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24 | 01 | 2018
Psychiatrie
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Akute Agitation im psychiatrischen Notfall - Schnelle Deeskalation durch inhalatives Loxapin. Zwei von fünf stationären Aufnahmen in deutschen psychiatrischen Kliniken sind durch Notfälle bedingt. Dabei kommt es häufig zu Aggression und Gewalt durch agitierte Patienten. In der Notfallsituation ist oft auch eine medikamentöse Akutversorgung erforderlich. Mit inhalativem Loxapin (Adasuve®) ist jetzt ein nicht-invasives Antipsychotikum bei Schizophrenie und bipolaren Störungen in Deutschland verfügbar. Das Inhalat zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt und gute Verträglichkeit aus. Der Wirkstoff Loxapin wird in Frankreich bereits seit 35 Jahren bei agitierten Patienten eingesetzt, wie bei einem Symposium der Firma Trommsdorff Arzneimittel bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie (DGPPN) in Berlin* berichtet wurde. Psychiatrie

Akute Agitation im psychiatrischen Notfall

Schnelle Deeskalation durch inhalatives Loxapin

 

Berlin (29. November 2013) - Zwei von fünf stationären Aufnahmen in deutschen psychiatrischen Kliniken sind durch Notfälle bedingt. Dabei kommt es häufig zu Aggression und Gewalt durch agitierte Patienten. In der Notfallsituation ist oft auch eine medikamentöse Akutversorgung erforderlich. Mit inhalativem Loxapin (Adasuve®) ist jetzt ein nicht-invasives Antipsychotikum bei Schizophrenie und bipolaren Störungen in Deutschland verfügbar. Das Inhalat zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt und gute Verträglichkeit aus. Der Wirkstoff Loxapin wird in Frankreich bereits seit 35 Jahren bei agitierten Patienten eingesetzt, wie bei einem Symposium der Firma Trommsdorff Arzneimittel bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie (DGPPN) in Berlin* berichtet wurde.

 

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DGPPN-Kongress 2013

Stress am Arbeitsplatz: Arbeitgeber, Politik und Beschäftige sind gefordert

 

Berlin (29. November 2013) - Auf ihrem Jahreskongress fordert die DGPPN heute in Berlin, psychosoziale Risikofaktoren in der Arbeitswelt stärker zu berücksichtigen und in die gemeinsame Verantwortung von Arbeitgebern, Politik und Beschäftigten zu rücken. Treffen trotz Präventionsmaßnahmen die ersten Krankheitsbeschwerden auf, so sind der rechtzeitige Beginn einer effizienten Therapie und die spätere Wiedereingliederung wichtige Themen. Bisher wird diesen Erfordernissen kaum Rechnung getragen.

 

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DGPPN 2013

Psychische Erkrankungen: Verantwortungsvoller Umgang mit Diagnosen

 

Berlin (28. November 2013) - Psychische Erkrankungen scheinen auf dem Vormarsch: Nie haben sie mehr Krankschreibungen und Frühverrentungen verursacht. Epidemiologische Studien belegen jedoch, dass psychische Erkrankungen seit Mitte der Neunzigerjahre nahezu gleich verbreitet sind. Was zunimmt, ist die Bereitschaft, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies kann aus Sicht der DGPPN zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen – zum Nachteil schwer psychisch kranker Menschen. Deshalb fordert die DGPPN auf ihrem Jahreskongress in Berlin Zurückhaltung in der definitorischen Ausweitung psychischer Störungen. Natürliche Anpassungs- und Alterungsprozesse sollen nicht automatisch als Krankheit gewertet werden.

 

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Weitere Informationen erhalten Sie über die Website www.deprexis.de Neue Wege bei Depressionen

deprexis® – Studien bestätigen die Wirksamkeit des Online-Programms

 

Berlin (27. November 2013) ‑ Das Internetzeitalter ermöglicht neue Wege zur Vermittlung kognitiv-behavioraler Übungen und Informationen. Online Programme können ebenso wie eine Pharmakotherapie, die Behandlung von Patienten mit unipolarer Depression oder depressiver Verstimmung sinnvoll ergänzen, wie verschiedene klinische Studien bestätigen. Das CE-zertifizierte Online-Programm deprexis® hat in umfassenden Studien seine Wirksamkeit belegt.1,2,3

 

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Psychische Erkrankungen machen Betroffene unzufriedener als körperliche Gebrechen

 

Berlin (19. November 2013) - Kaum eine Situation macht Menschen unzufriedener mit dem Leben als eine psychische Erkrankung. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des renommierten britischen Wohlfahrtsökonomen Richard Layard, der das Wellbeing Programme am Centre for Economic Performance der London School of Economics and Political Science leitet. Demnach tragen in Australien, Deutschland und Großbritannien psychische Erkrankungen weit stärker zum Unglück von Menschen bei als körperliche Gebrechen. Und im Vergleich zu körperlichen Gebrechen beeinflussen Arbeitslosigkeit und Einkommen die Lebenszufriedenheit weniger.

