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Psychiatrie
Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Michael Bauer
Berlin (27. November 2009) - Bei der major-depressiven Erkrankung handelt es sich um ein bezüglich Ätiologie, Therapieansprechen und zugrunde liegender Neurobiologie und Pathophysiologie heterogenes Krankheitsbild. Es gibt zahlreiche potenziell wirksame Behandlungsansätze, von denen jedoch keiner ein Allheilmittel ist. Die Evidenz lässt vermuten, dass nur 30 bis 40 Prozent der depressiven ambulanten Patienten, die mit einer Arzneimittel- oder Psychotherapie beginnen, in Remission kommen werden. Selbst bei Kombination beider Ansätze erreichen nur 50 Prozent der Patienten nach dem ersten Behandlungsversuch eine Remission. Bei Patienten mit eher chronischen (prolongierten) major-depressiven Episoden oder bei medizinischer oder psychiatrischer Begleiterkrankung oder begleitender Persönlichkeitsstörung können die Remissionsraten sogar noch niedriger sein.
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Nationale Leitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht
Berlin (26. November 2009) - Die Nationale Versorgungsleitlinie / S3-Leitlinie zur Unipolaren Depression wird heute, am 26. November 2009, auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.
Experten aus insgesamt 28 Fachgesellschaften und Organisationen sowie Vertreter von zwei Patientenorganisationen haben seit 2005 gemeinsam die neue NVL / S3-Leitlinie "Unipolare Depression" erarbeitet. Die Organisation übernahmen dabei die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg und das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Insgesamt beruht die Leitlinie jetzt auf 1.232 Publikationen, deren methodische Güte diskutiert und bewertet wurde. Aus der aufbereiteten Evidenz leiten die Autoren 107 Empfehlungen und Statements zu folgenden Themen ab: Prävention und Screening, Diagnostik, Psycho- und Pharmakotherapie, Komorbidität und Suizidalität. Auch Fragen der Versorgungskoordination werden behandelt, zum Beispiel Einweisungskriterien, Nahtstellen, Rehabilitation und Qualitätsmanagement.
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Arzneimittel-Interaktionen: Beachtenswertes bei der Therapie der GAD
Dr. Gabriel Eckermann, Kaufbeuren
Berlin (25. November 2009) - Stationäre Patienten erhalten im Mittel 3,5 Medikamente, Patienten über 65 Jahre werden durchschnittlich mit fünf Pharmaka behandelt. Die Selbstmedikation (u.a. Johanniskraut, Ginkgo, pflanzliche Diuretika) ist sehr hoch! Die als gefährlich eingestuften Arzneimittelkombinationen werden auf sieben bis acht Prozent geschätzt, d.h. zirka jeder 15. Kombinationspatient ist betroffen (in diese Schätzung sind aber die zum Teil sehr großen Interaktionsprobleme, die durch die o. g. Selbstmedikation entstehen, noch überhaupt nicht eingegangen; dies ist angesichts der ungeheuer großen Dunkelziffer der Selbstmedikation auch sehr schwierig.)
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GAD im Alter
Herausforderung für Diagnose und Therapie
Prof. Dr. med. Hans-Peter Volz, Werneck
Berlin (25. November 2009) - Die generalisierte Angststörung (generalized anxiety disorder, GAD) ist ‑ neben der sozialen Angststörung und den isolierten Phobien ‑ die häufigste Angststörung überhaupt. Im Gegensatz zu anderen Angsterkrankungen nimmt die Häufigkeit im Alter allerdings nicht ab, so dass die relative Häufigkeit im Alter‑ im Vergleich zu anderen Angsterkrankungen ‑ sogar zunimmt.
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Angst ‑ Schlaf ‑ Schmerz: Unheilvolle „Ménage à trois“
Prof. Dr. med. Göran Hajak, Regensburg
Berlin (25. November 2009) - Schlaf ist ein Seismograph für den Zustand des Körpers und der Seele des Menschen. Kleinste und oft unbewusste Störungen des Schlafablaufs können ein gestörtes körperlichseelisches Gleichgewicht anzeigen.
