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25 | 04 | 2018
Psychiatrie
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Neuregelung der Sicherungsverwahrung

Politik nimmt Welle von Einweisungen in den Maßregelvollzug in Kauf

 

Berlin (16. November 2012) - Die DGPPN begrüßt grundsätzlich das gerade verabschiedete Gesetz zur Neuregelung der Sicherungsverwahrung. „Das Gesetz geht in die richtige Richtung, greift Therapie auf und grenzt die betroffenen Personen ein." erklärt Prof. Peter Falkai, Präsident der DGPPN. Jedoch „wird das Gesetz ohne Nachbesserung wegen ungenauer Begriffsbestimmungen und Regelungen zu einer Flut von Einweisungen in den Maßregelvollzug und damit zu einer dramatischen Änderung der Struktur der Einrichtungen führen. Diese stehen bereits jetzt an der Grenze der Belastbarkeit." So der Präsident weiter.

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Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux u. Hans-Peter Kapfhammer (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie, 2 Bde. Allgemeine Psychiatrie; Spezielle Psychiatrie. Springer-Verlag, Berlin 2010. 4., erw. u. neubearb. Aufl. 2.900 Seiten, geb. ISBN-13: 978-3642036361. EUR 199,95. Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux u. Hans-Peter Kapfhammer (Hrsg.)

Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie, 2 Bde.

Allgemeine Psychiatrie; Spezielle Psychiatrie

 

Springer-Verlag, Berlin 2010

4., erw. u. neubearb. Aufl.

2.900 Seiten, geb.

ISBN-13: 978-3642036361

 

EUR 199,95

 

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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Psychiater fordern dringend gesetzliche Regelung von Zwangsmaßnahmen

 

Berlin (18. Oktober 2012) - Höchstrichterliche Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs von 2011 und 2012 haben die Selbstbestimmungsrechte psychisch kranker Menschen gestärkt. Die DGPPN begrüßt dies ausdrücklich. Gleichzeitig sind durch diese Entscheidungen Gesetzeslücken sichtbar geworden, in Folge derer eine Therapie zum Wohl nicht einwilligungsfähiger Menschen mit psychischen Erkrankungen vielfach nicht möglich ist.

 

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DGPPN

Bundesregierung plant massive Verschlechterungen der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen

 

Berlin (12. Oktober 2012) - Mit dem PsychiatrieEntgeltgesetz setzte der Bundestag im Sommer den Rahmen für eine neue Finanzierung der Krankenhausbehandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Der Anfang September vorgestellte „Entgeltkatalog“, der die Vergütung der Behandlung definiert, soll ab 01.01.2013 in Kraft treten. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die Bundesdirektorenkonferenz - Verband leitender Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie (BDK), der Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern in Deutschland (ACKPA) und die Aktion Psychisch Kranke (APK) weisen darauf hin, dass sich damit die Möglichkeiten zur Behandlung insbesondere sehr schwer kranker Patienten mit psychischen Erkrankungen massiv verschlechtern würde.

 

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Cipralex®

Die „Nikolaus-Entscheidung“

 

  • Prof. Hans-Jürgen Möller, München

 

München (9. Oktober 2012) - Am 6. Dezember 2011 hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg die aufhebende Wirkung der Klage der Firma Lundbeck gegen die Festsetzung eines Festbetrags für das Arzneimittel Cipralex® (Wirkstoff Escitalopram) angeordnet […]. Obwohl es sich nicht um das eigentliche Hauptsacheverfahren handelt, in dem endgültig geprüft werden wird, ob die Festbetragsgruppenreglung, die Escitalopram und Citalopram als eine Gruppe zusammenfasst, und die damit zusammenhängenden Fragen und Probleme (u.a. der Vergleichsdosierung für die Preisfestsetzung) zulässig und richtig sind, handelt es sich beim Verfahren vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg um ein wichtiges Sozialgerichtsverfahren. Es wurde die Frage geprüft, ob die Klage in der Hauptsache aufschiebende Wirkung hat und der Festbetrag für Escitalopram bis zum Urteil im Hauptsacheverfahren ausgesetzt werden muss. Das wurde vom Gericht bejaht, so dass die Festbetragsgruppenregelung nicht mehr gilt und das patentgeschützte Escitalopram nun wieder zum bisherigen, höheren Preis von der GKV erstattet wird.

