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26 | 04 | 2018
Psychiatrie
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Neue Daten vom APA 2013

Asenapin: unabhängig von der Depressionsschwere bei „mixed specifier“ wirksam?

 

San Francisco, Cal., USA (27. Juni 2013) - Die Vorstellung der fünften Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) dominierte in breiten Teilen den diesjährigen Kongress. Nach den neuen DSM-5-Kriterien sind depressive Symptome, die bei erwachsenen Bipolar-I-Patienten mit einer akuten Manie („mixed specifier“) im Rahmen gemischter Phase auftreten, überaus häufig. Dies zeigte die Post-hoc-Analyse klinischer Daten zu Asenapin (Sycrest®) [1,2]. Die Ergebnisse der Analyse zeigen darüber hinaus Hinweise, dass Asenapin bei diesen Patienten – anders als Olanzapin – unabhängig von der initialen Depressionsschwere zuverlässig wirksam zu sein scheint.

 

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Inhalator Adasuve. Photo: TrommsdorffNeue Therapieoption im psychiatrischen Akutfall

Inhalatives Loxapin ermöglicht rasche Deeskalation bei agitierten Patienten

 

Frankfurt am Main (21. Juni 2013) - Akute Agitation tritt bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie und bipolaren Störungen auf. Ohne rasche und effektive deeskalierende Intervention birgt sie die Gefahr einer unkontrollierten Zunahme der Erregtheit und kann den Patienten selbst, aber auch seine Umgebung gefährden. Die nicht-invasive Gabe eines rasch wirkenden Antipsychotikums ist die Therapie der ersten Wahl, um eine Eskalation zu vermeiden. Mit Adasuve® (Loxapin) ist jetzt erstmals eine inhalative Akuttherapie verfügbar. Die neue Therapieoption wurde auf einer Pressekonferenz der Firma Trommsdorff Arzneimittel in Frankfurt am Main vorgestellt [1].

 

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Wie sich die Präferenzen von Patienten ermitteln lassen

 

  • IQWiG erprobt Analytic Hierarchy Process (AHP)
  • Methode ist geeignet und könnte Bestandteil von Kosten-Nutzen-Bewertungen werden

 

Köln (7. Juni 2013) - Für Patientinnen und Patienten, die an einer Depression leiden, ist es wichtiger, dass sie überhaupt spürbar auf eine Therapie ansprechen, als dass sie durch sie vollständig genesen. Bei Ärztinnen und Ärzten, die Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, ist es genau umgekehrt: Remission hat bei ihnen Vorrang vor Ansprechen. Das ist ein Ergebnis eines Pilotprojekts, welches das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zusammen mit externen Sachverständigen durchgeführt hat.

 

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Quelle: FischerArt 2012Ernüchternde Zahlen

Stigmatisierung psychisch Kranker hält an

 

Leipzig (7. Juni 2013) - Auf dem internationalen Kongress für psychiatrische Epidemologie in Leipzig haben Forscher ernüchternde Zahlen zur öffentlichen Wahrnehmung psychisch kranker Menschen präsentiert. Trotz Fortschritten in der psychiatrischen Forschung und Versorgung habe sich die Einstellung gegenüber Menschen mit Depression, Schizophrenie und Alkoholabhängigkeit in den letzten 20 Jahren in Deutschland nicht verbessert. Im Fall der Schizophrenie nahmen Angst und soziale Ablehnung sogar noch zu. Eine Ursache sehen die Forscher in der zunehmend biologisch geprägten Sicht auf diese Krankheiten. Künftige Informations- und Aufklärungsprogramme könnten hier ansetzen.

 

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Wem helfen Medikamente?

Bluttest kann Wirkung von Antidepressiva vorhersagen

 

Hannover (16. Mai 2013) - Antidepressiva helfen nicht jedem Depressiven. Bei machen Patienten wirkt kein Präparat dieser Medikamentengruppe, bei anderen nur ganz bestimmte. Das Therapie-Ansprechen lässt sich erst nach mehreren Wochen feststellen. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Mainz haben nun Hinweise dafür gefunden, wie sich der Effekt von Antidepressiva per Blutuntersuchung vorab klären lässt.

