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18 | 10 | 2017
Psychiatrie
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Essstörungen behandeln

RUB-Klinikum vergleicht die Wirksamkeit verschiedener Therapieverfahren

 

  • Essstörungen behandeln: Online oder von Angesicht zu Angesicht
  • RUB-Klinikum vergleicht die Wirksamkeit verschiedener Therapieverfahren
  • Studienteilnehmer mit Binge-Eating-Störung gesucht

 

Bochum (15. Juli 2010) - Angeleitete Selbsthilfe mit Internetunterstützung oder Einzelsitzungen mit Therapeuten: Welche Form der Therapie gegen Essstörungen besser wirkt, untersuchen Forscher der Ruhr-Universität Bochum in einer groß angelegten Studie. Im Fokus der Untersuchung, die durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) finanziert wird, steht die sog. Binge-Eating-Störung, die sich durch unkontrollierbare Essattacken auszeichnet. Übergewichtige Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ab 18 Jahren werden noch gesucht. Interessierte können sich unter Tel. 0234/5077-3173 informieren.

 

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Forschungsbericht

Hohe Arbeitsdichte kann depressiv machen

 

Dortmund (14. Juli 2010) - Psychische Störungen, besonders Depressionen, führen immer häufiger zu Arbeitsunfähigkeit. Das Wissen um die Ursachen dieser Erkrankung ist daher auch für den Arbeitgeber relevant, damit er vorbeugend Maßnahmen ergreifen kann, um Fehlzeiten aufgrund von depressiven Störungen zu vermeiden. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Einfluss der Arbeitsbedingungen bei der Entstehung von Depressionen untersucht. Erstmals wurden die Arbeitsintensität und der Tätigkeitsspielraum der Angestellten objektiv gemessen, anstatt sich auf subjektive Einschätzungen zu beziehen.

 

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Internationale Studie zeigt reversible Gehirnveränderungen durch Antipsychotika

 

Mannheim (7. Juni 2010) - Schon Stunden nach der Gabe von Antipsychotika zeigen sich rasch reversible Veränderungen des Volumens einer wichtigen Hirnregion, berichtet eine Studie aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und dem National Institute of Mental Health, Bethesda, USA, die in Nature Neuroscience online am 6. Juni 2010 veröffentlicht wurde. Außerdem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass diese rasche vorübergehende Volumenverminderung des Gehirns mit dem Grad der Bewegungsstörung korreliert, die eine wichtige Nebenwirkung antipsychotischer Medikamente darstellt.

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Pauschale Kritik an Antipsychotika ist unberechtigt

 

Berlin (2. Juni 2010) - Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) warnt davor, in der Öffentlichkeit Vorurteile gegenüber Psychopharmaka zur Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu schüren. Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hatte zuletzt ein Memorandum veröffentlicht, in dem diese sich gegen die gängige Anwendung von Antipsychotika bei Patienten mit Schizophrenien wendet.

 

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Zwanghafte Sammler – dem Reiz des Nutzlosen verfallen

Stuttgart (24. Mai 2010) - Manche Menschen sammeln teure Gemälde oder Weine; andere horten Zeitungen oder leere Bierdosen. Wer über Jahre hinweg zwanghaft wertlose Gegenstände in seinen vier Wänden anhäuft, der gilt umgangssprachlich als „Messie“. Forscher sprechen vom zwanghaften Horten. Wie die Psychologin Astrid Mueller und die Ärztin Martina de Zwaan vom Universitätsklinikum Erlangen in der Fachzeitschrift „Psychiatrische Praxis“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010) darlegen, ist bei Menschen mit „Sammelzwang“ der Glukose-Stoffwechsel im Gehirn gestört. Außerdem mehren sich die Hinweise, dass zwanghaftes Horten vererbbar ist.

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Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.

Bundespflegepreis vergeben

 

Bundespflegepreis der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. Abb.: (v.l.): Heinz Lepper (1. Vorsitzender BFLK), Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates), Preisträger: Michael Schulz, Manuela Lehr, Aurelia Nurse, Christian Hampel, hinten: Geritt Krause, Claudia Knab, Martin Biskamp (Laudatoren), Jörg Dondalski, (Jurymitglied). Gütersloh (5. Mai 2010) - Die Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK) vergab diesen Preis erstmalig im Rahmen ihrer 35. Jahrestagung in Brandenburg an der Havel (21.04. - 24.04.2010) die unter dem Motto "Großes Kino" stand und sich schwerpunktmäßig mit dem neuen Finanzierungssystem in der Psychiatrie befasste.

Der Gewinner ist Dr. rer. medic. Michael Schulz, MPH aus Bielefeld (Nordrhein-Westfalen). Er leitet den Bereich Pflegeforschung am Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin des Ev. Krankenhauses Bielefeld, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel. Der Pflegewissenschaftler Schulz erhält diese Auszeichnung für das Projekt: "Adherence Therapie als psychotherapeutische Kurzintervention" Der Kern dieses Projektes ist das Behandlungsbündnis zwischen Patient und Pflegeperson. Der Patient erhält bei dieser Therapie eine aktive und vor allem eine gleichberechtigte Rolle "Verhandeln statt Behandeln". Adherence beschreibt die Einhaltung der von Patienten und Pflegepersonen gemeinsam verhandelten Therapiepläne. Adherence Therapie ist eine Intervention, die sich primär an Menschen mit Psychosen richtet, die ein längerfristiges Krankheitsmanagement benötigen.