 

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Diakonie

Entgeltsystem in psychiatrischen Kliniken muss individuellem Bedarf gerecht werden

 

Berlin (6. September 2011) - Die Diakonie erteilt einer Entgeltreform für psychiatrische Kliniken, die die schwer kranken Menschen möglichst früh entlässt, ohne dass es eine ausreichende ambulante Nachsorge gibt, eine scharfe Absage. "In der Psychiatrie müssen wir besonders darauf achten, dass Patientinnen und Patienten ihrem individuellen Bedarf entsprechend behandelt werden", sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD. Anlass sind die Berechnungsvorschläge für die Vergütung in psychiatrischen Krankenhäusern, die den Krankenkassen und Krankenhäusern zur Prüfung vorgestellt wurden.

 

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Depression und Suizidalität

Die neun häufigsten Fehlannahmen, Missverständnisse und Irrtümer

 

Leipzig (17. August 2012) - Die Presseinfo des AOK-Bundesverbandes vom 16.8.2012 in Verbindung mit dem Fehlzeitenreport 2012 geht von einer Zunahme der Zahl psychischer Erkrankungen aus und bringt dies in Verbindung mit Veränderungen in den Arbeitsbedingungen. Ähnlich werden in öffentlichen Berichterstattungen und Diskussionen Zusammenhänge zwischen einer vermuteten Zunahme von Burnout und Depression einerseits und soziokulturellen Veränderungen andererseits diskutiert. Oft basieren diese Diskussionen jedoch auf falschen, einseitigen oder nicht belegten Annahmen. Einige der Fehlannahmen tragen zur Stigmatisierung depressiv Erkrankter bei, vergrößern die Behandlungsdefizite und verlängern das Leiden der Betroffenen.

 

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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Unklare Gesetzeslage nach BGH-Urteil: Zunahme von körperlichen Zwangsmaßnahmen befürchtet

 

Berlin (18. Juli 2012) - Der aktuelle Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 17.07.12 zeigt das Dilemma, welches der Gesetzgeber verursacht hat. Ärztinnen und Ärzte stehen somit im Arbeitsalltag vor einer rechtlich widersprüchlichen Situation: Patienten mit einer schweren psychiatrischen Erkrankung ohne Zustimmung nicht medikamentös behandeln zu dürfen, damit jedoch gleichzeitig unterlassene Hilfeleistung zu vollziehen. Patienten in einem ernsthaften psychischen Risikozustand oft ohne Einschätzungsmöglichkeit ihrer eigenen Situation können somit nicht mehr behandelt werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens des Gesetzgebers.

 

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DIMDI

Burnout: HTA-Bericht bemängelt Therapieversorgung

 

Wiesbaden (29. Juni 2012) - Wissenschaftler haben jetzt im Auftrag des DIMDI die Wirksamkeit von Therapien des Burnout-Syndroms untersucht. Mehrere Studien belegen demnach eine Wirksamkeit für die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Für andere Therapien wie Musiktherapie, Physiotherapie oder Stressmanagement fehlen jedoch eindeutige Belege. Generell erlaube die Studienlage nur eingeschränkte Aussagen, so die Autoren. Einzig zur KVT gebe es ausreichend hochwertige Studien für einen Wirksamkeitsnachweis. Sie stellen daher infrage, ob von Burnout Betroffene gegenwärtig angemessen behandelt werden.

 

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Hirnschrittmacher

Therapieansatz für Schwerstdepressive

 

Bonn (4. April 2012) - Hirnschrittmacher haben bei Patienten mit schwersten Depressionen einen Langzeiteffekt. Das haben nun Wissenschaftler der Universitätsklinik Bonn nachgewiesen. Elf Patienten nahmen an der Studie über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren teil. Bei knapp der Hälfte der Probanden wurde nachhaltig eine Reduktion der Symptome um mehr als 50 Prozent nachgewiesen. Damit eröffnet sich für Menschen mit schwersten Depressionen, die auf keine andere Therapie ansprechen, eine neue Perspektive. Die Ergebnisse werden jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Neuropsychopharmacology“ vorgestellt.