 

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IQWiG-Bericht zu Antidepressiva

Erste Kosten-Nutzen-Bewertung abgeschlossen

 

Köln (30. Oktober 2013) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seine erste Kosten-Nutzen-Bewertung (KNB) abgeschlossen. Der am 30. Oktober 2013 publizierte Bericht zu Antidepressiva zeigt, dass die Methode der „Effizienzgrenze“ funktioniert und aufschlussreiche Ergebnisse liefern kann: Einige Medikamente haben im Verhältnis zu ihrem Nutzen deutlich höhere Preise als andere. Die Selbstverwaltung bekommt damit fundierte Informationen über den angemessenen Betrag, zu dem die gesetzlichen Krankenkassen ein Medikament erstatten könnten. Nun ist es Aufgabe der Politik zu diskutieren und festzulegen, welchen Stellenwert solche Bewertungen im Gesundheitssystem künftig haben sollen.

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Deutsche Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik Version 2014

 

Siegburg (2. Oktober 2013) - Die Selbstverwaltungspartner (Deutsche Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und der Verband der privaten Krankenversicherung) und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK GmbH) haben die Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik (DKR-Psych) für das Jahr 2014 unter Beteiligung von Bundesärztekammer und Deutschem Pflegerat erneut angepasst.

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Neues Entgeltsystem der Psychiatrie und Psychosomatik

Endlich im Sinne der Patienten umdenken !

 

Berlin (9. September 2013) - „Die Qualität des Versorgungssystems für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist durch den im Psychiatrie-Entgeltgesetz gesetzten ordnungspolitischen Rahmen und den vom Bundesministerium für Gesundheit Ende 2012 per Ersatzvornahme in Kraft gesetzte PEPP-Entgeltkatalog stark gefährdet.“ Anlässlich der Vorstellung des nahezu unveränderten Entgeltkatalogs 2014 haben sich 14 Verbände, wissenschaftliche Fachgesellschaften, Patienten- und Angehörigen-Organisationen zu einer Initiative zusammengeschlossen, die einen gemeinsamen Standpunkt zum neuen Entgeltsystem in der Psychiatrie und Psychosomatik entwickelt hat.

 

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Der Fall Mollath verdeutlicht Reformbedarf des Maßregelrechts

DGPPN ruft die Initiative Maßregelreform ins Leben

 

Berlin (8. August 2013) - Der Fall Gustl Mollath hat sich in den letzten Monaten stark auf die öffentliche Wahrnehmung der Psychiatrie in Deutschland ausgewirkt. In der Berichterstattung wird die Behandlung psychisch erkrankter Menschen fälschlicherweise mit der „Besserung und Sicherung“ von psychisch kranken, verurteilten Straftätern im Maßregelvollzug gleichgesetzt. Diese Gleichsetzung kann auf psychisch erkrankte Menschen stigmatisierend wirken.

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Pauschalierendes Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) in den Kliniken

Aufruf  und Unterschriftenaktion: "Weg mit PEPP!"

 

Berlin (2. August 2013) - Der Paritätische Gesamtverband - konkret Prof. Rosenbrock - unterstützt die Initiative, die sich für einen Stopp der Umsetzung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) in den Kliniken einsetzt. Bereits bei der Einführung von PEPP haben sich der Paritätische Gesamtverband und seine überregionalen Mitgliedsorganisationen im Fachbereich Psychiatrie dagegen ausgesprochen, weil PEPP den psychiatrischen Krankheitsverläufen und damit den Bedürfnissen der Betroffenen nicht gerecht wird.

 

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Chronischer Stress kann zu Depressionen und Angstzuständen führen. Normalerweise hilft das Stresshormon Cortisol Fischen, wie auch dem Menschen, Stress zu regulieren. Wissenschaftler um Herwig Baier, Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, entdeckten, dass Fische ohne Cortisol-Rezeptor einen konstant hohen Stresslevel haben und kaum mit einer ungewohnten Situation klar kamen. Mit einem Antidepressivum normalisierte sich das Verhalten. Die Studie zeigt einen direkten Zusammenhang zwischen chronischem Stress und depressionsähnlichen Verhaltensänderungen. Sie könnte auch die Tür für die effektive Suche nach neuen Medikamenten für psychiatrische Erkrankungen öffnen. Chronischer Stress

Depressive Fische könnten bei der Suche nach neuen Medikamenten helfen

 

