BAG-BA empfiehlt Aktualisierung des Behandlungsprogramms für Asthma bronchiale

 

Berlin (21. Juli 2011) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag Empfehlungen zur Aktualisierung des strukturierten Behandlungsprogramms (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale beschlossen. Damit kommt der G-BA seiner Verpflichtung nach, den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft in die bestehenden Behandlungsprogramme einfließen zu lassen, um so die Versorgung fortwährend zu verbessern. Die jetzt beschlossenen Empfehlungen betreffen die im Januar 2005 per Rechtsverordnung in Kraft getretenen Anforderungen an die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale im Rahmen des DMP „Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen“.

 

Allergisches Asthma: Wer bekommt es, wer behält es?

Vom giemenden Kind zum erwachsenen Asthmatiker

 

Davos, Schweiz (25. Mai 2011) Auf dem diesjährigen Symposium des Europäischen Zentrums für Allergie und Asthma in Davos (EACD) beschäftigten sich ausgewiesene internationale Experten mit dem gegenwärtigen Wissensstand zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Allergien und Asthma. Tagungsort war die Hochgebirgsklinik Davos, deren Mitarbeiter mit ihren Beiträgen ebenfalls halfen, den Horizont der Teilnehmer zu erweitern. Die Behandlung des schweren, therapieresistenten Asthma ist seit Jahren ein wichtiger Bereich der erfolgreichen Arbeit in Davos.

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

Bedeutung von Roflumilast (Daxas®) bei Patienten mit fortgeschrittener COPD (Schweregrad III/IV) bestätigt

 

Dresden (9. April 2011) – Mit Roflumilast (Daxas®) steht seit neun Monaten eine kausal wirksame antientzündliche Therapie für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD (Schweregrad III/IV) zur Verfügung.1 Erste Erfahrungen zum Praxiseinsatz und Informationen zur Anwendung von Roflumilast wurden am 9. April 2011 im Rahmen eines Symposiums von NYCOMED und MSD Sharp & Dohme auf dem 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Dresden vorgestellt.

 

Fixkombinationen bei Asthma bronchiale

Differentialtherapie, Lebensqualität und ökonomische Aspekte

 

Dresden (8. April 2011) - Ein Update zum Einsatz von Fixkombinationen bei Asthma bronchiale stellten Experten bei einem Industriesymposium von Janssen-Cilag anläss­lich des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. vor. Unter dem Vorsitz von Dr. med. Thomas Voshaar, Moers, wurden die Differentialtherapie mit Fixkombinationen, die Messung der Lebensqualität beim Asthma sowie ökonomische As­pekte verschiedener Therapieoptionen diskutiert. Im Mit­telpunkt stand dabei die Fixkombination INUVAIR® Mikro­sol. Das Kombinationspräparat aus Beclometason und For­moterol zeichnet sich durch eine extrafeine Formulierung aus, die eine optimierte Wirkstoffdeposition sowohl in den großen als auch in den kleinen Atemwegen ermöglicht und somit das gesamte Bronchialsystem erreicht.1

 

Idiopathische Lungenfibrose

Esbriet® (Pirfenidon) ist das erste in der EU zugelassene Medikament zur Behandlung von Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer Erkrankung

 

Dresden (8. April 2011) – Als erstes und bislang einziges Medikament wurde Anfang März Esbriet® (Pirfenidon) zur Behandlung von Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer idiopathischer Lungenfibrose (IPF) in der Europäischen Union zugelassen. Basis der Zulassung sind die in insgesamt vier randomisierten Plazebo-kontrollierten Studien mit mehr als 1.100 Patienten nachgewiesene Wirksamkeit und Sicherheit. Dabei zeigte sich, dass die Substanz einen positiven Therapieeffekt auf die Erhaltung der Lungenfunktion und der körperlichen Belastbarkeit hat: Dies spiegelt sich in den Veränderungen des Sollwerts der forcierten Vitalkapazität (FVC) und der Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest (6MWT) wider. Außerdem wurde in einer Metaanalyse ermittelt, dass Pirfenidon das Risiko des Todes oder der Krankheitsprogression um 30 % reduziert (p=0,002)1. Eine gepoolte Überlebensanalyse der Phase-III-Studien PIPF-004 und PIPF-006 zeigte, dass die Mortalitätsrate im Verum-Arm 7,8 % im Vergleich zu 9,8 % unter Plazebo betrug (HR = 0,77; 95-KI 0,47-1,28). Da Pirfenidon die IPF bezogene Mortalität reduziert, sinkt die Gesamtmortalitätsrate gegenüber Plazebo.2

 

„Optionen für eine bessere Versorgung von Patienten mit Asthma und COPD“

 

Dresden (7. April 2011) - Asthma und COPD haben sich zu Volkskrankheiten der deutschen Bevölkerung entwickelt. Mit einer Prävalenz von 5 % beim Asthma bzw. mehr als 10 % der über 40-Jährigen bei COPD werden beide Atemwegserkrankungen in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Für eine effiziente Behandlung ist eine adäquate Diagnostik notwendig. Dabei ist eine sorgfältige Differenzierung zwischen Asthma und COPD erforderlich, die häufig jedoch nicht durchgeführt wird, betonte Prof. Heinrich Worth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga anlässlich einer Pressekonferenz im Rahmen des Pneumologenkongresses in Dresden.