 

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Schwerstkranke bei psychotherapeutischer Versorgung benachteiligt

Geeignete Behandlungsprogramme sind notwendig

 

Berlin (5. Mai 2010) - Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) diskutieren Experten am heutigen Mittwoch, den 5. Mai 2010, in Berlin über aktuelle Fragen der Psychotherapieversorgung in Deutschland. Die Fachgesellschaft macht auf die soziale Benachteiligung von schwer psychisch Kranken bei der psychotherapeutischen Versorgung aufmerksam und fordert spezielle Behandlungsprogramme für chronisch Kranke zu entwickeln.

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DGPPN: Neues Patientenverfügungsgesetz stärkt das Selbstbestimmungsrecht von psychisch Kranken

 

Berlin (22. April 2010) - Mit dem am 1. September 2009 in Kraft getretenen Dritten Betreuungsrechtsänderungsgesetz (Patientenverfügungsgesetz) wird das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit psychischen Erkrankungen gestärkt. Zu dem Ergebnis kommt ein von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Novellierung des Gesetzes ermöglicht Menschen, bestimmte Aspekte der ärztlichen Behandlung für den Fall ihrer Einwilligungsunfähigkeit verbindlich festzulegen. Dies gilt unabhängig von Ausmaß und Art ihrer Erkrankung. Da die jetzige Gesetzesänderung sich vorwiegend an der Betreuung in der Sterbephase orientiert hat, fordert die DGPPN mehr Rechtssicherheit im Bereich psychischer Erkrankungen. Außerdem muss für eine angemessene Ausstattung der Organe des Betreuungswesens, der Rechtspflege und im ärztlichen Bereich gesorgt werden.

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Diagnose Depression – effektive Behandlung in der Hausarztpraxis

 

Prof. Dr. Göran Hajak

 

Jede vierte Frau und jeder achte Mann erkranken in Deutschland bis zu Ihrem 65. Lebensjahr an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die resultierend hohe Zahl von 4 Millionen gleichzeitig erkrankten Personen verdeutlicht, dass die Versorgung dieser Patienten allein durch Fachärzte für Psychiatrie nicht gesichert werden kann. Inzwischen haben daher vor allem allgemeinmedizinisch und hausärztlich tätige Kollegen eine Schlüsselrolle in der Versorgung dieser psychisch Kranken übernommen. Die Patienten kommen initial zumeist zu ihnen und möchten dann auch langfristig von „ihrem Arzt“ weiterbehandelt werden. Die den Ärzten dadurch entstehende Aufgabe ist immens und verlangt ein fachlich hochkarätiges und strukturiertes Herangehen.

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Depression und gestörte zirkadiane Rhythmik: Ein sich gegenseitig bedingender Teufelskreis

 

Wiesbaden (10. April 2010) - Depression und gestörte zirkadiane Rhythmik können sich gegenseitig bedingen und treten häufig gemeinsam auf. In der Therapie depressiver Patienten sollte auf beide Komponenten gleichermaßen geachtet werden, denn unbehandelt können sie die Patienten in einem sich wechselseitig verstärkenden Teufelskreis immer weiter in die Depression ziehen.

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Frauen mit Herzinsuffizienz häufiger depressiv als Männer

 

Mannheim (10. April 2010) - Angst und Depressivität treten bei Frauen, die wegen Herzinsuffizienz behandelt werden, häufiger und ausgeprägter auf als bei Männern mit dieser kardiologischen Erkrankung. Auch Herzrhythmusstörungen werden von Patientinnen häufiger beklagt als von Patienten. Das berichteten heute Experten auf der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim. "Insbesondere bei Frauen mit symptomatischer Herzinsuffizienz sollte im Verlauf der Erkrankung das Risiko der Entwicklung depressiver Symptome beachtet und mit standardisierten Fragen oder Fragebögen regelmäßig erfasst werden, um rechtzeitig eine weiterführende fachspezifische Diagnostik und Therapie einzuleiten", betonte Dr. Claudia Piper (Ruhr-Universität Bochum).

 

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Sehen Depressive alles grau?

Freiburg (1. April 2010) - Depression und Melancholie werden in Kunst und Literatur schon immer mit visuellen Begriffen umschrieben: Grau und schwarz sind die Farben, die für Melancholie oder Depressivität stehen. Im Englischen dagegen wird die niedergedrückte Stimmung mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht, etwa wenn ein deprimierter Mensch sagt: "I'm feeling blue". Dass sich hinter diesen Sprachbildern auch eine empirische Wirklichkeit versteckt, hat nun eine Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit von Psychiatrie und Psychotherapie und Augenheilkunde gefunden.

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Spritze ins Gehirn zur Löschung von Angst?

