Home Pneumologie DGP 2014: Bewährter Gold-Standard: Spiriva® zum Start in die COPD-Dauertherapie
17 | 10 | 2017
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DGP 2014: Bewährter Gold-Standard: Spiriva® zum Start in die COPD-Dauertherapie. „Neue Therapieoptionen erfordern zunehmend evidenzbasierte Entscheidungen des Therapeuten bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)“, eröffnete Professor Dr. Klaus F. Rabe, Ärztlicher Direktor LungenClinic Großhansdorf, das Spiriva®-Expertengespräch im Rahmen des 55. DGP-Kongresses. „Entscheidend bleibt der umfassende Wirksamkeitsnachweis der Substanzen auf patientenrelevante Endpunkte und das erfolgreiche Zusammenspiel mit dem Inhalationsgerät“, fasste Rabe zusammen. Photo: Boehringer IngelheimDGP 2014: Bewährter Gold-Standard

Spiriva® zum Start in die COPD-Dauertherapie

 

                          • Tiotropium (Spiriva®) im GOLD-Update 2014 weiterhin als einziges langwirksames Anticholinergikum (LAMA) mit Evidenzgrad A für Patientengruppen B-D empfohlen
                          • Respimat® Soft Inhaler mit langanhaltender Sprühwolke zur einfachen und patientenfreundlichen Inhalation
                          • COPD- und Asthma-Atemwegs-Pipeline von Boehringer Ingelheim:
                              • Phase-III-Studienprogramm TOviTO TM untersucht Wirksamkeit und Sicherheit einer einmal täglichen Fixdosiskombination aus Tiotropium (Spiriva®) plus Olodaterol im Respimat® Soft Inhaler
                              • Phase-III-Studienprogramm UniTinA-Asthma TM zeigt erste vielversprechende Ergebnisse zum Einsatz von Spiriva® Respimat® bei Asthma-Patienten, die trotz ICS*/LABA† -Standardtherapie symptomatisch blieben

 

Bremen (27. März 2014) – „Neue Therapieoptionen erfordern zunehmend evidenzbasierte Entscheidungen des Therapeuten bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)“, eröffnete Professor Dr. Klaus F. Rabe, Ärztlicher Direktor LungenClinic Großhansdorf, das Spiriva®-Expertengespräch im Rahmen des 55. DGP-Kongresses. „Entscheidend bleibt der umfassende Wirksamkeitsnachweis der Substanzen auf patientenrelevante Endpunkte und das erfolgreiche Zusammenspiel mit dem Inhalationsgerät“, fasste Rabe zusammen.

 

 

GOLD-Update 2014: Tiotropium ein Mittel der 1. Wahl...

 

Das Komitee der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) hat zu Jahresbeginn einen überarbeiteten Report veröffentlicht. Das GOLD-Update 2014 empfiehlt weiterhin für alle Patienten, die eine Dauertherapie benötigen (Patientengruppen B-D), den Einsatz langwirksamer Anticholinergika als ein Mittel der ersten Wahl. 1

 

Innerhalb der Substanzklasse der LAMA ist nur Tiotropium (Spiriva®), das die Bronchien bei einmal täglicher Inhalation über 24 Stunden weit stellt, mit Evidenzgrad A empfohlen: Mehr als 200 klinische Studien haben umfassend belegt, dass Tiotropium die Dyspnoe und das Exazerbationsrisiko verringert und zugleich die körperliche Belastbarkeit und Lebensqualität verbessert. 2,3,4,5,6 „Die Position der LAMA im GOLD-Report ist weitestgehend auf die vorhandenen klinischen Daten, die zum LAMA Tiotropium erhoben wurden, zurückzuführen. Für die anderen LAMA liegen bisher noch zu wenig Daten vor, um deren Stellenwert abschließend beurteilen zu können“, betonte Rabe.

 

 

...auch im Vergleich zu LAMA-/LABA-Kombinationen

 

Das GOLD-Update 2014 bewertet auch erstmals Kombinationen aus einem LAMA und einem langwirksamen Beta 2 -Agonisten (LABA): Erste Studienergebnisse haben zwar eine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion gezeigt, aber der Einfluss auf patientenrelevante Endpunkte konnte bisher nur begrenzt nachgewiesen werden. 1 „So zeigt zum Beispiel eine gerade publizierte Studie überraschenderweise keine verbesserte Wirkung einer Kombinationstherapie im Vergleich zur Tiotropium-Mono-Therapie hinsichtlich der Steigerung der körperlichen Belastbarkeit. 7 Ein Ergebnis, dass frühere Untersuchungen in Bezug auf die Prävention von Exazerbationen in dieser Tendenz schon haben vermuten lassen 8,9 “, verdeutlichte Rabe.

 

 

Einfache Inhalation mit dem Respimat® Soft Inhaler

 

In der inhalativen COPD-Therapie ist die Wahl des Inhalationsgeräts so wichtig für den Behandlungserfolg wie die Wahl des Wirkstoffs selbst. „Auch hier hat Spiriva® Vorteile: Der Spiriva® Respimat® erzeugt eine sich langsam bewegende und lang anhaltende sanfte Sprühwolke 10,11 , welche einfach zu inhalieren ist und die die Patienten als angenehm empfinden“, ergänzte Dr. Justus de Zeeuw, Pneumologe aus Haan, auf der Presseveranstaltung.

 

 

BI-Atemwegs-Pipeline: Laufende Phase-III-Studien mit Tiotropium und Olodaterol bei COPD...

