Home Psychiatrie
19 | 04 | 2018
Psychiatrie
PDF Drucken

Fachinformation erweitert

Neue Daten untermauern die Wirksamkeit von Abilify Maintena® in der Behandlung der Schizophrenie

  • Die langfristige Stabilisierung eines Schizophrenie-Patienten beginnt mit dem Management der Akutphase.
  • Aktuell wurde die Wirksamkeit von Aripiprazol-Depot bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie nach einem akuten Rückfall untersucht.
  • Die guten Ergebnisse der 12-wöchigen Studie führten zu einer positiven Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und flossen jetzt in die Fachinformation ein [1].

Hamburg (22. Juni 2016) - In einer 12-wöchigen, multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden 340 erwachsene Schizophrenie-Patienten nach einem akuten Rückfall (Positive and Negative Syndrome Gesamtscore; PANSS; > 80) eingeschlossen. Sie erhielten entweder Aripiprazol-Depot (n=168) oder Placebo (n=172). Primärer Endpunkt war die Veränderung auf dem PANSS-Gesamtscore nach 10 Wochen. Als sekundäre Endpunkte wurden die Negativ- sowie Positiv-Symptome (PANSS-Subskalen), der klinische Gesamteindruck, das psychosoziale Funktionsniveau sowie die Symptomschwere (Clinical Global Impression – Severity Scale, CGI-S) erfasst. [2]

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ambulante Psychotherapie

Strukturreform verbessert Zugangsmöglichkeiten und führt neue Versorgungselemente ein

Berlin (16. Juni 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Mit den Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie werden neue Elemente in die Versorgung eingeführt, beispielsweise die psychotherapeutische Sprechstunde, die psychotherapeutische Akutbehandlung oder Maßnahmen zur Vermeidung von Rückfällen (Rezidivprophylaxe). Weitere Änderungen betreffen die Förderung der Gruppentherapie, die Bewilligung beziehungsweise Anzeige von Leistungen gegenüber den Krankenkassen und die Qualifikation von Gutachtern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag: Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere. Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films. Photo und Copyright: Deutsche DepressionshilfeDie Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere

Berlin/Leipzig (9. Juni 2016) – Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DKG zum PsychVVG

Neufassung des Psych-Entgeltsystems grundsätzlich positiv

Berlin (20. Mai 2016) – „Mit diesem Referentenentwurf wird die Wende bei der Finanzierung der psychiatrischen und psychosomatischen stationären Leistungen vollzogen. Der ursprünglich vorgesehene Weg in eine preisorientierte Vergütung über landeseinheitliche Tagespauschalen wird nicht weiter verfolgt. Im Mittelpunkt muss – im Interesse des Patienten –grundsätzlich der Finanzbedarf des einzelnen Krankenhauses stehen“, erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Studie

Schlafprobleme am Wochenende?
Grübeleien über unerledigte Aufgaben könnten der Grund sein

Berlin (10. Mai 2016) - Berufstätige die am Wochenende über unerledigte Arbeitsaufgaben sorgenvoll grübeln, schlafen schlechter. Wer dagegen auch kreativ und problemlösend über die liegengebliebenen Aufgaben nachdenkt, kann davon profitieren. Zu diesem Schluss kommen Psychologen von der Universität Trier und der Fernuniversität Hagen in einer dreimonatigen Tagebuchstudie mit 59 Arbeitnehmern. Die Ergebnisse wurden jetzt im "Journal of Occupational Health Psychology" veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Virtuelle Spinne im Rahmen einer Expositionstherapie. Photo: Andreas RuiderArachnophobie

Angst lässt Spinnen größer wirken. Expositionstherapie kann Verzerrungen korrigieren

