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24 | 10 | 2017
Psychiatrie
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Antipsychotika erhöhen bei älteren Menschen das Schlaganfallrisiko

 

Stuttgart (9. Januar 2009) - Nehmen ältere Patienten Antipsychotika ein, so erhöht sich ihr Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen britischen Studie hin. Antipsychotika wirken unter anderem dämpfend auf Erregungszustände, aggressives Verhalten und Sinnestäuschungen. Den Studienergebnissen zufolge ist der Einsatz bei Menschen mit Demenzerkrankungen besonders riskant. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft fordert deshalb, die Anwendung der Medikamente bei älteren Menschen neu zu überdenken.

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Umfrage der World Federation for Mental Health und Eli Lilly

Keeping Care Complete-Daten belegen gravierende Folgen der Non-Compliance bei Schizophrenie

 

Berlin (27. November 2008) - Keeping Care Complete ist ein gemeinsames Projekt der World Federation for Mental Health und Eli Lilly and Company, bei dem in zwei aufeinander folgenden Umfragen zunächst 1.082 Angehörige von Patienten mit Schizophrenie, schizoaffektiven Störungen oder bipolaren Störungen und dann 697 Psychiater in neun verschiedenen Ländern bezüglich ihrer Wahrnehmung der Bedeutung von Therapietreue und Rückfällen befragt wurden. Die Berichte der Befragten aus Deutschland und den anderen Teilnehmerländern verdeutlichen die zum Teil schwerwiegenden Folgen von Rückfällen und die Bedeutung einer langfristigen medizinischen Betreuung für den Patienten.

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Therapie von Depression und Generalisierter Angststörung

Körperlich-schmerzhafte Symptome bei Depression und Generalisierter Angststörung

 

Die Ursache für verschiedene Formen von körperlichen Beschwerden, insbesondere Schmerzen im Rahmen der Depression, könnte darin liegen, dass eine Dysregulation von Serotonin und Nordadrenalin nicht nur an der Entstehung von psychischen Symptomen der Depression beteiligt ist, sondern dass Serotonin und Noradrenalin auch in den absteigenden inhibitorischen Schmerzbahnen eine wesentliche Rolle als Schmerzmediatoren übernehmen. (Nach Stahl SM, 2002, J Clin Psychiatry, 63: 383-384. Nach Stahl SM. et al., 2004, Hum Psycho Pharmacol Clin Exp, 19: 9-13.) Photo: Lilly Deutschland/Boehringer IngelheimBerlin (27. November 2008) - Neben der Verbesserung von psychischen Symptomen kann die Behandlung körperlich-schmerzhafter Beschwerden im Rahmen der Depression und der Generalisierten Angststörung (Generalized Anxiety Disorder, GAD) für den Gesamttherapieerfolg entscheidend sein. Mit dem dualen Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®) besteht die Möglichkeit, die psychischen Krankheitssymptome effektiv zu reduzieren und parallel dazu die körperlichen Beschwerden – von vegetativen bis zu schmerzhaften Symptomen – zu verbessern. Die Wahrscheinlichkeit für eine Remission kann dadurch erhöht werden.(1) Über die klinische Relevanz körperlich-schmerzhafter Beschwerden im Rahmen von Depression und Generalisierter Angststörung und das therapeutische Potenzial von Duloxetin referierte Professor Dr. Hans-Peter Volz, Werneck, auf einer Pressekonferenz anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin.(2)

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"Ein Angstkalender stellt sich vor"

Ohnsorg setzt Angstlöser Pascoflair® in Szene

 

AngstkalenderHamburg (20. Oktober 2008) - Auf einer Pressekonferenz präsentierte die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement e. V. (SELF) in Zusammenarbeit mit dem bekannten Hamburger Ohnsorg-Theater einen Angstkalender mit zehn verschiedenen in Deutschland sehr häufig auftretenden Angsterkrankungen. Nach den wissenschaftlichen Vorträgen der Professoren B. Weisser und W.-D. Gerber, beide Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, visualisierte das Ohnsorg-Ensemble auf emotionale Weise prominente Ängste unserer Gesellschaft.

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Hilft Celecoxib bei Schizophrenien und Depressionen?

 

Von Prof. Norbert Müller, München PD Dr. Michael Riedel, München Dr. Markus J. Schwarz, München

 

Berlin (9. Oktober 2008) - Eine Beteiligung inflammatorischer Prozesse an der Pathogenese psychischer Erkrankungen wird seit langem diskutiert. Antiinflammatorische Therapien, z.B. mit Cyclooxygenase-2-Hemmern (COX-2-Hemmern) sind dabei mögliche therapeutische Substanzen. COX-2-Hemmung rebalanciert die Typ-1/Typ22 Immunantwort, wahrscheinlich über die Hemmung von Prostaglandin‑E2. Darüber hinaus reduziert COX-2-Hemmung proinflammatorische Zytokine und hat Bedeutung für die glutamaterge Neurotransmission. Schließlich beeinflusst COX‑2‑Hemmung auch den Tryptophan/Kynurenine-Metabolismus. Alle drei Komponenten scheinen in die Pathophysiologie psychischer Erkrankungen, insbesondere Schizophrenie und Major Depression (MD), involviert zu sein.