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Stiftung Männergesundheit

Suizid – bei Männern ein Phänomen aller Altersgruppen

 

Berlin (10. Mai 2013) - Die Stiftung Männergesundheit stellte Ende April den „Männergesundheitsbericht 2013 – im Fokus: Psychische Gesundheit“ vor. Der Bericht weist nicht nur auf Defizite in der Diagnostik und Versorgung psychischer Erkrankungen bei Männern hin, sondern liefert auch aufschlussreiche Erkenntnisse zu Hintergründen und Risikofaktoren, aus denen sich berufs- und gesundheitspolitische Forderungen zu deren Prävention ableiten lassen. Beispiel Depression und Suizid: Männer nehmen sich dreimal häufiger das Leben als Frauen und das hohe Suizidrisiko bei Männern ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe begrenzt. Diese Tatsachen sollten moderne Präventionsprogramme berücksichtigen.

 

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DGPPN

Antidepressiva helfen Selbstmorde zu verhindern

 

Berlin (6. März 2013) - Suizid, Aggressivität und Gewaltbereitschaft durch Antidepressiva? Die jüngste Berichterstattung in den Medien hat zu einer großen Verunsicherung bei Patienten geführt – nicht nur bei solchen, die mit Antidepressiva behandelt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt dies zum Anlass, um über die Chancen und Risiken der Behandlung von Depressionen mit SSRI aufzuklären.

 

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Sucht ohne Drogen

Intensive fachliche Beschäftigung mit Verhaltenssüchten dringend notwendig

 

Berlin (27. Februar 2013) - Immer online sein: surfen, chatten, spielen – ohne Internet geht gar nichts mehr. Sucht kann auch ohne Aufnahme psychotroper Substanzen entstehen. Viele Menschen betreiben in einem so exzessivem Maße Verhaltensweisen, dass sie in ihrem sozialen und beruflichen Leben beschädigt werden. Auf ihrem Hauptstadtsymposium „Gefangen im Netz? Verhaltenssüchte und ihre Folgen“ diskutiert die DGPPN heute in Berlin mit renommierten Expertinnen und Experten über die so genannten „nicht-stoffgebunden Süchte“. Die verstärkte fachliche Beschäftigung mit den Verhaltenssüchten bzw. ihrer Klassifikation, Diagnostik und Behandlung auf der Basis öffentlicher Förderung ist unabdingbar. Die Politik ist gefordert, Aufklärungsmaßnahmen flächendeckend einzuführen, Angebote für Betroffene zu schaffen sowie verstärkt in die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen zu investieren.

 

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Effiziente Wiedereingliederung mit Escitalopram

Der berufstätige Depressionspatient – Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zurück zum Job

 

Frankfurt am Main (26. Februar 2013) – Im Zuge der steigenden Anzahl psychisch erkrankter Arbeitnehmer wird immer häufiger das Thema Rückkehr in den Job diskutiert. Mit der richtigen Therapie und einem passenden Wiedereingliederungsmanagement kann sowohl der Erkrankte wie auch der Arbeitgeber unterstützt werden. Wie die Schwierigkeiten und Chancen einer Wiedereingliederung aussehen und welche Herausforderungen die medikamentöse Therapie mit sich bringt, wurde auf dem Pressegespräch „Wiedereingliederung berufstätiger Depressionspatienten“ der Firma Lundbeck in Frankfurt/Main thematisiert.

 

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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

Gesetz zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme bringt Klarheit

 

Berlin (31. Januar 2013) - Am 17.01.2013 stimmten die Abgeordneten des Deutschen Bundestags dem Gesetzentwurf zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme (Drucksache 17/11513) zu. Der Gesetzentwurf regelt die Voraussetzungen, unter denen in begründeten Fällen eine Behandlung gegen den so genannten natürlichen Willen des Betroffenen möglich ist. Damit wird die entstandene Rechtsunsicherheit und die damit verbundene tiefgreifende Verunsicherung bei allen Beteiligten beseitigt.

 

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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Schutz der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz systematisch verankern

 

Berlin (28. Januar 2013) - Am 29. Januar 2013 hat das Bundesarbeitsministerium zur Auftaktveranstaltung „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wir machen es zum Thema!" geladen. Vertreter der Sozialpartner, der Kranken- und Unfallversicherungsträger sowie des Bundes und der Länder werden beispielhafte Initiativen vorstellen und diskutieren. Diese Initiative ist ein wichtiger Impuls, wenn er auch längst überfällig anmutet. In der Arbeitswelt ist psychische Gesundheit bereits lange Thema: An den steigenden Zahlen der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Erkrankungen kommt niemand vorbei – sie machen effektive Prävention vor psychischen Belastungen in der Arbeitswelt dringend notwendig. Die Beschäftigten im medizinischen Gesundheits- und Versorgungssystem sehen und spüren seit Jahren die Folgen der Vernachlässigung dieses Themas. Belastete Arbeitnehmer werden ihren Anforderungen nicht gerecht und fallen krankheitsbedingt aus. Burnoutfolgestörungen chronifizieren, Wiedereingliederungen sind langwierig und nicht immer erfolgreich. Zudem stellen psychische Erkrankungen seit Jahren den häufigsten Grund für Frühberentungen dar.