Regensburg (8. April 2016) - Menschen, die an Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, überschätzen die Größe von Spinnentieren. Denn die Betroffenen können die angstbezogene visuelle Information nicht angemessen verarbeiten. Dies hat ein Team von Forschern der Universitäten in Regensburg und Würzburg und der Brown University (USA) erstmals nachgewiesen. Die Wissenschaftler konnten auch zeigen: Durch eine Expositionstherapie, bei der sich die Patientinnen und Patienten ihren Ängsten in einer sicheren Umgebung stellen, können die verzerrten Größeneinschätzungen korrigiert werden. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Biological Psychology“ veröffentlicht (DOI: 10.1016/j.biopsycho.2016.03.005).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vom BMG gefördertes Evaluationsprojekt zeigt weniger Krankenhaustage und bessere Lebensqualität

Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Göttingen/Berlin (16. März 2016) - Welche Strukturen und Prozesse sorgen für eine bessere Versorgung von psychisch kranken Menschen? Diesen Fragen ging heute eine Konferenz in Berlin nach, auf dem die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Evaluationsprojekts vorgestellt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Depressionen behandeln

Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung

 

Berlin (8. März 2016) - Behandlungen mit Psychopharmaka können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn zusammen mit der Behandlung auch die Umwelt und das Verhalten der Patienten stimuliert werden. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus klinischen Psychologen, Psychobiologen, Neurowissenschaftlern und Psychiatern. In einer Zusammenschau von über 150 Arbeiten analysierten die Wissenschaftler Erkenntnisse aus Placebostudien, Untersuchungen zur Neuroplastizität und Tierstudien. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Neuroscience and Biobehavioral Reviews“ erschienen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Behandlung von Psychosen

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung

 

Berlin (19. Januar 2016) - Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Volker Röseler: Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen. Verlag: Psychiatrie-Verlag 2015. better care Bd.4. Seitenzahl: 144. ISBN-13: 9783884146347. ISBN-10: 3884146343. Preis: 24, 95 EuroVolker Röseler

Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen

 

Verlag: Psychiatrie-Verlag 2015

better care Bd.4

Seitenzahl: 144

ISBN-13: 9783884146347

ISBN-10: 3884146343

Preis: 24,95 Euro

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Aripiprazol-Depot

Vorteile von Depot-Antipsychotika frühzeitig nutzen

 

Berlin (27. November 2015) - Der wahrscheinliche Therapieerfolg bei Schizophrenie sinkt sukzessive, je länger die Erkrankung unbehandelt bleibt und je unregelmäßiger Antipsychotika eingenommen werden, betonte Dr. Karolina Leopold, Berlin, während eines Symposiums von Otsuka Pharma/Lundbeck GmbH im Rahmen des DGPPN-Kongresses*. Prof. Christoph U. Correll, New York/USA, präsentierte anhand der Ergebnisse der QUALIFY-Studie den positiven Beitrag, den Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®) zur Verbesserung der Lebensqualität bei Schizophrenie leisten kann. Dass insbesondere jüngere Schizophrenie-Patienten den stärksten Zugewinn an Lebensqualität erreichen konnten, spricht für Correll für einen frühzeitigen Einsatz von Aripiprazol-Depot.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGPPN Kongress 2015 eröffnet

Psychiater fordern Umdenken in der Versorgung

 

Berlin (25. November 2015) - Deutschlands Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sind besorgt. Nach einer auf dem heute eröffneten DGPPN Kongress vorgestellten Umfrage befürchten sie, dass sich die Versorgungslage für Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren verschlechtern wird. Die Fachgesellschaft fordert deshalb die Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung auf, die psychische Gesundheit zu einem Schwerpunktthema zu machen und innovative Versorgungskonzepte konsequent zu fördern.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Meta-Studie

Antidepressiva sind wirksamer als Psychotherapie

 

Leipzig (5. November 2015) - Viele an Depression erkrankte Menschen fragen sich, ob Antidepressiva und/oder Psychotherapie die richtige Behandlung für sie sind. Um herauszufinden, ob eines der beiden Behandlungsverfahren größere Vorteile bietet, werteten nun Prof. Pim Cuijpers (Department of Clinical Psychology, VU University Amsterdam) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig) 35 Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1966 bis 2014 aus. Fazit dieser Meta-Studie: Antidepressiva zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Psychotherapie.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Psychopharmaka nur nach strenger Indikationsstellung und in wirksamen,
aber möglichst niedrigen Dosen verordnen

