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21 | 05 | 2012
Rheuma
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Versorgung Rheumakranker endlich verbessern - Patientenbeteiligung ausbauen!

 

Bonn/Berlin (9. November 2011) - Die Deutsche Rheuma-Liga fordert die Bundesregierung auf, die spezialärztliche Versorgung wie im Gesetzentwurf vorgesehen zu realisieren und sich nicht auf Verwässerungskurs zu begeben. Die Beteiligung der Patienten bei der Versorgungsplanung auf Bundes- und Landesebene sei bislang mangelhaft im Versorgungsstrukturgesetz geregelt. Im Vorfeld der Delegiertenversammlung am 5. November in Berlin verabschiedete der Verband eine Resolution, die sich an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr richtet.

 

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Mit Rheuma ins Fitness-Studio?

„Go“ für Rheumapatienten nur nach Check-up und unter fachlicher Anleitung

 

Berlin (20. Juni 2010) -  Bewegungstherapie ist wichtiger Teil bei der Behandlung entzündlichen Rheumas. Ziel ist, die Funktion von Gelenken, Muskeln und Bändern und damit die Mobilität zu erhalten. Spezielle Trainingsprogramme berücksichtigen Belastbarkeit und Funktionsstatus der Patienten. Darüber hinaus wollen aber vor allem junge Betroffene nicht auf ihren Sport im Fitness-Studio verzichten. Doch dort fehle es oft an fachlicher Expertise, um den speziellen Anforderungen der Erkrankung gerecht zu werden. Zu diesem Fazit kommt Uwe Lange, Mitglied der DGRh, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Rheumatologie.

 

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Konditionstraining statt Schonen

Paradigmenwechsel in der Bewegungstherapie für Rheumatiker?

 

Halle/Wittenberg (31. März 2010) - Durch ein Konditionstraining können Rheumakranke ihre Leistungsfähigkeit stärker verbessern als bei einer Standardrehabilitation. Das zeigen erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie mit 402 Patienten. In dem Projekt arbeitet das Institut für Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit zwei Rehabilitationskliniken zusammen. Das Team entwickelte ein Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining "KAKo", kombiniert mit einem Motivationstraining. Für diesen umfassenden Ansatz und seine überzeugende Darstellung erhielten die Forscher gerade auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung, dem größten deutschen Rehabilitationskongress, einen Preis.

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Mit Vollgas gegen Rheuma:

Der Rheuma-Truck kommt!

truckDüsseldorf (7. September 2009) - Vom 8. September bis zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2009 geht der Rheuma-Truck auf Tour. Von Bottrop bis Bochum und von Emmerich bis Köln hält der Truck in über 20 Städten des Rhein-Ruhr-Gebiets. Unter dem Motto "Gemeinsam stark für die beste Versorgung" bietet das motorisierte Kraftpaket Informationen zum Krankheitsbild der Rheumatoiden Arthritis (kurz: RA) und lädt zu einer kostenlosen Rheuma-Früherkennung ein.

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Fisch statt Fleisch: Rheuma durch gezielte Ernährung lindern

 

Köln/Berlin (1. September 2009) - Rheumakranke können durch die Ernährung die Aktivität der Krankheit beeinflussen und Schmerzen mildern. Eine die medikamentöse Behandlung begleitende Ernährungstherapie ist jedoch aufwendig. Patienten sollten sich deshalb dabei fachlich beraten lassen. Die Rolle der Ernährung bei Rheuma diskutieren Experten auch im Rahmen des 37. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 23. bis 26. September 2009 in Köln.

Eskimos, Bewohner der Meeresküsten, aber auch Vegetarier leiden seltener als andere Menschen an Gelenkrheuma oder verwandten Erkrankungen. Die Gründe vermuten Fachleute seit langem in der Ernährung. Doch Zusammenhänge ließen sich erst in den letzten Jahren herstellen: Einige Nahrungsfette fördern im Körper die Bildung bestimmter hormonähnlicher Stoffe, so genannter Eikosanoide. Diese sind an der rheumatischen Entzündungsreaktion beteiligt, erläutert Professor Dr. med. Olaf Adam von der Ludwig Maximilian Universität München in der Fachzeitschrift DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009).

