Home Pneumologie Rote-Hand-Brief zu Volibris® (Ambrisentan): Nicht anwenden bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF)
16 | 12 | 2017
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Rote-Hand-Brief zu Volibris® (Ambrisentan)

Nicht anwenden bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF)

 

Berlin (9. Juli 2012) - Der selektive Endothelin-A-Rezeptor-Antagonist Ambrisentan ist zugelassen zur Behandlung von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) der WHO-Funktionsklassen II und III, zur Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit. Die Wirksamkeit wurde bei idiopathischer PAH (IPAH) und PAH assoziiert mit einer Bindegewebserkrankung nachgewiesen.

 

Eine klinische Studie bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF) wurde vorzeitig abgebrochen, da die Patienten in der Ambrisentan-Gruppe im Vergleich zu Placebo höhere Raten an stationären Behandlungen infolge respiratorischer Probleme, an Mortalitätsereignissen sowie an respiratorischer Funktionsminderung aufwiesen.

 

Ambrisentan darf nicht angewendet werden bei Patienten mit IPF. Wenn Patienten mit IPF bereits Ambrisentan erhalten haben, sollen sie sorgfältig untersucht und alternative Therapien in Erwägung gezogen werden.

 

Rote-Hand-Brief zu Volibris® (Ambrisentan) vom Juli 2012
http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2012/20120709.pdf

 


 

Quelle: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Drug Safety Mail 2012-212, 09.07.2012 (tB).
 
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