Schmerz und Angst gehören unter allen denkbaren körperlichen bzw. seelischen Störfaktoren zu den stärksten, denen ein Mensch ausgesetzt sein kann. Sie durchbrechen die Weckschwelle und verändern das Schlafprofil. Entsprechend leidet die Qualität des Schlafes.
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DGPPN-Kongress 2009: Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne
Rund 8.000 Teilnehmer kommen zu Europas größter Psychiatrie-Tagung
Berlin (25. November 2009) - Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) lädt erneut zu ihrer Jahrestagung nach Berlin ein. Im Mittelpunkt des diesjährigen DGPPN-Kongresses vom 25. bis 28. November 2009 im Internationalen Congress Centrum (ICC Berlin) stehen Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne. Die Veranstaltung, an der sich auch die österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften beteiligen, zählt zu den größten wissenschaftlichen Tagungen auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen in Europa. Um den internationalen Charakter des Kongresses stärker zu betonen, wird ein Teil der Vorträge in englischer Sprache abgehalten. Die DGPPN erwartet rund 8.000 Teilnehmer, darunter auch einen hohen Anteil an Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern.
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Antidepressiva: Nutzen von Reboxetin ist nicht belegt
Von Bupropion XL und Mirtazapin können Menschen mit Depressionen aber profitieren
Berlin (24. November 2009) - Dass Menschen mit Depressionen vom Wirkstoff Reboxetin profitieren können, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Klinische Studien liefern jedoch Nutzenbelege für Bupropion XL und Mirtazapin: Beide Wirkstoffe können die Beschwerden lindern. Zu diesem Ergebnis kommt der am 24. November 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
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Depressive nehmen oft ihre Medikamente nicht
Essen (12. November 2009) - Wenn das Gehirn der Sitz unserer rationalen Entscheidungen ist, ist das Herz der Platz für unser Gefühlsleben. Kein anderes Organ ist für die Selbstwahrnehmung des Menschen so wichtig. Um so schlimmer trifft es die, deren Herz krank wird. Das bleibt nicht ohne Kratzer auf der Seele. „Zum einen werden viele Menschen durch einen Herzinfarkt oder die Diagnose Herzinsuffizienz mitten aus dem Leben gerissen. Das passiert immer häufiger, weil die Betroffenen immer jünger werden und noch berufstätig sind oder eine Familie versorgen müssen“, erläutert Professor Dr. Georg V. Sabin, Leiter der Klinik für Kardiologie am Internationalen Herz- und Gefäßzentrum Rhein Ruhr in Essen. Doch es gibt auch noch die andere Seite der Medaille: Wer an Depressionen leidet, erkrankt auch häufiger am Herzen, erleidet eher einen Schlaganfall oder verstirbt schneller an einem Herzinfarkt. Um diesen engen Zusammenhang in den Griff zu bekommen, sind umfassende und ganzheitliche Behandlungskonzepte gefragt.
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Depressionen bei Männern häufig unerkannt
München (12. November 2009) - Präparate gegen Depression werden Frauen vielfach häufiger verschrieben als Männern, nämlich im Verhältnis vier zu eins - aber in der Selbstmord-Statistik kehrt sich dieser Eindruck dramatisch um: Männer bereiten unter den Folgen einer schweren Depression ihrem Leben viermal häufiger selbst ein Ende! Auf diese in der Bevölkerung weitgehend nicht bekannten Unterschiede weist die GSAAM e.V., die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin, als Reaktion auf den Schock, den der tragische Tod des sportlichen Idols Robert Enke zurzeit auslöst, auf ihrer Website www.gsaam.de hin.