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Computational Neuroscience:

Was läuft schief im Gehirn schizophrener Patienten?

 

In der Septemberausgabe der Zeitschrift Nature Reviews Neuroscience präsentiert eine Arbeitsgruppe aus Oxford, Barcelona und Düsseldorf erstmals eine quantitative Schizophrenietheorie, die auf einem Simulationsmodell "realistischer" so genannter neuronaler Netzwerke basiert. Bei diesen neuronalen Netzwerken handelt es sich um Rechner-gestützte Nachbildungen des Nervensystems.

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Systemtherapeutisches Arbeiten in der Psychiatrie vermindert die Burnout-Belastung

 

Heidelberg (17. September 2008) - Dr. Julika Zwack, Universität Heidelberg, ist in diesem Jahr Preisträgerin des mit 3.000 Euro dotierten Forschungspreises der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF). Ausgezeichnet wurde ihre Promotionsarbeit "Systemische Akutpsychiatrie als multiprofessionelle Praxis". Die Preisträgerin hat in drei großen psychiatrischen Kliniken des SYMPA-Projektes (Systemtherapeutische Methoden in der psychiatrischen Akutversorgung) untersucht, wie sich die Arbeitssituation auf den Stationen verändert, wenn ein systemtherapeutisches Behandlungskonzept mit gemeinsamer Weiterbildung ganzer Stationsteams eingeführt wird.

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1 Jahr INVEGA®

Patientenorientierte Schizophrenietherapie mit INVEGA®

 

Köln (10. September 2008) - Mit Paliperidon ER (INVEGA®) haben sich die Optionen für die Schizophrenietherapie verbessert. Das moderne Atypikum hebt sich im Hinblick auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit deutlich von anderen atypischen Antipsychotika ab. Paliperidon ER verbessert die Kernsymptome der Schizophrenie, gibt den Patienten ihre Alltagsfähigkeit zurück und ist gut verträglich. Auf einer Pressekonferenz in Köln [1] wurden aktuelle Studien präsentiert, die den therapeutischen Nutzen und Stellenwert von Paliperidon ER innerhalb der Gruppe atypischer Antipsychotika noch weiter untermauern.

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Weltsuizidpräventionstag am 10. September 2008:

Mehr Prävention und Aufmerksamkeit für das Tabuthema Suizid

 

Berlin (2. September 2008) - Fast 10.000 Menschen nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. Das sind deutlich mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Gewaltverbrechen und Aids zusammen sterben. 90 Prozent aller Suizide (Selbsttötungen) stehen in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung, meist einer Depression. Wird diese rechtzeitig erkannt und behandelt, kann in der Regel auch ein Suizid verhindert werden. Darauf verweist die Stiftung Deutsche Depressionshilfe anlässlich des World Suicide Prevention Days am 10. September 2008.

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Der Protein-Code der Schizophrenie

 

Magdeburg (29. August 2008) - Magdeburger Forscher fanden heraus, dass bei schizophrenen Patienten an den Synapsen im Gehirn eine andere Protein-Zusammensetzung vorliegt als bei Gesunden. Eines dieser veränderten Proteine, Prohibitin, scheint am Entstehen der Krankheit ursächlich beteiligt zu sein.

Im Film "A Beautiful Mind" sagt Russell Crowe als Darsteller des genialen schizophrenen Mathematikers John Nash: "Das ist der Albtraum bei der Schizophrenie. Nicht zu wissen, was wahr ist. Stellen sie sich vor, sie würden plötzlich erfahren, dass die Menschen und die Orte und die Momente, die ihnen am wichtigsten sind, nicht nur weg, nicht tot wären, sondern noch viel schlimmer: nie existiert hätten. Was für eine Hölle wäre das?"

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Herausforderung Langzeitherapie

Internistisch-endokrinologische Aspekte bei psychiatrischen Erkrankungen

 

Von Dr. med. Daniel Kopf

 

Berlin (25. November 2005) - Unter Patienten, die an einer Schizophrenie leiden, ist der Diabetes mellitus etwa dreimal so häufig wie in der Allgemeinbevölkerung. Dies gilt weitgehend unabhängig davon, ob sie mit Typika oder Atypika behandelt werden, obgleich die Auswahl der antipsychotischen Substanz einen modulierenden Einfluß auf das Diabetesrisiko hat. Weitere kardiovaskuläre Risikoparameter, die von der antipsychotischen Medikation beeinflußt werden können, sind Gewichtszunahme, Fettstoffwechselstörungen und die QT-Zeit im EKG als Risikofaktor für den plötzlichen Herztod.

