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Psychiatrie
Angststörungen - GAD
Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung der Indikation zur Kombinationstherapie
Dr. med. Dr. scient. pth. Dipl.-Psych. Reinhard J. Boerner,
Christliches Krankenhaus GmbH, Quakenbrück
Berlin (23. November 2011) - Die Kombination von Pharmakotherapie (Phth.) und Psychotherapie (Psych.) bei GAD (Angststörungen) wird unterschiedlich beurteilt, entsprechende Pro-Con-Empfehlungen stützen sich einerseits auf Studien zur Kombinationstherapie (KT), andererseits auf vermeintliche Anforderungen der klinischen Praxis.
Eine a priori KT ist jedoch weder durch die empirische Datenlage, noch durch eine allgemeine Indikation bzw. auch nicht unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte gerechtfertigt.
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Merz Satellitensymposium auf dem DGPPN‑Kongress 2011
Alzheimer Demenz ‑ Status quo, Herausforderungen und Ausblicke
Berlin (23. November 2011) ‑ Einen aktuellen Überblick über die Studiendaten und Anwendungsvorteile von Axura® sowie zu neuen diagnostischen Konzepten gaben Experten auf dem Merz Satellitensymposium „Alzheimer Demenz ‑ Status quo, Herausforderungen und Ausblicke" im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. Das Frankfurter Pharmaunternehmen Merz Pharmaceuticals unterstrich damit einmal mehr sein Engagement des direkten Austausches mit Neurologen und Psychiatern und bot den Alzheimerprofis damit erneut ein dynamisches Forum für den fachlichen Dialog.
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DGPPN Kongress 2011
Personalisierte Psychiatrie und Psychotherapie
Berlin (23. November 2011) - Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 23. bis zum 26. November 2011 bietet Besuchern mit über 600 Einzelveranstaltungen erneut ein vielfältiges Programm. Mit dem Leitthema „Personalisierte Psychiatrie und Psychotherapie“ haben sich die Veranstalter ein aktuelles, wie kontroverses Thema ausgesucht.
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Psychische Gesundheit und gesunde Lebensweise
GBE kompakt - Veröffentlichung des Robert Koch Instituts
Berlin (7. November 2011) - Psychische Gesundheit ist eine wichtige Vorraussetzung für individuelle Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Hierdurch trägt sie entscheidend zum menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Erfolg einer Gesellschaft bei (Beddington et al. 2008). Entsprechend ist die Förderung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung eine wichtige gesundheitspolitische Priorität (Wahlbeck et al. 2010, WHO Europe 2008).
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Rote-Hand-Brief zum Zusammenhang von Cipramil® (Citalopramhydrobromid / Citalopramhydrochlorid) mit dosisabhängiger QT-Intervall-Verlängerung
Berlin (31. Oktober 2011) - Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und indiziert zur Behandlung von depressiven Erkrankungen sowie Panikstörungen mit und ohne Agoraphobie.
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Diakonie fordert mehr Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen
Berlin (10. Oktober 2011) - Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit kritisiert die Diakonie, dass die Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung die Behandlung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht in den Blick nimmt. "Wir sehen einen deutlichen Handlungsbedarf bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bei ambulanter Psychotherapie sowie in der ärztlich-psychiatrischen Grundversorgung", sagt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier am Montag in Berlin.
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Was sich bei der Bulimie im Gehirn abspielt
Zur Behandlung nicht nur Anti-Depressiva in Erwägung ziehen
Bern, Schweiz (30. September 2011) - Zwischen der Konzentration des Nervenbotenstoffs Dopamin im Hirn und der Anfälligkeit für Bulimie haben vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Forschende einen Zusammenhang gefunden. Das könnte der Ausgangspunkt einer neuen Therapie sein.
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Sycrest® bei manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung
Gute praktische Erfahrungen bestätigen Studiendaten
Mannheim (30. September 2011) - Sycrest® (Asenapin), ein neues atypisches Antipsychotikum, hat sich nicht nur in klinischen Studien, sondern auch in der täglichen Praxis bewährt. Studien haben gezeigt, dass Sycrest® schnell und anhaltend die Symptomatik von erwachsenen Patienten mit manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung kontrolliert und dabei nur wenig Gewichtszunahme verursacht, ein günstiges metabolisches Profil hat und auch den Prolaktinspiegel nur wenig beeinflusst. Die Umstellung auf Asenapin kann nach individuellen, patientenbezogenen Titrationsmodellen erfolgen.
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Therapiekunst – Erhaltung der Kreativität unter medikamentöser Behandlung
Dr. phil. Andreas Loh
Berlin (13. September 2011) - Die Behandlung von Patienten mit affektiven Erkrankungen, seien es eine bipolare Störung oder eine unipolare Depression, stellt an alle Beteiligten im Versorgungssystem höchste Anforderungen. Im Mittelpunkt stehen dabei in erster Linie der Patient oder die Patientin und deren Angehörige.