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Die richtige Ernährung bei Rheuma

Broschüre der Deutschen Rheuma-Liga bietet Fakten und Tipps für den Alltag

 

Bonn (12. August 2009) - Der Markt der Nahrungsergänzungsmittel ist für Verbraucher nur noch schwer zu durchschauen. Viele Hersteller zielen mit ihren Produkten auf rheumakranke Menschen, die, von Schmerzen geplagt, schon mal nach jedem Strohhalm greifen. Nahrungsergänzungsstoffe sind jedoch in der Regel überflüssig, nutzlos oder sogar schädlich. Darauf weist die Deutsche Rheuma-Liga hin. Allgemeine Aussagen wie „Stärkung der Abwehr“ oder „Gelenkschutz“ verschleiern, dass ein messbarer, positiver Effekt der angebotenen Stoffe fehlt. „Gelatineverbindungen beispielsweise werden als Knorpelschutz angeboten, obgleich hierfür keine Wirksamkeit nachgewiesen ist,“ erläutert Rheumatologe Professor Gernot Keyßer, Autor und Berater der Deutschen Rheuma-Liga.

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Küche in Bewegung

Mit neuem Kochbuch gelingen leckere Gerichte einfach im Handumdrehen

 

Küche in BewegungMünchen (6. Juli 2009) ‑ Starkoch Mirko Reeh und Sternekoch Andre Großfeld bringen zusammen mit dem Gesundheitsunternehmen Abbott das erste Kochbuch „Küche in Bewegung. Kochen auch mit Rheuma ‑ pfiffige Rezepte & unschlagbare Küchenhelfer" für Menschen mit Rheuma heraus, bei dem Ernährungstipps und die einfache Zubereitung im Fokus stehen. Das Besondere: Die enthaltenen Gerichte eignen sich vor allem für Rheumapatienten, da sie gesund und außerdem auch mit Bewegungseinschränkungen an den Händen einfach zuzubereiten sind. Die Rezepte hierfür wurden von Rheumapatienten selbst eingereicht. Dabei stellt das Kochbuch kein strenges Diätregelwerk mit erhobenem Zeigefinder dar. Im Gegenteil: Es weckt die Freude an einer abwechslungsreichen Küche! Denn wie sagt schon das alte Sprichwort: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Gesunde Speisen sorgen also dafür, dass wir uns rundherum in unserer Haut wohlfühlen. Vor allem wenn eine entzündlich‑rheumatische Erkrankung den Körper belastet, ist es besonders wichtig, sich durch eine ausgewogene Ernährung etwas Gutes zu tun.

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Aktionsplan Rheuma  2009

 

Bonn (30. Juni 2009) - Vier Jahre nach der ersten Veröffentlichung präsentiert heute die Deutsche Rheuma-Liga die aktuelle Fassung ihres „Aktionsplans Rheuma“. Vor der Presse in Bonn erläuterte Präsidentin Professor Dr. Erika Gromnica-Ihle die Situation: „Nach wie vor erhalten zu viele rheumakranke Menschen nicht rechtzeitig und nicht ausreichend Hilfe, um ihr chronisches Leiden zu mildern und Schmerzen, drohende Behinderung und Berufsunfähigkeit zu vermeiden.“  Neubetroffene gelangten inzwischen zwar etwas rascher in fachärztliche Hände, aber immer noch seien die Zeiten zu lang, um eine notwendige frühe Diagnostik und Behandlung Neuerkrankter zu gewährleisten.

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Wird Rheuma heilbar sein?

 

Berlin (13. Oktober 2008) - Zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2008 wagt Professor Andreas Radbruch einen optimistischen Blick in die Zukunft: Der wissenschaftliche Fortschritt der letzten 20 Jahre lasse erwarten, dass für Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen künftig zielgerichtete und hochwirksame Therapien zur Verfügung stehen werden, die die Erkrankung heilen oder zumindest langfristig unterdrücken können, so der Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin.

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Informationen rund um die Volkskrankheit Arthrose

www.arthrose-experte.de im neuen Look

 

München (25. August 2008) – Ab sofort präsentiert sich der Online-Ratgeber www.arthrose-experte.de im neuen Look. Die Besucher der Website profitieren von einer vereinfachten und flachen Navigation sowie einer neuen Farbgebung. Die neue Struktur und Seiten­aufteilung erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und helfen den Usern, die gewünschten Inhalte schneller und zielorientierter zu finden.