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Bei Symptomen einer beginnenden Demenz ist eine exakte Diagnosestellung wichtig
DGPPN-Kongress 2009: Größte wissenschaftliche Psychiatrie-Tagung in Europa
Berlin (11. November 2009) - Treten Anzeichen einer einsetzenden Demenz-Erkrankung auf, so ist es wichtig, frühzeitig eine genaue psychiatrische Untersuchung vorzunehmen, damit der Betroffene optimal behandelt werden kann. Eine Alzheimer-Demenz beginnt meist schleichend mit Merkstörungen, Schwierigkeiten bei der Wortfindung, Verhaltensänderungen und nachlassender Aktivität. Diese Frühsymptome können auch im Rahmen einer Depression auftreten und sollten daher in einer eingehenden Untersuchung von einem Psychiater abgeklärt werden. Depressive Patienten können oftmals Gedächtnisprobleme detailliert beschreiben, während von einer Demenz Betroffene dazu neigen, diese Defizite zu überspielen. Darauf weist die Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Vorfeld ihrer Jahrestagung hin, die von Mittwoch, den 25. bis Samstag, den 28. November 2009, im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin stattfindet und zu der wieder 8.000 Teilnehmer erwartet werden. Damit ist dieser Kongress inzwischen in Europa die größte wissenschaftlichen Tagung auf dem Gebiet der psychischen Störungen.
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Erste erfolgreiche Behandlung einer Nervenkrankheit durch Gentherapie
Heidelberg (5. November 2009) - Bei zwei Kindern mit der unbehandelt tödlich verlaufenden Nervenkrankheit ALD konnten die Krankheitssymptome mit einer neuen Therapieform aufgehalten werden. Ärzte im Hôpital Saint Vincent de Paul in Paris reparierten den Gendefekt in den Blutstammzellen der Kinder und setzten dabei als Gentransporter erstmals inaktivierte Viren aus der HIV-Familie ein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg begleiten diese Studie mit innovativen Sicherheitsuntersuchungen. Die Studie ist in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Science veröffentlicht.
Die seltene, tödliche Nervenkrankheit ALD – Adrenoleukodystrophie – hat vor einigen Jahren durch den dramatischen Film „Lorenzos Öl“ Bekanntheit erlangt. Bei der Erkrankung wird das Myelin, die fettartige „Isoliersubstanz“ im Gehirn, zerstört, was einen schnellen körperlichen und geistigen Verfall bewirkt und schließlich zum Tod führt. Als Ursache gilt die Veränderung im Gen eines Transportproteins in der Zellmembran. Die einzig bisher verfügbare Therapie ist eine Übertragung von Blutstammzellen gesunder Spender. Nicht immer jedoch werden Spender mit den passenden Gewebemerkmalen gefunden, außerdem kommt es oft zu Transplantatabstoßung und anderen Komplikationen.
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Neue Therapie lässt Schwerst-Depressive hoffen
Bonn (2. November 2009) - Eine neue Methode gibt Patienten mit schwersten Depressionen Anlass zur Hoffnung. Mediziner der Unikliniken Bonn und Köln haben insgesamt zehn Patienten mit der tiefen Hirnstimulation behandelt. Bei der Hälfte der Probanden verbesserte sich das Befinden daraufhin deutlich. Alle Patienten hatten jahrelang unter schwersten Depressionen gelitten, die sich durch andere Therapien nicht in den Griff bekommen ließen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in Kürze in der Zeitschrift Biological Psychiatry (doi: 10.1016/j.biopsych.2009.09.013).
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Langzeitbehandlung der Schizophrenie
Metakognitives Training und Risperdal® CONSTA® – zwei effektive Bausteine zur Förderung von Adhärenz
Hamburg (24. September 2009) - Langfristig eine hohe Adhärenz sicherzustellen ist eine der größten Herausforderungen in der Langzeittherapie der Schizophrenie. Bei etwa sieben von zehn Patienten mit Schizophrenie besteht keine volle Adhärenz [1]. Für den weiteren Krankheitsverlauf hat dies schwerwiegende Folgen, denn das Rezidivrisiko kann sich bis auf das Fünffache erhöhen. Mit dem Metakognitiven Training (MKT) und Depot-Risperidon (Risperdal® CONSTA®) stehen zwei effektive Instrumente zur Verfügung, um die Adhärenz zu optimieren und das Rückfallrisiko zu vermindern. Aktuellen Studiendaten zufolge zeigt sich der signifikante Nutzen von langwirksamem Risperidon auch bereits bei ersterkrankten Patienten [7].
