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Psychiatrie
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Posttraumatische Belastungsstörungen

EMDR als Methode in der Psychotherapie anerkannt

 

Berlin (16. Oktober 2014) – Für die Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patientinnen und Patienten, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, steht zukünftig eine weitere psychotherapeutische Methode zur Verfügung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen entsprechenden Beschluss gefasst, der vorsieht, dass Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR) als Behandlungsmethode im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzeptes der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder der analytischen Psychotherapie angewendet werden kann.

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Schizophrenie

Familienangehörige von Schizophreniepatienten:
Als Betreuer oft an der eigenen Belastungsgrenze

 

Berlin (9. Oktober 2014) – Fast drei Viertel der Angehörigen von Schizophreniepatienten/innen in Deutschland sind hauptsächlich oder alleine für deren Betreuung zuständig und dadurch einer enormen emotionalen, physischen und auch finanziellen Belastung ausgesetzt. Das geht aus den ersten Ergebnissen einer großen internationalen Studie hervor, die von der European Federation of Associations of Families of People with Mental Illness (EUFAMI) in Zusammenarbeit mit der Universität Leuven/Belgien durchgeführt wird. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum World Mental Health Day, der dieses Jahr am 10. Oktober stattfand und das „Leben mit Schizophrenie“ zum Thema hatte, stellte die deutsche EUFAMI-Repräsentantin Janine Berg-Peer fest: „Viele der betreuenden Angehörigen sind oft jahrelang nicht in der Lage, eine Auszeit zu nehmen und erreichen häufig ihre persönliche Belastungsgrenze.“

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DGPPN

Lebenskrise oder Krankheit – wo verläuft die Grenze?

 

Berlin (6. Oktober 2014) - Wo und wann beginnt Krankheit? Und was sind Lebensprobleme ohne Krankheitswert? Angesichts der drastisch zunehmenden Krankheitstage und Frühverrentungen aufgrund psychischer Erkrankungen muss sich die Solidargemeinschaft heute fragen, welche Voraussetzungen sie an die Erstattung therapeutischer Leistungen knüpfen will. Auf ihrem Hauptstadtsymposium in Berlin plädiert die DGPPN dafür, nicht jedes seelische oder soziale Leid zur psychischen Krankheit zu erklären und Krankheitsdiagnosen auf medizinisch relevantes Leiden zu beschränken.

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Abb.: Vergleich der Netzwerkzentralität zwischen Einmaldosis von 20 Milligramm Escitalopram (rechts) und Placebo (links). Bereiche mit hoher Zentralität sind orange. Photo: Schaefer et al., Current Biology 2014Wirkstoff gegen Depressionen verringert die Kommunikation zwischen Ruhe-Netzwerken in manchen Gehirngebieten und erhöht sie in anderen

Escitalopram verändert das Gehirn innerhalb von wenigen Stunden

 

Leipzig (22. September 2014) - Eine einzige Dosis eines der weltweit am häufigsten verwendeten Medikamente zur Behandlung der Depression führt innerhalb weniger Stunden zu messbaren Veränderungen im gesamten Gehirn. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben entdeckt, dass der Wirkstoff Escitalopram, der die Verfügbarkeit des Botenstoffes Serotonin beeinflusst, Vernetzungen zwischen funktionellen Vernetzungen stark verändert - also die synchrone Gehirnaktivität in verschiedenen Hirnarealen in Ruhe. Escitalopram beeinflusst dabei, welche Netzwerke des Gehirns gleichzeitig aktivieren, also im Gleichklang „schwingen“, wenn sich das Gehirn im Ruhezustand befindet. Dieser schnelle und weitreichende Effekt von Escitalopram ist außergewöhnlich, denn die antidepressive Wirkung dieser Medikamentenklasse benötigt meist zwei bis drei Wochen, um sich voll zu entfalten. Die aktuelle Studie lässt vermuten, dass die Wirkung der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer auf die Ruhe-Vernetzung des Gehirns nur wenige Stunden nach der ersten Einnahme beginnt.

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14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Behandlung und Versorgung hocherregter Patienten bei Bipolarer Störung

 

Würzburg (19. September 2014) - Psychiatrische Notfallsituationen, wie akute Erregungs- und Unruhezustände (Agitation) bei Patienten mit der Diagnose Bipolare Störung, stellen besondere Ansprüche an Behandlungs- und Versorgungsoptionen. Die schnelle Beruhigung und die Wiederherstellung der Kooperationsfähigkeit des Patienten sind dabei die vorrangigen Ziele einer Akuttherapie.(1) Grundlagen zur verbalen Deeskalation bei hocherregten Patienten sowie psychiatrisch-psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Behandlung und Versorgung akuter Situationen bei Bipolarer Störung“ im Rahmen der 14. DGBS Jahrestagung in Wiesbaden. Unter dem Vorsitz von Prof. Georg Juckel werden neben dem Deeskalationsmanagement auch Möglichkeiten und Grenzen von Patientenverfügungen und -vorsorgevollmach­ten bei psychisch Kranken sowie aktuelle pharmakologische nicht-invasive Therapieoptionen diskutiert.