 

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Psychische Erkrankungen

AQUA entwickelt Qualitätssicherung

 

Göttingen (27. März 2012) - Das AQUA-Institut wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens zur Versorgung bei psychischen Erkrankungen beauftragt. Das Verfahren soll sowohl die allgemeine als auch die auf ausgewählte Krankheitsbilder und Patientengruppen bezogene (spezifische) Qualität der Versorgung messen. Hierbei wird der Schwerpunkt auf schweren und schwersten Krankheitsverläufen liegen. Um den Dokumentationsaufwand möglichst gering zu halten, sollen so weit wie möglich Routinedaten in die Qualitätsmessung einfließen.

 

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Psych-Entgeltgesetz

Qualität muss vor Schnelligkeit gehen

 

Berlin (23. März 2012) - Die Bundesärztekammer hat vor einer übereilten Einführung des neuen Entgeltsystems für psychiatrische Einrichtungen gewarnt. Vor allem aber könne man sich bei dem anstehenden Systemumstieg nicht an international erprobten Modellen orientieren, wie es bei der Einführung des Fallpauschalensystems in Krankenhäusern der Fall gewesen sei, betonte die BÄK in einer Stellungnahme zu dem Gesetz. Qualität müsse deshalb vor Schnelligkeit gehen.

 

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Depressionen online entgegenwirken

DAK-Gesundheit startet weltgrößte Studie zu Internet-Programm

 

Hamburg (7. März 2012) - Online gegen Depressionen: Die DAK-Gesundheit hat die weltweit größte Studie zur Wirksamkeit eines Internet-Programms gestartet. Das Programm mit dem Namen „deprexis“ richtet sich an Personen mit depressiven Verstimmungen. Depressionen bilden das häufigste Krankheitsbild unter den psychischen Leiden, die meist eine lange Dauer haben.

 

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DKG zur Veröffentlichung des DKI-PSYCHiatrie Barometers 2011

Dramatischer Ärztemangel in der Psychiatrie

 

Berlin (31. Januar 2012) - Der Ärztemangel an deutschen Krankenhäusern hat auch die Psychiatrien erfasst. Zwei Drittel aller psychiatrischen Einrichtungen haben Probleme, offene Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Bundesweit sind rund sechs Prozent aller Arztstellen in der Psychiatrie unbesetzt. Damit ist die Psychiatrie das Fachgebiet mit dem größten Ärztemangel überhaupt.

 

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DKG zum Kabinettsbeschluss zur Einführung eines Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Klinikeinrichtungen

Kliniken erwarten Sorgfalt statt Schnelligkeit

 

Berlin (18. Januar 2012) - Zu dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgG) erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Für die Überführung der psychiatrischen Leistungen der Krankenhäuser in ein Entgeltsystem mit bundeseinheitlich kalkulierten behandlungsabhängigen Tagespauschalen gibt es weltweit kein Vorbild.

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Bundesverfassungsgericht. Photo: BundesverfassungsgerichtZwangsbehandlungen

Bundesverfassungsgericht zwingt Ärzte zu unterlassener Hilfeleistung

 

Berlin (17. Januar 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) warnt vor den Konsequenzen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 23.03.2011 zur Zwangsbehandlung im Maßregelvollzug. Die Rigorosität des Gesetzes zwingt Ärzte zu unterlassener Hilfeleistung und verhindert unterstützende Hilfsangebote für Menschen mit Eigen- oder Fremdgefährdung.

 

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Antipsychotika können die Aktivität endogener Retroviren beim Menschen verstärken

 

Neuherberg (16. Januar 2012) - Die Aktivität humaner endogener Retroviren (HERVs) in Gehirnzellen von Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen kann durch die Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten verstärkt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PLoS ONE, dass Medikamente wie Valproinsäure wahrscheinlich über epigenetische Veränderungen im Genom die HERV Expression beeinflussen.

 

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