Japanische Wissenschaftler haben bei Goldfischen Angstkonditionierung durch Betäubung des Cerebellum ausschalten können

 

Hannover/telepolis (24. März 2010) - Ein Mittel zur örtlichen Betäubung könnte, wie japanische Wissenschaftler hoffen, Ängste und Phobien aus dem Gedächtnis der Menschen löschen. Da Ängste gelernt seien und dabei neben der Amygdala das Cerebellum eine entscheidende Rolle, müsste man sie auch wieder entfernen können, meint das Team um Masayuki Yoshida von der Universität Hiroshima. Eines Tages könnten "unsere irrationalen Phobien der Vergangenheit" angehören, wird Yoshida zitiert: "Stellen Sie sich vor, wenn Ihre Angst vor Spinnen, vor der Höhe oder vor dem Fliegen mit einer einfachen Injektion behandelt werden könnten."

 

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Monotherapie bipolar affektiver Störung

Seroquel Prolong® ermöglicht kontinuierliche Therapie über alle Phasen

 

Bonn (8. März 2010) – Mit der Zulassung von Seroquel Prolong® (Quetiapin) zur Phasenprophylaxe steht in Deutschland seit Kurzem ein Medikament zur Behandlung aller Phasen einer bipolar affektiven Störung zur Verfügung. Damit ist erstmals eine Behandlung der Erkrankung in Monotherapie möglich. Für Ärzte und Patienten bietet dies die Chance für eine stabilere Therapie ohne phasenabhängige Wechsel der Medikation.

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Wie sollen Schulen und Universitäten mit Gehirndoping umgehen?

 

Angeblich werden immer mehr Mittel zur kognitiven Leistungssteigerung eingenommen

 

Hhannover/telepolis (23. Februar 2010) - Sportler dopen sich, um ihre Leistung zu verbessern und ihre Konkurrenten hinter sich zu lassen. Mit großem Aufwand wird versucht, das Doping zu verhindern. Es kann nicht nur für die Sportler gefährlich sein, sondern gilt auch als unfair, weil es die Chancengleichheit verletzt, die allerdings schon durch die individuellen biologischen Körper der Sportler nicht gegeben ist. Doping könnte so für biologisch nicht auf Hochleistung angelegte Körper geradezu eine Kompensation darzustellen, um größere Chancengleichheit herzustellen, auch wenn manche Wissenschaftler der Überzeugung sind, dass die Menschen, was die körperliche Leistungsfähigkeit betrifft, auch mit Doping fast schon am Ende des Möglichen angekommen seien. Aber da mögen sie sich auch täuschen, wenn man beispielsweise Tierexperimente betrachtet.

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Die psychiatrischen Erkrankungen der Zukunft

 

Hypersexualitäts-, Alkoholkonsum- oder Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung: Die American Psychiatric Association veröffentlicht erste Entwürfe für das kommende Standardwerk

 

Hannover/telepolis (18. Februar 2010) - Die inzwischen fünfte Fassung des international einflussreichen Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Geistiger Störungen, kurz DSM) wird für 2013 erwartet. Jüngst wurden konkrete Vorschläge veröffentlicht, die eine Vorschau auf das Verständnis psychiatrischer Erkrankungen für die kommenden zehn bis zwanzig Jahre erlauben. Das erklärte Ziel, die Diagnosen in wissenschaftlichen Funden aus Hirnforschung und Genetik zu verankern, wurde jedoch noch nicht erreicht. Für Diskussionsstoff dürfte vor allem die Einführung neuer Krankheitsbilder wie "Hypersexualitätsstörung" oder einer "Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung" sorgen. Das inzwischen durch die Medien gut bekannte Asperger-Syndrom soll hingegen zugunsten eines allgemeinen Autismusspektrums verschwinden. Bis 20. April können die Vorschläge noch kommentiert werden, bevor im Juli die ersten Feldstudien beginnen sollen.

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Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) bezieht Stellung zum Abschlußbericht des IQWiG

„Bupropion, Mirtazapin und Reboxetin bei der Behandlung der Depression"

 

Berlin (8. Februar 2010) - Die Veröffentlichung des Abschlußberichtes „Bupropion, Mirtazapin und Reboxetin bei der Behandlung der Depression" durch das IQWiG am 24.11.2009 hat insbesondere aus zwei Gründen für einige öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt: Der medizinische Nutzen von Reboxetin sei nicht belegt, aber ein Schadenspotenzial - und die pharmazeutischen Unternehmen Essex bzw. Pfizer hätten erst unter öffentlichem Druck unveröffentlichte Daten und Informationen über Studien zu Mirtazapin bzw. Reboxetin dem IQWiG zur Auswertung zugänglich gemacht. Deshalb hätten im Vorbericht die Analysen zu Mirtazapin unter Vorbehalt gestellt werden müssen und Analysen zu Reboxetin überhaupt nicht präsentiert werden können. Für den Abschlußbericht haben Essex und Pfizer alle von IQWiG gewünschten Daten geliefert, auch wenn der Abschlußbericht und die Pressearbeit des IQWiG einen anderen Eindruck erwecken können.

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