 

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Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Besserer psychischer Arbeitsschutz braucht konkrete Handlungsleitfäden für die Unternehmen

 

Leipzig (22. Januar 2013) – Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe begrüßt die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen für eine Initiative zum besseren psychischen Arbeitsschutz. Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, schätzt dabei konkrete Handlungsleitfäden für Unternehmen als wirkungsvoller ein als weitere gesetzliche Regelungen. Vorbildcharakter könnten die Leitfäden für Alkoholerkrankungen am Arbeitsplatz haben.

 

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Depression

Gleichstromsimulation als Behandlungsoption für depressive Patienten

 

Tübingen (8. Januar 2013) - Menschen mit Depressionen gelingt es meist nur schlecht, den Einfluss negativer Informationen auf ihr Denken und Empfinden zu begrenzen. Diese mangelnde Selbstkontrolle über die Verarbeitung negativer und belastender emotionaler Signale wird als eine wesentliche Ursache depressiver Erkrankungen betrachtet und ist von einer geringeren Aktivität des linken Stirnhirns begleitet.

 

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www.neuraxpharm.deTianeptin zur Therapie von Depressionen

Äquivalente Wirksamkeit – überlegene Verträglichkeit

 

Berlin (22. November 2012) – Ab sofort steht mit der Substanz Tianeptin (Tianeurax®) der erste Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker zur Behandlung von Depressionen zur Verfügung. In mehreren randomisierten placebokontrollierten Studien konnte die Substanz unter Beweis stellen, dass sie eine vergleichbare Wirksamkeit wie trizyklische Antidepressiva und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) aufweist. Die gute Verträglichkeit sowie der andersartige Wirkmechanismus sind praxisrelevante Vorteile dieser innovativen Behandlungsmethode.

 

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DGPPN 2012

Generalisierte Angststörung: Wirksame Therapiestrategien, auch bei Nonresponse

 

Berlin (22. November 2012) - Studien zeigen, dass die Versorgung von Patienten mit Generalisierter Angststörung (GAD) in der Regel beim Hausarzt erfolgt, die Erkrankung aber selten diagnostiziert wird. Eine leitliniengerechte Therapie der GAD wie sie beispielsweise mit Pregabalin (LYRICA®) möglich ist, wird zudem nur unzureichend umgesetzt. Doch auch eine adäquate Therapie führt nicht in allen Fällen zum Ziel. Bei suboptimaler Response auf eine State of the Art-Therapie der GAD können Switch- oder Add-on-Strategien greifen, die im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde vorge-stellt wurden1.

 

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DGPPN

Zwangsmaßnahmen: Verfahren transparent gestalten

 

Berlin (19. November 2012) - Die Bundesregierung lässt ärztliche Maßnahmen auch ohne Zustimmung und gegen den natürlichen Willen des Patienten (Zwangsmaßnahmen) zur Abwendung erheblichen gesundheitlichen Schadens zu, sofern der Betroffene krankheitsbedingt nicht zustimmen kann und er von diesen Maßnahmen profitiert.

 

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IQWiG: Erste Kosten-Nutzen-Bewertung zeigt: Methode der Effizienzgrenze funktioniert

Antidepressiva: Deutliche Unterschiede in der Kosten-Nutzen-Relation

 

Berlin (19.November 2012 ) - Einige Medikamente zur Behandlung schwerer und mittelschwerer Depressionen haben im Verhältnis zu ihrem Nutzen deutlich höhere Preise als andere. Das zeigt die erste Kosten-Nutzen-Bewertung (KNB) der Wirkstoffe Venlafaxin, Duloxetin, Bupropion und Mirtazapin, deren vorläufige Ergebnisse das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 19. November 2012 veröffentlicht hat. Der Vorbericht belegt auch, dass die vom IQWiG gewählte Methode der Effizienzgrenze geeignet ist, der Selbstverwaltung fundierte Informationen über den angemessenen Betrag zu liefern, zu dem die gesetzlichen Krankenkassen ein Medikament erstatten. Bis zum 17. Dezember können interessierte Personen und Institutionen Stellungnahmen zu diesem Bericht abgeben.

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