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Neue Belege für die antidepressive Wirksamkeit von Valdoxan® bei Depressionspatienten
Istanbul, Türkei (15. September 2009) - Neue Belege für die starke antidepressive Wirksamkeit von Valdoxan®/Thymanax® (Agomelatin) gegenüber herkömmlichen Antidepressiva mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI)wurden heute auf dem vom Unternehmen Servier durchgeführten Satelliten-Symposium anlässlich des 22. Europäischen Kongresses "European College of Neuropsychopharmacology (ECNP)" bekannt gegeben. Die neuen Daten belegen die starke antidepressive Wirksamkeit gegenüber dem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Fluoxetin bei schwer depressiven Patienten.[1]
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Erster rheinland-pfälzischer Preis für Pflege in der Psychiatrie
Mainz (10. September 2009) - „Gerade in der Psychiatrie kommt der Pflege und den Pflegenden eine besondere Rolle zu. In keinem anderen medizinischen Fach kommt es so sehr auf die persönliche Begegnung und Zuwendung an wie bei der Behandlung psychisch kranker Menschen.“ Das unterstrich Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute auf der 2. Pflegefachtagung des Landesverbandes der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) in der Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach anlässlich der Verleihung des ersten rheinland-pfälzischen Pflegepreises in der Psychiatrie, den der Landesverband der BFLK ausgelobt hat.
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Schizophrenie
Bremer Studie untersucht Wirkung von Medikamenten
Bremen (9. September 2009) - Welche Medikamente eignen sich bei welchen Patienten mit Schizophrenie am besten? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer großen klinischen Studie von Ärzten Bremer Kliniken und der Universität Bremen. Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) hat für das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren jetzt 1,8 Mio. Euro bewilligt. An der Studie nehmen zehn psychiatrische Kliniken in Deutschland teil, darunter acht Universitätskliniken. Die medizinische Koordination liegt bei Privatdozent Dr. Martin Heinze, Psychiatrisches Behandlungszentrum Mitte/West am Klinikum Bremen Ost, und Professor Bernd Mühlbauer, Institut für Pharmakologie am Klinikum Bremen-Mitte. Auch für das Monitoring und die Bereitstellung der Studienmedikation ist das Institut für Pharmakologie verantwortlich. Die statistische Auswertung wird unter Federführung von Professor Jürgen Timm vom Kompetenzzentrum Klinische Studien der Universität Bremen vorgenommen. Insgesamt sollen 630 Patienten in diese multizentrische Studie aufgenommen werden.
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Der Therapieerfolg bei Depressionen lässt sich vorhersagen
Spezielle Krankheitscharakteristika und die genetische Ausprägung eines Patienten erlauben eine Voraussage über die Wirkung von Antidepressiva
München (8. September 2009) - Nach wie vor ist ungeklärt, warum Medikamente bei cirka 30 Prozent der Patienten mit Depression nicht ausreichend wirken. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben dieses Phänomen jetzt durch Analyse genetischer und klinischer Parameter untersucht. Ihr Ziel war es, zu klären, welche Faktoren den Therapieerfolg bestimmen. Dabei identifizierten sie im Erbmaterial von Patienten erstmalig 46 Gene, die die Wirkung von Antidepressiva positiv beeinflussen. Eine zukünftige Charakterisierung dieser Gene verspricht neue Erkenntnisse zur Krankheitsentstehung und zu möglichen Behandlungsansätzen. Das Interessante dabei: Viele der Erbfaktoren sind nachweislich auch bei Stoffwechsel-, Herz- und Gefäßerkrankungen aktiv. Darüber hinaus verläuft die Therapie bei Patienten mit einem hohen Anzahl positiver Genvarianten, fehlenden Angstsymptomen oder jungem Alter besonders günstig. (Archives of General Psychiatry, Online-Publikation, 8. September 2009)
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