Bei der bipolaren Störung liegt zudem meist eine paradoxe Situation vor. Einerseits ist es ausdrücklich symptomatisch für die depressive Erkrankung, dass der Antrieb der Patienten beeinträchtigt ist, ihr Denken und Handeln verlangsamt ist und die Patienten sich wenig zutrauen. Bei bipolar erkrankten Patienten schlägt das Pendel auch ins Gegenteil um, die Patienten können agitiert sein, denken und handeln vorschnell sowie unüberlegt und trauen sich unreflektiert alles zu. Andererseits ist es neben einer evidenzbasierten pharmakologischen Behandlung insbesondere die Aktivität und die konstruktive und reflektierte Mitarbeit der Patienten, die den Erfolg einer Behandlung erst möglich machen. Die Einsicht in die Tatsache, dass eine Erkrankung vorliegt, die Auseinandersetzung mit der Krankenrolle und der Aufbau von Behandlungsbereitschaft sind die Hürden, die im Rahmen der Behandlung zu nehmen sind.
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Körperkunst – Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche
Dr. med. Ralf Künzel
Berlin (13. September 2011) - Mens sana in corpore sano - der Jahrtausende alte Glaube an den Zusammenhang zwischen einem gesunden Geist und einem gesunden Körper basiert auf der Fehlinterpretation eines Zitats des römischen Satiredichters Juvenalis. Wer jetzt meint mit No Sports liege er richtig, zitiert ebenfalls falsch, denn es gibt keinen Beleg dafür, dass Winston Churchill dies je gesagt hat - und in seiner Jugend trieb er viel Sport.
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Filmkunst – Depressionen im Fokus
Hochschul-Projekt widmet sich der Krankheit und ihren Folgen
Berlin (13. September 2011) - Toleranz schaffen, den Vorurteilen und der Stigmatisierung ein Ende bereiten – große Ziele hatten sich die 16 Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart für ihr Filmprojekt im Rahmen ihres Masterstudiums gesetzt. Das Thema: Depression, eine (Volks-)Krankheit, die noch immer tabuisiert wird. So begann im Sommer 2010 die Arbeit am Projekt „Augenblicke“.
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Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen
Dresden (5. September 2011) - Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittchen geleitet und heute (5. September 2011) vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde.
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PatientenLeitlinie zu Depression veröffentlicht
Berlin (25. August 2011) - Die PatientenLeitlinie „Unipolare Depression“ vermittelt in verständlicher Form, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem finden Betroffene und Angehörige Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung, weiterführende Adressen und Literatur.
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Wenn Helfer krank werden
„Burnout“ bei Ärzten und Pflegepersonal
Berlin (24. August 2011) - Sie wollen helfen: Ärzte, Pfleger, Sozialarbeiter und Therapeuten. Dabei laufen sie häufig Gefahr selbst zu erkranken. Stressbezogene Gesundheitsstörungen sind unter im Gesundheitswesen Tätigen weit verbreitet. Das Thema „Burnout“ ist mit zahlreichen Veranstaltungen auch Teil des diesjährigen DGPPN-Kongressprogramms.
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Psychiatrische Versorgung von Pflegekindern verbessern
Ulmer Kinder- und Jugendpsychiatrie entwickelt Praxismanual für Jugendhilfeeinrichtungen/Gefördert von der World Childhood Foundation
Ulm (23. August 2011) - Jährlich bringen Jugendämter in Deutschland über 10.000 Kinder in Pflegefamilien unter. 2009 lebten 57.452 Kinder in Deutschland Vollzeit in Pflegefamilien (Quelle: Statistisches Bundesamt). Diese Kinder haben in ihrer Herkunftsfamilie oft Vernachlässigung, körperliche Misshandlung oder sexuellen Missbrauch erlebt und sind in Folge solch traumatischer Erfahrungen häufiger als andere Kinder von Entwicklungsstörungen und psychischen Störungen betroffen.
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Neurobiologie des Vertrauens
Forscher zeigen, dass psychische Störungen wie Autismus durch eine Kombination von Neurohormonen und Psychotherapie heilbar werden könnten
Freiburg i.B. (19. August 2011) - In den vergangenen Jahren hat in den Neurowissenschaften kaum ein Thema mehr Aufsehen erregt als die Forschung zum Neurohormon Oxytocin. Seit etwa 60 Jahren ist es für seine Bedeutung bei der Geburt und beim Stillen bekannt. In den beiden vergangenen Jahrzehnten haben Forscher in Tierstudien entdeckt, dass das Hormon auch eine zentrale Rolle für das soziale Bindungsverhalten sowie die Verringerung von Angst und Stress in sozialen Situationen spielt.
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Stationäre Behandlung für Menschen mit psychischen Erkrankungen oft ohne Alternative
Berlin (29. Juli 2011) - Der diesjährige Krankenhausreport der Barmer GEK macht einmal mehr deutlich: Psychische Erkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft zu und stellen das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt Stellung.
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