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Abb.: Nach der Therapie konnten viele Patienten sogar eine Spinne auf die Hand nehmen. Dabei war der Behandlungseffekt bei den Patienten der Morgentherapie deutlich höher. Photo: Tanja MichaelSpinnenphobie

Angststörungen besser morgens behandeln

 

Saarbrücken (21. Juli 2014) - Eine Therapie gegen Spinnenphobie, die morgens durchgeführt wird, ist weitaus wirksamer als eine Therapie am Abend. Das haben die Psychologinnen Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann von der Universität des Saarlandes in einer Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftlerinnen führen dies auf den höheren Cortisol-Spiegel des Menschen am Morgen zurück. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das Lernprozesse fördert. Die Studienergebnisse sind jetzt in „Behaviour Research and Therapy“, einer der renommiertesten Zeitschriften für Klinische Psychologie, publiziert worden. Das Hormon Cortisol wird morgens vom menschlichen Körper in viel größeren Mengen ausgeschüttet als am Abend. „Cortisol verstärkt Lern- und Gedächtnisprozesse – und Psychotherapie ist nichts anderes als ein Lernprozess“, erläutert Johanna Lass-Hennemann. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ der Saar-Universität arbeitet seit Jahren an der Behandlung von Angststörungen.

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Die Therapie der Schizophrenie wird einfacher und effektiver

Die neue Depotformulierung des atypischen Antipsychotikums Aripiprazol reduziert Rezidivrisiko und Hospitalisierungsrate

 

Berlin (13. Juni 2014) - Auf der Einführungspressekonferenz wurden die Ergebnisse mehrerer Studien und erste praktische Erfahrungen mit Abilify Maintena® vorgestellt. „Wir haben lange auf diese Depotformulierung gewartet, weil der Wirkstoff Aripiprazol eine gute Verträglichkeit bei zuverlässiger Wirksamkeit aufweist. Er eignet sich ganz besonders auch für die Behandlung von Patienten in der frühen Phase der Schizophrenie“, resümierte Professor Christoph U. Correll, New York, USA, zum Stellenwert des neuen atypischen Depot-Antipsychotikums.

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Medizin und Ökonomie

Der Grat zwischen Medizin und Ökonomie – Neurologen beziehen Stellung

 

Berlin (21. Mai 2014) – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt als erste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland ihren Mitgliedern Handlungsrichtlinien an die Hand – für Fälle, in denen ökonomische Interessen die Therapiefreiheit beeinträchtigen. Gleichzeitig formuliert die Gesellschaft Regeln für ihr eigenes Verhalten.

 

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DGPPN_logoNeues Psychiatrie-Entgeltsystem (PEPP)

Grundlegende Kurskorrektur notwendig  

 

Berlin (5. Mai 2014) - Das neue pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) bedarf dringender Anpassungen. Nur so lässt sich Schaden für die Patienten abwenden. Die von den Regierungsfraktionen angekündigte Verlängerung der Optionsphase ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Doch muss die gewonnene Zeit für grundlegende Kurskorrekturen genutzt werden. Mit einem gemeinsamen Schreiben, machen 18 Fachverbände und -gesellschaften Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf die zentralen Punkte aufmerksam. 

 

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Depressive Symptome bei bipolaren Mischzuständen. Asenapin: neue Ergebnisse aus post-hoc-Analysen zur Wirksamkeit. Quelle: Lundbeck, 04.03.2014 Depressive Symptome bei bipolaren Mischzuständen

Asenapin: neue Ergebnisse aus post-hoc-Analysen zur Wirksamkeit

 

München (4. März 2014) Ein Großteil der Patienten mit einer Bipolar-I-Störung zeigen während einer manischen Episode zugleich depressive Symptome und während einer depressiven Episode auch manische Symptome. Bipolare Mischzustände sind mit einem hohen Rezidivrisiko und einer ungünstigen Prognose assoziiert. Mit der neuen Konzeptualisierung bipolarer Störungen im DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) wurde die diagnostische Schwelle manisch-depressiver Mischzuständen herabgesetzt und somit stärker an die tatsächlichen Verhältnisse im klinisch-praktischen Alltag angepasst. Das Management gemischter Episoden – und hier vor allem die Behandlung depressiver Symptome während manischer Episoden – ist schwierig. Auf einem Symposium der Lundbeck GmbH im Rahmen des 22. Europäischen Psychiatrie-Kongresses (EPA) wurden die Ergebnisse neuer Subanalysen vorgestellt, die darauf hinweisen, dass Asenapin (Sycrest®) neben manischen auch depressive Symptome während gemischter Episoden nach DSM-5-Definition verbessern kann.

