Home Pneumologie Behandlung von Asthma und COPD: Patientenbedürfnisse erkennen und berücksichtigen
19 | 10 | 2017
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Behandlung von Asthma und COPD

Patientenbedürfnisse erkennen und berücksichtigen

 

Berlin (20. März 2015) - Trotz guter Behandlungsoptionen für Asthma und COPD liegt die Erfolgskontrolle weit unter der des Möglichen. Ein Grund dafür: Bei bis zu 80 % der Patienten treten Anwendungsfehler bei der Inhalation auf.1 Patientenfreundliche Inhalatoren wie DuoResp Spiromax® können das Management von Asthma und COPD erleichtern, erläuterten Prof. Dr. Felix Herth (Heidelberg) und PD Dr. Christian Geßner (Leipzig) auf einem Pressegespräch von Teva anlässlich des diesjährigen DGP-Kongresses. Ist der passende Inhalator für einen Patienten gefunden, sollte ein späterer Austausch des Präparates vermieden werden, betonte Prof. Dr. Herth, denn ein medizinisch nicht gerechtfertigter Austausch begünstige Anwendungsfehler. Das forschende Arzneimittelunternehmen Teva entwickelt nicht nur Inhalatoren, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientieren, sondern leistet auch aktive Aufklärungsarbeit bei Asthma- und COPD-Patienten.


In Europa leiden etwa 204 Millionen Menschen zwischen 15 und 44 Jahren an Asthma bronchiale. Etwa 260 Millionen Menschen ab 40 Jahren sind von einer COPD betroffen.2 In Deutschland belaufen sich die jährlichen Gesamtkosten bei Asthma – je nach Schweregrad – auf 2.200 € bis 2.700 € (mittelschweres Asthma) bzw. 7.900 € bis 9.300 € (schweres Asthma).3 Bei COPD entspricht dies zwischen 1.212 € und 3.492 € pro Patient und Jahr.4 Durch eine effizientere Therapie ließen sich die Symptomkontrolle verbessern und Exazerbationen, Notfallbehandlungen und Hospitalisierungen reduzieren, berichtete Prof. Dr. Herth. Eine wesentliche Hürde im Management von Asthma und COPD stelle die Bedienung vieler Inhalatoren dar. Besonders häufig treten Fehler bei der Vorbereitung des Inhalationsvorganges, aber auch während der Durchführung der Inhalation auf. Beispiele dafür sind das nicht aufrechte Halten des Inhalators bei der Inhalation oder die falsche Koordination von Atmung und Betätigung des Inhalators.5

 

 

Die Inhalationstherapie vereinfachen

 

Mit DuoResp Spiromax® steht ein neuer intuitiv handzuhabender Inhalator für die Behandlung von Patienten mit Asthma und COPD zur Verfügung. Der Inhalator enthält die bewährte Fixkombination aus Budesonid und Formoterol (160/4,5 μg bzw. 320/9 μg pro Hub).6 Das Inhalationsgerät ist in einem Schritt – dem Öffnen der Klappe – einsatzbereit. Ein dreifaches Feedback bestätigt die richtige Inhalation: das Klickgeräusch beim Öffnen der Verschlusskappe, der im Mund zurückbleibende Laktosegeschmack und ein integriertes Zählwerk. DuoResp Spiromax® toleriert häufige Anwendungsfehler, wie etwa einen zu geringen Atemfluss, und gibt selbst dann eine konstante und präzise Dosis ab.

 

„Vor allem für ältere Menschen stellt die Technik mancher Inhalationsgeräte eine Herausforderung dar“, erklärte PD Dr. Geßner. Wie Patienten von der intuitiven Handhabung des DuoResp Spiromax® profitieren können, verdeutlichte er am Beispiel einer 78-jährigen COPD-Patientin. Unter der Vortherapie erlitt die Patientin mindestens zwei Exazerbationen pro Jahr. Sogar nach Verdopplung der Dosis blieb die erhoffte Wirkung aus. Doch bereits vier Wochen nach Umstellung auf DuoResp Spiromax® hatte sich die Lungenfunktion der Patientin deutlich verbessert. Den Therapieerfolg führt PD Dr. Geßner insbesondere auf die im Vergleich zu anderen Inhalationsgeräten unkomplizierte Anwendung des Inhalators zurück.