 

Abb.: Mit der Analyse des Atems von Patienten kann ein neuer Sensor von Siemens einen bevorstehenden Asthmaanfall bereits Stunden vorher voraussagen. Der Gas-Sensor registriert, ob sich bei einem Asthmakranken eine Entzündung der Atemwege anbahnt. So kann der Patient rechtzeitig entzündungshemmende Medikamente einnehmen und einen Anfall abwenden. Der Sensor ist mit einer Messgenauigkeit im Bereich von einem ppb (Parts per Billion) so empfindlich wie größere Geräte, die aber zu teuer und kaum transportabel sind. Ein ppb entspricht etwa der Verdünnung eines Stücks Würfelzucker in einem 50-Meter-Schwimm­becken. Ein Gerät mit dem neuen Sensor, das als Prototyp existiert, wird tragbar sein und etwas größer als ein Handy. Photo: Siemens AGSensor warnt Patienten zeitig vor Asthmaanfall

 

München (18. Januar 2011) - Mit der Analyse des Atems von Patienten kann ein neuer Sensor von Siemens einen bevorstehenden Asthmaanfall bereits Stunden vorher voraussagen. Der Gas-Sensor registriert, ob sich bei einem Asthmakranken eine Entzündung der Atemwege anbahnt. So kann der Patient rechtzeitig entzündungshemmende Medikamente einnehmen und einen Anfall abwenden. Der Sensor ist mit einer Messgenauigkeit im Bereich von einem ppb (Parts per Billion) so empfindlich wie größere Geräte, die aber zu teuer und kaum transportabel sind. Ein ppb entspricht etwa der Verdünnung eines Stücks Würfelzucker in einem 50-Meter-Schwimm­becken. Ein Gerät mit dem neuen Sensor, das als Prototyp existiert, wird tragbar sein und etwas größer als ein Handy.

 

Helmholtz Zentrum München und Roche vereinbaren strategische Partnerschaft in der Lungenforschung

Neuherberg (25. November 2010) - Roche fördert über ihre Pharmaforschung in Penzberg seit dem 1.10.2010 eine Forschergruppe am Comprehensive Pneumology Center (CPC) und dem Institut für Lungenbiologie (iLBD) des Helmholtz Zentrums München. Unter der Leitung von Prof. Oliver Eickelberg wird die Gruppe neue Zelltherapiewege bei chronischen Lungenerkrankungen wie Lungenfibrose untersuchen.

Ein Jahr COPD-Therapie mit Onbrez® Breezhaler® (Indacaterol)

Stark, schnell und 24 Stunden für mehr Lebensqualität

 

  • Eine verringerte Belastbarkeit beeinträchtigt die soziale und ökonomische Lebensgestaltung von COPD-Patienten.(1)
  • Onbrez® Breezhaler® (Indacaterol) bietet Patienten eine schnelle, starke und 24 Stunden anhaltende Bronchodilatation.(2,3,4)
  • Der erste LABA24 verbessert die Lungenfunktion und Leistungsfähigkeit der Patienten und erhöht somit deren Lebensqualität.

 

München (23. November 2010) – Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist nicht heilbar und verschlechtert sich im Laufe der Zeit kontinuierlich. Häufig leiden die weltweit rund 210 Millionen Patienten (5) unter einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit, die großen Einfluss auf ihre soziale und ökonomische Lebensgestaltung besitzt. Indacaterol, der erste langwirksame Beta2-Rezeptoragonist mit einer Wirkdauer von 24 Stunden (LABA24), kann seit seiner Zulassung vor fast einem Jahr das Leben dieser Betroffenen erleichtern.

3. Janssen PneumoColleg

Inhalative Asthmatherapie: kleine Teilchen – große Wirkung

 

Düsseldorf (27. Oktober 2010) - Seit drei Jahren bereichert die innovative Fixkombination INUVAIR® Mikrosol das Produktportfolio von Janssen. Aus diesem Anlass fand die aktuelle Pressekonferenz „3 Jahre INUVAIR® Mikrosol: Ein pneumologisches Update“ mit renommierten Experten aus dem Bereich der Pneumologie statt. Eines der Hauptthemen war die Therapie der kleinen Atemwege. Dank extrafeinem Sprühnebel ermöglicht die Fixkombination aus Beclometason und Formoterol eine Wirkstoffdeposition bis in die Peripherie.1

 

Bundesverband der Pneumologen (BdP) und Novartis Pharma

Mit airback zu einem ganzheitlichen COPD-Management

 

Frankfurt am Main (30. Juli 2010) - Der Bundesverband der Pneumologen (BdP) und die Novartis Pharma GmbH starten mit airback eine Initiative zur Prävention, Therapie und Nachsorge der COPD. Ziel der langfristig angelegten Kooperation ist die Etablierung eines ganzheitlichen COPD-Managements. Dies wird insbesondere durch eine noch bessere interdisziplinäre Vernetzung aller an der Behandlung der COPD beteiligten Fachgruppen erreicht. Ein weiterer Baustein der Initiative ist die Patientenunterstützung bei der Tabakentwöhnung, der COPD-Therapie sowie im Rahmen ihrer Nachsorge und Rehabilitation.

„Die Etablierung eines ganzheitlichen Managements der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) steht im Mittelpunkt der airback-Initiative. Denn nur so entsteht der größtmögliche Nutzen für Patienten“, erklärt Dr. Thomas Hering, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands der Pneumologen (BdP). Gemeinsam mit Novartis Pharma startet der Verband die langfristig angelegte Initiative zur Verbesserung von Prävention und Versorgung der COPD. „Unter Ganzheitlichkeit verstehen wir zum Einen sowohl die Prävention als auch die Therapie und die Rehabilitation der COPD. Zum Anderen gehört auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller am Management der COPD beteiligten Ärztegruppen und Patienten dazu.“