München (31. Juli 2013) - Chronischer Stress kann zu Depressionen und Angstzuständen führen. Normalerweise hilft das Stresshormon Cortisol Fischen, wie auch dem Menschen, Stress zu regulieren. Wissenschaftler um Herwig Baier, Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, entdeckten, dass Fische ohne Cortisol-Rezeptor einen konstant hohen Stresslevel haben und kaum mit einer ungewohnten Situation klar kamen. Mit einem Antidepressivum normalisierte sich das Verhalten. Die Studie zeigt einen direkten Zusammenhang zwischen chronischem Stress und depressionsähnlichen Verhaltensänderungen. Sie könnte auch die Tür für die effektive Suche nach neuen Medikamenten für psychiatrische Erkrankungen öffnen.

 

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Maßregelvollzug in der Kritik

Psychisch kranke Menschen in der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie

 

Berlin (26. Juli 2013) - Die forensische Psychiatrie und Psychotherapie befasst sich mit der Besserung und Sicherung psychisch kranker Straftäter. Ungeachtet großer Fortschritte in der medizinischen und psychosozialen Therapie sowie der sehr niedrigen Rückfallraten bei Straftaten sieht die Öffentlichkeit die Behandlung im psychiatrischen Maßregelvollzug eher skeptisch. Berichte über Entweichungen, angezweifelte Gutachten und seltene Zwischenfälle bestimmen zu Unrecht das Bild in der Öffentlichkeit. Auch Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie in der Forensik stehen aktuell vermehrt in der Kritik. Dabei setzt die DGPPN schon seit vielen Jahren mit dem Schwerpunkt Forensische Psychiatrie und Psychotherapie auf eine qualitativ hochwertige, zertifizierte Fortbildung und fordert eine Reform des Maßregelrechts. 

 

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DGPPN: Besondere ethische und rechtliche Grundlagen

Zwangsbehandlung durch veränderte Prioritätensetzung verhindern

 

Berlin (19. Juli 2013) - Ärztliche Zwangsmaßnahmen verletzen die Autonomie und Integrität von Menschen. Sie stellen Eingriffe in die Grund- und Menschenrechte dar und bedürfen daher besonderer ethischer und rechtlicher Grundlagen. Nach mehreren höchstrichterlichen Urteilen und einer Anpassung des Betreuungsrechts, hat nun die von der Bundesärztekammer eingesetzte Zentrale Ehtikkommission (ZEKO) eine Stellungnahme zum Thema Zwangsmaßnahmen vorgelegt. Sie geht in ihren Feststellungen deutlich über die aktuellen gesetzlichen Regelungen hinaus. Die DGPPN begrüßt viele der Vorschläge, sieht aber noch weiteren Handlungsbedarf.

 

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Neue Forschungsprojekte

Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen

 

Berlin (9. Juli 2013) - Das Bundesministerium für Gesundheit hatte mit Bekanntmachung vom 13. Juli 2012 einen Forschungsschwerpunkt " Forschung zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen" ausgeschrieben. Ziel der Maßnahme war die Förderung von Projekten zur Verbesserung der evidenzbasierten Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen in zwei spezifischen Modulen. Fünf Projekte wurden nun ausgewählt.

 

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DKG zur Vorstellung des DKI-Psychiatrie-Barometers

Versorgung Depressionserkrankter in stationären psychiatrischen Einrichtungen auf hohem Niveau

 

Berlin (5. Juli 2013) - Die psychiatrischen Einrichtungen in Deutschland verfügen über ein breites und umfangreiches Leistungsspektrum in der Diagnostik und Behandlung von Depressionserkrankten. Der leitliniengerechte Einsatz von medizinisch-medikamentösen sowie unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren wird von einer Fülle begleitender Behandlungskonzepte wie beispielsweise der Ergo- oder Physiotherapie unterstützt.

 

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DGPPN

Folgenschwere Stigmatisierung: Homosexuelle häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen

 

Berlin (5. Juli 2013) - Wenn am Wochenende in Köln auf dem Christopher Street Day tausende Homosexuelle für gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Gleichstellung demonstrieren, scheinen viele Vorurteile überwunden. Doch Homosexuelle werden heute nach wie vor stigmatisiert. Gleichzeitig schweben sie in erhöhter Gefahr für psychische Krankheiten. 

 

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Frühzeitig erkennen

Schnelltest für Depressionen

 

Berlin (3. Juli 2013) - Der Leidensdruck für Menschen mit Depressionen ist enorm hoch. Es ist deshalb wichtig, Depressionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ein Schnelltest, entwickelt von einer Forschergruppe am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, soll nun Allgemeinmedizinern die Erkennung erleichtern.

 

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