 

Boehringer Ingelheim untersucht derzeit im groß angelegten weltweiten klinischen Phase-III-Studienprogramm TOviTOTM die Wirksamkeit und Sicherheit einer einmal täglich verabreichten Fixdosiskombination von Tiotropium und Olodaterol im Respimat® Soft Inhaler bei COPD-Patienten. Im Phase-III-Studienprogramm mit über 3.500 Patienten bewirkte Olodaterol bei einmal täglicher Gabe eine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion, der Lebensqualität und der körperlichen Belastbarkeit verglichen mit der Fortsetzung der bisherigen Behandlung bei Patienten mit moderater bis sehr schwerer COPD. 12,13,14,15 Olodaterol ist damit eine neue Therapieoption für alle Patienten, die eine alternative Behandlungsmöglichkeit benötigen.

 

Der neue hoch selektive, langwirksame Beta 2 -Agonist (LABA) Olodaterol (Striverdi®) erhielt im November 2013 in Deutschland die Zulassung für die COPD-Dauerbehandlung und wird voraussichtlich Mitte Mai 2014 eingeführt.

 

 

...und Tiotropium bei Asthma*?

 

Das klinische Studienprogramm „UniTinA-Asthma TM “ umfasst mehrere Studien, in denen Spiriva® Respimat® bei Patienten mit Asthma unterschiedlicher Schweregrade untersucht wird. Studien aus diesem Programm zeigen vielversprechende Ergebnisse: in PrimoTinA-AsthmaTM erwies sich Spiriva® Respimat® bei Asthma-Patienten, die trotz ICS*-/LABA† -Therapie symptomatisch blieben, als wirksam. 16,17 Positive Ergebnisse zur Lungenfunktion 18 bzw. zur Symptomatik 19 zeigte auch die Phase-III-Studie MezzoTinA-Asthma® mit Tiotropium zusätzlich zu einer mittelhohen Dosierung von ICS* allein oder kombiniert mit einem LABA† . Und die Ergebnisse der Phase-III-Studie GraziaTinA-Asthma TM zeigten, dass Spiriva® Respimat® auch bei Asthma-Patienten, die trotz einer niedrig dosierten ICS*-Dauertherapie symptomatisch blieben, die Lungenfunktion (gemessen als FEV 1 und PEF) verbesserte und gut toleriert wurde. 20

 

Boehringer Ingelheim gab im Herbst 2013 bekannt, dass das Unternehmen die Indikationserweiterung zum Einsatz von Spiriva® Respimat® zur Behandlung von Asthma bei Erwachsenen ab 18 Jahren beantragt hat. Nach erfolgter Zulassung wäre Spiriva® Respimat® das erste langwirksame Anticholinergikum in der Asthma-Therapie. Trotz der derzeit verfügbaren Behandlungsoptionen weist ein großer Teil der Asthma-Patienten weiterhin Symptome auf. 21

 

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Hinweis: Der Tiotropium Respimat® ist derzeit, außer in Kolumbien, Ecuador und Russland, für die Behandlung von Asthma bronchiale NICHT ZUGELASSEN. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tiotropium bei Asthma wurden noch nicht vollständig nachgewiesen.

 

 

Boehringer Ingelheim

 

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 140 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 46.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit. Im Jahr 2012 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,7 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 22,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse. Die Behandlung von Atemwegserkrankungen nimmt in den Aktivitäten von Boehringer Ingelheim seit über 90 Jahren einen wichtigen Platz ein. Deshalb widmen wir der Forschung in diesem Therapiebereich beträchtliche Ressourcen.

 

 

Abbildungen 

Infografik COPD1. Graphik: Boehringer Ingelheim 

 Infografik COPD2. Graphik: Boehringer Ingelheim

 Infografik COPD3. Graphik: Boehringer Ingelheim

 

Handling_1. Graphik: Boehringer Ingelheim 

 

 

Handling_2. Graphik: Boehringer Ingelheim 

 

 

 

Anmerkungen

 

* Inhalatives Kortikosteroid

† Langwirksamer Beta 2 -Agonist

 

 

Referenzen 

  1. Global Strategy for Diagnosis, Management and Prevention of COPD 2014. http://www.goldcopd.org/uploads/users/files/GOLD_Report2014_Feb07.pdf. (letzter Zugriff: 6. März 2014)
  2. Casaburi R et al. Eur Respir J 2002; 19: 217-224
  3. Niewoehner DE et al. Ann Intern Med 2005; 143: 317-326
  4. Tashkin DP et al. NEJM 2008; 359: 1543-1554
  5. Vogelmeier C et al. NEJM 2011; 364: 1093-1103
  6. Wise RA et al. NEJM 2013; 369: 1491-1501
  7. Beeh KM et al. Respir Med 2014; 108 (4): 584-92
  8. Bateman ED et al. Eur Respir J 2013 Dec; 42(6): 1484-94 (http://clinicaltrials.gov/ct2/show/results/NCT0120218()
  9. Wedzicha JA et al. Lancet Respir Med 2013; 1:19
  10. Dhand R. J Aerosol Med 2005; 18(3): 261-63
  11. Hochrainer D et al. J Aerosol Med 2005; 18(3): 273-282
  12. Koch A et al. DGP 2014 poster no. 393
  13. Koch A et al. DGP 2014 poster no. 395
  14. Koch A et al. DGP 2014 poster no. 396
  15. Koch A et al. DGP 2014 poster no. 397
  16. Kerstjens HAM et al. NEJM 2012; 367 (13): 1198-1207
  17. Beck E et al. DGP 2014 poster no. 370
  18. Schmidt et al. DGP 2014 poster no. 235
  19. Schmidt et al. DGP 2014 poster no. 237
  20. Paggiaro P et al. Journal of Allergy and Clinical Immunology Vol. 133, Issue 2: AB4
  21. Bateman ED et al. Am J Respir Crit Care Med. 2004;170 (8): 836-44

 


Quelle: Boehringer Ingelheim, 27.03.2014 (tB).
 
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