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Wenn die Angst nicht mehr loslässt

Würzburger Psychologen suchen Teilnehmer für Studie über Panikstörungen

Würzburg (14. August 2008) - Plötzlich war die Panik da. Auf einer Wanderung in den Alpen hatte Herr V. kurz unterhalb des Gipfels gespürt, wie sein Herz raste; wenig später war ihm schwindelig geworden. "Ein Herzinfarkt!", war sein erster Gedanke. Und dass er, fernab jeder ärztlichen Hilfe, jetzt wohl sterben müsse. Nein, gestorben ist V. damals nicht. Er ist sogar aus eigener Kraft und ohne weitere Beschwerden ins Tal zurückgelaufen. Dennoch hat er danach ähnliche Situationen vermieden, aus Angst, die Attacke könne sich wiederholen. Und hat gar nicht gemerkt, wie er sich immer mehr aus dem Leben zurückzog, bis ihm am Ende nicht einmal mehr der Gang zum Bäcker um die Ecke möglich war.

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Wie gut ist in Deutschland die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen?

DGPPN erhält Forschungsauftrag: Ziel ist die Verbesserung der Versorgungssituation

 

Berlin (14. August 2008) - An der Ausschreibung zur Versorgungsforschung der Bundesärztekammer hat sich die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) erfolgreich beteiligt. Für den Projektantrag mit dem Titel "Disziplinen- und Sektoren-übergreifende Versorgungs-Analyse mit dem Ziel einer Optimierung der Versorgungs-Situation von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen" wurde der Fachgesellschaft nun eine Förderung gewährt. Das Projekt sieht die bundesweite Analyse der Inanspruchnahme von Leistungen von fünf großen Ersatzkassen mit mehr als 20 Millionen Versicherten im Bereich der psychischen Störungen vor. Neben dem Verband der Angestelltenkrankenkassen-Arbeiter Ersatzkassen Verband ist auch die Deutsche Rentenversicherung Bund in das Projekt einbezogen. Erstmals wird es damit möglich, Daten zur Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen aus dem Ersatzkassen-Bereich mit denen der Rentenversicherung zusammenzuführen. 
 

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Peptid hilft beim Angst-Verlernen

Münster (6. August 2008) - Was genau läuft bei einem Trauma im Gehirn ab? Welche Rolle spielt die Hirnchemie bei der Verarbeitung von Angst und Furcht? Einen kleinen Teil dieser gewaltigen Fragestellung konnte nun eine Forschungsgruppe von Prof. Dr. Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie I (Neurophysiologie) am Universitätsklinikum Münster lösen. Im Mittelpunkt steht dabei das Peptid "Neuropeptid S", kurz NPS.
Dieses Peptid beeinflusst einen konkreten Bereich der Amygdala, dem Areal des Gehirns, in dem furchtrelevante Erinnerungen gespeichert werden. NPS ist speziell beim Verlernen von Angst von besonderer Bedeutung, wie die Wissenschaftler nun nachweisen konnten. Die Ergebnisse der Studie, bei der die Münsteraner Forscher mit einem Team von Wissenschaftlern aus den USA um Prof. Dr. Rainer Reinscheid von der University of California in Irvine zusammenarbeiteten, veröffentlichten sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Neuron".

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Zwillingsstudie entschlüsselt psychotische Erkrankungen

 

Mediziner des Uniklinikums Jena koordinieren EU-Netzwerk zu Ursachen der Schizophrenie
Zwillingspaare als Studienteilnehmer gesucht

 

Jena (5. August 2008) - Die Schizophrenie gehört zu den häufigsten und gravierendsten psychotischen Erkrankungen. Etwa jeder Hundertste in der Bevölkerung erkrankt einmal in seinem Leben an einer schizophrenen Psychose - manche davon chronisch. Bei vielen anderen bleiben Konzentrationsstörungen und Antriebsschwäche, teilweise auch Wahrnehmungsstörungen zurück. Mit den derzeitigen Therapieverfahren kann in vielen Fällen der Zustand der Patienten gebessert werden. Eine Heilung für alle gibt es bisher nicht.

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IQWIG: Depressionen nach Schlaganfall - ein vernachlässigtes Problem

 

  • Angehörige bekommen zu wenig Unterstützung
  • Für den Behandlungserfolg ist eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wichtig

 

Berlin (9. Juli 2008) - Menschen mit einem Schlaganfall und ihre Angehörigen brauchen mehr Unterstützung, um die Folgen der Erkrankung besser bewältigen zu können. Neben den körperlichen Einschränkungen wirken die psychischen Belastungen oft schwer. Viele Schlaganfallpatientinnen und -patienten, aber auch Angehörige, entwickeln eine Depression. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt Forschungsergebnisse zur Behandlung von Depressionen nach einem Schlaganfall analysiert. Dabei zeigte sich, dass Antidepressiva hier nicht so wirken wie erwartet. Wegen ihrer Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten sie nur mit Bedacht eingesetzt werden.

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Robert Koch-Institut

Heft 41 der Gesundheitsberichterstattung "Psychotherapeutische Versorgung" erschienen

 

Berlin (9. Juli 2008) - Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen beeinträchtigen das Leben massiv. Etwa ein Drittel der erwachsenen Allgemeinbevölkerung erfüllt im Lauf eines Jahres die diagnostischen Kriterien für das Vorliegen einer psychischen Störung. Werden alle Betroffenen behandelt? In welchen Regionen Deutschlands gibt es Versorgungslücken? Erkranken Frauen häufiger als Männer? Antworten auf diese Fragen gibt das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) mit dem Titel "Psychotherapeutische Versorgung".

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