 

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European Congress of Psychiatry (EPA)

Agitation bei psychiatrischen Notfällen

 

München (3. März 2014) - Psychiatrische Notfälle, wie die akute Agitation bei Patienten mit der Diagnose Schizophrenie oder Bipolar I, können rasch eskalieren und erfordern ein adäquates  therapeutisches Eingreifen. Die schnelle Beruhigung und  die Wiederherstellung der Kooperationsfähigkeit des Patienten sind dabei die vorrangigen Ziele einer Akuttherapie.1 Über die neuesten Erkenntnisse zur akuten Agitation und deren klinischem Management berichten hochkarätige internationale Experten im Rahmen eines Symposiums zum Europäischen Kongress für Psychiatrie am 3. März in München. Als neue Behandlungsoption wird Adasuve® (Loxapin), das erste inhalative Antipsychotikum zur Behandlung von Agitation bei Schizophrenie und bipolarer Störung, vorgestellt.

 

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Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Darstellung von Menschen mit psychischen Krisen im Film entspricht häufig negativen Klischees

 

Berlin (11. Februar 2014) - Mit der Eröffnung der 64. Berlinale steht die Hauptstadt wieder im Zentrum der internationalen Kinowelt. Unter den mehr als 400 Filmen des Festivals finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Produktionen, die psychische Erkrankungen thematisieren. Einer der Höhepunkte im Programm war in dieser Woche die Weltpremiere von A Long Way Down mit Pierce Brosnan und Toni Collette nach dem Roman von Nick Hornby. Der Film erzählt die Geschichte von vier lebensmüden Menschen, die sich in der Silvesternacht auf einem Hochhausdach begegnen und beschließen, den geplanten Selbstmord bis zum Valentinstag zu verschieben.

 

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Pauschalisierendes Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik(PEPP)

Online-Petition zum Thema "Weg mit PEPP"

 

Nürnberg (5. Februar 2014) – Unsere Petition wurde am 19.11.2013 erst einmal mit der sehr merkwürdigen Begründung abgelehnt, dass die Umsetzung unseres Anliegens ausgeschlossen erscheint. Nun haben wir innerhalb der 6-wöchigen Widerspruchsfrist aussagekräftige Einwendungen dagegen an den Petitionsausschuss abgeschickt.

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Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Psychisch Kranke brauchen Hilfestellung bei der Rückkehr ins Arbeitsleben

 

Berlin (17. Januar 2014) - Psychisch erkrankte Menschen werden mit der Frage, wie sie sich nach einer längeren Krankheitsphase wieder in den Arbeitsprozess eingliedern können, meist alleingelassen. Insbesondere für Betroffene von psychischen Erkrankungen mit schweren Verläufen ist es schwierig, einen Arbeitsplatz zu halten oder den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu finden. Laut einer aktuellen Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1, Robert Koch Institut, und Zusatzmodul „Psychische Gesundheit“ DEGS1-MH, Technische Universität Dresden) sind psychisch erkrankte Personen deutlich häufiger arbeitslos und berentet − abhängig von Schweregrad, Altersgruppe und Geschlecht um den Faktor 2 bis 15.

 

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Generalisierte Angststörung im Alter

Diagnose sichern, mit Pregabalin therapieren

 

Berlin (10. Januar 2014) - Das Lebenszeitrisiko an GAD zu erkranken, wird mit etwa zehn Prozent beziffert, wobei der Altersgang auffällig ist. Oft überlagern sich Grunderkrankung und psychische und somatische Komorbiditäten und erschweren die Diagnose und Therapie. Bei älteren Erwachsenen spielen zudem stereotype Bilder des Alters dabei eine wichtige Rolle, wie Experten bei einem Symposium im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin betonten.1 Hier ermöglicht der Kalziumkanalmodulator Pregabalin (Lyrica®) eine individuelle und evidenzbasierte Pharmakotherapie, von deren günstigen Effekten auf Komorbiditäten und geringem Potenzial für Wechselwirkungen insbesondere ältere Patienten mit Polymedikation profitieren.

 

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In sechs Sprachen

Kurzinformationen für Patienten zur Depression

  

Berlin (9. Januar 2014) - Phasen der Trauer und Niedergeschlagenheit kennt jeder. Wann daraus die Krankheit "Depression" wird, ist nicht immer leicht zu erkennen. Und eine Depression wirft auch Fragen bei nahen Angehörigen auf.

Ab sofort finden Betroffene und ihre Angehörigen Antworten auf Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch in den beiden Kurzinformationen:

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Psychisch Kranke und Reiserücktritt

Unterschiede bei Versicherungen

 

Schwaikheim (10. Dezember 2013) - Die Patientenorganisation Deutsche DepressionsLiga e.V. hat sieben verschiedene Anbieter von Reiserücktrittsversicherungen angeschrieben und um Information zu eventuellen Ausschlussbedingungen bei psychischen Erkrankungen gebeten. Anlass für diese Erhebung war ein Urteil des Münchner Amtsgerichts, das den Ausschluss von psychisch Erkrankten in den AGB von Reiserücktrittsversicherungen als rechtskonform beurteilt.

 

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