 

 

MART: Ein Inhalator für die Bedarfs- und Erhaltungstherapie

 

DuoResp Spriomax® ist neben der Erhaltungstherapie bei COPD auch für die Erhaltungs- und Bedarfstherapie bei Asthma zugelassen. Dieses sogenannte MART (Maintenance and Reliever Therapy)-Konzept hat für Asthmapatienten den Vorteil, ein- und denselben Inhalator sowohl für die Erhaltungs- als auch für die Bedarfstherapie verwenden zu können. Wie die Daten von sechs doppelblinden Studien zeigen, kann durch das MART-Konzept die Häufigkeit schwerer Exazerbationen reduziert werden.7-12 „Damit könnte – bei insgesamt geringeren Behandlungskosten – eine bessere Asthmakontrolle sowie eine höhere Patientenadhärenz erreicht werden“, betonte Prof. Dr. Herth.

 

 

Austausch der Inhalationssysteme ist nicht unproblematisch

 

„Um den Erfolg der Inhalationstherapie sicherzustellen, muss jeder Patient eine ausführliche Einweisung in die richtige Anwendung des verordneten Inhalators erhalten“, so Prof. Dr. Herth. Rabattverträge und der dadurch bedingte Austausch des verordneten Inhalators in der Apotheke führten dazu, dass der Patient ein Gerät erhält, auf das er nicht geschult wurde. Die derzeit zulässige Substitution begünstige Anwendungsfehler und gefährde dadurch die Kontrolle von Asthma und COPD. „Die Verordnung des für den Patienten geeigneten Inhalators muss in der Entscheidungshoheit des Arztes bleiben. Nur so könnten in Zukunft die Fehlerhäufigkeit verringert und die Adhärenz erhöht werden“, postulierte der Experte. Außerdem ließen sich durch die bessere Asthma- und COPD-Kontrolle auch Behandlungskosten einsparen.

 

 

Teva aktiv in der Aufklärungsarbeit

 

Als forschendes Arzneimittelunternehmen ist es Teva ein zentrales Anliegen, durch die Entwicklung besonders patientenfreundlicher Inhalationssysteme die Behandlung von Asthma und COPD zu verbessern und durch intensive Aufklärungsarbeit einen Beitrag zur Prävention von Atemwegserkrankungen zu leisten. So wird auch in diesem Jahr wieder das LuFuMobil (LungenfunktionsMobil), das mit zwei Messplätzen ausgestattet ist und durch erfahrenes Personal begleitet wird, mit Unterstützung von Teva durch Deutschland touren und in vielen Städten Lungenfunktionsmessungen anbieten. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Atemwegsliga e. V. erstellte das Unternehmen zudem ein Anwendungsvideo, das Patienten die richtige Handhabung des DuoResp Spiromax® erläutert.13

 

 

Literatur 

  1. Hämmerlein A et al. J Eval Clin Pract 2011; 17: 61-70
  2. European Lung White Book: www.erswhitebook.org. Letzter Aufruf: März 2015
  3. Kirsch F et al. Gesundheitswesen 2013; 75(07): 413-423. doi: 10.1055/s-0033-1333742. [Epub]
  4. Melani AS et al. Respir Med 2011; 105: 930-938
  5. Fachinformation DuoResp Spiromax®, Stand April 2014
  6. Rabe K et al. Chest 2006; 129: 246-256
  7. Scicchitano R et al. Curr Med Res Opin 2004; 20: 1403-1418
  8. Bousquet J et al. Respir Med 2007; 101: 2437-2446
  9. O'Byrne P et al. Am J Respir Crit Care Med 2005; 171: 129-136
  10. Kuna P et al. Int J Clin Pract 2007; 61: 725-736
  11. Rabe K et al. Lancet 2006; 368: 744-753
  12. Deutsche Atemwegsliga e. V. DuoResp Spiromax®-Anwendungsvideo: www.atemwegsliga.de/spiromax.html

 


Quelle: Teva-Pressegespräch „Hand in Hand zum Therapieerfolg: Atemwegspatienten und Teva“ im Rahmen des 56. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), Berlin, 20.03.2015 (tB).

 
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