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Welt-Rheuma-Tag am 12.10.2008

Deutsche Rheuma-Liga befragt Arthrosekranke im Internet

Das Kampagnenplakat der Deutschen Rheuma-Liga. Ein Sportwagen mit kantigen Rädern symbolisiert: Nichts läuft mehr... 

Bonn (15. Juli 2008) - Am Welt-Rheuma-Tag, 12. Oktober 2008, geht die Arthrose-Kampagne der Deutschen Rheuma-Liga in die zweite Runde. Im Internet können sich Betroffene an einer Umfrage der Rheuma-Liga beteiligen: "Wie gut fühlen Sie sich mit Ihrer Arthrose versorgt?" Das Ergebnis wird am Welt-Rheuma-Tag der Öffentlichkeit vorgestellt: www.rheuma-liga.de
 

Unter dem Motto "Arthrose? Wir helfen weiter" werden bundesweit Plakate und Informationsmaterial verbreitet. Als Unterstützer engagieren sich erneut die Deutsche Rentenversicherung Bund und erstmals der Deutsche Apothekerverband mit zwei bis dreitausend Apotheken. Der Plakatanbieter Ströer stellt Großflächen zur Verfügung, auf denen das Kampagnenmotiv zu sehen ist: ein Sportwagen mit eckigen Rädern. Das Auto steht symbolhaft für die Leidenssituation der fünf Millionen Arthrosekranken in Deutschland: Nichts läuft mehr rund. Der Schmerz im Gelenk blockiert jeden Schritt. Die Deutsche Rheuma-Liga hält dagegen, mit Beratungs- und Bewegungsangeboten in ganz Deutschland. Umfangreiches kostenloses Informationsmaterial ist schon jetzt erhältlich über die zentrale Rufnummer: 01804 - 60 00 00 (20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz). Sie verbindet Ratsuchende direkt mit der nächstgelegenen Rheuma-Liga.

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Ernährung kann Rheuma lindern

DGE bestätigt Empfehlungen zur Rheumadiät

 

Bonn (3. Juni 2008) - Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen können ihre Therapie mit einer ergänzten laktovegetabilen Ernährung aktiv unterstützen und den Langzeitverlauf verbessern: Grundlage ist eine vegetarische Kost mit viel Gemüse und Obst sowie dem täglichen Verzehr von fettreduzierter Milch und fettreduzierten Milchprodukten. Diese Ernährung wird idealerweise 2-mal wöchentlich durch Seefisch ergänzt. Dafür stehen fette Fleisch- und Wurstsorten am besten selten oder nie auf dem Speiseplan. Gleiches gilt für alkoholische Getränke. Übergewichtige Patienten sollten ihr Körpergewicht normalisieren.

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Handlungsbedarf bei Arthrose

Neue Langzeitdaten: Mit Glucosaminhemisulfat Gelenkersatz hinauszögern?

 

Baden-Baden (1. Mai 2008) – Arthrose-Experten sind sich einig: Der Handlungsbedarf bei Arthrose steigt mehr und mehr. Schon jetzt sind mindestens 5 Millionen Deutsche pro Jahr von der Volks­krankheit betroffen, warnt Professor Joachim Grifka, Universitätsklinikum Regensburg. Zunehmender Gelenkverschleiß, steife und schmerzende Gelenke sind oft die unweigerlichen Folgen des Älter­werdens. Aktuellen Schätzungen zufolge steigt in Deutschland bis zum Jahr 2050 der Anteil der Bürger im Alter von 65 Jahren und mehr um 67,2 % auf 22,9 Millionen, während die Bevölkerung im erwerbs­fähigen Alter um 30,7 % - von 51,2 auf 35,5 Millionen - abnimmt. Grifka schließt daraus, dass auch die Notwendigkeit der Versorgung degenerativer Gelenkerkrankungen massiv zunehmen wird. Damit verbunden sei ein deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben pro Kopf, insbesondere für die ältere Bevölkerung. Ein immenser Anstieg der Sozialversicherungskosten ist zu erwarten.

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