 

Berlin (8. September 2015) - Auf ihrem heutigen Hauptstadtsymposium in Berlin betont die DGPPN die Wichtigkeit einer umfassenden Aufklärung über die Wirkweisen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka. Denn bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen bilden Medikamente neben Psychotherapie und psychosozialen Interventionen einen wichtigen Baustein im Gesamtbehandlungsplan. Renommierte Experten informieren über den aktuellen Stand der Forschung und die evidenzbasierte Anwendung von Psychopharmaka in den heutigen Behandlungssettings. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Therapien versprechen Hilfe

„Ich kann es einfach nicht lassen“ - wenn Ängste und Zwänge den Alltag bestimmen

 

Berlin (6. August 2015) - Droht mir tatsächlich eine Gefahr oder habe ich Angst in völlig harmlosen Situationen? Ist das ständige Händewaschen noch Routine oder schon ein Zwang? Ängste, Zweifel und Sorgen kennt jeder und jeder wiederholt täglich bestimmte Alltagsrituale. Wenn die Beschäftigung mit sorgenvollen Gedanken oder die Wiederholung immer gleicher Handlungen jedoch überhand nehmen, könnte eine Angst- oder Zwangserkrankung vorliegen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vortioxetin bei Depression

Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

 

  • Für den indirekten Vergleich mit Citalopram wurde der Studienpool unangemessen eingeschränkt

 

Köln (3. August 2015) - Vortioxetin (Handelsname Brintellix) ist seit Dezember 2013 zur Behandlung von Depressionen bei Erwachsenen zugelassen, steht aber erst seit Mai 2015 tatsächlich zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen lässt sich aus dem Dossier jedoch nicht ableiten, da es keine für die Bewertung verwertbaren Daten enthält.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zwei Jahre Tianeptin (Tianeurax®): Ein einzigartiges Wirkprofil überzeugt mit praxisrelevanten Vorteilen. Photo: NeuraxpharmZwei Jahre Tianeptin (Tianeurax®)

Ein einzigartiges Wirkprofil überzeugt mit praxisrelevanten Vorteilen

 

                          • Einzigartiges Wirkprinzip: glutamaterge Mechanismen beeinflussen zusätzlich die Neuroplastizität
                          • Vergleichbare Wirksamkeit wie andere moderne Antidepressiva in der Akut- und Langzeittherapie
                          • Gutes Verträglichkeitsprofil überzeugt in der Praxis: seltene gastrointestinale und sexuelle Funktionsstörungen, insgesamt vorteilhaftes Interaktionspotenzial

 

München (2. Juli 2015) - Seit mehr als zwei Jahren steht der Wirkstoff Tianeptin in Deutschland zur Behandlung von Depressionen zur Verfügung. Raum für die Darstellung konkreter Praxiserfahrungen mit dem Antidepressivum bot das Pressegespräch „Zwei Jahre Tianeptin in Deutschland: Praxiserfahrungen mit einem neuen Wirkprinzip“ in München. Depressionen sind komplexe Erkrankungen des Gehirns, die neuronale Systeme und ihre synaptischen Verbindungen beeinflussen. Eine alleinige Erklärung der Ätiopathogenese über eine Dysbalance der serotonergen und noradrenergen Neurotransmission scheint die vielfältigen Interaktionen der Erkrankung nicht ausreichend zu umfassen. Als Hinweis kann die Response-Rate auf klassische Antidepressiva gelten, die nur etwa 70 % beträgt. Zudem legen neurobiologische Untersuchungen nahe, dass zusätzlich strukturelle und neuroplastische Beeinträchtigungen in verschiedenen Hirnregionen am Entstehungsprozess der Depression beteiligt sind.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 2 von 16
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson