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23 | 01 | 2018
Psychiatrie
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Neue Entwicklungen in der Pharmakotherapie der ADHS

 

Aachen (16. März 2007) - Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen nehmen nach neuesten Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts zur Kinder- und Jugendgesundheit stetig zu. Die häufigste kinderpsychiatrische Erkrankung ist die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Seit Jahrzehnten wird das Psychostimulanz Methylphenidat (MPH) im Rahmen der medikamentösen Therapie der ADHS eingesetzt und ist in den Leitlinien als Goldstandard und Mittel der ersten Wahl verankert. Im Rahmen des Symposiums sprechen anerkannte ADHS-Experten über die neuesten Entwicklungen in der Pharmakotherapie der ADHS. Diese umfassen unter anderem die Adaption der Fremdbeurteilungsbögen für Hyperkinetische Störungen an die verlängerte Wirkdauer von retardierten MPH-Präparaten und die Ergebnisse einer Anwendungsbeobachtung zur frühzeitigen Ein- und Umstellung auf das retardierte MPH Medikinet® retard.

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Psychiatrie Plenar 2007:

Schizophrenietherapie zwischen den Stühlen?

 

Bonn (2. März 2007) – Im Mittelpunkt der von AstraZeneca initiierten Veranstaltung Psychiatrie Plenar steht in diesem Jahr das Thema „Leitlinien versus Hirtenbriefe“. Vor dem Hintergrund gesundheitspolitischer Reformen wird die adäquate Behandlung schizophrener Patienten immer schwieriger. Welche Möglichkeiten dem behandelnden Arzt im Spannungsfeld zwischen den Konsensusleitlinien der DGPPN und den Sparappellen der kassenärztlichen Vereinigungen zu Verfügung stehen, diskutierten renommierte Experten am 2. März 2007 in Bonn.

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Cymbalta® ‑ weil Depression auch schmerzt

PADRE ‑ der depressive Patient mit körperlichen Beschwerden im Fokus

 

Grafik: Lilly/BoehringerBerlin, 8. Februar 2007 ‑ In Deutschland leiden rund 5 % der Bevölkerung unter einer Depression. Die PADRE‑Untersuchung (Painful Physical Symptoms in Depressed patients: Relation to Treatment and Outcomes) zeigte, dass bei 88,9 % der in die Anwendungsbeobachtung (AWB) eingeschlossenen Patienten eine relevante Schmerzsymptomatik vorlag.1 Doch die Bedeutung körperlicher Beschwerden im Rahmen der Depression wird immer noch viel zu oft unterschätzt. Unbehandelt wirkt sich eine Depression negativ auf die Lebensqualität, das Privatleben und das Arbeitsumfeld aus. Und selbst wenn eine Behandlung eingeleitet ist und der Patient auf die Therapie anspricht, kann die Rückfallquote durch persistierende Restsymptome hoch sein.3,4 Vollständige Symptomfreiheit sollte daher das Hauptziel antidepressiver Pharmakotherapie sein.

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Der Einfluss von Komorbidität auf die Lebensqualität

 

Von Dr. Katja Beesdo, Dresden

 

Berlin (12. Oktober 2006) - Schmerz‑, Angst‑ und depressive Beschwerden gehören zu den Grunderfahrungen nahezu jedes Menschen und können bei Vorliegen bestimmter Schweregrade und Zusatzkriterien eine eigenständige Störungsdynamik entfalten. In diesen Fällen sprechen wir von Syndromen (z.B. Schmerzsyndrom) bzw. gemäß der Kriterien von ICD-10 oder DSM-IV von Störungen mit Krankheitswert (Schmerzstörungen, Angststörungen, depressive Störungen). Schmerz-, Angst- und depressive Syndrome und Störungen sind in der Allgemeinbevölkerung und insbesondere in klinischen Einrichtungen weit verbreitet. Diese drei Syndromkomplexe sind phänomenologisch, aber auch ätiopathogenetisch eng verknüpft; so ist zum Beispiel die überzufällig häufige Assoziation von Schmerzsyndromen mit Angst und Depression schon seit Jahrzehnten gut dokumentiert und die wechselseitige Beeinflussung auf der syndromalen Ebene gut untersucht.

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Therapiemöglichkeiten mit Pregabalin

Vorstellung der Studienergebnisse

 

Von Prof. Dr. Hans-Peter Volz, Werneck

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Die generalisierte Angststörung (GAD, generalized anxiety disorder) ist die häufigste Angststörung überhaupt. Bisher stehen als psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, sieht man von den trizyklischen Antidepressiva ab, folgende Substanzen zur Verfügung:

 

  • Buspiron
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Paroxetin und Escitalopram
  • Selektive Serotonin- und Noradrenalin‑Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI): Venlafaxin - Benzodiazepine (Diazepam, Alprazolam).
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Generalisierte Angststörung ‑ Bestandsaufnahme

 

Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, München

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Bei der generalisierten Angststörung (engl.: Generalized Anxiety Disorder = GAD) handelt es sich um eine der wichtigsten und häufigsten Angsterkrankungen. Es ist davon auszugehen, dass etwa 15 % aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angststörung erkranken. In der Praxis von Allgemeinärzten geben mehr als die Hälfte der dort behandelten Patienten Angst als subjektive Beschwerde an, etwa 20 % von ihnen in einem behandlungsbedürftigen Ausmaß.

Klinisch imponiert ein anhaltendes Angstgefühl mit ausgeprägter und unrealistischer Besorgnis oder Katastrophenerwartung. Symptome wie muskuläre Verspannungen, autonom nervöse Hyperaktivität oder Hypervigilanz können hinzutreten. Aufgrund der in der Regel von den Patienten vorrangig wahrgenommenen körperlichen Symptomatik stellen sich Patienten mit dieser Erkrankung in der Regel zunächst beim Hausarzt vor.

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Pregabalin - Ein Wirkstoff für mehrere Indikationen: Erfahrungsrückblick

 

Von Prof. Dr. Thomas Tölle, München

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Pregabalin wird seit September 2004 sowohl für die Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen als auch als Zusatztherapie bei fokalen Epilepsien eingesetzt. Mit der generalisierten Angststörung ist nun die dritte Indikation hinzugekommen. Hier stellt sich die Frage: Auf welcher Basis kann Pregabalin seine therapeutischen Effekte in drei verschiedenen Indikationsgebieten erzielen?

In allen drei Indikationen stellt die Übererregbarkeit von Neuronenpopulationen die Ursache der Störung dar. Bei der fokalen Epilepsie sind die spontan auftretenden paroxysmalen Entladungstätigkeiten häufig in motorischen oder sensiblen Hirnarealen angesiedelt und klinisch mit entsprechenden motorischen Entäußerungen oder sensiblen Wahrnehmungen vergesellschaftet. Bei Schmerz und Angst entstehen die überschießenden neuronalen Entladungen in zentralen Netzwerken, die für die Reizaufnahme, Verarbeitung und Reaktionen des entsprechenden funktionellen Systems zuständig sind.

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Duloxetin – wirksam bei Depression und Schmerz

Rasche Rückkehr ins Arbeits- und Alltagsleben durch erfolgreiche Behandlung psychischer sowie körperlich-schmerzhafter Symptome

 

Wiesbaden (24. April 2006) – Durch das dual wirksame Antidepressivum Duloxetin (Cymbalta®) haben Patienten mit Depression und körperlich-schmerzhaften Symptomen gute Chancen, ihr soziales Leben wieder aufzunehmen und berufliche Fehlzeiten signifikant zu reduzieren. Denn der selektive ausbalancierte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit auf depressive sowie körperlich-schmerzhafte Symptome aus und geht mit anhaltend hohen Remissionsraten einher.

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Depressionen im Alter

Neue Herausforderungen für die Therapie: Diagnosestellung und Polypharmazie

 

Hamburg (24. Februar 2006) - Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur psychischen Gesundheit in Europa ergab: Psychische Störungen werden nicht früh genug erkannt und selten adäquat therapiert – lediglich 26 Prozent der Betroffenen erhalten überhaupt eine Behandlung (1) Ein Aspekt: Gerade bei vielen älteren Patienten wird aufgrund von Altersstereotypen die Diagnose Depression nicht oder erst sehr spät gestellt. Die mögliche Chance auf ein aktives Senioren-Leben wird damit vielen genommen.

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Zu oft verkannt: Schmerzen sind körperliches Leitsymptom der Depression

Das dual wirksame Antidepressivum Cymbalta® wirkt effektiv auch gegen körperlich-schmerzhafte Symptome

 

Berlin (24. November 2005) – Depressionen gehen häufig mit körperlichen Begleitsymptomen einher, insbesondere mit schmerzhaften Beschwerden. Die psychischen und somatischen Symptome verstärken sich gegenseitig und verschlechtern die Prognose des Patienten. Eine antidepressive Therapie mit dem selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Cymbalta® (Duloxetin 1 x 60 mg/Tag) lindert nicht nur die psychischen, sondern gleichzeitig auch die körperlich-schmerzhaften Symptome der Depression und erzielt hohe Remissionsraten.

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Escitalopram – effektiv in einem breiten Indikationsspektrum

 

Von Prof. Dr. med. Hans-Peter Volz

 

Frankfurt am Main (17.November 2005) - Im Jahr 2003 wurde Escitalopram, das pharmakologisch aktive S-Enantiomer des Razemats Citalopram, in Deutschland zur Behandlung depressiver Störun­gen zugelassen. Escitalopram ist der selektivste aller selektiven Serotonin-Wie­deraufnahme-Hemmer (SSRI), d. h. die Substanz hemmt nahezu aus­schließlich den Serotonin-Transporter.

Neben dieser Selektivität als besonderes Charakteristikum weist Escitalopram eine ausgeprägte antidepressive Effektivität auf: In Vergleichsuntersuchungen zu Citalopram, das doppelt so hoch dosiert wurde, war es effektiver, d. h. es ver­minderte die depressive Symptomatik schneller und ausgeprägter (z. B. Gorman et al., 2002; Abb. 1, Tab. 1), besonders bei schwer depressiven Patienten.

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Medikamentöse Therapie der generalisierten Angststörung

 

Von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow

 

Frankfurt am Main (17. November 2005) - Angststörungen sind die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Nach einer Untersuchung leiden 8,5 Prozent derjenigen Patienten, die eine Allgemeinarztpraxis aufsuchen, unter einer generalisierten Angststörung.(1) Bei dieser Angsterkrankung leiden die Patienten unter den körperlichen Ausdrucksformen der Angst (Zittern, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Muskelverspannungen usw.) sowie unter Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen und anderen psychischen Symptomen. Im Gegensatz zur Panikstörung treten diese Symptome allerdings nicht gleichzeitig in Form eines Anfalls, sondern in wechselnder Kombination als Dauerzustand auf. In der Regel können die Patienten nicht angeben, wovor sie eigentlich Angst haben. Die Betroffenen werden aber auch durch eine ständige Furcht gequält, daß ihnen oder ihren Verwandten Unfälle zustoßen oder sie erkranken könnten. Die Krankheit verläuft oft chronisch und tritt gehäuft gemeinsam mit Depressionen auf.

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Depression: Die schmerzliche Wahrheit

„Grenzen durchbrechen!“ − Aufruf zum Handeln

 

Amsterdam, Niederlande (24. Oktober 2005) – Die vollständige Remission einer Depression bleibt das Ziel aller therapeutischen Bemühungen, so die einhellige Meinung bei zwei Pressekonferenzen anlässlich des 18. ECNP-Kongresses (European College of Neuropsychopharmacology). Doch leider würden derzeit nur weniger als 25 % der depressiven Patienten adäquat behandelt und obwohl 70 % der Patienten auf eine antidepressive Therapie ansprächen, würden nur 35 % aller Patienten eine Remission erreichen, und verbleibende Symptome immer die Möglichkeit eines Rückfalls beinhalten.

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